Gute Nacht ! ...für den Fall das sich jemand am Ende des Tages schriftlich verabschieden möchte.

  • Zur Nachtruhe


    Der Tag, er zog

    längst aus die Schuhe

    und legte sich dann wohl

    im Dämmern zur Ruhe,

    und schläft seitdem

    das Dunkel

    Kunde macht.


    So wird es jetzt auch

    vielen Menschen gehen,

    die müde sich

    zum Schlaf begeben:

    Und dazu: "Eine Gute Nacht!"



    R. Trefflich am 19. Mai 2020

  • Zur Nacht...

    ...als Tageszeit


    Es wär fatal

    zur Nacht zu sagen,

    sie mag sich nicht

    ins Helle wagen,

    verschmäht den Tag

    weil er hell ist

    und das stimme

    sie sehr trist.


    So ist es nicht,

    sei kurz bemerkt,

    die Nacht sie spricht

    mit eigenem Wert,

    und der gibt sich

    in der Dunkelheit,

    und diese ist auch

    eine Tageszeit,

    die mit Nacht betitelt ist,

    ganz schön verwirrend,

    oder etwa nicht?


    Egal, doch dunkel

    gibt sich die Nacht,

    wo dann im Gemunkel

    die Runde macht,

    ein Nacht-Gruß,

    der ja seither ansteht

    und den Sinn

    zum Schlaf bewegt,

    der sich dann

    wohl auch breit macht,

    und somit: "Eine gute Nacht!"


    R. Trefflich am 24. Mai 2020

  • Ein Gauner der Nacht


    Ein Gauner wieder

    Kunde macht,

    in dunkler Runde,

    denn es ist Nacht,

    der Gauner kommt

    und macht dich müd´

    worin er promt

    viel Sinn sieht,

    denn so bringt er

    einem neue Kraft,

    er nennt sich Schlaf,

    der Gauner lacht...

    ...das hätte man

    wohl nicht gedacht.

    Und somit dann:

    "Eine gute Nacht!"


    R. Trefflich am 25. Mai 2020

  • Erholsame Nacht


    Na dann, - Licht aus(!)

    das Dunkel angemacht(!),

    dann schaut man raus

    und...es ist Nacht,...


    ...bei goldgelben Sichelmond,

    und auch Sternenlicht,

    die Wahrnehmung lohnt

    weil auch Ruhe spricht.


    Das alles ist zu guter Letzt

    nun wohl angedacht,

    für die Erholung und jetzt:

    "Eine gute Nacht!"


    R. Trefflich am 26. Mai 2020

  • Das Sch(l)afgedicht



    Und wieder ist

    tiefschwarze Nacht,

    manch einer liegt

    vielleicht noch wach,

    und denkt so

    an den Tag nun dann,

    und was man da

    wohl hat getan.


    Wie man da liegt

    ohne Schuhe,

    gönnt man seinen

    Gliedern Ruhe,

    und freut sich

    an der Kinder Schlaf,

    die sich wiegen

    im Genannten brav.


    Und eh´die sich

    in Träume stehlen,

    mögen sie natürlich

    auch Schafe zählen,

    dazu vorausgesetzt,

    das sie es können,

    um nur das Zählen

    mal zu nennen.


    Sollte das sein,

    was man grad führt an,

    tun sie´s unterstrichen

    wie auch wortgewandt,

    und da jedes zum Schaf

    ne Bedeutung fand,

    fängt es bei Kindern

    so nun mal an:


    Das erste Schaf, d

    as hieß Karl Heinz

    das war im Stall

    die Nummer eins,

    das zweite Schaf

    hieß Friedolin,

    das als Nummer Zwei,

    im Stall den Vize mimt

    das dritte Schaf

    hieß Adelheid,

    das trank zum Abendbrot

    meistens Sprite,

    das vierte Schaf

    hieß Friedrich,

    das hat von der Sprite

    nie was abjekricht,

    das fünfte Schaf

    hieß Ferdinand,

    das ist ganz

    albern rumgerannt,

    das sechste Schaf

    hieß Pierre,

    das rannte hinterher,

    das siebte Schaf

    hieß Mikel,

    das spielt Balaleikel,

    das achte Schaf

    hieß Othello,

    das bevorzugte

    ein Cello,

    und das neunte Schaf

    hieß Heike,

    das spielt dabei

    gar keine Geige.


    Doch war es eigentlich

    halb so wild,

    das Heike

    keine Geige spielt,

    denn Melodien,

    die man nicht hörte,

    die Kinder so

    beim Schlaf nicht störte,

    in dem sie

    mittlerweile waren,

    da sie nur bis

    zum neunten Schaf kamen,

    das wie wir wissen

    Heike hieß,

    die niemand

    Geige spielen ließ.


    Die Eltern freute

    der Schlaf sodenn,

    der des Kindes,

    nach zählen von Schafen,

    und dachten bei sich

    mit nem Lachen:

    "Eigentlich können

    wir weiter machen,

    könnt#' sein das wir

    ja müde werden,

    beim zählen

    ganzer Schafe Herden,

    was lustich wär,

    merkten sie an,

    also fingen Eltern

    mit zählen an,

    das heißt, sie mochten

    nur weiterzählen

    wo´s Kind aufhörte

    nun mal eben,

    als ein Schaf hat

    den Schlaf entfacht,

    was Schaf Heike

    nun ward zugedacht:


    Das zehnte Schaf

    hieß Gerd,

    dem ward Musik

    nichts wert,

    (drum entließ er

    Heike konsequent,

    er war der Schafe

    konsequenter Dirigent,

    stets angetan und

    sehr beflissen,

    weil Schafe ja

    gezählt werden müssen,

    sollt fließend das

    von statten geh´n,

    nicht das sich

    noch wer mag verzählen,

    dann wär das

    Happy End zunichte,

    von der ganzen

    Gute - Nacht - Geschichte,

    das dachte wohl

    Schaf Gerd zuletzt,

    also Klammer zu,

    weiter im Text)jetzt:


    Das elfte Schaf

    hieß Eick,

    dem tat dann

    die Heike leid,

    das zwölfte Schaf

    hieß Mandy,

    das lieh dem Eick

    sein Handy,

    das dreizehnte Schaf

    hieß Adelheid,

    dem tat die Heike

    niemals leid,

    das vierzehnte Schaf

    hieß Horst,

    das kam frisch

    aus´m Forst,

    so trank es

    mit Schaf Eberhard,

    bei dem wurde dann

    die Leber hart,

    das sechzehnte Schaf

    hieß Bärtram,

    das schließlich

    zum mitfeiern daherkam,

    das siebzehnte Schaf

    hieß Rosalinde

    und war doch längst

    im Stall schon drinne,

    das achtzehnte Schaf

    hieß Alwin,

    das wollt Adelheid

    im Stall lieben,...


    ...und nun beim

    liebevollen Reim,

    fiel den Eltern

    etwas ein,

    und zwar ein

    ganz normaler Part,

    der Schafe zähln dann

    wohl auch spart,

    denn wer sich liebt,

    den das nicht stört,

    weils ja letzlich

    auch dazugehört,

    solange wie´s

    von Herzen ist,

    weil wahre Liebe

    daraus spricht.


    Ich hoff es war

    nicht zu obzön,

    doch ist auch

    der Gedanke schön,

    ein Märchen

    für Erwachsene eben...

    ...und danach schläft man

    auch echt schön,

    und was dazu noch angedacht:

    "Eine schöne, gute Nacht!"


    R. Trefflich am 27. Mai 2020

  • Das Gute-Nacht-Gedicht


    Noch bevor die Uhr

    nun elf Mal schlägt,

    was bei ner Quarz-Uhr

    zwar nicht geht,...


    ...oder vielleicht

    der Quarz-Sand entweicht,

    um elf wären´s 11 Milligramm

    als rieselnder Unsinn dann,...


    ...oder der Reim

    den Sinn nicht trifft,-

    denn wenn man das liest,

    es ja fast schon so ist,...


    ...doch halt(!), hier angedacht:

    "Eine schöne Gute Nacht!"

    das wäre der Sinn nun eben,

    dem Körper Ruh, der Schaf wird´s geben.


    R. Trefflich am 29. Mai 2020

  • Spät am Abend


    Schon spät am Abend

    winkt die Nacht

    dunkel und erhaben,

    nach Elf ist´s

    und bald Mitternacht,-

    da bleibt an sich:

    "Eine Gute Nacht!"


    R. Trefflich am 2. Juni 2020

  • Wenn die Nacht sich gibt


    Natürlich hier heute

    auch wieder angebracht

    weil ja grad das Dunkel lacht,

    ja, aus ihr, der alten Nacht,

    oder der neuen wenn

    man es so sieht,

    denn der Tag ist rum

    wenn die Nacht sich gibt.


    Und weil der Tag

    die Augen zumacht,

    wär´angesagt:

    "Eine gute Nacht!"


    R. Trefflich am 2. Juni 2020

  • Das Nachtgedicht



    Ein schöner Abend

    die Runde macht

    und ganz erhaben

    wird er zur Nacht,...



    ...in der sich dann still

    das Dunkel gibt,

    und, wenn man so will,

    der Tag entflieht,...




    ...wohl dem, das ihn

    lebendig macht,...

    ...in diesem Sinn:

    "Eine gute Nacht!"




    R. Trefflich am 8. Juni 2020

  • Gute Nacht, Freunde - Text und Video


    Reinhard Mey


    Gute Nacht Freunde

    Es wird Zeit für mich zu gehen

    Was ich noch zu sagen hätte

    Dauert eine Zigarette

    Und ein letztes Glas im Stehen


    Für den Tag, für die Nacht unter eurem Dach habt Dank

    Für den Platz an eurem Tisch, für jedes Glas, das ich trank

    Für den Teller, den ihr mir zu den euren stellt

    Als sei selbstverständlicher nichts auf der Welt


    Gute Nacht Freunde

    Es wird Zeit für mich zu gehen

    Was ich noch zu sagen hätte

    Dauert eine Zigarette

    Und ein letztes Glas im Stehen


    Habt Dank für die Zeit, die ich mit euch ver-plaudert hab

    Und für eure Geduld, wenn's mehr als eine Meinung gab

    Dafür, dass ihr nie fragt, wann ich komm oder geh

    Für die stets offene Tür, in der ich jetzt steh


    Gute Nacht Freunde

    Es wird Zeit für mich zu gehen

    Was ich noch zu sagen hätte

    Dauert eine Zigarette

    Und ein letztes Glas im Stehen


    Für die Freiheit, die als steter Gast bei euch wohnt

    Habt Dank, dass ihr nie fragt, was es bringt, ob es lohnt

    Vielleicht liegt es daran, dass man von draußen meint

    Dass in euren Fenstern das Licht wärmer scheint


    Gute Nacht Freunde

    Es wird Zeit für mich zu gehen

    Was ich noch zu sagen hätte

    Dauert eine Zigarette

    Und ein letztes Glas im Stehen


    Gute Nacht Freunde

    Es wird Zeit für mich zu gehen

    Was ich noch zu sagen hätte

    Dauert eine Zigarette

    Und ein letztes Glas im Stehen


  • Der Tag zur Nacht


    Es schüttet hier, bei 18 Grad

    und langsam verlässt uns der Tag,-

    doch halt(!) irgendwie stimmt das nicht,

    es geht ja doch nur das Tageslicht,

    der Tag selbst bleibt uns erhalten

    und diesen kann rein garnichts spalten,

    selbst wenn die Dunkelheit mag walten.


    Der Tag ist von sich immer satt,

    weil er ja 24 Stunden hat,

    ihm ist´s egal wann's dunkel ist,

    wenn die Zeit der Nacht dann spricht,-

    denn sie ist auch ne Tageszeit,

    ein Darüber Nachdenken macht sich breit,

    was einen matt und müde macht.

    Dann ist es Zeit für: "Gute Nacht!"


    R.Trefflich am 16. April 2020

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