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    Corona-Virus-Gefahr ----- You may not like wearing a mask, but it beats wearing a ventilator! ----- Man mag vielleicht nicht gerne eine Maske tragen, ist aber besser als ein Beatmungsgerät zu benötigen!

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    Mittwoch, 17. Juni 2020 :

    Beruhen die überall von der Politik gewollten Wiedereröffnungen der Schulen und Kitas möglicherweise auf falschen und irreführenden Einschätzungen? :

    https://www.news4teachers.de/2…-corona-infektionen-nach/ :

    ZITAT ANFANG.

    Fußen Schulöffnungen auf falschen Studien? Drosten: Schwedische Untersuchung weist bei jungen Menschen sogar häufiger Corona-Infektionen nach!

    17. Juni 2020

    BERLIN. Die Schulöffnungen – insbesondere der Verzicht auf die Abstandsregel im Unterricht – werden von Politikern seit einigen Wochen damit begründet, dass Kinder sich seltener mit dem Coronavirus anstecken und es auch weniger oft weitertragen. Tatsächlich gibt es einige Studien, die diesen Schluss nahelegen. Zweifel daran gibt es allerdings schon länger. Vor allem Deutschlands renommiertester Virologe, Prof. Christian Drosten von der Berliner Charité, warnte vor zu schnellen Schritten. Jetzt berichtet er von einer schwedischen Studie, die das Bild nachhaltig verändern könnte.


    Kaum eine Lockerung der Hygienevorschriften in Schulen, die in diesen Tagen von vielen Bundesländern angekündigt oder bereits vollzogen werden, kommt ohne Verweis auf vermeintliche wissenschaftliche Erkenntnisse aus – quer durch alle Parteien. Zu der Entscheidung, die Grundschulen zwei Wochen vor den Sommerferien ohne 1,50-Meter-Abstandsgebot wieder zu öffnen, habe auch die Einschätzung von Gesundheitsexperten beigetragen, dass sich Kinder deutlich seltener mit dem Virus infizierten als Erwachsene, erklärte beispielsweise Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) vergangene Woche.

    „Die Wissenschaftler haben überzeugend deutlich gemacht, dass insbesondere Kinder von der Pandemie kaum betroffen sind und es an der Zeit ist, die Schulen für Kinder wieder zu öffnen. Nach diesem Gespräch bin ich sehr sicher, dass Hamburg nach den Ferien an allen Grundschulen zum Regelunterricht zurückkehren wird“, sagte Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD) am vergangenen Freitag nach einer Videokonferenz der SPD-Kultusminister mit Vertretern von Ärzteverbänden, die seit Wochen für schnelle und weitgehende Schulöffnungen trommeln. Sie verwiesen auf einige Studien, die allerdings aufgrund von niedrigen Fallzahlen kritisiert worden waren – und womöglich ein falsches Bild zeichneten.

    Kretschmann: Schulen sind nicht Treiber des Infektionsgeschehens

    Kinder spielten nur eine untergeordnete Rolle bei der Übertragung des Coronavirus, behautete gleichwohl auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) Sie würden anscheinend nicht nur seltener krank, sondern seien wohl auch seltener infiziert als Erwachsene. Es könne zumindest schon mal ausgeschlossen werden, dass Kinder besondere Treiber des aktuellen Infektionsgeschehens seien. Kretschmann begründete damit, dass auch Baden-Württemberg seine Kitas und Grundschulen ab Ende Juni weit öffnet – ohne die bundesweit ansonsten in der Öffentlichkeit geltende Regel, dass Menschen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander halten sollen.

    Kretschmann verwies auf eine Studie, die er selbst in Auftrag gegeben hatte. Die vier Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm hatten 5'000 Menschen getestet, die keine Symptome aufwiesen. Sie wurden auf das Virus und auf Antikörper untersucht, darunter 2'500 Kinder unter zehn Jahren und je ein Elternteil. Ergebnisse: Im Untersuchungszeitraum von 22. April bis 15. Mai war aktuell nur ein Elternteil-Kind-Paar infiziert. 64 Getestete hatten Antikörper gebildet und weitgehend unbemerkt eine Corona-Infektion durchlaufen, was einer Häufigkeit von 1,3 Prozent entspricht. Darunter befanden sich 45 Erwachsene und 19 Kinder. Aus der geringeren Zahl von betroffenen Kindern schlussfolgerten die Mediziner, dass sie sich nicht so häufig mit dem Coronavirus infizieren wie ihre Eltern.

    Allerdings: Die Schulen waren zum Zeitpunkt der Untersuchung schon wochenlang geschlossen. Sind womöglich die Schulschließungen der Grund dafür, dass weniger Kinder betroffen waren? Eine Frage, die für Klarheit hätte sorgen können, blieb unbeantwortet: Man habe nicht untersucht, ob Kinder besonders infektiös sind, hieß es seitens der Mediziner. Man könne bei den positiv getesteten Eltern-Kind-Paaren deshalb auch keine grundsätzliche Aussage darüber treffen, wer wen angesteckt hatte.

    Drostens Warnungen blieben ungehört – das könnte sich rächen

    Dass Deutschlands renommiertester Virologe, Prof. Christian Drosten von der Berliner Charité, nach einer eigenen Untersuchung zu dem Ergebnis gekommen ist, dass Kinder genauso infektiös – also virenbelastet und womöglich auch ansteckend – sein könnten wie Erwachsene und deshalb vor unvorsichtigen Schulöffnungen warnte (
    News4teachers berichtete ausführlich) [ Siehe @ https://www.news4teachers.de/2…kend-sein-wie-erwachsene/ ], blieb in den Begründungen der Politiker unerwähnt. Das könnte sich jetzt rächen. Denn Drosten legt aktuell nach und verweist in seinem heute erschienenen NDR-Podcast auf eine aktuelle Untersuchung aus Schweden, die die These von den angeblich unproblematischen Schulöffnungen deutlich in Zweifel zieht [ Man höre und lese @ https://www.ndr.de/nachrichten…odcastcoronavirus226.html ].

    Weil Schweden weitgehend auf Schulschließung verzichtete, sei das Ergebnis dieser Untersuchung „viel besser als alles, was wir bisher aus anderen Ländern haben“, erklärt Drosten. Das Coronavirus konnte sich in Schweden weitgehend ungehindert in der Bevölkerung ausbreiten. Das Ergebnis der Studie „spricht Bände“, sagt Drosten. Die aufgezeigte Seroprävalenz – gemeint ist der Nachweis auf Antikörper im Blut, die auf eine durchgemachte oder bestehende Corona-Infektion hindeuten – liege mit 7,5 Prozent bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen null und 19 Jahren sogar ein Prozentpunkt höher als bei den getesteten Erwachsenen.

    „Wir müssen Schulen öffnen – aber sehenden Auges“

    Heißt also: Junge Menschen sind vermutlich sogar stärker von Corona-Infektionen betroffen als ältere. Die Schulöffnungen bergen damit ein großes Risiko, das Infektionsgeschehen insgesamt wieder anzuheizen. „Ich sehe keinen Grund, warum das in Deutschland anders sein sollte“, mahnt Drosten. Für ihn bedeuten diese Ergebnisse zwar nicht, dass die Schulen in Deutschland weiter geschlossen bleiben sollten. Aber: „Wir müssen die Schulen öffnen – sehenden Auges.“ Die Öffnung müsse abgesichert werden, damit es nicht zu großen Ausbrüchen komme. News4teachers

    Der Beitrag wird auch [intensiv] auf der
    Facebook-Seite von News4teachers diskutiert. [ Siehe @ https://www.facebook.com/News4teachers/?ref=bookmarks ]

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    Corona-Virus-Gefahr ----- Viele weitere Möglichkeiten sich zu infizieren. Wir können bisher nur ahnen was noch auf uns zukommen könnte wenn wir die Sache nicht ernst nehmen.

    ZITAT ANFANG.

    Neuer Ausbruch in Peking

    Kann das Coronavirus durch Lachs übertragen werden?

    Von Nicole Sagener

    [Dienstag] 16.06.2020, 09:31 Uhr

    https://www.t-online.de/gesund…-uebertragen-werden-.html

    [ FOTO & VIDEO: „Peking riegelt weiter ab: So steht es weltweit um die Corona-Maßnahmen zum Wochenstart. (Quelle: Euronews German)“; Videolänge: 1 Min. und 59 Sek. ]

    Nach einem Ausbruch des Coronavirus in Peking hat China einen mutierten Typ des Erregers aus importiertem Lachs im Verdacht. Doch wie hoch ist das Risiko, sich über Lebensmittel zu infizieren? Und kann die Mutation des Virus gefährlich werden?

    Die Hauptstadt soll virenfrei bleiben: Das war seit Monaten das Ziel der chinesischen Staatsführung. Doch nun erlebt Peking wieder einen größeren Ausbruch: Auf dem Großmarkt Xinfadi in Peking wurden seit Donnerstag [11. Juni 2020] Dutzende Infektionen entdeckt. Inzwischen gibt es weitere Fälle auf dem Großmarkt Yuquandong im nordwestlichen Stadtteil Haidian und auf dem Honglian-Markt im Stadtteil Xicheng. Die Märkte wurden sofort geschlossen.

    In den riesigen Märkten, in denen täglich große Mengen an Meeresfrüchten, Gemüse und Obst verkauft werden, arbeiten Tausende Menschen. Sie sollen nun alle getestet werden. Zahlreiche Wohnviertel in der Region rund um den Xinfadi-Markt wurden abgeriegelt, Kindergärten und Grundschulen sowie weitere Märkte geschlossen. Nun grassiert in China nicht nur die Angst vor einer zweiten Welle. Auch hinsichtlich der Herkunft der neuen Infektionen herrscht Verunsicherung. Zumal es sich laut vorläufigen Untersuchungen bei dem auf Xinfadi entdeckten Virus um einen anderen Typ als den bisher in China gängigen Virusstamm handeln soll.

    Behörden: Virus könnte von importiertem Lachs ausgegangen sein

    Was bis jetzt von den Behörden bekannt ist, sorgt bei einigen Menschen für Beunruhigung: Laut Medienberichten fanden Ermittler bei einer großflächigen Probenentnahme auf dem Großhandelsmarkt
    das Coronavirus SARS-CoV-2 auf Schneidebrettern, auf denen importierter Lachs geschnitten worden sein soll.

    Noch ist allerdings weder gesichert, ob die Infektionen auf dem Markt tatsächlich von dem Lachs ausgingen. Es könnte auch ein bereits infizierter Mitarbeiter auf das Schneidebrett gehustet haben oder aber an ganz anderer Stelle die Infektionskette ihren Anfang genommen haben.

    Zudem gilt auch für den im Verdacht stehenden Lachs: Woher der Fisch stammte, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar. Sicher ist nur, dass China viel Lachs unter anderem aus Norwegen importiert. Als Reaktion auf die von den chinesischen Behörden geäußerte Vermutung haben viele Supermärkte in Peking importierten Lachs aus dem Angebot genommen. Dadurch wiederum rutschten prompt Aktien norwegischer Lachszüchter ab. Doch wie berechtigt ist die Angst, dass sich Menschen über Fisch infiziert haben könnten?

    Wie hoch ist das Risiko, sich durch Lachs und andere Lebensmittel anzustecken?

    Seit Ausbruch der Corona-Pandemie beschäftigt Verbraucher und Forscher die Frage, ob der Erreger der Lungenerkrankung Covid-19 auch durch Lebensmittel auf den Menschen übergehen kann.

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt diesbezüglich allerdings vorsichtige Entwarnung. Es gebe derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel mit SARS-CoV-2 infiziert haben, schreibt das BfR. Auch für eine Übertragung des Coronavirus durch den Kontakt mit verunreinigten Gegenständen oder Oberflächen gebe es derzeit keine belastbaren Belege.

    Auch die Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Organization) sieht weiterhin keine Hinweise darauf, dass Tierprodukte zur weltweiten Verbreitung des Coronavirus beitragen. "Fleisch von gesundem Vieh, das gründlich gekocht wird, bleibt ein sicheres Lebensmittel", heißt es von der Organisation. Auch Fisch und Meeresfrüchte, die den nationalen und internationalen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit entsprechen, würden bislang kein Problem darstellen.

    Kann man sich über Tiefkühlkost mit Sars-CoV-2 infizieren?

    Doch wie steht es um das Risiko, sich über tiefgekühltem Lachs oder andere TK-Waren mit dem Erreger zu infizieren? Dazu schreibt das BfR: "Bisher gibt es keine Hinweise zu Infektionsketten von Sars-CoV-2 über den Verzehr von Lebensmitteln, inklusive tiefgekühlter Lebensmittel."

    Allerdings seien die bisher bekannten Coronaviren SARS und MERS tatsächlich auch bei niedrigen Temperaturen überlebensfähig. Diese Erreger könnten auch im gefrorenen Zustand bei minus 20 Grad Celsius bis zu zwei Jahre infektiös bleiben. Gleiches könnte auch für das neue Coronavirus gelten.

    So schützen Sie sich in der Küche vor einer Infektion  

    Obgleich eine Infektion mit dem Coronavirus über Fisch und Lebensmittel vermutlich sehr unwahrscheinlich ist, raten Experten dennoch dazu, bei der Zubereitung und dem Genuss von Speisen bestimmte Hygieneregeln zu beachten.

    Die Verbraucherzentrale Hamburg verweist auf folgende Hygieneregeln:

    ► Wählen Sie Ihre Lebensmittel sorgfältig aus, kühlen Sie diese gegebenenfalls und bringen Sie Ihren Einkauf zügig nach Hause.

    ► Waschen Sie Ihre Hände vor der Essenszubereitung stets mit warmem Wasser und Seife, auch zwischen den Fingern und unter den Fingernägeln (mit einer Bürste).

    ► Reinigen Sie Oberflächen und Gerätschaften regelmäßig und gründlich.

    ►Geben Sie Küchenhandtücher, -lappen und -schwämme alle paar Tage in die Wäsche oder verwenden Sie bei Bedarf Einmal-Papiertücher.

    ► Waschen Sie Obst, Gemüse und Salat vor dem Verzehr immer mit Trinkwasser und lassen Sie die Lebensmittel nicht lange nass liegen. Die Temperatur des Waschwassers sollte nach Möglichkeit höher sein als die vom Obst oder Gemüse selbst. Schälen kann eventuelle Kontaminationen darüber hinaus wirksam reduzieren.

    ► Das Erhitzen von Speisen bei Temperaturen von über 60 Grad kann Infektionen ebenfalls verhindern, denn Coronaviren sind hitzeempfindlich.

    ► Durch Einfrieren hingegen werden die Viren nicht abgetötet. Sie können Kälte gut vertragen und überleben auch bis zu minus 20 Grad Celcius.

    Die FAO mahnt zudem, dass es auch unabhängig vom Coronavirus jederzeit gefährlich sei, tierische Produkte zu verzehren, bei denen die Herkunft unbekannt ist oder Fleisch von Tieren zu essen, die aus unbekannten Gründen gestorben sind. Auch rohes Wildfleisch oder ungekochte Gerichte aus Wildtierbestandteilen sollten nicht verzehrt werden. Dabei können eine Menge Infektionen auftreten, die unabhängig vom Coronavirus gefährlich sein können.

    Könnte der mutierte Typ des Virus gefährlich werden?

    Das in Peking entdeckte Virus unterscheidet sich laut einer vorläufigen Analyse möglicherweise von dem Stamm, der in China bislang weit verbreitet ist. Dies habe die Sequenzierung des Genstamms gezeigt, wie Zeng Guang, Chefepidemiologe des chinesischen Zentrums für Krankheitsprävention und -kontrolle[ (CDC), nach Angaben der staatlich kontrollierten "Global Times" erläuterte. Laut dem Wissenschaftler sind aber bisher erst zwei Proben untersucht worden, es seien weitere Tests nötig. Ein Vergleich mit Genanalysen aus anderen Ländern soll helfen, die Herkunft des neuen Virustyps in Peking zu ermitteln und so nachzuvollziehen, ob das Virus aus den Herkunftsländern des importierten Lachses stammen könnte.

    Sorge angesichts der Mutation des Virus ist allerdings vermutlich unangebracht. Schon Anfang März hatten brasilianische Forscher der Universität Sao Paulo in Zusammenarbeit mit der britischen Universität Oxford
    bei ihrer Genomsequenz-Analyse des Virus eine interessante Entdeckung gemacht [ Siehe @ https://www.t-online.de/gesund…gen-covid-19-naeher-.html ]: Ihre Untersuchung zeigte, dass das Virus im Durchschnitt einmal im Monat leicht mutiert. Weltweit sind also schon mehrere Monate mehrere leicht unterschiedliche Virustypen aktiv.

    Zwar könnten laut neuen Untersuchungen von US-Forschern der kalifornischen Forschungseinrichtung Scripps Research bestimmte Veränderungen im Virenerbgut den Erreger ansteckender machen. Die Analysen fanden allerdings unter Laborbedingungen statt. Damit ist nicht gesichert, ob die mutierte Virenvariante den Erreger in der Praxis tatsächlich ansteckender macht.

    Die leichten Unterschiede bei den Erregern in verschiedenen Patienten haben auch einen positive Seite: Sie könnten helfen, die Übertragungswege des Virus in der Welt besser nachzuvollziehen. Ob diese Rückverfolgung über die die Abstammungslinie im Falle des neuen Ausbruchs von Peking tatsächlich gelingen wird, ist jedoch noch unklar.

    Verwendete Quellen:
    Global Times: "Strain in Beijing COVID-19 outbreak not like the type circulating in China: CDC chief epidemiologist"
    Bundesinstitut für Risikobewertung: "Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?"
    Verbraucherzentrale Hamburg
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: "Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 / COVID-19"
    Food and Agriculture Organization of the United Nations: "FAQ Coronavirus"
    Scripps Research Institute: "The D614G mutation in the SARS-CoV-2 spike protein reduces S1 shedding and increases infectivity"
    Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
    Eigene Recherche

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    GOOGLE-SUCHE: "Coronavirus"+"Hunde"+"schnüffeln"+"infiziert" :

    ZITAT ANFANG.

    RTL.DE - RTL interactive GmbH, Köln @ https://www.rtl.de/cms/medizin…feln-koennen-4512942.html :

    Vielversprechende Test-Methode

    Medizin-Hunde sollen bald Coronavirus erschnüffeln können

    27. Mai 2020 - 11:13 Uhr

    Hunde sollen Covid-19 beim Menschen wittern können

    In Großbritannien[/b], Finnland und den USA werden Hunde darauf trainiert, das Coronavirus erschnüffeln zu können. Im Bestfall sollen die Medizin-Hunde in die Lage versetzt werden, bis zu 250 Personen pro Stunde auf eine Covid-19-Infektion überprüfen zu können.

    Hunde könnten eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Pandemie spielen

    Hunde können bis zu einer Million Mal besser riechen als Menschen. Im Vergleich zu den rund fünf Millionen Riechzellen in der menschlichen Nase sind Schäferhunde beispielsweise mit 220 Millionen Riechzellen ausgestattet. Beim Schnüffeln atmen Hunde pro Minute bis zu 300 Mal. Und: Sie können unterscheiden, ob sie einen Geruch stärker durch das linke oder rechte Nasenloch wahrgenehmen.

    Diese Fähigkeiten der Vierbeiner machen sich Wissenschaftler bereits seit Jahren für die Erkennung verschiedener Krankheiten im menschlichen Körper zunutze. Hunde können unter anderem Diabetes, Epilepsie oder Krebs beim Menschen erkennen. Nun könnte ihr Riechtalent auch bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie nützlich werden.

    "Medication Detection Dogs" will Hunde in sechs Wochen fit machen

    RTL.de berichtete bereits Ende März über die Organisation "Medical Detection Dogs", deren Ziel es ist, Medizin-Hunde zu Corona-Schnüfflern auszubilden. Dafür arbeiten Wissenschaftler der London School of Health and Tropical Medicine (LSHTM) und der Universität Durham in Nordostengland zusammen, um zu prüfen, ob Hunde durch ihren starken Geruchssinn helfen können, neue Coronavirus-Infektionen zu erkennen.

    Die Studie schließt sich an frühere Untersuchungen an, die die Fähigkeit von Hunden zeigten, Malaria zu erschnüffeln. Die Wissenschafler gehen davon aus, dass jede Krankheit durch einen anderen Geruch gekennzeichnet ist. Laut "Medical Detection Dogs" sollen die Hunde innerhalb von sechs Wochen fit gemacht werden, eine Erkrankung mit Covid-19 wittern zu können.

    Mit Hunden bald bis zu 250 Corona-Tests pro Stunde möglich?

    Ziel sei es, "eine schnelle Diagnose ohne Einführung medizinischer Geräte in den Körper zu ermöglichen und so zu versuchen, die Epidemie zu beenden". Die Forscher hoffen, dass ihre Vierbeiner so versiert in der Erkennung des Virus werden, dass jeder Hund es schafft, innerhalb einer Stunde bis zu 250 Menschen auf eine Infektion zu überprüfen.

    Noch haben die Wissenschaftler jedoch ein Problem: Sie suchen nach einer Methode, wie der von Corona-Patienten ausgehende Geruch eingefangen werden kann.

    Einsatz von Hunden in der Krebserkennung

    Schon länger gibt es Versuche, Hunde für die Krebsdiagnose einzusetzen. [ Siehe @ https://www.rtl.de/cms/hund-er…-damenbinden-4082658.html ]. So wurde Schäferhund Frankie aus den USA erfolgreich darauf trainiert, an einer Urinprobe zu schnüffeln, um Schilddrüsenkrebs zu erkennen. Seine Treffgenauigkeit ist so hoch, dass ein Bluttest fast überflüssig wird [ Siehe @ https://www.rtl.de/cms/schaefe…rschnueffeln-2240083.html ].

    Immer wieder gibt es Meldungen, dass auch nicht speziell ausgebildete Hunde bei ihrem Frauchen oder Herrchen anschlagen oder sich auffällig verhalten, weil sie eine Krankheit wittern. So auch Bulldogge Junior, der an einer bestimmten Stelle des Körpers seines Herrchens Alarm schlug.
    Wie sich daraufhin herausstellte, befand sich an dieser Stelle ein Knoten. Diagnose: Lymphkrebs. [ Siehe @ https://www.rtl.de/cms/lymphkr…ist-ein-held-2347910.html ].

    ZITAT ENDE.
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    Weiterhin bestehen bleibende Corona-Virus-Gefahr. ---- Viele Leute halten sich nicht an die vorgeschriebenen Gesundheitsschutzmaßnahmen.

    ZITAT ANFANG.

    DE24 NEWS

    https://www.de24.news/.de/2020…fest-weltnachrichten.html

    Aktuelle Nachrichten

    Coronavirus: Der australische Bundesstaat Victoria legt nach dem Spike in einigen Fällen erneut Beschränkungen fest


    Weltnachrichten

    Juni 20, 2020 [
    das war for ungefähr drei Wochen schon ]

    Der australische Bundesstaat Victoria wird nach einem Anstieg in einigen Fällen strengere Coronavirus-Beschränkungen einführen.

    Ab Montag [22.06.2020] wird die Anzahl der Personen, die sich nach 25 neuen Fällen in der Öffentlichkeit treffen oder das Haus einer anderen Person besuchen dürfen, strenger begrenzt.

    Fünfundzwanzig neue COVID-19 Fälle wurden über Nacht gemeldet – der höchste Anstieg seit zwei Monaten – sagte Ministerpräsident Daniel Andrews.

    Die Anzahl der Infektionen in Victoria, Australien

    Der zweitbevölkerungsreichste Staat hat sich am vierten Tag in Folge um mindestens 10 erhöht und die Angst vor einem zweiten Anstieg geweckt.

    Herr Andrews machte
    die Zunahme der Fälle dafür verantwortlich, dass Menschen Einschränkungen ignorierten, indem sie sich in großen Gruppen versammelten und andere küssten und umarmten.

    Der Ministerpräsident von Victoria, Daniel Andrews,
    die Menschen, die Beschränkungen ignoriert zu haben.

    Er sagte am Samstag [20.06.2020] zu einer Pressekonferenz:
    Es ist inakzeptabel, dass Familien irgendwo in unserem Bundesstaat, nur weil sie wollen, dass dies vorbei ist, so tun, als ob es so wäre. Es ist noch nicht vorbei.“

    Brett Sutton, Victorias Chief Health Officer, fügte hinzu: „
    Wir sind absolut gefährdet, einen zweiten Höhepunkt zu erreichen, aber wir können uns darauf einstellen.“

    Victoria ist für rund ein Viertel der insgesamt in Australien gemeldeten 7'400 Coronavirus Fälle verantwortlich.

    Während einige Bundesstaaten und Territorien des Landes keine aktiven Fälle mehr erreicht haben, ist Victoria auf 116 gestiegen.

    Neue strengere Maßnahmen treten am 22. Juni in Kraft und bleiben bis zum 12. Juli in Kraft. Sie werden sehen, dass die Anzahl der Personen, die sich in der Öffentlichkeit versammeln dürfen, auf 10 und die Anzahl der Personen, die die Häuser anderer Personen besuchen dürfen, auf nur fünf reduziert wird [Dies sind die notwendigen jetzt wieder eingeführten strengeren Gesundheitsschutzmaßnahmen in Melbourne und im gesamten australischen Bundesstaat Victoria].

    Die Pläne zur Eröffnung von Fitnessstudios, Kinos und Theatern werden am Montag [22.06.2020] in Victoria weiterhin umgesetzt, die Anzahl der Kunden ist jedoch auf 20 begrenzt.

    Staatsbeamte haben Pläne zur Erhöhung der Zahl der an Veranstaltungsorten zugelassenen Personen von 20 auf 50 zurückgedrängt. Eine Überprüfung ist für den 12. Juli geplant.

    Herr Andrews warnte auch, dass
    Vororte, die sich als virale Hotspots herausstellten, strengeren Sperren ausgesetzt sein könnten.

    Die Australian Football League (AFL) hat ein Spiel abgesagt, das am Sonntag [28.06.2020] in Melbourne stattfinden soll, nachdem ein Spieler positiv getestet wurde. Die AFL hat kürzlich die Spiele neu gestartet und spielt in leeren Stadien.

    Australien hat nur 102 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 gemeldet, eine weltweit relativ niedrige Zahl.

    ZITAT ENDE.
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    Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.MM

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    Corona-Virus-Gefahr ----- Schlechte Klimaanlagen verbreiten Viren im ganzen Raum massiv! ----- Beware of bad air conditioners!

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    GOOGLE-SUCHE: "Coronavirus”+"Klimaanlagen" (
    = air conditioners )

    All das Folgende, soweit sich feststellen läßt, gilt zumindest für Deutschland:

    ( Ob man sich aber all dessen auch in allen anderen Ländern der Welt – einschließlich Australien – sicher sein kann, ist keineswegs gewiss! )

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    QUELLE: QUARKS.DE @ https://www.quarks.de/gesundhe…aanlagen-virusschleudern/ :

    ZITAT ANFANG.

    Flugzeug, Bahn, Auto, Büro

    Corona: Sind Klimaanlagen Virusschleudern?

    Können Klimaanlagen gefährlich sein, weil sie die Coronaviren im Raum verbreiten? Bei schlechten Lösungen schon, doch in Deutschland können moderne Anlagen das Infektionsrisiko sogar senken.

    16. Juni 2020

    Inhalt

    ► Verbreiten Klimaanlagen das Corona-Virus?

    ► Worauf sollte man bei Klimaanlagen achten?

    ► Welche Gefahr geht beim Corona-Virus von Aerosolen aus?

    ► Was tun gegen das Corona-Virus in Räumen ohne Klimaanlage?

    ► Wie gut schützen Klimaanlagen im Flugzeug vor Corona?

    ► Wie gut schützen Klimaanlagen im Zug vor Corona?

    ► Corona im Auto: Klimaanlage an oder aus?

    Verbreiten Klimaanlagen das Coronavirus?

    In Coronazeiten „möglichst viel an die frische Luft“ – so lautet ein wichtiges Credo der Virologen für die kommenden Sommermonate. Denn draußen ist die Virenkonzentration viel geringer als in Innenräumen. Also lieber auf der Restaurant-Terrasse und in dem Biergarten Platz nehmen, statt sich reinzusetzen – und ansonsten in Innenräumen viel und gut lüften.

    Was ist aber mit Räumen, wo das nicht geht? Etwa in klimatisierten Büroräumen, wo man die Fenster nicht öffnen kann? Oder in Restaurants, in denen eine Klimaanlage läuft? Pusten die Anlagen die Viren vielleicht auch noch durch den ganzen Raum und machen sie besonders gefährlich?

    Gute Klimaanlagen verdünnen Corona-Konzentration

    Für Anlagen in Deutschland trifft das nicht zu [d.h. dass sie „Virenschleudern“ „sind“ „trifft“ „nicht zu“], bestätigen Branchenverbände, das Umweltbundesamt und das Robert Koch Institut. Auch Dirk Müller, Professor für Gebäude und Raumklimatechnik an der RWTH Aachen [Rheinisch-Westfälische Techische Hochschule],
    hält das Risiko von Klimaanlagen für gering wenn es sich um professionell installierte und gewartete Anlagen mit Frischluftzufuhr handelt :

    „Lüftungs- und Klimaanlagen stellen sicher, dass alle vorliegenden Belastungen in der Raumluft verdünnt werden. Dadurch kann auch die Gefahr einer möglichen Übertragung von Viren durch Aerosole gemindert werden. Ein Abschalten der Anlagen kann hingegen zu einer Erhöhung der Konzentration von Viren in der Atemluft führen“.

    Seit die Sommermonate in Deutschland durch den Klimawandel immer wärmer werden, nimmt auch die Zahl der professionell installierten Geräte in privaten und kleinen gewerblichen Betrieben zu. Nach Angaben des „Fachverbands Gebäude-Klima“ jährlich um 10% auf derzeit 250'000 Geräte pro Jahr.

    Schlechte Klimaanlagen: Viren im ganzen Raum verteilt

    Klimaanlagen sind aber nicht per se und in allen Ausführungen ungefährlich. Wie Klimaanlagen beim Corona-Virus unter Umständen doch zum Problem werden können, haben Wissenschaftler in China beschrieben. Sie untersuchten, wie in einem Restaurant in der Stadt Guangzhou eine einzelne infizierte Person gleich mehrere andere Personen anstecken konnte – sogar an den Nachbartischen.

    Dabei half vermutlich die dortige Klimaanlage. Ihr Gebläse erzeugte in dem Restaurant einen starken kreisförmigen Luftstrom, der kleine Tröpfchen mit Corona-Viren von Tisch zu Tisch transportieren konnte.

    Wenn eine solche kräftig blasende Klimaanlage dazu noch keine oder nur eine schwache Frischluftzufuhr hat, strömt die Luft mit den Viren sogar mehrfach an den Gästen vorbei.
    Und so könnte dann durch die Klimaanlage das Infektionsrisiko steigen! So zumindest das Fazit der chinesischen Wissenschaftler.

    Worauf sollte man bei Klimaanlagen achten?

    In Deutschland sind stark blasende Klimaanlagen nicht nur unbeliebt, sondern sie entsprechen auch nicht den Baunormen. Und in Restaurants und größeren Büroräumen sind Klimaanlagen ohne Frischluft-Zufuhr sogar verboten. Derartige Klimaanlangen sind zwar in asiatischen Ländern oder in den USA durchaus verbreitet, sollen aber hierzulande gar nicht erst installiert werden.

    Die Vorteile der in Deutschland üblichen Klimaanlagen moderner Bauart sind:

    ● Die Luftströmung ist so geplant, dass die ausgeatmete Luft nicht laufend durch den ganzen Raum gewirbelt wird. Sie wird stattdessen möglichst direkt von den Personen weg nach oben (oder je nach System nach unten) zu den Abluftsystemen zugeführt wird – durch eine konstante, aber kaum bemerkbare Luftbewegung.

    ● Die Klimaanlage führt ständig frische Luft zu. So kann sich verbrauchte Luft, die Viren enthalten könnte, nicht anreichern. Denn die Klimaanlage sorgt für einen ständigen Luftaustausch.

    Claus Händel, technischer Referent des Fachverbands Gebäude-Klima: „An erster Stelle steht bei Klima- und Lüftungsanlagen in Deutschland die Frischluftversorgung. Besonders in Räumen, in den man mit vielen Personen rechnen muss, etwa in Büros, Hotels und in der Gastronomie. Mit richtig dimensionierten, professionell errichteten und gewarteten Klima- und Lüftungsanlagen werden eventuell vorhandene Keime sicher und automatisch abgeführt und gefiltert.“

    Feuchte Luft bremst Viren-Ausbreitung

    Ein weiterer Vorteil: In den Wintermonaten sorgt die Klimaanlage dafür, dass die Luft durch die Heizsysteme nicht zu trocken wird. Und feuchtere Luft behindert zusätzlich die Ausbreitung besonders feiner Tröpfchen aus der Atemluft, der sogenannten Aerosole. Diese können die Viren zumindest potentiell mehrere Meter weiter über den üblichen Corona-Sicherheitsabstand von 1,5 - 2 Meter hinaus transportieren.

    Welche Gefahr geht beim Coronavirus von den Aerosolen aus?

    Ein wesentlicher Übertragungsweg des Corona-Virus ist die Tröpfchen-Infektion durch größere Tröpfchen in der Atemluft. Diese Tröpfchen fliegen beim Husten oder Nießen nicht viel weiter als 1,5 bis zwei Meter durch die Luft und sinken dann zu Boden.

    Kleinere Tröpfchen, etwa in der Atemluft, werden als Aerosole bezeichnet: Sie sind kleiner als 5 Mikrometer, also kleiner als fünf Tausendstel Millimeter. Und weil sie besonders leicht sind, können sie prinzipiell über Stunden in der Luft schweben. In Laborversuchen zeigte sich, dass Sars-CoV-2 in Aerosolen bis zu drei Stunden infektiös bleiben können.

    Deshalb sehen Virologen in den Aerosolen zumindest theoretisch ein hohes Infektionspotenzial bei Coronaviren. Einzelfallstudien wie in dem Restaurant in China scheinen das zu bestätigen. Auch bei einer Chorprobe in den USA konnte nachgewiesen werden, dass ein einzelner infizierter Sänger in ein paar Stunden viele andere Chormitglieder ansteckte, auch wenn sie nicht in der unmittelbareren Nähe zum Infizierten gestanden hatten.

    Aerosole: Weitere Studien fehlen noch

    Der deutsche Virologe Christian Drosten hält es sogar für möglich, dass über 40 Prozent der Corona-Infektionen auf Aerosole zurückgehen könnten. Doch derzeit fehlt es noch an mehr und umfangreicheren Studien in Alltags-Situationen, die genauer belegen, wie stark und unter welchen Umständen die Aerosole Menschen tatsächlich infizieren. Diese Studien wären aber wichtig für die Überlegungen zu neuen Schutzmaßnahmen – zum Beispiel für Innenräume ohne Klimaanlage.

    Was tun gegen das Coronavirus in Räumen ohne Klimaanlage?

    Für Innenräume ohne Klimaanlage lauten die Expertentipps derzeit unisono: Lüften, lüften, lüften.

    Denn frische Luft sorgt bei den Aerosolen für einen Verdünnungseffekt. Und zumindest in den kommenden Sommermonaten ist Lüften durch die Fenster oft eine einfache Lösung.

    Ventilatoren: Bei richtigem Einsatz können sie helfen

    Ventilatoren sollten dabei aber, wenn überhaupt, nur sehr umsichtig zur Unterstützung der Frischluftzufuhr eingesetzt werden. Und zum Beispiel nicht im Mehrpersonen-Büro zur Kühlung als Gebläse direkt am Schreibtisch, so dass auch die Kolleginnen und Kollegen direkt mit angeblasen werden.

    Der Virologe Christian Drosten hat stattdessen vorgeschlagen, dass etwa in Kindertagesstätten und Schulen die Pädagogen am geöffneten Fenster einen großen, aber eher schwach eingestellten Ventilator aufstellen und die Türen einen Spalt offen halten.

    So könnte ein eher sanfter, aber konstanter Luftaustausch durch die offenen Fenster unterstützt werden. Und das wäre laut Christian Drosten beim Thema Aerosole der entscheidende Vorteil – sogar gegenüber dem möglichen Nachteil einer leichten Zugluft, die ein Ventilator am Fenster erzeugen könnte. Und besser als ein geschlossener Klassenraum, in dem sich Aerosole von Schülern und Lehrern immer weiter ansammeln.

    Wie gut schützen Klimaanlagen im Flugzeug vor Corona?

    Wie gut Klimaanlagen in Flugzeugen genau vor dem Corona-Virus schützen, ist derzeit noch schwierig zu beantworten. Für die Klimaanlagen könnte sprechen: Die wenigen Studien, die es zu Flügen in Coronazeiten gibt, haben bislang kaum Hinweise geliefert, dass das Fliegen in der Realität ein schwerwiegendes Risiko für Corona-Infektionen bei Passagieren darstellen.

    Und: Die Klimaanlagen in Flugzeugen werden seit Jahrzehnten so konzipiert, dass sie Infektionsgefahren im Passagierraum erfolgreich entgegenwirken können.

    Allerdings: Aus Sicht einiger Strömungsforscher und Virologen ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, ob die Klimasysteme in Flugzeugen auch im Nahbereich der unmittelbaren Sitznachbarn ausreichend vor Corona-Viren schützen.

    Nach Auskunft der Flugzeughersteller und Fluggesellschaften sei das Fliegen sicher, selbst bei vollbesetzten Maschinen – besonders wenn die Passagiere Schutzmasken tragen. Und es gibt auch Forschungsarbeiten, die diese Position unterstützen. Trotzdem braucht es hier noch weitere Studien.

    Sicherheit nur, wenn die Klimaanlage im Flieger läuft [ d.h. ununterbrochen läuft, während Passagiere an Board sind! ]

    Einig sind sich alle Flug-Experten aber schon jetzt in einem Punkt:
    Wenn die Klimaanlage im Flugzeug nicht liefe, gäbe es ein massives Problem. Denn dabei stiege die Infektionsgefahr garantiert, weil in einer vollbesetzten Passagierkabine die Viren sich dann in der Luft ansammeln und überall hin verteilen könnten.

    Dies haben frühere Einzelfallstudien bestätigt. Diese haben gezeigt, dass bei Flugzwischenfällen, bei denen die Klimaanlage über Stunden nicht lief, tatsächlich ein erhöhtes Influenza-Infektionsrisiko entstand.

    In Flugzeugen ist deshalb eine konstante Lüftung nicht nur zur Sauerstoffzufuhr notwendig, sondern auch, um möglicherweise virenbelastete Luft ständig gegen Frischluft oder gesäuberte Luft auszutauschen.

    In heutigen Flugzeugen wird von den Klimaanlagen nicht zu 100% Frischluft nachgeführt, sondern ein Teil der Luft (variabel, meist um die 40-50%) werden "rezirkuliert". Das bedeutet: Dieser Luftanteil wird aus der Kabine herausgesogen, dann durch sehr hochwertige Filter (sogenannte HEPA-Filter) gereinigt, und danach wieder der Kabine zugeführt. Diese HEPA-Filter sind so konstruiert, dass sie selbst Viren aus der Luft herausfiltern, und damit theoretisch auch Corona-Viren.

    Laufen die Klimaanlagen im Flugzeug die ganze Zeit?

    Aber selbst die beste Klimaanlage kann nur wirken, wenn sie tatsächlich in Betrieb ist! Auch beim Einstieg und Ausstieg der Passagiere, oder bei ungeplanten Wartezeiten auf dem Flughafen vor der Startbahn. Und dort darf dann nicht gespart wird: Denn die Frischluftzufuhr wird entweder über die Haupttriebwerke, auf den Flughäfen aber auch über die APUs (Auxiliary Power Units), also die Hilfstriebwerke betrieben.

    Da die Frischluftzufuhr dann auch zum Kerosinverbrauch beiträgt, wurden vor der Coronzeit die Frischluftzufuhr in Flugzeugen auf dem Flughafen nicht immer durchgängig betrieben – allerdings auch aus Lärmschutzgründen.

    In Corona-Zeiten gelten nun andere Prioritäten. Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty erklärt: „Die Luftversorgung der Kabine hat in der aktuellen Situation unbedingte Priorität vor der Überlegung, Kerosin zu sparen oder Lärm zu vermeiden.“ Lufthansa betreibt nun nach eigenen Angaben die Frischluftzufuhr durchgehend. Wo auf Flughäfen stehende Flugzeuge die APUs aus Umweltschutzgründen nicht betreiben dürfen, werde die Frischluft „bodenbasiert” über Schläuche zugeführt. Und: Unabhängig davon läuft das Rezirkulierungs-System, also die Umwälzung und Filterung der bestehenden Kabinenluft, konstant durch.

    Ob alle Fluggesellschaften diesem Beispiel so konsequent folgen? Das neue EU-Flug-Sicherheitsprotokoll zu COVID-19 vom Mai 2020 empfiehlt hier nur: Die Fluggesellschaften sollten sicherstellen, dass Passagiere nicht länger als 30 Minuten ohne Frischluftzufuhr in der Kabine sitzen.

    Tröpfchen vom Sitznachbarn trotz Klimaanlage?

    Es gibt dennoch weiterhin auch warnende Einschätzungen: So verweist der US-Strömungs-Experte Qingyan Chen auf seine Computer-Simulationsstudien, die zeigten, dass auch bei laufender Klimaanlage Tröpfchen eines Passagiers die Nachbarsitze erreichen können.

    Aus seiner Sicht vielleicht eine Erklärung für eines der dramatischsten bislang nachgewiesenen Infektionsgeschehen während eines Fluges: Die Infizierung von 20 Passagieren mit dem SARS-Virus am 21. Februar 2003 bei einem Flug von Hong Kong nach Taipai durch nur einen einzigen infizierten Mitreisenden.

    Und der deutsche Virologe Alexander Kekulé vermutet: „Wenn natürlich jemand vor mir oder hinter mir sitzt, der mir die ganze Zeit in den Nacken hustet, dann kann ich mich anstecken. Das kann ich reduzieren, wenn alle im Flugzeug eine Maske anhaben.“ Allerdings hat Kekulé keine eigenen Studien zum Infektionsgeschehen in Flugzeugen durchgeführt.

    Die Fluggesellschaften weisen in ihren aktuellen Presseerklärungen auch auf die gezielte Luftströmung ihrer Klimaanlagen hin: Die Luft werde dort konstant und sicher von der Decke oben nach unten in den Fußraum transportiert (oder je nach Flugzeugmodell von unten nach oben), sodass es im Flieger nicht zu horizontalen Luftbewegungen über mehrere Passagierreihen hinweg käme.

    DLR-Studie zu Klimaanlagen in Flugzeugen

    Hinweise, inwieweit dabei tatsächlich auch die unmittelbaren Sitznachbarn vor infizierter Atemluft bewahrt werden, könnte eine neue, aufwändige Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR erbringen: In einem realen Flugzeug wird dort bei laufender Klimaanlage simuliert, ob bzw. inwieweit sich die Tröpfchen und feine Aerosole beim Atmen und Husten eines "Erkrankten" auf die Nachbar-Passagiere verteilen.

    Bei dem "Erkrankten" und den Mitreisenden handelt es sich natürlich um Puppen. Auch der Atem des "Erkrankten" wird künstlich hergestellt. Die Forscher erwarten, dass sie den Weg der Tröpfchen realitätsgerecht simulieren können. Allerdings werden sie dabei keine Aussagen darüber treffen können, wie infektiös diese Tröpfchen dann im Ernstfall sein würden. Erste Ergebnisse dieser Studie werden ab Ende 2020 erwartet.

    Flugreisende im [europäischen] Sommer 2020 sollten sich aber auf jeden Fall auf das Fliegen mit Mund- und Nasenschutz einstellen – schon im ureigenen Interesse. Und: Ohne Maske wird in diesem Sommer wohl kaum geflogen werden dürfen: Stand Juni ist bei vielen Airlines (nicht nur bei der Lufthansa, auch zum Beispiel bei Ryanair und Easyjet) das Tragen von Masken während des gesamten Fluges Pflicht.

    Wie gut schützen Klimaanlagen im Zug vor Corona?

    Da in Zügen meist viele Menschen in einem engen Innenraum transportiert werden, gilt für Züge ähnlich wie für Klimaanlagen in Gebäuden: Die Infektionsgefahr wird von Lüftungsingenieuren und Virologen deutlich niedriger eingeschätzt, wenn die Klimaanlage läuft. Allerdings nur unter unverzichtbaren der Bedingung, dass sie ständig Frischluft in die Waggons befördert.

    Es muss also auch in Zügen unbedingt vermieden werden, dass dort die Luft im Waggon über längere Zeit "steht" und nicht ausgetauscht wird. Bei unserer Recherche konnten wir allerdings keine Studien zu Klimaanlagen von Zügen und Corona-Viren unter realen Alltags-Bedingungen finden.

    Anders als in Flugzeugen setzt die Deutsche Bahn nach eigener Aussage in den Klimaanlagen ihrer Züge keine HEPA-Filter ein, die sogar Viren herausfiltern können, sondern gröbere G4-Filter.

    Wie gut sind die Klimaanlagen der Deutschen Bahn?

    Die wesentliche Frage ist, inwieweit die Klimaanlagen in den Zügen der Deutschen Bahn konstant Frischluft zuführen. Auf Anfrage teilt die Deutsche Bahn mit:

    „Die DB forscht seit vielen Jahren am Thema Klimatisierung von Schienenfahrzeugen. Unsere Techniker haben zusammen mit dem betriebsärztlichen Dienst die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum COVID19 Erreger ausgewertet und die Erkenntnisse zusammen verarbeitet. Die hauptsächliche Übertragung des Virus erfolgt über Tröpfchen, die beim Husten und Niesen entstehen (…) Eine Übertragung solcher Tröpfchen über die Klimaanlagen eines Zuges ist aufgrund der sehr langen Lüftungswege, der Trocknung der Luft und der vorhandenen Filter (Klasse G4) äußerst unwahrscheinlich. Dies wird dadurch verstärkt, dass Schienenfahrzeuge eine hohe Luftwechselrate (vollständiger Luftaustausch in einem ICE ca. alle 7,5 Minuten) aufweisen und damit sehr viel Frischluft zugeführt wird. Zudem verfügen die Züge über eine aktive Luftmengensteuerung, die die Frischluftzufuhr abhängig von der Besetzung der Züge regelt.“

    Möglichst auch im Zug weiten Abstand halten

    Positiv kommt zumindest bei Fernreisen mit der Deutschen Bahn hinzu, dass die Züge derzeit nicht voll ausgelastet sind. In der DB Navigator-App gibt es eine Auslastungsanzeige, sodass Bahnkunden vorab prüfen können, ob ihre Züge mehr als 50% ausgelastet sind und entsprechend weniger ausgelastete Züge wählen können.

    Insgesamt bemüht sich die Bahn zusätzlich nach eigenen Angaben, Fahrgäste im Zug bestmöglich zu verteilen, sodass sie mit möglichst großem Abstand zueinander fahren können. Das wäre dann ein potenzieller Vorteil von Bahnfahrten gegenüber dem Fliegen, denn großzügige Passagier-Abstände sind bei Flugreisen zumindest im Sommer 2020 kaum mehr zu erwarten. Ansonsten: Auch in Zügen gilt die Maskenpflicht.

    Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat aktuell auch für Züge eine aufwändige Studie begonnen. In Computermodellen, aber auch in Experimenten in einem realen Waggon, wird simuliert, wie sich die Tröpfchen in einem vollbesetzten Zugabteil verteilen. Als Fahrgäste werden Puppen eingesetzt, der Atem und die Tröpfchen werden künstliche hergestellt. Erste Ergebnisse werden ab Ende 2020 erwartet.

    Corona im Auto: Klimaanlage an oder aus?

    Bei Fahrten im Auto mit mehreren Personen ist es, anders als in Zügen, meist völlig unmöglich, den Mindestabstand einzuhalten. Außerdem müssen sich alle Mitfahrer die nur wenigen Kubikmeter Luft im Fahrzeug teilen.

    Auch in PKWs gilt deshalb: Ständige Frischluftzufuhr ist besser, als über längere Strecken immer die gleiche Luft ein- und auszuatmen, in der sich dann ggf. die Viren immer weiter anreichern und verteilen. Das bedeutet: Lüftungsanlage in niedriger Stufe an, aber unbedingt mit der Einstellung "Frischluftzufuhr". Und keineswegs mit der Einstellung "Innenraum-Zirkulation", denn dabei würde die gleiche Luft mit den Viren immer wieder durch den gesamten Fahrzeuginnenraum gewirbelt.

    Ein oder zwei Fenster (zusätzlich) zur Lüftungsanlage einen Spalt zu öffnen, könnte eine weitere Option für die Frischluft-Zufuhr sein.

    Hygieneregeln fürs Autofahren

    Auch zu Autos konnten wir in unserer Recherche keine Studien zur Infektionsgefahr mit Corona-Viren unter Alltagsbedingungen finden. Wir haben aber Ernst Tabori, den Direktor des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene in Freiburg gebeten, uns die wichtigsten Hygiene-Empfehlungen für Fahrten im PKW zusammenzustellen. Diese sind:

    ● Wer Symptome bei sich feststellt, soll auf Fahrten in Autos aus Rücksicht und zum Schutz der Mitfahrer auf jeden Fall verzichten.

    ● Für alle anderen gilt: Im PKW möglichst weit Abstand halten. Da das Einhalten der Mindest- Abstände in den gängigen Autos meist nicht wirklich machbar ist: Nicht notwendige Fahrten mit mehreren Personen, die nicht zur eigenen Wohngemeinschaft gehören, vermeiden.

    ● Bei (beruflich bedingten) Fahrgemeinschaften mit wenigen und möglichst immer mit derselben Person fahren (wichtig auch für die Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten).

    ● Vor dem Einstieg ins Fahrzeug ist der Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Im Fahrzeug sollte die Schutzmaske ununterbrochen korrekt eng anliegend über Mund und Nase getragen werden.

    ● Vor dem Einstieg ins Fahrzeug, sowie am Ende der Fahrt sind die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren.

    Auch der ADAC empfiehlt auf seiner Website, „die gemeinsamen Autofahrten mit Personen außerhalb der Familie und des eigenen Hausstands auf das Nötigste zu beschränken und nur mit denjenigen im Auto zu fahren, mit denen man auch den Alltag gemeinsam verbringt. Das Tragen eines Mundschutzes ist bei haushaltsfremden Personen ratsam.“

    Autor: Mike Schaefer

    ZITAT ENDE.

    Hiernach folgen
    IM ORIGINAL die Quellen – verlässliche Quellen – auf die sich QUARKS.DE in diesen Angaben und Empfehlungen stützt.

    Zusätzlich – ebenso
    IM ORIGINAL – auch noch ein langerer hoch interessanter sowie nützlicher Leserkommentar von einem »Thomas« (dieser Leserkommentar möglicherweise vom geschätzten 26.06.2020) .
    .

    Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.MM

  • .
    Corona-Virus-Gefahr ----- Sich und seinen nachsten zu schützen ist doch ganz einfach, und ganz bestimmt doch nicht zu viel verlangt?!

    .
    ZEIT-ONLINE @
    https://www.zeit.de/wissen/ges…chutz-coronavirus/seite-2 :

    ZITAT ANFANG.

    Desinfektionsmittel für Straßen? "Totaler Unsinn"

    Von Jakob Wittmann

    17. März 2020, 17:14 Uhr

    Im Kampf gegen Sars-CoV-2 gingen Seuchenschützer aber auch etwa in der chinesischen Metropole Huangshi und der iranischen Hauptstadt Teheran noch einen Schritt weiter: Auf Bildern in Medienberichten war immer wieder zu sehen, wie Menschen in weißen Schutzanzügen ganze Fahrzeuge mit massenhaft Desinfektionsmittel besprühten, es in Straßen verteilten und auf öffentlichen Plätzen Bänke und Laternenmasten abspritzten. "Totaler Unsinn", meint die Virologin Brinkmann. Für sie sind Maßnahmen wie diese öffentlichkeitswirksam, sie sollen beruhigen. Flächendeckend ist der Aufwand absurd hoch und nicht zielführend. Menschen übertragen das Virus in erster Linie und keine Parks, Gehwege oder Straßen.

    Wie viele Gesundheitsexpertinnen und Virologen geht auch Brinkmann davon aus, dass kollektive Vorsichtsmaßnahmen am besten vor dem neuen Coronavirus schützen – und Desinfektionsmittel als Ergänzung im Alltag kaum notwendig sind. Sie rät dazu,
    vor allem die bekannten Verhaltensregeln einzuhalten: in die Armbeuge niesen, genügend Abstand halten, nicht an Augen, Nase und Mund fassen. Und vor allem: soziale Kontakte meiden, unbedingt zu Hause bleiben, wenn es irgendwie geht. Das Robert Koch-Institut empfiehlt außerdem, die Hände regelmäßig und mindestens 20 Sekunden lang mit ausreichend Seife zu waschen und anschließend gründlich abzutrocknen.

    ZITAT ENDE.

    .
    Und siehe auch
    STUTTGARTER NACHRICHTEN @
    https://www.stuttgarter-nachri…a9-abda-e20a01875982.html
    Bekämpfung des Coronavirus
    Warum Straßen in Deutschland nicht desinfiziert werden
    Sina Götz, 22.04.2020 - 17:52 Uhr.

    .
    [US-Sender] CNN @
    https://edition.cnn.com/world/…2b58893ae656ac8e522afad79 :

    ZITAT ANFANG.

    13:48 hours ET, May 16, 2020

    Don't spray disinfectants to kill coronavirus, WHO advises

    From CNN's Maggie Fox

    Spraying disinfectants outside or across broad spaces indoors to try to kill coronavirus can do more harm than good, the World Health Organization [WHO] advised Saturday.

    And spraying people is a really bad idea, WHO said in an updated advisory on infection control.

    WHO cited studies showing that trying to spray bleach or other chemicals over a wide area is ineffective. The same goes for ultraviolet light disinfecting, the agency said.

    "Moreover, spraying disinfectants can result in risks to the eyes, respiratory or skin irritation and the resulting health effects", WHO said.
    "Spraying or fogging of certain chemicals, such as formaldehyde, chlorine-based agents or quaternary ammonium compounds, is not recommended due to adverse health effects on workers in facilities where these methods have been utilized."

    Some governments have fogged streets and some groups have been washing down sidewalks, but WHO said it’s probably a waste of effort.

    "Spraying or fumigation of outdoor spaces, such as streets or marketplaces, is also not recommended to kill the COVID-19 virus or other pathogens because disinfectant is inactivated by dirt and debris and it is not feasible to manually clean and remove all organic matter from such spaces", the agency said.

    ZITAT ENDE.
    .

    Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.MM

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