Papenburg, Jugendheim Johannesburg GmbH Börgermoor

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Suche Ehemalige der Johannesburg von Gruppe 14

      hallo...ich suche Ehemalige Kameraden der Gruppe 14. Erzieher waren Herr Mescher,Frau Brake und Herr Müller.Wer kann da helfen?????Ich war von 1978-1982 Bewohner der Johannesburg und dann von 82-83 in der aussengruppe haus Aschendorf was inzwischen Abgerissen ist.

      Papenburg, Jugendheim Johannesburg GmbH Börgermoor ----- eigentlich »Kloster Johannesburg Börgermoor Papenburg«.

      .
      Hier können all diejenigen, die zu irgend einem Zeitpunkt ihres Lebens in diesem katholischen Erziehungsheim »Kloster Johannesburg Börgermoor Papenburg« ( mit angeschlosserner Torfproduktion !also, einem Moor ! ) waren, darüber berichten.
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Ich hatte die Ehre, von 1947 bis 1949 auf der Johannesburg als Zögling zu sein.Unsere Abteilungen hatten keine Nummern sondern Namen.Ich war auf Hochland.Ich musste in der Landwirtschaft bei Bruder Ellerkamp Bruder Rohe und Bruder Schröer Arbeiten.Ich hatte mit den Torf nichts zu tun.Du warst ja
      30 Jahre später auf der Burg.Warst Du auch bei der Hundertjährigen Feier dort?Wenn ja,hättest Du mir sehen müssen.
      Wir waren drei Männer die vor als ältesten der
      noch Lebende aufgerufen wurden.Hättest mich dort sehen müssen.
      War eine schöne Feier.
      Hi Marbot, ich frage mich gerade wie ein Mann aus Haselünne nach Börgermoor kommt. Ich war ja auch dort, Ende der 50er. War voirher u.s. in Klausheide, da hätte ich Dich eher vermutet. Ich bin in Börgermoor gelandet, weil kein Heim Westfalens mich mehr aufnehmen wollte. Nach lengem Hin und Her hat sich Börgermoor bereit erklärt mich aufzunehmen. War anfangs in der Gruppe Friedburg bei diesem ominösen Bruder Hiltrup, später gemeinsam mit Bruder Köster. Voll im Torf gearbeitet. Später dann Gruppe Junghorst und bin dann in der hauseigenen Druckerei eine Druckerlehre angefangen. Aber auch Börgermoor konnte mich nicht halten und ich war mehr auf Walze wie dort. Ende von Lied, U-Haft Lingen, später 6Monate Haft auf 4 Jahre Bewährung. War ne wilde harte Zeit. ;)
      Hallo frankbierman.
      Wir haben zu der Zeit in Lingen gewohnt.Ja auf Friedland war ich auch.Wenn Du Anfang der 50 auf der Burg gewesen wärst,hätten wir uns treffen müssen.Ich war in Neubörger beim Bauer und dann
      bin ich Sonntags immer zu meinen Freunden gefahren.Der Bruder
      Hiltrup soll ja Stockschwul gewesen sein.Wen ich zur Johannesburg fahre treffe ich mich immer mit Bruder Köster.
      Wenn Du Heute zur Johannesburg kommen würdes,würdes Du nicht wiedererkennen.Auf der Burg sind keine Zöglinge mehr.
      Stimmt, Hiltrup hatte immer seine Lieblinge. Die durften dann immer im Bruderzimmer Cigaretten drehen. Ich stand mit ihm auf ewigem Kriegsfuß. War eben der Rebell dort. Im Torf habe ich regelmäßig Loren entgleisen lassen und somit zusätzliche Pausen geschaffen. Ja habe da Bilder gesehen. Hat sich viel verändert. Bruder Köster war damals noch blutjunger Neuanfänger gewesen. Ich mochte ihn damals nicht, war ein eigenartiger Mensch. Damals war der Pater Direktor Güldenberg oder so.
      Hallo frankbiermann.
      Direktor zu meiner Zeit Pater Van der Zanden.Der hat mir mal eine Tracht Prügel Verpasst weil ich nach meine Mutter geschrieben habe,wie gut es auf der Johannesburg war.Mit Bruder Köster komme ich ganz gut zurecht wenn ich die Burg Besuche.
      Wenn Du die Burg Besuchs und richtig hinsiehst kommt Dir manches noch Bekannt vor.Die Burg ist nicht Verändert worden.Das Gebäude wo das Kesselhaus war steht noch.Die Aula
      gibt es nicht mehr,Es ist jetzt eine Küche.
      Hi Marbot, jetzt wo Du Aula sagst. Zu meiner Zeit hatten die ja ganz groß eigenes Parlament. Mit Ministern und allem was dazu gehört. Jeden Sonntag nach der Kirche war dann in der Aula Parlamentssitzung im Beisein der Heimleitung. Da ich ja der Rebele und Walzengänger war dachte man mich ruhiger werden zu lassen wenn sie mir da son Ministerpöstchen geben würden. Sollte dann Protokollminister werden, dann könnte ich beim Ausgang mit dem Fahrrad Kontrolle fahren. Das war den Ministern vorbehalten. Nun denn, habe ich abgelehnt und denen gesagt mich nicht in die Versuchung zu führen mit dem Fahrrad zu türmen. Diese Ablehnung hat man mir seitens Heimleitung übel genommen. :D
      frankbiermann.
      Das die Dir das krumm genommen haben Glaub ich sofort. Was hat den das Heimparlament zu Wege gebracht? was außer Spesen nichts gewesen? Das ist ja später Aufgelöst worden.Was war der Grund?Ihr bekamt für die Arbeit im Torf Geld.Wir in der Landwirtschaft bekamen einen warmen Händedruck.Wüsste
      nicht,das es was gegeben hat.Zu unsere Zeit war es schlimm.Zu Deiner Zeit war es schlimmer wie ich gehört habe.
      Hi Mabot, hi Egon, nun den van der Zanden kannte ich nur aus meiner Wettringer Zeit. Drecksack hoch drei. Eine Ohrfeige hatte ich mal von ihm bekommen, dann nie wieder, bin ihn damals gleich angegangen und ihm versprochen beim nächstenmal die Kehle durchzubeißen. 1 Woche D-Zug war die Folge.
      Nun Marbot, für unsere Arbeit gab es Null und es war verdammt hart im Torf. Ob Regen Schnee oder Sonne, es ging raus in den Torf. Im Sommer wenn der Torfbagger Torf gestochen hat und der Scheiß da in Reihen lag ging es los. 80 Reihen waren Soll. Dann später vor dem Sodensammler, Soden draufschmeißen aufs Band und da wurden die Mieten angelegt, von denen wir den Torf per Gitterlore reinkarrten. Immer zwei Mann an der Lore. Druck ohne Ende. Und gnadenloser Sklaventreiber war da der Bruder Hiltrop, da schwule Etwas. War dicvk und warm eingepackkt mit seinen Kommißstiefeln. Stand da wie ein SS Scherge und wachte über alles mit seinen Adleraugen. Oh wie habe ich das Moor gehaßt. Habe auch immer Sabotage hoch drei betrieben. An den Loren, an den Schienen. Jedes Stündchen was ich so für uns rausschinden konnte war ein Gewinn, hatte leider nur zur Folge das wir noch mehr angetrieben wurden um die verlorene Zeit reinzuholen. War nicht schön, Nein.
      Ja Egon.Der Van der Zanden hat mich über den Stuhl gelegt und mir den Hintern Versohlt.Ja frankbiermann ihr hattet es schon besser wie wir.Das Brot war zu unserer Zeit Pappig.Es bestand aus halb Mehl und halb Unkrautsamen.Ich esse heute nicht gerne
      Brot.Eine schnitte am Tag.Wir in der Landwirtschaft haben immer Geglaubt,das wir es am schlimmsten hatten.