Stipsdorf, Heilpädagogische Kinderheime /Stipsdorf

      Ich war da

      Ich war von 1993 bis 1997 da danach bin ich in die dazu gehörige wg am Kastanien weg gekommen bis 1999 es war zwar eine sehr schwere Zeit für mich aber auch eine sehr schöne. Es hat mich um vieles starker gemacht. Und ich würde heute nicht da stehen wo ich bin. So hab ich gelernt mit allem umzugehen u zu meistern. Ich hoffe das ich hier aus der Zeit einige Leute wieder finde es wahre toll von einigen zu hören. Habe neulich erst hier in Hamburg einen wieder getroffen :)
      ich war im Haus 2 ;)
      lg an alle
      Hallo Christian,

      Herzlich willkommen im Forum. Schön, dass du unsere Seite gefunden hast.
      Ich wünsche dir, dass sich dein wunsch bald erfüllt und du hier mit alten Bekannten schreiben kannst.
      Wenn du dich noch im Vorstellungsthread vorstellst, dann wirst du sehr schnell kontakt hier bekommen und dir die Zeit vertreiben können bis sich jemand aus früheren Zeiten hier meldet.

      ich war auch da...!!

      christian wir suchen dich!!! doch wenn man deinen namen eingibt.. gibt es tausende...!!! ich hoffe wir hören ganz bald.. denn wir wollen ein treffen in stipsdorf organisieren.. wir sind schon ein paar leute und du fehlst!! komm zu facebook... mich gibt es dort auch mehrmals.. aber ich bin die richtige wenn du 2paar schuhe auf dem profilbild siehst!!

      bis bald!!!

      Ich war auch da...

      ...und zwar von 1968 bis 1974. Im ersten Jahr wohnte ich noch am Kastanienweg 2. Dan war das Heim in Stipsdorf gebaut, und wir zogen dort hin. Und Kastanienweg war jetzt Heimschule. Das witzige war, mein ehemaliges Zimmer war nun mein Klassenzimmer - und das blieb es auch bis zum Schluss. In Stipsdorf war ich in Haus 4 bei Frau Braun - später Herr Stranghöner und Fräulein Kleehaas. Mit mir waren in diesem Haus, Michael Grube, Christian Kahle, Andreas Kruse, Petra Filitz, Christiane Müller (ganz kurz), Martina Runge, Olaf Paasch, Michael Maiboom und Andreas Junge. Später kamen noch kleinere Kinder hinzu: Iris, Ralf und Frank, dessen Nachnamen ich nicht mehr weiß.

      Leider hatte ich nicht, das Glück nach 1974 in eine WG zu kommen, sondern wurde zu meinen Eltern geschickt, und war somit von daan ziemlich verlassen. Damals gab es leider noch keine Nachsorge oder so...

      Als die meisten von uns gingen, hatten wir ausgemacht, daß wir uns in 10 Jahren wiedertreffen wollten. Leider wurde da nie mehr was draus. Wir hatten auch auf Zettel geschrieben, was wir glauben, was der Andere in 10 Jahren so macht. Mir sagte man vorraus, daß ich 4 Kinder haben würde. Na ja 1984 waren es 3 - aber ein Jahr später war das 4. da - gute Einschätzung damals :thumbup::

      Seit Jahren suche ich nun nach "Kindern" die mit mir im Heim waren - war es doch mein einziges Zuhause gewesen. Aber ich habe leider über das Netz nur Michael Grube gefunden - zu einem Treffen kam es aber auch da nicht.

      Ich hab grad gelesen, daß Ihr ein Treffen in Stipsdorf geplahnt hattet - aber ich denke, das war sicher schon oder? Für mich ist das Haus4 sowas wie ein Elternhaus - und ich habe große Sehnsucht danach. Wie gesagt, ich hatte als Kind und Jugendlicher kein anderes Zuhause (wenn ich meine Eltern besuchen mußte, war ich dort nur ein Gast - und als ich 18 war, war meine Mutter froh mich gar nicht mehr reinlassen zu müssen)

      Also, ich würde mich sehr freuen wenn ich hier jemanden aus Stipsdorf finden würde... :rolley:

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      claudi schrieb:

      Also,ich war auch im kinderheim Stipsdorf,von 1970 -1978, suche schon lange leute die mit mir in dieser zeit im Heim waren,ich war im Haus 3,Erzieher waren damals Elke Mayer,Renate Dyk und Albrecht Schiller.Würde mich freuen wenn sich jemand melden würde

      Claudi

      Hallo,ich heiße Petra, war von 1977-1980 in Haus 5,meine Erzieher waren,Gertrude von Specht,Gertrud Beermann,Eva Hackenberg und Roland Böttcher.

      Schöne Kindheit!!!!

      Hallo,
      Ich bin Andreas Kunkel!
      Ich war ende der Siebzieger bis 85/86 im Haus 4.
      Meine Erzieher waren Bärbel Wied,Frau Kleehas,Eckard der dann nach Afrika gegangen ist und noch ein paar andere deren name ich nicht mehr weiß.
      Auf der Gruppe waren noch Dennis wendler, Rebecca Staruß Marion und ihr Bruder (glaube Ralf oder rolf),Sybille Kruse.Petra,Ratrik Eckert und noch viele andere.
      Ich habe nur gute erinnerungen obwohl die letzten Wochen nicht mehr so schön waren!
      Aber ansonsten war es die schönste Zeit in meiner Kindheit!!
      Ich erinnerre mich gerne zurück an diese Zeit und kann es noch immer nicht verstehen warum ich dort vom Jugendamt und meinen erzeuger rausgerissen wurden bin???
      Leider verläuft das Leben halt nicht immer so wie man es sich wünscht!
      Aber alleine die erinnerung daran was man dort hatte hat mich zu dem menschen gemacht der ich heute bin.
      Bin nun selber verheiratet(glücklich seit 6 Jahren) und dreifacher Papa!
      Nach vielen auf und ab bin ich nun in der Lage anderen Menschen zu helfen und Ihnen wieder zurück in ein selbständiges Leben zu Begleiten.
      Auf diesen weg möchte ich dann auch noch mal Danke sagen an Meine Erzieher.
      So vielleicht kann sich der eine oder andere noch an mich erinnern und nimmt mit mir Kontakt auf,würde mich freuen.
      Genauso wenn jemand was über die Personen weiß die zur gleichen Zeit in Haus 4 waren

      Liebe Grüße aus der stad am Walde Zeven sendet euch Andreas Kunkel

      Lady_of_Roscommon schrieb:

      ...und zwar von 1968 bis 1974. Im ersten Jahr wohnte ich noch am Kastanienweg 2. Dan war das Heim in Stipsdorf gebaut, und wir zogen dort hin. Und Kastanienweg war jetzt Heimschule. Das witzige war, mein ehemaliges Zimmer war nun mein Klassenzimmer - und das blieb es auch bis zum Schluss. In Stipsdorf war ich in Haus 4 bei Frau Braun - später Herr Stranghöner und Fräulein Kleehaas. Mit mir waren in diesem Haus, Michael Grube, Christian Kahle, Andreas Kruse, Petra Filitz, Christiane Müller (ganz kurz), Martina Runge, Olaf Paasch, Michael Maiboom und Andreas Junge. Später kamen noch kleinere Kinder hinzu: Iris, Ralf und Frank, dessen Nachnamen ich nicht mehr weiß.

      Iris wegener, Ralf Lange (Schmidt) und Frank Hapka. wir kamen meine ich im frühling 1971 in das Haus 4.
      nach stipsdorf bin ich 71 gekommen und hatte vorher schon einige stationen durch. zuerst haus 4 und nach einem totalem ausraster in das haus 5.
      aber auch in stipsdorf bin ich nicht zur ruhe gekommen. teils lag es wohl an den negativen erfahrungen die ich dort mit erziehern, anderen kindern und dem heimarzt mitmachen musste, teils auch an der einrichtung selber. eine kleine familie wäre wahrscheinlich das richtige für mich gewesen.
      ich bin heute ein mensch mit sehr starkem willen und "funktioniere" so wie man es uns in stipsdorf beigebracht hat. allerdings sind wir menschen die auch eine gefühlsebene haben und die wurde in stipsdorf eigentlich mehr zerstört als aufgebaut. schläge , erniedrigungen, hungern und emotional nicht "dasein" verletzen eine kleine seele schwer.
      die schlimmsten erlebnisse waren da die "besuche" beim damaligen heimarzt.

      man muss mit diesen erinnerungen leben. sie kommen von zeit zu zeit. vieleicht auch weil ich denen die mir das angetan haben nie verzeihen werde.

      Nach langen Jahren und früheren Besuchen....

      Hallo,ich heisse Michael und war von 1970 bis 1975 in Bad Segeberg und zwischendurch auch in Stipsdorf. Lebe seit vielen Jahren in Bremen, von wo ich auch damals nach Bad Segeberg

      gekommen bin. Für mich war es eine wunderbare Zeit dort und nach Anfangsschwierigkeiten einer der schönsten Abschnitte meines Lebens. Falls es mal zu einem Ehemaligentreffen

      kommen sollte, wäre ich schon gerne dabei.
      Hallo ich bin Waldemar Bartz, ich war von April 1964 bis August 1968 in Schweichel-Bernbeck (Kreis Herford) auf dem Eickhof.Unsere Erzieherinnen
      waren Gertrude von Specht und Eva Hackenberg. Wir waren im Paul Gerhartd Haus, am nördlichen Rand des Heimgeländes untergebracht.
      Ich kann heute leider nicht mehr genau nachvollziehen welche Beziehung Fr. Specht zu Bad Segeberg hatte. Jedenfalls ist unsere Gruppe jedes Jahr
      in den Sommerferien für zwei Wochen, im Austausch mit einer Gruppe, nach Bad Segeberg Kastanienweg 2 gefahren. Dort waren wir in einer
      Wohngruppe im Dachgeschoß untergebracht. Die damalige Heimleitung war ein Ehepaar mit zwei kleinen Kindern (Tobias und Nelli), sie wohnten
      in einem kleinen Haus hinter dem Heimgebäude an dem Weg zum See.
      Wir sind fast täglich zum schwimmen an den See gegangen, der Bademeister war damals Herr Schiffer. Er war Invaliede und hatte eine Beinprothese, wenn er damit geschwommen war, hat er danach das Bein hochgehoben und hat das Wasser durch ein kleines Loch in der Ferse wieder rauslaufen lassen, für uns Kinder war das schon eine skuriler Anblick. Andere Aktivitäten in der näheren und weiteren Umgebung waren
      die Karl May Festspiele, Ausflüge zur Ostsee oder fahrten mit der Pony-Kutsche, dem Ruderboot (nur mit Freischwimmerzeugnis)oder mit dem
      Segelboot (nur mit Fahrtenschwimmerzeugnis) diese gehörten alle zum Heim. Fr. Specht hatte damals viele Fotos von uns gemacht, ich würde
      das ein oder andere Bild gern einstellen, leider sind nicht viele Aussenaufnahmen vomHim dabei.
      Moin moin,

      ich war auch in Stipsdorf im Haus 5...
      Ich meine, ich war von 1980 bis 1986 in Stipsdorf im Haus 5. Erzieherin waren Frau von Specht, Frau Hackenberg und Frau Beermann.
      An meine Mitbewohner kann ich mich nicht mehr erinnern :(

      Von 1991 bis 1996 war ich dann nochmal in der Wohngruppe am Kastanienweg, wo Herrn Damerau und Frau Dudtko viele Jahre mir mit viel Geduld das selbstständige Leben beigebracht haben.
      Schaue ich auf meine Vergangenheit, dann bin ich froh, dass ich in Stipsdorf und am Kastanienweg war, denn bei meinen Eltern wäre ich mit Sicherheit nicht so behütet aufgewachsen.

      Gruß Tilo
      Hallo Tilo,
      ich melde mich mal wiederauf dieser Seite des Forums.
      Es ist gut wenn jemand den Heimaufendhalt so positiv erlebt hat.
      Ich hätte auch noch drei Jahre länger bleiben sollen, dann wäre meine Schulzeit auch komplett abgescloßen.Aber auchso hab ich mein Leben hin gekriegt. Seit der Schule hab ich immer gut bezahlt gearbeitet, hab eine Familie gegründet (drei erwacgsene Söhne), ein Haus gebaut, hab mich immer weiter beruflich entwikelt. Heute bin ich Lokführer bei der DB,es ist nicht men trauberuf,aber es gibt gutes Geld dafür,und in drei-
      einhalb Jahren gehe ich in Rente.
      Was mich brennend interessiert ist ,was wurde aus Frl. Gertrude von Specht und Frl.Eva Hackenberg, wie lange haben
      die beiden noch in der Erziehung gearbeitet, als ich 1968 in Schweicheln entlassen wurde war Frl.Hackenberg schon relativ alt. WAs ist Aus den Kindern geworden die aus Schweicheln
      mit nach Stipsdorf umgezogen sind?
      Es waren Manfred Tomsen, Erika Flore, Helmut Filmer, Wolfgang Halt, Christa Hartmann, und der Hund von Fr. Specht
      "Onne". Im Oktober sind sie erst in das Heim am Kastanienweg eingezogen,und später nach Stipsdorf.
      Vieleicht kanst Du dich ja noch an jemanden erinnern

      Ich werd versuchen, wenn meine Frau nach Hamburg möchte
      mal nach Bad Segeberg zu fahren, und schauen was man noch so erkennen kann.

      L.G. Waldemar
      Hallo zusammen

      Ich hab meine Erzieherin Gertrude von Specht gefunden!
      Das das Ganze so einfach ist, hätt ich nicht gedacht.
      Ich wuste nur das Fr von Specht und Fr. Hackenberg im Ocktober 1973 mit eingen Kindern aus dem Paul-Gerhardt nach Bad Segeberg umgezogen ist. Für mich stand daher fest, wenn ich Fr. von Specht
      finden will muß ich nach Schlewig-Holstein und dort in Bad Segeberg u nd Stippdorf mit der Suche beginnen. Bis ich die Idee mit den Einwohnermeldeamt hatte. Nach einen Telefonat mit Bad Segeberg
      bin ich an das Amt Traveland verwiesen worden. Ein weterres Telefonat mit der dort zuständigen Sachbearbeiterin weckte in mir den Ehrgeitz es endlich in die Tat umzusetzen. Ich hab dann einen schriftlichen Personensuchantrag gestellt. Innerhalb von vier Werktagen kam dann die Antwort vom
      Amt Traveland, mit der Adresse von Fr, von Specht. Ich war sehr überrascht,daß Fr,von Specht sehr
      nahe in Bad Salzuffeln lebt. Wärend ich am arbeiten war hat meine Frau schon die Telefonnummer
      heraus gesucht. Am nächsten Tag hab ich dort angerufen. Es wurde ein langes telefonat,wir haben
      uns verabredet, daß ich Sie in den nächsten Tagen besuchen fahre.
      Sie hat sich sofort an mich erinnert obwohl es mittlerweile über fünfzig Jahre her ist. Ich freue mich wahnsinnig darauf. Wir haben uns eine menge zu erzählen.
      L.G. Waldemar