Knüllwald-Rengshausen, Burschenheim Beiserhaus

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      rengshausen ich wurde um meine berufsausbildung betrogen X( man müsste erst mal zeigen das man zuverläsig ist,und davor eventuell noch ein diakonisches jahr in einem behinderten heim absolvieren.dann ist das kein thema mit der lehre.ich idiot bin da auch noch freiwillig hin wegen der lehre

      kann man ja über soviel dusseligkeit nur lachen

      gruss achim

      X(

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      Knüllwald-Rengshausen, Burschenheim Beiserhaus

      Niederbeisheimer Str. 28-34
      D-34593 Knüllwald

      Telefon: 05685 - 999-0
      Fax: 05685 - 999173

      die Geschichte des Beiserhauses
      beiserhaus.org/03c19898d60ed54…19898d60f8950d/index.html


      Das Beiserhaus wurde 1844 durch den Erweckungsprediger Emil Rausch († 1884) als Rettungshaus für verwahrloste und bettelnde Kinder gegründet. Rausch war wegen seines pietistischen Denkens vom kurfürstlichen Konsistorium in Kassel nach Rengshausen (zwangs-)versetzt worden.

      Wenn du in diesem Heim warst, dann schreibe deine Erinnerungen bitte hier rein. Viel Erfolg!!
      1969 besuchten Mitglieder der APO im Rahmen der "Heimkampagne" auch das Beiserhaus und forderten u.a. die Heimbewohner auf, das Haus zu verlassen. Diesem Aufruf folgten rund 20 der 110 Bewohner, unter ihnen Peter-Jürgen Boock (* 1951), Autor, Ex-Mitglied der Rote Armee Fraktion.
      [Bearbeiten] Weblinks

      * Homepage der Stiftung

      Leserbrief
      Im Rückblick auf das Jahr 1969 berichten Sie u.a. über die Aktionsgruppe der APO im Beiserhaus. Als Zeitzeuge war ich damals Erziehungsleiter im Beiserhaus und führte die direkten Gespräche mit den APO Aktivisten.
      Der Leser sollte wissen, dass die Frankfurter Gruppe glaubte, durch Agitation die Heimbewohner als sogen. „Heimgefangene“ gegen die damals gültige Staatsordnung aufwiegeln zu können, indem sie eine Heimrevolte organisieren wollten.
      Die APO ist damals im Beiserhaus kläglich gescheitert, weil die große Mehrheit der Heimjugendlichen zusammen mit der Bevölkerung des Ortes die ca. 30 Aktivisten ausgebuht und unter Androhung von Schlägen verjagt haben.
      Das erzeugte bei den APO Aktivisten nahezu einen Schock, weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass im Beiserhaus zwischen den Heimjugendlichen, der Leitung, den Mitarbeitern und der Bevölkerung ein gutes Einvernehmen bestand und bereits damals liberale Erziehungsziele verfolgt wurden.

      Quelle:blog.hna.de/?p=7799
      Hans-Hermann Kleem, Knüllwald

      historische Bilder der Einrichtung
      beiserhaus.org/03c19898d60ed54…c1989a9e105a302/o000.html

      Knüllwald-Rengshausen, Burschenheim Beiserhaus

      Bruder[ so mußte man ihn anreden als ich da war in 1962 ! ] [ damals ein junger Diakon Anfang seinen 20er Jahren ! ] Hans-Hermann Kleem, Knüllwald[ -Rengshausen ] [ damals ein weitgehend unqualifizierterErzieher], später, in den 1970er Jahren – nachdem er sich „hochgearbeitet“ hatte – „Erziehungsleiterder Anstalt !, kann man als befangen ansehen !!! – Denächst wird er uns noch erzählen wollen, daß alle Insassenfreiwillig dort waren, freiwillig – über Jahre hinweg !dort verblieben, und sich auch gerneim Dienste des Herrn“ „zwangsarbeitenließen.

      Ich hatte sogar einen Cousin aus Rheinland-Pfalz, der das Glück hatte dort ( Mitte bis Ende der 1950er Jahre ! ) eine Schreiner-Lehre zu absolvieren ( erst Geselle und später Schreinermeister wurde und dann selbst in seinem eigenen Betrieb Lehrlinge ausbildete ); aber auch er, bis zu seinem Lebensende ( an Krebs verstorben mit 54 Jahren ) hatte nie etwas gutes über dieses „Burschenheim Beiserhaus“ zu berichten !!!
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Knüllwald-Rengshausen, Burschenheim Beiserhaus

      Ein vielleicht auch für andere ehemalige „Burschenheim Beiserhaus“ „Insassen“ hilfreicher Link : http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Der-Ort-meiner-Qualen-unter-der-Fuersorge-.-Obhut-der-Evangelisch-Lutherischen-Kirche-im-Jahr-1962-.-das-Burschenheim-Beiserhaus-der-damalig-so-genannten-Inneren-Mission-.-Diakonie.html ( mit auch von dort aus weiterführenden Links ).
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      Böse Erinnerungen an das Burschenheim-Beiserhaus

      Hallo,
      nach über 40 jahren muss ich immer noch an die schreckliche Zeit im Burschenheim denken. Es war in den 60zigern, wurde damals "eingeliefert" unter dem Vorwand dort eine Lehre als Bauschlosser abschliessen zu können, landete zuerst einen Stock höher in der "Autosicherungsabteilung" wo ich dann Autosicherungen im Akkord stanzen musste. Danach in der Landwirtschaft bei einem "Bruder Kurz", das war ein Schleifer!! Nachdem ich die Geschlossene Beim Bruder Weber hinter mir hatte, kam ich in das Pestalozzi-Haus.
      Ich könnte einen ganzen Roman darüber schreiben, war über 3 Jahre dort.
      Vielleicht liest das jemand der auch zu dieser Zeit in diesem Heim war und mir Antworten könnte.
      E-Mail: arnoldhh@gmx.de
      Grüsse Peter

      Knüllwald-Rengshausen, Burschenheim Beiserhaus

      .
      Damaliger Erzieher im Burschenheim Beiserhaus, Hans Hermann Kleem, verneint Anwendung von Gewalt in dieser Erziehungseinrichtung der Inneren Mission während seiner Dienstzeit dort: 1960 bis 1998 --- die er wie folgt dargestellt :

      QUELLE: HNAHessische/Niedersächsische Allgemeine @
      https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/pruegel-waren-verboten-1000051.html :


      .
      Hans-Hermann Kleem: Jugendheim Beiserhaus gab gute Startbedingungen

      Ex-Leiter des Jugendheims Beiserhaus:
      Berichte über angebliche Gewalt falsch


      10.11.2010, 18:08

      [ FOTO: „Die Redakteure Claudia Brandau und Heinz Rohde mit dem ehemaligen Direktor des Beiserhauses, Hans-Hermann Kleem (vorne rechts) sowie seinem Nachfolger Harald Recke.“ ]

      Rengshausen. Vier Jahrzehnte war Hans-Hermann Kleem im Beiserhaus Rengshausen beschäftigt, knapp 30 Jahre leitete er es. Seit 1998 ist er im Ruhestand. Im Redaktionsgespräch nimmt Kleem zusammen Stellung: Zwei ehemalige Bewohner hatten über die Gewalt geklagt, die in den 60er- und 70er-Jahren in der Jugendhilfeeinrichtung geherrscht haben soll.

      Als Hans-Hermann Kleem 1960 seine Arbeit im Rengshäuser Beiserhaus aufnahm, galt das Jugendheim als eine Adresse für die ganz harten Fälle. Junge Bewohner, die versuchten, aus der geschlossenen Einrichtung zu fliehen, wurden kahl geschoren, in Sträflingskleider gesteckt und mit Holzpantinen versehen. All das machte eine Flucht unmöglich.

      Der 23-jährige Kleem hatte gerade die Erzieherschule in Hephata absolviert und damit einen für damalige Verhältnisse seltenen Beruf ergriffen: Erzieher gab es im ganzen Land nur wenige. Der Berufsanfänger war bei Dienstantritt schockiert über die Methoden im Beiserhaus, die häufig noch aus des Kaisers Zeiten stammten. Die Jugendlichen sollten zu Leistung, Unterordnung, Gehorsam und Mitmenschlichkeit erzogen werden. „Die damalige Jugendfürsorge hatte ganz andere Werte und Vorstellungen als heute“, sagt Kleem.

      Vor allem die Vorstellung, dass der Staat derart massiv in die Familie eingreifen darf. Doch Kinder aus Scheidungsfamilien waren in jenen Jahren gesellschaftlich geächtet und trugen noch dazu ein großes Risiko, im Heim zu landen. Denn das sollte sie vor Verwahrlosung und Vernachlässigung schützen. „Nach dem Zweiten Weltkrieg waren viele Familien zerrissen oder zerrüttet“, sagt Kleem. Für die Kinder jener Familien habe das oft Heimatlosigkeit und Orientierungslosigkeit bedeutet. „Solch schlimme Erfahrungen haben den Start ins Leben massiv erschwert.“ Im Beiserhaus habe man versucht, den Kindern zu helfen.

      „Vielleicht waren die Methoden andere als heute: Aber wir haben aus dem damaligen Zeitgeist heraus unser Bestes gegeben“, betont Kleem. Wenn heute empört berichtet würde, dass damals Bettnässer auf saugfähigen Torfmatratzen schlafen mussten, so sei das doch mit guter Absicht geschehen: „Wir wollten die Kinder doch nicht in der eigenen Brühe liegen lassen. Und über die Ursachen, warum sie Bettnässer waren, wussten wir damals wenig.“

      Gewalt war verboten

      Gewalt als offizielles Mittel der Erziehung habe es im Beiserhaus nicht gegeben, betont Kleem. „Ich kann nicht ausschließen, dass jemand einen Klaps oder eine Ohrfeige erhalten hat, aber Prügel hat es – zumindest seit den 60er-Jahren – nicht gegeben. Wenn ein Jugendlicher wirklich sehr auffällig gewesen sei, habe er Karzerhaft oder eine Ausgangs- oder Urlaubssperre bekommen. 1973 wurde das Züchtigungsrecht gesetzlich abgeschafft und arbeitsvertraglich verboten.

      Viele ehemalige Bewohner hätten ihre Zeit im Beiserhaus in guter Erinnerung: Kleem verweist auf die ungezählten positiven Rückmeldungen, die er erhalten habe. Die Vorwürfe, mit denen die Einrichtung vor kurzem konfrontiert war (siehe Textbox oben) weist deren ehemalige Leiter massiv zurück. „Die Berichte über die angebliche Gewalt in diesen Jahren sind schlichtweg falsch.“

      Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Fritzlar-Homberger Allgemeinen.

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.