Kinderheim Blücherhof

      Unterlagen aus Blücherhof könnten im Archiv in Neubrandenburg lagern..., nur mal als Hinweis..,

      Habe vor, im März mich mal dahin zu wenden, und zwar persönlich...

      Behörde/Einrichtung:
      Amt für Zentrale Dienste, Neubrandenburg
      Adresse:
      Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
      Amt für Zentrale Dienste
      Platanenstraße 43
      17033 Neubrandenburg

      Ansprechpartner:
      Amtsleiter: Johannes Waeller

      Telefon:
      0395 / 57087 3333
      EMail-Adresse:
      sonja.pietsch@lk-seenplatte.de
      Sachgebietsleiterin: Sonja Pietsch


      Wer 3 mal täglich lacht, bleibt frisch und jung... :tongue: :tongue: :tongue:

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      Hallo @Randy,

      vielen vielen Dank für deinen Beitrag.
      Blücherhof wird - was die SKH angeht - bisher ein wenig unter den Tisch fallen gelassen.
      Dabei sind auch dort schlimme Dinge passiert und ich weiß, dass momentan einige Rehabilitationsanträge nach dem StrRehaG wegen der Unterbringung in Blücherhof laufen. Zwei Verfahren davon bei sehr hohen Gerichten.

      Ich kann dich nur bitten, 1.)hier deine Infos oder Erinnerungen an Blücherhof zu hinterlassen.
      Selbst wenn es nur "Betriebs-Daten" sind, wie Mitarbeiternamen, Schließungen, Reparaturen o. a. kann es helfen, den gewollten Schleier um diese verfluchte Einrichtung zu lüften.
      Und 2.), wenn du der Meinung bist oder es beweisen kannst, dass du dort zu Unrecht warst, rate ich dir zu einem Rehabilitationsantrag nach dem StrRehaG.
      Lass dich dazu aber genauer von einem guten StrRehaG-Anwalt beraten. In Berlin z.B. laufen ein paar gute herum.
      @ReneZienicke
      Sehr cool, dass du doch noch jemanden mit Unterlagen zur Einrichtung aufgetrieben hast.
      Die Auskunft, die man mir gegeben hatte, war, dass keiner etwas von den Unterlagen weiß.
      Und das waren nur die angeblich ~ 6m³ Akten, die zum Schluß im Heim waren.

      @Randy
      Falls du Unterlagen für irgendwelche Anträge suchst:
      * BStU : ganz obligatorisch, falls du oder deine Verwandten es mit der Stasi zu tun bekommen habt(Stasi-Akte)
      * die Stadtarchive: der Heimatstädte wo du deine Heimtournee gestartet und beendet hast, und der Stadt in der du volljährig wurdest (Jugendhilfe-Akte("Rat der Stadt") und Schul-Akte)
      * das Bundesarchiv in Berlin, wenn jemand für dich bis zum Ministerium für Volksbildung gegangen ist (sinnvoll aber nur, wenn du eine Aktensignatur des Ministeriums hast) (MinVolksbildung-Akte)
      * das Staatsarchiv Leipzig als Verwalter eines Teils der Akten des Aufnahmeheims Eilenburg(für Heimplatzzuweisung zuständig) (Heimplatzzuweisung-Karteikarte)
      * die "Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau" als Verwalter eines weiteren Teils der Akten des Aufnahmeheims Eilenburg (Heimplatzzuweisung-Karteikarte)
      * die Landesarchive/Landeshauptarchive/Staatsarchive die die Akten des ehemaligen "Rat des Bezirks" XY übernommen haben(Jugendhilfe-Akte("Rat des Bezirks"))
      * "Verwaltungsarchiv" des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Waren(Müritz) : Zugangs-/Abgangsbuch und vieles mehr, das bestimmt auch das genaue Datum deines Aufenthaltes enthält

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      Danke für die Informationen zu Blücherhof.

      Bisher habe ich vieles erfolgreich verdrängt um mein Leben leben zu können. Erstaunlicherweise kommt in den letzten Jahren immer wieder vieles in Träumen hoch. An einen langen Behördengang denke ich nicht, auch wenn Viele der damaligen Monster es verdient hätten mal einen kräftigen Schlag auf den Hinterkopf zu bekommen.

      Eigentlich interessiert es mich eher wie andere Betroffene mit dieser Zeit umgehen um daraus für mich selbst Schlüsse zu ziehen. Mag egoistisch erscheinen, ist aber eher pragmatisch. Ehrlich gesagt möchte ich keinem der Gattung "Erzieher" mehr begegnen. Es könnte zu unkontrollierten Handlungen kommen...

      Randy schrieb:

      Danke für die Informationen zu Blücherhof.

      Bisher habe ich vieles erfolgreich verdrängt um mein Leben leben zu können. Erstaunlicherweise kommt in den letzten Jahren immer wieder vieles in Träumen hoch. An einen langen Behördengang denke ich nicht, auch wenn Viele der damaligen Monster es verdient hätten mal einen kräftigen Schlag auf den Hinterkopf zu bekommen.

      Eigentlich interessiert es mich eher wie andere Betroffene mit dieser Zeit umgehen um daraus für mich selbst Schlüsse zu ziehen. Mag egoistisch erscheinen, ist aber eher pragmatisch. Ehrlich gesagt möchte ich keinem der Gattung "Erzieher" mehr begegnen. Es könnte zu unkontrollierten Handlungen kommen...


      Verdrängen klappt nicht, da brauch man sich keiner Illusion hingeben.

      Und meiner Meinung nach sind die einsetzbaren Mittel des heutigen Rechtsstaats auch die richtige Wahl, um zu zeigen was für ein Saftladen die DDR-Jugendhilfe und deren Foltereinrichtungen war. Man muss halt nur ausdauernd und stichhaltig gegen das Gefasel der Aufklärungsverweigerer argumentieren, denn den paar Agitatoren wird irgendwann schwindlig werden durch deren eigene "Argumente".
      Ja Widerstand, da hast Du sicher recht. Verdrängen ist nicht die beste Lösung. Doch so lange die "Verflossene" noch existierte war Klage unmöglich und man musste irgendwie einen Weg finden eine Familie aufzubauen, Kinder in die Welt zu setzen usw. OHNE dass einem diese Zeit ständig zu schaffen machte. So mit 25 hatte ich beide Heime (in Blücherhof bis Ende der 4. Klasse, (in Pretzsch/Elbe bis zur 10. Klasse) soweit aus dem Bewusstsein verdrängt, dass ich ein normales Leben führen konnte.

      Ehrlich gesagt hatte ich auch immer Schwierigkeiten mit jenen Menschen, welche irgendwann das Kämpfen aufgaben, sich nur noch selbst bemitleideten, ihr eigenes Versagen ständig mit einer schwere Kindheit begründeten, usw. Das kann auch nicht die Lösung sein.

      Heute gehe ich langsam auf die 60 zu und bin ein wenig verunsichert weshalb gerade jetzt dieser ganze Mist wieder hoch kommt. In Farbe und Totalvision...
      Hallo @Randy,

      ich kenne dich nicht, daher kann ich auch nicht sagen, wie sich die zurückgekehrten Erinnerungen in Zukunft auswirken werden.

      Ich kann dir von meinem bisherigen Leben mit dem Thema Blücherhof folgendes erzählen:
      Ich bin mit 8 Jahren dahin gekommen, obwohl ich ein eindeutiges medizinisches Gutachten habe, dass ich dort nichts zu suchen habe. Das Gutachten wurde direkt vor dem Heimaufenthalt erstellt nach monatelangen Untersuchungen. Ich hatte bis dahin eine heile Familie mit Vater, Mutter und Bruder. Meine Mutter hatte im Rahmen dieser Einweisungsorgie einen Ausreiseantrag angekündigt und ihn auch kurz danach vorgelegt.
      Ich habe die zwei Jahre trotzdem ertragen müssen, mit allen Ereignissen, die sich in meine Erinnerungen gebrannt haben. Die Namen habe ich fast alle vergessen, aber die schlimmen Dinge sind die ganze Zeit fast unverändert präsent geblieben. Ich habe mich bis vor kurzem in der Öffentlichkeit nicht zum Heimaufenthalt bekannt, weil auch bei mir die Scham viel zu groß war, obwohl ich wusste, dass ich zu Unrecht da war. Den viel größeren Schaden hat die Jugendhilfe aber der Beziehung zwischen meiner Familie und mir angetan. Obwohl alle mitbekommen haben, wie alles gelaufen ist, sind nach und nach trotzdem Zweifel entstanden, ob ich dort nicht hingehört habe, bis heute. Selbst Geschehnisse aus dem Heim, die ich weitererzählt habe, sind mir zugeordnet worden. Damit ist die familiäre Vertrauensbasis futsch.

      Inzwischen habe ich selbst eine große Familie und meine Frau weiß seit einiger Zeit, dass ich im Heim war.

      Vor etwa 10 Jahren bekam ich das medizinische Gutachten durch Zufall in die Hand.
      Vor mehr als einem Jahr bekam ich von meinen Eltern die Beschlüsse, Widersprüche und den Ausreiseantrag meiner Mutter ausgehändigt. Inzwischen habe ich noch viel mehr Dokumente in den Archiven gefunden. Irgendwo erfuhr ich dann von der Möglichkeit zur Rehabilitation nach StrRehaG per Gericht. Da ich so unglaublich eindeutige Dokumente habe, die alle aussagen "Wir, die Jugendhilfe, scheißen auf Recht und Gesetz, um dich ins Heim zu bringen.", dachte ich mir "Jetzt hole ich mir per Gericht meine geraubte Würde zurück". An den lächerlichen finanziellen "Ausgleich" hatte ich da noch gar nicht gedacht. Also Antrag gestellt und alles wichtige dem Gericht zur Verfügung gestellt. Die erste und zweite Instanz waren ein derartiger Schlag ins Gesicht, dass ich mir fast wie in einer Bananenrepublik vorkam. Ich hatte einige Mühe mich von dem Schock zu erholen. Den Vogel hat dabei allerdings die erste Instanz abgeschossen. Genau werde ich darauf hier nicht eingehen, aber was die sich geleistet haben, war der blanke Hohn und hat nichts mit "Rechtsstaat für alle" zu tun. Ich bin also genötigt worden, den nächsten Schritt zu gehen.

      Ich werde jedenfalls nicht aufgeben, bis ich ein Schriftstück von einem ordentlichen deutschen Gericht in den Händen halte, auf dem steht "Die Jugendhilfe der DDR und ihre Mitarbeiter haben bewiesenermaßen Recht und Gesetz gebrochen, um diesen Menschen willkürlich ihrem Willen zu unterwerfen und ihm und seiner Familie willentlich Schaden zuzufügen.". Man könnte sagen, ab dann bin ich wieder frei.

      Bei allem, was ich bis jetzt leider über das ganze Thema Heim lesen musste oder selbst erfahren habe, sticht hervor, dass Heimkinder entwürdigt, vergewaltigt, den Eltern durch Adoption geraubt, bestohlen, teilweise schwerst misshandelt, durch Schwerstarbeit verkrüppelt, teilweise kastriert, teilweise für Pharmaexperimente missbraucht, von ihren Familien entfremdet und teilweise zu Hilfsarbeitern gemacht wurden.
      Währenddessen durften die Täter in ihren pädagogischen Berufen weiterarbeiten, ihre Kinder als Mitarbeiter in ihre Behörden einbringen(mind. einen Fall kenne ich), Rente für nicht geleistete pädagogische Arbeit kassieren und friedlich an Altersschwäche,Krebs oder sonstwas sterben.
      Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, dass es nur einem so geringen Prozentsatz stört, dass sie nicht vor Gericht gehen. Auch deswegen mache ich weiter.

      Welchen Schluss du daraus für/gegen eine ordentliche Aufarbeitung ziehst, musst du wissen und würde mich ehrlich gesagt auch interessieren.


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      Hallo Widerstand,

      verzeih bitte den Allgemeinplatz, aber die Wahrheit ist immer konkret. So wie in dem von Dir geschilderten Fall DEINE Wahrheit deutlich wurde, sieht meine Wahrheit etwas anders aus, weshalb ich auch eine andere Herangehensweise entwickelte.

      Also konkret. Im Gegensatz zu Dir bin ich meiner Familie nicht weggenommen worden sondern meine Mutter hat sehr viel Energie investiert mich in ein Heim einweisen zu lassen! Weil sie sowohl mit sich selbst wie auch mit dem ausgeflippten Kind nicht klar kam. Somit hat der ganze Mist den ich miterleben musste eher sekundären Charakter, sozusagen als Folge des Versagens meiner Mutter. Eventuell ist das der Grund weshalb ich die "Schuld" für die erlebten Missstände weniger den Behörden als eher der Familie anlastete. Dass dies nicht ganz den Kern trifft ist mir schon klar, denn für die vielen erlebten Misstände waren die Erzieher und das System verantwortlich.

      Lass mich eine kleine Geschichte erzählen. In der 2. Klasse, ich war 8 Jahre alt, bin ich mit zwei anderen Jungen abgehauen. Wir waren alle aus Berlin und hatten geplant uns zum Bahnhof Sophienhof zu schleichen und dann in einem Zug, in der Toilette versteckt nach Waren/Müritz zu fahren. Von dort wollten wir nach Berlin. Na klar, so schlau waren die "Erzieher" auch und warteten bereits am Bahnhof auf die "Entweicher".

      Zuvor geschah aber etwas sehr Einschneidendes. Während meine beiden Freunde sich in den schönsten Farben das Wiedersehen mit den Eltern und Geschwistern ausmalten, während sie sich überlegten vielleicht bei der Oma unterzutauchen, usw. wurde ich immer ruhiger. Ich begriff mit einer Wucht die mich wie eine Keule traf, dass niemand auf mich wartete. Dass meine Mutter mich gnadenlos verprügeln würde wenn ich plötzlich zu Hause auftauchte. Mein Abhauen war völlig sinnlos. Irgendwann setzte ich mich einfach im Wald auf den Boden und war von meinen Freunden nicht mehr ansprechbar. Ich ging einfach nicht mehr weiter. Weder nach Hause, noch zurück ins Heim. Ich wollte sterben.

      Irgenwann hatten meine Freunde es aufgegeben mich zum Reden oder Weitergehen zu bewegen und gingen allein zum Bahnhof. Wo sie natürlich schon erwartet wurden. Irgendwann in der Nacht fanden mich Polizisten mitten im Wald. Genau an der Stelle wo ich mich hingesetzt hatte. Mir war alles egal. Totale innere Lehre trifft es wohl am besten. Es vergingen mehrere Tage bevor ich überhaupt wieder geredet habe und ich ging wie in Trance durch die Strafen die es für das "Entweichen" gab. In der kindlichen Logik waren die Strafen völlig normal. Ich war abgehauen: abhauen war verboten; die Strafen logisch. Schuld hatte meine Mutter!

      Du siehst wie sich der Fokus verschieben kann wenn man konkret wird. Und ich weiß ganz gut, dass dies nur MEINE subjektive Wahrheit war. Die vielen erlebten Missstände hatten ganz andere Ursachen. Aber eventuell hatte gerade diese eingeschränkte Sicht zur Folge, dass ich später leichter mit meiner Heimzeit umgehen konnte, weil meine Priorität auf der "Rache" an meiner Familie lag.

      Damit hat alles was Deine Motivation angeht, mit diesem Heim-System abzurechnen, seine Vertreter möglichst noch vor dem Ableben mit ihrem Versagen zu konfrontieren und zur Rechenschaft zu ziehen, seine vollständige Berechtigung. Mir war das immer zweitrangig, denn es war das SYSTEM insgesamt, welches faul war. Die ganzen Heim-Schweinereien waren eine logische Folges des SYSTEMS.
      Hall Randy,

      das tut mir wirklich sehr leid für dich, dass - wie ich es heraushöre - hauptsächlich deine Familie Schuld an deiner Heimkarriere war.
      Es ist zugegebenermaßen schwer für mich, sich in das Heim-Erleben eines zurückgewiesenen(Sorry) Kindes hineinzuversetzen, weil es mir so unnatürlich vorkommt. Bis heute kann ich mich gefühlsmäßig an die gute Zeit vor dem Heim erinnern, daher hat sich bei mir logischerweise der Fokus auf den Verlust durch staatliche Willkür eingebrannt.

      Ich kann jetzt auf jeden Fall verstehen, warum DU nicht so sehr hinter einer Rehabilitation her bist.

      Grüße
      ..hallo,von 1970/71 bis 1974 war ich in Blücherhof "charlotte eisenblätter",erinnere mich an ein russisches flugzeug ( kl.mic ) was gegenüber vom schlösschen stand wo ich ankam.der name "Falk" sagt mir was.wie die sogenannten erzieher hießen habe ich vergessen,weiß nur das ich bei einen erzieher war der gerne boxkämpfe veranstaltete.an einen turnleher der gern mit sportgeräten nach uns warf ( holzkeulen) wenn wir nicht so wollten.und an einer hexe die mich immer zwang fettes fleisch zu essen was ich heute auch nicht mag.

      vllt.erkennt mich jemand hier und erinnert sich an mich.
      bis dahin...andreas ( damals hieß ich mit hinternamen: Melchert )

      zeitgeist1 schrieb:

      ..hallo,von 1970/71 bis 1974 war ich in Blücherhof "charlotte eisenblätter",erinnere mich an ein russisches flugzeug ( kl.mic ) was gegenüber vom schlösschen stand wo ich ankam.der name "Falk" sagt mir was.wie die sogenannten erzieher hießen habe ich vergessen,weiß nur das ich bei einen erzieher war der gerne boxkämpfe veranstaltete.an einen turnleher der gern mit sportgeräten nach uns warf ( holzkeulen) wenn wir nicht so wollten.und an einer hexe die mich immer zwang fettes fleisch zu essen was ich heute auch nicht mag.

      vllt.erkennt mich jemand hier und erinnert sich an mich.
      bis dahin...andreas ( damals hieß ich mit hinternamen: Melchert )


      vllt. kann ich dir bei den Namen der Erzieher weiterhelfen:
      (alle Namen habe ich aus den Erinnerungen einzelner Blücherhof-Insassen im Inet mühsam herausgeklaubt)
      • Herr Harald Mysliwczyk - Heimleiter Spezialkinderheim Blücherhof
      • Frau Mysliwczyk - Sekretärin Heimleitung
      • Herr Gengel/Gängel - Heimleiter vor Mysliwczyk
      • Frau Beerbaum - Schulleiterin der Heimschule/Sport
      • Herr ??? Günther - Hausmeister
      • Frau Rudl - Nachtwache
      • Herr Rudl - Nachtwache
      • Herr Erich Korff - Gruppenleiter
      • Frau Hannah Korff - Gruppenleiterin
      • Frau Sonbetzki - Betreuer
      • Frau Schylinski - Erzieher
      • Frau Denell - Erzieher
      • Herr Betke - Erzieher
      • Herr?/Frau? Hoppe - Erzieher
      • Herr?/Frau? Bauermann - Erzieher
      • Frau Gädtke - Klassenleiterin/Deutsch
      • Herr Falk - Mathematik
      • Frau Falk - Schulgarten
      • Frau Bethke - Lehrerin
      • Herr Frey
      • Frau Schröder

      Vllt. hilft es ja die Erinnerung aufzufrischen.
      BITTE, schreib hier rein, an welche speziellen "Erziehungsmethoden" du dich erinnerst.

      Schade, dass du dich erst jetzt meldest( besser spät als nie). Ich hatte vor etlichen Monaten einen Insassen als Zeugen aus deiner Zeit gesucht. Inzwischen habe ich ihn aber mühsam über Umwege gefunden.

      Kinderheim Blücherhof

      .
      re dem Kammergerichtsbeschluss – Urteil in letzter Instanz: Beschluss vom 18.01.2017 - 4 Ws 120-122/15 REHA | StrRehaG § 1

      Da René Z……, den hier drei Beiträge zurückliegenden ^^^ Beitrag, vom Dienstag, 21. Februar 2017, um 18:00 Uhr am Samstag, 6. Mai 2017, um 19:42 Uhr, gelöscht hat, habe ich mich jetzt dazu entschlossen, dieses „Urteil in letzter Instanz frei zugänglich, zum Nutzen aller, auch hier an dieser Stelle im HEIMKINDER-FORUM.DE, selbst zur Verfügung zu stellen, bzw. wiederherzustellen.

      Und somit ist alles wieder gut, und wie es sein sollte, damit jeder weiß wo es lang geht, falls sie oder er einen Antrag auf Rehabilitierung gemäß dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz (StraRehaG) stellen möchte.

      Wie der ein oder andere von Euch wohl mittlerweile mitbekommen hat, hat ein Ehemaliges Heimkind-OST (
      Wer das ist ist natürlich vollkommen unwichtig und uninteressant !!! ) Anfang des Jahres 2017 einen Erfolg im Berufungsgericht, dem Kammergericht, in Berlin, zu verbuchen gehabt:


      .
      [ 18. Januar 2017 ]

      Kammergericht Berlin

      Beschluss

      4 Ws 120 - 122/15 REHA
      (551 Rh) 152 Js 276/15 Reha (202/15 [203/15, 204/15])

      In der Rehabilitierungssache betreffend

      hat der 4. Strafsenat des Kammergerichtes Berlin - Beschwerdesenat für Rehabilitierungssachen - durch den Vorsitzenden Richter am Kammergericht Fischer, den Richter am Amtsgericht Weyand und die Richterin am Kammergericht Gärtner am 18. Januar beschlossen:

      1. Auf die Beschwerde des Betroffenen wird der Beschluss des Landgerichts Berlin - Rehabilitierungskammer - vom 16. September 2015 aufgehoben.

      2. Die vorläufige Verfügung der stellvertretenden Referatsleiterin des Referats Jugendhilfe des Rates des Stadtbezirks Berlin - Lichtenberg vom 24. September 1981 und die Beschlüsse des Rates des Stadtbezirks Berlin - Lichtenberg, Jugendhilfeausschuss, vom 4. November 1981 und vom 17. Juni 1987 werden für rechtsstaatswidrig erklärt und aufgehoben, soweit durch sie die Unterbringung des Betroffenen in einem Spezialkinderheim angeordnet wurde; die Einweisung des Betroffenen in die Spezialkinderheime "Charlotte Eisenblätter" in Blücherhof (Kreis Waren/Müritz) und "Erich Weinert" in Hohenleuben (Kreis Zeulenroda) wird für rechtsstaatswidrig erklärt. Der Betroffene wird insoweit rehabilitiert.

      3. Es wird festgestellt, dass der Betroffene in der Zeit vom 16. November 1981 bis zum 19. April 1984 und in der Zeit vom 29. August 1987 bis zum 30. Juni 1989 zu Unrecht Freiheitsentziehung erlitten hat.

      4. Kosten des Rehabilitierungsverfahren werden nicht erhoben; die Landeskasse Berlin hat die dem Betroffenen in beiden Instanzen entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

      .

      QUELLEN: Vielerlei gebürenpflichtige Urteilsdatenbanken zu Gerichtsentscheidungen in Deutschland stellen dieses Urteil zur Verfügung !!

      QUELLEN ( Frei für alle ! ):
      1. )
      http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1343#p1343 ( Nicht gebürenpflichtig ! )
      2. )
      http://www.chefduzen.de/index.php?topic=328570.msg326761#msg326761 ( Nicht gebürenpflichtig ! )

      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Widerstand schrieb:

      zeitgeist1 schrieb:

      ..hallo,von 1970/71 bis 1974 war ich in Blücherhof "charlotte eisenblätter",erinnere mich an ein russisches flugzeug ( kl.mic ) was gegenüber vom schlösschen stand wo ich ankam.der name "Falk" sagt mir was.wie die sogenannten erzieher hießen habe ich vergessen,weiß nur das ich bei einen erzieher war der gerne boxkämpfe veranstaltete.an einen turnleher der gern mit sportgeräten nach uns warf ( holzkeulen) wenn wir nicht so wollten.und an einer hexe die mich immer zwang fettes fleisch zu essen was ich heute auch nicht mag.

      vllt.erkennt mich jemand hier und erinnert sich an mich.
      bis dahin...andreas ( damals hieß ich mit hinternamen: Melchert )


      vllt. kann ich dir bei den Namen der Erzieher weiterhelfen:
      (alle Namen habe ich aus den Erinnerungen einzelner Blücherhof-Insassen im Inet mühsam herausgeklaubt)
      • Herr Harald Mysliwczyk - Heimleiter Spezialkinderheim Blücherhof
      • Frau Mysliwczyk - Sekretärin Heimleitung
      • Herr Gengel/Gängel - Heimleiter vor Mysliwczyk
      • Frau Beerbaum - Schulleiterin der Heimschule/Sport
      • Herr ??? Günther - Hausmeister
      • Frau Rudl - Nachtwache
      • Herr Rudl - Nachtwache
      • Herr Erich Korff - Gruppenleiter
      • Frau Hannah Korff - Gruppenleiterin
      • Frau Sonbetzki - Betreuer
      • Frau Schylinski - Erzieher
      • Frau Denell - Erzieher
      • Herr Betke - Erzieher
      • Herr?/Frau? Hoppe - Erzieher
      • Herr?/Frau? Bauermann - Erzieher
      • Frau Gädtke - Klassenleiterin/Deutsch
      • Herr Falk - Mathematik
      • Frau Falk - Schulgarten
      • Frau Bethke - Lehrerin
      • Herr Frey
      • Frau Schröder

      Vllt. hilft es ja die Erinnerung aufzufrischen.
      BITTE, schreib hier rein, an welche speziellen "Erziehungsmethoden" du dich erinnerst.

      Schade, dass du dich erst jetzt meldest( besser spät als nie). Ich hatte vor etlichen Monaten einen Insassen als Zeugen aus deiner Zeit gesucht. Inzwischen habe ich ihn aber mühsam über Umwege gefunden.


      ..hallo,danke für deine namensgebung.für mich ist dies nun sehr lange her und dieses forum per zufall gefunden.wie gesagt name "falk" sagt mir was,sowie jetzt "korff und rudl".an gewisse erziehungsmethoden sich zu erinnern...was bringt das noch.was soll's das leben ist weitergegangen. ;)

      zeitgeist1 schrieb:

      ..hallo,danke für deine namensgebung.für mich ist dies nun sehr lange her und dieses forum per zufall gefunden.wie gesagt name "falk" sagt mir was,sowie jetzt "korff und rudl".an gewisse erziehungsmethoden sich zu erinnern...was bringt das noch.was soll's das leben ist weitergegangen.

      Was das für einen persönlich bringt, muss letztendlich jeder für sich persönlich entscheiden.
      Wer aber seine (Mit-)Verantwortung für die Zukunft - und offensichtlich auch für die Gegenwart - ernst nimmt, der sollte sich erinnern. Ansonsten kann man all die Jahrestage, Geschichtsbücher etc. einfach abschaffen.

      mfg
      Widerstand
      ...persönlich bringt dies nichts mehr,habe die heimzeit überstanden.sowie die rote und stasi-zeit,und mit gewissheit sind die meisten o.g.erzieher schon lange unter der erde.sollte bis heute noch jemand leben von damals,dann kullern garantiert einige mottenkugeln durchs oberstübchen.eines hat und hatte sich immer bewahrheitet,"jeder bekommt seine bestrafung für das was er oder sie anderen angetan hatte,egal wie lange es gedauert hatte oder noch dauert.auf die eine oder andere weise. !"und dieses genügt mir.

      alles gute.