Bad Harzburg,Kinderheim Lug ins Land

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      Hallo,
      ich fange mal mit ein Paar Bildern an auf denen mehrere insassen zu sehen sind.
      Vielleicht erkennt Ihr noch welche von damals

      Die Bilder wurden 1959 in der Jugendherberge Oderbrück gemacht.
      Dort war eine ausgesuchte Gruppe aus dem Heim eine Woche unterwegs in den Bergen des Harzes






      links die 1.Frau und in der Miitte der Mann an der Holzwand waren die Betreiber der Herberge




      eine Wanderung auf die Eisensteinsfelsen




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      P.S. mich hatte immer interssiert woher das Heim immer die Stiefel bekam, die waren meist schon gebraucht
      diese 3 Personen, Anneliese Becker, Frau Garrel und Herr Dels dürften wohl den meisten bekannt sein.

      Frau Becker, im Hintergrund stehe ich auf dem Klettergerüst




      Frau Garrel




      Dieses Bürozimmer muss neben dem Heimleiterzimmer gelegen haben und diente so viel ich noch weiss auch als Zimmer für die Nachtwache.
      Bis die dann ganz unter dem Dach zum schlafen ging.
      Ich bin damals der einzige gewesen der sich getraut hatte in der Nacht durch die Tür, die zu den Essensraum runter führte,
      durch den Kellergang zu gehen und hinten oben an dem Zimmer der Nachtwache vorbei zu schleichen und nach oben
      zur Mädchengruppe in den Schlafsaal zu gehen und ein bestimmtes Mädchen für ein Treffen zu wecken.
      Der grosse Junge und das Mädchen haben sich dann unten im Kellergang in der Heizungsanlage getroffen.
      Von da an hatte ich einen grossen Beschützer und keiner hat es mehr gewagt mit mir Streit zu suchen.
      Einer der es versucht hat wurde gleich unzart auf seinen Platz verwiesen.


      Herr Delfs und Frau Garrel 1959 bei einem Geburtstag von Frau Becker.

      Was damals bereits für ein Fils bestand könnt Ihr an den Gästen sehen.
      Alles wurde schön über das Heim finanziert.







      Was mich erstaunt ist die Wiederbelebung von Herrn Delfs und Frau Becker nach meinem Weggang.

      Ich sage mal es war im Jahre 1960 als plötzlich der Delfs verschwunden war und man uns gesagt hat er wäre verstorben.
      Dann war Frau Becker nicht mehr anwesend und die Frau Garrel wurde uns als neue Heimleiterin vorgestellt,
      und wenn ich nicht irre wurde auch Fr.Becker uns gegenüber als verstorben gemeldet.
      Hallo Helmut, Danke das du uns die zeigst, von den Kinder kann ich mich nicht erringern aber die Erwachsenen habe ich erkannt, also Frau Anneliese Becker ist nicht damals gestorben sonder da gab es in der Stadt eine Stiftung wo sich Ältere Leute getroffen haben zum Kaffeeklatsch und wir grossen Mädchen mussten Nachmittags hin und für die Alten Kaffee kochen wir mussten die Leute bedienen, ich glaube das ging so 2bis3Stunden, dann mussten wir alles sauber machen und zwar hat Frau Beckert das sagen gehabt, und soviel ich weiss hat Helga Deuwel die Heimleitung übernommen, denn ich bin mit ihr ein paarmal nach Göttingen in Krankenhaus gefahren, weil ich eine Gesichtslähmung habe und dort wurden mehrere Untersuchungen gemacht. leider ohne erfolgt. Das Büro von Frau Gerrett war damals neben den Haupteingang. Sie hat sich um den ganzen Bürogram gekümmert, war eine ganz liebe Frau, ja das habeich noch alles im Kopf, gruss wolfsgirl :)
      hier nun weitere Bilder, mehr von meiner damaligen Gruppe.

      Auf dem kleinen Burgberg 1959.
      Dabei waren 2 Brüder die 1965 in unser Lehrlingsheim Hamburg Sporstrasse kamen.
      Die Namen fallen mir aber nicht mehr ein.




      auf dem Bild steht der Name Heini Loop, das muss jemand sein der in die Kamera schaut.
      Das war mein morgendliches Kotzfrühstück




      Wolfgang Lüpke im Eckschlafsaal.
      Ich weiss nicht mehr genau ob es dieser Schlafraum war der damals mit einer neuen modernen Styropurtapete ausgestattet wurde.
      Auf jeden Fall wurde bei Berührung die Tapete sofort eingedrückt.
      Eines Abends haben wir dort rumgealbert und wie der Teufel es will landete mein Wurfgeschoss etwas über den Wandschutz.
      3 Tage wr die Tapete alt und schon die erste deutliche Beule.
      Ihr könnt Euch sicher denken das ich mal wieder meinen Arsch für Prügel mit einem Kleiderbügel hinhalten musste.
      Ich war aber schon reichlich abgehärtet und auch kein braver Bubi.
      Meinen Kopf hatte ich auf meine Hände gestützt und nahm das alles ohne einen Laut hin.
      Als der Delfs mit den prügeln aufhörte habe ich ihn gefragt ob es das war.
      Ich weiss noch genau das der sich unheimlich beherrschen musste um keinen Wutanfall zu bekommen.





      Briefmarken sammeln war für einige ein Hobby

      Vorne rechts Heinz Loop, links Walter Trost, in der Mitte Fredi Menzel, ganz hinten Gerd Koetke





      Im Klassenraum, bevor ich in eine andere Klasse gehen musste.

      links Dieter Kawohl, in der Mitte Wplfgang Lüpke, dann Rainer Kenk, vorne Helmut Ruf, an der Tafel ich,
      verdeckt die Mädchen Eva Jobst und Heidi Wendt.
      Das war so eine Situation als ich an der Tafel rechnen sollte und mit der Aufgabe nichts anfangen konnte.
      Der Düntsch hat mir dann in die Wange gekniffen und die weit nach aussen gezogen.
      Ich habe mir das einen Augenblick gefallen gelassen und ihn ein paar Male in den Magen geboxt.
      Als er noch heftiger an der Wange zog habe ich ihn mit den Stiefel voll gegen das Schienbein getreten.
      Nun hatte er den Schmerz und sah mich ungläubig an.
      Man war am überlegen ob man mich nach Hamburg zurück schickt, das ging aber nicht da ich immer noch Lungenkrank war.
      So wurde ich nur in eine andere Klasse abgeschoben.


      Anneliese Becker

      Hallo,
      wir mussten damals in dem Altenheim den Garten der Einrichtung auf Vordermann bringen.
      Dafür gab es dann ein halbes Hähnchen zum Abendbrot von Frau Rühle.
      Die war eigentlich sehr nett.
      Hatte damals sehr guten Kontakt zu einem Schulkameraden aus der Stadt der Thomas Tittel hieß.
      Die Eltern hatten ein Dekorationsgeschäft in der Hertog-Wilhelm-Strasse.
      Die haben mich manchmal aus dem Heim befreit.
      Das muss 1971 geweswn sein.
      So langsam kommen die Erinnerungen wieder.
      Ich glaube auch einige in diesem Forum wieder zu erkennen zu können.
      Schreibt doch mal,wann Ihr da wart.
      Wer war dem mit in Italien mit der Kasperbude von Delfs?
      Gruß Steffen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „steffen“ ()

      Moin Peter 70 .. Ja die großen Gitterbetten gab es in der ganz Kleinen Gruppe .Die wurden ja bei Bedarf an die Betten fixiert. Mit den berühmten Zügelgeschirr. Dieses Gurtgeschirr wurde ja früher viel benutzt.Und in Lug ins Land gab es die selbstverständlich auch.1-2 Große Mädchen mußten immer mithelfen die Kleinen ins Bett zu bringen... Ja Nonnen gab es wie im Forum erwähnt später nicht mehr. Aber die Konfessionelle Ausrichtung wurde aber konsequent weiter betrieben. Und es strotzte dort ja förmlich vor '' Nächstenliebe'' :D
      Moin Steffen ..Dann warst du ja 1970 in der Kleinen Jungs Gruppe. Ich bin Jan 1972 nach der( Vor -Konfirmation mit 6 anderen )wieder nach Hamburg versetzt.Eine kleine Gruppe von Jungs verbreitete ziehmliche Unruhe. Um den Hausfrieden zu wahren wurde einige aus dem Heim erntfernt. Sprich in andere Heime versetzt .Oder es wurde eine Berufvorbereitung angeschoben. Einige waren ja schon 15-16 jahre alt.Es begann für einige die Zeit der Jugendheime. Dort gab es Bewohner die waren schon fast 21 Jahre alt. Weil die Volljährigkeit mit 18 gab es erst ab 1975. Da waren schon harte Brocken darunter...............

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Turmalin2011“ ()

      hey Tomalin !

      ich kann ja nur froh sein das ich nicht die ganzen jahre dort verbringen mußte mein hass der kirche gegenüber ist groß,

      ich lebe jetzt überwiegend in norwegen, wo ich von diesem pack verschont werde 2003 gab etwas über 1 % .kath

      aber es würden millionen für kirchen und klöster von deutschland nach norwegen transveriert zur zeit sind

      sie hier auf raubzug und sind bei 4 % der bevölkerung , vieleicht jagt man sie ja wieder aus dem land wie im 1700 jahrhunder

      ja das anbinden im bett war die hölle weil man durfte ja nicht auf die toilette .morgens beim losbinden bettkontrolle

      wenn es nass war gab es wieder eine tracht prügel zum frühstüch ich glaube wassermilchmixsuppe ,

      aber das (beste) war der warme lebertrahn wo ich mich jedes mal übergeben habe über den tisch und in die teller,

      denn der kopf wurde festgehalten.

      bin nächste woche in Hamburg werde mal zum BZamt gehen um meine akte einzusehen oder mein anwalt

      soll sich drumm kümmern dieses forum habe ich erst vor ein paar wochen entdeckt

      ein paar nützliche dinge sind hier ja .mit Gaby telefoniere ich noch die tage vieleicht treffen wir uns ja.

      wenn es dir recht ist können wir auch mal etwas austauschen wenn du möchtest gib ein zeichen!

      sonnige grüße

      Peter

      Moin... Helmut. Deine Fotos sind sehr aufschlussreich .Das Bild auf dem Kleinen-Burgberg (war auch mein Lieblings-Spieltummelplatz)zeigt mal wieder die Typische Bekleidung der kleinen -Jungs.Die berühmten kurzen Lederhosen und Ringelpulli (weil ja Sommer ist ) und Natürlich die Klassischen Schnürstiefel. ( die Legendären ) Die standen in meiner Hass- Hitliste ganz oben.Weil beim all Abendlichen-Schuhputzen mußten die immer auf Hochglanz poliert werden...grrrr. Der Eckschlafsaal war der bei den Großen -Jungs ? sieht so aus.Wir hatten zu meiner Zeit 3 Schlafräume Der kleinste war nach hinten raus kurz vor der Treppe rechts,vor dem Klosett.Der war wie schon mal erwähnt für 6 ausgesuchte Jungs die sich nach irgendein Schema bewährt hatten.Dort gab es ein Bücheregal und eine Lese-Lampe......Das eine Bild sieht aus wie der Gruppen-Raum von den Großen Jungs.Man sieht links das Aquarium was es zu unserer Zeit auch noch gab.Im Hintergrund sieht man die Glas - Veranda dort gab es diese Flachen Schränke mit den Fächern.Jeder hatte dort sein Persöhnliches Fach.Sachen -tauschen war ja an der Tages-Ordnung obwohl verboten. Dran gehalten hat sich keiner.Das war schon bei den kleinen Jungs sehr beliebt ,gegenseitig Spielsachen tauschen.... Das Foto mit dem Klassenraum und Herrn Düntsch war der Raum in Haus Lug ins Land noch ?ich vermute es ?........ Das Bild mit der Anneliese Becker zeigt sie ja wie sie leibt und lebt.Links steht ihr Gehstock der hier und da auch benutzt wurde,um mal auszuholen. Ansonsten gabe es ja den berühmten Teppichklopfer.Aber nur für die kleinen Jungs.Die war ja auch im Stadtrat angagiert als Ratsherrin und war in der CDU.....Und Natürlich das Foto mit H.Delfs. Seine Art einem ein Vogel zu zeigen mit dem linken Zeigefinger. Und unten als der Socken -Oberstopfer . Ich glaub sein Verhältnis zu Socken war besser als zu Menschen speziell ( KInder ). Das Bild mit der Frau Garell : Im Hintergrund sieht man den Alten Kaiserweg ,links runter zur Stadt .Sie hatte ja ihr Büro gleich neben dem Haupteingang (Haustür ) oben. Sie war soweit in Ordnung bis auf das eine oder andere an Frau Becker oder Deuwel zugetragen.Sie war auch nur Vormittags da glaube ich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Turmalin2011“ ()

      Hallo Turmalin,
      ja, den Stock von der Becker habe ich auch kennen gelernt. War aber meist nicht schmerzhaft, sollte einen nur kurz mal die Grenzen aufzeigen.
      Das Klassenzimmer war im LIL, das muss im oberen Stock gewesen sein.(Dach)
      Bei Gelegenheit setze ich noch ein paar Fotos rein vom einigen Mädchen und Erziehern/rinen die immer bei dem Geburtstag von der Becker Theater gespielt haben.
      wer von Euch kennt noch die Stelle an der im Winter immer gerodelt wurde.
      Diese abschüssige Wiese war nicht weit weg von dem Harzer Gestüt und ganz in der Nähe befand sich ein alter Förderturm.
      Wenn man den kleinen Abhang runter rodelte kam man genau auf die Zonengrenze zu.
      Die Fläche war kahl geschlagen und eine kleine Bahn fuhr dort immer lang. Es kann die Brockenbahn gewesen sein.
      Links von dem Berg gab es ein grosses Waldstück der bis über die Grenze verlief.
      Angeblich gab es dort eine alte Bunkeranlage und man erzählte uns dort hätte man in einem alten Brunnen jede Menge Leichen gefunden.
      Nunja, da kann ein KZ gewesen sein und man hat die Toten einfach in den Brunnen geworfen.
      Für uns waren das damals eher Schauergeschichten.
      Tatsächlich hatten aber einige von uns geplant über die Grenze auszubüchsen, am Ende fanden wir das ganze dann doch unheimlich.

      Übrigens ist mir eingefallen das wir garnicht so eingesperrt waren. Wir durften das Heim verlassen, mussten uns natürlich abmelden.
      Ich selber besuchte des öfteren das Harzer Gestüt, oder wir schauten uns den Bahnhof und die alten Lokomotiven an.
      An den alten Kaiserweg kann ich mich auch noch erinnern, meist verliessen wir das Heim unten ( am Schweinestall) gingen dann die Strasse lang bis zur Ecke
      wo ein kleiner Krämerladen war. Dort kauften wir meist BonBons und gingen dann den Kaiserweg wieder hoch.
      Von meinem ersparten Taschengeld habe ich mir in den Laden mein 1.Fotoalbum gekauft in dem alle Bilder enthalten sind.
      Das ist jetzt schon 53 Jahre alt.