Welcher Jugendwerkhof und Durchgangsheim hatte eine Zelle

      Ich kenne die Zellen im Jugendwerkhof Wolfersdorf am Haupteingang neben der kleinen Wasserumrandung, war 14 Tage in Torgau auf Zellenhaft und in Bautzen da ich den Wehrdienst verweigert habe. In Wolfersdorf habe ich 3 Wochen auf der Zelle verbringen dürfen, da ich zur Beerdigung meiner Oma abgehauen bin. Ich war bei Schumann im 1ten og, als ich nicht einsichtig war gegenüber der HL kam ich für 8 Wochen nach Torgau. Dort gab es wieder einen Grund und ich bekam 2 mal eine Woche, da ich mich weigerte meine Einstellung abzulegen/zu ändern. 1985 kam ich am Tag bzw. am nächsten Tag meiner Musterung nach Bautzen und habe auch dort Zellen/Einzelhaft Erfahrung zu genüge gemacht. Einst haben Sie mich gebrochen aber der Mensch Uwe blieb immer ER selbst und dessen Gedanken waren immer FREI! Grüsse, ICH
      Im Landesjugendheim Süchteln gab es einen Raum, mit Panzerglasscheibe, in dem Leute die Ausgetickt sind und Erzieher oder auch Jugendliche geschlagen haben, für ein paar Stunden verbleiben durften, ich saß einmal für ca. 20 Minuten drin.
      Warum so wenig? Von außen sägten meine Kumpel die Sperrhaken ab und ich bin dann abgehauen.
      Allerdings länger als 24 Stunden war dort niemand drin, derjenige musste aber schon extrem ausgeflippt sein, was nur sehr selten vorkam.
      Behauptungen es hätte dort Dunkelkammern gegeben, ohne Fenster und dergleichen, sind für dieses Heim einfach nur unwahr.
      zeiler ich kenne deine geschichte.wir hatten zwei zellen hinterm schwesternzimmer.des eisenbett wurde am tage hochgeklappt und angeschlossen,nen steinhocker und een eimer für die notdurft.
      ich habe gott sei dank nur drei tage in der zelle verbringen müssen weil ich mein revier nicht geschafft hatte und die müllschaufel weggeschmissen hatte aber zu meinen pech noch dazu hatte dann och noch nich mal der nachtspeicherofen funktioniert und es war a.....kalt.heiligabend war man so gnädig und man hat mich wieder rausgelassen.
      Durchgangsheim Alt-Strahlau 1975 genutzt

      Spezialkinderheim Kehnert/Elbe 1975 genutzt / selbst eingesessen

      Spezialkinderheim Bräunsdorf /Sachsen 1976 / 78 genutzt.

      Also bitte, in welchen Spezialkinderheim, Durchgangsheim oder Jugendwerkhof gab es denn nun keinen Bunker ?
      Scheinbar ist ja auch der Standart festgelegt worden, alle waren sich ziemlich ähnlich, hochklappbares Bett und Stuhl, Kackeimer, schlicht und einfach eine Folterzelle

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Proxipony“ ()

      geselk schrieb:

      mehrere zellen ---drei matratzen ,eine decke(nur nachts) ein eimer (noturft) ansonsten nur stehen.-stundenlanges stehen war eine der meist angewendeten strafen
      es waren 2 zellen im D-heim demmin, am tage wurden die pritschen an die wand geschraubt,damit man sich nicht hinlegen konnte ein hocker u. ein brett als tisch waren fest mit der wand verbunden 1mal am tag konnte man zum freigang in den hof mfg
      Der Jugendwerkhof Kottmarsdorf hatte eine Zelle, allerdings gab es da noch den Kohlebunke. Ein stockfinsterer Raum ohne Fenster. Ich musste da mal rein,weil ich in der Zelle geraucht hatte. Ein grauenvoller Raum, das stand nur ein Hocker.

      Proxipony schrieb:

      Also bitte, in welchen Spezialkinderheim, Durchgangsheim oder Jugendwerkhof gab es denn nun keinen Bunker ?

      Das Kinderheim Hilde Coppie in Brandenburg Wilhelmsdorf nutzte man auch hin und wieder als Durchgangsheim, aber an einen Bunker oder eine Zelle kann ich mich nicht erinnern. Eher das Gegenteil, die Kinder, die bei uns "zwischengeparkt" wurden, waren eher froh, wenn sie bei uns landeten. Für uns selber war es immer irgendwie komisch, weil uns immer gesagt wurde, dass die ganz schrecklich böse seien, weil sie aus ihrem Heim abgehauen seien. Naja, schon von daher hielt man den Kontakt eher begrenzt oder besser gesagt auf Abstand. Man wollte ja selber keinen Ärger haben. :O Ich hab mich trotzdem Mal mit ein paar von den Ausreißern unterhalten. Leider weiß ich die Namen nicht mehr, nur, dass sie in etwa damals um die 12 bis 14 Jahre alt gewesen sein mussten.
      Ältere, "aufgegriffene Kinder" kamen direkt nach Brandenburg, in den Jugendwerkhof. Zumindest wurde das immer so gesagt. ?(: Hmmm....irgendwie konnte man uns damals aber auch scheinbar schnell einschüchtern.. :S:


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      Soweit mir noch in Erinnerung gab es im Spezialkinderheim Weisswasser im Keller zwei Zellen die unter dem Begriff "Bunker" liefen.
      Zwei Beton kaschemen mit Stahltür und Gitter zum nächsten Raum, kein Kellerfenster oder so, nur eine Matratze, ein Hocker und das war es schon.
      Desweiteren gab es für kurzzeitige aufbewahrung noch eine Gitterzelle im 2. OG.

      Seppel

      Durchgangsheim-/ KINDERGEFÄNGNIS

      Das Durchgangsheim-Kindergefängnis Bad Freienwalde
      war zu Hitler Gefängnis, dann bei den Russen, DDR Zeit war es Frauengefängnis und U-Haft
      ende der 60jahre wurde es dann das D-Heim/KINDERGEFÄNGNIS

      Durchgangsstation Lotte Pulevka in Cottbus hatte oben auf dem Dachboden eine Zelle

      SKH Berliner Bär Plau am See hatte zwei Zellen