Plau am See, Kinderheim Plau

      Ich war ja auch in diesem Heim von 1966 bis 1968 dann ging es in den JWH Burg.
      Vor einem Jahr war ich in Plau wollte mir das Heim noch einmal anschauen was daraus geworden ist.
      War weg nur noch Rasenlandschaft. Den Steinkampweg bin ich auch nach Plau gelaufen vorbei am Haus wo jetzt Sikorsky wohnt, vormals Herr Nissler damals haben wir mit Hand angelegt um das Haus zu bauen.
      Hier nun einige Bilder die ich bei diesem besuch gemacht habe.
      Das erste Bild zeigt das ehemalige Gelände wo das Heim stand.
      ​Das zweite ist das Haus wo heut Sikorsky wohnt, war zu meiner Zeit Stelle. Heimleiter
      Das Dritte Bild zeigt den Steinkampweg, den wohl so mancher nicht Vergessen wird.

      Volkmar
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      Volkmar 100 schrieb:

      Hallo an Alle,


      ich befand mich auch in der Zeit von 1966 bis 1968 in diesem Heim und habe mich extra im Chat angemeldet da ich die Beiträge zu diesem Heim gelesen habe und auch einmal meine Erlebnisse mitteilen möchte.
      Ich weis nicht ob sich hier noch jemand die auch in Play zu meiner Zeit waren erinnre kann das einmal ein Junge aus dem Heim ausgerissen ist und dabei unter den Zug gekommen ist. Lag dann lange Zeit im Krankenhaus Pritzwalk. Der Junge war ich.
      Meine Erzieher zu der damaligen Zeit waren Herr Nissler, Herr Paider und Frau Schulz (ihr Mann war in der Gruppe über uns).
      Von den Lehrern kenne ich nur noch Frau Wolf (Deutsch), Herr Krone (Deutsch) Herr Hanold (Sport).
      Zu meiner Zeit gab es auch den Unfall beim Bau der Autorampe auf dem Hinteren Hof, wo mit einem Vorschlaghammer ein Junge so schwer am Kopf verletzt wurden war das er später im Krankenhaus in Play gestorben ist. Die Arbeiten sind von der damaligen Arbeitsgemeinschaft Zimmerer und Tischler gemacht wurden, beaufsichtigt hart uns dabei ein Erzieher schon damals ziemlich alt den Namen weis ich heut nicht mehr.
      Gut weis ich noch wie wir als 13 jährige bei Nissler zum Dacheindecken waren, es war schon kalt und Raureif gab es auch schon bekommen haben wir dafür nur eine Glas Saft dafür die Kälte umsonst.
      Oder der Winter ich glaube es war 1967/68 als wir auf der Chaussee Richtung Rostock den Schnee und das Eis wegräumen mussten.
      Dann gab es noch den UTP-Unterricht in der Pelztierfarm, immer die Stäbe für die Fangkäfige der Nerze rund feilen.
      Die Ernteeinsätze in Graz, Ganglien oder Wangelin. Kartoffeln, Rüben und Steine, ach die Drucken habe ich vergessen oft habe ich mir dabei mit dem Haumesser in die Finger geschnitten wenn man es so noch sagen kann.


      Eins kann ich jedoch mit gutem Gewissen sagen, das Spezialkinderheim Berliner Bär war mit abstand die Hölle auf Erden, in meine damit was mir dort widerfahren ist das möchte man nicht einmal seinen ärgsten Feind zu muten, ich denke da nur an Herrn Nissler.
      Zu meiner Zeit war Herr Ludwinski Heimleiter nahm mich manchmal mit zum Angel auf den See. Dafür war er schnell beim Glatze schneiden wenn man stiften gegangen ist. das War fast nur mein Haarschnitt.
      Das Kinderheim war für mich so schlimm das ich schon damals versuchte mir das Leben zu nehmen. Heute bin ich über viele Sachen hinweg und habe mich so gar dazu aufgerafft über die Zeiten in den Kinderheimen der DDR ein Buch zu schreiben, sollen einmal meine Kinder lesen.


      Volkmar


      Hallo, ich war von 1967 bis 1969 in dem Heim, ich müßte Dich also kennen. Aussedem müsstest Du den Michael Flörke kennen den ich hier suche. Erstaunlicherweise hast Du Dich dazu nicht geaäussert.
      Das mit Hölle auf Erden kann ich nicht bestätigen, Glatze schneiden ja. Ich hatte 2.
      Gruß, Mirost

      Volkmar 100 schrieb:

      Hallo an Alle,


      ich befand mich auch in der Zeit von 1966 bis 1968 in diesem Heim und habe mich extra im Chat angemeldet da ich die Beiträge zu diesem Heim gelesen habe und auch einmal meine Erlebnisse mitteilen möchte.
      Ich weis nicht ob sich hier noch jemand die auch in Play zu meiner Zeit waren erinnre kann das einmal ein Junge aus dem Heim ausgerissen ist und dabei unter den Zug gekommen ist. Lag dann lange Zeit im Krankenhaus Pritzwalk. Der Junge war ich.
      Meine Erzieher zu der damaligen Zeit waren Herr Nissler, Herr Paider und Frau Schulz (ihr Mann war in der Gruppe über uns).
      Von den Lehrern kenne ich nur noch Frau Wolf (Deutsch), Herr Krone (Deutsch) Herr Hanold (Sport).
      Zu meiner Zeit gab es auch den Unfall beim Bau der Autorampe auf dem Hinteren Hof, wo mit einem Vorschlaghammer ein Junge so schwer am Kopf verletzt wurden war das er später im Krankenhaus in Play gestorben ist. Die Arbeiten sind von der damaligen Arbeitsgemeinschaft Zimmerer und Tischler gemacht wurden, beaufsichtigt hart uns dabei ein Erzieher schon damals ziemlich alt den Namen weis ich heut nicht mehr.
      Gut weis ich noch wie wir als 13 jährige bei Nissler zum Dacheindecken waren, es war schon kalt und Raureif gab es auch schon bekommen haben wir dafür nur eine Glas Saft dafür die Kälte umsonst.
      Oder der Winter ich glaube es war 1967/68 als wir auf der Chaussee Richtung Rostock den Schnee und das Eis wegräumen mussten.
      Dann gab es noch den UTP-Unterricht in der Pelztierfarm, immer die Stäbe für die Fangkäfige der Nerze rund feilen.
      Die Ernteeinsätze in Graz, Ganglien oder Wangelin. Kartoffeln, Rüben und Steine, ach die Drucken habe ich vergessen oft habe ich mir dabei mit dem Haumesser in die Finger geschnitten wenn man es so noch sagen kann.


      Eins kann ich jedoch mit gutem Gewissen sagen, das Spezialkinderheim Berliner Bär war mit abstand die Hölle auf Erden, in meine damit was mir dort widerfahren ist das möchte man nicht einmal seinen ärgsten Feind zu muten, ich denke da nur an Herrn Nissler.
      Zu meiner Zeit war Herr Ludwinski Heimleiter nahm mich manchmal mit zum Angel auf den See. Dafür war er schnell beim Glatze schneiden wenn man stiften gegangen ist. das War fast nur mein Haarschnitt.
      Das Kinderheim war für mich so schlimm das ich schon damals versuchte mir das Leben zu nehmen. Heute bin ich über viele Sachen hinweg und habe mich so gar dazu aufgerafft über die Zeiten in den Kinderheimen der DDR ein Buch zu schreiben, sollen einmal meine Kinder lesen.


      Volkmar

      Ich war von 1967 bis 1969 dort. Na ja, Hölle auf Erden, war es mit Sicherheit nicht. Klar, fürs stiften gehen gabs ne Glatze, Misshandlungen oder wie manche schreiben Prügelstrafe gab es auch nicht. Spaßig ist nur das ich einige angeschrieben habe die zur selben Zeit wie ich dort waren, ich habe nie ne Antwort erhalten. Warum nur? Gruß, Mirost
      Hallo,

      nach den Jahreszahlen wo du in Plau am See gewesen bist, musst du ja dann in der Gruppe von Herrn Schulz über mir gewesen sein denn ich befand mich in der Gruppe über der Veranda und die Erzieher waren Frau Schulz, Herr Nissler und Herr Peisler.
      Das mit der Hölle auf Erden, stimmt schon ich beziehe dies natürlich nur auf meine Person. Anderen mag es vielleicht besser ergangen sein, sie konnten sich besser einfügen. Ich hatte nur ständig Ärger und bekam dafür auch die Strafen und die waren nicht gerade von der besten Sorte.

      Gruß Volkmar

      Volkmar 100 schrieb:

      Hallo,

      nach den Jahreszahlen wo du in Plau am See gewesen bist, musst du ja dann in der Gruppe von Herrn Schulz über mir gewesen sein denn ich befand mich in der Gruppe über der Veranda und die Erzieher waren Frau Schulz, Herr Nissler und Herr Peisler.
      Das mit der Hölle auf Erden, stimmt schon ich beziehe dies natürlich nur auf meine Person. Anderen mag es vielleicht besser ergangen sein, sie konnten sich besser einfügen. Ich hatte nur ständig Ärger und bekam dafür auch die Strafen und die waren nicht gerade von der besten Sorte.

      Gruß Volkmar


      Hallo,

      ja, Ich glaube Herr oder Frau Schulz und Nissler waren auch meine Erzieher. Nissler waren, glaube ich 2 Brüder. Den Michael Flörke, den ich suche, sagt Dir der Name etwas?
      Kennst Du den Typen Peter Köpke? Sieh Dir mal die Seite an.
      home.arcor.de/peter-koepcke/Plau am See.html

      Die Erinnerungen an Plau verblassen allmählich, sind ja nun schon fast 50 Jahre her. Hängen bleibt eigentlich nur das Gravierende. 40 Jahre lang habe ich das alles so ziemlich verdrängt, in den letzten 10 Jahren kamen die Erinnerungen dann wieder hoch.
      Ich hatte das Glück das ich 1972 vom Westen "aufgekauft" wurde.
      Gruß, Mirost
      Hallo

      die Nissler waren keine Brüder, du meinst bestimmt Herr und Frau Nissler,
      Ich hatte nur Herrn Nissler, seine Frau war damals noch nicht im Heim, ist erst später dazu gekommen wie ich erfahren habe.
      Der Michael Flörke sagt mir nichts.
      Die Seite von den Peter Köpke habe ich mir angeschaut vor einiger Zeit.
      Ich habe meine ganzen Berichte die man in Plau über mich geschrieben hat bekommen, aber nicht vom Heim oder der Stadt.
      Waren in den Unterlagen beim Jugendamt enthalten die Akte habe ich mir besorgt, war schon im Archiv. Hatte Glück damit denn sonst hat man ja alles was älter als 30 Jahre war entsorgt.
      Das Bild was du hier sehen kannst bin ich als ich Jugendweihe im Heim hatte 1968.

      Gruß Volkmar
      Plau-am-See-Kinderheim-Plau
      03 87 35) 4 63 55

      Ziegeleiweg 26

      19395 Plau am See
      Wenn du in diesem heim warst, dann schreibe deine Erinnerungen bitte hier rein.


      Soweit wie ich weis hieß die Straße wo sich das Heim Befand

      Hermann-Niemann-Str. 1

      Oder es gab in Plau noch ein Kinderheim von dem ich nichts weiss, doch da kann nicht sein denn der Ziegelweg befand sich ja gleich in der Nähe vom Heim ging nur in Richtung Plötzenhöhe

      Volkmar

      Manfred Höhne schrieb:

      donner schrieb:

      ich auch als sogenanntes sorgenkind ohne elternhaus dort gelandet 1956 etwa, vorherige aufenthalte waren zahllos , meine erinnerung beginnt so mit 52 in potsdam, nähe sancucci, etwa danach buckow märkische schweiz, tornow, kehrigk, plau am see als endstation.das erzieher ehepaar kreuzmann, er ausgeflippter nazi, hat uns geschliffen,heimleiter ludwinski war kriegsversehrt und hatte nix zu melden, ziemlich wilde horde waren wir, aber fahnenapell und frühsport bei jedem wetter, kommunistische lehre war erstes fach in der heimschule, die vorne untergebracht warerzieher waren zum teil auch lehrer.alles drehte sich nur um einzel oder gruppenwettbewerb, wer verlor oder schlechtestes zimmer war, badeverbot, ausgangsverbot, und was weiss ich, im frühjahr schuften auf den feldern der paten LPG, rübenverziehn, im herbst kartoffeln sammeln, karger lohn war die ausbeute, dieses geld durften wir unter aufsicht verbraten, grins, aber für jede ausgabe eine quittung vorlegen.ich hatte glück, war im fanfahrenzug flachtrommler, daher kamen wir viel rum zu irgendwelchen anlässen, , politische feiertage oder wettbewerbe mit anderen kinderheimen, auch zu sportlichen wettkämpfen mussten wir antreten, zb in der wuhlheide berlin.hin und wieder übergriffe der erzieher mit schläge oder eben irgendwas an kopp geknallt bekommen, wenns ihnen nicht passte.achja urlaub gabs ja auch, konnte leider nirgends hin, war den der aufpasser für die kleineren kinder, war ja schon stolze 14 jahre, ob sommer oder weihnachtsferien.sollte sich mal jemand aus dieser zeit melden, wäre dankbar, gruss donner
      das ist soweit korrekt-ich war auch im fanfarenzug flachtrommler und musste beim appell die sogenannte "locke " trommeln bis die fahne oben war-das erzieherehepaar hieß kreuzfeld der heimleiter ludwinski der fuhr einen wartburg der andere erzieher hieß herr vietz-auch in lübz wurde gearbeitet in der zuckerfabrik rüben über rüben-ja donner meld dich mal bei Fly48@t-online.de
      hast du schon einen antrag auf entschädigung gestellt?bis september hast du zeit dann erlischt dein anspruch aus der stiftung


      Wo bekommt man solch ein Antrag auf Entschädigung und wie heißt dieses Dokument.
      Hallo zusammen,
      ich war in den Jahren 1979 bis 1981 in dieser Einrichtung. Meine Erinnerungen, sind weder besonders schön oder schlecht. Ich kann mich an den Frühsport bei jedem Wetter erinnern, an den Waldlauf hinter dem Heim. Der See war zugefroren, so das die Versorgung mit LKW über diesen erfolgte, weil die Strassen nicht mehr passierbar waren. Auch der Geruch der Schweine oder Nerzfarm auf welcher wir arbeiten waren liegt mir noch in der Nase. Der Fanfarenzug war wirklich eine Klasse für sich. Misshandelungen gab es keine, Glatze für Flucht und Bau hab ich auch erlebt . So waren halt die Regeln damals, wer sich dran hielt, hatte sein Auskommen ohne Stress.War dieses Jahr dort vor Ort und wollte mal schauen was noch so übrig geblieben ist, alles wieder erkannt nur das alles abgerissen wurde hab ich erst hinterher gelesen. Die Gegend war damals wie heute sehr schön. Habe die DDR noch vor dem Mauerfall verlassen und war nun das erste mal wieder im Osten. Grüsse an alle Ehemaligen...
      Ja da war ich auch 1987-1989 war eigentlich eine schöne zeit gäbe es da nicht mike skrebei oder so ähnlich der allen das leben zur hölle machte aber wie gesagt war auch schön sind nachts immer aus fenster ab zum see baden kannten ja die zeiten wenn kontrolliert wurde . Was die erzieher angeht kenne ich nur noch 2 namen herr kuhlo und frau köhler der kuhlo war ein schwein wenn wir wie so oft auf dem flur stehen musten arme ausgestreckt mit büchern drauf und wehe du hast sie fallen lassen oder mann muste in den kohle bunker die kohlen von einer seite auf die andere schippen . Aber die schule war schön hab nebenbei noch bei einem kleinen bauern gearbeitet und was dazu verdient andere musten in die fabtik da wurden chilli würste gemacht aber geschmeckt haben sie und was auch cool was rudern heim hatte ja eigenes boot das war echt schön .lg mike
      Hallo Spacermike,

      ich war 20 Jahre vor deiner Zeit in diesem Heim und ich kann nicht sagen das es mir da gefallen hat. Da war noch Ludwinkski Direktor, der mit dem Holzbein. Sein Hobby war es Kindern eine Glatze zu schneiden wenn sie abgehauen sind.
      Herr Nissler war zu meiner Zeit Erzieher hatte auch nicht gerade die Feien Art an sich. Dann war noch das Ehepaar Schulz.
      Wenn ich an das Heim denke kommen bei mir schon ganz schön dunkle Erinnerungen hoch. Natürlich gab es auch gute Sachen die man gemacht hat. Aber ebenso stand die Arbeit auf der LPG Garz und Wangelin oder in der Pelztierfarm im Vordergrund. Und wehe man hat sich da geweigert, entweder gab es kein Geld oder nur sowenig das man sich davon auch nichts leisten konnte. Ich habe da mal mit 14 Jahren in der 8. Klasse geraucht und bin erwischt wurden als Strafe musste ich Kniebeuge bis zum abwinken machen, da man der Meinung war die Kippen müssen wieder aus der Lunge raus. Natürlich gab es dann auch nichts zu essen bis man mit der Strafe fertig war.
      Man kann nicht meine Zeit mit der deinigen vergleichen da gibt es schon unterschiede. Bei einem war es so beim anderen so. Hing immer damit zusammen wer gerade Erzieher war von wo er kam und wie seine Ausbildung gewesen ist. Und natürlich auch die Einstellung zu dem Beruf.
      Volkmar
      Lt. Tante Google existiert dieses Heim noch und aus der Vogelperspektive siehts richtig schick aus. Mit riesigem Parkplatz davor.
      Mitte/ Ende der 80er Jahre war ich genau auf der anderen Uferseite. Dort wo heut der Ferienpark ist.
      Das Heim gibt es nicht mehr da ist nur noch Brachland. War vor 2 Jahren da. Da gibt es aber jetzt ein anderes Heim in der Siedlung das kann man über Google sehen.
      Volkmar
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      hallo,
      und wieder meldet sich ein heimkind.
      ich war von ca. 1972 da, muste dort die neunte und zehnte klasse machen.
      herr nissler war mein erzieher soweit ich es noch weiss.
      habe die ganzen jahre bis heute alles verdrängt, bin aber seit vielen jahren in behandlung wegen schwerer depressionen, panik attaken und noch viel mehr.
      da ich nun frührentner bin und zeit hatte mal alles zu reflektieren ist mir klar geworden wie sehr mich die jahre geprägt hatten.
      kaum aus dem heim raus, mist verzapft und mit 18 jahren in den verschärften knast, es gab damals noch einteilungen.
      gern würde ich mich austauschen mit leuten die interesse haben.
      wuste bis eben nicht das ich anspruch auf entschädigung hatte, wie ich an unterlagen über die heimzeit komme und vieles mehr habe ich keine ahnung.
      würde mich freuen wenn es da hilfsbereite leute gibt.
      Hallo flori

      ich war 4 Jahre bis vier Jahre vor dir in Plau am See
      Nissler war auch mein Erzieher zusammen mit Frau Schulz
      Heute habe ich über die Heimzeit ein Buch geschrieben. in den nächsten Tagen wird es kommen.
      Plau am See nimmt darinnen mehr als 150 Seiten ein von 384 gesamt. Beschreibt daher die Zeit von 1966 bis 1968 die ich da war.

      Gruß Volkmar
      also wenn das buch draussen ist würde ich es gern lesen,
      es gibt soviel verschiedene berichte über das heim.
      herr nissler soll noch in plau wohnen, er fotografiert viel für die zeitung dort.
      leider habe ich soviel verdrängt in über 40 jahren das ich es mir stück für stück zurück holen muss.
      ich war in der zeit da als nina hagen den titel, "micha du hast den farbfilm vergessen" raus kam.
      die heimzeit hat mich ziemlich geprägt, was einem jetzt erst bewust wird.
      also volkmar sag bescheid wenn das buch zu haben ist.

      gruss rolf

      flori schrieb:

      die heimzeit hat mich ziemlich geprägt, was einem jetzt erst bewust wird.
      also volkmar sag bescheid wenn das buch zu haben ist.


      Hallo flori,
      ich glaube sie hat nicht nur dich geprägt das wird wohl allen so wergangen sei den einen mehr den einen weniger. Doch die spuren sind geblieben. Tief in den Seelen eingebrannt

      Übrigens das Buch ist da und kann bei mir bestellt werden, Nachricht an meine Mailadresse.
      Volkmar

      Olli31 schrieb:

      Stimmt was du schreibst. Ich war auch zu der Zeit da. Mein letztes Jahr war ich unten bei Herr Kuhlow. Und an den Kuchen kann ich mich auch erinnern. War ein runder Sandkuchen.

      ...und mal wieder eine Meldung eines Gastes von letzter Nacht, ca.01:00 Uhr:
      Ich war von 1981 - 1985 in Plau am See . Frau Schulz war meine Erzieherin . Später Herr Kullow habe in Plau Fußball gespielt.


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      Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.

      Danke, meine liebe Tessamaus... für 13,5 wunderschöne Jahre!!!

      Hallo Leidensgenossen,

      ich war von 9/1985 bis 7/1987 da, Erzieher war Nissler und jetzt wo ich mich mit dem Fond befasst habe,
      kommt so Einiges wieder hoch.
      War nach der Wende und auch in jüngster Zeit in Plau, auf den Spuren meiner Vergangenheit,
      und frage mich noch immer, wie mich diese Zeit verändert hat.
      Wer wäre ich, wenn ich dort nicht gewesen wäre?
      Ihr seid nicht allein.

      Gruß Henry