Plau am See, Kinderheim Plau

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Erinnerungen an Plau am See


      Erinnerungen an Plau am See, na klar _ die hab ich.

      Wo aber anfangen und ohne dabei jemanden auf den Wecker zu gehen, denn im anderem Forum habe ich ja schon öfter mal über Plau am See geschrieben.



      Und wer es noch nicht weiß _ damals zu meiner Zeit hatte das Kinderheim noch den Namen “Seelust” _ und aus Hörensagen weiß ich, später gab es mal eine Namensänderung in : “Berliner Bär”

      Und auf deine eventuell jetzt aufkommende Frage: Wann dieses damals war ? _ so etwa um 1950.

      Mensch Leute, wie doch die Zeit schnell vergeht.

      Also den aller ersten Tag, in Plau am See, den bekomme ich noch ziemlich gut auf die Reihe.

      Nach Tagen von Vorbereitung und Notneueinkleidung im Ostberliner Hauptkinderheim Greifswalder Strasse wurden wir (eine Gruppe von vier oder fünf Jungens) dann eines morgens _ janz janz früh jeweckt und dann mit 2 älteren Damen ( damals den so genannten Transporteusen ) von Berlin nach Plau am See gebracht/begleitet/geführt/ transportiert _ na sucht euch einfach mal ein Wort davon aus.

      Wir fuhren als erstes mit der Strassenbahn 74 zum S-Bahnhof Greifswalder Strasse.

      Und ein weißblonder Junge aus der Gruppe wies uns während der Strassenbahnfahrt ein bestimmtes Fenster von einer Wohnung an, wo er vor der Heimaufnahme bei seiner Mutti und Omi gewohnt hatte. (Seinen Namen und Familiennamen habe ich inzwischen leider vergessen. Etwas mit cz oder ciak oder so ähnlich am Ende.

      Und am S-Bahnhof Greifswalder Strasse stiegen wir dann auf die S-Bahn um.

      Nicht weit von diesem Bahnhof hätte ich den anderen ja auch Fenster zeigen können , hinter denen ich bei einer Pflegemutter gewohnt hatte (es war doch nur noch um die eine Strassenecke) ; aber an diesem Tag war das leider nicht möglich.

       

      Wir stiegen dann noch einmal in einen Fernzug mit einer Dampflokomotive um. Und bald ratterten unter uns die Wagonräder und eine zischende Dampflok brachte uns immer weiter weg _ sie brachte uns immer weiter weg von unserer bisher vertrauten Umgebung.



      Im laufe des Tages kamen wir dann im Kinderheim in Plau am See an.

      Alles war neu und ganz anders für uns. Es gab dort schon Kinder. Und zu unserem Glück gab es auch ein paar bekannte Gesichter, von Kindern, die vorher auch im Berliner Hauptkinderheim waren.

      Wir tauschten allerlei Eindrücke aus. Und das taten wir aus Vorsicht dann hauptsächlich flüsternd. Denn man wusste ja nie ganz genau wie launisch Erwachsene so auf Kinder reagieren.

      Jedenfalls gab es dort in einer Ecke einen ausgestopften aufrecht stehenden Braunbären. Den sahen wir uns ganz genau an. Und einer durfte sogar seine Hand in das geöffnete Bärenmaul halten.

      Und vor dem Heim _ da war er dann, der See, der den Ort ja seinen Namen gab.

      Na und los _ erstmal hin an das Ufer und auch mal rauf auf den Bootssteg.

      Aber was war denn das, einige Bohlen lagen nur so lose drauf. Die Arbeiter kamen vermutlich noch mit den nötigen Befestigungsschrauben zurück.

      Na ja, und wenn man bei losen Bootssteg-Bohlen bis an das äußerste Ende läuft, und wenn es dann an dieser Stelle zu einem Übergewicht kommt, ja dann gibt es eine Überraschung.



      Volle Überraschung _ und dann landete ich mit samt der Bohle im Wasser. Es war an der Stelle noch nicht so tief; aber die noch fast neuen Klamotten waren triefend nass. (Und die Schuhe auch)



      Hallo Plau am See, jetzt bin ich hier leibhaftig angekommen ** heute lache im Nachhinein

      Aber damals in dieser Situation war mir nach alles andere als nach Lachen zu mute.

      Meine riesige Angst vor den Erwachsenen brachte mich nach solchen und ähnlichen Situation nur noch immer tiefer in meine Not.

      (aber das ist ja dann ein ganz anderes Thema)



      Soviel jedenfalls zu Erinnerungen 1. Tag in Plau am See.

      Der holy =)

      seelust ort der vormilitärischen ausbildung etc

      ich auch als sogenanntes sorgenkind ohne elternhaus dort gelandet 1956 etwa, vorherige aufenthalte waren zahllos , meine erinnerung beginnt so mit 52 in potsdam, nähe sancucci, etwa danach buckow märkische schweiz, tornow, kehrigk, plau am see als endstation.das erzieher ehepaar kreuzmann, er ausgeflippter nazi, hat uns geschliffen,heimleiter ludwinski war kriegsversehrt und hatte nix zu melden, ziemlich wilde horde waren wir, aber fahnenapell und frühsport bei jedem wetter, kommunistische lehre war erstes fach in der heimschule, die vorne untergebracht warerzieher waren zum teil auch lehrer.alles drehte sich nur um einzel oder gruppenwettbewerb, wer verlor oder schlechtestes zimmer war, badeverbot, ausgangsverbot, und was weiss ich, im frühjahr schuften auf den feldern der paten LPG, rübenverziehn, im herbst kartoffeln sammeln, karger lohn war die ausbeute, dieses geld durften wir unter aufsicht verbraten, grins, aber für jede ausgabe eine quittung vorlegen.ich hatte glück, war im fanfahrenzug flachtrommler, daher kamen wir viel rum zu irgendwelchen anlässen, , politische feiertage oder wettbewerbe mit anderen kinderheimen, auch zu sportlichen wettkämpfen mussten wir antreten, zb in der wuhlheide berlin.hin und wieder übergriffe der erzieher mit schläge oder eben irgendwas an kopp geknallt bekommen, wenns ihnen nicht passte.achja urlaub gabs ja auch, konnte leider nirgends hin, war den der aufpasser für die kleineren kinder, war ja schon stolze 14 jahre, ob sommer oder weihnachtsferien.sollte sich mal jemand aus dieser zeit melden, wäre dankbar, gruss donner
      Ich war von 1975 bis 1977 im SPKH "Berliner Bär" (Seelust) untergebracht. Vorher war ich im SPKH "Waldmühle" in Wernigerode. Bitte erwartet von mir keine Schauergeschichten, oder Horrormärchen wie sie hier durchs Forum geistern. Bei allem was ich bisher gehört und gelesen habe, was sich gerade auch hier im Westen Deutschlands in vielen "christlichen Heimen" abgespielt hat, so etwas habe ich nie bei uns gesehen und auch nie erlebt. Ich habe weder in Wernigerode noch in Plau am See zum Beispiel gesehen, dass irgenteine Form der Prügelstrafe ausgeübt wurde, oder das Kinder ihr erbrochenes essen mussten etc. Warum soll ich mich hinstellen und lügen und Märchen erzählen. Ja es gab Sanktionen wie zum Beispiel in Wernigerode das "stehen" man musste längere Zeit auf dem Flur an einer Stelle stehen, bis einem die Knie weich wurden. das war schon eine ziemlich wirksame Bestrafung und nach heutigem "antiautoritärem Erziehungsstil" unvorstellbar.
      Beim nächsten mal erzähle ich weiter, falls es hier einem interessiert....muss jetzt zur Arbeit..

      P.S. es wäre schön wenn ich Kameraden aus meiner Zeit in Plau finden würde (1975-77) Betreuer: Herr Schulz,Frau Nissler

      Spezialkinderheim Plau am See

      Hallo,
      es existieren ja unglaubliche Storys über das Kinderheim, ich war von 1967 bis August 1969 dort. Die Schauergeschichten
      von einem Peter Köpke der auch zu dieser Zeit dort war finde ich unglaublich.
      Gut, streng war es schon, Misshandlungen habe ich in dieser Form wie von Peter Köpke geschildert nicht erlebt.
      Die einzige "Misshandlung" war eine Glatze fürs abhauen, ich hatte 2 mal eine.

      Mirost
      Ich bin von 1977-79 im "Berliner Bär" Plau am See, Hermann-Niemann-Str. 1 gewesen.
      Meine Erzieher waren Fr. Sander, Fr. Reichelt, Hr. Coch, Fr. Nissler.
      Im 1. Jahr war unsere Schule in einem Dorf (Brook).
      Später wurde das Heimgelände erneuert, u.a. auch die neue Wäscherei + Schule.
      Klassenlehrer war "Hannibal" Hr. Hanold mit seinem roten Sappo (Mathe, Sport).
      Chemie hatten wir bei "Cäsar" Hr. Arndt, Musik bei "Zwerg Nase" Fr. Groth,
      Physik bei "Jonny Hill" Hr. Hill und Russisch bei "Muchomuchitch" Hr. Muchow. Dem sein Sohn hat später Fr. Reichelt geheiratet.
      Dann gab´s noch den "Sandmann" Hr. Wegner, ebenfalls Mathe.
      Die Deutschlehrerein weiß ich nicht mehr, aber bei Geogr. hatten wir Hr. Schulz. Dem seine Frau war wie auch Fr. Riga, Hr. Nissler Erzieher/in.
      Das heim muss zu ´96 abgerissen worden sei. Zuletzt hab ich nur noch ´nen Haufen Bauschutt gesehen.

      juergen schrieb:

      Ich bin von 1977-79 im "Berliner Bär" Plau am See, Hermann-Niemann-Str. 1 gewesen.
      Meine Erzieher waren Fr. Sander, Fr. Reichelt, Hr. Coch, Fr. Nissler.
      Im 1. Jahr war unsere Schule in einem Dorf (Brook).
      Später wurde das Heimgelände erneuert, u.a. auch die neue Wäscherei + Schule.
      Klassenlehrer war "Hannibal" Hr. Hanold mit seinem roten Sappo (Mathe, Sport).
      Chemie hatten wir bei "Cäsar" Hr. Arndt, Musik bei "Zwerg Nase" Fr. Groth,
      Physik bei "Jonny Hill" Hr. Hill und Russisch bei "Muchomuchitch" Hr. Muchow. Dem sein Sohn hat später Fr. Reichelt geheiratet.
      Dann gab´s noch den "Sandmann" Hr. Wegner, ebenfalls Mathe.
      Die Deutschlehrerein weiß ich nicht mehr, aber bei Geogr. hatten wir Hr. Schulz. Dem seine Frau war wie auch Fr. Riga, Hr. Nissler Erzieher/in.
      Das heim muss zu ´96 abgerissen worden sei. Zuletzt hab ich nur noch ´nen Haufen Bauschutt gesehen.

      juergen schrieb:

      Ich bin von 1977-79 im "Berliner Bär" Plau am See, Hermann-Niemann-Str. 1 gewesen.
      Meine Erzieher waren Fr. Sander, Fr. Reichelt, Hr. Coch, Fr. Nissler.
      Im 1. Jahr war unsere Schule in einem Dorf (Brook).
      Später wurde das Heimgelände erneuert, u.a. auch die neue Wäscherei + Schule.
      Klassenlehrer war "Hannibal" Hr. Hanold mit seinem roten Sappo (Mathe, Sport).
      Chemie hatten wir bei "Cäsar" Hr. Arndt, Musik bei "Zwerg Nase" Fr. Groth,
      Physik bei "Jonny Hill" Hr. Hill und Russisch bei "Muchomuchitch" Hr. Muchow. Dem sein Sohn hat später Fr. Reichelt geheiratet.
      Dann gab´s noch den "Sandmann" Hr. Wegner, ebenfalls Mathe.
      Die Deutschlehrerein weiß ich nicht mehr, aber bei Geogr. hatten wir Hr. Schulz. Dem seine Frau war wie auch Fr. Riga, Hr. Nissler Erzieher/in.
      Das heim muss zu ´96 abgerissen worden sei. Zuletzt hab ich nur noch ´nen Haufen Bauschutt gesehen.

      juergen schrieb:

      Ich bin von 1977-79 im "Berliner Bär" Plau am See, Hermann-Niemann-Str. 1 gewesen.
      Meine Erzieher waren Fr. Sander, Fr. Reichelt, Hr. Coch, Fr. Nissler.
      Im 1. Jahr war unsere Schule in einem Dorf (Brook).
      Später wurde das Heimgelände erneuert, u.a. auch die neue Wäscherei + Schule.
      Klassenlehrer war "Hannibal" Hr. Hanold mit seinem roten Sappo (Mathe, Sport).
      Chemie hatten wir bei "Cäsar" Hr. Arndt, Musik bei "Zwerg Nase" Fr. Groth,
      Physik bei "Jonny Hill" Hr. Hill und Russisch bei "Muchomuchitch" Hr. Muchow. Dem sein Sohn hat später Fr. Reichelt geheiratet.
      Dann gab´s noch den "Sandmann" Hr. Wegner, ebenfalls Mathe.
      Die Deutschlehrerein weiß ich nicht mehr, aber bei Geogr. hatten wir Hr. Schulz. Dem seine Frau war wie auch Fr. Riga, Hr. Nissler Erzieher/in.
      Das heim muss zu ´96 abgerissen worden sei. Zuletzt hab ich nur noch ´nen Haufen Bauschutt gesehen.

      juergen schrieb:

      Ich bin von 1977-79 im "Berliner Bär" Plau am See, Hermann-Niemann-Str. 1 gewesen.
      Meine Erzieher waren Fr. Sander, Fr. Reichelt, Hr. Coch, Fr. Nissler.
      Im 1. Jahr war unsere Schule in einem Dorf (Brook).
      Später wurde das Heimgelände erneuert, u.a. auch die neue Wäscherei + Schule.
      Klassenlehrer war "Hannibal" Hr. Hanold mit seinem roten Sappo (Mathe, Sport).
      Chemie hatten wir bei "Cäsar" Hr. Arndt, Musik bei "Zwerg Nase" Fr. Groth,
      Physik bei "Jonny Hill" Hr. Hill und Russisch bei "Muchomuchitch" Hr. Muchow. Dem sein Sohn hat später Fr. Reichelt geheiratet.
      Dann gab´s noch den "Sandmann" Hr. Wegner, ebenfalls Mathe.
      Die Deutschlehrerein weiß ich nicht mehr, aber bei Geogr. hatten wir Hr. Schulz. Dem seine Frau war wie auch Fr. Riga, Hr. Nissler Erzieher/in.
      Das heim muss zu ´96 abgerissen worden sei. Zuletzt hab ich nur noch ´nen Haufen Bauschutt gesehen.
      Hi ich heiße jürgen und war zu dieser zeit auch in diesem Heim mein klassenlehrer war herr wegener und geo war herr schultz..würde mich feuen wenn du mit kontakt mir aufnehmen könntest.Entweder hier oder unter rossy006@yahoo.de

      Kreiskinderheim Berliner Bär Plau am See in Mecklenburg

      hallo alle miteinander-habe durch zufall dieses forum gefunden-ich war ebenfalls in diesem heim-ich hatte es "gut" und wurde von meinem eigenen vater mit einem russischen pkw ich glaube der hieß pobjeda hingefahren und wie ein dlh paket abgeliefert-der grund war meine eltern haben sich geschieden und wohnten in westberlin in lankwitz-er zog nach berlin lichtenberg und nahm mich mit-das gericht hat entschieden sohn zum vater schwester zur mutter-die neue frau an vaters seite war nicht geneigt mich anzunehmen-so wurde ichaufs land zu tante liesel geschickt-sie und ihr mann hatten eine autowerkstatt in altglietzen das liegt bei bad freienwalde an der oder oder besser gesgt dicht bei hohensaaten ostschleuse -heutiger übergang nach polen-als dann die tante und der onkel mit dem übergebenen kind nicht klar kamen wurde ich postwendent zurückgeschickt-dann begann ein schicksalhaftes matyrium-ständig den repressalien der stiefmutter ausgesetzt zu sein war für mich unerträglich-da bin ich mit meinem engsten freund balfanz von zu hause getürmt-ab in den westteil der stadt-um zu überleben haben wir für einen blumenhändler blumen verkauft-den lohn 1:5 umgetauscht und dann dafür essenn und kleidung gekauft-das ging eine weile gut dann hat die transportpolizei nach uns gefandet-im stadtpark parkaue in berlin lichtenberg wurden wir von diensthunden gestellt und dann abgeführt-verhör war obligatorisch und vello press in den beuteln das wars dann -die eltern wurden benachrichtigt taten natürlich bestürtzt wo das kind doch so ein gutes zuhause hat-fazit der kann nur schwer erziehbar sein an den eltern liegts jedenfalls nicht-3 tage später gings ab nach mecklenburg plau am see-als erstes wurde ich von herrn kreuzfeld empfangen-forsche erscheinung in reithosen und stiefeln blauschwarz sah der aus wie ein wehrmachtsangehöriger-daneben stand herr vietz gutmütig und trotzdem respeckt einflößend-er kam jeden morgen aus plau am see über den sogenannten steinkampweg mit einem fahrrad mir mav "hackenwärmer
      den namen unseres gst ausbilders weiß ich nicht mehr-ich hatte mal an einer schülerolympiade in lübz teilgenommen von der arbeitsgemeinschaft die sich mit elektrotechnik befasst hat-ich habe mit meiner truppe den ersten preis gewonnen einen rettungskutter mit einem ungarischen aussenbordmotor vom typ buday-so konnten wir auf eine insel glabe lenz fahren und ferien machen 14 tage-eine meiner schönsten erlebnisse -
      ja angekommen-bettwäsche und klamotten erhalten und dann gings los-einige beispiele-arbeiten auf dem kartoffelacker in garz-arbeiten in der pelztierfarm in appelburg-arbeiten im unterrichtstag in der sozialistischen produktion in der käsefabrik robert esche die war gleich links neben dem heim-seitdem kann ich käse nicht mehr ausstehen-arbeiten in plau kies schippen-nachmittags schießübungen im plauer gst gelände mit kleinkaliber gewehren-geschlafen in doppelstockbetten immer 4 mann in einem zimmer-ich habe telefondraht besorgt an dem ende wurde ein eishokey puk befstigt und der im schlag ball weitwurf der beste war musste den über die bäume werfen-so enstand eine langwellenantenne mit deren hilfe einem kopfhörerpaar und einem detektor riaas berin empfangen konnten-man hörte fred ignor s schlager der woche-schule war gut und obligatorisch-die kinder wurden nicht geschlagen aber die psyche wurde bei vielen gestört-briefe wurden abgefangen gelesen und dann verschickt-ich bin drauf gekommen weil mir gesagt wurde meine mutter wohnt in hamburg stevianstraße 13-also hab ich ihr meine seele ausgeschüttet und alles angeprangert was mir das leben schwer gemacht hat-nach dem mauerfall hat mir meine mutter erklärt nie in hamburg gewohnt zu haben-ja und so kamen die erzieher auf den gemütszustand der kinder und konnten dementsprechen ihre praktiken anwenden ja auch die jugendweihe wurde im heim vollzogen-wildfremde eltern die ich nicht kannte schenkten mir eine schicke kordhose und eine ruhla taschen uhr ja und dann gab es das obligatorische buch weltall erde mensch-ich habe mit abschluss der achten klasse dieses heim verlassen-hebe dann elektromonteur gelernt-später industrieelektroniker-noch später gas heizungsmonteur-weiter später systemadministrator für it technik und noch später meinen flugschein-dann wurde ich arbeitslos und später rentner der ich heute bin-am 06 aprill werde ich 66 und hab kaum zeit alles zu erledigen was noch so ansteht-ja im nächsten blog den ich montag schreibe werde ich mal was erzählen über die umgangspraktiken mit den kindern die dort waren -vielleicht interessierts jemanden oder man erinnert sich wie auch immer-vielleicht bekomme ich auch mal ne email Manfred Höhne mein Name - meine Email is Fly48@t-online.de so schluss für heute und gruß an alle die dort waren oder hier im forum schrieben

      Artikel von Donner

      donner schrieb:

      ich auch als sogenanntes sorgenkind ohne elternhaus dort gelandet 1956 etwa, vorherige aufenthalte waren zahllos , meine erinnerung beginnt so mit 52 in potsdam, nähe sancucci, etwa danach buckow märkische schweiz, tornow, kehrigk, plau am see als endstation.das erzieher ehepaar kreuzmann, er ausgeflippter nazi, hat uns geschliffen,heimleiter ludwinski war kriegsversehrt und hatte nix zu melden, ziemlich wilde horde waren wir, aber fahnenapell und frühsport bei jedem wetter, kommunistische lehre war erstes fach in der heimschule, die vorne untergebracht warerzieher waren zum teil auch lehrer.alles drehte sich nur um einzel oder gruppenwettbewerb, wer verlor oder schlechtestes zimmer war, badeverbot, ausgangsverbot, und was weiss ich, im frühjahr schuften auf den feldern der paten LPG, rübenverziehn, im herbst kartoffeln sammeln, karger lohn war die ausbeute, dieses geld durften wir unter aufsicht verbraten, grins, aber für jede ausgabe eine quittung vorlegen.ich hatte glück, war im fanfahrenzug flachtrommler, daher kamen wir viel rum zu irgendwelchen anlässen, , politische feiertage oder wettbewerbe mit anderen kinderheimen, auch zu sportlichen wettkämpfen mussten wir antreten, zb in der wuhlheide berlin.hin und wieder übergriffe der erzieher mit schläge oder eben irgendwas an kopp geknallt bekommen, wenns ihnen nicht passte.achja urlaub gabs ja auch, konnte leider nirgends hin, war den der aufpasser für die kleineren kinder, war ja schon stolze 14 jahre, ob sommer oder weihnachtsferien.sollte sich mal jemand aus dieser zeit melden, wäre dankbar, gruss donner
      das ist soweit korrekt-ich war auch im fanfarenzug flachtrommler und musste beim appell die sogenannte "locke " trommeln bis die fahne oben war-das erzieherehepaar hieß kreuzfeld der heimleiter ludwinski der fuhr einen wartburg der andere erzieher hieß herr vietz-auch in lübz wurde gearbeitet in der zuckerfabrik rüben über rüben-ja donner meld dich mal bei Fly48@t-online.de
      hast du schon einen antrag auf entschädigung gestellt?bis september hast du zeit dann erlischt dein anspruch aus der stiftung

      Meine Erinnerung an Plau am See

      Hallo, ich war 1980 bis 1981 im Spezialkinderheim "Berliner Bär" wegen "schwieriger häuslicher Verhältnisse" untergebracht. So wurde es in der DDR genannt wenn Mutter und Vater dem Alkohol zugeneigt waren und dabei die Aufsichtspflicht gegenüber ihren Kindern vernachlässigten.

      Ich wurde eines morgens von Mitarbeitern des Referats Jugendhilfe von zuhause abgeholt und in einem 353 er Wartburg nach Plau am See gefahren. Ich habe die ganze Fahrt nur geweint, weil ich den Grund nicht verstanden habe. Auch wenn meine Mutter und mein Vater Fehler gemacht haben, für mich sind es meine Eltern und ich habe beide sehr lieb.

      Als wir dort ankamen in Plau am See, wurde ich dem damaligen Direktor, Herr Stanek vorgestellt. Seine Frau war dort Lehrerin, sie litt scheinbar an Krebs und hatte Chemo hinter sich, denn ihre Kopfbehaarung wurde durch eine Perrücke ersetzt und ihre Augenbrauen waren nur gemalt. An den Lehrer Herr Muchow, der hier erwähnt wurde erinnere ich mich auch. Wir haben immer das Geräusch von Fliegen imitiert, da Mucha auf russisch Fliege bedeutet.

      Auch an einen Kriminalpolizisteb aus Lübz kann ich mich erinnern, Peter Hoff. Er hat damals die erkennungsdienstlichen Maßnahmen, durchgeführt. Er leitete außerdem eine Arbeitsgemeinschaft "Junge Sanitäter" und hat uns Heimkindern die Erste Hilfe Regeln beigebracht. Herr Schulz leitete den Fanfarenzug, den Stolz des SKH "Berliner Bär", welches noch während meines Aufenthaltes dort umgenannt wurde in Spezialkinderheim "Olga-Benario-Prestes".

      An viele ausgedehnte Wanderungen kann ich mich erinnern, wir sind sogar zu Fuß in die Stadt Plau am See gelaufen um dort das Kino zu besuchen. Es gab damals für jedes Heimkind 80 Mark pro Monat vom Staat für Bekleidung. Da ich sehr klein war, blieb am Jahresende immer Geld übrig und ein Erzieher ist mit mir nach Lübz, in die damalige Kreisstadt gefahren, um es noch für nützliche Dinge auszugeben,

      Es gab auch ein Ruderboot, die "Störtebecker", welche von interessierte Heimkinder seetüchtig gemacht wurde und auch für die Fahrt auf dem See genutzt wurde.

      An den Speisesaal kann ich mich noch erinnern, er hatte diese Pendeltüren und gleich rechts war ein Tresen hinter dem sich der Küchenaufzug befand. Zum Geburtstag gab es immer einen Kuchen.

      Sumpfwanderungen, das war auch immer richtig toll.

      Alles in allem, ich kann nichts Negatives über diese Zeit sagen, außer der Trennung von zuhause und der damit verbundenen Sehnsucht nach den Eltern.

      Ich werde mal ein paar Fotos heraus suchen und hier hochladen aus dieser Zeit. Vielleicht erkennt der eine oder andere ja sich selbst oder ein paar andere Details ;)

      Das reicht ertsmal für diese Nacht. Schlaft alle recht schön.

      Ach ja den Nachtwächter gab es ja da auch noch...

      Berliner Bär

      Hallo an Alle,


      ich befand mich auch in der Zeit von 1966 bis 1968 in diesem Heim und habe mich extra im Chat angemeldet da ich die Beiträge zu diesem Heim gelesen habe und auch einmal meine Erlebnisse mitteilen möchte.
      Ich weis nicht ob sich hier noch jemand die auch in Play zu meiner Zeit waren erinnre kann das einmal ein Junge aus dem Heim ausgerissen ist und dabei unter den Zug gekommen ist. Lag dann lange Zeit im Krankenhaus Pritzwalk. Der Junge war ich.
      Meine Erzieher zu der damaligen Zeit waren Herr Nissler, Herr Paider und Frau Schulz (ihr Mann war in der Gruppe über uns).
      Von den Lehrern kenne ich nur noch Frau Wolf (Deutsch), Herr Krone (Deutsch) Herr Hanold (Sport).
      Zu meiner Zeit gab es auch den Unfall beim Bau der Autorampe auf dem Hinteren Hof, wo mit einem Vorschlaghammer ein Junge so schwer am Kopf verletzt wurden war das er später im Krankenhaus in Play gestorben ist. Die Arbeiten sind von der damaligen Arbeitsgemeinschaft Zimmerer und Tischler gemacht wurden, beaufsichtigt hart uns dabei ein Erzieher schon damals ziemlich alt den Namen weis ich heut nicht mehr.
      Gut weis ich noch wie wir als 13 jährige bei Nissler zum Dacheindecken waren, es war schon kalt und Raureif gab es auch schon bekommen haben wir dafür nur eine Glas Saft dafür die Kälte umsonst.
      Oder der Winter ich glaube es war 1967/68 als wir auf der Chaussee Richtung Rostock den Schnee und das Eis wegräumen mussten.
      Dann gab es noch den UTP-Unterricht in der Pelztierfarm, immer die Stäbe für die Fangkäfige der Nerze rund feilen.
      Die Ernteeinsätze in Graz, Ganglien oder Wangelin. Kartoffeln, Rüben und Steine, ach die Drucken habe ich vergessen oft habe ich mir dabei mit dem Haumesser in die Finger geschnitten wenn man es so noch sagen kann.


      Eins kann ich jedoch mit gutem Gewissen sagen, das Spezialkinderheim Berliner Bär war mit abstand die Hölle auf Erden, in meine damit was mir dort widerfahren ist das möchte man nicht einmal seinen ärgsten Feind zu muten, ich denke da nur an Herrn Nissler.
      Zu meiner Zeit war Herr Ludwinski Heimleiter nahm mich manchmal mit zum Angel auf den See. Dafür war er schnell beim Glatze schneiden wenn man stiften gegangen ist. das War fast nur mein Haarschnitt.
      Das Kinderheim war für mich so schlimm das ich schon damals versuchte mir das Leben zu nehmen. Heute bin ich über viele Sachen hinweg und habe mich so gar dazu aufgerafft über die Zeiten in den Kinderheimen der DDR ein Buch zu schreiben, sollen einmal meine Kinder lesen.


      Volkmar
      Auch hier gab es wieder "fälschlicher Weise" diese Meldung (Gast - Montag, 19:31);
      ich war auch da1982-1984 wra am 27 12 2014 wieder da habe es nicht gefunden. was ist damit los?

      Sollte der unbekannte Gast dieses hier lesen, so bitte ich darum, dass sich der oder die Jenige bitte hier kostenlos anmeldet und sich eventuell etwas genauer dazu äußert. Denn die Melde-Button sind lediglich dazu gedacht, dass man anstößige Beiträge an die Administratoren und Moderatoren "meldet". Der Text bleibt INTERN und ist für andere nicht lesbar!
      Um in dem gewünschten Thema offiziell zu antworten, ist eine kostenlose Anmeldung erforderlich. Nur dann kann man den Button "Antworten" verwenden und alle anderen können es lesen.
      Vielen Dank und in diesem Sinne
      einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015.
      Beste Grüße von Mandy =)


      Lust auf Infos, Kreatives, Kulturelles, dann klick mich
      oder einfach nur entspannt ein paar Spiele
      (derzeit 5162 Spiele) spielen, dann klick hier
      Hallo.ich war von 1993-1995 dort.ich kenne noch Herr und Frau nissler,Herr peiser,Frau fesseln,Frau jakobi,Herr winkler.es wurde 1996 abgerissen.ich habe keine schlechten Erinnerungen.Zu der zeit war ich froh das sich überhaupt jemand um mich gekümmert hat.war davor 1/2 kaum zu hause.Elternhaben sich nur gestritten und gesoffen.wir hatten dadurch kaum was zu essen.kein Strom und es war kalt weil sie sich noch nicht mal um Holz gekümmert haben.wir waren ihnen zu der zeit wohl egal.bin froh das ich dort wohnen durfte.durch die Erzieher hab ich erst liebe und Zusammenhalt erfahren können.und ich hatte endlich Freunde die mich akzeptiert und verstanden haben.zu der zeit gab es da keine schule mehr.wir sind alle in die schuleauf dem kklüschenberg gegangen.iih hab viel Sachen gehört von der zeit als es noch Berliner Bär hieß.lg
      ...und wieder...
      Eine Meldung von Gast (30. März 2015)

      Frechheit,in diesem Heim gab es die Pruegelstrafe,und die ausführende war Frau Muthmann mit dem Kleiderbuegel und die Arrestzelle überm Schuputzraum werde ich nie vergessen ,obwohl ich euer Land schon vor 25 Jahren verlassen habe.
      Jens M.,Sliema, Malta. [/EDIT] E-Mail-Adresse zum Schutze der Person entfernt! [EDIT\] Ich war Bewohner in diesem Heim von 73-76

      Auf ernstgemeinte Anfrage könnten die Moderatoren die E-Mail-Adresse weitergeben.

      Lieber "Gast", leider bringt es rein gar nichts, wenn man einen Beitrag hier "meldet". Um tatsächlich einen für alle lesbare Beiträge zu schreiben musst man registriert sein. Nur dann kann man antworten.

      Der Button "Inhalt melden" dient lediglich dazu, dass man anstößige Beiträge an die Administration/Moeratoren melden kann. Diese erscheinen in keinster Weise im Forum.

      Wenn wir das hier als Zitat einbringen, dann ist das unser guter Wille, bedeutet aber auch, dass wir in unserer Freizeit mehr zu tun haben. Das ist nicht böse gemeint, aber manchmal ist das zeitlich für uns nicht machbar und wertvolle Infos von Ehemaligen könnten dadurch verloren gehen.
      Das wäre sehr schade.

      Also bitte lieber Gast, registriere dich hier, gib dir einen beliebigen Usernamen und dann kannst Du hier munter darauf losschreiben. Mit ein bisschen Glück triffst Du hier auf deine Ehemaligen.

      Viel Glück...

      LG Mandy =)


      Lust auf Infos, Kreatives, Kulturelles, dann klick mich
      oder einfach nur entspannt ein paar Spiele
      (derzeit 5162 Spiele) spielen, dann klick hier