Sigrön, Kinder und Jugenddorf , zu DDR-Zeiten: Spezialkinderheim

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      ...heute ist einer meiner Söhne in Sigrön ....

      aber nur zum Fuball spielen ...muss wohl nen Turnier stattfinden ... wenn ichs schaffe ..düse ich da mal mit vorbei, und "schiess" nen paar Fotos .... (ein Stress, wenn man mal nen Tag frei hat, da spielt der andere Sohn am anderen Ende des Kreises mit der Keisauswahl ...schnell nach Sigrön ..um sich danach der Elbe anzuvertrauen ....für 6 Km ...)
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      ..die Fotos ...
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      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      Hi ihr Sigröner ....heut (20.07.12) war nen Artikel in der Zeitung "Märkische Allgemeine" über den ehemaligen Heimleter Hans-Dieter Spielmann, ich gab mal paar Auszüge davon hier kund ...

      am 01.August 2012 geht Hans-Dieter Spielmann in Ruhestand. Vor 29 Jahren trat er seinen ersten Arbeitstag im damaligen SKH "Artur Becker" in Sigrön an. Damals waren 85 Jungs im Heim auf zwei Etagen, zu viert bis zwölft auf einem Zimmer, untergebracht.
      Mit beschränkten Mitteln wurde damals versucht, es den Jugendlichen so angenehm wie möglich zu gestalten. In Eigenleistung bauten er und seine Mitarbeiter etwa Duschkabinen mit separaten Brauseköpfen. Zuvor hatten alle in einem Raum anzutreten, dann wurde der Wasserkran für alle miteinander auf- oder zugedreht. Als er die Heimleitung übernahm, gab es auch noch Isolationszellen, in denen aufmüpfige Jugendliche im Dunkeln hinter vergittertem Fenster untergebracht waren. „Viele hatten damals Angst, dort über Nacht bleiben zu müssen“, erinnert sich der ausgebildete Grundschullehrer. Im selben Jahr, in dem seines Amt antrat, schloss er diese.
      Spielmann versuchte, den vom Schicksal nicht gerade verwöhnten Jugendlichen eine Perspektive zu geben. Der sportlich sehr engagierte Lehrer organisierte Fußballturniere oder knüpfte Patenschaften zu einer Gärtnerei. Für manches Kind war die Beschäftigung mit Pflanzen und die Bewegung in frischer Luft eine willkommene Abwechslung zum tristen Heimalltag.
      Im nach der Wende gegründeten Kinder- und Jugenddorf Sigrön, wie es fortan hieß, wurden familienähnliche Wohngruppen eingerichtet. Mitarbeiter wurden psychologisch geschult, um den Jugendlichen zu helfen, die es bis dato nur gewohnt waren, Probleme mit Gewalt zu lösen. Für das Konzept der Wohngemeinschaften wurden Spielmann und sein Team mit dem Adolph-Reisner-Preis ausgezeichnet, das von Pädagogen aus dem Heim entwickelte Antigewalttraining wurde mit dem Landesintegrationspreis bedacht.

      :dse:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.

      ich war auch in sigrön mitte bis ende der 70-ger ich hieß damals noch vormelker, meine erzie. hieß krause ,

      ja war eine irre zeit, meine russich lehrerin hieß tiltmann, kann mich auch noch erinneren an die vielen großen löcher im wald wo der müll immer rein kam. oder an den zoo von wildschweinen, rehe, vögel, und an osca,und trutchen die pfauen

      Andy05 schrieb:

      Hi! Suche Leute die damals im SKH Sigrön waren. Ich war damals zwei mal dort. Und zwar das erste Mal von: 1976 biß 1978 und das zweite Mal von: 1979 biß 1980. Habe gerade in meinen Zeugnis nach geschaut. Gruss
      ich war auch in der zeit da, da war aber der herr jonson moch heim leiter, meine erz. hieß krause, mit schwartze lange haare. damals hieß ich noch vormelker, ich weis noch das wir im wald viele löcher graben mußten um den müll zu entsorgen, den müllabfur gab es nicht

      weltmeer schrieb:

      War ebenfalls in diesem Kinderheim. Nur war dies schon etwas früher, nämlich bereits 1972 bis 1974. Herr Jonson war damals, glaube ich, der Heimleiter. Meine GHeimerzieherin hieß " Bär "



      mfG

      Frank
      Kennt jemand von Euch vielleicht Mario Sulzer? Er wohnte im Nachbarhaus meiner Eltern und war ca. 1980 - 81 in Sigön. Kann auch später gewesen sein.
      Wir haben als Kinder öfter zusammen gespielt und ich habe ihn auch einmal in Sigrön besucht.
      Danke für Eure Antworten.

      Grüße aus Rostock, Krumi



      Bräunsdorf -Treffen 2019
      24. - 26. Mai 2019









      wenn ich aber an die eine nachtwache denke... quatschen während der nachtruhe - tür geht auf (hieß der nicht irgendwas mit nierz oder so?) licht geht an, der quatschende mußte raus aus dem bett und wurde gebeten eine zahl zwischen 1 und 5 zu nennen - danach sich bücken und abhängig von der Zahl fühlte man die härte des lederlatschens auf dem gesäß?!!! duschen? -kann mich nur an die langen terracotta-waschbecken unten im keller erinnern, an denen wir nackig standen und mit den händen das wasser auf den körper "schaufelten"... er hat gebaut? hmm, kann mich nur noch daran erinnern, daß wir für den neubau auf dem weg zur schule, schuften mußten... Frau Tiltmann kenn ich auch, war meine klassenleiterin - und die "erzieherinnen" waren Frau Bülter und Frau Runge - kann sich noch wer an die erinnern? war im zweiten stock des schlosses- also ganz oben

      achso - wenn irgendwer erfolg bei einer eventuellen aktenrecherche haben sollte - bitte eine nachricht an mich senden, wo er diese dann gefunden hat - bin gerade im archivjungle verbuddelt und finde trotzdem nichts - scheint alles vernichtet zu sein...

      Suche......

      Hallo ermal an alle.......

      Ich suche eine Heimerzieherin in damaligen Spezialheim Sigrön.
      Ich war glaube ich von 1975 bis 1977 in diesem Heim und die Erzieherin hieß damals Frau [ Vorname entfernt] Urbschat



      Bitte meldet euch wenn ihr was wisst an meine E-Mail [Mailadresse entfernt- Bitte per Privatnachricht an Heber1961 wenden oder per Mail über sein Profil, falls jemand Infos für ihn hat-Danke! funky]


      editiert von funky- bitte etwas mehr Sorgfalt mit deinen Daten

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „funky“ ()

      Ich war 1966-1968 dort und weiß noch wie wir Kinder zum Kartoffelstoppeln auf die Felder mussten, Blaubeeren sammeln usw. damit die Essensversorgung gesichert wurde. Fresspakete von zu Hause wurden im allgemeinen in der Küche für Alle aufgeteilt!

      Meist gab es trocken Brot mit Marmelade und "Schiebewurst"! Schiebewurst ist wenn man am Anfang der Stulle eine Scheibe Wurst hat die man beim Abbeißen immer ein Stück weiter zum Ende der Stulle schiebt bis zum letzten Happen.

      Duschen gab es nicht dafür den Gartenschlauch sogar im Winter wurden wir abgespritzt im Freien! Im Sommer war baden im nahegelegen Bachbett in den dort vorhandenen Bombentrichtern aus dem 2.Weltkrieg. Klamotten waren eher Mangelware, Schuhe wurden von Kind zu Kind weitergetragen. Elternbesuche genehmigt nur bei angepasster Führung!
      Das Leben ist eine ewige Baustelle!!
      .. mal anlehnend zum Beitrag Nr. 7 ...

      Herr Spielmann ist bei der letzten Komunalwahl Bürgermeister von Bad Wilsnack geworden ...

      (wenn es interessiert, im "Prignitzer" gab es dazu nen Artikel ...)

      :wayne:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      Hallo Cotton,

      Ich wohne in der Nähe von diesem Heim. Wenn es mal etwas Neues in der Zeitung zu diesem Heim zu erfahren gibt, setzt ich es hier hinein. Herr Spielmann, viele Jahre Heimleiter gewesen, ist unlängst Rentner geworden, unlängst bei der Kommunalwahl zum Bürgermeister von Bad Wilsnack gewählt.
      Einen junger Erzieher aus diesem Heim treff ich ab und an beim Rennsteiglauf ... vielleicht treffen wir uns irgendwann - irgendwo mal wieder ..dann kann ich ihn speziell fragen.

      :dse:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      Ich kann mich noch an einen Frank Kuchenbecker und an einen kleinen Michael Schumacher erinnern.Außerdem an eine Erzieherin namens Viola Granzow und Herr Hartig oder so.
      Gibt es irgendwo noch bilder aus dieser Zeit?
      Ich habe beschlossen demnächst unbedingt dort hinzufahren und endlich abzuschließen.ich habe in diesen 2 Jahren soviel Leid erfahren.Über sex.Mißbrauch bis hin das ich heute noch Nachts wach werde und denke ich liege in diesem holzklappbett und sehe den angeschraubten Stuhl ohne Lehne und den angeschraubten Tisch und den Blecheimer für die Notdurft.
      Wann hört das auf?