Angepinnt Entschädigung für DDR - Heimkinder

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      Danke! Dann ist es ja schon mal gut, wenn man nicht nur einen Einweisungsschein besitzt, sondern auch gleich noch eine Akte hat. Glück, wer so was hat. Pech für den, der nicht? :rolleyes:

      Wie aber, und das ist die Krux, will man nachweisen, dass eine Heimweinweisung ausschließlich als eine Art Bestrafung gedacht war? Das wird wohl kaum vermerkt worden sein.
      eine frage habe ich da mal...

      wie verhält sich das eigentlich mit normalheimi´s...

      auch da gab es kinder, die aus familien raus gerissen worden sind aus larifari gründen...

      können diese auch diesen antrag stellen...


      vorab, mich betrifft es nicht, ich war freiwillig im heim. (beim zweiten mal)

      PSYCHOLOGY und MANIPULATION ! – Diese mediale 'Informationskampagne' ist in Wirklichkeit eine "Desinformationskampagne" !!!

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      PSYCHOLOGY und MANIPULATION ! – Diese mediale 'Informationskampagne' ist in Wirklichkeit eine "Desinformationskampagne" !!! – Sie soll dazu dienen ex-DDR-Heimopfer sowie West-Heimopfer ( die gewöhnlich so um die 20-30 Jahre älter sind ) zu vereinzeln und ihnen klar machen, daß sie alleine dastehen; sie zu entmutigen ( sodaß sie daraufhin das Handtuch schmeißen und überhaupt nichts mehr tun, da es ja „sowieso alles zu schwierig ist“ und „am Ende doch nichts dabei heraus kommt“ ). Das ist es was man uns allen mitteilen und klar machen will. Nichts anderes als das. PSYCHOLOGY und MANIPULATION !

      susa70 schrieb:

      Die Mitteldeutsche Zeitung wird morgen dazu schreiben

      Berlin/dpa. Frühere DDR-Heimkinder können jetzt eine Entschädigung beantragen.

      [ .......... ]

      Betroffene bräuchten von dem Landgericht einen Rehabilitierungsbescheid, das für sie zur Zeit der Heimunterbringung wegen des Ortes zuständig war, teilte das Berliner Landesamt weiter mit. Wer keine Unterlagen wie Einweisungs- und Entlasssungspapiere habe, müsse dem Gericht ausführlich seine Heimzeit schildern, sagte Irmgard Oehlert vom Berliner Landesamt. Das Gericht versuche dann auch, Unterlagen aus Archiven zu finden und prüfe den Antrag.

      Nach Angaben des Bundesjustizministeriums kann der Rehabilitierungsbescheid bis Ende 2011 auch bei jedem anderen Gericht beantragt werden. Die Papiere würden dann an die richtige Stelle weitergeleitet.

      Nach dem Rehabilitierungsgesetz sei ein finanzieller Ausgleich von 306,78 Euro für jeden Monat unter haftähnlichen Bedingungen vorgesehen. Nach Ministeriumsangaben sind in den Ländern für die Entschädigungsanträge auch Justiz- oder Sozialministerien zuständig.

      mz-web.de/servlet/ContentServe…65154&listid=994342720546

      quintino schrieb:

      danke für die neue information.

      wobei ich jetzt nur darüber stolpere: "es müsse aber jeder einzelfall geprüft werden"

      nach welchen kriterien denn? :gruebel:

      quintino schrieb:

      axel, niemand kann laut akten-amtsdeutsch nachweisen das er zu unrecht dort war.

      susa70 schrieb:

      Ich denke eher, dass es hier nicht um die Ursachen der Einweisung geht sondern vielmehr um die Folgen der Unterbringung, z.B. gesundheitliche Schäden, magelnder Schulabschluss, keine oder ne völlig bekloppte Berufsausbildung und ähnliches. Genau weis ich es natürlich auch nicht, woher auch, es gibt ja bisher wohl nur 2 bekannte anerkannte Verfahren.

      Hat schon mal jemand darüber nachgedacht was das große Foto des »Runder Tisch Heimkinder in den 50er und 60 Jahren« ( beschränkt NUR AUF DIESEN ZEITRAUM ! ) gemäß dem UND BESCHRÄNKT AUF DAS WESTDEUTSCHE »JUGENDWOHLFAHRTSGESETZ« über diesem Artikel, der sich auf ex-DDR-Heimopfer bezieht, dort zu suchen hat ? ? ? ? ?

      Ich habe auch schon Gestern mit folgendem Rundschreiben damit angefangen darauf hinzuweisen und dies so vielen Leuten wie möglich zu erklären.

      Vertraute, Betroffende, Mitstreiter, Unterstützer und Interessierte !

      DER "PROPAGANDAAPPARAT" IST AM WERK !!!UND LÄUFT AUF HOCHTOUREN IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND !!!

      Der deutsche Staat, die beiden deutschen Großkirchen und deutsches und internationales Kapital schalten die „Deutsche Press Agentur“ ein !!!

      Die DESINFORMATIONSKAMPAGNE bestimmter deutscher Medien, der Kirchen und des Staates, mit dem dahinterstehenden Kapital, ist in vollem Gange in einem Versuch die legitimenForderungenderAnspruchsberechtigenim Westen, d.h., dieEntschädigungsansprücheder älterenehemaligen Heimkinder der alten Bundesländer“ – schleichend ! – einzuschränken, wenn nicht sogar völlig abzuwimmeln – ihre „Ansprüche“ abzuschmettern und auf „Einzelfallprüfung“ zu reduzieren, aus denen sich, für Einzelne, vielleicht ein paar zusätzliche Pfennnige oder Groschen ergeben würden – SOLLEN !!! ( Genau so ist es von den Propagandisten gewollt !!! )

      Ist doch auch FÜR JEDEN DENKENDEN MENSCHEN sofort ersichlich, was da gespielt wird und gewollt ist, schon aus der Platzierung dieses sich mit dem westdeutschen »Jugenwohlfahrsgesetz» befassenden »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG IN DEN 50ER UND 60ER JAHREN« Fotos ganz groß da oben in diesem Artikel, ein Artikel der doch ansonsten – von dem Desinformationsaspekt aus gesehen ! – nicht das geringste mit „DRR-Heimgeschädigten“ / „jugendlichen DDR-Unrechtssystemgeschädigten“ und dem ihnen jetzt plötzlich nach zwei Jahrzehnten zugesprochene „Recht“ „Einzelanträge“ – ( mit vorausgesehener und vorauszusehender und geplanter sich über Jahre hinausziehender „Einzelfallprüfung! ) – auf „Rehabilitierung“ und „Opferentschädigung“ zu stellen, zu tun hat !!!

      Die Mahnung und Ermahnung geht daher nochmals von mir aus Australien an alle westdeutschen „Heimgeschädigten“ und in Westdeutschland „Gezwangsarbeiteten“ in aller Welt, hinaus: »Last es nicht geschehen, das die heute in Deutschland Regierenden“ nicht, wie schon mal zuvor gesagt wurde, wieder sagen können: „Was für ein Glück für die Regierenden, das die Menschen nicht denken.“«

      Nur gemeinsam sind wir stark !Solidarity is number one !

      sage ich

      Martin Mitchell


      Ein anderer „Betroffener“, bzw., in diesem Fall eine „Betroffene“, hatte es schon einmal vor ein paar Wochen für alle „Betroffenen“ wie folgt zusammengefaßt und auf den Punkt gebracht, und daran hat sich, m.E., überhaupt nichts geändert, nicht für „West-Heimkinder“ und auch nicht für „Ost-Heimkinder

      »»» Hallo [ ein ehemaliges Heimkind ],
      du hast den Nagel auf den Kopf getroffen - die wenigsten können irgendwelche Details beweisen! Weder von Schlägen und Misshandlungen, noch von Misbrauch und schon gar nicht von Demütigungen und Einzelhaft! Ich würde sogar noch weiter gehen: Viele können nicht einmal ihren Heimaufenthalt selber so beweisen, dass es vor Gericht standhält! Und genau das ist beabsichtigt mit dem ganzen Schrott, der jetzt durch die Medien geht!
      1. Heimkinder vereinzeln, damit sinkt naturgemäß die Solidarität auf Null, die Menschen werden fügsam und brav
      2. Die Jagd nach den eigenen Akten vorantreiben. Zwar ist es legitim und verständlich - und eigentlich auch eine Selbstverständlichkeit -, dass jeder seine eigenen Akten einsehen, kopieren etc. kann. Aber diese Betonung auf Aktensicherung ist höchst suspekt und wird dahinführen, dass jeder mit seinem Schicksal als EINZELSCHICKSAL beschäftigt wird
      3. Gerichtsprozesse führen für EInzelentschädigungen - die dauern nicht nur Jahre, sondern beinhalten auch ein völliges Durchleuchten der klagenden Person - Gutachten, Gegengutachten, Beweise, Zeugen... und alles wird von den Anwälten der Gegenseite solange auseinander genommen bis nur noch Fädchen bleiben (Man denke an die Prozesse, die um NS-Opfer und -Täter geführt wurden)
      4. Solche Prozesse werden sicherlich in einzelnen Fällen zu einer Art von Erfolg führen - werden aber andere entmutigen, überhaupt etwas zu tun
      5. All die, die sich entweder weigern (aus welchem Grund auch immer), so einen Prozess anzustrengen, bzw. keine eindeutigen Beweise vorlegen können, werden schlicht durch die Röhre gucken
      Für die Täterorganisationen wird das allemal einfacher, billiger, sie wahren ihr Gesicht... Meiner Meinung nach wäre das das Schlimmste, was uns passieren könnte!
      «««


      KOMMENATAR von mir: Und solch ein „Antragstellen im Einzelfall“ wird warscheinlich auch das mehrfache spätere persönliche Erscheinen nicht nur bevor Staatspsychiatern sondern auch vor Gericht oder anderem Tribunal des Antragstellers / der Antragstellerin nötig machen um dort interrogiert zu werden.


      Und Anfang Juni 2009 kam auch diese zusätzliche Warnung aus Irland:

      09.06.2009

      Mick Waters, Vorstand des irischen Vereins ehemaliger Heimkinder ( Irish survivors ) hat in einem langen Telefongespräch eine Nachricht für den „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ) mit auf den Weg gegeben:

      Wir ( die Iren ) kämpfen seit vielen Jahren um unser Recht, unser Leben, unsere Rehabilitation und um die Entschädigungszahlungen

      Es ist ein Kampf – stellt euch darauf ein! Denn die andere Seite, die Seite der Täterorganisationen, des Staat, der Kirchen, wird nicht einen Schritt auf euch zugehen, zu dem sie nicht gezwungen wird! Sie kämpfen knallhart und mit allen Tricks und Mitteln, die ihnen zu Gebote stehen. Lasst euch nicht in Sicherheit wiegen, lasst euch nicht täuschen, lasst euch nicht von ihnen überreden, lasst euch nicht vereinnahmen!

      Nehmt all eure Kraft, euren Mut, eure Klugheit und Energie zusammen – dann werdet ihr als Sieger hervorgehen. Aber auch nur dann!

      Ein Kampf OHNE Anwälte ist ein verlorener Kampf! Es geht nur mit euren Anwälten! Genau wie bei euch haben sie auch bei uns versucht, unsere Anwälte auszuschließen, haben versucht diese – und uns – zu diffamieren und zu diskreditieren. Lasst nicht ab von dem eingeschlagenen Weg! Es ist der einzig richige!


      LASST EUCH NICHT VEREINZELN!!!!!

      Natürlich wird versucht werden, Einzelfallregelungen ins Spiel zu bringen. Einzelfallregelungen dienen nur denen, die euch (und uns) früher misshandelt, missbraucht, gedemütigt haben. Nicht aber euch! Einzelfallregelungen bedeuten, dass jedes Detail bewiesen werden muss, dass jede Einweisung auf Rechtstaatlichkeit überprüft werden wird! Einzelfallregelungen bedeuten auch, dass derjenige, der sie akzeptiert ALLEIN dasteht in der Auseinandersetzung. Das können nur die wenigsten durchstehen!

      Wir Iren stehen auf eurer Seite, auf der Seite des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ), unser Anwalt wird mit euren Anwälten kooperieren, eine Delegation von uns wird euch besuchen kommen, wir sind absolut solidarisch mit euch!
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Hallo Martin,

      ich gehe mit dir nicht einher, dass seitens der Medien in Deutschland eine „Desinformationskampagne“ geführt wird. Ohne die Infos aus den Medien wüssten wir doch gar nicht um die Möglichkeit der Rehabilitierung. Dass nun über dem Zeitungsartikel das Bild vom Runden Tisch war zeigt doch eher dass noch viel getan werden muss.

      Woher weist du genau, dass die DPA ein Machtinstrument der Amtskirchen in Deutschland ist? Ich meine, wenn du sowas unterstellst, musst du ja stichhaltige Beweise haben oder?

      Es ist doch so: 2 ehemalige DDR Heimkinder (m.W.) haben vor ordentlichen deutschen Gerichten dieses Urteil für uns lange und hart erkämpft.

      „ … KOMMENATAR von mir(MARTINI): Und solch ein „Antragstellen im Einzelfall“ wird warscheinlich auch das mehrfache spätere persönliche Erscheinen nicht nur bevor Staatspsychiatern sondern auch vor Gericht oder anderem Tribunal des Antragstellers / der Antragstellerin nötig machen um dort interrogiert zu werden. …“


      Wann warst du denn das letze Mal in Deutschland? Das ist grober Unfug … Staatspsychiater, Tribunale und Verhöre …. also echt mal, erkundige dich doch lieber erst mal über die Tatsachen und die Verfahrensweisen in der BRD und dann wirst du merken, dass du hier mal richtig schief liegst.

      Einzelfallentscheidung ist ein Begriff aus der Verwaltung und dem Gerichtswesen. Er besagt, dass Entscheidungen und Beurteilungen auf gesonderten Umständen, oftmals auf einer "Ausnahmebasis" beruhen. Danach erhält der Antragsteller oft eine sogenannte Ausnahmegenehmigung.
      Das bedeutet, wenn eine Einzelfallentscheidung getroffen wurde, dass diese Entscheidung nicht automatisch auf alle anderen gleichwertigen Fälle bezogen werden kann. Man spricht daher auch davon, dass diese Entscheidung oder dieses Urteil keine so genannte präjudizierende Wirkung besitzt. Umgekehrt gibt es auch Grundsatzentscheidungen, die mit einem Nachtrag versehen sind, so dass Einzelfallentscheidungen davon abweichend sein können. Einzelfallentscheidungen berücksichtigen immer

      • die speziellen Gegebenheiten und Sonderheiten eines Falles,
      • die persönlichen Umstände der beteiligten Personen und auch
      • das kulturelle und soziale Umfeld.

      Dennoch dürfen Einzelfallentscheidungen nicht gesetzwidrig sein.

      (sagt Wikipedia dazu)

      Nochmalige Warnung gegen „Vereinzelung“ und „Einzelfallprüfung“ - Nur gemeinsam sind wir stark !

      Liebe Suza.

      Die von mir darauf hingewiesenen Worte und Phrasen in meinem Text, die ich jetzt hier noch einmal besonders hervorheben möchte, sind und waren

      alleine dastehen“ ( d.h., „jeder wird mit seinem Problem alleine dastehen! )

      Vereinzelung“ ( u.a, niemand kann sich darauf beziehen, daß es schon aus anderen Fällen „bekannt“ sei, „daß Schlimmes“ in einer bestimmten „Institution“ „geschehen“ sei ! )

      Einzelfall“ ( d.h., jede „Einweisung“ jeder Person ( Kind / Jugendlichen ) in jede „Institution“ muß untersucht und geprüft werden. Das ganze Leben jedes einzelnen „Antragstellers“ wird durchleutet werden müssen um zu einer „Einzelentscheidung“ kommen zu können ! )

      Einzelfallprüfung

      Einzelfallregelung“ ( jeder Einzelne muß einzeln und allein jeden Euro-Cent Entschädigung selbst erkämpfen ! )

      Davor warne nicht nur ich, aber davor warnen auch die anderen von mir zitierten Personen ebenso und dies sind gebildete Leute, die in Deutschland anssässig sind ( und auch für einige Zeit in englisch-sprechenden Ländern gelebt haben ).

      Zusätzlich - Opferjuristen und Opferanwälte warnen grundsätzlich ebenso davor ! ( leider ist es aber so, daß viele Leute im Leben, aus welchem Grund auch immer, oder auch ohne jeglichen Grund, jeglichen anwaltlichen Rat ablehnen )

      Der Begriff „Einzelfallentscheidung“ kommt in meinem Text in meinem Beitrag nicht vor !
      Der Begriff „Einzelfallentscheidung“ von dem in WIKIPEDIA die Rede ist, in einem ganz anderen
      jurstischen Sinne“, bezieht sich nicht auf DAS von dem ich rede, sondern bezieht sich auf ein „Gerichtsurteil“ als solches, das kein „Präzedens“ setzt für andere ähnliche oder gleiche Fälle oder „Gerichtsverfahren“ in denen die Sachlage ( die Fakten und anzuwendende Gesetzeslage ) möglicherweise ähnlich sind. Es hat nichts, nicht das Geringste, mit „Einzelfallprüfung“ als solches in UNSERER SACHE zu tun !!!


      Was eine „Heimgeschädigten-Entschädigung“ betrifft – und ich versuche hier absichtlich das Wort „Opferentschädigung“, das ich nicht meine, zu vermeiden – so ist eine „Stiftung“, die durch „NEGOTIATIONallerAnspruchsberechtigten“ mit allenVerursachern“ zustande kommt ( ohne daß erst ein Gesetz dafür geschaffen werden muß, und ohne das ein einziges Gerichtsverfahren stattfindet oder stattfinden muß ! ) auf alle Fälle besser als jede „Einzelfallprüfung“ je sein könnte !!! – und das wissen auch die „Anspruchsgegner“ nur all zu genau: Kirche, Staat und Kapital ( im Falle der zehntausenden ex-DDR-Heimgeschädigten“ kann natürlich nur der Staat belangt werden ).

      Bei „Einzelfallprüfung“ von 500000 bis 800000 „West-Heimkinder-Antragstellern“, wenn es DAZU käme und von der Regierung so angeordnet werden würde, wie lange denkst Du, Suza, daß es dauern würde all diese Fälle individuell zu bearbeiten und zu behandeln ? – Und wie weit denkst Du, Suza, daß jeder einzelneAntragsteller“ dabei kommen würde ?

      Wie weit denkst Du, daß bei „Vereinzelung“ jeder einzelne ex-DDR-Heimgeschädigte“ kommen wird ?


      Ja, darum die Warnung gegenVereinzelung“, und sie kann nicht oft genug wiederholt und nicht stark genug betont werden !!!

      Nur geneimsam sind wir stark !Solidarity is number one !

      Grüße an alle !

      Martini

      Für alle JURISTISCH FUNDIERT DENKENDEN und noch logisch denkenden Betroffenen, gepostet von "Dem Australier"

      "MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Also ich lass jetzt einfach die Kirche im Dorf und freue mich über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes und über die damit eröffneten Möglichkeiten der Rehabilitationen und ich danke denen, die das durchgeboxt haben.
      Das wird dir auch niemand derzeit beantworten können. Ich würde empfehlen: Antrag stellen. Niemand weis doch im Moment, wie und was und wielange, scheibar sind wir besser informiert als die Gerichte und Verwaltungsämter.
      Ich habe heute z.B. beim Landesverwaltungsamt in Halle am Tel. zu hören bekommen, ich soll mir erstmal einen Sozialarbeiter suchen...na da hab ich ja mal Glück gehabt... und im Landgericht hat man mich mit der Bibliothek verbunden :P

      nun wisst ihr warum ich seit Jahren so kämpfe

      Ralf Weber ist es zu verdanken dass es das Urteil vom BVG gibt, Leuten wie mir dass wir es uns überhaupt trauen damit in die Öffentlichkeit zu gehen.

      Ich wünsche allen hier denen Schlimmes widerfahren ist während ihrer Heimzeit dass ihnen zumindest jetzt endlich etwas Genugtuung widerfahren kann......


      in diesem Sinne, liebe Grüße von mir...
      Hallo Stefan,

      Ralf gilt natürlich unser Dank, ich hab ihn ja auch schon kennen lernen dürfen.

      ABER, ganz unauffällig nebenbei hat Buchi die Reha für Spezi, D-Heim und JWH unabhänging von dem Bunderverfassungsgerichtsurteil auch vor einiger Zeit (vor dem Urteil in KA) bekommen. Nur hatte seine Reha halt nicht diese enormen Auswirkungen.

      Wo ist Buchi eigentlich?

      Ganz großen Dank also an Beide und all die anderen, die verloren haben, aber nicht aufgegeben.

      Gr. Suse

      susa70 schrieb:

      Das wird dir auch niemand derzeit beantworten können. Ich würde empfehlen: Antrag stellen. Niemand weis doch im Moment, wie und was und wielange, scheibar sind wir besser informiert als die Gerichte und Verwaltungsämter.
      Ich habe heute z.B. beim Landesverwaltungsamt in Halle am Tel. zu hören bekommen, ich soll mir erstmal einen Sozialarbeiter suchen...na da hab ich ja mal Glück gehabt... und im Landgericht hat man mich mit der Bibliothek verbunden :P


      na dann werd ich mich mal kundig machen, inwieweit das auch für normalheime gilt...

      könnt mir vorstellen, das es auch da interessenten gibt...
      susa, das von buchi weiss ich, hab ihm ja lange bei allem geholfen und ick freu mir so für ihn und buchi hat damit das nächste richtungsweisende urteil erfochten.

      es sind halt einfach klasse jungs *g

      wo buchi iss kann ich auch nich sagen, aber er arbeitet wohl noch bei der UOKG .... versuch es da mal ihn zu erreichen.

      mfg stefan
      *hüstel* dort wundert mich eigentlich gar nichts mehr, nach all dem, was ich dort in anderen angelegenheiten erlebt habe. 8o

      susa70 schrieb:

      ...würde empfehlen: Antrag stellen. Niemand weis doch im Moment, wie und was und wielange, scheibar sind wir besser informiert als die Gerichte und Verwaltungsämter. Ich habe heute z.B. beim Landesverwaltungsamt in Halle am Tel. zu hören bekommen, ich soll mir erstmal einen Sozialarbeiter suchen...na da hab ich ja mal Glück gehabt... und im Landgericht hat man mich mit der Bibliothek verbunden :P


      hast du dort etwas erreicht, Susa? und was das hier angeht,

      Kupfer schrieb:

      ...weiss ich immer noch nicht, ob das für normal heimi´s gilt...


      da scheint die antwort - für mich zumindest - erst einmal eindeutig zu sein. das urteil bezog sich meinem verständnis zufolge auf "spezialkinderheime". hab ich das richtig im Ohr, gab es davon in der ddr einmal 33 an der zahl.

      na ich weiß nicht....

      Also irgendwie kommt mir die ganze Sache als große Mogelpackung vor. Wenn ich schon lese das nur Heime mit einer haftähnlichen Unterbringung der Insassen in die engere Wahl kommen dann frage ich mich ernsthaft welche Einrichtungen diese Kriterien erfüllen. Außer den sogenannten Durchgangsheimen und natürlich dem JWH in Torgau kann man wohl kaum von haftähnlichen Bedingungen sprechen. Eine verschlossene Haustür oder ein Hoftor zählen da ja sicher nicht dazu. Ich glaube diese Art der Formulierung ist beabsichtigt und mit Bedacht gewählt worden um die zu erwartende Flut von Anträgen gleich im Vorfeld einzudämmen. Na wir werden sehen wie die ganze Sache ausgeht und wer alles eine Art Entschädigung bekommt.

      RE: na ich weiß nicht....

      Kowalski schrieb:

      Also irgendwie kommt mir die ganze Sache als große Mogelpackung vor. Wenn ich schon lese das nur Heime mit einer haftähnlichen Unterbringung der Insassen in die engere Wahl kommen dann frage ich mich ernsthaft welche Einrichtungen diese Kriterien erfüllen. Außer den sogenannten Durchgangsheimen und natürlich dem JWH in Torgau kann man wohl kaum von haftähnlichen Bedingungen sprechen. Eine verschlossene Haustür oder ein Hoftor zählen da ja sicher nicht dazu. Ich glaube diese Art der Formulierung ist beabsichtigt und mit Bedacht gewählt worden um die zu erwartende Flut von Anträgen gleich im Vorfeld einzudämmen. Na wir werden sehen wie die ganze Sache ausgeht und wer alles eine Art Entschädigung bekommt.
      das denke ich eher weniger, es dürfte schon ausreichen über die Erziehungsmethodik die oft eher einer militärischen Struktur glich als einer pädagogischen Einrichtung vorzuweisen. Hilfreich ist es auch den Tagesablauf dazu zu schildern im Antrag auf Reha. Noch besser wenn die Erzieher damals Türen schlossen und/ oder das Tor (äußere Merkmale). Wichtig sind auch klare (nach heutigen Maßstäben) und willkürliche Einweisungsgründe in die Heimerziehung. (Thema Unverhältnismäßigkeit!!!)

      Auch das Vorhalten einer Arrestzelle in einer "normalen" Heimeinrichtung ist ein klares Indiz für den Betrafungscharakter dieser Einrichtung. Hilfreich sind natürlich auch immer persönliche Akten die von den ehemaligen "Tätern" / Erziehern geschrieben wurden in denen möglichts noch die damaligen "Fehlverhaltensweisen" von Euch und die dazugehörigen Sanktionen vermerkt sind.

      lg stefan