Parsberg,Kinderheim St. Josef

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      Parsberg,Kinderheim St. Josef

      Doktor-Nardini-Straße 3,
      Parsberg -
      09492 9432-100




      Hallo Leute,

      wer war wie ich in der Zeit v. 1970 - 1976 im Kinderheim St. Josef(Parsberg/Opf). Ich verbrachte meine Zeit in der Gruppe " Schwalbennest" unter der Leitung Schwester: Bernadette.

      War hat noch Fotos, jeglicher Art?

      Wer weiss was???

      LG

      Grüße

      Walter
      Hallo Walter,

      ich war da bis Juli 1967! Bin heute erst auf die Idee gekommen, mich mal um meine Vergangenheit zu kümmern.
      Vieles habe ich verdrängt- für mich und einige andere Mädels war es zum Teil die Hölle!

      Schwalbennest kenne ich natürlich. Da waren die Jungs untergebracht. Babystation gab es auch- auf der habe ich viel gearbeitet.
      Ich wurde von einer Gruppe in eine andere versetzt, weil ich mit einem Mädchen zu sehr befreundet war. Freundschaft war unerwünscht.

      Zu Schwerster Deocara hatte ich sehr lange Kontakt. Sie ist nach Altötting (wie schreibt man das?) gegangen. Eines Tages habe ich die Korrespondenz abgebrochen.

      Heim Parsberg 1967

      Hallo,war ebenfalls 1967 in Parsberg.
      Für mich war es die Hölle,war damal 14 Jahre, auch ich mußte viel in der Babystation und in der Küche arbeiten.
      Ich mußte sogar in der Baystation schlafen,damit ich immer zur Stelle war und ja keinen engen Kontakt mit anderen Mädchen oder Jungs hatte.
      Möchte mich jetzt an den Fond für ehemalige Heimkinder wenden,da auch für mich damals keine Sozialabgaben gezahlt wurden.
      Ich hatte auch alles verdrängt,habe noch nie mit jemanden über diese Zeit gesprochen.
      Ich glaube jetzt sind die Heime anders als damals .L.G.britta
      hallo mein name ist yvi (yvonne)
      ich war ca 1993 im kinderheim st.josef parsberg gruppe agnes mehr weiß ich nicht dank meiner eltern
      ich suche leute aus der zeit paar namen habe ich noch im kopf
      sven pensel gruppe schwalbennest sowie grimm andereas und manuel mehr weiß ich ned vielleicht fühlen sich ja welche angesprochen und hat auch noch bilder wäre echt schön
      dank euch :rolley:
      Ich wusste gar nicht, dass ich in 2009 hier gepostet habe.
      Inzwischen ist viel passiert. Kurz nach meinem Post hatte ich die Diagnose Krebs und erst mal üm das Überleben gekämpft.

      Ich musste auch auf der Babystation übernachten, mich täglich um die Babys kümmern. Das war mir aber keine Last. Viel schlimmer war es in der Küche, vor allem die Küchenschwester. Wenn ich mein Essen nicht hinunter bringen konnte musste ich mit dem Essen in die Küche und soalnge bleiben, bis es aufgegessen war. Wenn ich mich übergeben hatte, musste ich das Erbrochene essen. Wenn ich nicht konnte, hat die Schwester mit einem riesigen Kochlöffel zugeschlagen.

      Ich kann mich einfach nicht mehr an meine Gruppe erinnern. Nur noch an die Schwester, die mich jede Nacht in die Besenkammer geholt hat. Ein feistes rundes Geschit mit schmalen Lippen. Sie war pervers, keine Frage. Das weiß ich heute- damals war es Hölle.

      Ich wurde ja von einer Gruppe in die andere versetzt, weil Freundschaften nicht erwünscht waren. In der ersten Gruppe ging es mir ja einigermaßen gut.

      Ich habe im August meinen Termin in der Anlaufstelle für ehemalige Heimkinder. Mal sehen, was dabei heruas kommt.

      Lieben Gruß
      Liz
      Hallo Girlie,
      da müßten wir ja zur selben Zeit im Heim gewesen sein.
      Ich war bis zu den Sommerferien 1967 dort.Habe ebenfalls in der Babyabteilung und in der Küche arbeiten müssen.
      Ich habe auch viel verdrängt,aber ich glaube je älter man wird,desto mehr holt einen die Vergangenheit ein.
      An die Schläge mit dem Kochlöffel kann ich mich auch erinnern,ich mußte mal Königsberger Klopse essen ,die ich einfach nicht runterbrachte.
      Mir war auch am liebsten die Babyabteilung,die Babys konnten einem nichts antun.
      Ich habe jetzt am Montag den 8.4. einen Termin in München bei den Beratungsstellen.
      L.G. und Gute Besserung
      Hallo Britta,
      ich kann mich nur noch an Luzia Stark erinnern. Wir waren eng befreundet. Sie hatt Kinderlähmung. Von ihr wurde ich getrennt, weil, wie ich schon sagte Freundschaften unerwünscht waren.
      Dann gab es da einen Jungen von den Regensburger Domspatzen- auch sein Name ist mir entfallen.

      Kannst du dich an die Gruppennamen bei uns Mädchen erinnern? Ich erinnere mich an Don Bosco bei den Jungs. Ich weiß nur, dass ich in die obere Etage ziehen musste.

      Du hast ja schon bald deinen Termin. Ob du mir sagen kannst, was dabei rausgekommen ist? Es würde mich sehr interessieren.

      Ich habe keine all zu großen Erwartungen an diese Beratung. Hilfe zum Leben benötige ich nicht. Was ich möchte ist, dass man dieZeit in der ich mehr gearbeitet, als sonst etwas habe, als Rentenzeit anrechnet. Ich bin ja von Parsberg nach Neumarkt in die nächste Einrichtung geschickt worden. Blöde Hauswirtschaftsschule, selbstverständlich Nonnen!Das war außer Arbeiten und Beten nichts! 5x am Tag beten, im Mai noch zusätzlich Gebete- beten ohne Ende!
      Wie hieß es so schön? Ora et labora. Das haben die wörtlich genommen, diese Nonnen.

      Was meinen Krebs angeht- er hält die Füsse still. Wenn nicht :grinsekloppe:

      Vielleicht melden sich hier ja noch ein paar, die sich besser erinnern. Es gab ja klare Unterschiede in der Behandlung von Kindern mit und ohne Eltern. Ich hatte ganz klar die Arschkarte gezogen. :rolleyes:

      Liebe Grüße Liz

      Nachtrag- ich lebe in Berlin. Sobald es mir möglich war, habe ich Bayern verlassen. Hat einer von euch Akten vom Jugendamt oder dem Heim? Das Heim gibt es ja nicht mehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Girlie“ ()

      Hallo Girlie,
      an den Gruppennamen kann ich mich auch nicht mehr erinnern.
      von den Jungen kann ich mich nur an einen erinnern aus Nürnberg Karlheinz Opel,sagt Dir der Name was.
      Schlafen mußte ich irgendwo in einem Zimmer mit einer Putzfrau oder ähnliches ,ich weiß das nicht mehr genau.
      Ja,es wäre schön,wenn sich noch mehr melden würden aus Parsberg .
      Ich war mit noch 3 Geschwistern im Heim hab die aber die ganze Zeit nicht gesehen,die waren noch jünger und in anderen Abteilungen.
      Ich melde mich wenn ich in der Anlaufstelle war,mal schauen was dabei rauskommt.
      Akteneinsicht vom Jugendamt habe ich auch nicht bekommen,es hieß die Akten sind schon vernichtet,aber meine Schwester die 5 Jahre jünger ist da waren die Akten noch da.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Britta
      Hallo Britta,
      wie war es heute? Ich denke es ist Zeitverschwendung oder?

      Mir fällt ein, weil ich den Namen hier gelesen habe- es gab eine Gruppe Luginsland. Ich glaub ich war in dieser Gruppe.
      Ich habe übrigens im 8-Bettzimmer geschlafen. In der Wand war ein kleines Fenster zum Schlafzimmer der Schwester.

      bis dann...
      Hallo Girlie,
      wenn man 14 Jahre alt war und arbeiten mußte erhält man pro Monat 300€ die aufs Konto überwiesen werden.
      Voraussetzung ist,daß keine Rentenbeiträge abgeführt wurden.Man muß den aktuellen Rentenbescheid mitbringen.
      Dann erhält man 10000€ als Sachleistung,entweder Therapien oder Sachen wie Küche,Auto,neue Brille,Zähne und soweiter.
      Es wird ein Fragebogen ausgefüllt,wie es einem im Heim gegangen ist.
      Ja,die Dame war sehr einfühlsam,aber es wühlt einen doch sehr auf.
      Liebe Grüße
      britta
      Hallo Britta,

      dann hoffe ich, dass du bekommst, was du möchtest. Ich habe gehört, dass es pro ehemaliges Heimkind max. 10.000 Sachleistung gibt. Was ich davon halte, möchte ich jetzt nicht sagen. Bei Asylbewerbern wird es ähnliche gehandhabt. Die bekommen auch Sachleistungen und Bons. Doch ich sage was. Ich denke- es ist beschämend.
      Ich verdiene sehr gut, habe eine tolle Wohnung, Auto, kann mir kaufen, wonach mir der Sinn steht. Ich habe es trotz meiner bescheidenen Herkunft geschafft- ohne Hilfe. Weder Hilfe von einem Mann noch vom Staat.
      Gäbe es 10.000 Bar, könnte ich es sinnbringend verwenden. Was soll ich mit Auto, Zähne oder Brille- ehrlich ich bin etwas fassungslos. Ein vernünftiges Auto kostet mindestens 20.000€ - eine Brille ist ein Witz, die bekommst du bei größeren Einkäufen dazu geschenkt.
      Ich glaube nicht, dass der Staat und ich dicke Freunde werden. Sie können sich ihre Sachleistungen unter die "sonstwas" schieben.
      Bin weit davon entfernt, so etwas wie dankbarkeit bei deratig beschämenden Leistungen zu empfinden. Das ist keine Wiedergutmachung- das ist eine Beleidigung.

      OK- will mich nicht aufregen. Vielleicht freut sich der eine oder andere über die milden Gaben.

      Liebe Grüße an dich.

      linchen59 schrieb:

      war von 66-ende69 in parsberg mit meinem bruder georg in der gruppe schalbennest
      ein paar nahmen weis ich noch
      larry,willi kupka,brüder jobst

      Ich war auch in dem Kinderheim, leider weiß ich nicht mehr exakt den Zeitraum, 58 bis ca. 63 mußten damals vom Altbau des Kinderheimes in den Neubau umziehen. Damals war ich im Schwalbennest, unter uns glaub ich war Don Bosco und soweit ich noch weiß war oberhalb " Lug ins Land". Dort waren die Mädchen untergebracht.
      War eine scheiß Zeit, gab noch Schäge und Kinderarbeit ! Jedoch habe ich damals auch schöne Erinnerungen, besonders die Freundschaften unter den Kindern. Schade, hätte mich sehr interessiert, was aus diesen Kindern alles so geworden ist!

      britta60 schrieb:

      von den Jungen kann ich mich nur an einen erinnern aus Nürnberg Karlheinz Opel,sagt Dir der Name was.

      Also der Name ist mir irgendwie bekannt, über den haben glaub ich viele gelacht, weil er immer gleich eine Verbeugung machte, stimmt das? War so ein schlacksiger Kerl.
      An ein paar Namen kann ich mich auch noch erinnern, da waren z.B die Geschwister M. Karlheinz, Manfred und Resi ! Möchte die Nachnamen hier nicht nennen.
      Ich erinner mich auch noch an 2 Schwestern, die wir als Lehrer hatten, Schwester Deokara und Schwester Marianne, letztere war ziemlich groß, die hat mich mal so richtig versohlt und zwar in einem geschlossenem Zimmer, so das es niemand hören konnte! Auch meine Geschwister waren im Heim, mein Bruder in Don Bosco und meine Schwester in LuginsLand . Na ja da ich in der Schule recht gut war, wurde mir angeboten, aufs Gymnasium zu gehen, so kam ich nach Freystadt und was war da?
      Statt Nonnen Patres!!! 1 Jahr nach Freystadt kam ich nach Bamberg! Auch wieder zu Patres !! Irgendwie bekam ich eine Allergie gegen diese Glaubensbrüder! Morgens aufstehen, kein Frühstück, aber in die Kirche und Beten, dann erst Frühstück. Beten morgens,beten Mittags und beten abends, was das Zeug hält ! Irgendwie bekam ich eine Allergie gegenüber diesen Patres ! Eines Tages bezeichnete ich einen Patre als Arschloch gegenüber einem vermeintlichen Freund und prompt hat er mich verpfiffen.
      So kam es wie es kommen mußte. Zimmer zu, ein paar Tracht Prügel und Abflug nach Hause! Das wars !
      Für mich waren diese ganzen Glaubensbrüder samt Kirche entgültig gestorben. Habe meinen Weg auch ohne diese Psychophaten gemacht und jetzt kommts: Tanten von mir waren Schwestern in Mallersdorf ! Man wollte mich partout zum Patre machen! Aber da haben sie sich trotz Schläge die Zähne ausgebissen !

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „hubertus“ ()

      ich bin einer von der Gruppe :Schwalbennest von 1975bis 1985 auf der Gruppe
      Bei der Schwester Maurita Rieder

      ps:ich wohn in Roth jetzt

      Gruß Markus Felber


      Kürzlich hat sich ein Gast per "Meldebutton" auf diese Weise, zu diesem ehemaligen Kinderheim hier gemeldet. (06.12.2014)
      Leider haben wir keinerlei Infos über obige Person. In diesem Fall vermutlich ein gewisser "Markus Felber"?
      Ich möchte gerne noch einmal darauf hinweisen, dass der "Meldebutton" lediglich dazu dient,
      dass man darüber beleidigenden oder anstößigen Inhalt an das Moderatoren- und Admin-Team melden kann!
      Einen Beitrag oder ein Thema zu melden, dient nicht dazu, dass man sich selbst hier eintragen/"sich melden" kann. Dazu benutzt (gerade als Gast!) bitte die Registrierung, welche kostenlos! ist und benutzt bitte dann den Button "Antworten". Anders geht das leider nicht und bringt rein gar nichts, um ehemalige Mitheimis wiederzufinden oder selbst gefunden zu werden.
      Danke und LG von Mandy :)


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      Girlie schrieb:

      Hallo Walter,

      ich war da bis Juli 1967! Bin heute erst auf die Idee gekommen, mich mal um meine Vergangenheit zu kümmern.
      Vieles habe ich verdrängt- für mich und einige andere Mädels war es zum Teil die Hölle!

      Schwalbennest kenne ich natürlich. Da waren die Jungs untergebracht. Babystation gab es auch- auf der habe ich viel gearbeitet.
      Ich wurde von einer Gruppe in eine andere versetzt, weil ich mit einem Mädchen zu sehr befreundet war. Freundschaft war unerwünscht.

      Zu Schwerster Deocara hatte ich sehr lange Kontakt. Sie ist nach Altötting (wie schreibt man das?) gegangen. Eines Tages habe ich die Korrespondenz abgebrochen.

      Hallo Girlie,falls du dass hier lies, wir waren anscheinend zur gleichen Zeit in Parsberg und zwar in der Gruppe Agnes, an Lucia Stark kann ich mich noch gut erinnern, sie hat mir auch ins Poesiealbum geschrieben. Die Schwestern waren Cordilia,sie lebt in Mallersdorf und Schwester Landwina.
      Kann mich auch noch an die Mädchen, Gertraud, Sybille, Marlene und Hermine und Renate erinnern, ich war mit meinen 2Schwestern und 5 Brüdern da,sie waren in Don Bosko.ES gibt noch von einigen Mädchen Akten,von meinen Schwestern und mir nicht mehr,da gab es was zu vertuschen.

      herzliche Grüsse
      Ich war von 1984 bis 1992 im Kinderheim Parsberg. Gruppe Don Bosco von Sr. M. Evelin Papp.
      Hab viele gute Erinnerungen an meine Zeit.
      Viel negatives kann ich nicht sagen auch wenn ich vielerlebt habe.
      Aber ich muss sagen vieles was ich heute tue verdanke ich auch einer christlichen Erziehung.
      Über manches erlebte ist nun auch viel Gras gewachsen.

      yvi31101984 schrieb:

      hallo mein name ist yvi (yvonne)
      ich war ca 1993 im kinderheim st.josef parsberg gruppe agnes mehr weiß ich nicht dank meiner eltern
      ich suche leute aus der zeit paar namen habe ich noch im kopf
      sven pensel gruppe schwalbennest sowie grimm andereas und manuel mehr weiß ich ned vielleicht fühlen sich ja welche angesprochen und hat auch noch bilder wäre echt schön
      dank euch :rolley:


      Hallo Yvi,

      1993 war auch ich im Heim. Ich war auf Francesco unter Agnes. Sven und Andreas sagen mir auch noch was, Andreas ging sogar in meine Klasse. Der Name Christoph sollte dir auch noch was sagen da er ebenfalls auf Agnes war.
      Was ich noch anbieten kann um mehr von früher zu erfahren und evtl. Leute zu treffen von damals ist das Ehemaligentreffen jedes Jahr immer am 1. Sonntag im Mai. Wär schön a wenn man sich dort sieht.