Hiddenhausen Schweicheln Eickhof

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      Schweicheln

      Ich war auch in Schweicheln bermbeck das war 1968-1973 ungefähr
      Ich war im Luisenhaus und im Claudiushaus bei einer Frau Köhns
      und dann bin ich in dem Mädchen gruppe über der schule gekommen
      bei einer Frau Bruns.
      Lgs Rosi =)
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      bleibt erlich zu euch selbst

      RE: Hiddenhausen Schweicheln Eickhof

      Hallo Rosi,

      ich war auch mal kurze Zeit auf dem Eickhof in Schweicheln. Das muß so 1952 gewesen sein.
      Viel weiß ich aus der Zeit gar nicht mehr. Ich kann mich an einen Lehrer Huhn
      erinnern, und eine Schülerin hieß Hahn, wirklich wahr.
      Wie das Haus hieß, in dem ich war, weiß ich nicht mehr. Es waren aber Diakonissen dort. Samstags war Badetime, und weil ich immer meine Fingernägel abgekaut habe, bekam ich immer mit der Schere was oben über die Finger, aus.
      Da Du auch in etwa in der Zeit dort warst, müßtest Du vielleicht noch mehr wissen.
      Magst Du mir was erzählen über den Tagesablauf dort? Wie waren die Erzieher?
      (alles Schwestern?) Wie war das Essen? Mich interessiert alles aus der Zeit.

      Ich würde mich freuen, mal von Dir zu lesen.
      Liebe Grüße
      dat-Liesbeth

      Hallo brötchen,

      ich lese gerade, daß Du täglich in Schweicheln zu tun hast. Ich hab mal eine Frage: Gibt es eigentlich das Kinderheim Eickhof in Schweicheln noch? Ich war da mal kurze Zeit, etwa 1952.
      Das ging da bei der Wirtschaft Genetotzki rein. Komischerweise weiß ich den Namen noch.
      Später wurde dort in der Nähe der Buchenhof gebaut.
      Es gibt hier auch Leutchen, die dort waren, aber 20 bis 30 Jahre später. und später ist ja alles anders gewesen, denke ich. Nicht mehr so streng. Eine ganz andere Zeit ist das heute.Aber vielleicht ist es ja schon gar nicht mehr dort, das Heim.

      Grüß mir Bünde schön und hab ein schönes Wochenende,
      liebe Grüße
      dat-Liesbeth
      Hallo dat-Lisbeth,

      Ja, bei der Gastronomie "Generotzki", so heißt das wirklich, geht die Straße runter zum Heim. Ist ein sehr großer Komplex, dessen Träger die evangelische Kirche ist (Diakonie). Details müsstes Du bei Google nachlesen können.

      dat-Brötchen:baby: :baby: :baby:
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      hallo dat-liesbeth

      geh mal auf den link ev.jugendhilfe schweicheln,dort kannst du sehen wie es heute dort aussieht..ich selber war von 1975-1977 dort auf kp100..weiß das das heim in den 80ern aufgelöst wurde und aus gruppen besteht..auf dem buchenhof gibt es ein gästehaus wo man übernachten kann..

      gruss-gina
      Danke Gina, das ist sehr nett, mir das zu schicken.
      Danach scheint das alte große Haus, an das ich mich erinnere, gar nicht mehr zu stehen. Das ist ja auch fast 60 Jahre her, da ändert sich natürlich alles.
      Ich wünsche Dir einen schönen Abend, leibe Grüße
      dat-Liesbeth
      Liesbeth, hier mal ein kleiner Auszug aus der Geschichte des Heimes:
      Entnommen aus der Homepage
      diakonieverbund.de/

      Herforderstr.229
      32120 Hiddenhausen
      Tel: 05221/960-960
      Fax (05221) 960-966

      Heimleiter: alf Mengedoth
      info@ejh-schweicheln.de



      Pädagogik im heutigen Sinne gab es nicht. Die Kinder und Jugendlichen
      wurden in erster Linie beaufsichtigt und verwahrt. Das Leben auf den
      Höfen kreiste um die beiden Pole des Gebets und der Arbeit. Beten und
      Arbeiten sollte die Kinder und Jugendlichen zu tugendsamen und
      arbeitsamen Gliedern der Gesellschaft erziehen.

      Auf dem Homberghof arbeiteten die Jungen in der eigenen
      Landwirtschaft, in einer kleinen Besenwerkstatt und im
      hauswirtschaftlichen Bereich. In den ersten Jahren machten sie auch Planierungsarbeiten für das Hofgelände und Bodenmeliorationen.
      Auf dem Buchenhof arbeiteten die Jungen in den beiden
      Produktionsbetrieben, versorgten Garten und Vieh und den
      Haushaltsbereich. Auch auf dem Eickhof arbeiteten die Kinder im
      Haushalt mit. Sie erhielten gruppenweise kleinere Ämter wie
      z.B. Kartoffelschälen, Fußbodenreinigen oder Schuheputzen.
      Die schulentlassenen Mädchen wurden zur Vorbereitung auf ihr
      späteres Leben als Hausfrau/Mutter oder Dienstmädchen im
      Kochen, Waschen, Nähen, Bügeln und Flicken geschult und auch
      zur Beaufsichtigung der Kleinkinder herangezogen. Manche von
      ihnen waren Dienstmädchen in den Haushalten des Personals.
      Der zweite Pol des Heimlebens war die Religiosität. Zu den
      Mahlzeiten wurden Tischgebete gesprochen. Jeden Morgen fand
      in der Kapelle eine Andacht statt, an Sonntagen ein Gottesdienst.
      Dies war übrigens eine Gelegenheit für die Jugendlichen der drei
      Höfe, Kontakt zueinander aufzunehmen. Der Erziehungsstil war
      autoritär-patriarchalisch; ganz im Geist der Kaiserzeit waren
      Gehorsam, Ordnung und Disziplin oberste pädagogische Grundsätze.
      Entsprechend streng waren die Strafmaßnahmen, wenn Gebote
      übertreten wurden. Das schärfste Erziehungsmittel - etwa bei
      Entweichungen verhängt - war das Einsperren in Zellen bei Wasser
      und Brot. Die Prügelstrafe war noch üblich.

      Der persönliche Freiraum für den einzelnen Jugendlichen war eng,
      weil der gesamte Tag vom Aufstehen bis zum Schlafengehen
      vorgeplant war und über alle Betätigungen der Jugendlichen ständig
      Aufsicht geführt wurde. Höhepunkte des Heimlebens waren die
      Ausflüge, Wanderfahrten und Feste. An Sonn- und Feiertagen
      unternahmen die Gruppen kleinere Ausflüge, manchmal wurden
      mehrtägige Wanderfahrten an die Nordsee oder in den Harz
      durchgeführt. Von allen Festen war Weihnachten das
      herausragendste für Kinder, Jugendliche und Personal.

      Die Heimkinder lebten in „Familien“ oder „Stationen“ von etwa
      20 Mitgliedern. Bei Überbelegung war die Gruppenstärke zum
      Teil erheblich höher. Auf dem Buchenhof und dem Homberghof
      hatten die Hauseltern die Hausleitung und die Diakone die Aufsicht
      über die einzelnen Gruppen. Auf dem Eickhof betreuten Diakonissen
      die Gruppen. Das Erziehungspersonal kam von der Diakonenanstalt
      Nazareth und dem Diakonissenhaus Sarepta in Bethel. Eine spezielle
      Erzieherausbildung hatten sie nicht. Das Personal kam mit dem
      Anspruch, christlichen Liebesdienst zu leisten.Trotz des mühevollen
      Einsatzes der Diakonissen konnte das einzelne Kind in den relativ
      großen Gruppen nur wenig individuelle Zuwendung erfahren.
      Erst später stellte sich heraus, dass Heimkinder irreparable
      psychische Schädigungen erhalten können.
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      Danke Christel,
      das ist sehr ausführlich. Also "bete und arbete" war die Devise.
      Ich hatte da gestern auch schon Links verfolgt und war kein bißchen erstaunt,
      denn nach der Devise war es ja in allen Heimen, wie man aus den Geschichten der ehemaligen Heimkinder lesen kann.Was Staat und Kirche da gemeinsam an den Kindern "geleistet" hat, können sie nie wieder gut machen.
      dat-Liesbeth.
      Hallo Lenzström,
      Herzlich willkommen hier im Forum.

      Wie du siehst, hat hier zumindest schon eine Userin geschrieben, die mit dir zur gleichen Zeit in diesem Heim war. Vielleicht könnt ihr euch ja austauschen.
      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deiner Suche nach Ehemaligen und viel Spaß auf unserer Seite.
      'Wenn du dich im Vorstellungsthread nochmal für die anderen User vorstellst, dann wirst du sicher bald Kontakt hier haben.
      Hallo ich war auf der Gruppe kP 100 von 1985-1988.
      Mein name ist Sandra Karten ehmalig Scheffer.
      Ich hatte Daui.Andrea,Elke Schiffchen,Renate als Erzieherin.
      Ich kann nur gute Berichten.
      Mir ging es sehr gut auf kp 100.
      Wer kann sich noch an die Zeit erinnern.
      Und hat lust mir zu antworten, ich würde mich freun wenn ich etwas von euch lesen würde.
      Gruß Sandra

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rotmaus“ ()

      Rotmaus schrieb:

      Hallo ich war auf der Gruppe kP 100 von 1985-1988.
      Mein name ist Sandra Karten ehmalig Scheffer.
      Ich hatte Daui.Andrea,Elke Schiffchen,Renate als Erzieherin.
      Ich kann nur gute Berichten.
      Mir ging es sehr gut auf kp 100.
      Wer kann sich noch an die Zeit erinnern.
      Und hat lust mir zu antworten, ich würde mich freun wenn ich etwas von euch lesen würde.
      Gruß Sandra

      Ich war auch dort 1986-1988 und noch die lehre dort gemacht bis 1991