Hennef Abtshof

      Pit1 schrieb:

      Hay war im Haus 2 erst unter Hr. Müller und dann Hr.Vester

      Meldet euch !

      Pit 1 :rolley:


      Hallo,
      war auch in den 70igern im Abtshof,ich glaube es war Haus 7,weiss nur das es in der nähe vom Sportplatz war und einer der Hausleitung einen Bart hatte.Und einer von ihnen konnte gut Tischtennis spielen.
      Wer kann mir sagen welches Haus es noch war wo man weggesperrt wurde?
      Gruß
      Werner

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      Landschaftsverband Rheinland: Rheinische (Landes-) Jugendheim "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen, Hennef am Fluß Sieg, Rhein-Sieg-Kreis (1965-1999).

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      Landschaftsverband Rheinland: Rheinische (Landes-) Jugendheim "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen, Hennef am Fluß Sieg, Rhein-Sieg-Kreis (1965-1999).

      "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen (1965-1999): Gelände- und Gebäude-Foto – Luftaufnahme – aus dem Jahre 1965 @
      http://www.meineheimat.de/photos/295

      Information bezüglich einem im Jahre 2011 erschienenen Sachbuch auch über den "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen (1965-1999): @ https://sowiport.gesis.org/search/id/fis-bildung-980977
      »"Das Rheinische Landesjugendheim Abtshof, Hennef"
      Verfasser: Pierlings, Judith
      Erschienen in: Verspätete Modernisierung. Öffentliche Erziehung im Rheinland - Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972). / Henkelmann, Andreas (Hrsg.). Essen, 2011. S. 225-235 : Illustrationen
      ISBN 978-3-8375-0475-0
      (Rheinprovinz, 19)
      Themen: Bildungsgeschichte; Fürsorgeerziehung; Erziehungsheim; Heimerziehung; Heimleiter; 20. Jahrhundert; Kinderheim; Erzieher; Heimjugendlicher; Heimkind; Rheinland«

      Sehr gutes schwarz-weiß Foto – konzentrierte Nahaufnahme – aus dem Jahre 1950: Der Bauernhof/das landwirtschaftliche Gut "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen @
      http://www.meineheimat.de/photos/137

      Weiteres sehr gutes schwarz-weiß Foto – Luftaufnahme – aus dem Jahre 1950: Der Bauernhof/das landwirtschaftliche Gut "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen @ http://www.meineheimat.de/photos/78

      Nahaufname: Sehr gutes Farbfoto aus dem Jahre 2014 (21.01.2014): Der Bauernhof/das landwirtschaftliche Gut "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen @ http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hennef,_Abtshof,_Teilansicht.JPG

      Ein 40 Seiten umfassendes Büchlein im Eigenverlag von Johann Lambert BECKERS: »Protokoll eines Heimkindes«, u.a. auch über den ABTSHOF, mit schwarz-weiß Fotos des "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen, einschließlich den damalig (ca.1965-1999) dort bestehenden modernen Gebäuden @ https://books.google.de/books?id=ddlVnWBwY0UC&pg=PA36&lpg=PA36&dq=%22Abtshof%22%2B%22Hennef%22&source=bl&ots=L_H-uUAtqG&sig=XfAvLSzAuo4-jvQ471SGn0_NCLs&hl=de&sa=X&ei=F3_ZVMeTKcvk8AWVkIKoAw&ved=0CEsQ6AEwCDg8#v=onepage&q=%22Abtshof%22%2B%22Hennef%22&f=false

      DER SPIEGEL, Artikel vom 22.10.1979, worin auch, u.a., von einer Ausweitung in der Bundesrepublik Deutschland der „geschlossenen Unterbringung auch im "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen (1965-1999) die Rede ist: @ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39867624.html

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Landschaftsverband Rheinland: Rheinische (Landes-) Jugendheim "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen, Hennef am Fluß Sieg, Rhein-Sieg-Kreis (1965-1999).

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      Nochmaliger Hinweis auf dieses Sachbuch – erschienen 25.11.2010 – zu den staatlichen Heimen damals unterhalten vom Landschaftsverband Rheinland:

      Verspätete Modernisierung - Öffentliche Erziehung im Rheinland – Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972)

      Siehe dazu, z.B., auch "Schwarze Pädagogik im Rheinland" @
      http://www.aixsysteam.de/familie/fachartikel/schwarze-paedagogik-im-rheinland.html


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      Schwarze Pädagogik im Rheinland

      LVR-Heimkinderstudie als Buch und Broschüre erschienen / Untersuchung der Bedingungen in Heimeinrichtungen des LVR und die Rolle des Landesjugendamtes vom Kriegsende bis in die 1970er Jahre

      Köln. 26. November 2010. Mit seiner Heimkinderstudie hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Vorgänge in seinen JugendhilfeEinrichtungen und die Rolle des Landesjugendamtes (LJA) als Heimaufsicht im Zeitraum vom 1945 bis in die 1970er Jahre untersucht. Sie ist nun im Klartext-Verlag erschienen. Die Buchveröffentlichung umfasst rund 600 Seiten und ist für 34,95 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-8375-0475-0). Flankiert wird sie von einer kostenfreien Broschüre, die eine Zusammenfassung der Studie und einen Artikel zur Heimerzeihung heute beinhaltet. Die Gesamtstudie und ein Film zu beispielhaften Angebote der stationären Jugendhilfe befinden sich auf einer DVD, die der Broschüre beiliegt. Die Broschüre ist zu beziehen über
      lvr.de/app/Publi/

      Das 185.000 Euro teure Projekt startete 2008 und hat erstmals die Geschichte der Heimerziehung in der Zuständigkeit eines bundesdeutschen Landesjugendamtes in Blick genommen. Autoren sind unabhängige Wissenschaftler verschiedener Universitäten: Sarah Banach (Uni Siegen), Andreas Henkelmann (Uni Bochum), Uwe Kaminsky (Uni Bochum), Judith Pierlings (Uni Siegen) und Thomas Swiderek (Uni Wuppertal). Die Studie identifiziert eine verspätete Modernisierung als Kernproblem. Diese resultierte - so die Forscherinnen und Forscher - vor allem aus einer strukturellen Unterfinanzierung sowohl des Landesjugendamtes als auch der Einrichtungen. Ebenfalls wird konstatiert, dass das LJA wie auch die Heim-Einrichtungen des LVR für ein Ordnungsdenken standen, das den Jugendlichen als Störfaktor wahrnahm und äußerst repressive Seiten hatte. Obwohl rechtliche Regelungen ausdrücklich auf Erziehung abzielten, behielt die Heimerziehung in der Praxis einen stark diskriminierenden und strafenden Charakter. Seit der LVR-Studie kann nicht mehr bestritten werden: Schwarze Pädagogik gab es auch im Rheinland und in den Einrichtungen des LVR. Je weiter zurück, desto häufiger.

      Prof. Dr. Jürgen Rolle, Vorsitzender des LVR-Landesjugendhilfeausschusses und LVR-Jugenddezernent Reinhard Elzer: "Wir sind froh, die Studienergebnisse nun in Buchform vorliegen zu haben. Denn Politik und Verwaltung des LVR sind sich einig, dass den ehemaligen Heimkindern Gerechtigkeit widerfahren muss. Dazu gehört zunächst einmal eine Aufarbeitung und Entschuldigung. Jetzt erhoffen und erwarten wir eine bundeseinheitliche Regelung zur Frage der Entschädigung vom Runden Tisch in Berlin. Sie ist für den kommenden Monat angekündigt."

      In der fraglichen Zeit war der LVR Träger von sechs Landesjugendheimen: Erlenhof (Euskirchen), Fichtenhain (Krefeld), Halfeshof (Solingen), Dansweiler Hof (Freimersdorf, später Abtshof Hennef), Haus Hall (Ratheim) sowie Viersen. Die Belegungszahlen beliefen sich auf jährlich rund 1.000 Kinder und Jugendliche. Ab 1961 war der LVR zudem für die Heimaufsicht im Rheinland zuständig.

      Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Rückfragen

      Christophe Göller

      LVR-Kommunikation
      [ 0221 809 77 54

      christophe.goeller@lvr.de ]

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      Und siehe dann auch eine diesbezügliche Pressemitteilung vom Landschaftsverband Rheinland (vom 26.11.2010) @ http://www.lvr.de/app/Presse/archiv.asp?NNr=6677

      Das Buch-Umschlag-Bild dieses Sachbuchs zeigt Jugendliche unter Aufsicht zweier Erwachsenen – mit hölzernem Kreuz im Hintergrund – beim Bibelstudium an einem langen Tisch.

      Verlag Julius Klinkhardt KG

      REZENSION
      von Sven Steinacker (Wuppertal), veröffentlicht am 22.06.2011 @ http://www.klinkhardt.de/ewr/978383750475.html


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      Erziehungswissenschaftliche Revue – EWR / EWR 10 Nr. 3

      EWR 10 (2011), Nr. 3 (Mai/Juni)

      Andreas Henkelmann / Uwe Kaminsky / Judith Pierlings / Thomas Swiderek / Sarah Banach

      Verspätete Modernisierung

      Öffentliche Erziehung im Rheinland – Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972)
      2011 (Dokumente und Darstellungen zur Geschichte der rheinischen Provinzialverwaltung und des Landschaftsverbandes Rheinland; Band 19)

      Essen: Klartext 2011

      (587 S.; ISBN 978-3-8375-0475-0; 34,95 EUR)

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      SELBST WEITERLESEN IM ORIGINAL @ http://www.klinkhardt.de/ewr/978383750475.html
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Hallo zusammen,

      durch Zufall war ich auf der Suche nach meiner letzten Heimstation. So gab ich einfach mal LJH Abtshof ein.
      Ich war dort von 73-77. Zuerst in Haus 6 bei Herrn Franzen. Dort konnte man mich nicht bändigen und ich kam ins Haus 2 zu Herrn Fester und Herr Greisner.
      Mein Name ist Volker, wurde aber auch Teppichbeisser genannt. Dieser Name wurde mir verpasst weil ich mich immer sehr schnell aufregte und die beiden Erzieher verpassten mir ein Stück Teppich auf das ich dann erstmal beissen sollte wenn es wieder soweit war. Übrigens auch mit Zustimmung des Heimpsychologen dessen Name mir nicht einfallen will. Der fuhr einen AlfaRomeo.

      Haus 4 habe ich leider auch mehrmals besuchen müssen.
      Damals hatte ich mich für die Malerlehre bei Herrn Puzicha entschieden.
      Das mal so als erstes Statement von mir. Würde mich freuen wenn es hier wieder etwas aktiver zugeht.
      In Bezug auf Spitznamen " hier Teppichbeisser " waren gerade in Heimen die Namen sehr entwürdigend.
      Ich war ja in Happerschoß, unweit vom Hennef Abtshof.
      Bei uns gab es auch Menschen verachtende Spitznamen.
      Einer bekam schlecht Luft, er wurde von allen Asthma genannt.
      Ein anderer hieß Wildsau und wurde immer gedemütigt.
      So kann man das ohne Ende fortsetzen.
      Die Umgebung prägt einen Menschen, demnach verhält er sich auch , und passt sich an.
      Einfach nur traurig.
      Wende Dein Gesicht der Sonne zu,
      dann fallen die Schatten hinter Dich.

      Deutsches Sprichwort
      Wirklich schade das hier niemand so wirklich an Austausch interessiert scheint und das obwohl es hier doch einige gibt die auf Haus 2 waren.
      So möchte ich wenigstens mitteilen das ich in einem anderen Heimforum jemand von Haus 2 gefunden habe mit dem ich zusammen da war und gleichzeitig mit Ihm beim Puzicha die Malerlehre machte.