Greifswald Karl Marx

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      ich weis nicht ob es ein karl marx kinderheim gab in greifswald,da wo man mich reingesteckt hatte hieß hertha gefke und war am karl marx platz.

      nach meiner jwh entlassung brachte man mich in dieses kinderheim ohne vorwarnung.ich hatte mich so gefreut nach zwei jahren wieder bei der familie zu sein.ich war nur 5 km entfernt von zu hause .zwei leute vom jugendamt lauerten mich am bahnhof auf und brachten mich dann ins besagte kinderheim.da angekommen die erste begrüßung war gewesen :was du kommst aus dem knast.mir stockte echt der atem. da war ich nun zwischen kleinen zwergen und jugendlichen .nächsten tag ging denn och gleich meine arbeit los.mein ganzen lohn mußte ich im heim immer abgeben und hatte davon nur 20 mark inner woche taschegeld bekommen und 200 mark mußte ich kostgeld zahlen .wo der rest geblieben ist keen schimmer.bis mein damaliger meister mir een konto anlegte.aber das kostgeld mußte ich trotzdem zahlen aber dafür hatte ich das andere geld für mich,weil da ja keener mehr rangekommen war.
      ich war jetzt schon fast ein jahr da und auch schon achtzehn aber trotzdem mußte ich punkt 22:00 uhr im heim sein.
      bis es im januar 87 eskalierte.der heimleiter hat mir beim essen so eine kopfnuss verpasst das ging durchs ganze knochenmark da bin ich aufgestanden und habe ihn eine geknallt und er hatte mir dann sein riesen schlüsselbund ins gesicht geschlagen.
      durch diese aktion hatte dann mein betrieb mich endlich aus dem heim geholt und mir eine wohnung besorgt und ich hatte endlich mein eigenes leben,dachte ich zumindest aber das is ne andere geschichte.
      achja hätte ich fast vergessen.man steckte mich auch zwischendurch in ein anderes kinderheim weil mein heim ja sommerurlaub mit den kleinen gemacht hatte,ich durfte nicht mit obwohl ich urlaub hatte.warum auch immer??????????anstatt man mich nach hause gelassen hätte lieber hat man mich von einem ende zum anderen geschoben.


      in den abschlußbericht vom kinderheim stand dann drinne das ich nie wieder zu meiner familie kontak haben werde das das verhältnis nicht mehr bestehen würde.so ein schwachsinn ich hab den besten kontakt zu meiner familie besonders zu meiner mam.
      ja ich weiß, die beiden Häuser gibt es nicht mehr.
      Wohst du denn noch in HGW, also ich wohne heute in der nähe, so 20km.
      Bin aber noch oft in HGW, einkaufen und meie Mutter wohnt noch dort.
      Vielleicht sind wir uns früher ja in der Disco oder so über den Weg gelaufen :D


      LG Diana :thumbsup:: :thumbsup::

      vollmond schrieb:

      ich weis nicht ob es ein karl marx kinderheim gab in greifswald,da wo man mich reingesteckt hatte hieß hertha gefke und war am karl marx platz.

      nach meiner jwh entlassung brachte man mich in dieses kinderheim ohne vorwarnung.ich hatte mich so gefreut nach zwei jahren wieder bei der familie zu sein.ich war nur 5 km entfernt von zu hause .zwei leute vom jugendamt lauerten mich am bahnhof auf und brachten mich dann ins besagte kinderheim.da angekommen die erste begrüßung war gewesen :was du kommst aus dem knast.mir stockte echt der atem. da war ich nun zwischen kleinen zwergen und jugendlichen .nächsten tag ging denn och gleich meine arbeit los.mein ganzen lohn mußte ich im heim immer abgeben und hatte davon nur 20 mark inner woche taschegeld bekommen und 200 mark mußte ich kostgeld zahlen .wo der rest geblieben ist keen schimmer.bis mein damaliger meister mir een konto anlegte.aber das kostgeld mußte ich trotzdem zahlen aber dafür hatte ich das andere geld für mich,weil da ja keener mehr rangekommen war.
      ich war jetzt schon fast ein jahr da und auch schon achtzehn aber trotzdem mußte ich punkt 22:00 uhr im heim sein.
      bis es im januar 87 eskalierte.der heimleiter hat mir beim essen so eine kopfnuss verpasst das ging durchs ganze knochenmark da bin ich aufgestanden und habe ihn eine geknallt und er hatte mir dann sein riesen schlüsselbund ins gesicht geschlagen.
      durch diese aktion hatte dann mein betrieb mich endlich aus dem heim geholt und mir eine wohnung besorgt und ich hatte endlich mein eigenes leben,dachte ich zumindest aber das is ne andere geschichte.
      achja hätte ich fast vergessen.man steckte mich auch zwischendurch in ein anderes kinderheim weil mein heim ja sommerurlaub mit den kleinen gemacht hatte,ich durfte nicht mit obwohl ich urlaub hatte.warum auch immer??????????anstatt man mich nach hause gelassen hätte lieber hat man mich von einem ende zum anderen geschoben.


      in den abschlußbericht vom kinderheim stand dann drinne das ich nie wieder zu meiner familie kontak haben werde das das verhältnis nicht mehr bestehen würde.so ein schwachsinn ich hab den besten kontakt zu meiner familie besonders zu meiner mam.
      Ich war auch zu dieser Zeit dort im Heim, ich kenne das genau mit dem Herrn..... der Heimleiter war, diese Kopfnüsse haben gesesen. Ich habe noch einige Namen an die ich mich erinnere aber ich war froh nach zwei Jahren entlassen zu werden, Dank an meinem Vater der mich da raus geholt hatte. Mich interessiert nur was aus den anderen geworden ist im Heim. Darf man hier Namen nennen? Bin sehr neu hier durch Google. Ich war zu dieser Zeit ein Kind und es war schrecklich dort.
      Der Heimleiter war Herr Mayhöfer glaube ich,der hat bis vor ein paar Jahren noch beim Jugendamt Greifswald beim sozialpädagogischen Dienst gearbeitet.Da sieht man mal wieder,diese Menschen behalten weiter ihre Macht.Jetzt ist er in Rente.
      Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten


      (Oscar Wilde)

      vollmond schrieb:

      hi lounge77....von wann bis wann warste denn dort?vllt kennen wir uns ja...ich war ein jahr dort von februar 86-anfang 87....vllt biste ja eine oder einer von den zwergen die da rumgetigert sind :D

      Ich denke wir müssten uns kennen. Ich wurde am 5.12.87 entlassen und war von 1985 in dem Heim. Ich kann mich noch an einige Namen erinnern und ich habe auch noch Fotos von denen mit denen ich zusammen war. Für mich oder unsere Gruppe war die Frau Beier (Breier,Beyer) glaube ich so hieß die verantwortlich. Zumindest kann ich mich noch ganz genau an die Strafen erinnern wenn man Abends bzw. Nachts nicht schlafen konnte oder geredet hat im Zimmer. Da musste man vor dem Zimmer wo die Erzieher waren (Nachtdienst) in der gebückten Hocke ausharen. Schläge auf den Hintern sowie hintern den Kopf gehörten mit dazu. Ich kann mich an diese Namen erinnern: Frank Jacob, Marco Strobel, Norbert (Schmotz oder so), Frank, Sven, Edgar, Jaqueline, Ines ?(die ist leider in den Jugendwerkhof gekommen)?, es ist zulange her aber vielleicht kommt noch einiges wieder.
      moin zusammen,ich war auch von 1988-1990 dort -allerdings hatte ich mit dem meyhöfer keine probleme-vielleicht hatte er sich ja geändert
      ich fand da einige erzieherinnen schon schlimmer ,zur entlassung hatten wir damals ein foto-album bekommen...meine mutter hatte es aufgehoben...als ich es bekam war es das 1. was ich tat..das ding verbrennen ...die zeit hat geprägt ,und wollte mich damit nicht mehr auseinander setzen
      Ja, es war wirklich eine sehr schlimme Zeit, die ungemein prägt.
      Ich kenne das Kinderheim auch sehr gut, musste dort 7 Jahre sein, die jeden Tag für mich sehr schmerzlich waren. Jetzt wo man selber Kinder in dem Alter hat wird man oft daran schmerzlich erinnert.Die Kinder- und Jugendzeit habe ich nur in Angst verleben dürfen- hatte sie nicht gut erleben dürfen.
      Einige Erzieher: wie Frau Breier, Frau Dinse, Frau Pagel ... Ja, die blieben mir bis heute in Erinnerung, nie gut in Erinnerung.
      Ja, der Herr Mayhöfer- war sehr unmenschlich.
      Manche Heimkinder kommen mir auch in den Kopf, Jacqi, Kathrin, Jens, Edgar, Rocco, Silvanna, Bianca....
      Wenn man ganz ehrlich ist, wollte man nur schnell weg und nichts mehr wissen. Jetzt würde ich schon manchmal wissen, was aus meinen Mitgenossen geworden ist-es ist ganz schön schwer nach solcher Kindheit den festen Fuss in die Welt zu machen.
      Mir geht es psychisch nicht gut- komme mit unserer Vergangenheit schlecht voran- leider kann man diese nicht in eine Schublade legen- versuche sie jetzt aufzuarbeiten!

      Sven schrieb:

      Der Heimleiter war Herr Mayhöfer glaube ich,der hat bis vor ein paar Jahren noch beim Jugendamt Greifswald beim sozialpädagogischen Dienst gearbeitet.Da sieht man mal wieder,diese Menschen behalten weiter ihre Macht.Jetzt ist er in Rente.

      Glaube mir, im Sozialismus konnten sie Handeln nach ihren Vorstellungen. Es kam nicht auf die Entwicklung der jungen Menschen an, jetzt wo nichts zu retten ist, denken bestimmt viele frühere Erzieher und Führungskräfte anders. Die jetzige Zeit ist bedeutend anders, man kann seine Meinung vertreten, ohne das man gleich falsch und ungerecht behandelt wird. Aber diesen Herrn Mayhöfer hätte ich sehr gerne mal wieder gesehen, dann kann man merken wie er die frühere Situation sah, wenn er den Mut hat zur Ehrlichkeit, aber eigentlich kann ihn doch jetzt nichts mehr passieren, wenn er es nur zulässt ein Gespräch. Ich wohne jetzt wieder in HST, bin aber oft in HGW. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir die Anschrift von dem Herrn Mayhöfer geben könntest. Ich lebte in dem Kinderheim, von 1986-1992, sehr ungewollt.