Berlin Wannsee Bergstr.

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      RE: Berlin Wannsee Bergstr.

      Da war ich auch - und zwar in der Zeit von September 1961 bis Ende März 1963.
      Dieses Heim war das Schlimmste, das ich je erlebt habe - und das waren ja einige.
      Wer war außer mir noch da? Freue mich über Nachrichten!
      LG
      Danie
      Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume (Benjamin Franklin)
      Zur Bergstraße muss ich mich äußern:
      Es kann ja sein, dass sich vieles in den letzten Jahren verändert hat, meines Wissens nach war das Kinderheim in der Bergstraße 3. Das war ein riesiges Eckgrundstück, das den Eingang von der Bergstraße her hatte, die größte Ausdehnung war jedoch an der Straße zu Löwen. Auf diesem Grundstück befand sich eine feudale Villa mit Marmorsäulen und Deckenstuck.
      Das Prachtstück wurde wahrscheinlich 1974 oder 1975 abgerissen und durch hässliche Neubauten ersetzt. Darin wurden jetzt vietnamesische Flüchtlingskinder untergebracht. Aus dem ehemaligen Erziehungsheim war also jetzt eine Auffangstation für Asyl suchende Kinder geworden.

      Vor 10 Wochen bin ich wieder mal dran vorbei gelaufen. Die Neubauten stehen leer. In der letzten Zeit wurden sie wohl als Unterkunft für nach Berlin reisende Schulklassen verwendet. Sah alles sehr leer aus. Ich befragte eine Anwohnerin, die mir erklärte, dass das Heim insgesamt abgerissen werden soll. Das Grundstück ist Eigentum des Landes Berlin, etwa 5.000 qm groß und unbebaut sicherlich sehr gut an einen Investor zu verkaufen. Berlin ist ja auch wegen der Bankenaffäre pleite und da muss man halt alles versibern, um über die Runden zu kommen.

      Übrigens wurde das Don Bosco-Heim, das in unmittelbarer Nähe zur Bergstraße liegt, im vorigen Jahr an eine amerikanische Bauträgergruppe verhökert, die jetzt dabei ist, ummauerte Millionärsquartiere auf dem zuvor für alle zugängliche Gelände zu errichten.

      Ich besitze leider keine Bilder der alten Villa! Sollte jemand hier mitlesen und ein Foto haben bitte ich um Teilhabe!
      Wenn ich es zeitlich schaffe, werde ich versuchen, von den Neubauten vor dem Abriss noch ein paar Fotos zu machen.

      LG
      Danie
      Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume (Benjamin Franklin)

      RE: Berlin Wannsee Bergstr.

      Kann mich noch an jeden Winkel, jede Treppenstufe in dieser "Villa" erinnern. Die Zeit war prägend ;( Auch etliche Namen sind mir heute noch geläufig. Nur Fotos aus dieser Zeit hab ich leider nicht mehr.
      Bisweilen allen ein gesundes und erfolgreiches 2009
      - Klaus -

      Suche Heimkinder, die zwischen 1961 - 1964 im Heim, Staße zum Löwen waren

      Ich war selber Heimzögling, im Don Bosco Heim am Wannsee, Straße zum Löwen. Zwecks Informationsaustausch, suche ich Personen, die ebenfalls in dieser Zeit in diesem heim gewesen sind.
      War auch noch im Kinderheim Sannerz (ebenfalls Don Bosco), falls hier noch jemand in diesem Heim gewesen ist?
      Manfredo hatte gestern abend einen Beitrag gemeldet, werde aus diesem Grunde das Geschriebene Hier einsetzen

      "manfredo" schrieb:

      (Gestern, 23:01)

      habe ein photo von der villa wannsse bergstrasse 5 das bild ist im internet zusuchen villa feist wannssee gergstrasse5 auch ich suche noch bilder von der villa in wannssee bbergstrasse 5 das pfötner häuschen streht noch ich war dort 1946-47



      Berlin Wannsee Bergstr.
      Für ein besseres Miteinander - Eure Forenomi

      errinnerung 1946 von manfredo

      suche auch noch alte photos vom kinderheim wannssee bergstrasse 5 am liebste die villa von alle seiten und auch den eingang mit der marmortreppe noch oben. den unter der treppe war ein heizkörper unter dem hab ich im winter viel gelegen der war natürlich nur lauwarm auch in den gruppen räume war es sehr kalt meist haben wir auf die schränke gesessen nur weil es daoben etwas wärmer war ich habe mich sehr viel im keller aufgehalten meist in der nähstube oder im bügelraum dort habe ich auch das nähen und bügeln gelernt ,bei einer frau strelow die wohnte vorne im pförtner häuschen ihr mann war der hausmeister als spitznahme bumke . den der hat immer brenneseln in seiner pfeife geraucht hat erbärmlich gestunken :huh::
      Samstag, 28. Mai 2011, 00:09
      Der Lebensweg von Manfredo "im heim und unterwegs"
      ja Leute viel gibt es nicht zu berichten .ob wohl ich lange zeit in Bräunsdorf war doch die meiste zeit war ich auf walze das heißt ich war ausgerissen Ende 1948 kam ich das erste mal nach Bräunsdorf ins Kinderheim was auch ein Jugendwerkhof schon war 1949 wurde das Kinderheim aufgelöst und ich kam mit einige anderen Kinder nach Zwickau ich glaube das war des oberschloß von dort konnten wir unten die Mulde sehen. ich sollte konfirmiert werden bin aber noch zuvor aus dem heim ausgerissen .mein Weg führte quer durchs Erzgebirge. ich war nicht allein mit mir war noch ein andere Zögling mitgegangen leider weis ich nichtmehr den nahmen ist zu lange her wir bettelten bei den Bauern und taten auch einige Sachen stehlen so hatten wir mit der zeit Kochtopf und besteck besorgt. an essen hatte es uns nicht gefehlt was im Heim immer eine Mangelware war. oft hatten wir unsere suppe im Heim mit wasser verdünnt nur das wir etwas im Bauch hatten ich glaube auch das dies der Grund war aus dem heim abzuhauen unser Weg ging bis Hermsdorf Rehfelde und weiter nach Kipsdorf von dort wie gewöhnlich schwarz mit der Kleinbahn nach Dresden von Dresden ging’s quer durch die Lausitz bis nach Zittau dort wurden wir an der polnischen Grenze geschnappt und in Zittau in ein Heim gesteckt .
      Fortsetzung folgtLebensweg von Manfredo und unterwegs
      Lebensweg von Manfredo und unterwegs
      in Zittau wurden wir in ein Kinderheim gesteckt das war aber sehr klein denn es waren etwa30 Kinder nur im Heim und das im Alter von etwa8-12 Jahre ich war damals14 Jahre ich wurde nach 10 Tagen nach Dresden in ein Heim gebracht .von mein Begleiter habe ich nichts mehr gehört das Heim in Dresden den Name weis ich nicht mehr jedenfalls war das am heller am wildermann dort war ich etwa 3 Wochen. ein kleines Erlebnis hatte ich dort vom heim aus war es nicht weit zur Autobahn dort hatten die Russen zelte aufgebaut und Manöver gehalten wie das so ist ich und noch ein junge gingen dort hin denn bei den Russen gab es immer etwas zu essen wenn wir uns ein russischen Offiziersschnitt machen ließen das war dann immer das uns eine Glatze geschnitten wurde. viel harre hatten wir sowieso nicht mehr auf dem Kopf denn die waren schon so oft abgeschnitten worden wir versuchten das mit Birkenwasser um das wachsen zu beschleunigen in dem wir die birken einritzten und den Saft auf unser kopf einrieben ja Leute lacht jetzt nicht auch mit unser eigenen Urin haben wir es versucht denn Dünger treibt ja bekanntlich.
      jeden falls gab es immer etwas aus der Gulaschkanone zu essen und fleisch war da genug drin. 2 Russen kamen zu uns und gaben und Geld 80 Mark wir sollten in der HO. ein Weißbrot holen das kostete damals alle 2 Pfünder in der HO 80 Mark zu dem war die ho er neu gegründet wenn ihr nicht wist was das war ho heißt( Handelsorganisation) jeden Fall sind wir freudestrahlend mit dem Geld verschwunden also nicht zurück am anderen Tag gingen andre Kinder hin die hatten Striemen auf den arschbacken und im Kreuz wir wussten von was das, war wir haben nichts erzählt. nach 3 Wochen hat es geheißen das ich nach Bräunsdorf komme und morgen abgeholt werde in der Nacht bin ich dann durchs Fenster abgehauen ganz einfach war das nicht unter dem Fenster war umlaufend ein halber Backstein Sims auf dem habe ich mich von Fenster zu fenster geangelt bis ich an der Ecke war. dort war ein Blitzableiter und ein Dachkännel an dem bin ich dann aus dem dritten Stock runter geklettert ich hatte Glück das der Blitzableiter in Ordnung waren das Dachkännelchen war teilweise gar nicht mehr vorhanden .ihr fragt euch warum so umständlich, ganz einfach die Schlafzimmer waren abgeschlossen und im neben zimmer saß der Nachtwächter. mein Weg führte unter der Autobahn durch, in Richtung Moritzburg

      Fortsetzung folgtmanfredo
      Manfredo
      mit 17 Jahren kam ich von Bräunsdorf nach Sachsenburg und wurde mit 18 entlassen
      ich erinnere mich noch das in den alten Stallungen bergeweise Korsetts von Frauen lagen .unsere Aufgabe war es die Metallstäbe aus den Kleidungsstück zu entfernen weiterhin wurden wir mit dem LKWs zur Augustusburg gefahren dort mussten wir Kartoffeln auslesen ich kam mir vor wie Aschenbrödel die guten ins Töpfchen die schlechten ins Kröpfchen naja das war ein Lager vom Konsum natürlich haben wir auch uns die Taschen vollgestopft und später im Feuer geröstet ich lernte auch in der Berufsschule wie man tannen bäume schnitzt das ist im Erzgebirge sehr beliebt viel kann ich nicht sagen mir ist nur bekannt das die ganzen Feriensachen von KZ Häftlinge waren

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      berstrass5 1946

      kleine erlebnisse im kinderheim wannsee von manfredo




      ich wurde 1946 von knabenheim heilbrunn bei wusterhausen
      (dosse) im februar oder märz kam ich nach berlin wannssee in die
      bergstrasse 5 . ich war damals 11 jahre das heim selbst war ja eine
      villa es war ein großer park und vorne am eingang war das
      gertnerhäuschen.die behandlung im heim konnte ich mich nicht beklagen
      das eizige was uns quelte war der hunger und die kälte. ich khann mich
      moch errinnern der große eingang und die halle rechts war als erstes das
      büro das nächste zimmer war ein aufenthalt für die größeren vom
      aufenthaltsrau ging es dan in unser aufenthalts für die kleineren und
      von da aus auf die terrasse die war im halbkreis. in der halle war ein
      kleiner personen aufzugder der zur küche und einstock höher ging oben
      waren die schlafräume und im keller war heizung ,waschküche, nähstube
      und direckt unter der terrasse war die küche. das war erst mal die
      beschreibung von der villa die ja inzwichen nicht mehr giebt. wie waren
      zirka 60 bis 70 kinder das heim war total über füllt ich lag mit noch
      6andere im zimmer wo auch die bettnässer waren der grund war eigentlich
      das dieses zimmer ein balkon hatte und die bettnässer ihre nassen sachen
      zum trocknen aufhängen konnten viel gewaschen wurde da nichts höchsten
      mal kurz durch den wassereimer gezogen.der park wurde sonach und nach
      abgeholzt und wir knaben bekamen zuzweit ein beet auf dem wir uns selbst
      alles anpfanzer konten da wurden schoten, radischen,gurken, tomaten
      ebend alles was esbar war ja wir benutzten nicht mehr das klo sondern
      gingen immer an unser beet das ja alles schnell wachsen sollte für uns
      war das dünger. den ersten heimleiter weis ich nicht mehr der kurz nach
      mein ankommen durch ein anderen ersetzt worder der war wirklich klasse
      es wurdr erzählt das er im kz war der nahme war baruch herr baruch hatte
      auch ein schäferhund der ging immer mit ihn mit . das essen war wie ich
      schon sagte 3ine katastofe meist geriebene kartoffel suppe mit sauer
      ampfer das wir am wannssee auf den wiesen gesammlt hatten das war eklich
      aber hunger tut not auch graupen nit sauerampfer dann hatten wir im
      parkunter den buchercker bäume so dreibletriche pflanzen wir nanten es
      gerich das wurde als spinat gekocht nacht sind wir heimlich am wannssee
      runter das heim hatte ein eigenas grundstück und wir hatten mansch mal
      glück wenn bei mondschein bie krese aus dem wasser kamen in blech
      büchsen haben wir sie im park abgekochtwar immer schön wenn dir rot
      wurden abens gab es weisten zwei scheiben brot die wir fitscher nanten
      oder blaser denn die waren so dün geschnitten haste die aufden tisch
      gelegt und geblasen schwupp,schwupp war sie über den tischj ein mal kam
      herr baruch mit sein hund beim abend essen rein ich ich habe mich
      beklagt hab mein mud aufden tisch gelegt und diesscheibe brothopste bis
      zum andern ende ,worau her baruch sagte ach gug mein hund freutsich und
      ehe ich mich versah war das brot gefressen mir sind die tränen gekommen
      und das nicht schlecht für mich war das eine lehre . bei uns wurde immer
      auf dem tisch lavier gespielt das nanten wir so weil wir unsere finger
      feucht machten und jeden krümel aufnahmen das hat natürlich nicht
      gesättigt aber beruhigt hat es



      werdedem nächt weiter scheiben viele grüße an alle die sich für mich intresiren

      kinderheim,berlin-wannsee,bergstraße 5

      hallo,ich war von 1955-1957 hier im heim.kann mich nicht beklagen,wurde dort gut behandelt.in der heimschule hatten wir nen lehrer,der hieß herr kobelt und der hat noch in ner jazzband gespielt.der war gant prima. ich kann mich noch daran erinnern,daß wir morgens immer in der halle aufstellung nehmen mußten und da wurde dann ein lied geträllert mit mehr oder weniger begeisterung.aber geschadet hat es uns nicht.ich denke noch oft an die zeit zurück. :) :rolley:
      Ja, ich habe davon gehört, dass es in diesem Heim einmal schön gewesen sein soll.
      Lange vor meiner Zeit.
      Ich kriege heute noch Albträume wenn ich an die Zeit zurück denke, die ich dort verbringen musste.
      1961 ff war das ein richtigen Scheißheim.

      Lg
      Danie
      Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume (Benjamin Franklin)

      kinderheim wannssee

      hallo danie schon lange nichts von mir gehört also ich muß nochals bestätigen das ich aus dem knabenerziehungsheim , heilbrunn,dosse im februar 1946 nach wannssee verlegt wurde das bis 1945 als erziehungsheim gefürt wurde ,und nach dem krieg als normales kinderheim um funkzioniert wurde . und glaube mir das dies für mich das schönste heim war und ich kann das beurteilen ,da ich ja als kleinkind schon ins heim kamm. mag sein das nach den zusammenbruch kein geschultes personal da war und jeder der keine arbeit hatte als betreuer eingesetzt wurde. ich bin eigent lich dankbar ,den in diesem heim habe ich soviel fähigkeiten gelernt , was ein andere heim gar nicht aufweisen kann. wir hatten freien auslauf kein streß kein komando . das einzige was wir hatten das war hunger l.g. von manfredo
      Das finde ich für Dich sehr erfreulich! Meine Erfahrungen sind jedoch gänzlich andere.
      Es gab für uns keinen unbeaufsichtigten Ausgang. Das Verlassen des Geländes war
      streng untersagt.
      Zu meiner Zeit, 1961 - 1963 war Frau Mewes die Heimleiterin ,die von den Österreicher
      Reiner Karafiat als erstem Erzieher tatkräftig bei der (Ver)formung junger Menschen
      unterstützt worden ist. Es gab Morgenappelle und kaltes Duschen unter Aufsicht.
      Die Toiletten hatten keine Klinken bzw. Schlösser.
      Das Hallescheuern inclusive der Treppen, die wir nicht betreten durften, war mehr
      oder weniger eine Qual, zumal bei nicht wohlbefundener Leistung der Wassereimer
      noch mal ausgekippt worden ist.
      Durch die angeschlossene Heimschule gab es keine Möglichkeit der Kontakte zu der
      Umwelt, in der wir lebten.
      Die Gedanken an dieses Haus sind für mich mit traumatischen Erinnerungen verbunden.

      Schön für alle, die es vor meiner Zeit anders erleben durften!


      Lg
      Danie
      Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume (Benjamin Franklin)

      von manfredo

      hallo danie deine erzählung glaube ich dir aufs wort das meine heim zeit eine ganz andere war ist mir klarr der ganze drill ging ja erst nach den mauerbau loß und ich selbst habe davon nichts mehr mitbekommen es tut mir eigentlich leidf für euch aber so waren eben die zeiten ich hatte in heilbrunn wären des krieges ein ziemlichen streß ,den da wurde noch werhmachts mäßig erzogen der gelände sport liege stützen robben kniebeuge am reck wurde geturnt ,und wehe du hast dich hängen lassen eine haselnuß rute die wir selst holen mußten ,und wenn das nichts half gab auch mal ei spießruten laufen ,ung glaub mir das die mit das schlimste war den wir hatten unter den jungs auch einige die sadistsch vernlangt waren und von dem war garnichts gutes zu erwarten. na ja es hat ja nicht umsonst geisen heim für schwererziehbare knaben. ja nach dem sport wie das genant wurde , gings meisten in die duschräume nakich waren wir alle und an sex hatte noch keine gedacht ja wir waren dem alter entsprechend sehr unerfahren ,wir glaubten noch an klapperstorch. und doch schielte der eine ,oder andere auf die kleinen pimmelchen den es hatte uns ummer gewundert wie die dinger schrumpten beim baden spüter hatten wir gemerkt das dies von kalten wasser kam warm wurde nur am wochenende geduscht also lieber danie wie gesagt das damal als ich nach berlin kam das heimleben ein ganzanderes war ja ich fühlte mich wie neugeboren kein streß und zwang alles war auf einmal vor bei und ich habe mich in spätere laufbahn öfter danach gesehn noch mal nach wannssee zu kommen für mich war das schon ein erlebniß bekantschaft mit den ersten bürgermeister von berlin ernst reuter der hatte auch unser heim besucht so danie mußte mir mal etwas von der selereden und wie gesagt du hast zur verkerhrten zeit gelebt wünsche dir allesgute und frohe osternvon manfredo

      Berlin Wannsee

      Hallo Ihr da draußen, lese gerade Eure Beiträge mit großem Erstaunen.
      War die BEGSTRASSE nun ein Kinderheim , oder nach der Schilderung von
      "DANI" ein Heim für SCHWERERZIEHBARE ? Auch ist mir im Ganzen dabei
      nicht ganz klar geworden, daß bei dem dort herrschenden pädagogischen
      Ansatz ( ALS KINDERHEIM !!!! ) solche rigiden Maßnahmen in dem
      täglichem Ablauf dann für vielleicht Einzelne Insassen geboten waren. Es
      sei denn, die Form UND der Inhalt ( also das ZIEL ) der Heimleitung und
      deren Aufgabenstellung hätten sich ganz kurz nach meinem ( von mir
      bedauerten Weggang von dort - März 1961 ) erheblich in der Umsetzung
      diametral zur vorherigen "Handhabung" in der Erziehung junger
      Heranwachsener geändert.
      Ich wohne ( z. Zt.) noch in BERLIN; habe sonst aber meinen Aufenthalt
      auch im BRANDENBURGISCHEN.
      Zu damaliger Zeit habe ich sehr viel fotografiert; auch die "Villa"
      natürlich mit ihrer herrlichen Freitreppe/ von "PAPPA CO" / von der
      Vorgängerin von Frau MEWES, also der lieben Frau LUTHERT / von dem
      alten Lehrer JÄGER habe ich leider keines; und den von "DANI" schon
      genannten R. KARAFIAT ( er schmort womöglich schon sehr lange wirklich
      in der Hölle !!!) gibt es sowieso keines. Also werde ich heute Abend in
      meinem ganz persönlichem Album gerne nachsehen, ob ich denn den Einen
      oder auch Anderen User hier noch glücklich machen kann,
      gelle,,,,,,,,,,,,Nun, in Gedenken an gemeinsame "LEIDENSTAGE"
      verbleibe ich >> MARCOPOLO <<

      WO FANG' ICH AN,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,WO HÖR' ICH AUF ? ? ?

      AUCH DER LÄNGSTE WEG FÄNGT AN MIT EINEM KLEINEN SCHRITT !!!
      :horseapple:
      Das Kinderheim Bergstraße war zu meiner Zeit eindeutig ein Erziehungsheim.
      Es gab keinen Ausgang, man durfte das Gelände allein nicht verlassen.
      An den Urlaubssonntagen gab es Urlaubsscheine, auf denen die Abfahrtszeit
      eingetragen wurde. Die Ankunftszeit musste am Reiseort bestätigt werden.
      Es gab keine Kontakt zu umliegenden Schulen oder Kindern.
      Am Don Bosco-Heim liefen wir als Gruppe auf unseren Wanderungen zum
      Wannsee immer vorbei, auch hier gab es keine Kontakte.
      Wir mussten die angeschlossene Heimschule besuchen und hatten keine
      Möglichkeit, dieser Kadettenanstalt zu entgehen. Ein Leben ohne Kontrolle war
      für uns pubertierende Jungen nicht möglich. Wir hatten auch keine Chance,
      uns den "Rechten" Gedankengut zu widersetzen, das zumindest von zwei Lehrern
      und einem Erzieher an uns herangetragen worden ist. Dafür wurden dann einige
      mit den Abgangszeugnissen der Klassen 7B und 8B aus dieser Zwergschule
      in die raue Lebenswirklichkeit, in der man sich dann behaupten sollte und eben
      manchmal nicht konnte.

      Ich habe hier lesen können, dass dieses Heim unter einer anderen Leitung zuvor ein
      sehr schönes gewesen sein soll. Das hat sich zumindest mit der Heimleitung (Mewes)
      radikal verändert. Aus uns sollten für die Gesellschaft brauchbare Menschen werden.
      Das hat leider nur bei einigen wenigen so geklappt. Ist aber auch verständlich, denn
      wessen Freiheitsdrang und Mitteilungsdrang fortlaufend unterdrückt wird, und so habe
      ich es erlebt und empfunden, der wird diesen bei der erstbesten Gelegenheit ausleben wollen.
      So etwas kann dann auch mal schief gehen.

      Trotz allem - ich habe großes Glück gehabt.


      Lg
      Danie
      Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume (Benjamin Franklin)

      Berlin Wannsee

      Hallo 'Dani' ! Vor mir die weiße Fläche vom Destop; und die schwarzen Tasten vom Board wollen mir auch nicht sagen, was ich auf soo eine schlimme Schilderung von Dir antworten kann (soll ). Und ich bin mir fast sicher, Du hast noch lange nicht alles das raus gelassen, was Du da noch so erleben musstest. Ja, ich weiß von Frau MEWES; habe sie aber nur ganz kurz , und auch nur am Rande meines Seins wahrnehmen müssen. So ist mir wohl doch einiges erspart geblieben. > UND ICH WOLLTE DOCH SO GERNE IN WANNSEE BLEIBEN,,,,,,denn ein richtiges Zuhause; das hatte ich ja auch nie kennen gelernt !! Was wäre dann wohl aus mir geworden (?); denn der Freiheitsdrang von mir war bestimmt nicht weniger einzuordnen als der Deinige. Hinzu kommt vielleicht auch mein ausgeprägter Gerechtigkeitsinn. Nun, das hätte ja was geben können,,,,,,,,was mich an dieser Stelle aber doch noch ( brennend ) interessieren würde, wer denn die Lehrer / Erzieher gewesen waren, die Euch so liebevoll und "nachhaltig" das Deutsche Gedankengut näher bringen wollten. Wenn ich Dir nun einige Namen nennen werde, die mir in diesem Zusammenhang einfallen könnten; vielleicht weißt Du mit diesen ja etwas anzufangen,,,,,,,,E. ROHDE ( Mathe ), G.MANN ( Deutsch ), MÜLLER ( Geschichte / Erdkunde ), Frau GÉRARD ( Reli ? ), und nicht zu vergessen : H. TIEHLE / Frau BOGATZKY ( Gruppe I ), und Frau BRUCHMANN, früher Gruppe III ; Nun, das sind die, die mir jetzt auf Anhieb über den Weg gelaufen waren. Habe ich jemanden ausgelassen (?), er möge mir verzeien. Ob auch noch Herr KOBELT ( " PAPPA KO " ) nach meiner Zeit ( Herbst ' 57 - März ' 61 ) dort als Lehre noch tätig war, entzieht sich meiner Kenntnis. Übrigens war ich seiner Zeit in den Gruppen III , und später dann in der Gr. I ( unten rechts ). Ich könnte Dir jetzt auch noch einige Namen der ' DAMALIGEN ' aus diesen beiden Gruppen mitteilen; halte es aber ( aus ganz unterschiedlichen Gründen ) für
      angebracht, dieses hier nicht öffentlich zu tun .
      Und was jetzt die Fotos betrifft, die ich in der Zeit damals von der ' VILLA ' und den Insassen innerhalb der III Jahre meines Aufenthaltes dort "geschossen" habe; diese sind, wenn sie noch im Album vorhanden sind, natürlich alle ANALOG; das heist, ich werde die Infrage kommenden so bald wie möglich in DIGI umarbeiten. Also 'Dani' ( und auch die anderen Interessierten ), es kann etwas dauern.
      Gruß an Dich , und an Alle,
      Euer MARCOPOLO

      WO FANG' ICH AN,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,WO HÖR' ICH AUF ? ? ?

      AUCH DER LÄNGSTE WEG FÄNGT AN MIT EINEM KLEINEN SCHRITT !!!
      :horseapple:

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      Ich erinnere mich an die Lehrer
      a) Herr Rhode (Schulleiter)
      b) Herr Mann. den Porschefahrer mit den guten Schuhen :D :D :D
      (Deutsch und Englisch, dass er wegen seines Chileaufenthaltes so gut konnte)
      c) Herr Müller war noch vor dem 2. Staatsexamen und unterrichtete Musik
      d) Frau G'erard in Religion
      e) Uschi, eine Praktikantin in der Gruppe 2

      Erziehernamen habe ich fast alle verdrängt. Es bleiben
      1. Rainer Karafiat (der Österreicher)
      2. Traute Gerull genannt Gulla beide in Gruppe 2.
      3. Frau Bogatzky aus Gruppe 1, in der ein guter Freund von mir lebte (Bernd )

      Herr Kraft war Hausmeister und Frau Mewes Heimleiterin.
      An mehr erinnere ich mich nicht.

      Lg
      Danie
      Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume (Benjamin Franklin)