Moritzburg

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      Ich schreibe ja heute Tagebuch ... also, Kalender, da steht jeden Tag etwas drin , also, neben den sportlichen Aktivitäten, wieviel gelaufen, wie lange geschwommen etc.auch so die Tagesaktivitäten (Dachboden ausgebaut, Terassenmauer neu gemauert aktuell) .

      Eigentlich schade, dass man als Kind noch nicht solche Angewohnheiten hatte. Es wäre jetzt doch interessant, mal den Tagesablauf im vom Heim durchzulesen (vielleicht interessantes zu veröffentlichen).
      Durch BE1801 (Peter) weiß ich, dass ich mich in der Schule ziemlich gelangweilt habe und immer Krimis nebenbei gelesen habe. Ab und zu hab ich nee kleine Zusammenstellung von Namen Klassenkameraden gemacht. Leider ist soetwas leider "entschwunden" ....

      :wayne:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      Roland, ich stell` mal wieder fest, ich bin ja hier auch nur Zaungast, und darf dir versichern, als Kind selbst damit angefangen zu haben, Tagebuch zu führen. Schon im Heim war das so und nur anhand dieser damals vorhandenen wenigen Notizen, die ich alle paar Tage einst machte, so blieb das meiste haften und wie ich schon vor 11 Jahren im Vorgängerforum schrieb, verschwand das alles später nach div. Umzügen, doch noch vor 11 J. hatte ich das alles so weit im Kopf, um mich daran erinnern zu können, obwohl lange schon nicht mehr physisch vorhanden. Ja, eigentlich schade, aber wiederum würde ich mich wahrscheinlich erschrecken, das alles heute lesen zu müssen, um es anderen zuzumuten.... 8o

      Wenige Zeit aus dem Heim entlassen, ich war dann schon 14, 15 machte noch ein klein wenig weiter damit, doch verlor sich das alles wieder. Ich hörte einfach auf, weil ich es langweilig empfand und sich keine besonderen "Vorkommnisse" zu der zeit ergaben... oder sollte ich meine intimsten Geständnisse... :/

      Ohne Mimi geht der Krimi nichts ins Bett oder war es andersherum?? Nee, also nun mal wirklich. Im Unterricht Krimis lesen? Das fiel mir nicht ein. Ich hatte eh keine und mag sie auch nicht sonderlich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Stern“ ()

      Hallo und herzlich Willkommen im Forum, und besonders unter uns "Moritzburgern".

      Ich war 10 Jahre vor dir in Moritzburg. Aber ich bin sicher, dass , wenn du die Zeit gefunden hast - dich durch die Beiträge hier der Moritzburger durchzulesen, du einige Namen aus deiner Zeit finden wirst.

      Wenn du möchtest, setzt ich dein Geburtstagsdatum mit auf die Liste der Moritzburger ?

      Wünsch dir eine erfolgreiche Suche, angenehmes Beieinander unter uns ..hab Spass mit uns ...

      Roland

      ;)
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      Geburtstagsliste der "Moritzburger" ... (Stand 05.12.2016 ich habs auch aktueller, nur noch net bearbeitet)

      03.01.1943 "irenaberg" (1959 - 60 in Moritzburg gerwesen)
      05.01.1973 "Mr.Icemann" (1984-87)
      18.01.1960 "BE1801" (1972-75)
      01.02.1951 "gitti"
      05.02.1958 "a aus W" Schuljahr 1966/67 in Moritzburg
      10.02.1970 "Silkesunshine"
      18-02.1963 "Silvias 1048"
      22.03.1975 "Masch1977" "Baghira"
      23.03.1962 "jolina3" , Kerstin (04.04.79-30.01.80)
      04.04.1952 "jette52", "jette4452", Brigitte Dade
      06.04.1958 "ellen" (1971 - 1974)
      06.04.1955 ""Tini060455"
      21.04.1950 "bemiwa) (1963-65)
      25.04.1955 ----, Elfriede Müller, 1972 - 73 in Moritzburg
      01.05.1959 "norbert"
      02.05.1947 "bonny"
      05.05.1960 "July", Moni , von 1973 -75 in Moritzburg
      22.05.1975 "ReGr", Rene Gretschel, 1987 - 91 Moritzburg
      24.05.1957 ----, Martina Sp., 1970 - 72 in Moritzburg
      22.06.1975 "Kröte" 05/89 - 06/90 in Moritzburg
      01.07.1967 "Müllerliese
      07.07.1955 ----, Birgit H. (Hofi) 1971 -73 in Moritzburg
      10.07.1971 "chantal 71" Birgit (Biggi)
      11.07.1972 "angel071972" Annett Kellert
      12.07.1974 "suleyka" Katja (Rudolph ? - war ab 1987 in Hohenleuben - Tip von Rene)
      19.07.1956 ----, Petra L. (Pröfrock) 1971 - 73 in Moritzburg
      24.07.1965 "rex92rex" (um 1980)
      03.08.1959 (nee damalige liebe Freundinn in Moritzburg ....C. S.)
      04.08.1959 "Halavero" - Roland Wolf (Febr. 73 - Aug.75 )
      07.09.1957 "Ulli" , Mai 72 - Juli 74-74
      21.09.1964 "tribun", Hartmut, 1979 - 1980
      12.11.1967 "röschen67", Birgit
      15.11.1950 "Heidi"
      05.12.1960, "hoffi2209seni", Ines Weiser
      12.12.1969 "anna69"
      13.12.1972 "Andreas Dinger"
      30.12.1967 "icke1967" (Ines)

      --.--.---- "SabineSurburg" 1970 - 1972 Haus 8
      --,--,---- "Drea", 11/76 - 7/77 in Moritzburg
      --.--.---- "Mia!, JWH - Gruppe 1969 - 70
      --.--.---- ----, Dagmar Grimm (Berger) 1971 - 73 in Moritzburg

      ..könnt euch natürlich dazusetzen, korrigieren, streichen etc ..
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      ..ich hatte grad eine mail in einem anderen Forum bekommen ...mal schauen ...wen man in diesem forum aus diesem Heim kennt ... und kennen lernen darf ..

      hier mal ein Foto von Moritzburg aus Zeiten noch vor "uns" ...(oder hattest du dieses Foto schon einmal eingestellt, Ulli ?)
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      .. jo, der link funzte leider net ...(Foto von Moritzburg, mit Vietnamesen, im Hintergrund die Schule zu sehen..)
      :sleeping:
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      Mal aus aktuellen Anlaß nachfragen ... gab es eigentlich in Moritzburg für uns Heimis auch Adventskalender ? Wie sah es in anderen Heimen aus ? Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, noch in Moritzburg noch in Gohrisch.


      :sleeping:
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      .... ach ja ... das gedächtnis ... ich weiß auch gar nicht ...ob wir Moritzburger in unseren Schuhen morgens am 06.12. eine kleine Süßigkeit hatten ? BE1801 hatte nen gutes Langzeitgedächtnis ... der wüsste das noch ...

      :huh:
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      Nee, Adventskalender gab es keine, hätte ja jeder einen haben müssen und wo sollten die dann allesamt aufgehängt worden sein. Klar, man hätte sie an die FDJ-Wandzeitung hängen können. :D

      Mit den gefüllten Schuhen war es ähnlich, die blieben leer. Denn die standen ja im Schuhputzraum (ganz hinten der Raum nach dem unteren Flur). Und bei den vielen Latschen, keiner hätte dann gewusst, wem denn nun welche gehören usw. Außerdem denke ich mal, so großzügig waren die in dem Heim ja nun auch wieder nicht, dass die diesen bösen schwer erziehbaren Strolchen auch noch Schokolade in die Schuhe legten. Zudem noch hinzukommt, dass Nikolaus ja etwas mit der Kirche zu tun hat. Von daher war denen das ja alles von vorn herein schon ein Dorn im Auge.


      Weihnachten war das Heim schon etwas großzügiger, da konnte man sich etwas im Wert von 20 Mark wünschen, aber auch nur Dinge, welche einen Nutzwert hatten. Ich hatte mir einmal einen Bauplan für ein Modellschiff „gewünscht“, welchen ich auch bekam, beim nächsten Mal war es ein Eishockeyschläger aus Holz, welchen ich nie benutzt hatte, weil ich gar keine Schlittschuhe hatte und außerdem gar nicht fahren konnte. Eishockeyspielen schon mal garnicht. Das war nur, egal was, Hauptsache etwas gewünscht, sonst hätte es gar nichts gegeben.
      Also sozusagen nach dem Motto: In der Not, da frisst der Teufel auch Fliegen.
      Die Sklaven von heute werden nicht mit Peitschen,
      sondern mit Terminkalendern angetrieben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ulli“ ()

      Ulli schrieb:

      Nee, Adventskalender gab es keine, hätte ja jeder einen haben müssen und wo sollten die dann allesamt aufgehängt worden sein. Klar, man hätte sie an die FDJ-Wandzeitung hängen können.


      ... wären ja nur Zwanzig gewesen ... pro Gruppe .... aber die FDJ - Wandzeitung kenn ich noch, die hang aufn Flur (ja ?) .... hätt doch schön ausgesehen ..ein paar "informative Beiträge" umrahmt von bunten Kalendern ...(und der Nebeneffekt ..alle hätten endlich mal gemeinsam an der Wandzeitung gestanden).

      Ja, mit dem Schuhputzraum ... sagt mir auch nixs ...nur ...dass man jeden Abend die schuhe putzen musste (ja, unangenehme Erinnerungen sollen länger haften bleiben)....

      Na, was ich mir zu Weihnachten gewünscht hatte ...weiß ich heut auch nicht mehr ... nach meinem "traumatisierten Weihnachten" im D-Heim, als man so ohne Vorwarnung im September ins d-Heim kam ...und bis Februar dort hockte ... ohne dass Irgend Jemand etwas zu Einen sagte ....und man durch vergitterte Fenster auf seine Geburtsstadt schaute .... Weihnachten, Silvester ..... (das war als Kind wohl das Schlimmste für mich) ...

      Aber, wenn auch nicht Schlittschuhe gelaufen ...waren wir im Winter ab und zu aufn Eis ...aufn (Großen See ?) ..da, wo die Russen ihre Autos gewaschen hatten, wo wir im Sommer baden waren .... (hab ich immer nen Schieß gehabt, da aufn Eis ...mitten aufn See ..... als Stadtbub war man wohl nixs gewöhnt) ....

      X(
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      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.

      Neu

      Hier habe ich mal die jetzige Ansicht des ehemaligen Heimes in Moritzburg. Diese habe ich, um sie zu beschreiben, aus der Panoramaansicht (siehe Link) herausgenommen und vergrößert.

      Was sehen wir nun da:
      Zunächst erst einmal der Standort. Es ist eine Luftaufnahme, fotografiert von der Hauptstraße aus, Ecke August-Bebel-Straße. An dieser Stelle beginnt das Gestüt Moritzburg, welches sich die August-Bebel-Straße nach hinten hinzieht bis in die Nähe des unteren Haupttores des Heimes, welches die Inschrift „KKH“ trug, was Käthe-Kollwitz-Heim heißen sollte und in unserem Sprachgebrauch das Synonym für „Käse-Kuchen-Haus“ bedeutete.

      Rechts unten sehen wir auch neu erbaute gelbe Wohnhäuser, welche uns jetzt und hier nicht zu interessieren brauchen, da diese in der Neuzeit entstanden sind und mit dem Heim als solches nichts zu tun haben. Das ist auch noch weit außerhalb des Heimgeländes.

      Links unten befindet sich nun der Teich, auf welchen wir im Winter Schlittschuh laufen konnten. Daneben, rechts etwas höher versetzt, befindet sich das Heimgelände. Zwischen Heim und Teich befindet sich ein Weg, am Zaun des Heimes gab es eine kleine Pforte.

      Von vorne betrachtet befand sich nun das Eingangstor, welches es heute nicht mehr gibt. Damals stand dies immer offen, sozusagen als ständige Verlockung, mal abzuhauen. Ebenfalls stand links vom Tor so eine winzig kleine und recht vergammelte Hütte, welche wohl ganz früher mal als Pförtnerloge diente. Heute ist diese aber nicht mehr vorhanden.

      Gedanklich den Weg nach hinten gelaufen, sehen wir zunächst rechter Hand vom Weg neu erbaute Gebäude, welche zu der ev. Bildungseinrichtung gehören. Diese brauchen uns aber auch nicht zu interessieren, genauso wie die anderen zwei neuen Gebäude links vom Weg. Man sieht davon nur die Dächer, diese sind ebenfalls neu erbaut, an deren Stelle stand früher ein kleines Haus, in welchen der Erzieher Potschun wohnte. Das Haus wurde irgendwann mal abgerissen.

      Weiter hinten, so ab Heimgelände Bildmitte wird es interessant. Da befindet sich zunächst unsichtbar, da hinter einer Baumgruppe stehend, das Haus, in welchen Erzieher und Lehrer wohnten (Leitert, Reiser, Günter). Ob dieses schon renoviert ist, kann man nicht erkennen wegen der Bäume. Zuvor stand noch das Haus des Direktors, welches aber abgerissen wurde. An dessen Stelle steht nun der Neubau der Kirche, das ist das Haus mit dem flachen Dach.

      Als nächstes nun folgt gut sichtbar das Haus 4. Dies war das Jungenhaus. Man erkennt ganz deutlich den kleinen Vorbau an dessen Rückseite, in welchen sich die Toiletten und der Bunker befand. In der oberen Etage des Anbaus war zuerst das Erzieherzimmer, später dann war das ein Raum, in welchen eine Tischtennisplatte stand. Ebenfalls diente dieser Anbau als Treppenhaus nach oben Richtig Schlafräume und der Etage unter dem Dach.

      Als nächstes folgt nun der Hof vor dem Haus 4, dann weiter kommt das Küchengebäude. Erkennbar von vorne die Eingangstreppe zum Speissaal, links um das Haus herum waren verschiedene Wirtschaftsräume, auch eine Werkstatt vom Hausmeister (Herr Budich). Ebenfalls befand sich an dieser Seite die Heizung oder besser gesagt die Räume davon, davor lagen immer ganze Gebirge von Braunkohlebriketts.

      Geht man nun von dem Platz zwischen Haus 4 und Küche/Speisesaal nach links den Weg entlang, welcher diesen folgend dann etwas bergig wird, treffen wir zunächst auf das Haus 6. Es ist dieses etwas langgestreckte Haus. Ganz früher war dies das so genannte Brüderhaus, in welchen die Brüder (kirchliche) wohnten, welche sich einst als „Erzieher“ betätigten. Dieses Haus diente 1972 als Ausweichschlafsaal für die Jungengruppen, da im Haus 4 zu der Zeit Bautätigkeiten stattfanden. Später wohnten dann dort verschiedene Erzieher, ua. auch Herr Lohse.

      Nun gehen wir den Weg weiter bergan. Rechts davon sieht man diese Freifläche. Dort befand sich einst die Gärtnerei, im Anschluss daran folgt der Fußballplatz. Diesen sieht man nicht, da er von Bäumen verdeckt ist. Hinter dem Haus 6 befindet sich auch dieser Park, welcher schon beginnt hinter dem Küchenhaus. In diesen Park (so nannten wir damals diese Fläche) stand eine Art Baracke, wo die Kleiderkammer drinnen war. Diese kann man nicht sehen, vielleicht ist sie auch inzwischen abgerissen worden.

      Oben am Weg angekommen, befinden wir uns auf dem Appellplatz, welcher sich zwischen den Mädchenhäusern 7 und 8 und an der Stirnseite der Schule befand. Erkennen können wir auf dem Bild folgendes: linker Hand schaut eine Ecke des damaligen Neubaus hervor, es ist dieser eckige Würfel. Rechts daran anschließend erkennt man dann das Haus 8. Dem gegenüber weiter rechts und auf der anderen Seite des Appellplatzes steht das Haus 7, schlecht erkennbar und allen Anschein nach immer noch nicht saniert. Es steht so unauffällig und hässlich da wie eine graue Maus. Und dahinter folgt nun der obere Teil des Fußballfeldes, welches man aber wegen der Bäume nicht erkennen kann.

      Noch weiter Richtung rechts und nach oben befindet sich nun querstehend die Schule. Man kann dies nur mit der Lupe halbwegs erkennen, da auf dem Bild alle Gebäude in sich verlaufen und wie ein großes Einerlei zu sehen ist. Ebenfalls kann man nur erahnen, dass dann hinter der Schule noch das Haus steht, in welchen sich damals das Sekretariat mit Direktorenzimmer, die Krankenstation und auch der Duschraum im Keller befanden.

      Danach endete das Heimgelände, natürlich abgegrenzt durch einen Zaun. Im Anschluss daran befanden sich bzw. heute immer noch Felder. Die vielen hohen Bäume gab es damals natürlich noch nicht, die sind in den Jahren dort gewachsen. Vom Schulgebäude aus ging damals noch ein Weg Richtung oberem Haupttor, so etwa leicht nach unten und nach rechts. Auch da befand sich so ein Tor wie im unteren Bereich, auch mit der gleichen Inschrift „KKH“, natürlich im freundlichen Gelb gehalten, um wohl vortäuschen zu wollen, wie schön und toll und liebevoll doch alles hinter diesem Tor gewesen ist, vor allem für die Insassen dieses Heimes. Und natürlich ebenfalls ständig offen stehend.

      Dort kam man dann wieder auf die August-Bebel-Straße zurück, welche ja vom Gestüt aus vor dem nun beginnenden Heimgelände sich im scharfen Knick nach rechts entlangschlängelte, um dann wieder irgendwann so in Höhe der Kirche auf die Hautstraße zu treffend, welche nach links Richtung Dresden führte, nach rechts Richtung Ortsmitte und Schloss. Und am oberen Ende, da, wo die Straße in die Hauptstraße mündet, ging bzw. geht dann noch nach links und wieder etwas nach unten die Straße Richtung Bahnhof ab.
      Am linken Bildrand, sozusagen als hintere Begrenzung des Heimgeländes, befindet sich eine Kleingartenkolonie, welche es ebenfalls früher schon gab. Zwischen der und dem Heimgelände befand sich ein Weg, man konnte also sozusagen außen herum einmal rings um das Heimgelände gehen.

      Hier ist das von mir besprochene Foto:
      Moritzburg-ehemaliges Heimgelände.jpg

      Und hier ist der Link. Es handelt sich hierbei um Panoramansichten von Dreden und Umgebung, also alles Luftaufnahmen, welche sich um 360° drehen lassen. Hat wohl jemand mit so einer Drohne fotografiert und ist eine recht interessante Geschichte, vor allem so herrlich zum spielen. :)
      dresden360.com/
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      Neu

      Wunderschönes Foto, wenns nicht gerade vom Heim in Moritzburg wäre.

      Ich war vor einiger Zeit mal da .... war es voriges Jahr im Herbst .... ich weiß es net mehr ...früher gab es ja zwei Einfahrten / Eingänge auf das Heimgelände. Wenn man von oben, aus Richtung Bahnhof kam, am Sportplatz, Richtung Schule, war ein Eingang. Auf dieser Stelle stehen jetzt Eigenheime - man kann nicht einmal Richtung Heimgelände schauen.
      Am unteren Heimzugang, vom Gestüt aus, stehen auch Eigenheime .... diese Wohngebietsstraße führt jetzt aber auf das Heimgelände.

      Die Gebäude auf dem Gelände sahen "verwaist" aus ..also leerstehend. Früher war in einigen Gebäuden, mindestens im alten Schulgebäude, nen kirchlicher Verein gegen Sucht drin. Naja, die ganze Anlage - eigentlich wunderschön gelegen, angelegt ... nur eben ...leerstehend ... .und für eine private Nutzung auch kaum geeignet ....

      ..und so fließen die Erinnerungen dahin ....

      :wayne:
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      ..jo ... guter Vorschlag ... nen Teil Altersruhesitz ehemaliger Moritzburger ...man könnt jeden Tag im Park sitzen und klönen über Ehemalige und ehemalige Zeiten... nen Teil nee Urlaubsanlage (Moritzburg als Ort mit Schloß und der Umgebung müsst doch touristisch anziehend sein ...) ... ich schau mal ..ob ich schnell noch nen Los für die Lotterie am Wochenende bekomme ... (ach ja, wär das schön ..wieder in die Heimat zu ziehen .... und mit Heimat mein ich nicht Moritzburg, sondern Dresden ...)


      :rolley:
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