Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

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      Mandolinchen schrieb:

      Da stimme ich Dir zu. Die Freistätter sind rar geworden.
      Ja, obwohl Freistatt bestimmt die größte Einrichtung mit den meisten Zöglingen war, sind hier kaum welche davon vertreten.
      Ich persönlich fragte mich, warum sich diese Leute wohl so schweigsam verhalten und bin dabei, so glaube ich wenigstens, auch zu einem Ergebnis gekommen. Allerdings werde ich mich hüten, diese meine Erkenntnis hier zu veröffentlichen. Die Entrüstung einiger weniger Leute hier, wäre zu immens. Ich lese hier bewußt auch ältere Beiträge und davon auch gerne jene von Mitgliedern die hier schon lange nicht mehr aktiv sind und mußte feststellen, daß da auch ein paar gute Leute bei waren, die aber genau wegen den von mir vermuteten Gründen, wohl letztendlich das Handtuch geworfen haben. ..

      Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

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      Weiterführend, u.a., insbesondere, zu Beitrag 93, Beitrag 94 und Beitrag 97 in diesem Thread »Freistatt - Diakonie Freistatt - Bethel« ( mit INTERNET EXPLORER Browser @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html ), ein Thread der von Admin. und Mod. »susa70« schon am So. 25. Mai 2008, um 00:05 Uhr eröffnet wurde; sowohl wie auch weiterführend zum Beitrag 141 im Thread »ÖFFENTLICHE DEBATTE zum ZDF-Film "Und alle haben geschwiegen" ausgestrahlt im TV europaweit am 04.03.2013. --- Öffentliche Zuschauer-Kommentare dazu: SAMMELSTELLE:« ( mit INTERNET EXPLORER Browser @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16287-öffentliche-debatte-zum-zdf-film-und-alle-haben-geschwiegen-ausgestrahlt-im-tv-europaweit-am-04-03-2013-öffentliche-zuschauer-kommentare-dazu-sammelstelle/index5.html ).

      Beitrag 36 – von »ninguno« – So. 14.04.2013, um 10:11 Uhr ( im Thread »"....und die Welt dreht sich trotzdem weiter."« eröffnet von dem Boardnutzer »ninguno« am Mo. 08.04.2013, um 09:25 Uhr )

      Wie alles begann. Eine kleine Zeitreise.

      1939 [ sic - sollte eigentlich lesen 1933 ] -
      Machtergreifung der Nationalsozialisten


      Beginn der „Umerziehung“

      Sulzers Erziehungsprinzip : Kinder kann man so formen (abrichten), wie man Tiere dressieren kann, wurde nun zur Staatsdoktrin:
      ( „Diese ersten Jahre haben unter anderem auch den Vorteil, dass man da Gewalt und Zwang brauchen kann. Die Kinder vergessen mit den Jahren alles, was ihnen in der ersten Kindheit begegnet ist. Kann man da den Kindern den Willen nehmen, so erinnern sie sich hiernach niemals mehr, dass sie einen Willen gehabt haben.“ )
      Und die körperliche Ertüchtigung, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper und die Erziehung zum Herrenmenschen wurde mit allen Mitteln erzwungen – rassistische Reinerhaltung des deutschen Volkskörper.

      1939 - 1945

      Für alle galt, Handlungen, die Angehörige der Wehrmacht und andere Institutionen gegen feindliche Zivilpersonen begehen, werden nicht verfolgt oder geahndet, auch wenn es Verbrechen waren.
      Fürsorgeerziehungsanstalten wurden als Disziplinierungsanstalten betrieben, in denen man unliebsame Elemente internierte. Unliebsam, Verwahrlosung oder mangelnde Konformität, interpretierte und definierte die Nazibehörde. Wer z.B. nicht mit der Partei konform ging, war schwer erziehbar und dessen Steigerung war „Unbrauchbar“. Dies konnte heißen, wie bei geistig oder körperlich Behinderten: Selektion zum KZ oder Vernichtungslager. Dermaßen selektierte Kinder und Jugendliche konnten dann im Zuge der Rassenhygiene als „lebensunwert“ sterilisiert oder ermordet werden.
      Wie viele Kinder und Jugendliche aktiv im Krieg mitmachen mussten, ist unbekannt. Es sind aber Millionen, die Gräuel erleben mussten oder auch selbst verübt haben.

      [ ……… ]

      [ Nach dem Zusammenbruch in 1945 ] [ 1945 - 1949 ] [ und 1949 - 1969 ] wurden in [ West]Deutschland wieder ca 3000 Heime und Anstalten „befüllt“, besonders mit Waisen und Halbwaisen. Diese Heime und Anstalten hatten meistens noch das gleiche Personal wie während des Nationalsozialismus, dessen Konzept sie ja auch umgesetzt haben.
      Insassen durften bestraft, eingesperrt oder entwürdigt werden. Zu dieser Zeit waren Menschen in Anstalten in [ West]Deutschland rechtlos.

      QUELLE: Aus dem persönlichen Wissensbreich von Boardnutzer »ninguno«, der sich erst kürzlich als „GRÜNER Kreispolitiker“ geoutet hat; Auszüge aus eine „Eine kleine Zeitreise“ veröffentlicht seinerseits im HEIMKINDER-FORUM.DE erstmalig am So. 14.04.2013, um 10:11 Uhr.
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Eine nicht wirklich ernstgemeinte Frage an die Admins !

      Warum zieht man eigentlich nicht alle Treads, in denen es um die Heimproblematik geht, zu einen Thread zusammen? Man bräuchte dann nämlich max. nur 1/4 der Beiträge lesen und wüßte doch genauso viel.

      Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

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      Das erklärt ja dann auch wirklich sehr viel was die zu allen Zeiten – unter allen politischen Systemen !in dem sich in der Abgelegenheit des Moors befindenden evangelisch-lutherischenArbeitszwangslager FREISTATT angewendeten Foltermethoden betrifft !!!

      FREISTATT ( „Bethel im Norden“ ) ( „das Haus Gottes“ ) das Bethel-eigene Arbeitszwangslager der Diakonie / Inneren Mission / Evangelischen Kirche in DeutschlandJugendKZ

      Beitrag von dem Boardnutzer »Blubber« – Beitrag 44 – vom So. 14.04.2013, um 22:59 Uhr, im Thread »"....und die Welt dreht sich trotzdem weiter."« worin er sich ebenso auf diese Aussagen von Boardnutzer »ninguno« bezieht.

      [ …teilweise schon einmal wiedergegeben in Beitrag 103 ( oben ) --- und ich, MM / »martini«, nehme jetzt auch HIER noch einmal nur Bezug auf all das was ich ja schon angedeutet hatte, dass, m.M.n., diesbezüglich auch genau auf FREISTATT zutrifft… ]

      » Wie alles begann. Eine kleine Zeitreise.

      1939 [ sic - sollte eigentlich lesen 1933 ] -
      Machtergreifung der Nationalsozialisten


      Beginn der „Umerziehung“

      Sulzers Erziehungsprinzip : Kinder kann man so formen (abrichten), wie man Tiere dressieren kann, wurde nun zur Staatsdoktrin:
      ( „Diese ersten Jahre haben unter anderem auch den Vorteil, dass man da Gewalt und Zwang brauchen kann. Die Kinder vergessen mit den Jahren alles, was ihnen in der ersten Kindheit begegnet ist. Kann man da den Kindern den Willen nehmen, so erinnern sie sich hiernach niemals mehr, dass sie einen Willen gehabt haben.“ )
      Und die körperliche Ertüchtigung, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper und die Erziehung zum Herrenmenschen wurde mit allen Mitteln erzwungen – rassistische Reinerhaltung des deutschen Volkskörper.

      1939 - 1945

      Für alle galt, Handlungen, die Angehörige der Wehrmacht und andere Institutionen gegen feindliche Zivilpersonen begehen, werden nicht verfolgt oder geahndet, auch wenn es Verbrechen waren.
      Fürsorgeerziehungsanstalten wurden als Disziplinierungsanstalten betrieben, in denen man unliebsame Elemente internierte. Unliebsam, Verwahrlosung oder mangelnde Konformität, interpretierte und definierte die Nazibehörde. Wer z.B. nicht mit der Partei konform ging, war schwer erziehbar und dessen Steigerung war „Unbrauchbar“. Dies konnte heißen, wie bei geistig oder körperlich Behinderten: Selektion zum KZ oder Vernichtungslager. Dermaßen selektierte Kinder und Jugendliche konnten dann im Zuge der Rassenhygiene als „lebensunwert“ sterilisiert oder ermordet werden.
      Wie viele Kinder und Jugendliche aktiv im Krieg mitmachen mussten, ist unbekannt. Es sind aber Millionen, die Gräuel erleben mussten oder auch selbst verübt haben.

      [ ……… ]

      [ Nach dem Zusammenbruch in 1945 ] [ 1945 - 1949 ] [ und 1949 - 1969 ] wurden in [ West]Deutschland wieder ca 3000 Heime und Anstalten „befüllt“, besonders mit Waisen und Halbwaisen. Diese Heime und Anstalten hatten meistens noch das gleiche Personal wie während des Nationalsozialismus, dessen Konzept sie ja auch umgesetzt haben.
      Insassen durften bestraft, eingesperrt oder entwürdigt werden. Zu dieser Zeit waren Menschen in Anstalten in [ West]Deutschland rechtlos. «



      Guter Beitrag von Ninguno, aber eigentlich müssen wir mit dem 30. Januar 1933 beginnen, dem Tag der Machtergreifung der Nationalsozialisten. 1934 wurde übrigens das erste Konzentrationslager in Dachau in Betrieb genommen, wenn denn die Quellenangaben richtig sind. []

      [ ……… ]

      Im Rahmen der Heimerziehung sei auch der vielen Opfer gedacht, etwa die Aktion T4, und ähnliches, sowie das Gerede von unwertem Leben, welches viele wehrlose Menschen, vor allen Kindern, das Leben kostete. "
      Die braune Brühe schwappte über Deutschland in jedes Dorf, in den kleinsten Winkel, und niemand war in der Lage oder bereit, diesem nationalsozialistischen Terror Einhalt zu gebieten".

      Was hat dieses Datum eigentlich für die Heimerziehung bedeutet, und gab es eine Allianz zwischen evangelisch orientierten Theologen und den Nazis? Dazu ein Kommentar von
      Pastor Büchsel.

      Die Revolution ist gekommen und zwar viel machtvoller und radikaler als irgendeiner von uns gedacht hat, und alle jene Verderbensmächte des Bolschewismus und des fanatischen Antichristentums, die uns bedrohten, sind von der nationalen Erhebung beiseite gedrückt und liegen entkräftet und entrechtet am Boden... Dankbar wollen wir bekennen, dass der ganze Geist der Erziehung unter der neuen Regierung strafferer und frischerer geworden ist.“ (Festansprache Pastor Büchsel, Neinstedter Anstalten 1933)

      Eben dieser
      Pastor Büchsel, war Leiter der Neinstedter Anstalten, und Mitautor des Buches, "Die evangelische Anstaltserziehung", welches ungefähr 1922 vom Stephansstift Hannover verlegt wurde.
      Für die politisch Interessierten sei noch angemerkt, dass der damalige Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung von 1934 bis 1945 Bernhard Rust hieß. Zum Ende des zweiten Weltkrieges wählte er den Freitod, und der Grund ist für mich nachvollziehbar.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Rust

      Die am Himmelfahrtstag, am Donnerstag, 9. Mai 2013 veranstaltete 114. JUBILÄUMSFEIERmit der man das 114-jährige Bestehen von FREISTATT feiert – rückt jeden Tag näher.

      Wirst auch du an der PARTY teilnehmen ?

      Was dieses Jahr betrifft, nicht mehr lange jetzt !

      Aber auch für darauffolgenden Jahre, unbedingt auf eurem Terminkalender vermerken: Jedes Jahr am Himmelfahrtstag EINE GROßE PARTY in FREISTATT !!!

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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

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      Nicht bezüglich dem Arbeitszwangslager im Osten, TORGAU,

      sondern bezüglich einem der vielen Arbeitszwangslager im Westen, FREISTATT !

      heute, seit dem Jahre 2009, „Bethel im Norden“ genannt.

      ( „das Haus Gottes“ ) Bethel - Innere Mission - Diakonie - Evangelische Kirche


      Auszüge aus der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN 3-89728-027-2, S. 29 oben:

      »nach 1902 [über die Schwerarbeit im Freistätter Wietingsmoor wird berichtet] die Beschäftigung hat den Charakter einer Arbeitstherapie
      . [Prof.] Villinger [(Bethel)] 1937«

      »1974 [ ― ] zum 75jährigen Jubiläum wird errechnet, daß insgesamt 92716 [zweiundneunzigtausend-siebenhundertsechzehn] [„]Betreute[“] Anstalt Freistatt durchlaufen haben.
      Bericht Lähnemann 1980
      «

      QUELLE:
      http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Rundgang_durch_Anstalt_Freistatt_im_Wietingsmoor_-_historische_Bilder.html ( DORT um ungefähr ein Drittel runter scrollen )
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      Beitrag von Boardnutzer »martini« – Beitrag 71 – vom Dienstag, 26. März 2013, um 23:57 Uhr :

      Martini schrieb:

      ( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )

      Nochmaliger wichtiger Hinweis:

      Nach dem Erscheinen im Jahre 2009 des im Bethel-Eigenverlag erschienenem Buches "
      ENDSTATION FREISTATT" wurde das vormalige „Arbeitszwangslager für Kinder und Jugendliche FREISTATT( „Moorlager! ) in der diakonischen Ortschaft FREISTATT( „FREISTATT IM WIETINGMOOR“, Kreis Diepholz, in Niedersachsen ) – dessen EIGENTÜMER und BETREIBER auch heute weiterhin ( „das Haus Gottes“ ) BETHEL ( bei Bielefeld ) ist UMBENANNT in Bethel im Norden“, um sich von diesem Schandfleck in der deutschen Geschichte zu befreien. --- Das ist mit DIESER UMBENENNUNG bezweckt.

      Könnt Ihr Euch vorstellen was los wäre wenn jemand daher kommen würde und das größte Konzentrationlager AUSCHWITZ jetzt einfach in NEUSTADT umbenennen würde und zusätzlich, alljährlich, nicht EIN GEDENKTAG DER OPFER VON AUSCHWITZ dort abhalten würde, sondern
      EINE GROßE PARTY dort veranstalten und ein Jubiläumsfest dort feiern würde ?

      In
      FREISTATT ( jetzt „Bethel im Norden“ genannt ) gibt es nichts was daran erinnert was da mal vor sich ging und niemand gedenkt der zehntausenden Opfer, die dieses „Arbeitszwangslager für Kinder und Jugendliche FREISTATT( „Moorlager! ) in der diakonischen Ortschaft FREISTATT( „FREISTATT IM WIETINGMOOR“, Kreis Diepholz, in Niedersachsen ) zwischen 1899 und 1995 durchlaufen haben.

      Beitrag von Boardnutzer »martini« – Beitrag 74 – vom Mittwoch, 26. März 2013, um 09:23 Uhr :

      Martini schrieb:

      Genau das ist es worüber auch ich mich zu Recht aufrege, » brötchen«, und viele andere ex-FREISTÄTTER sich ganz sicherlich ebenso aufregen.

      Siehe alle vorhergehenden Beiträge re
      FREISTATT
      in diesem Thread bezüglich dem vormaligen „Arbeitszwangslager für Kinder und JugendlicheFREISTATT ( „Moorlager! ) in der diakonischen Ortschaft FREISTATT ( „FREISTATT IM WIETINGMOOR“, Kreis Diepholz, in Niedersachsen ) – dessen EIGENTÜMER und BETREIBER auch heute weiterhin ( „das Haus Gottes“ ) BETHEL ( bei Bielefeld ) ist; UMBENANNT in Bethel im Norden“ im Jahre 2009

      und den jetzigen Beitrag von » brötchen«, Beitrag 72 ( oben – auf Seite 3 dieses Threads ).

      Man zelebriert und lobhuldigt FREISTATT und gedenkt keinem seiner Opfer
      !

      Man zelebriert und lobhuldigt BIRKENHOF und gedenkt keinem seiner Opfer
      !

      Ich persönlich nutze FACEBOOK nicht. Gut aber dass Du das hier reingestellt hast, »brötchen«, und gut dass Heidi Dettinger (VEH e.V.) jetzt auch DARAUF/HIERAUF aufmerksam geworden ist und DIESEN SKANDAL, EBENSO, JETZT NOCH EINMAL SPEZIELL ANGESPROCHEN HAT


      was BIRKENHOF und FREISTATT
      – jetzt insgesamtBethel im Norden“ – betrifft.

      Dazu hinzufügen möchte ich jetzt nur noch folgendes :

      Niemand würde auf die Idee kommen SOLCH EINE PARTY ( mit dem Zweck der Lobhuldigung der Institution und das Feiern ihres langjährigen Bestehens ! ) in den ehemaligen „Jugendkonzentrationslagern“ / „Jugendschutzlagern“ / „Jugendverwahrlagern“ / „Bewahrungsanstalten“ / „Arbeitserziehungslagern“ / „Arbeitszwangslagern“ ( JugendKZ ! - JugendKZ für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ! ) in TORGAU ( in Sachsen ), in MORINGEN ( bei Göttingen in Süd-Niedersachsen ), in UCKERMARK ( in der Nähe des HauptKZ RAVENSBRÜCK in Brandenburg ), in Łódź / LITZMANNSTADT ( in Polen ) oder in DACHAU ( in Bayern, ausserhalb München ) zu veranstalten.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Atollo schrieb:

      Eine nicht wirklich ernstgemeinte Frage an die Admins !

      Warum zieht man eigentlich nicht alle Treads, in denen es um die Heimproblematik geht, zu einen Thread zusammen? Man bräuchte dann nämlich max. nur 1/4 der Beiträge lesen und wüßte doch genauso viel.



      Eine nicht ganz ernst gemeinte Antwort:
      Inzwischen sollte doch wohl jeder nach dem Durchforsten der alten, älteren und jüngeren Beiträge und seinen seltsamen Schlussfolgerungen wissen, dass die Admins massiv von anderen Kontinenten aus bedroht werden und trotzdem die Ruhe besitzen, die Schmiergelder an irgend einem Sandstrand zu versaufen.
      Während die Mods hier nur so zum Spaß eingeführt wurden, sich mit Orden schmücken und ihre Macht missbrauchen, um friedfertige, engagierte, verantwortungsvolle Nutzer zu vertreiben, die in jedem ihrer Beiträge ein enormes Ausmaß an konstruktivem Gedankengut verbreiten und nur im Notfall mal mit Plattheiten und Urteilen um sich werfen, zu was sie ja als Retter der Welt ohne jeden Zweifel berechtigt sind.

      Ok, es geht auch anders.
      Atollo, die Admins haben gewisse Aufgaben nicht ohne Grund an das Moderatoren-Team vergeben. Sie selbst haben sich um genug andere Dinge zu kümmern.
      Verständlich, wenn nicht jeder Nutzer jedem Moderator ausreichend Vertrauen entgegenbringt. Doch deshalb gibt es ja auch mehrere davon.
      Du könntest Dich also mit solch einem Anliegen an einen Moderator Deines Vertrauens wenden.
      Meiner Ansicht nach ist die Zusammenfassung der Threads zur Heimproblematik nicht förderlich.
      Dazu ist diese Problematik zu vielschichtig und es würde manches Posting einfach untergehen lassen.
      Es gibt einfach hier so viele Empfindungen, Erfahrungen und Ansichten, wie es Nutzer gibt.
      Ich glaube, wir würden uns damit keinen Gefallen tun.

      Es sei denn, Du möchtest was ganz anderes erreichen?

      Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

      .
      Sorry an die Protestanten unter Euch………
      Sorry an die evangelischen Kirchenmitglieder unter Euch.........


      Aus dem Blog desMoorkaters, der schon seit vielen Jahren in Holland lebt.

      @ http://der-moorkater.over-blog.de/5-index.html

      5. Freistatt: Das Moorlager

      Übrig Geblieben aus dem Krieg, und jedes Jahr mit Jugendlichen Verwahrlosten, den Vater Suchenden, Kriegschutt Wegräumenden, Munitions Findenden, der in der Hand explodierte, vom Lehrer mit Rohrstock Geschlagenen, Jugendlichen, die alle nichts taugten, und mit Verwahrlosung bedroht waren, in diese Moorlager kamen. Ich hatte damals keine Ahnung wo ich war, und wollte auch nicht glauben, daß das ein ( Bethel Lager ) war, das konnte ja nicht sein, denn Bethel war doch ein Kirchliches Institut, aber was wir hier mitmachten, hatte nicht das geringste mit der Kirche zu tun.

      Eines Tages, es geschah im Sommer, da kam ein Neuer zu uns und der Bruder Scheffler [
      Diakon] schoß nach vorne und haute den Jungen mitten in sein Gesicht. Die ganze Oberlippe platzte auf und hätte eigentlich genäht werden müßen, aber da das nicht geschah, lief der Junge ziemlich lange mit der kaputten Lippe herum.

      Der harte Arbeitstag

      Systematisch war der Tag durchgeplant. Aufstehen, Prügel, etwas Zeit zum Frühstück und dann ging es mit den Loren zur "ZWANGSARBEIT" Torf stechen.

      Am Tage ging es ins Moor, mit Holzschuhen an dem oben Leder befestigt war, womit man diese Holzschuhe festbinden mußte, damit man nicht weglaufen konnte. Noch heute habe ich krumme Zehennägel durch diese speziellen Bethel-Anfertigungen, Holzschuhen. In diesen Holz-chuhen konnte man kaum laufen, geschweige weglaufen. Jeden Tag mußten wir ins Moor und mit diesen (Martelschuhen) im Wasser stehen und Torf stechen.

      Im Sommer war kein Torfstechen, sondern Torfgraben angesagt. Das war die unterste schwarze Schicht, die trocken mehr dunkelbruin aussah. Nun mußten wir den nicht etwa ausgraben, das tat ein Bagger, ein Torfbagger.

      Ein Wirtschaftsbetrieb hat so etwas ist ja wohl klar, also wurde gebaggert. Diese schwarzen Arbeiter ( also wir ) standen entlang des Bandes in gebückter Haltung und wenn der Matsch da ankam, mußten wir den zwischen den Beinen aufstapeln und bei Hitze wurde der trocken, und dann hieß das Zeug Brenntorf [ Schwarztorf ] ! Zum einen war es ziemlich schwer andauernd in gebückter Haltung, mit Sonne im Rücken dort zu stehen, zum anderen ließ der Bagger uns keine Pause.

      Ob wir wollten oder nicht, ob Sonne oder nicht, es wurde Brennmatsch gestapelt! Mal kurz den Rücken aufrichten, das ging nicht, das wurde entweder sofort bestraft, oder später, mit Nichtrauchen, also den ganzen Tag gebückte Haltung und das geht ins Kreuz, kann ich Euch nur sagen. Hm, diese Holzschuhe taten ihr übriges. Irgendwann kam dann der Abend, und der [
      Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] Heimleiter [Artur] Kalus mit dem Schäferhund, die Praktikanten hinter uns, die beiden Brüder [Diakone] links und rechts vor uns und der Befehl.

      Wenn wir dann Abends ins Heim kamen, der Heimleiter hatte einen abgerichteten Schäferhund, dann standen wir in Dreiereihe vor der Tür, und warteten auf das Kommando ( Einrücken ) und schon entstand Gedrängel, der Hund des Heimleiters [Artur] Kalus biss nun jeden der nicht schnell genug nach drinnen verschwand, während hinter uns die zwei Praktikanten uns ins Genick schlugen.


      Der Alptraum

      Ein Alptraum in diesem Moorlager, wo wir den ganzen Tag Torf gestochen hatten, und nun mit Hund, Heimleiter, Brüdern [Diakonen] und Praktikanten [Diakonen-Schüler] durch die Tür nach drinnen getrieben wurden. Tja, kaum waren wir drinnen, hieß es sofort ( Schnauze), wir durften nicht sprechen, nicht einmal husten, sonst hieß es gleich – heute keine Rauchpause – aber mit welchem Ton, diese Brüder [Diakone], – ich weiß nicht woher sie waren – die schrien andauernd, es gab nicht ein einziges Wort was die mal normal aussprachen. Andauerndes „Schnauze“ halten für uns und für diese Brüder [Diakone], andauerndes Schreien. Womöglich waren sie früher Soldaten, die nichts mehr hörten? Hm, jedenfalls hieß dieses Moorlager ( Deckertau ) und gehörte zu Freistatt. Bethel [ Diakonie / Innere Mission / Evangelische Kirche in Deutschland ].

      Das Moorlager war ein richtiger Schweinestall. Immer wurde da geschrieen von diesen Brüdern [
      Diakonen], normales Sprechen war denen wohl nicht beigebracht? Den ganzen Tag nur Schreien. Morgens, nachdem wir etwas Haferschleim geschluckt hatten ging es mit der Pumplore ins Moor.
      Gib ihm saures, es war den Brüdern [Diakonen] nie schnell genug, diesen Schreihhälsen. Dann waren wir am 'Stich', und nun mußten wir in Dreierreihe antreten und mit Stechspaten und Stecheisen zum Abbau latschen. Mit den Holzdingern konnte man ja nicht laufen. Na jedenfalls, als wir dort waren ging es gleich mit Geschreie weiter, anfangen, wie lange dauert das denn noch ich werde Euch gleich Beine machen, bis heute weiß ich nicht was Beine machen bedeutet!
      [
      Brauntorf / Weißtorf stechen ] Also mit dem Stechspaten eine Reihe eingestochen und dann mit Stecheisen die Reihe Stück für Stück ausgestochen und nach oben, auf die Moorkante gelegt von wo der nasse Torf dann durch Kollegen auf einen Reihenhaufen gelegt wurde, wo er dann trocknen konnte. So nervtötent ging das jetzt stundenlang weiter, bis zum Abend. Dann ging es in umgekehrter Reihenfolge, wieder zurück ins Lager, wo uns der [Hausvater] [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] [Artur] Kalus mit seinem Schäferhund erwartete.

      AAAAAAAAntreten, schrie der Kregeffsky ( Bruder ) [
      Diakon] schneller schrie Bruder Scheffler [Diakon], wir machten schon so schnell wir konnten, aber es wurde weiter geschrieen. Und dann der Befehl: Eiiinrüüücken, schon schlugen uns die Praktikanten Stemmermann [Diakon-Schüler] und Schneider [Diakon-Schüler] von hinten ins Genick. Und der Hund biß jeden den er erwischen konnte. Der Hund war links, der [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] [Artur] Kalus ebenfalls, die Praktikanten [Diakon-Schüler] hinten und Kregeffsky [Diakon] und Scheffler [Diakon] vor uns, da wir aber nicht so schnell durch diese schmale Tür konnten, und die Praktikanten [Diakon-Schüler] uns von hinten ins Genick schlugen und dabei ebenfalls schrien, entstand natürlich Gedrängel uns so biß eben der Schäferhund jeden den er erwischte. Der [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] [Artur] Kalus hätte den Hund an die Leine nehmen müßen, aber er fand daran Gefallen wie wir gebissen wurden, dieser Saukerl!

      QUELLE: http://der-moorkater.over-blog.de/5-index.html
      QUELLE: Teile dieser Texte sind, möglicherweise, auch auf der Webseite http://www.schlaege.com/html/aktuelles.html
      und in dem Sachbuch von PETER WENSIERSKI »Schläge im Namen des HerrnDie verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik« wieder zu finden.
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Ja, so wars. Ich kann das bestätigen. Gewonnene Erkenntnis aus vielen Berichten und Erzählungen Betroffener.

      Mal was nebenbei: ich hatte mal mit einem Herrn Kalus zu tun, der ist im Amt Sulingen beschäftigt. Als ich ihn fragte, ob er mit " diesem Kalus " verwandt sei, schmiß er mich aus der Amtsstube. :LOL:

      Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

      .
      Weiterführend zu allen vorhergehenden von mir hier in diesem Thread getätigten Beiträgen und, insbesondere, auch ergänzend zu Beitrag 110; aus diesem Beitrag 110 und allen meinen vorhergehenden Beiträgen hier in diesem Thread ist auch genau zu erkennen von welchem Zeitraum in der Geschichte hier die Rede ist, und mit welchem Zeitraum der „Heimerziehung“ überhaupt wir uns überall befassen und worauf wir die Öffentlichkeit und besonders auch die Gesamtgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland versuchen aufmerksam zu machen.

      Jeder der Kinder und Jugendlichen, die in den 1950er und 1960er Jahren im Arbeitszwangslager FREISTATT interniert war und zur ZWANGSARBEIT im Moor verbannt war – und besonders auch in DECKERTAU oder in HAUS NEUWERK eingesperrt war – wird sich sofort an [Hausvater] [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] [Artur] Kalus und seinen bissigen Schäferhund erinnern können; und nicht umsonst war der Nickname dieses Schweinekerls [Hausvater] [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] [Artur] Kalus Himmler
      “ ( ein ihm von den Kindersklaven verpasster Nickname ). Und jeder der Kinder und Jugendlichen, die irgendwann mal über diesen Zeitraum in diesem Moorlager waren wird ebenso nie den Schläger [Diakon] [Wilhelm] Scheffler vergessen können.

      .
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

      .
      FREISTATT IM WIETINGSMOOR.

      FREISTATT
      wie „zu den guten alten Zeiten als es noch ein ARBEITSZWANGSLAGER war.

      Eine riesengroße Party um sein 114-jähriges BESTEHEN zu feiern.

      FREISTATT – an den stillgelegten Torfstichen des Freistätter Moors und an DECKERTAU vorbei – mit den Looren ( bzw. Moorbahn ) nach HEIMSTATT.

      VOM ARBEITSZWANGSLAGER zur HIMMELFAHRT

      Donnerstag, 9. Mai 2013Himmelfahrtstagin FREISTATT.

      was man so alles tut zur Erinnerung… …und for allem, zur Aufarbeitung ( sprich „Verdrängung“ ) der unrümlichen Vergangenheit...

      Auch für Dich eine Wallfahrt / Pilgerfahrt in das ehemalige ARBEITSZWANGSLAGER FREISTATT fällig ?
      .
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Mandolinchen schrieb:

      Martini schrieb:

      Wirst auch du an der PARTY teilnehmen ?

      Ja, werde ich. :)

      Auch ich werde, wie jedes Jahr Himmelfahrt, daran teilnehmen.

      Nicht mit Hass oder Rachegedanken, sondern mit sehr viel Freude..

      Warum?

      Weil ich sehe und auch spüre, daß sich dort einiges geändert hat ,seit der Zeit wo ich mich dort aufhalten mußte. Die Leute , die dort Heute agieren, haben mit denen von Damals nichts gemein.

      Die Methoden, die Damals den Kindern und Jugendlichen aufgezwungen wurden sind, so hoffe ich jedenfalls, nicht mehr wiederholbar.

      Deshalb freue ich mich auf dieses Fest, natürlich ohne die Vorgänge von damals jemals vergessen zu können.
      Dateien
      • SAM_0001.JPG

        (473,35 kB, 90 mal heruntergeladen, zuletzt: )

      Atollo schrieb:

      Weil ich sehe und auch spüre, daß sich dort einiges geändert hat


      Es hat sich dort einiges geändert? Kleine Sklavenarbeit mehr? Keine Prügel mehr?

      Nicht zu fassen, dieser Fortschritt!

      Wenn Du schon mal dort bist, und vor lauter Glückseligkeit nicht den Verstand verlierst, dann frag mal die Verantwortlichen - die übrigens damals wie heute die Gleichen sind - was sie gedenken an Wiedergutmachung für Deine Arbeit dort zu leisten. Rechne ihnen mal vor, was sie an Dir verdient haben und was sie Dir dafür gegeben haben: Kaputte Vita, kaputte Knochen, zerstörte Jugend und gestörtes Vertrauen in Deine Mitmenschen.

      Oder lässt Du Dich mit einem Stückchen Kuchen, einem Tässchen Kaffee und salbungsvollem Gewäsch beeindrucken?

      Mach Dich grade, Klaus!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Nun muß ich dazu auch mal was loslassen.
      Sollen die Freistätter Bürger, wozu Jugendliche, Kleinkinder, Obdachlose, Behinderte , viele Senioren und der große Schulverbund gehören, auf alles und jede Freude verzichten, weil in dem Ort einmal, vor vielen vielen Jahren, schlimmes Unrecht geschah? Sollen sie nun alle in Sack und Asche durchs Leben gehen, nur, weil sie in Freistatt wohnen?

      Die heutigen Bürger haben alle Rechte, wie andere es in ihren Wohnorten auch haben. Von den damals Verantwortlichen leben nicht mehr viele, und die meisten davon sind sehr alt und krank.
      Man sollte die Kirche im Dorf lassen! In Hamburg gab es auch unsagbar schlimme Vorkommnisse in den Heimen. Sollen sie deswegen nun den Hamburger Dom abblasen?

      Hass macht krank!

      Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

      .
      Die Ortschaft FREISTATT ( BETHEL IM NORDEN ) ( DIAKONIE / EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND ) und ihre unrühmliche Vergangenheit, die man gerne unter den Teppich kehren möchte.

      Ich und alle anderen Betroffenen der damaligen nachkriegsdeutschen Kinderheimhöllen ( 1945-1985 minimum ! ), die die alle dafür Verantwortlichen und Mitverantwortlichen, und in diesem Falle, natürlich auch die Bodelschwinghschen Anstalten Bethel / Bethel-Stiftung als Eigentümer und Betreiber ( von 1899 bis zum heutigen Tage ! ) von FREISTATT ( BETHEL IM NORDEN ) ( DIAKONIE / EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND ) anprangern und immer wieder bloßstellen, prangern natürlich nicht die Bewohner oder die gewöhnlichen dort einkehrenden Besucher an, und haben dies auch noch nie getan ( zu unterstellen dass wir dies täten wäre völlig absurd ).

      Genauso wenig wie man die heutigen Einwohner, Besucher und Gäste in anderen unrühmlichen Orten, Dörfern und Städten in Deutschland oder Polen oder wo auch immer anprangern würde oder würden wolle.

      „Hasse das Böse.“ --- Wir hassen das Böse, und es hilft uns zu heilen.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Mandolinchen schrieb:

      Sollen sie nun alle in Sack und Asche durchs Leben gehen............?

      Das könnte man beliebig erweitern auf den Holocaust, denn dafür müssen wir uns heute noch entschuldigen obwohl in den Gulags der Soviets viel mehr Menschen durch die Blutmühle gingen.
      Ich vergass, die Soviets gehörten ja zur Siegermacht.....................

      Hach, das war nun eine ganz böse Aussage von mir, wer gibt mir jetzt den Stempel? :D

      Kahuna schrieb:

      Das könnte man beliebig erweitern

      Stimmt, viele Regierungen haben ihre unsäglichen Verbrechen in ihrer Geschichte. Doch weil "A". Menschen abgemurkst hat, wird das abmurksen von "B" nicht weniger schlimm.
      Schlimm wird es erst, wenn wir aufwerten oder so tun, als ob nur andere Schuld haben. Deswegen muss man nicht in "Sack & Asche" gehen, aber das Bewusstsein haben, damit sich etwas nicht wiederholen kann.