Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

      Die Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen Fürsorgehölle FREISTATT

      .
      ( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


      NACHTRAG & ABSCHLUSS, insbesondere, zu Beitrag 18 ( oben ).


      Evangelisch-lutherische Anstalten Bethel ( Bielefeld ), Nordrhein-Westfalen
      "FREISTATT" ( Freistatt, Kreis Diepholz, Niedersachsen )
      seit 2019 umbenannt in "BETHEL IM NORDEN"
      ( d.h. "Haus Gottes im Norden" [ alle Bethel Aussenstellen in Niedersachsen insgesamt ! ] )


      Durchgehendunter allen politischen Systemen ! von 1899 bis mindestens Mitte der 1980er Jahre: Alle Jugendämter ( in den alten Bundesländern ! ) – deutschlandweit ! haben damals männliche jugendliche Zwangsarbeiter zur Zwangsarbeit im Moor nachFREISTATTentsandt, bzw. verbracht ( die Religionszugehörigkeit der jugendlichen Insassen / Moorarbeiter spielte dabei nicht die geringste Rolle ! ) !!!Jeder wurde in
      FREISTATTnicht nur zur Arbeit gezwungen, sondern auch zum Kirchgang in die Freistätter Ev.-luth. Kirche gezwungen
      !!!
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Die Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen Fürsorgehölle FREISTATT ( allemal vergleichbar mit TORGAU in der DDR ! )

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      ( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


      Protestantisch-christliche Heimerziehung in Deutschland.

      Wer auch immer innerhalb oder ausserhalb ihrer Religionsgemeinschaft oder dieser Geschäftsbranche oder alliierter Geschäftsbranchen es behaupten mag, dass diese stattgefunden hat …

      Lückenlose AufarbeitungihrerVERBRECHENIN DERHEIMERZIEHUNGhat dieEVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND“ ( „EKD“ ) bisher ganz bestimmt nicht geleistet !

      Lückenlose AufarbeitungihrerVERBRECHENIN DERHEIMERZIEHUNGhat dieINNERE MISSIONbisher ganz bestimmt nicht geleistet !

      Lückenlose AufarbeitungihrerVERBRECHENIN DERHEIMERZIEHUNGhat dieDIAKONIE bisher ganz bestimmt nicht geleistet !

      Lückenlose AufarbeitungihrerVERBRECHENIN DERHEIMERZIEHUNGhatBETHEL“( IN BIELEFELD, IN NORDRHEIN-WESTFALEN ) bisher ganz bestimmt nicht geleistet !

      Lückenlose AufarbeitungihrerVERBRECHENIN DERHEIMERZIEHUNGhatFREISTATT“ ( IM LANDKREIS DIEPHOLZ, IN NIEDERSACHSEN ) bisher ganz bestimmt nicht geleistet !

      Lückenlose AufarbeitungihrerVERBRECHENIN DERHEIMERZIEHUNGhatBETHEL IM NORDEN“ ( IM HANNOVERSCHEN ) einschließlich demBIRKENHOF IN HANNOVER“ ( IN HANNOVER-KIRCHENRODE ) IN NIEDERSACHSEN INSGESAMT bisher ganz bestimmt nicht geleistet !

      Diese meine Behauptung ist grundlegend bewiesen von der DEUTSCHEN GESAMTORGANISATION EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE selbst, in

      1. ) der VON IHR, DER EKD in Auftrag gegebenen Präsentation und Veröffentlichung ihrer diesbezüglichen Geschichte in einer über ungefähr 1 Jahr andauernden Ausstellung im DEUTSCHEN HISTORISCHEN MUSEUM, in Berlin, im Jahre 1998/1999, betitelt »Die Macht der Nächstenliebe – Einhundertfünfzig Jahre Innere Mission und Diakonie ( 1848-1998 )« ( 384 Seiten, Verlag: Jovis ( Dez. 1999 ); ISBN-10: 3931321177 | ISBN-13: 978-3931321178 ).
      Diese Veröffentlichungals 384-seitiger Ausstellungskatalog – enthält die offizielle Geschichte der DIAKONISCHEN WERKE DER EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND – aber kein einziges Wort über die „HEIMERZIEHUNGIM NACHKRIEGSDEUTSCHLAND UND DIETÄTIGKEITENDER EKD / DIAKONIE IN DIESERHEIMERZIEHUNG“. Das Ganze kommt vielmehr einer Geschichtsfälschung gleich.
      Ein mehr detailierter obwohl nur kurzer Bericht über DIESE VERÖFFENTLICHUNG DER EKD existiert im Internet, u.a., auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/GERMAN-DEUTSCH_-_Buecher-und-Filme.php ( mit Abbildung ) ( dort, bitte, ein bißchen runter scrollen ).
      Für einen Nachdruck dieser 384-Seiten offiziellen Geschichte der DIAKONIE / EKD, am 6. Juni 2007, im Kohlhammer Verlag; ISBN-10: 3170191969 | ISBN-13: 978-3170191969, siehe @ http://www.amazon.de/Die-Macht-N%C3%A4chstenliebe-Einhundertf%C3%BCnfzig-1848-1998/dp/3170191969.

      2. ) Prof. Dr. Manfred Kappeler in einer 5-seitigen Rezension / Kritik zur 1. Auflage des am 15. Mai 2009 erschienenen Buch »ENDSTATION FREISTATT – Fürsorgeerziehung in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bis in die 1970er Jahre« ( im Bethel-Verlag; ISBN-10: 3895346764 | ISBN-13: 978-3895346767 ) spricht, u.a., von Relativierungen der TatsachenmitTendenz sogar zur Geschichtsfälschung.
      Prof. Dr. Manfred Kappelers 5-seitige Rezension / Kritik – der 1. Auflage erschienen am 15. Mai 2009 – ist wiedergegeben @ http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Freistatt_Kappeler.pdf;
      ( AMAZON berichtet bezüglich der 1. Auflage: Mai 2009 @ http://www.amazon.de/Endstation-Freistatt-Matthias-Benad/dp/3895346764 );
      ( AMAZON berichtet bezüglich der 2. Auflage: November 2011 @ http://www.amazon.de/Endstation-Freistatt-F%C3%BCrsorgeerziehung-Bodelschwinghschen-Anstalten/dp/3895348767 );

      3. ) Dr. Carlo J. Burschel in einer 8-seitigen Rezension / Kritik zur 1. Auflage des am 15. Mai 2009 erschienenen Buch »ENDSTATION FREISTATT – Fürsorgeerziehung in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bis in die 1970er Jahre« ( im Bethel-Verlag; ISBN-10: 3895346764 | ISBN-13: 978-3895346767 ) vertritt, u.a., darin die Meinung die Erwartungen an eine offene Aufarbeitung des Heimskandals durch die – nach längerer Verzögerung erschienene – Bethel-Studie wird enttäuscht.
      Dr. Carlo J. Burschels 8-seitige Rezension / Kritik – der 1. Auflage erschienen am 15. Mai 2009 – ist wiedergegeben @ http://gewalt-im-jhh.de/commont_rezension_buch_freistatt.pdf
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      Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

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      ( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


      Wenn schon, denn schon sollte es, m.E., zumindest lesen

      » FreistattDiakonie FreistattBethel «

      Für Uneingeweite bedeutet aber auch dies jedoch garnichts.

      Was für eine lahme Threadüberschrift !

      ( und noch dazu, wie es momentan präsentiert wird, inkorrekt ! )

      Das ist schon beinahe so als wenn man bezüglich dem geschlossenen Jugendwerkhof TORGAU sagen oder schreiben würde

      Erholungsheim TORGAU“ oder

      Genossenschaftliche Jugendherberge TORGAU

      (
      was natürlich auch völlig in die Irre führend wäre !
      )

      Damals hieß „FREISTATT“,

      ANSTALT FREISTATT“ oder
      FREISTATT IM WIETINGSMOOR


      FREISTATT -
      Erziehungsanstalt für schwererziehbare Jungen


      Fürsorgeerziehungsanstalt FREISTATT im Wietingsmoor

      ENDSTATION FREISTATT
      ( eine Art bundesrepublikanisches Jugendkonzentrationslager im Moor ! )

      und das ev.-luth.BETHEL“ ( = Haus Gottes ) war der TRÄGER, bzw. die KOMMANDANTUR ( anfangend schon in 1899; und bis zum heutigen Tage weiterhin ist und bleibt )

      genauso wie Margot Honecker ( Ministerium für Volksbildung DDR von 1963-1989 ) die eigentliche BESTIMMUNGSPERSON fürTORGAU“ war

      und genauso wie der pädophile ( angebliche ) ex-SS-Mann und ex-Bethel-Erzieher, Sektenführer, Paul Schäfer, in den 1950er, 1960er, 1970er und 1980er Jahren, BESTIMMUNGSPERSON in der Colonia Dignidad ( „Kolonie der Würde“ = privates urchristliches Arbeitslager und Folterlager ! ) in Chile war.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Mandolinchen schrieb:

      Teddy, eigentlich müßtest Du Dir die Frage selbst beantworten können. :)
      Wenn Du der bist, den meine.
      Also: ich hatte nichts mit Freistatt zu tun, aber ich habe etwas damit zu tun. Okay? :D

      warum sollte ich Dir eine Frage stellen, wenn ich die Antwort schon kenne? Habe ich hier was nicht richtig verstanden oder eine unerrwünschte Frage gestellt ?

      » Freistatt – Diakonie Freistatt – Bethel « ---- und andere geschlossenene "Jugendwerkhöfe im Westen".

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      ( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


      Die Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen Fürsorgehölle FREISTATT ( allemal vergleichbar mit TORGAU in der DDR ! )


      Keine Rehabilitation und keine Entschädigung für westliche Heimopfer.


      Weiterführend zu Beitrag 21, Beitrag 22 und Beitrag 23 ( oben ).


      „REHABILITIERUNG“ / „REHABILITATION“

      Keine „REHABILITIERUNG“ für Opfer der alten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland.


      Den jahrelang für ihre Arbeitskraft ausgebeuteten minderjährigen Jungen und Mädchen WIRD VON DEN VERANTWORTLICHEN AUSBEUTERN UND NUTZNIEßERN DIESER IHRER ARBEITSKRAFT EINE ENTSCHÄDIGUNG VERWEIGERT.

      Zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der DDR ( Jungen und Mädchen ) haben zumindest die Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden. --- So auch die Opfer des JUGENDWERKHOFES TORGAU.

      Zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der BRD ( Jungen und Mädchen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Jungen ! ) der ev.-luth. Fürsorgehölle FREISTATT / BETHEL IM NORDEN ( Kreis Diepholz, in Niedersachsen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Mädchen ! ) der ev.-luth. Fürsorgehölle BIRKENHOF / BETHEL IM NORDEN ( in Hannover-Kirchenrode, in Niedersachsen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Mädchen ! ) der kath. Fürsorgehölle DORTMUNDER VINCENZHEIM ( der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincenz von Paul, in Dortmund, Nordrhein-Westfalen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Jungen ! ) der staatlicherseits betriebenen Fürsorgehölle GLÜCKSTADT ( in Schleswig Holstein ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Dort, in FREISTATT, im BIRKENHOF, im DORTMUNDER VINCENZHEIM und in GLÜCKSTADT, und in vielen, vielen anderen solcher damaligen Kinderheimhöllen und Fürsorgehöllen der alten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland ( dem ehemaligen Westdeutschland ) gibt es keine Gedenkstätte wie im ehemaligen JUGENDWERKHOF TORGAU ( in der ehemaligen DDR ).

      Und es gibt auch keine Entschädigung für die vielen, vielen Opfer dieser TOTALEN INSTITUTIONEN der westlichen Länder Deutschlands.


      Für zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der DDR ( Jungen und Mädchen ) besteht zumindest ein Gesetz ( das StrRehaG ) gemäß dem sie „REHABILIERT“ werden können und auch sollen — aber das bevorzugt man, JETZT, nicht anzuwenden, weil das ja in einer „ANGEMESSENEN ENTSCHÄDIGUNG“ resultieren könnte.

      Stattdessen will man lieber Heimopfer-OST sowohl wie auch Heimopfer-WEST über einen gleichlautenden nicht rechtsverbindlichen „HILFSFONDS“ mit „ALMOSEN“ abspeisen.



      ( PS. @ »Teddy« – Private Kommunikation sollte, meines Erachtens, per PRIVATER NACHRICHT oder EMAIL stattfinden. [ Diese Möglichkeit zwischen Euch privat zu kommunizieren müßt Ihr aber erst einmal wiederherstellen – denn, anscheinend, habt Ihr sie irgendwann mal abgeschaltet. ] )
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      TrümmerLotte schrieb:

      Es wird seitens der Politik immer noch "in Mauern" gedacht.

      Bevor wir von Anderen fordern und erwarten, das sie nicht "in Mauern" denken, sollten wir selbst unsere eigenen Mauern einreißen, von denen reichlich vorhanden sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ninguno“ ()

      ninguno schrieb:

      Bevor wir von Anderen fordern und erwarten, das sie nicht "in Mauern" denken, sollten wir selbst unsere eigenen Mauern einreißen, von denen reichlich vorhanden sind.

      Solange die Politik die Mauern weiter stehen lässt, wird sich auch in den Köpfen der Bürger nichts ändern.

      Fakt ist doch: gerade in der Heimkinderangelegenheit wird mit zweierlei Mass gemessen, aber nicht nur da. Und das noch nicht einmal versteckt, sondern ganz offen mit allem Drum und Dran.

      Also werden Mauern in den Köpfen weiterhin existieren, wenn nicht sogar wieder wachsen.

      TrümmerLotte schrieb:

      Ninguno, das ist richtig - jedoch braucht der Einzelne immer noch eigene Mauern, um sich schützen zu können. Nicht jede Mauer sollte eingerissen werden oder kann eingerissen werden.


      Du hast von Mauern gesprochen, in der die Politik noch denkt und agiert. Also nicht von persönlichen Schutzräume(Mauern). Dies ist m.E. ein riesiger Unterschied.



      Mandolinchen schrieb:

      ninguno schrieb:

      Bevor wir von Anderen fordern und erwarten, das sie nicht "in Mauern" denken, sollten wir selbst unsere eigenen Mauern einreißen, von denen reichlich vorhanden sind.

      Solange die Politik die Mauern weiter stehen lässt, wird sich auch in den Köpfen der Bürger nichts ändern.

      Fakt ist doch: gerade in der Heimkinderangelegenheit wird mit zweierlei Mass gemessen, aber nicht nur da. Und das noch nicht einmal versteckt, sondern ganz offen mit allem Drum und Dran.

      Also werden Mauern in den Köpfen weiterhin existieren, wenn nicht sogar wieder wachsen.

      Mando, ich dachte hier weniger daran, das Bürger wie eine Schafherde das übernehmen, was die große Politik vorgibt.(Machen wir ja sonst auch nicht.) Auch hatte ich keine Ost-West-Mauer im Sinn. Ich dachte vielmehr an Kleinigkeiten, die für jeden erreichbar sind. Mäuerchen, die unser Leben beschweren, verzerren, oder sogar zerstören, doch wo wir etwas tun könnten, wenn wir denn wollen. Und dies fängt bei jedem persönlich an und nicht in der großen Politik. Das man nicht anders kann, weil.... ist genauso eine Ausrede, wie alles auf den „Lieben Gott“ zu schieben. Hier ist jeder Einzelne gefragt und gefordert.
      Das fängt schon hier im Forum an:
      der eine will eine Demo organisieren und es wird runter geschrieben.
      Einer weigert sich an Demos teilzunehmen, und er wird nieder gebrüllt.

      Menschen nehmen den Fond für sich in Anspruch und werden geistig massakriert.
      Andere verweigern sich und sind plötzlich die Bösen.

      Eine(r) schreibt etwas, aber durch die Mauer im Kopf fühlt sich irgendeiner persönlich angegriffen, obwohl der Schreiber ganz allgemein geschrieben hat und keinen bestimmten Menschen meinte. U.s.w.

      Die kleinen persönlichen Mauern im alltäglichen Leben sind es, die uns vergessen lassen, wie wir mit anderen Menschen umzugehen haben. Wie wir leben können ohne Feindschaft und Streit. Und dort müssen wir ansetzen und nicht bei der großen Politik. Dazu sind wir zu klein. Denn wenn wir darauf warten, ohne selbst etwas zu ändern, werden wir alt, verbittert, zornig und desillusioniert durch den Rest unserer Tage, Wochen, Monate oder sogar noch Jahre marschieren.

      Ob es das wert ist?

      Und mit zweierlei Maß messen? Machen wir dies hier nicht genau so? Ostheime, Westheime, Torgau, Freistadt etc.Vergleiche über Vergleiche. Doch keiner weiß oder kann es ermessen, wie ein anderer etwas empfunden hat. Egal in welchem Heim er verfrachtet wurde. Ich erinnere nur mal an den Thread wegen "Kindererholungsheime". Ist nicht Quälen, Missbrauch und alles was dazu gehörte egal, wo dies statt gefunden hat? Kindern denen dies passiert, denken nicht an Örtlichkeiten, sondern an die Taten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ninguno“ ()

      » Freistatt – Diakonie Freistatt – Bethel « ---- und andere geschlossenene "Jugendwerkhöfe im Westen".

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      ( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


      Noch einmal hoch geholt: Mein Beitrag – Beitrag 28 auf Seite 1 dieses Threads » Freistatt – Diakonie Freistatt – Bethel « – vom Sonntag, 17. Juni 2012, um 03:47 Uhr.

      Die Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen Fürsorgehölle FREISTATT ( allemal vergleichbar mit TORGAU in der DDR ! )


      Keine Rehabilitation und keine Entschädigung für westliche Heimopfer.


      Weiterführend zu Beitrag 21, Beitrag 22 und Beitrag 23 ( oben ).


      „REHABILITIERUNG“ / „REHABILITATION“


      Keine „REHABILITIERUNG“ für Opfer der alten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland.


      Den jahrelang für ihre Arbeitskraft ausgebeuteten minderjährigen Jungen und Mädchen WIRD VON DEN VERANTWORTLICHEN AUSBEUTERN UND NUTZNIEßERN DIESER IHRER ARBEITSKRAFT EINE ENTSCHÄDIGUNG VERWEIGERT.

      Zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der DDR ( Jungen und Mädchen ) haben zumindest die Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden. --- So auch die Opfer des JUGENDWERKHOFES TORGAU.

      Zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der BRD ( Jungen und Mädchen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Jungen ! ) der ev.-luth. Fürsorgehölle FREISTATT / BETHEL IM NORDEN ( Kreis Diepholz, in Niedersachsen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Mädchen ! ) der ev.-luth. Fürsorgehölle BIRKENHOF / BETHEL IM NORDEN ( in Hannover-Kirchenrode, in Niedersachsen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Mädchen ! ) der kath. Fürsorgehölle DORTMUNDER VINCENZHEIM ( der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincenz von Paul, in Dortmund, Nordrhein-Westfalen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Jungen ! ) der staatlicherseits betriebenen Fürsorgehölle GLÜCKSTADT ( in Schleswig Holstein ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Dort, in FREISTATT, im BIRKENHOF, im DORTMUNDER VINCENZHEIM und in GLÜCKSTADT, und in vielen, vielen anderen solcher damaligen Kinderheimhöllen und Fürsorgehöllen der alten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland ( dem ehemaligen Westdeutschland ) gibt es keine Gedenkstätte wie im ehemaligen JUGENDWERKHOF TORGAU ( in der ehemaligen DDR ).

      Und es gibt auch keine Entschädigung für die vielen, vielen Opfer dieser TOTALEN INSTITUTIONEN der westlichen Länder Deutschlands.


      Für zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der DDR ( Jungen und Mädchen ) besteht zumindest ein Gesetz ( das StrRehaG ) gemäß dem sie „REHABILIERT“ werden können und auch sollen — aber das bevorzugt man, JETZT, nicht anzuwenden, weil das ja in einer „ANGEMESSENEN ENTSCHÄDIGUNG“ resultieren könnte.

      Stattdessen will man lieber Heimopfer-OST sowohl wie auch Heimopfer-WEST über einen gleichlautenden nicht rechtsverbindlichen „HILFSFONDS“ mit „ALMOSEN“ abspeisen.

      Und das Ganze hat nichts mit „Mauer“ zu tun – weder aktuell, noch im Kopf ( und schon garnicht in Bezug auf die Betroffenen, ob OST oder WEST ! ) – , sondern hat mit RECHT UND GESETZ zu tun und mit GLEICHHEIT VOR DEM GESETZ zu tun und mit ANWENDUNG VON GESETZEN überhaupt, einschließlich dem GRUNDGESETZ !!!
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Freistatt war, wie bekannt, eine Einrichtung der von Bodelschwinghschen Anstalten mit der Zentrale in Bielefeld. Der Hauptverantwortliche dort war immer ein von Bodelschwingh. Und was macht nun der jetzige Bodelschwingh? Lesen wir:

      "Mittlerweile gesteht die Diakonie das Unrecht ein, das sie in Freistatt in der Vergangenheit begangen hat, und beteiligt sich aktiv an seiner Aufarbeitung, allerdings nur so weit, wie sie für die Diakonie keine größeren Kosten verursacht. Das heißt, eine Entschädigung der Opfer für die lebenslangen psychischen, sozialen, teils auch körperlichen Folgeschäden, sowie eine Nachzahlung aufgrund von Zwangsarbeit nicht abgeführter Rentenversicherungsbeiträge fand bisher nicht statt. Ebenso wurden keine Täter und Verantwortliche (die sogenannten “Erzieher”, “Hausväter” und Diakone) für ihre Untaten zur Rechenschaft gezogen." (Aus: "Freistatt und seine Anstalten")

      Stattdessen kümmert sich der jetzige von Bodelschwingh um Kinder in Tschernobyl: welt.de/regionales/duesseldorf…dann-kam-Tschernobyl.html

      Wenn Du also ein ehemaliges Heimkind bist, dass in Freistatt soviel Leid erfahren hat und du wissen möchtest, warum sich Herr von Bodelschwingh als der Verantwortliche für Freistatt nicht darum kümmert, dass Dir endlich Gerechtigkeit widerfährt, dann ruf ihn an und frag ihn das!

      Von Bodelschwingh Dietrich
      Carl-Diem-Str. 31
      32257 Bünde
      Tel.: (0 52 23) 9 85 99 46
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      sich an einen nachfolger von bodelschwingh zu wenden wird wohl nicht viel bringen..das wäre ja genauso, als wenn sich ex-heimis bei den nachkommen von käthe kollwitz beschweren würden nur weil sie in einem heim das diesen namen trägt, drangsaliert wurden..fakt ist, daß die diakonie und der staat dafür verantwortlich sind, was damals in freistatt geschah.

      gruß...klaus
      Hast Du den Beitrag nicht gelesen Klaus 1946?

      Es geht hier nicht um einen Nachfolger von Bodelschwingh, sondern um einen Bodelschwingh der Verantwortung trägt! Google einfach mal: Freistatt und seine Heimleiter.

      Die Diakonie, also der Staat sind auch verantwortlich, keine Frage. Aber der Hauptverantwortliche für das Freistatt-KZ ist von Pastor Bodelschwingh gewesen. Er hat dieses menschenunwürdige System installiert und seine Nachfolger des gleichen Namens, der gleichen Familie haben seine Arbeit fortgesetzt.

      Dein Käthe Kollwitz Vergleich unterstellt mir, schlecht recherchiert zu haben oder schlecht informiert zu sein. Das ist nicht der Fall, Dietrich von Bodelschwingh wohnt hier hier in Bünde zwei Straßen weiter.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses