Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

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      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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      Das Bethel-eigene Freistatt und der gleichnamige Film

      Dieser wichtige Film wurde auch im Ausland gezeigt!

      Die Hölle von Freistatt

      FILM REVIEW FOR THIS FILM IN ENGLISH: http://www.imdb.com/title/tt3127698/reviews

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      [ FREISTATT (2015) = ] SANCTUARY (2015)

      User Reviews

      [The] Truth about the way kids are treated by a Sadist world

      17 July 2017 | by
      idaaning

      Thanks [Marc] Brummund for such an excellent work! There should be more such courageous people who can tell the truth [to] the face of a super-hypocrite society in which we live. We live in a society which has no shortage of Sadists and very unfortunately children are the softest sufferer. I spent a year and half in a Missionary School in West Bengal, Kolkata. I was luckier than Wolfgang [in FREISTATT in Germany] [in this film] because my mother protected me; she did listen to me when I came home for summer vacations and complained that I will die if I go back to the mission. The film is actually so realistic, unlike what many reviewers here feel [on this Internet-platform: http://www.imdb.com/title/tt3127698/reviews (8 reviews altogether so far)]. I know that because I had been in a similar institution, though thousands of kilometres away [in another country on a different continent]. I remember how cruel had been many people in my locality after I returned from the coveted missionary school. There were many who asked why I returned, some suggested that I was kicked out. So I can understand why Wolfgang hit the neighbour he met on the street after he left him home without meeting his mother. Rest assured that such terrible places [like FREISTATT] are still there [i.e., do still exist] in almost every country [of the world] and will be there as long as we don't properly learn to treat others of our own species respectfully.

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      Die Freistätter-Webseite http://www.wohnungslos.info/ bleibt jedoch von den heute für FREISTATT verantwortlichen Leuten weiterhin für Australien gesperrt und ich selbst habe den FILM "FREISTATT", hier in Australien (wo ich seit dem 24. März 1964 ansässig bin), bisher auch nicht sehen können/dürfen.
      Wobei sie doch die Freistätter-Webseite http://www.wohnungslos.info/ ganz einfach auch für Australien freischalten könnten und – zusätzlich – auch
      den Film von dort aus permanent streamen könnten. – Wollen diese aber auch heutigen dortigen Heuchler jedoch einfach nicht.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Zitat von Martini.

      Australien gesperrt und ich selbst habe den FILM "FREISTATT", hier in Australien (wo ich seit dem 24. März 1964 ansässig bin), bisher auch nicht sehen können/dürfen.
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      Martini.
      Ich habe irgendwo gelesen,das Du in Freistatt gewesen bist.Ich war im Auftrag von Herr Beverförden offieziel drei mal in Freistatt gewesen.Ich selbst war zwei Jahre auf Johannesburg in Börgermoor gewesen.Ich habe auch den Film über Freistatt gesehen und war Entteuscht über das,was uns ehemaligen in den Film vorgesetzt bekommen haben.
      Ich habe bei den Besuch in Freistatt ehemalige gesprochen.Ich war selbst Betroffener aus einen anderen Heim aber,was die ehemaligen,der Verwaltung an Taten und Versäumnisse Vorwarfen,ist das,was in den Film gezeigt wurde,ein Erhohlungs Erlebnis.Man kann,das was in Freistatt mit den Jugendlichen gemacht worden ist,mit den Emslandlager zur Zeit der Nazis in Börgermoor vergleichen.Eine Aufarbeitung,die der Taten der EV Kirche gerecht wäre,findet nicht Statt.

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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      REPORTAGE & DOKUMENTATION (eine Produktion des öffentlich-rechtlichen Senders NORDDEUTSCHER RUNDFUNK) über die westdeutsche Bethel-eigene Fürsorgehölle "FREISTATT" in der auch Martin MITCHELL eingesperrt war und gezwangsarbeitet wurde in den frühen 1960er Jahren, bevor es ihm gelang im Alter von 17 Jahren und 9 Monaten nach Australien zu entkommen/auszuwandern.
      Anscheinend wurde diese Dokumentation über "FREISTATT" und über den gleichnamigen Film "FREISTATT" schon mehrmals im Jahre 2017 im deutschsprachigen Fernsehen gezeigt:
      "Endstation Freistatt – Das Erziehungslager im Moor" (Mi. 12.04.2017) @
      http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/endstation-freistatt-106.html (Länge: 43 Min. und 44 Sek.) (anscheinend auch verschiedentlich auf YouTube verfügbar)


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      Endstation Freistatt – Das Erziehungslager im Moor



      @ http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/freistatt-106~_v-standard644_baa8ce.jpg

      [ Echtes schwarz-weiß Original-Foto des manuellen Torfstechens im Freistätter Wietingsmoor, betitelt: „Heimkinder als billige Arbeitskräfte beim Torfstechen im Moor]

      Es ist eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte, die oft unvorstellbaren Lebensbedingungen, unter denen Tausende von Kindern und Jugendlichen in den 1950er- und 1960er-Jahren in kirchlichen Heimen und staatlichen Fürsorgeanstalten aufwuchsen.

      Bis heute wird dieses Thema in der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt. Dabei leiden die meisten der ehemaligen Heimkinder noch heute unter den Folgen der teilweise brutalen Züchtigung.

      Wer nicht folgte, wurde verprügelt

      Eines dieser Häuser war die Anstalt Freistatt im Kreis Diepholz. Abgelegen von der nächsten Ortschaft wurden die Jugendlichen hier als billige Arbeitskräfte in der Schlosserei oder beim Torfstechen im Moor eingesetzt. Wer nicht spurte, wurde von den Diakonen verprügelt und trug fortan selbst beim Kirchgang Kettenhosen, die nur Trippelschritte ermöglichten.

      Bis Anfang der 1970er-Jahre herrschten in der Zweigstelle der Bodelschwinghschen Anstalten Bethel [halbwegs zwischen Diepholz und Sulingen, in Niedersachsen, in der Bundesrepuublik Deutschland] diese Zustände. Und noch heute leiden die damals dort "verwahrten" jungen Menschen an den Folgen.

      [ Farbfoto eines der jetzt älteren ex-Freistätter Ehemaligen Heimkinder, betitelt: „Wolfgang Rosenkötter, ehemaliger "Zögling" in Freistatt.“ ]

      Der Dokumentarfilm erzählt auf berührende Weise die Geschichte von drei ehemaligen "Zöglingen" und zeigt, wie die Zeit in Freistatt ihr Leben bis heute geprägt hat. Wolfgang Rosenkötter ist einer von ihnen. Er verbrachte Ende der 1950er-Jahre 13 Monate in Freistatt. Eine Zeit, von der er heute sagt, dass sie für ihn "die Hölle auf Erden war".

      Trauer, Wut und Scham

      Mehrmals floh er aus Freistatt zu seinem Vater. Doch der glaubte ihm nicht, wenn er von den schlimmen Erlebnissen berichtete und brachte ihn immer wieder zurück in das christliche Heim. Die Autoritätshörigkeit der Elterngeneration und die aufkeimende Rebellion der Jugendlichen, in Heimen wie Freistatt traten diese Konflikte besonders deutlich zutage.

      Parallel zu den persönlichen Lebensgeschichten der ehemaligen Zöglinge skizziert der Film anhand von Archivaufnahmen und Interviews mit Zeitzeugen (darunter unter anderem die ehemalige RAF-Terroristin Astrid Proll) die gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit: Wirtschaftswunder und Verdrängung der Nazizeit treffen auf Rock'n'Roll und Jugendliche, die sich als "Halbstarke" gegen die starren Strukturen auflehnen.

      Untrennbar mit der 68er-Generation verbunden

      Mit der Studentenbewegung kam erstmals auch Kritik an den Verhältnissen in den Kinder- und Jugendheimen auf. Ein besonderer Schwerpunkt des Films liegt dabei auf dem Engagement der späteren RAF-Terroristen Ulrike Meinhof, Andreas Baader und Astrid Proll für die Fürsorgezöglinge. Dabei wird aufgezeigt, dass die Geschichte der Heimkinder auch ein Stück Nachkriegsgeschichte und untrennbar mit der 68er-Generation verbunden ist.

      Erst Anfang der 1970er-Jahre veränderten sich im Zuge der allgemeinen Liberalisierung der Gesellschaft auch in Freistatt die Verhältnisse, zu spät für Menschen wie Wolfgang Rosenkötter. Trauer, Wut und Scham darüber, ein Heimkind gewesen zu sein, trägt er noch immer in sich. Doch seit einigen Jahren kann er über die Erlebnisse offen sprechen. Heute ist er als Ombudsmann nicht nur Ansprechpartner für Jugendliche, die in Heimen leben. Auf seiner Lebensgeschichte beruht auch der Spielfilm "Freistatt", der im Sommer 2015 in die Kinos kam.

      Ein Film von Sascha Schmidt

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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      Heute, Sonntag, 7. Januar 2018 – bei 38 Grad Hitze in Adelaide, Süd Australien (gestern waren es sogar 41 Grad!) – habe ich nach 6 Stunden intensiver konzentrierter Arbeit folgenden für alle hilfreichen Beitrag in zwei diesbezüglichen Threads im IMHEIM.DE-Forum getätigt, und zwar genau hier:

      i.) getätigt @ http://imheim.de/forum/index.php/Thread/1752-Freistatt-Zwang-Gewalt-und-Willkür-gegen-Heimkinder/?postID=108241#post108241 (Sonntag, 7. Januar 2018, um 01:59 Uhr); und

      ii.) getätigt @ http://imheim.de/forum/index.php/Thread/1753-Freistatt-Film/?postID=108242#post108242 (Sonntag, 7. Januar 2018, um 02:02 Uhr).


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      Extensive und detaillierte – ergänzende – Information zu diesem seit 1899 bestehenden Bethel-eigenen 'Heim' „Diakonie Freistatt“ / „Freistatt“ / „Anstalt Freistatt“ / „Evangelisch-lutherische Fürsorgehölle Anstalt Freistatt“ / „Freistatt im Wietingsmoor“ / zu dieser „niedersächsischen Fürsorgehölle im Moor“ ist auch im HEIMKINDER-FORUM.DE zu finden:

      1.) im am Sonntag, 25. Mai 2008, um 00:05 Uhr, von Boardnutzerin »suza70« eröffneten Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/460-Freistatt-Diakonie-Freistatt-Bethel/ (Seither sind dort viele Seiten mit diesbezüglicher wichtiger Information gefüllt und zusammengetragen worden! – (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 224 diesbezügliche Beiträge verfasst!) (Und eine Kopie dieses Beitrags wird der 225. Beitrag sein in diesem dortigen FREISTATT-Thread!);

      2.) im am – am Mittwoch, 11. März 2013, um 14:12 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.« (bezüglich KINOFILM »VON JETZT AN KEIN ZURÜCK«, von Christian Frosch) @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/16222-Weiterer-Spielfilm-bezüglich-HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-in-der-BRD-d-h-in-„Westdeut/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 27 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      3.) im am Sonntag, 15. Februar 2015, um 01:42 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »KINOFILM über die damalige Heimerziehung in der BRD (beginnt 12. März 2015)« (bezüglich dem KINOFILM »VON JETZT AN KEIN ZURÜCK«, von Christian Frosch) @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/17851-KINOFILM-über-die-damalige-Heimerziehung-in-der-BRD-beginnt-12-März-2015/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 24 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      4.) im am Donnerstag, 28. Mai 2015, um 00:43 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT« (bezüglich dem KINOFILM »FREISTATT«, von Marc Brummund) @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/17977-KINOFILM-ausschließlich-über-ev-Erziehungsanstalt-FREISTATT/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 106 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      5.) im am Mittwoch, 23. März 2016, um 08:52 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren« ) (ein Thread, wie sich herausstellt, bezüglich einem vormaligen langjährigen Heimleiter der „Anstalt Freistatt“: »Leiter derErziehungsanstalt Freistatt“, notiert als „Theologischer Geschäftsführer der Diakonie Freistatt 1990 bis 1999“« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18524-Dünne-Stadtteil-von-Bünde-Kinderheim-WIESENHOF-und-HEIMSTÄTTE-in-den-1950er-1960/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 27 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      6.) im am Montag, 25. Mai 2015, um 01:55 Uhr, von Boardnutzer »Kahuna« eröffneten Thread »Sulingen Freistatt im Moor« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/883-Sulingen-Freistatt-im-Moor/ (Bis zum heutigen Tag wurden noch keine weiteren diesbezüglichen Beiträge in diesem Thread verfasst.);

      7.) im am Montag, 16. Januar 2017, um 22:36 Uhr, von Boardnutzer »Ulli« eröffneten Thread »Freistatt« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18903-Freistatt/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 40 Beiträge verfasst!); und

      8.) im am Montag, 15. Mai 2017, um 13:24 Uhr, von Boardnutzer »mbugu« eröffneten Thread »Verlorener Verstand« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/19054-Verlorener-Verstand/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 22 diesbezügliche Beiträge verfasst!).

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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      NUTZFUND:

      Ich habe gerade noch zwei weitere schwarz-weiß Original-Fotos – zwei historische Fotos – der Torfgewinnung und Torftransportation in Freistatt im Internet gefunden. Man kann diese Original-Fotos, dort, wo ich ich sie gefunden habe, mit einem einzigen Klick, auch ganz, ganz groß vergrößern! Und dies sind zwei weitere Fotos, die man natürlich ebenso „Heimkinder als billige Arbeitskräfte bei der Torfgewinnung im Moor“ betiteln kann.




      https://www.nordmedia.de/images/cut/79856/121659/1920/1437/Arbeit im Moor2.jpg



      https://www.nordmedia.de/images/cut/79856/121660/1920/1437/Arbeit im Moor3.jpg

      Und diese beiden zusätzlichen Fotos waren bisher nur hier im Internet zu finden:

      @
      https://www.nordmedia.de/pages/service/produktionsspiegel/subpages/endstation_freistatt_-_das_erziehungslager_im_moor/index.html


      Wer diese Fotos wann aufgenommen hat ist heute nicht mehr festzustellen.

      Seither (gestern) habe ich aber dafür gesorgt, dass sie auch an so einigen anderen Stellen im Internet zu finden sind!

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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      Kürzlich hat mich ein weiterer ex-Freistätter, Thomas R., aus dem Ruhrpot in Deutschland kontaktiert und mich über folgende interessante damalige Sachlage bezüglich "FREISTATT" – d.h., über die damalige "ZWEIGANSTALT" der Bodelschwinghschen Anstalten Bethel: "FREISTATT IM WIETINGSMOOR" – informiert, die ich unbedingt mit allen hier Mitlesenden teilen möchte, und teilen darf:

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      Ich war in den 1960er Jahren (Sept. 64 bis Juni 66) selbst in Freistatt / Heimstatt.
      Es gab dort neben der gewerblichen Landwirtschaft auf dem Feld auch einen Schweizer Betrieb [ = "FREISTÄTTER KUHSTALL" ] mit bis zu 45 Kühen.

      Zuerst mußte ich auf dem Feld Kartoffeln und Rüben ernten. Dabei durften wir uns den ganzen Tag nur bücken, aber nie hinknien. Der Langsamste – und einer war zwangsläufig immer der Langsamste – erhielt abends eine Strafe.
      Zeit meines Lebens habe ich von dieser Arbeit Rückenprobleme zurückbehalten.

      Zwischendurch mußte ich auch zur Strafe Torf stechen, zum Glück nur für kurze Zeit.

      Danach, anscheinend hatte ich mich angepasst verhalten, arbeitete ich im Kuhstall.
      Dieser Betrieb wurde von einer älteren Person geführt (ich vermute er war angestellt) und für die körperliche Arbeit (melken per Hand, ausmisten per Hand einschließlich der schweren Schubkarren schieben, usw.) wurden immer zwei Fürsorgezöglinge abgestellt.
      Ich war während ca. eines vollen Jahres einer dieser zwei Zöglinge und
      ich war zu dem Zeitpunkt etwas über 15 Jahre alt, also körperlich noch nicht ausgewachsen.
      Die Kühe mußten alle mit der Hand gemolken werden, eine Melkmaschine gab es nicht.
      Und ich erinnere mich dass ich während der ersten 3-4 Wochen keinen Knopf mehr zumachen konnte, deshalb konnte ich während der Zeit lediglich T-Shirts tragen.

      Aber es gab für mich und dem zweiten Zögling drei große Vorteile:
      1. Wir durften offiziell Rauchen, sowohl beim arbeiten als auch in der Gruppe!
      2. Dafür erhielten wir jeder von uns beiden
      pro Woche 1 Päckchen Tabak umsonst [ d.h. wurde uns also nicht auf unseren aus Pfennigen bestehenden Monatslohn (gutgeschriebenes Taschengeld) verrechnet ].
      3. Wir hatten etwas mehr Freiheit als alle anderen.

      Zu dem Zeitpunkt war das Rauchen gesetzlich zwar erst ab 16 Jahren erlaubt, aber das Jugendamt wußte es und billigte es! Dank dessen kam ich nie mehr vom Rauchen los.

      Wir mußten nachts um 3 Uhr aufstehen und bis morgens 8 Uhr die Kühe melken; vormittags hatten wir frei und nachmittags ab 13 Uhr bis ca. 18 Uhr ging es wieder zur Arbeit.

      Anscheinend ist dieser Schweizer Betrieb [ = "FREISTÄTTER KUHSTALL" ] in den von mir bisher gesichteten Bethel-Broschüren nicht besonders erwähnt.


      Ich habe jedenfalls nichts dazu finden können.
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      Daraufhin gestaltete ich dann auch selbst noch einmal eine Suche, konnte aber im Internet nur folgende zwei diesbezügliche alte FREISTATT-Ansichtskarten finden:

      https://oldthing.de/AK-Freistatt-Blick-von-einer-Strasse-auf-landwirtschaftliche-Betriebe-Kuehe-und-Schweine-0025967780

      https://oldthing.de/AK-Freistatt-Schweineherde-auf-einer-Weide-0027687473

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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      Hier in diesem von mir eröffneten Thread handelt es sich prinzipiell eigentlich garnicht um den Film "FREISTATT" !

      Und
      in diesem meinem neusten Beitrag, vom Sonntag, 9. September 2018, um 07:02 Uhr, bezüglich der damaligen "ANSTALT FREISTATT IM WIETINGSMOOR" handelt es sich um Dinge, die bisher nicht bekannt waren und bis jetzt nirgens im Internet zu finden waren Dinge, die erst jetzt ( im August 2018 ! ) ans Tageslicht gekommen sind !!


      Martini schrieb:

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      Kürzlich hat mich ein weiterer ex-Freistätter, Thomas R., aus dem Ruhrpot in Deutschland kontaktiert und mich über folgende interessante damalige Sachlage bezüglich "FREISTATT" – d.h., über die damalige "ZWEIGANSTALT" der Bodelschwinghschen Anstalten Bethel: "FREISTATT IM WIETINGSMOOR" – informiert, die ich unbedingt mit allen hier Mitlesenden teilen möchte, und teilen darf:

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      Ich war in den 1960er Jahren (Sept. 64 bis Juni 66) selbst in Freistatt / Heimstatt.
      Es gab dort neben der gewerblichen Landwirtschaft auf dem Feld auch einen Schweizer Betrieb [ = "FREISTÄTTER KUHSTALL" ] mit bis zu 45 Kühen.

      Zuerst mußte ich auf dem Feld Kartoffeln und Rüben ernten. Dabei durften wir uns den ganzen Tag nur bücken, aber nie hinknien. Der Langsamste – und einer war zwangsläufig immer der Langsamste – erhielt abends eine Strafe.
      Zeit meines Lebens habe ich von dieser Arbeit Rückenprobleme zurückbehalten.

      Zwischendurch mußte ich auch zur Strafe Torf stechen, zum Glück nur für kurze Zeit.

      Danach, anscheinend hatte ich mich angepasst verhalten, arbeitete ich im Kuhstall.
      Dieser Betrieb wurde von einer älteren Person geführt (ich vermute er war angestellt) und für die körperliche Arbeit (melken per Hand, ausmisten per Hand einschließlich der schweren Schubkarren schieben, usw.) wurden immer zwei Fürsorgezöglinge abgestellt.
      Ich war während ca. eines vollen Jahres einer dieser zwei Zöglinge und
      ich war zu dem Zeitpunkt etwas über 15 Jahre alt, also körperlich noch nicht ausgewachsen.
      Die Kühe mußten alle mit der Hand gemolken werden, eine Melkmaschine gab es nicht.
      Und ich erinnere mich dass ich während der ersten 3-4 Wochen keinen Knopf mehr zumachen konnte, deshalb konnte ich während der Zeit lediglich T-Shirts tragen.

      Aber es gab für mich und dem zweiten Zögling drei große Vorteile:
      1. Wir durften offiziell Rauchen, sowohl beim arbeiten als auch in der Gruppe!
      2. Dafür erhielten wir jeder von uns beiden
      pro Woche 1 Päckchen Tabak umsonst [ d.h. wurde uns also nicht auf unseren aus Pfenigen bestehenden Monatslohn (gutgeschriebenes Taschengeld) verrechnet ].
      3. Wir hatten etwas mehr Freiheit als alle anderen.

      Zu dem Zeitpunkt war das Rauchen gesetzlich zwar erst ab 16 Jahren erlaubt, aber das Jugendamt wußte es und billigte es! Dank dessen kam ich nie mehr vom Rauchen los.

      Wir mußten nachts um 3 Uhr aufstehen und bis morgens 8 Uhr die Kühe melken; vormittags hatten wir frei und nachmittags ab 13 Uhr bis ca. 18 Uhr ging es wieder zur Arbeit.

      Anscheinend ist dieser Schweizer Betrieb [ = "FREISTÄTTER KUHSTALL" ] in den von mir bisher gesichteten Bethel-Broschüren nicht besonders erwähnt.


      Ich habe jedenfalls nichts dazu finden können.
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      Daraufhin gestaltete ich dann auch selbst noch einmal eine Suche, konnte aber im Internet nur folgende zwei diesbezügliche alte FREISTATT-Ansichtskarten finden:

      https://oldthing.de/AK-Freistatt-Blick-von-einer-Strasse-auf-landwirtschaftliche-Betriebe-Kuehe-und-Schweine-0025967780

      https://oldthing.de/AK-Freistatt-Schweineherde-auf-einer-Weide-0027687473

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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()