Hövelhof, Salvatorkolleg Klausheide

      Allen ehemaligen Klausheider Jungs wünsche ich ein schönes Wochende....wir wachsen: bis vor etwa zwei Wochen wurde dieser "Klausheide"-Thread in den letzten zwei Jahren nur insgesamt ca. 300 mal angeklickt, aber allein in den letzten 10 Tagen über 400 mal!!
      Gut, es sind auch "schwarze Schafe" darunter, also das klerikale, katholische Bodenpersonal, dass aufgrund der aktuellen Missbrauchsdebatte fürchtet, ihr eigener Name könnte hier Erwähnung finden. Lassen wir sie noch ein bischen zappeln. Je mehr Ehemalige sich hier einfinden, desto mehr individuelle Klausheideerlebnisse werden hier veröffentlicht mit verschiedenen Akteuren des ehemaligen Erziehungspersonals.
      Ich bin den Initiatoren dieses Forums dankbar dass sie es ins Leben gerufen haben, denn durch die geschilderten Erlebnisse der anderen Heimis ist es möglich, die eigenen Erfahrungen in Relation zu setzen, sich auszutauschen, neue Akzente bei der Bewertung der eigenen Heimbiographie zu setzen, um die immer noch quälenden seelischen Erschütterungen aus der Heimzeit auszuhalten ohne zu explodieren.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses

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      Ich brauchte ein paar Tage Pause ..

      Ich brauchte ein paar Tage Pause um mich von vielen auf mich einprasselnden Erinnerungen zu erholen. Da gab es doch so ein komisches Schwimmbad. Mit Betonboden, rau wie Grobbeton mit einer Schrägen hin zur Mitte des Beckens. Wir Bettnässer durften dort nicht schwimmen, den Grund dafür kenne ich bis heute nicht, aber wir durften dort reinigen. In eine Art Menschenkette mussten wir dann zum Beckenmitte runter die Algen putzen und mit Wasser abspülen. Unten angekommen wurde das stinkende faule Gebräu welches nicht freiwillig abfließen wollte mit Holzgummischiebern zur Schleuse geschoben. Das Wasser brauchte dann drei Tage bis es das Becken füllte. Vom Fenster haben wir dann geguckt wann es endlich soweit war. Wenn ich auch nicht ins Wasser durfte so konnte man aber am Wasser sitzen und sich sonnen. Ähm – sonnen, bis die Nonne aus dem Refektorium kam und uns zusammenstauchte aus der Sonne zu gehen. Oft haben wir – weil wir kaum Obst bekamen, in der gegenüberliegenden Obstplantage Äpfel geklaut. Ab über den Zaun am Schwimmbad, danach über den kleinen Weg, anschließend wieder über einen Zaun in die Plantage. Einmal wurde ich von Bruder Bertold erwischt und so zusammen getreten dass ich eine Woche nicht laufen konnte. Drei Wochen später fuhr der mir mit seinem Trecker und Anhänger fast den Arm ab. Ich sollte irgendeine Klappe am Anhänger halten welchen er am Asche/Sandfußballplatz oben zwischen die Birken hin und her fuhr nahe dem Damm der den kleinen Bach zurückhielt. Wobei er dann rückwärts gegen einen Baum fuhr und mein Arm dazwischen. Lupe hat das Ding dann geschient und gegipst. Drei Wochen Totalausfall. Und das mitten im Sommer während der Ferien. Apropos Ferien. Gab es die überhaupt? An dem von Metten organsiertem Zeltlager konnte ich natürlich nicht teilnehmen und musste meinen Sommer im SKK verbringen. Allein im Schlafsaal war ich Freibeute - kam zweimal unser Freund mit der Funzel und machte das was man nicht wagte zu sagen weil man sonst ***** oder **** genannt worden wäre. Nein, ein Drama löste das andere ab. Allein in jenen Tagen rieß ich zweimal aus. Kam Abend nicht wieder rein. Blieb mit anderen draußen und flüchteten in die Nacht. Uns war alles egal. Nur weg, weg, weg, weg, weg .. Die Nacht roch nach Freiheit obwohl niemand von uns wirklich wusste wohin und wie weiter … An – bzw. auf den Bahndämmen entlang – logisch was kam – griff uns dann die Polizei an der B 68 nahe Sennelager auf und brachte uns wieder dorthin woher wir kamen. Die Polizei – sie müsste noch die Protokolle haben über das was wir alle mit überschlagenden Worten und wie im Chor als Erklärung für unseren Ausriss geschildert hatten, brachte uns wieder zurück. Aber denen zumindest hatte ich erklärt warum ich auf „Walze“ war. Ich bekam Kuchen, Kakao, Schokolade und einige Leckerlies und wurde dann zum BK gebracht.

      Was dann folgte werde ich niemals vergessen. Der Heimleiter Pater Gabriel ließ alle aufgestaute Wut an uns aus. In seinem Büro zum Innenhof habe ich so laut geschrien, dass ich drei Wochen lang heiser war. Das hat jeder im Kloster hören können. Mit Gürtel, Kordel, Holzknüppel, Rohrstock der sogar zerbrach, traktierte dieser Sadist Pater Gabriel meinen Körper. Ich hatte danach ein geschwollenes blutunterlaufendes Auge was anschließend blau wurde. Einen verdrehten Hals, Augen und Striemen so blau und rot, dick aufbrechend, dass man sie im Liegen spüren und fühlen konnte ohne sie zu berühren was möglicherweise noch schmerzhafter gewesen wäre. Striemen so dick und über Gesäß und Rücken verteilt als sei ich in die Hände der Geißelschläger Christi gefallen. Zumindest kenne ich diese Beschreibung aus Bibel und Katechismus. Wunden so groß wie ein Kinderhandteller, so tief, dass diese sich entzündeten und ich auf der Krankenstation von Lupo sechs Wochen liegen musste. Diese Wunden eiterten und ließen mich nicht schlafen und unglaubliche Schmerzen leiden. Wer das nicht glauben will, dass sei dem Dreckspack, der Internetkontrollfront in Klausheide prognostiziert, werde ich es beweisen, denn es gibt Zeugen die ich aufspüren werden und dann Gnade euch Gott. Ich lasse gerade die Namen über ein digitales Such-Programm ausfindig machen. Einen zumindest habe ich schon telefonisch kontaktiert. Sie wohnen in Holland nahe Amsterdam und in Bayern. Hofft, Ihr Dreckspack in Klausheide, dass diese Zeugen nicht aussagen oder sich nicht erinnern. Tun Sie es aber - ist eure Zeit gekommen. Ich werde – so doll kommt die Wut in mir hoch – Rache nehmen an diesen Dreckskerlen Gabriel, Vincent und den Nonnen, Metten und Brutalo Bertold.
      Hallo Ente

      Gabriel ist tot.Vincent verfrisst -nachdem er 30 Jahre Gefängniss-seelsorger in Tegel und in seinem Leben eine Spur von Seelenkrüppel(nämlich uns) hinter sich gelassen hat, unsere Steuergelder Natürlich hat man ihn nach so einem verdienstvollem" Leben noch ein paar Orden"In den Arsch geschoben"-grosser Verdienstorden von Berlin-Bundesverdienstkreuz.Wir müssen uns auf die Lebenden konzentrieren und unsere Erlebnisse per Internet publik machen.Wir hatten nie so eine Möglichkeit wie heute.Fast die gesamten Medien sind gleichgeschaltet,(ausser Internet) wie sollen wir uns da mit unseren Erlebnissen erklären.Es gibt heute nur das Internet für uns(Ehem.Heimkinder),und das ist nur unsere einzigste Möglichkeit der Öffentlichkeit zu erklären was wir "Im Namen Gottes"E-R_L_E_B_EN durften.In den 4-5Jahren meines Heimaufenthaltes haben wir nicht einmal Nachrichten hören dürfen,nicht eine Zeitung bekommen,Tag und Nacht,jede Minute unter Kontrolle usw.usw.usw. ----- Bez.Gabriel-Ich habe ihn nie schreien hören,er hat in meiner Zeit nie geschlagen,und ich kann nichts Nachteiliges über ihn sagen,deine Erlebnisse will ich Dir glauben,aber für mich muss ich bei der Warheit bleiben.Ich war bestimmt kein Schmierer in unserer Gruppe.Ansonsten:Deine Er-LEB-nisse laufen mit den meinigen konform.

      Ich werd noch einiges schreiben zu diesem Thema------ mfG.Schweinebacke.

      Ist irren möglich - ???

      So senil bin ich nun doch nicht die Täter zu verwechseln. Wenn der Gabriel sein Büro nach hinten raus, mit Fenster und Ausgang zum Innenhof hatte, und Anstaltsleiter war, dann war er es auch. Ich glaube nicht, diese Typen zu verwechseln. Im Unterricht gab er oft den Religionslehrer und erinnere - von hinten angeschlichen auf die Ohren bekommen zu haben. Bei Gabriel hatten wir wie gesagt Religion und das gründlich.
      Einen Namen eines (weltlichen) Lehrers erinnere ich auch wieder. Der hieß Gerdicken oder ähnlich. Ein Typ den ich nicht mochte. Ich kann im Nachhinein nicht mal erklären warum. Aber eines weiß ich ganz bestimmt. Zum Lernen war ich in jener Zeit nicht in der Lage geschweige fähig. Ich muss also katastrophale Zeugnisse gehabt haben. Mit diesen Zeugnissen habe ich mich nie beworben oder sie gezeigt. Zu peinlich war mir der Hinweis auf das SSK. Überhaupt habe ich, bis auf wenige Situationen im Leben, meine Kindheit, meine Heimzeit, meine Jugendzeit verschwiegen und kaum jemanden erzählt in Heimen groß geworden zu sein oder diese Kollegschule, die ja eine Sonderschule war, besucht zu haben. Ich war auffällig. Verhaltensauffällig. Beschädigt und ein emotionaler ein Krüppel. Niemand konnte sich mein Sosein erklären. Nicht einmal ich. Es gab nichts an was ich hätte mich halten können. Da war nichts! Mir wurde ja immer alles genommen. Sei es durch diesen miesen Staat und seinen Klerikern die mit dem administrativen Fiat paktierte. Oder durch das Elternhaus (!) Aus meiner Schule, meiner Schulgemeinschaft – eine Mittelschule im weitentfernten Hagen an die ich noch heute gute Erinnerungen habe - wurde ich von heute auf morgen herausgerissen und ich, ohne mir Bescheid zu geben, in das SSK verbracht. Das einzig schlechte zu jener Zeit war die Zeit und der Aufenthalt im Schutzengelkinderheim Hagen Eilpe. War das der Grund für den Wechsel?
      In das Kinderheim Hagen Eilpe, in dem es mir so schlecht ging und nach dem ich komischerweise unglaubliches Heimweh hatte wollte ich ganz schnell zurück als ich in SSK kam. Fehlte da plötzlich etwas? Die Angst? Ich kam aus der Angst. Ich sollte nicht lange warten und sie vermissen. Denn ich fand sie im SSK erneut. Brutaler und zerstörerischer als je zuvor. Nach einiger Zeit dort merkte ich es war eigentlich alles gleich. Die Nonnen, die Kirche, der Geruch, die Kinder und das Essen. Deshalb wohl hatte ich mich dann doch rasch gewöhnen können.

      Womöglich auch deshalb, weil mein Hirn von den Eindrücken komplett okkupiert wurde und mit Don Bosco Geschichten nur so zugemüllt wurde. Jene Geschichten las uns die Nonne Hermenegildis immer während des Essens aus dem Buch „Don Boscos Träume“ vor. Im Gemeinschaftsraum, im Eßsaal, nirgends war man vor dieser Wachtel sicher. Mein Hass bekam eine neue Fratze. Erinnerungen an die Mutter, Oma und Freunde, verblassten. Sogar die Zeit im Kinderheim – sie war verdrängt.
      Jene Zeit im SSK durchlebte ich dann wie im Trance. Gefärbt und durchtränkt von Erinnerungen, die mich oft als Flashback heimsuchten und mich schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultierten um mich danach wieder in die Realität zu speien die noch grausamer war, als die Zeiten die schon hinter mir lagen.
      So schlimm, so eindringlich, das ich mein Dasein, mein Leben oft nicht mehr verstand und mich oft verrannte. Den Lehrstoff welcher mir in den engen Klassen des SSK unterbreitet wurde zu verarbeiten war ich gar nicht in der Lage. Überforderung ohne Ende. Tagträumerisch bis absolut abwesend ertrug ich diese Zeit, diese Mater, diese Folter die mich wie ein Nebel umwob. So lange, bis ich, irgendwann absolut schmerzbefreit, versuchte einigermaßen zu existieren. Aushielt was eigentlich nicht auszuhalten war. Idiosynkrasien die nicht enden wollten. Ein Abgrund der noch nicht tief genug war. Sonst wäre ich freiwillig gegangen. Raus aus dem Leben war nicht nur einmal Idee.
      Irgendwann gab ich mir die Schuld an allem. An dem „warum“, dem „darum“, dem „so-ist-es“ und dem „so-bleibt-es“. Ich war schuld an allem – das war die vermeintlich einfachste Strategie. Ich bin ja selber schuld. Die Nonnen impften es mir ins Hirn mit Sprüchen wie: „ihr wäret nicht hier wenn ihr brave Engel gewesen wärt“ oder „ihr seid hier weil Gott es so wollte“. Mein Gott wie oft habe ich diesen Blödsinn gehört und ihn verschlungen als gelte es ihn schnellstens zu verdauen.
      Abgrundtiefer Unrecht zu unterbreiten ist nicht möglich. So gab ich mir - am Gewesenen, an dem was noch kommen würde, allem was schlimm und böse war und auch dem was mir seit dem 5ten Lebensjahr angetan wurde - die Schuld. Ein Leben im Energiesparmodus. In einem Zustand des „Halte-durch“, und es wird wieder besser. Es wurde nicht besser. In diesem Zustand "Guilty by association" verblieb ich bis zum Ausscheiden aus diesem Kolleg und auch noch lange danach. Weinen unter der Bettdecke war mir oft heimliches Wohltun. Heimlich wie gesagt: Um ja nicht gesehen zu werden wie ich leide. Diesen Triumpf wollte ich niemanden gönnen, ihn sollte niemand bekommen, den wollte ich für mich. Ich blendete aus. Mit Musik der Rolling Stones und bis zur Verweigerung total. Ich suchte besseres Leben und fand es nicht. …. Ich taumelte von einer Arbeitsstelle zur nächsten. Nirgends war es möglich festen Halt oder Sicherheit zu bekommen. Und immer wieder gab ich die Schuld an dem was passierte – MIR!
      Erst 1985, zu jener Zeit war ich schon 10 Jahr verheiratet, kam die Erinnerung Stück um Stück zurück. Drängte das Verdrängte nach oben und wollte raus. Ich kompensierte mit Abwehr und schlug drauf los. Nicht meine Frau stand vor mir sondern die Nonnen, die Gabriels, die Bertolds, die Vincenze, Mettens und Co. Die Familie bekam ab was die Bastarde hätten verdient gehabt. Ich stand wieder am Abgrund und da war sie wieder die Angst. Eine Lebensberatung schien mir die Lösung. Ich offenbarte dort meine Vergangenheit, mein Leben meine Phantasien und auch - das mir Angetane. Mein ganzes Leben. Das was ich in den Päderasten Anstalten, den Folter- und Brutstätten des Hasses in den Heimen erlebt hatte. Dem Gejaule nach zu urteilen, ganz versehentlich auf den Schwanz der klerikalen, sexophoben, moralisierenden Kuttenträger getreten – reagierte die katholische Kirche. Mit Drohungen zu Klagen ... Autsch! Aus diesem Verein trat ich aus.
      Quintessenz: Die ganze Missbrauchsnummer sollte eigentlich in der Tat einfach nur Gerichte, Opfer und Täter etwas angehen. Und zwar auf ganz individueller, ideologiefreier Basis. Schafft die Inquisition, die kath. Kirche ab und baut einen neu. Eine Kirche für alle. Ein neues Land braucht der Mensch
      Hallo liebe Freunde, was ich hier alles zum Lesen
      angeboten bekomme, haut mich einfach um. Dagegen war das Martini Stift meiner
      Meinung nach, die direkte Erholung von all dem was ihr so erlebt habt. Ich
      finde es gut, was Reiner ja auch geschrieben hat, das sich jetzt viele von euch
      ehemaligen hier gefunden haben. Man sollte doch überlegen, die ehemaligen Pater
      sowie Brüder an den Pranger zu stellen. Es ist nie zu spät, all ihre Schandtaten,
      die sie an Kinder und Jugendlichen verübt haben zu veröffentlichen.


      Egon

      Es kommt noch schlimmer

      Hallo Egon,

      das sind alles Eindrücke die ich schon 1994 in meinem Buch niedergeschrieben habe. Du wirst es nicht glauben, es kommt noch schlimmer. Nur brauche ich etwas Zeit, denn ich habe festgestellt, dass ich immer wieder in ein Loch falle obwohl ich glaubte davor gefeit zu sein. Offenbar war das ein Trugschluß. Nach solch einer Schrift brauche ich Tage um mich zu erholen. Sogar nachts träume ich davon. Ob irgendwann eine Traumatherapie helfen könnte? Ich bin nicht mehr sicher.

      gruß Peter :S:
      das sind alles Eindrücke die ich schon 1994 in meinem Buch niedergeschrieben habe.






      Hallo Peter,


      das Buch das Du geschrieben hast, ist das eventuell zu erwerben
      und unter welchem Titel hast Du das Buch geschrieben. Ich würde mir das Buch sofort
      kaufen.


      Egon
      Hallo Peter, Schweinebacke und Egon,

      meine persönliche Meinung und natürlich auch Erfahrung zum Thema Psychotherapie ist, dass man möglicherweise einige neue Denkansätze zu einer ausführlichen Betrachtung der eigenen Vita erhält, mehr nicht. Psychotherapie und Psychoanalyse können nichts heilen. Wer das Gegenteil verspricht ist ein Scharlatan. Es ist eine Geldbeschaffungsmaßnahme, begründet von Sigmund Freud, einem Herrn aus auserwählter, hebräischer Wurzel.

      Ärzte, die die üblichen Hilfen einstellen sind wirklich gut. Ärzte, die kapitulieren vor Sympthomen, weil sie die wirklichen Ursachen nicht heilen können sind gut. Vielfach ist dies auf dem Gebiet z.B. des Alkoholismus zu beobachten. Viele Ärzte machen inzwischen nur noch die medizinisch notwendige Erstversorgung und verweisen den Patienten dann an Selbsthilfegruppen, z.B. an die AA.

      Wir helfen uns selbst, hier im Forum beginnt es. Wir sprechen darüber, und jeder mit der gleichen Heimerfahrung versteht, wovon ich rede, wenn ich über seelische Verletzungen und die nicht heilenden Wunden spreche. Gemeinsame Erfahrung verbindet, aber auch auch sie heilt nicht wirklich. Großartiges leisten auf diesem Gebiet auch die EA's (Emotion Anonymus), eine Selbsthilfegruppe mit wöchentlichen Zusammenkünften in fast allen Städten.

      Heilung ist schlicht nicht möglich, so etwas wie Genesung schon...ich habe gelernt, meine Vergangenheit auszuhalten, nicht sie aufzuarbeiten. Das geht nicht und ist thumbes Psychotherateutengewäsch für die einfältige Masse. Ich ertrage meine Vergangenheit, weil ich sie sowieso nicht mehr ändern kann. Es ist nicht immer einfach, manchmal verspüre ich den innigen Wunsch, den noch lebenden Schwarzkitteln aus Klausheide das sowieso schon zittrige Lebenslicht ganz auszublasen, aber dann siegt die Vernunft...obwohl diese Kinderseelenmörder hätten es wirklich verdient!
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      Hallo Reiner , Hallo Jungs !!

      Ich schnüffel schon eine geraume Zeit hier herum und kenne seit meiner Kindheit (ich war etwa 9 Jahre ) das Heim Klausheide von Drohungen her.Uns im Damianeum (ein Heim in Warburg) wurde laufend gedroht, das wir nach Klausheide kämen wenn wir nicht das täten was von uns verlangt würde.Ich habe hier alles gelesen was hier zu lesen war und ich bin froh darüber kein Gast in dieser Einrichtung gewesen zu sein.Denn Euer Verein muß ja nur aus Perversen Subjekten bestanden haben.Aber auch ich habe da meine Erfahrungen in einen Heim machen müssen, an denen ich noch Heute knabbere.Ich habe es 50 Jahre verdrängt (nicht vergessen),erst jetzt wo die Nachrichten sich überschlagen,spielt sich die ganze Scheiße wieder in meine Birne ab.
      Aber der Grund warum ich mich überhaupt hier eingeklinkt habe ist folgender.
      Brötchen hat Recht mit seiner Meinung kein Therapeut kann Dir oder Dir helfen nur Du selber hast die Macht darüber wie Du damit leben möchtest.Du kannst jeden Tag herum heulen oder Du stehst da drüber.Ich nehme mal an das wir alle einen Schaden davon getragen haben.Mein Schaden ist der,ich lasse mich heute noch nicht von irgendjemanden ungestraft anpacken.Schon garnicht dann wenn derjenige von hinten kommt.Wenn ich Pastoren,Nonnen oder Brüder sehe ballen sich automatisch meine Fäuste.Ich hege einen Hass gegen diese Kirchlichen Einrichtungen das es manchmal sogar weh tut.Ich beträte keine Kirche mehr es gab keine Kirchliche Trauung,mein Sohn habe ich nicht taufen lassen und wenn ich mal tot bin," soll man mich auf ´ne Müllkippe mit ´ne Wurst im Arsch schmeißen damit die Ratten wenigstens noch ihren spaß an mich haben".
      Mein Sohn fragte schon desöfftren warum er nicht getauft sei.Ich gebe ihm dann immer die Antwort das es später seine Sache wäre sich taufen zulassen,dann könne er alleine entscheiden an was er glauben möchte.
      Wenn der Bengel alt genug ist(er ist gestern 12 geworden) werde ich ihm die wahren Gründe nennen,jetzt ist der Junge noch zu jung und würde es nicht verstehen.
      Ich kann nur hoffen das alles was ich hier geschrieben habe,verständlich rüber gekommen ist,ich kann mich leider nicht anders ausdrücken!!
      Machts gut und seit alle gegrüßt!!
      Jürgen / Kongoaffe

      mit Klausheide hat man vielen gedroht.

      doch scheinbar gab es noich schlimmere Anstalten. Denn ich war kaum angekommen da drohte man mir mit Staumühle und Appelhülsen .. wenn ich nicht tue wie mir geheissen. Das saß, denn es gab Leute in Klausheide die kamen aus Staumühle und Appelhülsen .. Dort muß es schlimmer gewesen sein ..

      Aber was kann schlimmer gewesen sein ?(: als der SS Klausheide ?

      Hallo Ente!!

      Ente schrieb:

      doch scheinbar gab es noich schlimmere Anstalten. Denn ich war kaum angekommen da drohte man mir mit Staumühle und Appelhülsen .. wenn ich nicht tue wie mir geheissen. Das saß, denn es gab Leute in Klausheide die kamen aus Staumühle und Appelhülsen .. Dort muß es schlimmer gewesen sein ..

      Aber was kann schlimmer gewesen sein ?(: als der SS Klausheide ?
      In allen Heimen in den ich war wurde gedroht mit anderen Heimen,in Appelhülsen drohte man mich mehrmals mit Freistatt (Bürgermoor) oder Dorsten.Staumühle sagt mir auch etwas,aber ich bekomme keinen zusammenhang mehr hin.Nach Dorsten wurde ich dann irgendwann ende Sommer 1969 gebracht.Aber anscheinend war ich schon so verroht das mir auch das nichts mehr ausmachte.Ich habe überall meinen Affen gemacht und mir garnichts mehr sagen lassen.Als ich 1970 auf Walze ging, wollte auch Dorsten mich nicht mehr zurrück haben als man mich irgendwann wieder eingefangen hatte.Aber wie ich schon in meinern vorherigen Beitrag schrieb,"jeder hat seine Erlebnisse anders verarbeitet,ich wurde nur noch agressiv gegen jede Obrigkeit"!
      Machs gut Ente,man stört sich,
      Jürgen / Kongoaffe
      Hallo Jungs,


      ich weiß nicht wie ihr darüber denkt, meine Überlegung
      hat eine Richtung eingenommen, von der ich nicht mehr los komme. Es wäre schön
      und auch in unser aller Interesse, mal ein gemeinschaftliches Treffen in Erwägung
      zu ziehen, um uns über unseren Heim Aufenthalt mal aus zu tauschen. Ich bin der
      festen Überzeugung, uns allen betroffenen wäre das mit Sicherheit ein Hilfe zur
      Selbsthilfe. Es sind nun mal meine Gedankengänge und es wäre schön, was ihr
      dazu sagt, bzw. eure Meinung dazu äußert.


      Egon

      Ich warte erst mal ab ..

      Im Prinzip hätte ich nichts dagegen. Aber zurzeit hänge ich ziemlich schlapp in diesem Thema rum. Bewegungsunfähig, innerlich wie äusserlich. Das haut mir jedesmal die Beine weg. Ich glaube das gibt sich nie .. Woran man mal sehen kann wie tief das sitzt.

      Egon - mein Buch ist nicht erschienen. Es hatte die Bedingung des Beweises bedurft sonst hätte der SSK klagen können. Teile - Sequenzen aus dem Buch sind aber trotzdem veröffentlicht. Peter Wensirski (spiegel) hat ein Buch geschrieben "Schläge im Namen des Herrn" - lies es mal ;) :huh::

      schlaege.com
      Egon, ich teile Deine Einschätzung vorbehaltlos, dass ein solches Treffen der Startschuss wäre um uns wirklich selbst zu helfen...

      ...für die Klausheider Jungs zu meiner Einschätzung, warum ich das so vorbehaltlos bejahe, kurz das Folgende: Egon, Henry und ich waren zusammen im letzten Frühsommer zu Besuch im Martinistift Appelhülsen. Wir aßen dort zu Mittag, wurden herumgeführt, stießen in einem Raum auf Kartons mit alten Fotos aus unserer gemeinsamen Zeit, atmeten die immer noch weihrauchgeschwängerte Luft der Stiftskapelle ein und besuchten die Gräber einiger ehemaliger Brüder und Erzieher...der Tag ging eigentlich viel zu schnell rum. Hier im Forum wurde dann in den folgenden Monaten - alles noch nachzulesen - vieles besprochen, geplant und nachgearbeitet. Alte Ehemalige, wie mein Freund Bernd, der viele alte Fotos archiviert hatte kamen hinzu, so dass wir im Februar 2010 einen zweiten Besuch dort machten, dieses Mal mit sieben Mann hoch. Diesmal hatten wir auch vor Ort Akteneinsicht, dass heißt, die Konfrontation mit der Heimvergangenheit erfuhr eine neue Dimension, denn niemand von uns wusste bisher, was in diesen vertraulichen Schriftstücken über uns geschrieben stand. Das alles ist wirkliche "Aufarbeitung" der Vergangenheit und dieser Prozeß ist nicht zu Ende sondern erfährt fast jeden Tag im Forum eine Fortsetzung.

      Das ist es, was ich mir auch mit uns Klausheidern wünsche! Bis vor etwa 14 Tagen hat der Klausheide-Thread praktisch nicht stattgefunden, aber allein innerhalb der letzten Woche wurden wir über 500mal angeklickt. Also ich meine, genau wie Egon, dass wir nach einer gewissen Vorlaufzeit, einen Besuch dort ernstlich ins Auge fassen sollten. Natürlich bedarf es dazu einer Korrespondenz mit dem Heim, einer terminlichen Abstimmung unter uns selbst und ähnliches, aber ich will hin !!!

      Peter, Du wirst von uns gestützt...gemeinsam sind wir stark! Was denkt ihr? Sollen wir das ernstlich, vielleicht für den Spätsommer in Erwägung ziehen? Wollen wir hin?
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      Skk Staumühle

      Hallo

      Staumühle war ein Jugendgefängniss,wenn ich richtig orientiert bin.Ich habe ca.ein halbes Jahr in der Gärtnerei gearbeitet.(Ernte SKK)unter Bruder Bertholt Eines Tages hatten wir zwei Neuzugänge,Jungs die aus Staumühle kamen,sie hatten da ihre Zeit abgesessen,und sind dann nach Klausheide gekommen.Nach2-3Tagen sagten sie,sie würden gerne wieder nach Staumühle da sie da einen weit grösseren Freiraum hatten als im SKK.Das ganze Gelände war mit einem2m.hohen Zaun umgeben,wer sich ihn ohne Grund näherte,bekam 3Tage Arest 6Wochen Walzklamotten(Holzschuhe,gestreifte Hose(Matratzenstoff,6W.kein Nachtisch,kein Besuch,kein Einkauf wenn die Gruppe mal einen Spaziergang tätigte(unter Bewachung)musste man im Schlafraum bleiben,bis das sie wiederkamen.

      Zu Pater Gabriel muss ich sagen.Er war unser Gruppenleiter,gleichzeitig Direktor in den 4-einhalb Jahren hat er nicht eineinziges mal geschlagen,er hatte sein Büro neben unseren Gruppenraum.Sein Aussehen:Sehr starke Brille,blond,ca45,hatte auf der linken oder rechten Wange einen ca.5cm.langen Schmiss,warscheinlich aus einer -schlagenden Verbindung.Das Ente so schlechte Erfahrungen gemacht hat,kann ich mir nur so erklähren das bei uns entweder das Schlägeverbot gegriffen hat,oder das es evl.zwei Gabriel gab.Bruder Martin war ein widerlicher Mensch,gross,immer mit dem Schlüsselbund am klappern,der hat geschlagen,aber richtig.Die Gruppenräume waren zum Innenhof oben zweiter oder dritter Stock,vergittert weil es vorgekommen ist,das Jungs durch die Fenster nach unten sprangen und sich so das Leben nahmen.Das wurde mir erzählt auf meiner Nachfrage,warum in solch einer höhe die Fenster vergittert sind.Ich habe noch eine Luftbildaufnahme bin aber zu dumm,um sie hier reinzusetzenbekomm ich aber noch hin.Ein Neuzugang ist durch eine Drahtglastür gesprungen,was draus geworden ist wussten wir nicht.Bez.Drohungen:Es war bei uns immer die Rede von Hochmoor.Da muss mit Sicherheit keiner mehr weggekommen sein.Soweit ich weiss und vom hörensagen im Heim mussten die Jungs die versucht haben abzuhauen Kettenhosen tragen,damit konnten sie dann nicht mehr so schnell laufen.Bez.Treffen währe ich sofort dabei,vieleicht deckt sich das grad mit einem Auftrag,dann hätt ich sogar Geld dafür.Ich muss immer noch meine Heimakte aufholen,alleine würde ich zusammenbrechen. Usw.usw. Bleib alle gesund,geniesst den Frühling. Schweinebacke.
      Hallo all ihr lieben,


      ich kann euch nur raten,
      ein solches Treffen in Erwägung zu ziehen. Besonders nach meiner Akteneinsicht
      und der nicht ganz wahrheitsmäßigen Berichte, die ich dort vorfand, habe ich
      mit dieser, meiner Heim, sowie Jugend Gefängnis Zeit, endgültig abgeschlossen. Habe
      alle meine Aktenabschriften durch den Schräder gejagt, um sie ja nicht mehr zu
      lesen. Heute denke ich nur noch an die schönen Zeiten, von denen es zu sprechen
      sich lohnt. Ich hatte das Glück, viele Kameraden kennen zu lernen, die das
      gleiche Schicksal hatten, wie ich es selber erlebt habe. Die meisten von uns
      führen ein anständiges leben, haben viel erreicht und können mit stolz auf das
      erreichte zurückblicken. Wieder andere kamen oder kommen mit ihrer
      zurückliegenden Heim bzw. Jugendzeit nicht zurecht, was auch ein jeder von uns betroffenen
      verstehen kann, der das erlebt hat, über das heute fast jeden Tag im Fernsehen
      und Zeitungen berichtet wird. Diesen letztgenannten Kameraden zu helfen, sie zu
      unterstützen, nach ihren berechtigten Forderungen auf Entschädigung, besonders
      auf ernst gemeinte Entschuldigungen usw. sollte unser aller Pflicht sein.



      Egon

      Hallo Egon!!

      Egon schrieb:

      Hallo Jungs,


      ich weiß nicht wie ihr darüber denkt, meine Überlegung
      hat eine Richtung eingenommen, von der ich nicht mehr los komme. Es wäre schön
      und auch in unser aller Interesse, mal ein gemeinschaftliches Treffen in Erwägung
      zu ziehen, um uns über unseren Heim Aufenthalt mal aus zu tauschen. Ich bin der
      festen Überzeugung, uns allen betroffenen wäre das mit Sicherheit ein Hilfe zur
      Selbsthilfe. Es sind nun mal meine Gedankengänge und es wäre schön, was ihr
      dazu sagt, bzw. eure Meinung dazu äußert.


      Egon
      Gegen ein Treffen irgendwann Mal, dagegen wird wohl keiner hier was haben,aber darüber reden was einigen hier in Kindesalter widerfahren ist das wird wohl nichts.Viele sind wahrscheinlich erst wieder Wachgerüttelt worden durch die Medien.Wir sind alles alte Böcke geworden,die den ganzen Scheiß verdrängt haben,wo es den Einen oder den Anderen vielleicht besser gelang es zu verdrängen.Ich zbs. habe in meinen Leben nur mit meinen Eltern darüber gesprochen und mit meiner Frau erst vor kurzen.Egon ich bin mit meiner jetzigen Frau aber auch schon über 25 Jahre zusammen.Als ich mit meinen Eltern darüber gesprochen habe war ich 7-8 Jahre alt und die haben mir und meinen Bruder kein Wort geglaubt im Gegenteil ich wurde von meinen Bruder sofort getrennt (ich hätte einen schlechten Einfluß auf ihn)ich kam auf eine andere Gruppe bis Platz in Warburg war.
      Nein mein Kumpel darüber frei reden das wird hier wohl keiner können man schämt sich dafür was Manche hier mit diesen Schweinen machen mußte.Ich bin zbs. Froh darüber das ich darüber andeutungsweise schreiben kann.Aber mit einen darüber sprechen, das bekomme ich nicht hin,über Einzelheiten schon garnicht.Viele hier im Forum sind meiner Meinung nach Seelische Frack´s,die sich jetzt erst aufraffen konnten und darüber schreiben was Ihnen angetan wurde.Man sollte jetzt nicht zuviel von diesen Missbrauchten Menschen verlangen.Ich bin sogar der Meinung, das wenn wir über "unser Geheimnis" sprechen würden,bei den Einen oder Anderen die Sicherungen total aussetzen und somit der Schuß nach hinten los gehen würde.Aber das soll dann jeder für sich entscheiden,ob Er sich dieser Gefahr aussetzen will wenn Er frei über seine Erlebnisse mit Nonnen und Brüder reden möchte.Ich mein gutsbester Egon kann das nicht.
      Machs gut Egon man stört sich!!

      Jürgen / Kongoaffe
      Hallo!

      Auf eine Entschuldigung kann ich verzichten,wenn ich die annehmen würde dann müsste ich ja denen Format zubilligen,das spreche ich denen ab.Was viel wichtiger ist,ist die unentlohnte Arbeit.Ich habe4einhalb Jahre in der Matratzenhalle,Lampenhalle und Gärtnerei gearbeitet.Die mon.Leistung wurde benotet,die Noten wurden vor der Gruppe vorgelesen,da konnte jeder noch mal was dazu sagen.Wer schlechte Noten hatte,und das hatten die meisten,sollte sich ein Beispiel nehmen an die ,die bessere hatten(Erziehungsaspekt).Wir hatten im Schnitt 13-15DM.im Monat zur verfügung,dafür durften wir uns dann am Kiosk was kaufen,Tabak,(Batavia)Blättchen,Prinzenkekse,usw.Ich möchte meine Leistung bezahlt haben,meine Rentenbeiträge,dafür hab ich gearbeitet.Das war ZWANGSARBEIT.Morgens in Zweierreihe aufstellen und abmarsch,dann konnte man von den Walzengängern das schlurfen der Holzschuhe hören,samstags bis Mittag,ansonsten jeden Tag8-9 Stunden.Hätten wir uns geweigert(Arbeitsverweigerung)wäre derjenige sofort im Bunker gelandet.Es ist eine Unverschämtheit wenn an anderer Stelle jetzt gesagt wird,es wäre keine Zwangsarbeit gewesen.Holt euch das mal ins Gedächtniss.Wir haben richtig geschuftet,Äcker mussten wir in 10Reihe umgraben,jeder Bauer hätte uns ausgelacht,in der Matratzenhalle mussten wir Federkerne drehen 30-40Stck.am Tag,abends kam ein Laster von Schlaraffia und holte den ganzen Mist auf.Pater Minas sagt an einer Stelle:Die Jungen sind versklavt worden,da muss ich ihm ausnamsweise mal recht geben.Ich musste in der Lampenhalle für Hella Federn drehen,Daumendicke aus Wolframdraht,oben beide Hände zum drehen,unten rechtes Knie zum ausglühen,linkes Knie-Kontakt-zum abkneifen.Sie wurden gebraucht zum Quecksilberbedampfen der Reflektoren.usw.

      Gruss Schweinebacke
      Hallo Jungs,

      Morgen (30.03.) unbedingt das "Westfalen-Blatt" lesen. Dort wird ein Artikel über den Pater Minas, ehemaliger Heimleiter des Salvatorkolleg, Klausheide drin stehen und ein Psychiatrie-Schicksal eines Ehemaligen aus Klausheide, sowie ergänzende Aussagen zum Thema von Betroffenen. Verfasser ist der Chefreporter Christian Althoff dem wir nur dankbar sein können!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Hallo K-Jürgen, Schweinebacke,


      ich habe volles Verständnis und respektiere eure Haltung,
      dass ihr nicht über die Vorfälle sprechen wollt, bzw. nicht zu dieser jetzigen Zeit.
      Selber konnte ich früher auch mit niemanden darüber reden, was alles mit meiner
      Jugend zusammen hing. Erst jetzt im Alter ist es mir leichter gefallen darüber
      zu sprechen und auszutauschen. Wie ich es schon beschrieben habe, habe ich
      alles was schlecht war abgeharkt, um eben nur noch die guten sowie die schönen Erlebnisse
      meiner Heimaufenthalte behalten. Aber die Treffen mit ehemaligen Kameraden
      möchte ich nicht mehr missen und freue mich schon auf ein Wiedersehen mit
      meinen Stiftskollegen. Natürlich gibt es auch Meinungsverschiedenheiten
      zwischen uns, weil ein jeder ja auch andere Erlebnisse hatte, die zu
      verarbeiten für ein jeden von uns schon schwer genug ist. Ich wünsche einen
      jeden von euch, dass auch ihr die Kraft habt, eines Tages offen darüber zu
      Reden.


      Gruß Egon