Urft, Hermann-Josef-Haus Kall-Urft,

      Leider ist das so.!

      Und das wissen auch die Täter-Orden Vereine Kleriker. und handeln danach. Das ist das Perfiede.Weil so eine Bescissene Rechtssprechung haben. Leider. Pit,und Egon Wir haben uns selbst geschwächt ohne es bewusst zu sein. Siehste es doch Hier. An die Köppe bekommen und keiner Beantwortet die Fragen. Ansonsten Bedrohungen und Gemeinheiten. Und der Klerus und Vereine und Behörden reiben sich die Hände. Schönes Wochenende.LG.Nobbi. :wayne: :beer: ?( :D

      Nobbi. schrieb:

      Siehste es doch Hier. An die Köppe bekommen und keiner Beantwortet die Fragen.

      Welche Fragen? Hier ging es nur um die Frage Kinderheim oder Erziehungsheim. Und bis zur Schulentlassung sind es Kinderheime und ab da sind es Erziehungsheime. Jedenfalls Theoretisch.
      In diesem Thread ist keiner der anwesenden User dabei, der dem anderen sein Erleben oder Empfinden abspricht. Für den einen war das HJH die Rettung und Andere haben es als Hölle empfunden. Aber darüber können auch nur User schreiben, die das HJH erlebt haben. Da ist ein Rundumschlag gegen Kleriker nicht besonders Hilfreich.Denn es geht um Urft und wie man Urft erlebt hat und nicht um die Salvatorianer aus Klausheide oder aus Steinfeld oder wo immer sie herkommen.

      Nobbi. schrieb:

      Siehste es doch Hier. An die Köppe bekommen und keiner Beantwortet die Fragen.

      Welche Fragen? Hier ging es nur um die Frage Kinderheim oder Erziehungsheim. Und bis zur Schulentlassung sind es Kinderheime und ab da sind es Erziehungsheime. Jedenfalls Theoretisch.
      In diesem Thread ist keiner dabei, der dem anderen sein Erleben oder Empfinden abspricht. Für den einen war das HJH die Rettung und Andere haben es als Hölle empfunden. Aber darüber können auch nur User schreiben, die das HJH erlebt haben. Da ist ein Rundumschlag gegen Kleriker nicht besonders Hilfreich.Denn es geht um Urft und wie man Urft erlebt hat und nicht um die Salvatorianer aus Klausheide oder aus Steinfeld oder wo immer sie herkommen.
      Man kann auch Stress herbei schreiben.
      Mein Bruder und ich, wurden im Mai 1964 vom Kinderheim in Merkstein, wo wir schon vier Jahre verbracht hatten, nach Urft verlegt. Dort blieben wir bis Jan. 1966 . Als Grund führte man unter anderem an, dass wir schwer erziehbar wären, was immer das auch heißen mag.Wenn ich so manche Beiträge lese, wo sich gezankt wird, ob Urft ein Kinderheim oder ein Erziehungsheim gewesen ist, kann ich nur lachen. Ganz egal als was Urft deklariert war, es war alles, nur kein Kinderheim. Genau so wie " rudi22 " und andere ihre Erlebnisse geschildert haben, war es in Urft und noch schlimmer. Ich möchte nicht weiter auf die Vorkommnisse eingehen, da ich mich mit der ganzen Scheiße dahingehend arrangiert habe, so wenig wie nur möglich daran zu denken, oder darüber zu reden. Nur wie extrem diese ganzen Heimerlebnisse waren zeigte sich daran, dass ich, heute 60 Jare alt, bis zu meinem 35ten Lebenjahr Alpträume hatte und nachts im Schlaf geschrien habe.
      Hallo zusammen,

      Auch ich bin ein ehemaliges HJH Kind. Ich habe dort einige Zeit verbracht. Zu meiner Zeit war es Herr Schöneborn, der die Einrichtung geleitet hat. Ich kann die ein oder andere Aussage , welche hier gepostet wurde , nicht ganz nachvollziehen. Jedoch hat jeder so seine eigenen Erfahrungen gesammelt. Warscheinlich liegt es aber auch an den verschiedenen Zeiten, in denen man dort gewohnt hat. Zu meiner Zeit jedoch, war es zwar eine Strenge Einrichtung, jedoch nicht übertrieben . Sicherlich konnte man dort auch mal mit den "Erziehern" aneinandergeraten, jedoch endete soetwas nicht mit blinder Gewalt. Man bekam halt eine pädagogisch wertvolle Strafe : Taschengeldsperre , Hausarrest, oder gar verbot der Heimfahrt. Und wenn wir es mal wieder allzu bunt getrieben hatten, konnte man sich auch eine Ohrfeige einfangen. Jedoch blicke ich heute zu dieser Zeit zurück, ohne mich wirklich an brutale Übergriffe zu errinnern. Jedenfalls nicht von Seiten der Pädagogen.
      Die für mich schwer zu verarbeitenden "Vorfälle" waren eher die manschmal schon sehr brutalen Übergriffe der anderen Mitbewohner. Je nachdem wer es gerade war, der mit schlechter Laune einem entgegen kam, konnte es schonmal Prügel setzen. So ganz ohne Grund. Was natürlich auf jemanden abfärbt. Ich empfand die ersten 2 Jahre als besonders Schlimm. Denn die ich hatte keine Lust mich den damals Großen zu unterwerfen, was zu nem Haufen Konflikte geführt hat. Die ersten 2 Jahre brauchte ich, um mich in der Hühnerleiter nach oben zu boxen. Nicht das ich sie alle niedergemacht hätte, und ich als Boss durch die Gegend gerannt wäre. Nein so eben nicht. Aber durch meinen Wiederstand , war ich nicht mehr nur ein Wehrloses Opfer, und man ging gerne mal an mir vorbei. Jedoch sehe ich nicht nur die negativen Erfahrungen, welche ich dort gemacht habe. Nein ich sehe viel mehr, was ich von dort mitgenommen habe. Freundschaft mit einigen Mitbewohnern noch weit über das Heim hinaus. Sommerurlaube ,welche ich bei meinen Eltern nicht hätte haben können. Sozialen Umgang mit meinen Mitmenschen. Und noch nen ganzen Haufen mehr.
      Ihr seht nicht jeder Heimaufenthalt ist eine schlimme Erfahrung. Denn die Schlechten Errinerungen die ich habe, hätte ich bei meinen Eltern ebenfalls erlebt. Da hätte man sich mit Leuten auf der Strasse rumgehauen. Das lag halt an meinem Charakter, Aufbrausend und Gewaltbereit. Was ich jedoch ebenfalls durch meinen Heimaufenthalt sehr gut in den Griff bekommen habe. Also bleibt mir nur, einer der wenigen zu sein, welche sich hier mal ganz herzlich bei den Erziehern und Mitbewohnern bedankt. Denn Ihr habt mich zu dem gemacht , was ich heute bin.

      so long..

      einige Namen aus meiner Zeit ( jedoch nicht ausgeschrieben , weiß ja nicht ob es denen passt)
      Holger Ka...
      Frank Kr...
      Michael Sch...
      Wolfgang F.... weilt leider nicht mehr unter uns. R.I.P my friend.
      Klaus P.....
      Christoph Y....
      Hans Josef M....


      PS: mein herzliches Beileid den Angehörigen von Herrn Schöneborn.
      "Alle sagten es geht nicht, da kam einer der das nicht wusste und tat es"
      Ja man will nicht alles beschönigen, und es war bestimmt nicht das allerbeste, was jemand erleben kann. Jedoch ist es aus meiner Sicht eine gute Kindheit gewesen. Jedoch muß ich auch sagen, das ich nie eine Kindheit in einer Familie erlebt habe. Denn ich kam im zarten alter von 2 Jahren in ein Heim. Heute bin ich seit 15 Jahren glücklich verheiratet habe zwei bezaubernde Kinder und gehe einer geregelten Arbeit nach. Wir leben gesund und glücklich. Nicht reich an Wertvollen Gegenständen, aber reich an zufriedentheit und Harmonie. Ich denke das ist nur möglich wenn man seine Erlebnisse verarbeitet hat.
      "Alle sagten es geht nicht, da kam einer der das nicht wusste und tat es"

      PaPa schrieb:

      Hallo zusammen,

      Auch ich bin ein ehemaliges HJH Kind. Ich habe dort einige Zeit verbracht. Zu meiner Zeit war es Herr Schöneborn, der die Einrichtung geleitet hat.
      Kannst Du bitte mal sagen, um welchen Zeitraum es sich handelt, das wäre u. U. hilfreich. Ansonsten danke für deine ausführliche Schilderung. Ich gehe mal davon aus, dass die sechziger Jahre in deiner Schilderung keine Rolle gespielt haben.

      gez: Blubber

      Bollo schrieb:

      so jetzt geb ich auch mal meinen senf dazu ab...ich war vier jahre in urft...und muss sagen da ging es mir 1000mal besser wie zu hause...gut ich war von 84 bis 88 da..und kann nichts über die zeit vor mir berichten und auch nichts über die zeit danach...aber wenn du KLAUS ein problem mit dem heimleiter hast der jetzt da ist und dich verfolgt fühlst..wo ist denn da das problem das telefonisch und persöhnlich zu regeln ???...ich schreibe das weil ich auch jemanden aus deiner zeit kenne und der kommt super klar mit dem heimleiter der jetzt da ist...was ich damit sagen will ist ...scheiss auf das was dir dritte erzählen und mach dir dein eigenes bild...so viel zum thema füsse stillhalten...
      klär das persöhnlich wenn du meinst das es dich persöhnlich betrifft und treffe dann deine ansage...was hälst du davon????



      Also ich meine Dich zu kennen . Hat man dich nicht Hein Bollo gerufen? Wenn ja dann waren wir zur selben Zeit im HJH.
      Meld dich mal!
      "Alle sagten es geht nicht, da kam einer der das nicht wusste und tat es"

      Endlich, endlich ist auch dieser Laden geschlossen worden....

      Es war wohl zuviel an negativen Eintragungen von uns Ehemaligen im dortigen Gästebuch, an negativen Schlagzeilen über den Salvatorianer-Orden der ja auch in Klausheide das Sagen hatte, um dieses katholische Knaben-Internat, das direkt dem Kloster Steinfeld angeschlossen war, noch länger künstlich am Leben zu erhalten...es ist jetzt unwiderruflich geschlossen worden.

      Es war das letzte einer Reihe von Erziehungsanstalten, Erziehungsheimen und Internaten die zwar von den weltlichen Landesverbänden "kontrolliert" worden sind, jedoch hatten ausschliesslich die Patres und Brüder dieses Ordens - hermetisch abgeschottet nach aussen - das Sagen.

      Der Link:

      "Zum Ende des Schuljahres 2011/2012 übertrug der Orden die Trägerschaft des Internates an einen neu gegründeten Elternverein.

      Nach vielen intensiven Bemühungen der Eltern und der Stiftung Kloster Steinfeld muss das Internat nun dennoch zum Endes des Schuljahres 2012/2013 endgültig geschlossen werden und stellt seinen Betrieb zum 20.07.2013 ein.

      Damit geht eine 90jährige Geschichte zu Ende.

      Wir sind dankbar, wenn die ehemaligen Internatsschüler weiterhin zu uns Kontakt halten.

      info@kloster-steinfeld.de

      gymnasium@hermann-josef-kolleg.de

      info@catena-steinfeld.de "
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Liebe Brüder und Brüderinnen, zu der obigen älteren Nachricht haben sie Salvatorianer die Texte noch einmal überarbeitet und sehet, jetzt suchen sie die Schuld bei den bösen Medien, die so schlecht über sie berichtet haben, nur bei sich selbst suchen sie nichts. Der Text spricht für sich selbst. Bitte langsam und genußvoll lesen:

      "Und doch hat es in diesem Jahr 2013 eine Unruhe

      gegeben, wie sie in der ganzen Geschichte

      Steinfelds selten vorkam. Bereits seit Jahren ist

      bekannt, dass wir Salvatorianer aus personellen

      und wirtschaftlichen Gründen die Klosteranlage

      Steinfeld nicht mehr allein stemmen können und

      auf Hilfe von außen angewiesen sind. In diesem

      Jahr nun sahen wir uns gezwungen, die Umsetzung

      dessen zügig in Angriff zu nehmen. Wir

      waren uns dieses harten Einschnittes bewusst und

      dass er nicht nur bei unseren Mitarbeiterinnen

      und Mitarbeitern, sondern auch in der ganzen

      Region Unruhe und Verunsicherung mit sich

      bringt. Falsche Gerüchte und manche irreführenden

      Meldungen in den Medien verstärkten noch

      die Sorgen und Zukunftsängste, wie es mit Steinfeld

      weitergehen soll. Zum Sommer wurde das Internat endgültig

      geschlossen.
      2

      Elternvereins war es wegen der zu geringen Zahl

      an Internatsschülern und der zu hohen Betriebskosten

      nicht mehr möglich, das Internat weiterzuführen.

      Damit endet eine de facto 90-jährige

      Geschichte, was viele sehr bedauern.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses

      rudi22 schrieb:

      Meine Erlebnisse ( standen ) stehen im alten Forum
      Warum gibt es hier mehrere Möglichkeiten zum HJH zu lesen / schreiben?
      Besser wäre es man gibt einen Hinweis das nur bei einem das schreiben möglich ist.
      Danke

      Meine Erlebnisse im HJH im Jahr 1964 /1965

      Ich war in der Zeit von Sommer 1964 bis zur Schulendlassung 1965 im HJH in Urft.
      Namen kenne ich keinen einzigen mehr außer die beiden Lehrer Namen
      Schulleiter Gehrke und Klassenlehrer Göttgen die auf dem Volkschulendlassungszeugnis vom 20.03.1965 stehen.
      Ich war im Altbau von Urft kommend in der 2. Gruppe rechts. Sicherlich weiß jemand den Namen der Gruppe. ( Ich glaube Christopherus, bin aber sehr unsicher )
      Zuerst muss ich sagen es erschreckt mich, was alles in den Heim passiert ist.
      Habe ich nur Glück gehabt, keine der negativen Erlebnisse gehabt zu haben?
      Die Zeit im HJH hat bei mir keine negativen Folgen hinterlassen, außer vielleicht noch mehr Antipati zu der Katholischen Kirche. Dazu war auch die Zeit von etwa ein halbes Jahr zu kurz.
      Etwas sehr gutes hat mein Aufendhalt im HJH gehabt.
      Ich war das gesamte 2. Halbschuljahr im HJH
      In der ersten Hälfte des Schuljahres war ich zu Hause,
      und in der Schule grottenschlecht ( 4 und 5 ) .
      Im Endlassungszeugnis keine 5 überwiegend nur 2 und 3.
      Besonders aufgeholt hatte ich im Sport von 5 auf 2.
      Das hat mir später bei der Lehrstellensuche sehr geholfen, zu Hause wäre ich schulisch untergegangen.

      Das war aber auch schon alles was sehr gut war.
      Allerdings weiß ich auch noch das einer der Lehrer manchmal über Stühle und Tische gesprungen ist, um einen Jungen zu verprügeln.
      Dazu muss ich allerdings sagen das der betreffende Junge den Lehrer auch bis aufs Blut gereizt hatte.
      Trotzdem dürfte heutzutage ein Lehrer „SO“ niemals reagieren.
      Auch kann ich mich erinnern das es in der ersten Pause immer 1 frisches Brötchen gab, übriggebliebene wurden nach dem Schema verlost, rate welche Zahl ich denke.
      Zu der Zeit war ein Pater da dessen Namen ich nicht mehr weiß, aber nur soviel Er kam aus Holland.
      .
      Alles andere war durchwachsen.
      Es gab gute Zeiten und schlechte Zeiten
      Der Zusammenhalt mit den anderen war nicht sehr gut, viel verrat und petzen.
      Wirkliches Vertrauen konnte man zu niemanden haben.
      Das wir Kinder für alle möglichen arbeiten herangezogen wurden, nun ja zu der Zeit war das sicherlich normal.
      Kennen gelernt habe ich alles: Tisch decken, spülen, putzen aller Räume einschließlich der Toiletten.
      Dazu muss ich sagen im Schweinestall war es sicherlich sauberer.
      Morgens waren die Toiletten häufig absichtlich extrem schmutzig, absichtlich war der Fussboden vollgepinkelt und vollgeschissen.
      In einem Beitrag hier wurde auch das einmal in der Woche stattfindende Kartoffelschälen erwähnt, dies kann ich nur bestätigen.
      Da ich ja nun auch im Herbst 1964 da war habe ich auch die Kartoffelernte kennen gelernt. Man hat abends trotz des jungen Alters den Rücken gespürt.

      Ein kleines Erlebnis habe ich in Erinnerung.
      Wenn hier jemand aus der Zeit mitließt, wird er sich daran sicher erinnern.
      Bei Spaziergängen in den Wäldern der Umgebung mit der Gruppe haben wir zweimal ein verlassenen Lagerplatz der englischen/amerikanischen Armee gefunden.
      Gefunden wurden an den beiden Plätzen folgendes, alles noch original verpackt Trockenobst, Kekse, Fleischkonserven und Funkerbatterien. Alles mit englischer Beschriftung.
      Da einige Nonnen auch englisch konnten wussten wir was wir jeweils gefunden hatten.
      Die gefundenen Sachen durfte die Gruppe behalten und wurde unter allen verteilt.

      Auch wurden im Herbst Wanderungen unternommen um Pilze zu suchen.
      Eine Nonne war anscheinend eine gute Pilzkennerin.
      Zubereitet wurden die Pilze in der Gruppe und wer wollte konnte mitessen, sie schmeckten immer sehr gut.
      Vom Heim und von der Schule konnte man auf der anderen Seite des (Tales )
      sehen, wie in den Berg hinein eine große Bunkeranlage gebaut wurde. Viel später erfahren das es der Regierungsbunker in der Zeit des kalten Krieges war.

      Was ich schlimm fand. Man durfte das Heim nicht alleine verlassen sondern nur immer in der Gruppe.
      Geschlafen wurde in großen Schlafsälen mit ca 15 – 20 Betten .
      Schlafen durften wir nur auf den Rücken mit den Händen und Armen auf der Bettdecke. Ich hatte das Glück an der Wand ein Bett zu haben und nicht mitten drin.
      Das ewige beten und in die Kapelle rennen hat in mir eine Antipati zu allen religiösen ausgelöst. Mit 19 bin ich aus der Kirche ausgetreten.
      Von einer Nonne wurde ich gefragt ob ich Messdiener werden wollte , was ich sofort mit nein beantwortet hatte. Ich war selber etwas erschrocken über mein spontanes absolutes nein.
      Die Ablehnung hatte zum Glück keine negativen Folgen für mich.
      Ich verabscheue alles christliche, besonders den verlogenen katholischen Glauben.
      Den etwas demütigenden Wäschetausch , schmutzige Unterwäsche gegen saubere, ob auch keine Reallistreifen drin sind.
      Post wurde zensiert.
      Man durfte kein Geld besitzen!!!!!
      Trotzdem hatte ich damals die Nonnen ausgetrickst.
      Das so.
      Päckchen durften wir ja bekommen.
      Üblich war das der Inhalt meistens an der Gruppe verteilt wurde.
      Meine Vertrauensperson war meine Oma. Ihr konnte ich Mehrmals Briefe schreiben
      ( Aufschrift Porto zahlt Empfänger ) Sie Schickte mir mehrmals ein Päckchen mit 2 Beutel Bonbons und eine Tafel Schokolade.
      Die Bonbons gab ich sofort zur Verfügung der Gruppe die Tafel Schokolade steckte ich schnell ein und verschwand zur Toilette.
      Der Grund in der Tafel Schokolade war auch Geld versteckt.
      Irgendwie konnte ich das Geld auch immer ausgeben.
      Sei es, dass ich Gelegenheit hatte mich nach Urft zu schleichen oder das ich offiziell nach Urft oder sogar nach Kall geschickt wurde, mit irgendeinen Auftrag.
      Im Winter sind wir ganz in der Nähe des Heimes Schlitten gefahren, immer zwei Jungen ein Schlitten. Der Junge mit dem ich den Schlitten teilen musste war sehr froh das Er alleine den Schlitten benutzen durfte, Ich schlich mich nach Urft!!!

      Auch hatte mir das Geld geholfen, als wir in einer kleinen Gruppe zu den Exerzitien geschickt wurden in irgendeinen Kloster dessen Namen ich nicht mehr weiß.

      Ich glaube am Monatsende war eine Gruppensitzung an der alle teilnahmen und wo bestimmt wurde wieviel Taschengeld man verdient hatte.
      Eine oder Zwei DM die man aber natürlich nicht ausbezahlt bekam.
      Gleichzeitig wurden die Arbeiten neu verteilt.
      Das waren meine Erlebnisse an die ich mich erinnern kann.

      Trotz meines jungen Alters wusste ich instinktiv nach vorne lachen und lieb sein , nach hinten eben versuchen sein leben zu Leben.

      Nach meinem Aufendhalt bekam ich sofort eine Lehrstelle und von der Firma einen Lehrlingswohnheimplatz gestellt. Ich hatte dort alle Freiheiten die man sich denken kann. Nur man musste in der Regel abends um 22.00 Uhr im Zimmer sein. Ausnahmen gab es nur nach vorheriger Genehmigung.
      Da zu der Zeit man erst mit 21 volljährig wurde habe ich meine erste eigene Wohnung erst mit 21 und 3 Monaten gehabt.
      Der ganze Zeitraum von Sommer 1965 bis 1971 hat mich zur absoluten Selbstständigkeit erzogen.
      Weiter, noch verheiratet, 2 Kinder, 1 Enkelkind und in vorzeitigen Ruhestand.

      Gruss rudi22

      Übrigens ist der echte Name ein ganz anderer, rudi ist lediglich abgeleitet von der
      e-mail adresse

      Hallo Rudi22,ich heiße Norbert und war in der zeit von 1961 bis 1965 in der dominikusgruppe. Im HJH-URFT.Bitte melde dich mal bei mir .
      Ich war mit vier meiner Brüder da.Meine emeal-Adresse steht in meinem profil in diesem forum.gruss norbert.

      Karlchen 2 schrieb:

      Mein Bruder und ich, wurden im Mai 1964 vom Kinderheim in Merkstein, wo wir schon vier Jahre verbracht hatten, nach Urft verlegt. Dort blieben wir bis Jan. 1966 . Als Grund führte man unter anderem an, dass wir schwer erziehbar wären, was immer das auch heißen mag.Wenn ich so manche Beiträge lese, wo sich gezankt wird, ob Urft ein Kinderheim oder ein Erziehungsheim gewesen ist, kann ich nur lachen. Ganz egal als was Urft deklariert war, es war alles, nur kein Kinderheim. Genau so wie " rudi22 " und andere ihre Erlebnisse geschildert haben, war es in Urft und noch schlimmer. Ich möchte nicht weiter auf die Vorkommnisse eingehen, da ich mich mit der ganzen Scheiße dahingehend arrangiert habe, so wenig wie nur möglich daran zu denken, oder darüber zu reden. Nur wie extrem diese ganzen Heimerlebnisse waren zeigte sich daran, dass ich, heute 60 Jare alt, bis zu meinem 35ten Lebenjahr Alpträume hatte und nachts im Schlaf geschrien habe.


      Hallo karlchen2,ich war von 1961 bis 1965 in der dominikusgruppe,im HJH-Urft.Bitte melde dich mal über meine e-meal (im provil).danke für deinen beitrag,den ich total befürworte.gruss norbert hohnen
      Ps.ich war mit meinen 4 brüder da.

      der dud schrieb:

      hallo klaus..
      wir ahben schon mal geredet,weist du noch??????????
      das war auf der alten heim seite---- !!!
      naja mal sehen was noch so kommt und wen wir noch kennen lernen der auch --da im scheiss HEIM war !!!
      grüsse von dem DuD


      Hallo dud,von wann bis wann warst du in urft?ich war von1961 bis 1966 in urft.bitte melde dich mal auf meine email (in meinem profil).gruss norbert

      Blubber schrieb:

      PaPa schrieb:

      Hallo zusammen,

      Auch ich bin ein ehemaliges HJH Kind. Ich habe dort einige Zeit verbracht. Zu meiner Zeit war es Herr Schöneborn, der die Einrichtung geleitet hat.
      Kannst Du bitte mal sagen, um welchen Zeitraum es sich handelt, das wäre u. U. hilfreich. Ansonsten danke für deine ausführliche Schilderung. Ich gehe mal davon aus, dass die sechziger Jahre in deiner Schilderung keine Rolle gespielt haben.

      gez: Blubber


      Hallo blubber,ich war von 1961 bis 1966 HjH in urft.wann warst du denn da.melde dich doch ma bei mir.meine email steht in meinem profil.