Süchteln Landesjugendheim

      Ich habe etwas dagegen, weil dieses Thema nichts mit dem Heim Süchteln zu tun hat.
      :thumb_down:

      Klaus zu deinem Verständnis:
      Da der Link des Südwestfunks im Posting von Martini, sowohl mit dem Thema "Verhöhnung der Heimkinder", als auch mit dem Thema Süchteln zu tun hat, kann er hier im Thread verbleiben, ohne als Doppelposting bewertet werden zu müssen.
      Mit freundlichen Grüßen Christel
      Hallo Klaus, du hast scheinbar sehr sehr gute Erinnerungen an Süchteln. Auch ich habe zweieinhalb Jahre gute Erfahrungen in einem anderem Heim gemacht.

      Es gab Heime, da erlebten Heimkameraden zu gleichen Zeit die bessere Seite, und andere Heimkinder erlebten in der selben Zeit die Hölle. Was ich dabei korreckt finde, ist das diese Heimkinder denen es so Gut ging, sogar gesagt haben, das Sie miterlebt haben, als Zeitzeugen, wie schwer andere Heimkameraden im selben Zeitraum misshandelt wurden.
      Drei weitere Heimkinder aus Süchteln haben wieder andere Erfahrung gemacht als Du.

      Ich kenne Herrn Krone nicht persönlich,aber sein Buch. Ich kenne drei Heimkinder aus Süchteln-bis 1971, welche fast das selbe gesagt haben, unparteisch von Herrn Krone und seinem Buch, was Herr Krone gesagt hat. Nur gab es da das Buch noch nicht-und keiner wußte von Herrn Krone, 2004. Herr Krone stieß erst 2005 zu den Heimkindern dazu.


      Vielleicht warst Du eines der Kinder die verdammt großes Glück gehabt haben, aber was Du hier mit Herrn Krone machst, finde ich nicht Gut, und das gerade in der Zeit als du dort hinkamst, ein Wandel vollzogen wurde, in diesem Heim.

      Wieso kommt ein Jugendlicher fast erwachsener Mensch von einem Heim aus in die Psychatrie ? Sicherlich nicht weil es Ihm so Gut in dem Heim über Jahre ergangen ist,oder? Das sagt doch mehr über das Handeln und Versagen von dem Heim und seine Erziehern aus, als über den jungen Menschen selber.Herr Krone wahr Ende der 60er - über einige Jahre in Süchteln. Wo warst du 1967-1970?
      Was und wie lange warst Du in Süchteln? Wie Alt warst Du, als Du nach Süchteln gekommen bist? Wo hast Du den Eintrag vom 18.03.2008 her, das gabs imheim.eu doch noch nicht?

      Heimkinder die in den 60 Jahren- bis 1969-1970 in dem Heim wahren, haben Furchtbares in Süchteln erlebt.
      Du suchst Heimkameraden aus Süchteln. Kannst Du dir Vorstellen, das diese Heimkinder über Ihre Erfahrungen kaum sprechen können, und deshalb sich nicht dazu äußern möchten?
      Sei froh das Du eine schöne Zeit in Süchteln erlebt hast. Was hat Dir das Heim mit auf deinen Lebensweg gegeben?
      Hast Du eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium in Süchteln mit auf dem Weg bekommen? Ich würde mehr über deine Erlebnisse in Süchteln erfahren.
      Weil ich wichtig finde, das auch positive Erfahrungen schriftlich niedergeschrieben werden.
      Ein Gruß von Aiken
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric
      Hallo Aiken.
      Wie ich schon einmal angekündigt habe, werde ich gewissen Leuten keinen Grund mehr geben mich als Psychisch krank zu bezeichnen und des lesens und rechnens nicht mächtig zu sein.
      Meine Ausführungen habe ich hier schon geschrieben (ein teil wurde entfernt weil es die Wahrheit war) und darum schreibe ich in keinem Forum mehr über Süchteln.
      Ich habe keine lust, mich von Frustrierten Ex Deutschen und dessen Anhänger weiter angreifen zu lassen.
      Sorry, dein Interesse ehrt mich, aber meine Erfahrungen über die Wahrheit werden nach geschrei des Angeblich Misshandelten eh wieder gelöscht.
      Nur soviel: Ich habe eine Abgeschlossne Schulausbildung (Hauptschulabschluss) und Berufsausbildung, (bin Maler und Lackierer Facharbeiter in Süchteln im Heim geworden).

      SÜCHTELN WAR MEINE HEIMAT UND DIE VON FAST 60 ANDEREN, Egal was ein Krone oder Mitchel versuchen zu Behaupten.

      Lieben gruß Klaus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Klaus Pitzner“ ()

      "Das Heim war die Hölle" - aber was weiß Ursula von der Leyen (CDU) schon davon ?

      25.01.2009 ZDF Mona Lisa 18:00 Uhr (MEZ)
      Dietmar Krone aus Berlin berichtet über seine grausamen Erfahrungen während seines Aufenthaltes im Erziehungsheim [ Hier ist von "Geschlossenene Erziehungsanstalt Viersen-Süchteln in den späten 1960er Jahren / frühen 1970er Jahren" die Rede ! ]
      monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,7508066,00.html

      Ein Video dazu ML Mona Lisa, 25.01.2009
      Das Heim war die Hölle [ Hier ist von "Geschlossenene Erziehungsanstalt Viersen-Süchteln in den späten 1960er Jahren / frühen 1970er Jahren" die Rede ! ]
      zdf.de/ZDFmediathek/content/675390?inPopup=true

      Leute aus anderen Ländern können sich hier einen für ihr Land zutreffenden Media-Player aussuchen @ codecguide.com/about_real.htm
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Heim für Schwererziehbare!
      8. August 1972 gegen Mittag kommen wir im Landesjugendheim in Süchteln
      an. Es ist kein geschlossenes Heim, worüber ich mich doch sehr freue.
      Ich bin 13 Jahre und die anderen Heiminsassen zwischen 14 und 20
      Jahren. Mein linker Arm, ist wegen meiner Verletzung aus dem Kinderheim
      noch eingegipst und ich werde ca. 5 Wochen lang von den älteren
      gehänselt, getreten und geprügelt (ja von den Jugendlichen und niemals
      von einem Erzieher). Auch werde ich von zwei Typen unserer Gruppe, von
      Kopf bis Fuß mit Latexfarbe eingepinselt.
      Nachts halten mich drei Jungs fest und einer versucht sich an mir zu
      vergreifen, aber ich kann mich losreißen und flüchte auf den Flur. Die
      Jungs hinter mir her und dann platzt mir der Kragen und ich schlage
      dem Anführer der Gruppe 6 auf der ich war, auf dem Flur mit meinem
      eingegipsten arm in die Schnauze. Die Wände des Flures waren mit einem
      rauhen Putz versehen, der eher an eine grobe gespickte Steinwand
      erinnerte. Ich schlage zu und er rutscht mit seinem Gesicht die Wand
      entlang und reißt es sich bis aufs rohe Fleisch auf. Nachdem er sich
      ausgezuckt hatte, wie ein Fisch auf dem trockenen, was ich sehr
      genossen habe, droht er mir, mich umzubringen, was ihm aber trotz
      einiger Versuche, nicht gelingt. Unter anderem warf er einen
      selbstgemachten Tischtennisschläger mit einer Metallplatte in der Mitte
      nach mir, der in der Wand stecken blieb. Hätte ich mich nicht gebückt,
      wäre mir dieser durch den Schädel gejagt.
      Durch meine Aktion habe ich aber den Respekt der anderen bekommen. Das Thema
      hänseln und so weiter hatte sich dann nach einiger zeit erledigt.
      Im Heim selbst ging es nach und nach immer besser ab, denn es lockerte
      sich für mich einiges, was den Ausgang in die Stadt betrifft und andere Dinge.
      Zum Beispiel kam ich endlich in die Leichtathletik und die
      Fußballheimmannschaft und kurz darauf noch in die Schwimmerstaffel.
      Ich gewinne gute Freunde, aber nur für ein knappes halbes Jahr, denn da
      werden sie so nach und nach entlassen. Dafür kommen neue in meinem
      Alter und ich erringe so eine Art Anführerposition auf der Gruppe 6.
      Zum Herbstanfang 1972 war die Mannschaft der Borussia Mönchengladbach,
      damals noch unter Hennes Weisweiler, zu Besuch im Heim, wo ich unter
      Blitzlichtern von Pressefotografen ein Autogramm von Herrn Weisweiler
      auf meinen Gipsarm bekommen habe. Auf dem Titelblatt der Grenzland
      Post, war dann ein Bild von uns mit der Überschrift:
      Autogramme auf Gips. Mit auf dem Bild waren Berti Vogts und Jupp
      Heynkes.
      Die Gruppe 6 wird aufgelöst, um daraus Erzieher und
      Praktikantenwohnungen zu machen. Ich komme mit ein paar anderen auf die
      Gruppe 5.
      Mitte Juni 1973 fuhren wir für eine Woche mit einigen Studenten und
      Studentinnen aus Köln zur Holländischen Insel Texel, was der absolute Hit war.
      Wir haben zwischen den Dünen gezeltet und das war Super, denn beim
      Wachwerden die Natur, mit dem noch sauberem Meerwasser zu riechen,
      statt muffige Zimmer, war wohl für jeden Naturfan klasse.
      Strand soweit das Auge reichte und im Städtchen, nur Kneipen und Discos, in denen Livebands spielten. Nur sehr wenige Geschäfte, wo man irgendwelche Dinge kaufen konnte. Aber wofür brauchten wir Geschäfte, wenn das einzige was wir brauchten,
      Zigaretten waren? Dort ging es richtig rund, denn es war unsere Woche.
      Wir hatten dort auch Fotos gemacht.
      Auch waren wir nach den Ferien in der Viersener Stadthalle zu einem
      Konzert des Golden Gate Quartetts, was mir persönlich nicht zusagte, da
      mir mehr die Pop und Rockmusik zusagt. Aber schlecht war es nicht.
      1974
      Ich komme auf die Gruppe 1, wo es mir sehr gut gefällt. Lauter
      gleichgesinnte, die genau wie ich nur Scheiß im Kopf haben.
      Sie sind alle zwischen 16 und 19 Jahren, aber gut drauf und ich werde
      sofort von ihnen angenommen, weil sie gehört haben, dass ich mir so
      schnell nichts gefallen lasse. Auf dieser Gruppe sind die Erzieher
      Ludwig Cremer, Horst Thulke und eine Spitzenmäßige Erzieherin, Ingrid
      Groß 28 Jahre alt, in die ich mich verliebe. Vergebens, aber ist ja
      Normal in dem Alter.
      Nebenbei hören wir auch Schallplatten auf meinem Plattenspieler, den
      ich mal von meinem Onkel bekommen habe. Ein Elac Zehnerwechsler, damals
      noch Mono. Wir hatten auch einen eigenen Beatkeller.
      Dort konnten wir unsere Musik auch richtig laut hören, wie es sich für
      gute Musik eben gehört.
      Einige der Gruppen, die wir uns oft anhörten, waren: Uriah Heep: Gypsy,
      Black Sabbath: Paranoid, Steely Dan: Do It Again, Steelers Wheel: Late
      Again, Rolling Stones: Angie.
      Und viele andere sechziger und siebziger Jahre Gruppen wurden gehört.
      Es werden einige Wochen später auch schon wieder ein paar Jungs
      entlassen, weil sie zwischen 18 und 20 Jahre alt waren und somit Platz
      machen mußten, für jüngere Neulinge. Die meisten bleiben aber in der
      Nähe wohnen, womit der Kontakt auch bestehen bleibt.
      Ralf Zöllner zieht nach Viersen, Kartoffelpapa Bernd Meisen bleibt in
      Süchteln und einige ziehen nach Vorst und Mönchengladbach. Paul Kambeck
      ging zum Bund, wo er sich für 12 Jahre verpflichtete.
      Wir treffen uns regelmäßig in der Stadt und gehen in verschiedene Kneipen und in die Disco. In Süchteln war die Diskothek Fretz, auf einem stillgelegten Bahnhof,
      unsere Stamm Disco, wo wir fast jedes Wochenende waren, außer beim
      Wochenend Urlaub.
      Wenn unsere Musik lief, war die Tanzfläche immer frei, weil wir mit
      mehreren unseren Schautanz mit Phantasiegitarren vollzogen haben. Immer
      wenn die Musik von Led Zeppelin, UFO, Status Quo und anderen
      Rockgruppen der 60er und 70er Jahre lief, kam unser Auftritt. Das kam
      selbst bei den Besitzern der Disco sehr gut an, weil dann Stimmung war,
      was für das Geschäft ja nur von Vorteil sein konnte.
      Dort hatte ich auch 1973 meine erste richtige Freundin kennen gelernt,
      Renate Borck, 14 Jahre, ein sehr nettes Mädel, bei deren Eltern ich
      gern gesehen war. Die Mutter war eine warmherzige Frau, mit sehr viel
      Verständnis. Und der Vater auch ganz okay, nur bei ihm mußte ich zu oft
      im Garten und im Schuppen mitarbeiten. Aber er war sehr begeistert von
      mir, weil ich nie gemurrt habe und mich so verhielt, wie es sich
      gehört, wenn man irgendwo zu Besuch ist.
      Ich habe eigentlich gerne geholfen, wenn er mich fragte. Als wir einmal
      zusammen eine nicht gerade kleine Ratte erfolgreich im Keller getötet
      haben, war das Eis ganz gebrochen und er behandelte mich sogar wie
      einen Sohn.
      Kurz vor den Sommerferien komme ich auf die Gruppe 3.
      In den Sommerferien fuhren wir nach Ratzeburg in Schleswig-Holstein,
      Europäisches Jugendzeltlager, wo wir 14 Tage verbrachten.
      „Im Heim gab es kurz zuvor noch einige Veränderungen, als da waren
      Klaus Pitzner kommt auf die Gruppe 3 und einige neue Erzieher und
      Erzieherinnen.
      Somit war alles klar für mich, denn die Gruppe 3 bedeutete für mich die
      absolute Steigerung. Erzieher waren Herr Ernst Hanisch, Lothar Koch,
      Helge Köther aus Kevelaer und Frau Quast, alle ziemlich locker drauf.
      In den Sommerferien fuhren wir nach Ratzeburg in Schleswig-Holstein,
      Europäisches Jugendzeltlager, wo wir 14 Tage verbrachten.
      Auf der Gruppe 3 hatte ich sehr schnell meine Clique zusammen, so wie
      ich sie mir immer gewünscht habe. Harry Smith, Bernd Domas, Andreas
      Wagner, Jürgen Gordon, Dieter Hitzke, Günter Neuhaus u.s.w.
      An einem Tag ging es nach Travemünde auf ein Einkaufsschiff, wo
      wir 8 stunden zum Teil grün und gelb im Gesicht, den Magen verkehrt
      herum nach Dänemark und zurück fuhren.
      Eingekauft wurden Whiskey Ballantines, 78 % Captain Morgan Rum und
      Zigaretten.
      (Der größte Teil dieser Dinge war für die Erzieher, aber da man nur
      eine bestimmte menge einkaufen durfte, haben wir es aufgeteilt wegen dem Zoll.)
      Es wurden auch viele Regatten veranstaltet, die um den gesamten
      Ratzeburger See gingen.
      Oder einfach nur so mit Booten über den See rudern.
      Das machte Spaß und gab anständig Muskeln.
      Im großen Zelt, wo normalerweise gegessen wurde, haben wir auch
      Discoabende veranstaltet, was großen anklang fand.
      Und an manchen Abenden, an denen wir mit vielen anderen beim Lagerfeuer
      zusammensaßen, wurde zur Gitarrenmusik gesungen.
      Gespielt hat Ulrich, der Heimpsychologe, der mit uns gefahren ist.
      Im November 74 habe ich noch meinen Hauptschulabschluss (damals hieß es
      noch Volksschulabschluss) vor dem Staatlichen Prüfungsausschuss
      nachgemacht. Schriftliche Prüfung am 4. und 5. November, Mündliche
      Prüfung am 3. Dezember 1974 mit einer Durchschnittsnote von 3,2 was für
      mich sehr zufriedenstellend war, wenn man bedenkt, das von 40 Leuten
      nur 8 bestanden haben.
      Glücksgefühl hoch 10, denn es gab nur wenige, die mir das zugetraut
      haben und ich habe es den Zweiflern bewiesen, das ich es schaffe. Das
      war in Kempen, im Kreistagssitzungssaal.
      Das Jahr 1974 neigte sich langsam dem ende.
      Es war für mich unter anderem auch das Jahr des Experimentierens, was
      die Arbeit betrifft. Alles habe ich ausprobiert, Schlosserei, Schreinerei,
      Feinmechaniker, Fotolabor, Kunsthandwerk und einiges mehr. Auch war ich
      bei Rhenania in Dülken, einer Zwirn und Nähfadenfabrik und in
      Lobberich, bei der Firma Stils, Konservenmaschinen herstellen.
      Und bei einem Steinmetz in Sittard war ich eine Zeitlang beschäftigt.
      Alles für´n Arsch, obwohl das Geld stimmte.
      Unter anderem war ich mit Peter Schmidt in Dornbusch zur Disco und da
      es für ihn zu weit war bis zu seiner Wohnung, sollte er bei mir im Heim
      schlafen. Daraus wurde aber zuerst nichts, da einer seiner ehemaligen
      Erzieher es verboten hat und drohte, wenn er nicht das Gelände
      verlassen würde, ruft er die Bullen. Wir sind dann in eine Kneipe in
      der nähe gegangen und nach 22:00 Uhr habe ich Peter mit reingeschmuggelt.
      Natürlich bekam ich am nächsten Tag Ärger, der ging mir aber am Arsch
      vorbei, war eh nur leeres Gerede von dem Erzieher und legte sich nach
      ein paar Tagen. Außerdem war dieser Erzieher von der Gruppe 2 und hatte
      mit unserer Gruppe 3 nichts zu tun.
      Ich habe ihm nur gesagt, als er mich anbrüllte, er soll seine Schnauze
      halten und sich verpissen, wenn er nicht im Krankenhaus landen will.
      „Danke an meine Erzieher, die mir recht gaben, das dieser Kollege sich
      aus deren Methoden herauszuhalten hat“.
      Und dann kam ich in die Maler und Lackierer Werkstatt, wo es mir sehr
      gut gefiel.(Zwischenzeitlich besuchten wir 1975 in der Essener
      Grugahalle ein Konzert der Band Status Quo, einer der Höhepunkte
      überhaupt, denn es war eine unserer Lieblingsbands. Diese Band Live
      sehen zu dürfen, war schon ein Riesen Ereignis). Bis 1976 habe ich dort
      meinen Facharbeiter gemacht und kam dann in den Knast. Gerichtsverhandlung beim Amtsgericht in Mönchengladbach. Anklagepunkte:
      Einbruchdiebstahl, Widerstand gegen die Staatsgewalt mit schwerer
      Körperverletzung, Sachbeschädigung, Einbruch und gemeinschaftlicher
      Diebstahl in zwei fällen.
      Antrag der Staatsanwältin: 5 Jahre.
      Frau Kirhhoff Leuker und mein Vormund vom Jugendamt Kleve Herr Pietsch
      werden befragt und beide sind sich einig, es würde nicht schaden, wenn
      Herr Pitzner für einige Zeit einsitzen würde.
      Gegen Mitte August waren wir mit ein paar Leuten von unserer Gruppe in
      Begleitung einiger Erzieher in Viersen in einem Festzelt.
      Dort spielte die noch unbekannte Deutschrock Band Wallenstein, deren
      Musik zwar nicht so berauschend war, (Jazzrock) aber man konnte sie
      sich noch anhören. Sie konnten mit den damals schon großen Bands aber
      mithalten. Ich bin dann in einer Pause zum Keyboarder und Bandleader
      Jürgen Dollase gegangen, stellte mich vor und habe mich mit ihm unterhalten.
      Nach ein paar Minuten der Unterhaltung habe ich ihn dann gefragt, ob er
      mir ein Autogramm geben könnte.
      Kein Problem meinte er! Auf seine frage, woher ich komme sagte ich ihm,
      aus Kleve, wäre aber in Süchteln im Heim, worauf er mir dann auf meine
      Jeansjacke: Jürgen Dollase „Wallenstein“, für meinen Freund Klaus schrieb.
      Das gehörte zu den Erlebnissen, bei denen ich mich so richtig gut
      fühlte. Zu den Erziehern muss ich sagen, es gab kein Problem, mit dem man nicht zu ihnen kommen konnte.
      Das sind nur wenige Auszüge aus einer nicht gerade kleinen Akte, die
      ich mein Eigen nenne. Für das geschriebene behalte ich mir das Copyright vor und verbiete Martini wie Krone, es zu Kopieren in jeglicher Form.

      Ich erwarte von Krone und Martini Fakten, Namen und Ereignisse und
      nicht "Ich war da und wurde brutal misshandelt".Auch gab es keinen
      Obersturmbandführer in dieser Einrichtung, der als Erzieher tätig
      gewesen ist, Herr Bökels war nichtmal Soldat. Nebenbei sei erwähnt, wer
      eine zertrümmerte Schulter mit abgetrennten Muskeln und Sehnen hat und
      damit angeblich drei Tage in einer (nicht vorhandenen) Dunkelkammer
      verbringen muss, der wird nicht am vierten Tagen wieder Arbeiten können.
      Auf der einen Seite sagt er, das er nach diesen drei Tagen raus musste
      zur Arbeit und auf der anderen Seite, wurde er in der Zwangsjacke ins
      neben dem Heim befindliche Landeskrankenhaus eingeliefert.Nachzulesen auf:wensierski.info/html/petition.html
      Krone wiederspricht sich in allem was er sagt und das ist nachweisbar
      wie ich es schon machte. Nur kam er dann angekrochen und ließ die
      Wahrheit entfernen. Außerdem fiel bis heute nicht ein einziger Name von
      Erziehern. In seinem Profil gibt er an JWH und als Ort der Einrichtung
      das Landesjugendheim Süchteln. Das Heim war in Nordrhein Westfalen am
      Niederrhein, wo es Nachweislich keine JWH´s gab.
      Es geht mir nicht darum jemanden niederzumachen, ich will die Wahrheit
      und nichts als die Wahrheit.

      Hier noch eine Namensliste. Erzieher

      Gruppe 1: Ludwig Cremer, Horst Thulke, Frl. Gross
      Gruppe 2: Herr Glang
      Gruppe 3: Ernst Hanisch, Lothar Koch, Frl. Quast
      Gruppe 4: Herr Bökels
      Gruppe 5: Herr Jansen, Herr Krichhoff
      Gruppe 6: Edgar Fröhlich, Herr Jesse, Fr. Leuker,Herr Armbruster
      Gruppe 7: Herr Everschor

      Schullehrer: Herr Dreiskemper
      Werkstattmeister: Herr Lembke, Malerei, Herr Konkel, Schlosserei, Herr
      Güdden, Schreinerei
      Heimpsychologe: Ulrich Bosetti
      Begegnungszentrum und Tischtennislehrer: Herr Rothkopf
      Nachtdienst Herr Sekulla
      Heimleiter bis 73 Professor Dr. Dr. Kluge, danach Herr Uthmeier (eine
      Zeitlang auch mein Bewährungshelfer)
      Krankenstation: Schwester Elli (lustige Person)

      Freunde:
      Paul Kambeck (1966-74)Gruppe 1,
      Bernd Meisen (1968-74)Gruppe 1,
      Peter Schmidt (1968-73)Gruppe 1,
      Ralf Zöllner (1969-1973)Gruppe 1,
      Günter Kunert (1971-1973)Gruppe 6,
      Günther Neuhaus (1972-1975)Gruppe 6+3,
      Harry Smith (1967-1975)Gruppe 5+3,
      Ricardo Theissen (1969-1976)Gruppe 3,
      Ibica Hegedus (1971-1974)Gruppe 5+3,
      Bernd Domas (1973-1976)Gruppe 3
      Marcel Miltenburger (1972-1976)Gruppe 3
      Dieter Hitzke (1973-1975)Gruppe 4+3 KEINER dieser Jungs auch nur annähernd Gewalt durch Erzieher erfahren hat. Durch Jugendliche hat jeder mal eine vor den Kopf bekommen, was in einem Heim nichts ungewöhnliches ist.
      Klaus Pitzner

      Zu Martini, du warst nie in diesem Heim, kannst dir also nicht anmaßen, dieses zu kennen.
      Kennt Ihr diese Publikation schon?

      Heimerziehung damals und heute – Eine Studie zu Veränderungen und Auswirkungen der Heimerziehung über die letzten 40 Jahre!

      Kurzfassung in deutsch

      Heimerziehung bedeutet, dass Kinder und Jugendliche mit einer defizitären Sozialisation an einem anderen Ort als in der Ursprungsfamilie erzogen werden. Diese Erziehung geschieht aus organisatorischen und pädagogischen Gründen meist in einem professionellen Kontext. In der folgenden Studie geht es um diesen professionellen Kontext, nämlich um Heimerziehung. Im Focus stehen dabei zwei ausgewählte Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Einmal das Rheinische Landesjugendheim Viersen-Süchteln, das 1972 auf die Forderungen der Heimkampagne reagierte und die politisch und pädagogisch überfälligen Veränderungen durch eine Umstrukturierung im demokratischen Sinne vollzog. Und zum anderen das Heilpädagogisch-Psychotherapeutische Zentrum Die Gute Hand in Kürten-Biesfeld. Diese Einrichtung wirde vorgestellt um aufzuzeigen, mit welchen Themen eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe heute konfrontiert wird. Die leitende Frage bei den Betrachtungen beiden Einrichtungen lautet: Welche Auswirkungen sind im mikrokosmischen Bereich aufgrund der verschiedenen Einflüsse des Makro- und Mesokosmos zu beobachten, und wie hat sie die inhaltliche und organisatorische Struktur eines Kinderheims heute im Vergleich zu damals verändert? Dafür wird zunächst ein Blick auf den gesellschaftspolitischen Kontext der 60er Jahre und auf den der Gegenwart geworfen. Anschließend werden die Einflüsse einer mesokosmischen Ebene verdeutlicht: einerseits die Heimkampagne mit ihren Forderungen in den 60er Jahren und andererseits das Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) als juristische Grundlage und Voraussetzung für eine gelingende Heimerziehung in den 90er Jahren. Danach werden die beiden Einrichtungen selbst vorgestellt, bevor die Innovationen am Ende der jeweiligen Kapitel wiederum in einem größeren Zusammenhang reflektiert werden, so dass ein Überblick über die Themen der Kinder- und Jugendhilfe in den Jahren 1969 bis 2007 (also knapp 40 Jahre Fremdunterbringung) während und nach der Heimkampagne wie auch der Gegenwart deutlich wird. Im Fazit veranschauliche ich die Konsequenzen der Entwicklungen damals und heute für das zukünftige Szenario der Kinder- und Jugendhilfe und leite aus den vorangegenagenen Ebenen Empfehlungen für eine Weiterentwicklung ab.


      Quelle
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      LG Ines
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D
      Der alte Kluge,
      Das der sich nochmal zu Wort gemeldet hat, hätte ich nicht gedacht.
      Den Absatz über das Rheinische Heilpädagogische Landesjugendheim Süchteln, sollte sich Krone und Mitchel edit Zuma mal zu Gemüte führen, denn was Krone behauptete, wird wie ich es schon schrieb, in diesem Dokument bestätigt.
      Süchteln war nicht dass was Krone dieser Einrichtung Unterstellt.

      Meine Zeit In Süchteln

      Klaus Pitzner schrieb:

      Hi gibt es hier vielleicht leute, die zwischen August 72- Oktober 76 im Landesjugenheim in Süchteln waren?

      Wenn ja würde ich mich über Meldungen freuen.

      Lieben gruß Klaus
      Hallo Klaus, einen lieben Gruß von Manny (Manfred Dittrich) kennst mich noch? Marion gab mir deine E-mailadresse. Nun melde ich mich hier. Kennst noch den herrn Hanisch?
      hallo manfred,

      schön erstmal das du hier bist und willkommen!

      klaus geht es im moment nicht besonders und er ist mal paar tage nicht hier. er kommt aber wieder. deshalb bitte ich dich um etwas geduld.
      lese dich vllt. bissel durch die thread's hier, gibt viel interessantes!

      bis denne mal

      gruß lutz

      Heim in Süchteln 1980 -82

      Hallo Klaus Pitzner,

      ich war ua. auch in Süchteln im Heim von 80 -82. Ich muss schon sagen, ich finde mich selbst in vielem deiner Beschreibungen aus deiner Heimzeit wieder. Auch was die Orte und Aktionen angeht.

      Ich bin als Säugling schon im Kinderheim abgegeben worden und habe insgesamt 4 Heime durchlaufen.
      Nach Süchteln bin ich mit 14 Jahren gekommen und ich muss sagen, es war für mich das zutiefst menschlichste und humanistischste Heim das ich je erlebt habe. Ich habe mich sauwohl, ernst und angenommen gefühlt. Klar haben wir auch jede Menge Mist gemacht. Wir hatten da alles und durften viel. Könnte jetzt glatt ein Buch darüber schreiben.

      Ich war auf Gruppe 5 und der Leiter hieß Peter Dohmen. Dann gab es noch Herrn Jessen Herr Zorn Frau Wefers und Herrn Bender. Die waren alle Top und sind echt auf meine sehr unterschiedlichen, und teilweise pubertären Gefühlszustände eingegangen. Klar Hotte kenne ich auch noch, der war echt schrill und seine Jungs ungefähr in meinem Alter. Mit denen habe ich im evangelischen Jugendheim unten in der Teestube sehr oft Hannes Wader der Tankerkönig gehört. Den kann ich heute noch auswendig, man was haben wir gelacht. Aus dem kath.Jugendheim haben wir mal ein Papstbild geklaut welches auf Holz aufgezogen war, dass haben wir dann im evangelischen Jugendheim aufgehangen und uns fast bepisst vor lachen.

      Theo Evorschor wurde mein Hausleiter als das Heim geschlossen wurde und Außenwohngruppen gebildet wurden.
      Weitere Erzieher waren E: Bender Frau Diepenbrock,(die mochte ich überhaupt nicht leiden) was aber an mir und meiner Vorgeschichte lag, noch heute sind mir Frauen die in einem Erzieherinnenton zu mir sprechen, höchst suspekt und lösen auf meiner seelischen Festplatte Alarm aus.

      Man was fühlte ich mich toll da. Hatten wir doch ein richtiges Haus wie die"Normalen" auch. Mit der Art von Freiheit kam ich aber nicht klar, war ja immer nur Heim gewohnt. Außerdem waren die Jungs dort aus meiner damaligen Sicht doof und insbesondere von einem wurde ich oft massiv bedroht und auch zusammengeschlagen.

      Deshalb kam ich dann ende1982 in den Abtshof nach Hennef, ein harter Laden.

      Ich bin dem Heim in Süchteln sehr dankbar, weil man dort meine mitgebrachten Macken und Fehlhaltungen, soweit wiederherstellen konnte, dass ich in der Lage war, einen qualifizierten Schulabschluss zu machen und noch 2 Ausbildungen an den Universitätskliniken Bonn und Köln mit Erfolg abzuschließen.

      Nach dem das Heim in Süchteln geschlossen war, wurde Frau Kirchoff Leuker Erziehungsleitung im Erlenhof Krefeld Fichtenhain.

      Soweit erst mal!

      GrußTheo

      Theo-Matthias schrieb:

      Nach dem das Heim in Süchteln geschlossen war, wurde Frau Kirchoff Leuker Erziehungsleitung im Erlenhof Krefeld Fichtenhain.


      Hallo Theo.
      Es ist erfrischend zu lesen, das ich nicht der einzige bin, der sich noch so Positiv an Süchteln erinnert. Zwei Kumpeln mit denen ich Telefonisch und per Internet in Kontakt stehe, geht es ebenso. Einer davon, Bernd Domas war mit mir lange zeit im gleichen Zimmer auf der Gruppe 3 und Artur Heintz war ein paar zimmer weiter (Einzelzimmer).
      Nun Herr Jesse sagt mir noch viel, er war 1972 auf Gruppe 6, die später in Erzieherwohnungen umgewandelt wurde und Herr Everschor war damals auf Gruppe 7. Frau Kirchhoff-Leuker ist mir heute noch ein Dorn im Auge, hat sie mich doch Heimlich von Benzodiazepinen abhängig gemacht, diese Frau habe ich schon als Erzieherin auf der Gruppe 6 nicht gemocht. Dafür gab es aber genügend andere, mit denen ich Super klarkam, Herr Hanisch, Fräulein Quast, Hotte Thulke, Herr Lothar Koch und den Heimpsychologen Ulrich Bosetti, der damals zu meiner Zeit dort war. Das sind nur ein paar wenige die ich hier aufzähle, es gab noch wesentlich mehr, die Spitze drauf waren.
      Nur wie gesagt, Kirchhoff-Leuker hätte es eher verdient, das man sie Hochkantig aus der Heimszene hinauswirft, sie tat einigen nicht gut. Ok, mag sein das es welche gab, aber vom großteil der Jungs wusste ich, das sie diese Person Verwünscht haben.
      Danke für deinen sehr schönen Bericht und Herzlich Willkommen im Heimkinder-Forum, mit lieben grüßen Klaus :thumbup::

      Kirchoff Leukert

      Hi Klaus,

      Frauen mit Doppelname sind mir von je her zutiefst Suspekt......Grinsi
      Ne aber Du hast voll recht, die war total kalt und distanziert, und ging ja nach dem Das Heim geschlossen wurde nach Euskirchen, oder Krefeld, weis ich nicht mehr genau. Ich kahm dann nach Hennef in den Abtshof, dat war ein harter Kasten, und Hennef sowas von Scheisse, anders kann man das nicht sagen.
      Hatte echt ne supi Zeit in Süchteln. War ja damlas 14 und durfte in die Hauptschule gehen, Mädel, Mädels Mädels sag ich nur. Die "Dorfbräute" waren echt klasse. was ich voll genossen habe. Kennst Du noch das Shakesbeer, weiß leider nicht wie mans schreibt, war aber ein super Laden unten in der Einkaufstraße. Tolle Kneipe mit geiler Musik. Zu meiner Zeit gabs ja gerade die neue deutsche Welle

      Die Pommesbude Maier gibt es immer noch, war da mal vor 2 Jahren, wollte mir das nochmal anschauen. In Dornbusch gab es auch zwei Pinten, dat Kölsch für 60 Pfennig und Bitburger gabs auch

      Sag mal wat hatte denn die KL für Benzos zu verteilen. Ist ja auch ne Art Körperverletzung, weil sie in deine körperliche Unversehrtheit eingegriffen hat. Hoffe Du konntest das überwinden die Abhängigkeit, ist ja echt schwer.

      Als alte Anästhesieoberschwester .......grinsi weiß ich dat.

      Nun wünsche ich Dir noch einen schönen Tag!

      Herzlichen Gruß von
      Theo Matthias
      Es ist schon erstaunlich, wie manche User voller geiler Gier auf Negativberichte anspringen und andere Leidensgenossen, die das Heim als "Heim"(at) mitbekommen haben, der Unwahrheit bezichtigen.
      Obwohl ich nie in Süchtel war, weiß ich aus meiner Heimerfahrung, das dass Heim Süchteln immer einen guten Ruf hatte -im Gegensatz zu der Psychiatrie, die Bundesweit einen schlechten Ruf ihr eigen nennen durfte.
      Hallo Andi.
      Deinen Text muss man nicht verstehen, oder?
      Ich zumindest werde nicht schlau daraus, vor allem weil er unter äußerst Positiven Berichten auftaucht.
      Zu Behaupten wage ich, das Süchteln für mich und Theo-Matthias (und viele andere) eine Heim(at) war.
      Und ich lese außer der Tatsache, das mich eine Frau Kirchhoff-Leuker Abhängig machte, nichts Negatives, weder von Theo, noch von mir. Das ich Krones Lügen angeprangert habe, liegt auf der Hand, denn was er schrieb (behautete) lässt sich nicht nachvollziehen (siehe Bericht von mir).

      An Theo, ja ich bin immer noch auf dieses Benzodiazepin angewiesen (Diazepam).

      Gruß Klaus

      ninguno schrieb:

      Klaus Pitzner schrieb:

      Deinen Text muss man nicht verstehen, oder?

      Da hab ich mich wohl etwas kompliziert ausgedrückt. Aber das kommt nun mal davon, wenn man seine Worte auf die Goldwaage legen muss. Ich bezog mich da mehr auf die Beiträge 9,11,13,16,17,20 und 24.
      Also nichts für ungut.


      Ist ja alles im grünen Bereich, ich habe deswegen gefragt, weil man ohne zu fragen nichts an Antworten bekommen kann. Aber du hast mir eine gute erklärung gegeben und nun verstehe ich auch was gemeint ist.
      Danke und lieben gruß, Klaus

      Dialog und Erfahrungen

      Hallo Klaus,

      also ich habe den Bericht von Ninguno als sehr wohlwollend verstanden. Er schreibt ja auch, dass das Heim einen guten Ruf hatte.
      Kann nur nochmal sagen, das die bei mir in zwei Jahren echt ne Menge repariert haben, und ich nirgens so viel Lebensfreude hatte wie in diesem Heim. Klar war ich nicht immer einer Meinung mit den Erziehern, besonders dann nicht, wenn sie mir Grenzen setzten.

      Ich habe da nie Gewalt erlebt seitens der Erzieher, und die ließen mir manchmal unglaublich viele Freiheiten und vertrauten mir.
      Sie trauten mir was zu. Als ich einmal so einen Liebeskummer hatte, ich hatte eine nette aus Hamburg kennengelernt auf Klassenfahrt,
      durfte ich am Wochenende mit dem Fahrrad nach Kleve fahren, ca 80 Kilometer. Sie betreute da ne Behindertengruppe und war schon was älter. Man was habe ich mich damals doof angestellt, war echt schüchtern. Sogar heute noch.....ein wenig.

      Ab der Zeit habe ich ihr dann immer Liebesbriefe geschrieben, die die Erzieher auf Rechtschreibfehler prüften, weil ich sie darum gebeten hatte. Nie hatte sich einer von denen darüber lustig gemacht oder ähnliches. Aber das waren natürlich nur besondere Erzieher mit denen ich die Briefe dann bearbeitet hatte.

      Später im Heim habe ich oft die Briefe für meine Kollegen geschrieben, hatte sich wohl rum gesprochen......brachte mir manches Päckchen Tabak ein oä.....

      So mehr über das Heim demnächst wieder, gibt noch viele lustige Geschichten aus dieser Zeit......

      Was deine Probleme mit den Benzos angeht, schreibe ich Dir gerne mal in einer Mail, jedoch nicht heute......da gibt es Wege hinaus.

      Vielleicht schreibst Du mir mal wann wie oft und wieviel Du davon einnimmst, und wie lange schon, damit ich Dir da mögliche Lösungsvorschläge anbieten kann. Selbstverständlich nur wenn Du das möchtest.

      Herzliche Grüße Du alter Süchtelner Kollege......
      Theo Matthias
      Hallo Theo.
      Ich habe Andis Bericht ja nicht als Negativ gesehen, nur nicht verstanden, weshalb ich nachgefragt habe.

      Was meine Benzodiazepine betrifft, diese nehme ich seit 1975 in einer Dosierung von 30 mg Täglich.
      Man hat im Krankenhaus mal versucht mir diese Gewaltsam vorzuenthalten, woraufhin ich dieses auf eigene Verantwortung verließ. Ich hatte schonmal ein Medikamentendelir und das wollte ich mir nicht mehr antun (lassen).
      Alles andere zu einem besseren Zeitpunkt, da es mir zur zeit nicht so besonders gut geht.

      Beste grüße Klaus