Berlin A. S. Makarenko (Königsheide)

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      Berlin - Heimkombinat A.S.Makarenko

      Heimkombinat A.S.Makarenko Berlin

      loc: Berlin > Stadtbezirk Treptow > OT Schöneweide > Johannistal > Königsheide>
      Südostallee 134, 12487 Berlin

      Andere Bezeichnungen : Kinderheim Königsheide, KH Johannistal


      - 4 Kinderheime mit 6 Gruppen.
      - Zusätzliches Gebäude für Heimkindergarten und Heimkrippe sowie Krankenstation
      - Verwaltungsgebäude mit zentraler Küche und zentralen Speisesaal
      - anfangs eine Schule, später zusätzliche Neubauschule
      - alte und neue Sporthalle
      - grosser Fussballplatz
      - Zusätzliche Gebäude für Technik und einen Wirtschaftshof
      - einen kleinen Tierpark
      - abseitiges Planschbecken und ein Schiff aus Beton
      - Freilichtbühne
      - besetzte Pförtnerloge

      Allgemeiner Status :

      Normalkinderheim, gemischte Gruppen, Mädchenzimmer und Jungenzimmer
      ab etwa 1985 Sonderheim mit therapeutischer Zielrichtung

      Belegung fast ausschliesslich bis auf wenige Ausnahmen aus Berlin und Umkreis




      Daten und Fakten:

      Am 30.11.1953
      offizielle Eröffnung der Kinderstadt durch den stellv. Oberbürgermeister Herbert Fechner.
      Die ersten Kinder trafen Mitte Oktober aus dem Heim Siethen und am 24.10.1953 aus dem Heim Heiligenstadt ein.


      Am 31.12.1953
      haben insgesamt 134 Kinder die Kinderstadt Königsheide in Besitz genommen.
      Bevor die ersten Kinder und Pädagogen in der Kinderstadt eintrafen mussten noch viele Unwegbarkeiten bei der Fertigstellung des Heimes ausgeräumt werden. Eigentlich sollte mit Beginn des Schuljahres das Heim fertig gestellt werden.
      Paul Schikora dazu :
      „ in der Zeit des Neubeginns und des Aufbaus einer so großen Erziehungs-rund Bildungsstätte fiel der
      17.Juni 1953
      mit einem Streik der Bauarbeiter und ihren Demonstrationen rund um den Alexanderplatz. Die Bauarbeiten in der Kinderstadt ruhten ca. 6 Wochen.“
      Anfang Oktober waren die baulichen Arbeiten soweit, dass in Kürze die ersten Kinder in ihre neue Heimstadt einziehen konnten.

      Paul Schikora dazu: „Die Fertigstellung der neuen Heimstadt in der Königsheide hatte durchaus sichtbare Fortschritte gemacht, wenn auch der Innenausbau und vor allen Dingen die Ausstattung mit dem notwendigen Mobiliar nur zögernd und schleppend vor sich ging. Die Zuliefererbetriebe für die Betten und Schränke ließen sich Zeit, sehr viel Zeit.Tropfen-beziehungsweise Schrank-und Bettweise wurde das so dringend benötigte Mobiliar ausgeliefert“.

      Die volle Erreichung der Kapazität der insgesamt 600 Heimkinder zog sich fast über ein ganzes Jahr hin. Mit Beginn des Schuljahres1954/55 waren rund 500 Kinder in den 4 Wohnhäusern untergebracht.





      Direktoren des Kinderheimes in der Königsheide

      Günter Riese
      1953-1965

      Dr. Graupner
      1965-1972

      Binder
      1972-1972

      Ruth Dressler
      1972-1975

      Danach folgten in relativ kurzen Zeiträumen neue Leiter (ohne Angabe der Zeiten)
      Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit die uns etwas bringt!
      Auch ich fand über Stayfriend mehr Ehemalige, als wie in beiden imHeim-Foren. Zum Makarenko: fällt mir noch der Schüleraustausch ein. :gruebel: Immer im Wechsel fuhren die 30 Besten Schüler vom ASM nach Ungarn, im Jahr darauf kamen 30 ungarische Kinder ins ASM.
      Wenn ich in die Hölle komme....
      .... dann packt der Teufel seine Koffer

      skorpion61 schrieb:

      Auch ich fand über Stayfriend mehr Ehemalige, als wie in beiden imHeim-Foren. Zum Makarenko: fällt mir noch der Schüleraustausch ein. :gruebel: Immer im Wechsel fuhren die 30 Besten Schüler vom ASM nach Ungarn, im Jahr darauf kamen 30 ungarische Kinder ins ASM.


      Hi,
      ich freue mich Dich nun doch hier zu lesen! :thumb_up:
      An solch einen Schüleraustausch kann ich mich nicht mehr erinnern, aber Du warst ja auch länger dabei. Ich erinnere mich noch an Burg Gleichenstein und Priros. Das war aber beides auch sehr schön.
      vlG
      Cholita =)

      skorpion61 schrieb:

      Ich weiß es daher, weil ich 1977 dabei war. 1Jahr Heim, einer der 30 Besten sein. Es waren auch nur die Oberstufen, die ausgewählt wurden. Das Partnerheim war :gruebel: :gruebel: :gruebel: mal sehen ob ich es hinbekomme: Gyrmecwarusz Fot zu deutsch: Kinderstadt Fot.


      Hihi, ich kann es ja nicht überprüfen ... nur die Zunge brechen könnte ich mir dabei. Ich kann mich aber auch nicht erinnern, dass die Austauschkinder bei uns im Heim untergebracht waren ... nun, es war ja das größte in der DDR. Aber da es in den Sommerferien war, kann es sein, dass ich selbst auch garnicht da war.
      Wenn Du mit in Ungarn warst, dann erzähle doch mal ein wenig davon. Wie war eure Unterkunft und was habt ihr unternommen?
      Cholita =)
      Fot liegt nordöstlich von Budapest. Die Kinder waren getrennt, in Mädchen- u. Jungenhäusern.Da war vom Baby bis zum Lehrling alles. Dort waren eigene Werkstätten, eine eigene Bäckerei und sogar eine eigene Poliklinik. Zur damaligen Zeit spielte die Handballmannschaft in der ungarischen Oberliga. Wir waren mit als Verstärkung (zum anfeuern) hat aber nix genutzt. Von da aus sind wir in ein Zeltlager in die Puszta gefahren (für 3Tage). Dann 2Tage in Fot. Danach ging es nach Balaton-Lelle oder Balaton- Füred,genau weiß ich es nicht mehr. Auch haben wir eine Abendvorstellung des ungarischen Nationalzirkus besucht, danach eine Stadtrundfahrt durch Budapest bei Nacht. Das waren Erlebnisse. Ach ja: unser Dolmetcher war ein ehemaliger Wehrmachtssoldat, der bei Eger, als einer der Letzten Ungarn verlies. Da ihm aber das Land so faszinierte, ging er Mitte der 50er Jahre zurück. An- und Abreise erfolgten mit dem Zug. Wir waren ca 24Std. unterwegs. Nur Schade das man damals kein Fotoapparat dabei hatte.
      Wenn ich in die Hölle komme....
      .... dann packt der Teufel seine Koffer

      skorpion61 schrieb:

      Fot liegt nordöstlich von Budapest. Die Kinder waren getrennt, in Mädchen- u. Jungenhäusern.Da war vom Baby bis zum Lehrling alles. Dort waren eigene Werkstätten, eine eigene Bäckerei und sogar eine eigene Poliklinik. Zur damaligen Zeit spielte die Handballmannschaft in der ungarischen Oberliga. Wir waren mit als Verstärkung (zum anfeuern) hat aber nix genutzt. Von da aus sind wir in ein Zeltlager in die Puszta gefahren (für 3Tage). Dann 2Tage in Fot. Danach ging es nach Balaton-Lelle oder Balaton- Füred,genau weiß ich es nicht mehr. Auch haben wir eine Abendvorstellung des ungarischen Nationalzirkus besucht, danach eine Stadtrundfahrt durch Budapest bei Nacht. Das waren Erlebnisse. Ach ja: unser Dolmetcher war ein ehemaliger Wehrmachtssoldat, der bei Eger, als einer der Letzten Ungarn verlies. Da ihm aber das Land so faszinierte, ging er Mitte der 50er Jahre zurück. An- und Abreise erfolgten mit dem Zug. Wir waren ca 24Std. unterwegs. Nur Schade das man damals kein Fotoapparat dabei hatte.


      Hi skorpion61
      hört sich echt toll an. Ein paar Privilegien hatten wir als Heimkinder schon, denn viele Familien konnten sich solche Reisen mit Kindern nicht leisten.
      Ich kenne Ungarn (Budapest und den Ballaton) von Familienurlauben und kann nachvollziehen, dass es Dir da gefallen hat. Die Pusta kenne ich leider nicht, habe abergehört, dass es da sehr schön sein soll.
      Aber auch die Ferienfahrten, die ich mitgemacht habe im Heim, waren schön.
      Selbst im letzten Jahr, das Arbeits- und Erholungslager in Priros. Kannst Du Dich erinnern? Bis Mittags arbeiteten wir in dem Ferienobjekt vom FDGB und ab Mittag hatten wir Freizeit und machten Urlaub. Ich war im großen Saal im Thekenbereich eingesetzt. Das hat Spass gemacht, vorallem am Abend, wenn man auch mal als Barkraft eingesetzt wurde. Man musst nur aufpassen, dass man nicht zu viel spendiert bekam. naja, und am Ende der Ferien hatte man auch ein bisschen Geld verdient ... keine Ahnung mehr, wofür ich das dann ausgegeben habe.
      liebe Grüße
      Cholita
      Kasthafen waren die 6 Bungalow's, das Steinhaus dann der Heimeigene See. Das ganze mitten im Wald. Nebenan trainierten russische Soldaten. Hin ging's von Berlin (mit nen Bummelzug) nach Lychen und dann 1,5km auf Schusters Rappen ins Lager. In Priros war ich als erste Stelle :gruebel: :gruebel: :gruebel: und dann in der Fahrrad-und Bootsausgabe. Habe dann aber auch abends alles wieder zurückgenommen. Da setzte sich der Angestellte mit seinen Chef's u. unseren Erzieherinnen zusammen, so kam's das ich nicht mehr zu wechseln brauchte.
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      Ich versuch's einfach mal, Dir zu helfen.
      Klicke bitte den Link an, da erfährste ne Menge mehr.

      königsheider-eichhörnchen.de/

      Aus Deiner Zeit ist einer dort Mitglied. Frag mir aber nicht nach Namen.
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