Eckernförde

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      Krumi: Leider gibt es nicht so einen Zusammenhalt der ehemaligen aus Eckernförde, wie bei Euch. Du glaubst nicht, wie viele Gleichaltrige Kinder ich damals an mir haben vorbei gehen sehen, im laufe der gut 10 Jahre, die ich dort in Eckernförde gewesen bin.

      Für uns Kinder, die doch etwas mehr mitbekommen haben, was im Heim bei den Erwachsenen abgeht, war es doch eine sehr grosse Enttäuschung, das gerade der heimleiter, der immer die Bibel verkündet hat, sich mit einer Angestellten einliess und es sogar zur Schwangerschaft und Scheidung kam.

      Murxel: Der "Tanktick" entstand damals so: Als ich eines Morgens auf dem Weg zur Schule war, ich war gerade an der Abzweigung Brennofenweg-Rendsburger Strasse, winkte mir ein Mann von der gegenüberliegenden neuen "Shell-Tanke" zu sich rüber und fragte, ob ich mir etwas Geld verdienen möchte. Du weisst ja, Geld haben wir fast nie gesehen. Ich sagte ja und er drückte mir einen kleinen Stapel Reklamekarten für die Tanke in die Hand, die ich in die Briefkästen auf dem Weg zur Schule einstecken sollte. Wenn ich diese dann alle losgeworden sei, sollte ich nur auf dem Heimweg bei ihn vorbei kommen, damit ich das Geld von ihn bekomme. Ich hab das also gemacht, bekam mein Geld und er lud mich ein, bei ihn zu Mittag auf der Tanke zu essen. Dies entwickelte sich dann so, das ich immer nach der Schule zur Tanke ging. Dort zeigte er mir dann, wie man ein Fahrzeug Betankt, gab ja noch keine automatischen Zapfpistolen, brachte mir bei, den Luftdruck zu Prüfen oder Ergänzen, Ölwechselan den Verschiedenen Fahrzeugmarken zu machen, ja alles, was dazu gehört. Dafür bekam ich dann immer etwas Geld, so das ich immer "Flüssig" war :D .

      Damals war Tankwart ja sogar ein Lehrberuf und der Mann wollte mich gerne als Lehrling haben, wogegen sich aber mein Vormund(der heimleiter) negativ aussprach. Nach dem Schulabschluss ging ich ja aus Eckernförde weg und als ich nach einigen jahren wieder an diese Tanke kam, war dieser alte Tankwart weg, wohl Pensioniert. Jedenfalls habe ich ihn nie wieder gesehen.
      Ich hab dann ja auch alle Autos vom Schreiber und Heimfahrzeuge Gewaschen. Das der VW-Bus dann an der Einfahrt bei Schreibers Privat-Haus an der Seite Schrammen bekommen hat, "das war ich doch nicht :P )
      Ja Murxel, ich Glaube, das mein Berufsweg durch die Tanke vorgezeichnet wurde. Ich Bereue es aber nicht und würde es wieder so machen :thumbsup:
      waren heute in Eckernförde brennhofenweg mit einem ehemaligen zusammen hat sich sehr verändert
      sind in eine gruppe gegangen und haben drinen mal geschaut wie es dort ist durften auch rein es war das
      haus 4 wo wir rein sind und ein erzieher hat mit uns gesprochen ich habe gefragt ob man zum beten zu
      den mahlzeiten immer noch gezwungen wird er sagte uns es wäre freiwillig mein kolege musste sich erst
      mal setzen um kein rappel zu bekommen da erwiderte er die eltern wüssten das dort gebetet wird und
      wenn sie nicht wollen brauch sie nicht mit machen ( wer es glaubt )
      und an die älteren kameraden der Gärtner Christian ist immer noch da er ist jetzt 69 und seit den 1950gern in dem heim er war nie weg wühlt dort immer noch im garten und was an fällt
      dann sind wir nach Altenhof rüber und auch noch mal rein in den Mittelbau saß eine erzieherrin mit 2 jungs 7+11 konnten auch kurz schnacken war auch alles um gebaut kamen viele erinnerungen hoch
      bin dann mit dem kameraden über Hotsee zurück an der Käserei erst mal was gefuttert und sacken lassen
      Eine möglichkeit für die heutigen kinder dort, sich dem beten und kirchbesuch zu enziehen, besteht leider nicht.

      shit, war der besuch scheisse. musste mich glatt setzen als die damit rauskamen^^


      :mumie: Auf dieser Welt erreichst Du nicht das was Du willst; Du erreichst nur das was Du musst. R. B.

      Gefährlich sind Weltanschauungen von Menschen die die Welt nicht angeschaut haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ralf B.“ ()

      Will das sagen, das man am Brennofenweg, trotz anderer "Besetzung" immer noch an der "Pfingstgemeinde" Angeschlossen ist? Ich erinnere mich noch sehr gut daran, das das Gesangbuch der Heimkirche "Pfingst-Jubel" hiess. Ich Frage mich ausserdem, ob es immer noch Verbindungen vom Heim nach Scandinavien gibt, so wie es damals in den 50er und 60er Jahren der Fall war.
      Kennt jemand noch einen "Karl Heinz Klüssendorf"?, der war in Altenhof, ich meine, in der dortigen am oberen Ende des Grundstückes, in der "Liegehalle". Ich war damals auch in dem Betrieb, wo ich meine Lehre gemacht hatte. Der Karl Heinz war gerade "Geselle" geworden. ging aber dann nach Karlsruhe zur US-Army, als Fahrzeug-Mechaniker und hat durch Fernstudium dann noch seinen Ingeneur gemacht.

      Dann war da noch im Haus 2 eine Monika Hahn, die wohl ungefähr so im Jahr 1959 aus dem heim entlassen wurde. Von der hab ich nie mehr etwas gehört. Aber Ok, es waren ja nicht so viele, die freiwillig nach einiger Zeit dieses Kinderheim aufsuchten.
      murxel das was und ist ein koratorium die kamen meist aus Schweden und den Staaten zu meiner zeit
      hat schreiber auch den minister stoltenberg oft zu besuch gehabt um zu zeigen was für ein netter mensch er ist die fasade musste doch nach außen immer glänzen damit die gesellschaft dumm gehalten wird
      wie sagt der pöbel immer LÄCHELN
      Murxel: Aus Amerika kam eigentlich keine Hilfe oder Gelder. Das ganze verhält sich so. Es war dort eine Schwedin namens "Maiken Broby". Diese Frau war von Schweden nach Amerika ausgewandert und leierte von den USA dann die Geldgeber in Schweden an, um das Geld für das Grundstück am Brennofenweg kaufen zu können, da Schreiber nicht über die entsprechenden Geldmittel verfügte.
      Eigentlich war dieses Grundstück vom damaligen Bürgermeister der Stadt Eckernförde, "auserkoren", nach seiner Amtszeit, der Ruhesitz des Bürgermeisters zu werden. Als er dann davon Kenntnis bekam, das man dort gerne Ein Kinderheim bauen wollte, hat dieser Bürgermeister seinen Wunsch zu Gunsten des Heimes zurückgezogen.
      Als damals noch der Dollar 1= 4.50DM stand, war es sehr billig, von den USA ein Fahrzeug von dort nach Deutschland verschiffen zu lassen. Davon machte die "Maiken Broby doch einige Male gebrauch von. Natürlich hat der Schreiber diesen "Chevrolet Impala STation-Car" auch fleissig gefahren, war damals ja der absolute Hingucker, so eine breite Kiste in der Stadt sehen zu können.
      Die Relegion aber, war die "Pfingstgemeinde", wobei ich Glaube, das diese ihren Ursprung in Schweden hat.
      Früher war das erste haus an der Grundstücksgrenze das von Lydia Schultner, die Schwester von Haus 1. Das 2te war für Schwester Ella Pettkuss, sie verstarb aber sehr früh. Die anderen Häuser habe ich aber nicht mehr genau in erinnerung, wer diese bewohnt hatte. Die Ella, die war so fett wie der Hermann Göring.