Eckernförde

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      Ralf B.: Zu welcher Zeit bist Du im Missionskinderheim Eckernförde gewesen und warst Du in Altenhof oder am Brennofenweg 4 in Eckernförde? Ich war seit 1956-1965 dort im Haus 1 Bei Schwester Lydia Schultner. Allerdings kann ich nicht Bestätigen, das der Heimleiter Christian Schreiber, Kinder nach Hesterberg durch seinen "Ärztlichen Fähigkeiten" nach Schleswig Hesterberg geschickt hat. Er hatte ja einen Arzt, den er in das Kinderheim rief, wenn eine Diagnose gestellt werden sollte, zB. ob ein Kind (angeblich) nicht bei allen Sinnen war. Dieser Arzt hiess "Obermedizinalrat Dr. Wicke". Dieser Dr. Wicke, der stellte mehr oder weniger die Diagnose nach den Schilderungen des Heimleiters und das betreffende Kind war dann sehr schnell auf der Reise nach Schleswig Hesterberg.
      Bettnässerei oder Unmotiviertes Schreien, musste es eigentlich gar nicht sein, um eine überweisung nach Hesterberg auslösen zu müssen. Es kamen auch Kinder nach Hesterberg, die zB nach 2maligen "Ausbruchsversuch" von der Polizei gestellt wurden. Das hab ich dort auch schon erlebt, kann mich nur nicht mehr an den Namen des betreffenden Kindes erinnern. Erinnern kann ich mich aber noch an den Wolfgang Petersen, der sich hier im Forum "Wolfgang 07" nennt.Der kam eigentlich nur wegen seines Unmotivierten Schreiens nach Hesterberg, er hat dort die Hölle Durchgemacht. Aus heutiger Sicht möchte ich Behaupten, das auch der Humor, Bzw. die Laune des Herrn Schreibers sehr Wechselhaft war. Er konnte von einem Zeitpunkt der guten Laune, Schlagatig zu einer Bestie werden, was sich besonders an den Abenden Bemerkbar machte, wenn er seinen "Stubendurchgang" machte und ihn einige Kinder Gemeldet worden waren, die am Tage, aus Sicht des Personales Unangenehm Aufgefallen waren. Wenn er dann seinen roten Plastik-Rohrstock anwendete, so hatte ich das Gefühl, als Geniesse er dieses Schlagen, denn öfter war er völlig ausser Atem, wenn er endlich mit einem Kind "Fertig" war.

      Aber auch das Personal, zB die Schwester Lydia Schultner, Leiterin des Haus1, konnte verflixt gut zulangen. Ich hab selbst mit Ihrer Hand in meinem Gesicht Bekanntschaft gemacht, so das ich am nächsten Tag nicht zur Schuhle durfte, weil mein Gesicht immer noch Angeschwollen war. Zu meiner Zeit gab es in dem heim auch keine Kinder Pädagogen. Die Frauen, die mit der Schwarzen Kappe auf dem Kopf dort gearbeitet haben, bekamen in der Regel nur einen 2 Wöchigen Kursus, wie man mit Kindern Umzugehen hatte. Ich Erinnere mich an eine junge Frau, die tatsächlich Kinder Pädagogik Studiert hatte und dort am Brennofenweg ihre Arbeit aufnahm. Sie wurde Argwöhnisch von dem alten Personal Betrachtet und Kündigte ihren Job dort, nach ca. 1/2 Jahr, weil ihre Ansichten von Kindererziehung, sich völlig von denen des alten Personales Unterschieden.

      Deine Feststellung, das man sich an die "alten Zeiten" des Kinderheimes nicht einmal mehr im Büro des Heimes zu Erinnern vermag, kann ich ebenfalls Bestätigen. Ich Glaube, so im Jahr 1963 wurde von Herrn Schreiber ein Film über das Kinderheim Gedreht, bei dem die Kinder aus dem Heim alle Statisten waren und der "Horst Hagen" die Hauptrolle spielte. Aus heutiger Sicht eher ein Propoganda-Film, der der Öffentlichkeit zeigen sollte, wie "Liebevoll" man mit den Kindern im Heim umging. Der Film zeigte ein Kind, das aus dem Heim Wegelaufen war und schliesslich von der Polizei gestellt und wieder im Heim Abgeliefert wurde. Das Kind wurde dann mit offenen Armen Empfangen und Vertätschelt. Da der Heimleiter es wohl darauf angelegt hatte, "sein" Kinderheim in ein gutes Licht zu stellen, bekam er es irgendwie auf "die Reihe", das dieser Film auch im Fernsehen Ausgestrahlt wurde. An dieses Ereignis erinnere ich mich noch genau, wir mussten alle in Haus 4 in den Keller, wo damals der einzige Fernseher des Heimes stand und uns diesen Film ansehen.

      Nun tauchten Unvorher gesehene Probleme auf. Die Zeitungen, Wach geworden von dem Film, lauerten Heimkinder auf, um sie zu den Zuständen im heim zu Befragen. bei diesen befragungen äusserten sich viele Kinder, das sie gar nicht so Liebevoll wie im Film, dort im Heim behandelt wurden und gaben an, das sie auch sehr viel Schläge am Tag und vor dem Schlafen gehen bekommen hätten. Nun stellte man von Seiten des Heimes und der Zeitungen mit einmal fest, das dieser Film alles andere wie eine Positive Propoganda war, sondern das der "Schuss" nach Hinten losgegangen war. Kopien des Filmes wurden zerstört, das Original, Wahrscheinlich ins "Depot" unter Verschluss gehalten, oder ebenfalls zerstört. Das diese ganze Geschichte für viel Wirbel im heim gesorgt hatte, zeigte sich ja daran, das der Heimleiter verzweifelt versuchte, herauszubekommen, wer den Zeitungen über die wahren Zustände im Heim Unterrichtet hatte.

      Ein ehemaliges Heimkind, der "Wolfgang Siebels" hier auch im Forum, erzählte mir, das er bei einem besuch oder telefonat, einmal um den Verbleib des Filmes Nachgefragt hatte. Er bekam die lapidare Antwort, das so ein Film nicht Existent sei und auch niemals gegeben habe!
      Na Franz, ich kann daran erkennen, das sich seit meiner Abwesenheit aus dem Haus 1, doch so einige Dinge Geändert haben, zumindest, was das Personal angeht. Noch einmal zu diesen "Schwestern", wie sie damals genannt wurden. Die Meier, die kenne ich wohl nicht, muss wohl im Personal ein Neuzugang gewesen sein. Aber, zur Ruth und Irmgard kann ich noch etwas sagen.
      Als das heim in Eckernförde Bezugsfertig war, wurde alle Büroarbeiten im Stammheim in Altenhof erledigt. Die Schwester Ruth, war die Person, die diese ganzen Büroarbeiten unter sich hatte und war sogar sehr gut darin. Sie war damals, zu meiner Zeit, eine kleine Person mit schwarzen Haaren.
      Die Irmgard hatte irgendwie ein etwas slawisches Aussehen, trug wohl eine Aschblonde Perücke und soielte Gitarre. Sie hatte zu meiner Zeit, in Altenhof, das mittlere Gebäude unter sich. Sie war aber doch Verhältnismässig Beliebt.
      Von der Kirche, die wohl Links neben Haus 1 stand( Ich habe den beginn der Bauarbeiten noch mitbekommen), habe ich von Innen nie gesehen, Gottseidank :D
      ja das beste war da immer wenn mann ausgerissen ist und mit den Fischern mit rausgefahren ist, denn
      da hatte mann echten halt.

      in der einrichtung gab es doch nur schläge , schulstress und schlechtes und zuwennig essen.

      und wenn mann nicht folgte ab nach schleswig
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day
      Sprotte: Merkwürdig, ich kenne keinen, der aus dem Heim Ausgebüchst ist und dann mit einem Kutter raus gefahren ist. Möglich ist es schon, aber wie gesagt, mir nicht Bekannt. Das es dort "nur Schläge" gab, kann ich so nun auch nicht Unterschreiben, womit ich aber nicht abweisen will, das vom "Roten Onkel" (der Plastik Rohrstock), doch sehr viel Gebrauch gemacht wurde, aber meistens bei denen, die die schwächsten waren. Schulstress hatte ich eigentlich keinen, war sogar einmal der, der die besten Zeugnisse hatte. Die "Belohnung" war ein Buch mit stark "Relegiösen Einschlag", welches ich dann verschenkt habe. Allerdings war es nicht so gut, wenn man ein schlechtes Zeugnis bekam, da konnte der Schreiber schon mal Heftig Ausrasten. Von der Verpflegung her, da meine ich, das sie völlig Ausreichend war, die Qualität und Zubereitung aber doch eher Unterdurchschnittlich war.
      Ich wende mich heute mal mit einer Bitte an Euch. Folgendes: Ein Teil meiner kindlichen negativen Erlebnisse fanden in Altenhof/Brennofenweg statt. Durch jahrzentelanger Verdrängung bin ich nun durch ein Gutachten in der Lage mögliche Entschädigungsansprüche gerichtlich überprüfen zu lassen. Meine Frage: Wer kann und traut sich das zu, als Zeuge über die Zustände in den beiden Einrichtungen aufzutreten? Wer sich nicht öffentlich dazu äußern möchte kann mich auch gerne privat anschreiben. Mein Anwalt verfasst gerade die Forderungsschreiben und wir gehen davon aus das wir ca. im Juni Klage einreichen. Ich wäre Euch sehr verbunden wenn ihr helfen könntet.

      Auch Altenhof und Brennofenweg haben eine schwierige Vergangenheit, der sie sich allerdings nicht stellen wollen. Mein Eindruck zumindest.
      :mumie: Auf dieser Welt erreichst Du nicht das was Du willst; Du erreichst nur das was Du musst. R. B.

      Gefährlich sind Weltanschauungen von Menschen die die Welt nicht angeschaut haben.
      Ralf wir aus Pschatischen heimen bekommen nur unser Geld wenn wir über die Zustände schweigen , hoffe aber das dir jemand hilft der neben Altenholz / Eckernförnde nicht nach Schleswig abgeschoben wurde, würde dir sonst gerne helfen. habe aber angst meine entschädig aus Schleswig zu verlieren wo der
      Anwalt gerade verhandelt.

      Auch wenn du mich jetzt feige nennst , aber ich würde dir gerne Helfen, aber auch meine Entschädigu und Rentenzusatz nicht verlieren , denn wir aus pschatrischen Heimen mit Diagnose auch wenn die gemäß Strafgesetzbuch § 272 nicht stimmt haben bisherr null aussichten gehapt und jetzt wo der
      Licht am Tunnelende ist möchte ich es nicht wieder zuschütten, auch wenn es feige ist oder egoismus!

      aber ich würde mich für dich sehr freuen wenn du einen Findest der sein Geld schon hat , es sind ja aus ekernförnde altenholz viele hier.

      wünsche dir viel Glück und das auch du dein Geld schnell bekommst den die Zustände in den Heimen hatten zum teil KZ - Karakter

      war auf die verkehrte taste gekommen , ja am gefährlichsten war Pfahrrer Schreiber Quadrataschloch hoch drei und Braun angehaucht, solche menschen waren unser Untergang den Stadt Förderung gab es nur knüppel vor die Füsse und Bajeerren die mann Überwinden muss.

      viele von den Ehemaligen haben hier einen Pschichien Schaden und Hau fürs leben weg bekommen , zum teil nie Fussgefast das gehört entschädigt zu Recht viel erfolg
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day
      Es geht mir in erster Linie nicht um Geld. Es geht mir darum ein Leben zu erhalten, da ist natürlich eine mögliche Entschädigung mittel zum Zweck.
      :mumie: Auf dieser Welt erreichst Du nicht das was Du willst; Du erreichst nur das was Du musst. R. B.

      Gefährlich sind Weltanschauungen von Menschen die die Welt nicht angeschaut haben.
      ja mir auch ich werde das Geld wenn es kommen sollte für die Schulausbidung und Nachhilfe meiner Kinder Anlegen da ich auf Grund meiner Schulerfahrung da nicht Hilfreich bin und meine Frau hat auch nur Volksschule Schifferkinderheim aber ich möchte ihen das geben was ich nicht hatte und mir immer gewünscht habe eine Ordentliche Grundlage im Berufsleben so das sie mal nicht in Betonwerken, Abruch
      oder landwirtschaft als Ungelernte Tagelöhner Ihr leben fristen müssen ich bin froh das es vorebi ist.

      Dieses Geld ist eh nur ein kleiner Obulus für das erlitten leid , denn um richtig zu entschädigen würden die Schatzkammern des Vatikans und des Bundes nie reichen

      wen Wir richtig enschadigt werden müste mann aud das erste Feld vom Schachbrett 50 cent legen
      und diese senkrecht und wagerecht immer verdoppeln

      was da rauskommt währe die wahre Enschädigung für die fehelende Schulausbildung , die Zwangsarbeit und das sellische und pschische leid .

      @ Ralf rechnere mal aus was uns da zusteht
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day
      Ralf B: Ich übertreibe mit Sicherheit nicht, wenn ich Dir sage, das ich wohl das Kind im "Missionskinderheim-Eckernförde" war. das die längste Zeit dort gewesen ist.War von 1956-1965 dort. Wenn Fragen oder gewisse Aussagen gebraucht werden sollen, die einer Aufklärung Behilflich sein könnten, dann kannst Du mich gerne Anschreiben. Näheres über PN!
      www1.wdr.de/mediathek/video/se…taeuschten-opfer-100.html

      Ab den 01.01.2017 können ehemalige Psychiatrie- und Behindertenkinder, die in Psychiatrie- und Behinderteneinrichtungen waren, Anträge stellen.Anlaufstellen und Adressen werden noch bekannt gegeben.

      Hallo, "der alte". war 2x im Missionskinderheim in Eckernförde. Erst Alenhof und Brennofenweg4 Haus 4 bei Schw. Hedwig, dann Haus 1 bei Lydia Schultner. Zweite mal Haus 1 Lydia Schultner.
      Danach kam ich zu Pflegeeltern nach Dänemark.
      Wie ist eigentlich dein Name ?
      :facepalm3d: Demokratie nutzen, sich nichts gefallen lassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wolfgang07“ ()

      Wolfgang07 schrieb:

      www1.wdr.de/mediathek/video/se…taeuschten-opfer-100.html

      Ab den 01.01.2017 können ehemalige Psychiatrie- und Behindertenkinder, die in Psychiatrie- und Behinderteneinrichtungen waren, Anträge stellen.Anlaufstellen und Adressen werden noch bekannt gegeben.

      Hallo, "der alte". war 2x im Missionskinderheim in Eckernförde. Erst Alenhof und Brennofenweg4 Haus 4 bei Schw. Hedwig, dann Haus 1 bei Lydia Schultner. Zweite mal Haus 1 Lydia Schultner.
      Danach kam ich zu Pflegeeltern nach Dänemark.
      Wie ist eigentlich dein Name ?


      Hallo Wolfgang schön Dich mal wieder zu lesen
      Wolfgang07: An Schwester Hedwig erinnere ich mich noch sehr gut, sie war ja die Sportsrakete am Brennofenweg, vorher aber in Altenhof. Sie tat das einzig richtige für sich, sie verliess das Kinderheim und hat wohl Geheiratet. Im Haus 4 war ja auch die Schwester Lydia Herrman, die ebenfalls das Kinderheim verliess und nach Dänemark ging und dort einen Mann gefunden hatte. Sie soll laut Cristian Schreiber, in der nähe der Stadt "Skive" leben.
      Ich habe allerdings nie versucht, mit ihr in Kontakt zu kommen.
      Im übrigen, Wolfgang, ich kenne Dich Persönlich und kann mich sogar sehr gut an Dich Erinnern. :D