Eckernförde

      roteehexx schrieb:

      In den 60gern war ich auch im Brennofenweg und in Altenholz.
      Leider nur netagive Erlebnisse dort gemacht. Dem Schreiber gehört auch noch nachträglich alle Ehrungen aberkannt.

      Was hat man nur falsch gemacht (als Kleinkind) das soviel Prügel und Gruppenkeile rechtfertigt? Ist es die pure Existenz?
      das ist einfach sehr schlimm das man sich an nichts mehr erinnert auser an prügel ich war mehrfach weg gelaufen und kann mich noch erinnern das man mit ner harten bürste geschrubt wurde
      das einzig erfreuliche war das der schreiber sich die knöchel auf geschlagen hatte bei dem versuch mich zu verprügeln
      mcbiker
      Guten Tag Allerseits!
      Ich bin neu hier, und möchte mich erst einmal bei Euch Vorstellen. mein Name ist Klaus G., und ich möchte einmal Behaupten, das ich in dem Kinderheim in Eckernförde/Brennofenweg 4, wohl der jenige war, der die längste Durchgehende Zeit dort Verbracht hat. Um genau zu sein, kamen wir mit einen "Schub von ca. 15 Kindern, alle "Männlich" im Jahre 1956 aus einen Kinderheim in der Nähe von Mölln nach Eckernförde. Mein "Aufenthalt" dort in Eckernförde, für kurze Zeit war ich auch in der "Zweigstelle" in Altenhof (nicht "Altenholz!) Untergebracht, endete dann im Jahre 1965, also habe ich dort 9,5 Jahre meines Lebens dort Verbracht. Als wir in Eckernförde Eintrafen, standen nur das Haus1 und Haus2 auf dem grossen Grundstück. Haus1 war für die Jungen, und wurde von der "Schwester Lydia Schultner" Betreut, während Haus 2 nur für die Mädchen Gedacht war(für sehr kurze Zeit auch für beide Geschlechter),und von der etwas "Rundlichen "Schwester Ella Petzner" Betreut wurde!

      Wenn ich so an die Zeit Zurück denke, fällt mir immer der doch Militärische Ton des Herrn Schreibers wieder ein, der doch schon gerne Mal den Stock Schwingen mochte! Auch die Ohrfeigen der "Schw. Lydia" waren nicht gerade von schlechten Eltern, welches meistens im Heizungsraum vorsich ging! Doch fallen mir auch immer wieder Erfreuliche Dinge ein, wie zb der Herr Harder, der ja der Zimmermann und Lehrer in den Werkstätten im Haus 3 war. Auch der alte Herr "Brieske", der das Heimareal so gut passte, wie es ihn nur Möglich war! Später als das Haus3 stand, welches von der "Schwester Hilde2 Geführt wurde, und das Haus4, in dessen keller ja die Heimküche Untergebracht wurde, kam langsam ein "neuer Wind" ins Kinderheim, da die neuen Schwestern doch inzwischen jüngeren Alters waren, so wie die "Schwester Hedwig", die ja eine reine "Sportskanone war, jedenfalls, wenn es ums "Schnell laufen" ging! Von den Schwestern, die in Eckernförde waren, gefiel mir die "Schwester Lydia Herrmann" noch am besten, die ging nicht gleich wegen jeder Bagatelle zum Heimleiter!

      Ok, es war für uns nicht immer Leicht, ohne Striemen" am Hintern die Zeit Durchstehen zu können, aber auf der anderen Seite und zur Entschuldigung der dort Angestellten, war eine etwas lockerere Erziehung ja noch Neuland. Die älteren Schwestern dort, waren in ihrer Kindheit entweder beim BDM (Bund Deutscher Mädel), oder im Krieg als Krankenschwester in den lazaretten Tätig. Wie sollten die auf einmal Wissen, wie man Kinder richtig Behandelt? Und man muss auch Zugeben, das einige von uns auch ganz schön Schwer Umgänglich waren!
      Nun erst einmal genug, ich werde das ganze später Weiterführen, vielleicht Erinnert sich ja noch Jemand an mich?

      Gruss der alte
      Noch einmal zurück zum Kinderheim in Eckernförde und Altenhof!
      Zum Zeitpunkt unserer Ankunft vom Kinderheim Lehmrade/Mölln, waren auch noch Kriegsschäden und Hinterlassenschaften in Eckernförde zu Sehen. Ich denke da an die TVA-Süd, in der ja auch die Sandkrug-Schule Untergebracht war, und besonders fällt mir der Gesprengte Bunker am Ende des Heimgeländes, in der Nähe des Feuerlöschteiches ein! Es war zwar Strengstens Verboten, diesen zu Betreten, aber gerade darum wirkte der auf uns wie ein Magnet! Wir waren alle davon Überzeugt, das wir da noch einen Schatz finden würden, welches sich aber als "Traum" erweisen sollte.In den ersten Jahres meines Aufenthaltes in Eckernförde, war ich ja noch unter 10 Jahre alt, und die Arbeitseinsätze am Heimgrundstück waren noch sehr Begrenzt, was sich dann aber mit zunehmenden Alters Ändern sollte! Wir haben zb den Hang und Böschung am Brennofenweg, wo Oberhalb des Hanges ja das Heimgrundstück lag, "Entrümpelt", was uns dann ja das "Lob" des Heimleiters Einbrachte, weil wir "Besonders Fleissig" waren. Auch gab es "Freiwillige Arbeitseinsätze" bei dem Privathaus des Heimleiters, Brennofenweg33, ein Weisses Geputztes Haus, mit Garten in Richtung Förde! Als "Lohn" gab es eine halbe Flasche Bier, wie ich mich noch sehr gut Erinnere. Oder, was haben wir geschuftet, mit dem Kies Fahren. Der Sportplatz, die Wege am Berg hoch, waren ja alle in Regelmässigen Zeitabständen Fällig, um das ganze Gut Aussehen zu lassen. Wenn ich mir das aus Heutiger Sicht alles noch mal wie einen Film vor Augen Ablaufen lasse, muss ich Sagen, das das Kinderheim nicht nur von den Jugendämtern Geld für uns bekommen hat, sondern auch durch unseren Arbeitseinsatz sehr viel Geld an Handwerkerrechnungen Gespart hat! Das Merkwürdige war nur, wir durften uns zwar die Hände Rissig arbeiten, aber Ausgang, das gab es nicht im Vokabular der Heimangestellten für uns!

      Also auch schon zu dieser Zeit war man nicht Verlegen, um sich einen Ausgang zu Erschleichen, in dem man sich bei einen Fussballverein Anmeldete und jeden Mittwoch am Abend zum Training durfte. Ich hatte zwar mit Fussball nichts am Hut, fand aber sehr schnell heraus, das dies eine gute Möglichkeit ist, endlich einmal für 2 Abendliche Stunden in die "Freiheit" zu kommen. Allerdings war ich dann nicht beim Fussball-Training, sondern hielt mich Unten am Brennofenweg/Rendsburger Landstrasse, auf der Shell-Tankstelle auf, und wartete dann darauf, das meine Kameraden dann vom Training zurückkamen, und ich mich ihnen dann wieder Anschliessen konnte! Viele von uns waren auch auf einen Male sehr Relegiös, und gingen am Sonntag zur Kirche in der Stadt(Nikolai-Kirche), besonders dann, wenn man bei der Konfirmationsvorbereitung war!
      Etwa 1,5 Jahre vor meiner Entlassung, ich war 15 Jahre alt, wurde wieder Mal ein Zeltlager Veranstaltet, welches Bekanntlich ja Unten am Strand des Kinderheimes Altenhof von statten ging. Ein Kamerad (Eberhard Höerner) und ich, sollten nachts dann Zeltwache halten Ha ha! Wir haben eigentlich nur Wache gehalten, damit die Schwester Lydia uns nicht Erwischt, weil wir Weiblichen Besuch in unser Zelt hatten. Das war die Bärbel R., die oben in der "Liegehalle" arbeitete, und uns dann "Besuchen" kam, natürlich gegen Mitternacht, wo die Schw. Lydia am Schnarchen war! Dieses Abenteuer ging aber sehr schnell zu Ende(leider!). ich hatte nämlich meinen "Grünen Kammgarn-Pullover" an die Bärbel Verliehen, und die Schw. Lydia sah die Bärbel eines Tages mit diesen Pullover, der inzwischen schon ganz schön "Ausgebeult" war. Die ganze Geschichte endete dann bei Herrn Schreiber, der dann haarklein Wissen wollte, was wir da gemacht hätten. Ich hab natürlich Gelogen, das sich die Balken bogen, wurde aber sofort zurück zum Brennofenweg "Kommandiert". Da das Haus1 ja leer war, musste ich in Haus 2, das Bekanntlich ja nur für Mädchen war!! Da möchte ich mich "Rückwirkend" noch bei Karin B. und Monika R. Bedanken, die mir den Aufenthalt im Haus 2 so schön Gestaltet haben!! Leider habe ich den Kontakt zu den beiden Verloren, möchte gerne Wissen, wie es den beiden im Laufe der Zeit Ergangen ist!

      Schon gleich nach meiner Konfirmation, kam ich nach Geesthacht, wo ich meine Lehre als Mechaniker machte, und auch meine Gesellenprüfung mit "Gut" Bestanden habe. Da der Herr Schreiber ja auch mein Vormund war, hatte er diese Lehrstelle für mich Besorgt. Nach der folgenden Zeit als Soldat (Z4) hab ich in verschiedenen Betrieben Gearbeitet, bis es mich in das Nördliche Ausland Verschlug. Habe auch hier 5 Jahre als Automechaniker Gearbeitet, und mich 1980 Selbstständig gemacht, und habe Heute eine eigene Auto-Werkstatt. In diesen Jahr werde ich dann 65 Jahre alt oder Jung (fühle mich bei weiten nicht so alt, und bin immer noch auf Draht), und habe meine Werkstatt zum Oktober Verkauft, da ich dann "Rentner" werde, wie sich das Anhört! Ich habe hier im Jahre 1981 eine sehr nette Frau kennengelernt, die auch meine Interessen interessieren, und mit mir durch Dick und Dünn geht! Übrigens, mein letzter Krankenhaus-Aufenthalt war in Eckernförde im "Dietrichsen Stift (alte KH), bei dem damals der Grund auf "Verdacht auf leichte Ruhr" lautete. Da lag ich für 14 Tage, war aber kein Negativer Befund gefunden worden. Seid dem Zeitpunkt habe ich weder ein KH, oder Arztpraxis von Innen Gesehen. Ich werde auch Versuchen, den Ärzten aus den Weg zu gehen, denn ich Glaube, ist man erst einmal im "System", kommt man da nicht wieder raus!

      Hat Jemand von Euch Mal etwas von einen Hans Harder,Wolfgang Siebels gehört? Ich weiss nur, das der hans harder in Schlewig oder Kappeln Gelebt hat, aber seid dem verliert sich die Spur! Der Wolfgang Siebels kam aus Flensburg, aber ob er sich dort noch Aufhält, weiss ich ebenfalls nicht mehr

      Gruss der alte
      hallo alter

      wolfgang ist bei uns im forum unter sseinen namen

      an den bunker kann ich mich auch erinnern, da haben wir als Kinder Uniformen , Barette, waffen, und orden und Blanko- beförderungsürkunden Rausgeholt , die wir im BW Schop verscherbelt haben, auch haben wir im Bunker Krieg gespielt mit Echten Waffen, der Spuk ging Vorbei als ich im spiel einen durchschuss in die linke Schulter bekarm.

      Daraufhin kam ich dann Nach Scheswig als schwer erziebar. Aber eckernförde war besser als alles was hinterkam.

      auch das mit den schuleschwänzen wurde rellativ locker gesehen, am liebsten war ich im Fischerreihafen, die fischer waren immer Freundlich und liesen einen mitfahren, mein wunsch war immer das mich einer der fischer
      als pfegevater aus dem heim rausholt was nie geschar
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day
      @Murxelhannes: Nein, auch so wurde ich nicht Genannt, es wusste ja fast Niemand, das ich mich nach der Schule in der "Tanke" herumtrieb!

      @Kielersprotte67: Als wir uns das erste Mal in den Bunker trauten, war das so um 1958. Da war aber nichts mehr, was Brauchbar war. Der Bunker war Gesprengt, die Plattform der Flak war ebenfalls Zerbrochen, und überall lag nur Stahlbeton. Aber vielleicht meinst Du einen anderen Bunker, der zb am anderen Ende am Brennofenweg lag. Dieser war aber Unterirdisch, und soweit ich mich Erinnern kann, war da nur in der Decke ein Loch, wo man sich gerade Durchzwängen konnte. Aber Mangels Seil und Mut, habe ich diesen Bunker niemals Betreten! Dafür war ich aber mit einigen Kameraden in den Unteren Etagen an der TVA. Da waren 3 Stockwerke Tief, Kelleranlagen, in denen alles Möglich Eingelagert war. Da die TVA zu der Zeit noch nicht wieder in betrieb war, Gehe ich mal davon aus, das diese Eingelagerten Sachen, noch Wehrmachtsbestände waren!

      Schleswig-Hesterberg kenne ich nur den Namen nach! Uns wurde immer Gesagt, das dies ein Heim für Schwer Erziehbare Kinder sei! Darum war ich ganz Geschokt, als ich den Bericht von Wolfgang Petersen Gelesen habe, und was ihn dort Passiert ist! Ich habe ganz einfach nicht Glauben wollen, das man sich schon zu der damaligen Zeit, Unangenehme Kinder in eine Heilanstalt schicken würde!
      Das ist doch Mal eine Positve Überraschung, das der Wolfgang Siebels auch hier "Vertreten ist, werde ihn doch gleich Anschreiben!
      Doppelmoral war schon damals Verbreitet. Wenn man sich Vorstellt, wenn Jemand "Abgehauen" war, und dann von der Polizei wieder "Aufgegriffen" wurde, dann kam der herr Schreiber, und hat den Betreffenden erst einmal Ordentlich "Durchgewalkt", und Strafdienst war auch Angesagt. Könnt Ihr Euch noch daran Erinnern, als ein Film vom Kinderheim Gedreht wurde? Herr Schreiber war da ja der "Drehbuchautor". Da ging es auch um einen Jungen, der vom Kinderheim "Ausgebüchst" war (Dieser Junge hiess mit richtigen namen Horst Hagen). Und wurde der Film ja auch Vorgeführt, wir waren ja alle Statisten in diesen, und ich Erinnere mich sehr genau, das ich bei der Filmvorführung das erste mal ein grosses Fragezeichen im Kopf hatte. Ganz anders wie in der Realität, wurde hier der Weggelaufene wieder in die Arme Geschlossen, und Umtätschelt, das man nur den Kopf Schütteln musste.
      Kann sich noch Jemand daran Erinnern, als der Film auch im TV Gesendet wurde, und eine Zeitungsreporter dann einige Kinder fragten, ob dies denn so Üblich im Kinderheim wäre? Da waren doch einige von uns, die Erzählten ganz Freimütig, das man gerade für solche "Untat" nicht in den Arm genommen wurde, sondern Schläge bekam. Als dies dann in der Zeitung stand, wie die Verhältnisse wirklich waren, ging es sehr Heiss her im Kinderheim!

      Gruss der alte
      wofgang petersen ist auch hier im forum er war in schleswig auf der selben station nur 19 jahre füher,

      warst du auch in den Bunkern Jegersberg, und die Bunker germania deutsche werke heute Hdw die sind nach dem krieg gesprengt wurden aber mann kann unter wasser eintauchen,

      in den Zentralbunker konnte mann mit einer Strikleiter Einsteigen , jedoch war es streng verboten, zumal viel mit stacheldraht zugemacht wurde, und in den bunkern teileinstürtze durch sprengversuche waren, auch haben wir zugemauerte türen die steine wieder aufgemacht um bei ausreisversuchen im bunker zu übernachten. ich habe mir
      mit 10 auch 2 fingerkuppen abgerissen die in der klinik dr. Petrig in der Hangstraße wieder angenäht wurden.

      es war der schönte Arbenteuerspielplatz den sich ein jünge Wünschen konnte
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day

      der alte schrieb:

      (Dieser Junge hiess mit richtigen namen Horst Hagen)


      Horst kenne ich noch gut. Er kam aus Ziethen bei Ratzeburg. Ich lernte Ihn aber erst im Heim Neumünster kennen. Wir fuhren nacher eine Zeitlang zu See. Er lernte ein Dänisches Mädchen kennen und heiratet Sie. Dann brach der Kontakt ab.

      murxelhannes schrieb:

      Zitat von »der alte«



      (Dieser Junge hiess mit richtigen namen Horst Hagen)

      murxelhannes schrieb:

      Horst kenne ich noch gut. Er kam aus Ziethen bei Ratzeburg. Ich lernte Ihn aber erst im Heim Neumünster kennen. Wir fuhren nacher eine Zeitlang zu See. Er lernte ein Dänisches Mädchen kennen und heiratet Sie. Dann brach der Kontakt ab.
      Oha, nun komme ich aber etwas ins "Schleudern"! Das Horst aus Ziethen kam, das wusste ich schon, aber sein Heimaufenthalt, war der erst in Eckernförde, und dann in Neumünster? Ich glaubte immer, er sei aus dem Heim in Eckernförde Direkt ins Berufsleben gegangen! Da war doch auch noch der "Rolf Koop", von dem ich meine, das er aus Kiel kam! Von dem habe ich nie wieder etwas Gehört. Ich Erinnere mich auch an einen Christian genannt "Krischan", war ein grosser starker Junge, und wurde nach seinen Schulabschluss vom Christian Schreiber im Heim, als "Alles-Möglich-Mann" Eingestellt. Dieser "Krischan" hatte noch einen jüngeren Bruder, der Lothar hies, und ebenfalls im Haus 1 war. Da ich damals der älteste im Haus 1 war, teilte ich die Stube im Dachgeschoss mit dem "Krischan". Vom "Krischan" weiss ich nur soviel, das er all sein Geld, das er im Heim Verdiente, Gespart hatte, und ihn eines Tages ein Mädchen "über den Weg lief", die er dann Geheiratet hatte. Dieses Mädchen war aber nicht so "Scharf" auf den "Krischan", sondern mehr auf sein Bankkonto, und als sein Geld Verbraucht war, lief sie ihn davon! Das hatte der Junge nun nicht Verdient! In der ersten Zeit hat der "Krischan" dem Herrn Brieske bei der Instandhaltung des Heimgeländes Geholfen, und hat wohl nach dem Tode des Herrn Brieske diese Arbeit Übernommen! Aber wie lange der "Krischan" noch im Heim Gearbeitet hat, entzieht sich völlig meiner Kenntniss. Aber das müssten ja die Wissen, die nach 1965 dort im Heim waren!

      Gruss der alte
      Ja der Horst war in Neumünster. Es war ein Heim der freiwilligen Erziehungshilfe. Dort waren nur Ältere die im Beruf gescheitert waren. Manch einer lernte dort einen neuen Beruf. Ich wußte allerdings nie das er auch in Eckernförde war.
      Rolf Koop sagt mir noch was aber die anderen beiden bekomme ich nicht unter.
      Heino Jankowski ist mir noch leicht in Erinnerung
      Der Heino J. kam aus Hamburg! Ich Erinnere mich an eine kleine Episode, als einmal im Haus 1 Boxhandschuhe Ausgeteilt wurden. Der Herr Schreiber stand da mit den Handschuhen übergestreift, und fragte: "Wer will gegen mich Boxen?". Keiner meldete sich, dann kam der Heino, und meinte das er gegen den Schreiber Boxen wollte. Körperlich war der Heino ja dem Schreiber Gewachsen, und das wusste der Schreiber wohl auch. Also bekam der Heino den Satz Boxhandschuhe, und ehe er die Dinger überhaupt an den Händen hatte, Boxte der Schreiber wie im Stakkato auf den Heino ein! Er hatte einfach keine Chance, und dies war ein wirklich Unfairer Kampf. Der Heino Erzählte auch oft, das der Horst Jankowski (ein bekannter Bandleader damals) sein Onkel sei!

      Es gab in meiner Zeit auch einen anderen Jungen dort, der zur gleichen Zeit wie Horst Hagen im Haus 1 war, es war der Lothar Ebeling. Übrigens, den Affen den der Herr Schreiber hatte, den kenne ich auch noch! Ich meine, das Biest hiess "Chitta"! Im Haus 1 wurden ja auch Enten Gehalten, die wir auf dem Wochenmarkt gekauft hatten. Die wurden zum Teil mit Essenreste Gefüttert, und hielten sich hinter Haus 1 auf. Damals war da ja noch sehr viel Grasareal. Die wurden dann von "Opa Brieske" Geschlachtet, und dann gab es ein "Festessen"! Im Haus 1 war auch eine sehr alte Frau Angestellt, die Frau Emmy Thormann, eine sehr kleine Frau, die ebenfalls aus Schlesien stammte. Diese Frau Reiste noch mit 80 Jahren mit dem Schiff nach Amerika, um ihren Sohn dort zu Besuchen. Dieses Frau die wusste viel besser, wie man mit solchen Rabauken wie wir waren, Umzugehen hatte!

      Gruss der alte
      kennt ihr noch frau köppke , die hatte ich als klassenlehrerin in der fritz - reuther- schule friedrichsort muste da
      jeden tag rüberfahren da die statt mit deutsch als muttersprache mit dänisch angefangen haben, für kinder der deutsch dänischen minderheit, oder frau faust mit ihrer ente CV" 2 die hatte mich öfters gefahren

      an herrn Schreiber erinnere ich mich nur wegen der Schläge mit den gürtel
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day
      Kielersprotte67: Von der "kieler Kante" kenne ich absolut nichts, da wir nur die Schulen in Eckernförde Besucht haben! Aber da fällt mir noch ein Name ein, bei dem ich Heute noch das "Schauern" bekomme! Ich bekomme den Zeitpunkt nicht mehr auf die Reihe, aber zu einem Zeitpunkt war im Haus 1 auch ein Männlicher "Betreuer". Dieser Mann nannte sich "Onkel Spindler", auch "Pastor" oder "Bruder" Spindler, soweit ich mich Erinnere, kam diese Person aus Karlsruhe. Bei dieser Person wurde ich schon damals das Gefühl nicht los, das er etwas Pädofil war. Er konnte sich sehr lange in den Baderaum Aufhalten, und uns genau Beobachten, wie wir und Gewaschen haben,, und uns beim Waschen "Helfen" wollte, oder beim Gutenacht Sagen, uns über die "Norm" an sich drückte! Ich habe mich immer schnell "Verdünnisiert", wenn er sich sehen liess!
      Ich erinnere mich noch an den Abend in der Kirche, die in der nähe des "Lornsens-Platz" in einer Seitenstrasse lag, und die damalige "Heimkirche" war. Da hat dieser "Pastor Spindler" eine Predigt gehalten, die sich wie ein Angriff auf "Christian Schreiber" anhörte. Jedenfalls entstand eine grosse Diskussion, welche damit endete, das der Herr Spindler plötzlich "weg vom Fenster" war. Als er dann aus dem Heim Verschwunden war, sagte man, das er als "Missionar" in Ceylon, dem heutigen "Sri Lanka" Tätig sei! Kann sich noch Jemand von den "Eckernfördern" daran Erinnern?

      Gruss der alte
      Also der Name Onkel Spindler sagt mir was. Wie sein Name war er glaube ich auch ziemlich spindeldürr.
      Mit Heino Jankowski war mir auch bekannt das mit dem Onkel. Ich habe übrigens 1 Tag die Sandkrug Schule besucht und mußte dann rüber auf die Willers Jessen Schule.
      Lothar Ebeling kommt mir bekannt vor aber wenig Erinnerung daran. Ich erinnere mich aber noch an jemand der mit Spitznamen Pike hieß und als einziger zur Dänischen Schule ging.

      Trucker schrieb:

      In Eckernförde am Brennofenweg 4 gab es das Missionskinderheim unter der Leitung von Pastor Schreiber.

      heilpaedagogium-eckernfoerde.de/seiten/uns.htm

      Dort war ich von 1962-1963.

      heilpaedagogium-eckernfoerde.de/

      Würde mich freuen andere Ehemalige zu treffen.

      Eckernförde kenne ich in der gegend da oben war ich auch mal im Heim war so ein kleines Nest bei Otterndorf und Quxhafen in Stade bin ich zur Schule Gefahren kennst du die Wingst ? da gab es ein Schönes Freibad oder gibs das immer noch? habe eine Schöne Kindheid dort gehabt :rolley: :thumb_up: =)