Eckernförde

      In den 60gern war ich auch im Brennofenweg und in Altenholz.
      Leider nur netagive Erlebnisse dort gemacht. Dem Schreiber gehört auch noch nachträglich alle Ehrungen aberkannt.

      Was hat man nur falsch gemacht (als Kleinkind) das soviel Prügel und Gruppenkeile rechtfertigt? Ist es die pure Existenz?
      ich weiss es nicht. bin Bj. 64 und meine erinnerungen setzen erst bei einen krankenhausaufenthalt und negativen erinnerungen altenholz und brennofenweg ein.
      was ab meinem 3ten lebensmonat mit mir geschehen ist und wo ich war ist wie ausgelöscht.

      ich erinnere mich noch das ich in altenholz und im brennofenweg schon laufen konnte. somit muss ich älter als 2 jahre gewsen sein als ich da war.
      dann kennt ihr ja das tolle wellenbad in eckernförde undden fischerreihafen und den zoo in gettorf

      in der früh schuleschwänzen und mit den fischkutter raus was das schönste, und unter fischern waren viele ersatz papas, wenn hinter nicht die prügel und strafen bei der rückkehr nicht gewesen wären.

      aber ich doch immer wieder ausgrissen bis ich dann nach schleswig in die geschlossene gekommen bin
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day
      altenholzund brennhofweg waren glaube ich ausenwohngruppen der furgeistig und pschisch behinderte der kinderpschatrie kiel unter leitung des jugendamtes sogenau weis ich das nicht.

      ich war die meiste zeit in der epiiletikerstation für geistig behinderte der uni-kiel untergeberacht und in irgendwechen ausengruppen immer nur ein paar tage und dann zurückin die klinik bis ich dann nach schlewigfür ganz karm
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day
      Hallo roteehexx, ich war 2 mal im Missionskinderheim in Eckernförde. Das erste mal 1959 bis 1961 und das zweite mal 1964 bis 1966.
      Das erste mal in Altenhof, da habe ich auch den Affen kennen gelernt und dann im Brennofenweg 4 im Haus 1, bei Schwester Lydia Schultner, wie murxelhannes.
      Das der Onkel Schreiber,(so mussten wir ihn anreden)(Pastor Christian Schreiber),uns ständig den nackten Arsch mit einem roten Plastikstock versollt hat, habe ich bis heute nicht vergessen.
      Über Schwester Lydia in Haus 1 kann ich nichts negatives sagen, im Gegenteil. Würde mich interessieren, in welchem Haus warst du im Brennofenweg ?
      :facepalm3d: Demokratie nutzen, sich nichts gefallen lassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wolfgang07“ ()

      es müssen 2 häuser im brennofenweg gewesen sein und altenholz. in altenholz war ich in einem zimmer untergebracht das direkt an den speiseraum grenzte. aus dem speiseraum kommend durch die glastür gleich die erste zimmertür links. brennofenweg: erinnerung ein haus , treppe hoch zimmer gleich links unter dem dach. das andere haus muss ein bis 2 gebäude weiter gewesen sein.
      erinnerungen an die erzieher namentlich nicht vorhanden, nur den schreiber und seinen affen.
      auch in altenholz kann ich mich trotz der negativen erlebnisse nicht mehr an die namen der kinder oder der "erzieher" erinnern. nur an Schläge, gruppenkeile, hungern und ans bett fesseln.
      Möchte jedoch Kielerspotte67 Problem hier mal aufgreifen. Das Thema Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Behindertenheimen in den Jahren 1945 bis 1975 wird in den Heimkinder Foren kaum angesprochen. Viele Heimkinder sind plötzlich in den Psychiatrien verschwunden. Kielerspotte67 spricht unter anderem die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Schleswig Hesterberg an, in der ich als Kind auch 4 Jahre war. akens.org/akens/texte/diverses/hesterberg.html . Werde mal ein Schreiben von mir hier reinstellen, auch wenn es mit Eckernförde nicht direkt zu tun hat, aber indirekt.



      Meine Erfahrung in der Kinder- und Jugendpsychatrie kann ich hier gern schildern. Hierbei geht es nicht nur um meine Person. Es betraf genauso meinen kleinen Bruder und vielen ehemaligen Heimkinder.
      Viele Heimkinder wurden wegen sogenannten Verhaltensstörungen in Kinder- und Jugendpsychatrieen gesteckt. Allgemeine Diagnose "Schwachsinn" Die Begründung aus dem Missionskinderheim in Eckernförde war,"Wolfgang bekam Schreianfälle, dies war ein Grund der Einweisung in die Kinder- und Jugendpsychatrie nach Schleswig, Hesterberg. Dort hat ein Dr. Jacob die Diagnose "Schwachsinn" fest gestellt. Dies sind Informationen, die ich aus der Akte vom Landesjugendheim Paulihof in Schleswig und der Akte vom Landesjugendamt Kiel habe. Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, das ich bei meiner Einweisung dort Untersucht wurde. Mir wurde sofort die Schulbildung entzogen und ich musste in verschiedenen Bereichen arbeiten.Erst
      kam ich dort ins Haus G, dort wurde ich in die sogenannte Schule geschickt, dort mussten wir Kinder an Webstühlen Handtücher und Feudel (Aufnehmer) weben. Danach kam ich in Haus H1, dort musste ich Bettlägrige Menschen füttern und sauber machen. Habe paarmal die schwere arbeit verweigert und wurde dann in die Besinnungszelle gebracht. Übrigens die war an den Wänden gepolstert. Gott sei dank,

      es gab dort einen stellvertretenden Oberpfleger Heinz Green, dem ich später auch zu verdanken hatte, das ich aus dieser Hölle wieder raus kam. Da wir ständig in verschlossenen Häusern waren, waren die Schlüsselgeräusche auch ausdruck der Personen, die diese bedienten. Bei dem Pfleger Green waren sie ganz ruhig, wir Kinder wussten immer, wenn er die Stationstür aufschloss und alle liefen zur Tür. Er war der Sonnenschein in dieser Hölle. Er strich mir des öffteren über den Kopf und fragte, "Wi geit di dat min Jung". Von H2, kam ich ins Haus F, Station F1. Von dieser Station musste ich ich Feldarbeit leisten.
      Es war für uns Kinder eine verdammt schwere Arbeit. Bei Beschwerden, gab es regelmäßig Prügel von den Aufsehern. Auf der Station F1 war eine Frau Hansen die Leiterin. Ob sie Krankenschwester war, kann ich nicht sagen. Jedoch war diese sehr brutal uns gegenüber. Es war so, das wir nach dem Mittagsessen unsere Köpfe auf den Tisch legen mussten und wir durften nicht mit den anderen reden oder uns bewegen, bei nicht Einhaltung gab es mit einem abgebrochenen Besenstiel in den Rücken. Einmal hatte ich ihr den Besenstiel, nachdem sie mich damit geschlagen hat, aus der Hand gerissen und zurück geschlagen. Da lernte ich das erste mal kennen, das es Gleichgesinnte gibt, die solchen Personen hörig waren. Auf Befehl der Frau Hansen, wurde ich gleich von drei Personen (Mitinsassen) überwältigt, in einer Zwangsjacke gesteckt und dann in einer Badewanne mit kaltem Wasser unter getaucht. Die Antwort von Frau Hansen war, früher sind wir mit Euch anders um gegangen. Diese Äußerung habe ich erst vor drei Jahren verstanden. (T4). Dies mit der Zwangsjacke ist mir zweimal passiert. Einmal wurde ich von ihr, ich weiß den Grund nicht mehr, einen ganzen Tag ans Bett fixiert. Da ich deswegen nicht auf die Toilette gehen konnte, habe ich ins Bett gemacht, dafür bekam ich wiederum Prügel. Jedesmal, wenn die Ärzte Visite machten, habe ich mich bei denen beschwert, mir wurde nicht geglaubt. Nach meiner Beschwerde, gab es gleich wieder Prügel. Wir hatten regelmässig Hofaufenthalt, jedes Haus hatte einen eingezeunten Hof, in dem wir einmal am Tag spielen konnten. Einmal prügelte Frau Hansen auf dem Hof auf mich ein, da kam der Pfleger Green zufällig vorbei und sah das. Er ist über den Zaun gesprungen und hat sich die Frau Hansen zu Brust genommen. Er sagte, den Jungen rühren sie nicht mehr an, an sonsten bekommen sie mit mir Ärger. Seit dem hatte von dieser Frau nichts mehr zu befürchten gehabt. Genau zu dieser Zeit kam ein neuer Arzt in die Psychatrie, ein Dr. Höhnke. Auch bei ihm beschwerte ich mich über Frau Hansen. Darauf hin hat Dr. Höhnke alle Personen auf der Station untersucht und Frau Hansen war von einem auf den anderen Tag nicht mehr da. Dr. Höhnke machte eine neue Station auf und zwar Haus A. Ich war dort der erste Patient und Heinz Green der Oberpfleger. Nach ca. drei Monaten kam ich ins Missionskinderheim nach Eckernförde zurück. Meinem kleinen Bruder ist dies nicht gelungen. er blieb dort bis zu seinem 21. Lebensjahr. :(

      Mit lieben Grüsse
      Wolfgang Petersen
      :facepalm3d: Demokratie nutzen, sich nichts gefallen lassen.
      wolfgang ich war fast14jahre in der hölle vorher in kiel

      in Schleswig konnte mann sich nurdurch top arbeit und leistung auf merksamkeiten,lob und zuwendung erschleichen

      freiwillige arbeitseinsätzein der Landwirtschaft oder hohe Stückzahlen beiden Fussmatten ersparten
      einen schläge,demütigen,zwangsjacke oder gummizelle

      ich habe immer noch naben und schlecht verheiltebrüche aus dieser zeit

      unddie diagose angeborenerer schwachsinn hatten ja diemeisten da,es war ja die lieblingsdignose ohne nachweis.


      leide heute nochunter derdiagnose beibehörden

      später war ich dann in berching bayern bis 2007da war es toll und ich gehe dahin zurück wenn ich alt grau und pfegebedüftig bin
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day
      mann sprotte,

      nu höre doch endlich mal mit deinen märchen auf..ich habe zwar auch ab und an mal tabletten bekommen wenn ich irgendeine krankheit hatte..waren aber nicht solche sachen, wie du sie hier beschreibst. eines weiß ich im gegensatz zu dir aber ganz bestimmt. ich könnte selbst mit dem allergrößten willen, keinen namen auch nur einer tablette nennen, die ich damals bekommen habe.. ich glaube ,daß es hier wohl allen so geht..nur du, du weißt noch alle namen..woran mag das wohl liegen. doch nicht etwa weil du sie dir jetzt zur zeit reinwirfst..?..
      wdr.de/mediathek/html/regional/2013/03/03/westpol.xml
      Habe Gestern eine Petition an den Bundestag geschickt.

      Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages Wolfgang Petersen






      Platz der Republik 1 Roonstr.13



      11011 Berlin
      44143 Dortmund



      Tel.0231 5468126





      P e t i t i o n





      Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,





      als einer von vielen Betroffenen fordere ich Sie hiermit
      auf:





      Bitte ermöglichen Sie, im
      Deutschen Bundestag eine Anhörung der Betroffenen


      ehemaligen Heimkinder, die in den
      50er und 60er Jahren in Psychiatrien


      untergebracht waren. Der RTH Heimerziehung hat die Aufenthalte der
      ehemaligen Heimkinder, die in der Kinder- und Jugendpsychiatrien abgeschoben
      wurden, nicht zum Gegenstand der Aufarbeitung gemacht.





      Die Betroffenen, die das im
      Folgenden geschilderte Leid an Leib und
      Seele erfahren


      haben, sollten die Möglichkeit
      bekommen, dass sie ihre Lebensberichte persönlich


      vortragen können. Das ist der
      deutsche Bundestag mit seiner Absicht, deutsche Heimgeschichten auf zu
      arbeiten, noch schuldig geblieben.








      1. Klären Sie,
      was mit den Kindern in der Nachkriegszeit 1949- 1975 in den Einrichtungen


      der Psychiatrien in der BRD geschehen ist.





      2. Es wurden
      Zwangsmedikationen bei Kindern vorgenommen.





      3. Kinder
      wurden in Zwangsjacken gesteckt, sie waren den Pflegepersonal hilflos ausgesetzt,


      konnten sich nicht wehren, ihre Schreie wurden
      ignoriert.


      Oft wurden sie über lange Zeiträume hinweg in
      ihrem Betten angeschnallt und fixiert.





      4. Kinder unter 14 Jahren wurden auch in
      der Kinder-und Jugendpsychiatrie zur Arbeit


      Gezwungen, anstatt eine Schule besuchen zu können. Galt die Schulpflicht dort nicht
      ?





      5.
      Kinderarbeit musste von den Kindern in den Psychiatrien genauso geleistet
      werden, wie


      von den Kindern und Jugendlichen in Kinder- u.
      Erziehungsheimen.





      6. Durch
      Diagnosen wie „Schwachsinn“ wurden die Kinder als „Bildungsunfähig“


      erklärt.





      7. Bei kleinen Wiederworten wurden Kinder, in eine Zwangsjacke gepackt,
      anschließend in eine Badewanne
      geschmissen, die mit kaltem Wasser gefüllt war,
      danach wurde der Kopf solange unter Wasser gehalten, bis es fast die
      Besinnung verlor.





      8. Durch
      Strafe, ( Fixierung den ganzen Tag im Bett ), konnte man den Toilettengang nicht durchführen.
      Dadurch machte man ins Bett, und wurde dafür durch Schläge wiederum bestraft.






      9. Wir
      Kinder schafften sehr oft die harte Arbeit nicht. Bei Verweigerung der
      unmenschlichen



      Kinderarbeit wurden wir zur Strafe eingesperrt, in eine
      Besinnungszelle


      Die Qualen,
      die wir Kinder ertragen mussten, waren unmenschlich und grausam.





      10. Weder Amtsvormünder noch die
      Psychiatrieärzte erklärten den Kindern, weshalb sie in der Psychiatrie waren
      und wie lange sie drin bleiben müssen.








      Daraus
      ergaben sich:





      Bis heute keine Gesellschaftliche Anerkennung und keine
      Rehabilitierung.


      Ein Leben mit Ängsten
      und Scham verbringen zu müssen und dem Gefühl, minderwertig zu


      sein, als Außenseiter der Gesellschaft leben zu müssen, ist
      mehr als ein Mensch ertragen kann.





      Sich als Analphabet durchs Leben schlagen zu müssen, dieses
      führt immer wieder zu neuen


      Diskriminierungen.


      Deswegen sind viele
      der Betroffenen ohne Ausbildung nicht berufsfähig und arbeitsfähig.


      Die Diagnose
      „Schwachsinn“ stand in den Eingangsunterlagen der Psychiatrie und dem entsprechend,
      war derjenige für sein Leben gezeichnet. Dies führte bei vielen dazu, dass
      diese bis und über Ihrem einundzwanzigstem
      Lebensjahr in der Psychiatrie
      verbringen mussten.


      Die Diagnose „Schwachsinn“ eines Dr. Jacobs, steht in einer
      meiner Akten.


      Die Worte von der damaligen Frau Hansen, Station F1,
      Schleswig Hesterberg, sind mir heute
      noch präsent: „Früher sind wir ganz anders mit euch umgegangen“. Worte, die ich erst sehr viel später
      verstand. (T4)








      Ich/Wir appellieren an Sie, bitte
      machen Sie unmissverständlich öffentlich und


      deutlich, dass es sich hier um
      Menschenrechtsverletzungen handelt. Diese verjähren


      nicht!


      Bitte, setzen Sie sich dafür ein,
      dass diesen ehemaligen Anstaltskindern/Heimkindern,


      die unverschuldet und ohne
      „Geisteskrankheiten“ aus Heimen in die


      Psychiatrien eingewiesen wurden,
      die so einem schrecklichen, grausamen und


      menschenverachtenden Leidensweg
      hinter sich haben und heute noch immer unter


      dem, was man ihnen antat leiden
      müssen, endlich die Aufmerksamkeit, die ihnen


      gebührt.


      Bitte, tragen Sie dafür Sorge,
      dass sich der Deutsche Bundestag, Wissenschaftler


      und Juristen mit diesem Unrecht befassen um den
      betroffenen Menschen endlich


      Gerechtigkeit zukommen lassen.





      Ich bitte um eine Anhörung im
      deutschen Bundestag.




















      Dortmund den 05.03.2013











      Wolfgang Petersen



      Leider hat sich beim reinkopieren einiges verschoben.
      :facepalm3d: Demokratie nutzen, sich nichts gefallen lassen.

      Eckernförde Brennofenweg 4

      roteehexx schrieb:

      In den 60gern war ich auch im Brennofenweg und in Altenholz.
      Leider nur netagive Erlebnisse dort gemacht. Dem Schreiber gehört auch noch nachträglich alle Ehrungen aberkannt.

      Was hat man nur falsch gemacht (als Kleinkind) das soviel Prügel und Gruppenkeile rechtfertigt? Ist es die pure Existenz?

      Hallo hier ist der Wolfgang aus Lübeck

      ich war anfang der 60er Jahre bei Schwester Lydia in der Gruppe.

      Würde gerne mit Dir in Kontakt aufnehmen.

      Netten Gruß und eine Schöne Weihnachtszeit wünscht Dir

      Wolfgang Buhrmann

      Meine E-Mail = wolf463@aol.com

      TEL: 0451-3977503