Jugendwerkhof Burg

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      Frage:

      Erkennt das Erzieher-Ehepaar König, nach meinem Wissen waren sie entweder in der Bahnhofsstraße oder in der Kanalstr. (Knäckewerke)

      Grund der Frage:
      Habe ein Information gehört das man dort in der Einrichtung (Bahnhofstraße. oder Kanalstr.) am Sonntag mit den Mädchen Dampferfahrten auf dem Elbe-Havel-Kanal mit der Weißen Flotte gemacht haben soll. Die Sache die ich mir ganz und gar nicht vorstellen kann, nach den Zuständen wie sie damals in Burg geherrscht haben.

      Noch eine Frage:
      Frau Schieck ist heute Leiterin in einer Jugendeinrichtung in der Kanalstraße. Hier waren aber stimmen laut geworden das sie auch schon zur DDR-Zeit im Jugendwerkhof gearbeitet haben soll als Erzieherin. Weis da jemand was oder kennt sie sogar aus der Zeit?

      Über eine Antwort würde ich mich freuen.

      Volkmar

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      Viel Glück wünsch ich dir dabei und apropos Volkmar im Beitrag weiter oben, der nur noch Gast ist, ist es genau der Volkmar J. der gestern Abend in der Dokumentation zu sehen war??

      Was mich immer wieder wundert, Burg war der grösste JWH der ex. DDR und nur so wenige Leute liest man in diesem Forum zumindest. Das ist wie mit meinem Heim, das das grösste Spezialkinderheim der DDR war. Auch von dort liest man heute nur noch minimal bis gar nichts mehr. Wohin sind all jene abgeblieben und wenn es also so wenige nur noch sind, wie soll man dann ausreichend Zeitzeugen finden und halbwegs objektiv berichten über diese Einrichtungen, wenn es zugleich oft kaum Unterlagen gibt?

      LG Axel
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Leser“ ()

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      Hallo.Axel..ach ich suche schon lange..Ja ich denke viele stellen sich dieser Vergangenheit auch nicht..verstehe das auch nicht..auf jedenfall wenn es noch mal treffen gibt diesmal bin ich dabei..Ich suche eine Claudia Engelhard..Jeannette Lücking..Ines Böning..Annette Heckel..Christian Busch...Lothar Theuerkauf..und viele mehr...man liest nix...irgendwie schade...Dir aber auch viel Glück weiterhin.wo warstdu denn

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      Ja Axel, das ist der Volkmar.
      Hallo Cobra, es fanden zumindest bis zum letzten Jahr regelmäßig Treffen in Burg statt.
      Ob es in diesem Jahr auch so ist, kann ich nicht sagen, am besten Du rufst mal auf Gut Lüben an und fragst Herrn Garnich. Er ist da ein sehr kompetenter Ansprechpartner.
      Dass hier so wenige Bürger vertreten sind, hat viele Gründe. Es waren früher mal sehr viele. Irgendwann war das Interesse nicht mehr da, was aber nichts damit zu tun hat, dass man sich der Vergangenheit nicht stellen wollte.
      Nur spielt das Leben nicht nur in der Vergangenheit, viele leben im Jetzt und orientieren sich Richtung Zukunft.
      Es gab viele Foren, in denen die Jugendwerkhofgruppen sehr zahlreich waren,die aber alle irgendwann eingeschlafen sind.
      LG von mir

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      Hi @cobra42 Schau in mein Profil. Da müßte es stehen, dass ich in Eilenburg, in einem der beiden dort einst ansässigen Spezialkinderheime war. Ich schrieb es schon einmal vor längerer Zeit, dass die DDR bekanntlich sehr unter Mangelerscheinungen litt doch in einem Ort gleich zwei Heime unterhielt. Das hatte schon etwas sehr Verschwenderisches an sich. :rolley:

      Mich interessiert insbes. immer wieder, wie sehr es den Einen und Anderen von uns erging, weil man nicht umhin kommt, Vergleiche anzustellen, wobei Vergleiche immer auch der Anfang vom Ende des Glücks sein können. Nichts aber ist im Leben gleich, weder ist es in der Natur der Fall noch unter Systemen. In unserer kapital. Marktwirtschaft nun mal gar nicht. In der DDR und in anderen Diktaturen war das schon eher der Fall, dass man versuchte, die sozialen Unterschiede so gering wie möglich zu halten. Auch so ein Zerrbild, ein Wunschbild und Trugschluss ist es gewesen, weil all das nicht sein kann.

      Erstaunlicherweise gleichen sich dennoch all die vielen Spezialheime der ex. DDR in ihrem Wesen und das kam auch in der Burger Doku zum Vorschein - ein recht einheitliches Arrestierungssystem, das auf irgend einem Papier wahrscheinlich aus dem "Hause Manschatz" ausgearbeitet und wohl überall für Kinder ab 14 Jahre angewendet wurde. Ansonsten glichen sich die Einrichtungen hier und dort schon, wenn man sich das Innenleben anschaut. In die Menschen hineinschauen, das wollte nur niemand. Sie wurden verwaltet. Mehr nicht und im Zweifel wollte man sie sich zurechtbiegen und brechen. :S

      LG Axel
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel