Dorsten Kreskenhof

      Dorsten Kreskenhof

      Hallo noch einmal, ich erinnere mich auch noch daran daß wir auf der geschlossenen Abteilung so Holzlatschen tragen mußten damit man nicht stiftengehen konnte.
      Zu Besuch kam auch immer einer aus Kirspe der war ganz nett und hatte mir mal so ein kleines Ausbruchswerkzeug mitgebracht. Ich war eh der Einzige mit, welcher öfter mal das weite suchte.
      Am Ende des Flures gab es eine Drahtglasscheibe welche ich mal eingetreten habe und schwubs war ich wieder weg.
      Auch auf den Wege zur Braashalle bin ich abgehauen oder ich habe mal die Leisten am Panzerglas entfernt und ich war wieder raus.
      Mallochen war in der Braashalle angesagt oder im Keller Wäscheklammern herstellen.
      Tabak durften wir auch kaufen wennn wir Geld verdiensten. Der Lohn allerdings war sehr gering.
      Rauchwaren wurden abends in ein Fach im Gruppenraumschrank eingeschlossen. Tagsüber durften wir zu betimmten Zeiten qualmen.
      Einmal sinde wir: Michael Ehlers, Peter kaute, abgehauen. Haben uns am Stacheldraht blutig geschunden und sind dann durch den Fluß hinterm Hein geschwommen.
      War schon ne geile Nummer.
      Aber auch ne schwere Zeit.
      Über meine Zeit später berichte ich lieber nicht, habe Angst wegen Google das da was erscheint.
      12 jahre etc.
      aber ich habe es geschafft wieder ein eigenständiger braver Kerl zu werden.
      Lebe heute bei Moers.

      Das Landeserziehungsheim "KRESKENHOF" in Dorsten-Holsterhausen, im Verantwortungsbereich des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe in Münster [LWL]

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      Unsere neue Boardnutzerin »Taxifahrerin« schrieb am Sonntag, 27. August 2017, so ungefähr um 11:30 Uhr (MESZ) auf ihrer Pinwand / als Vorstellung:

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      ..........ich war damals Taxifahrerin in Dorsten, ca. 1969-1972
      Habe oftmals morgens ein paar "nette Jungs" vom Kreskenhof/Dorsten abholen müssen und zur Arbeit fahren müssen..... Nachmittags holte ich sie dann auch wieder ab und fuhr sie zurück zum Kreskenhof.
      Mir wurde dringends angeraten/befohlen nirgendwo anzuhalten um diese Insassen aussteigen zu lassen usw. bla bla bla.....
      ABER: ich hielt trotzdem auf Bitten der Jungs täglich am Kiosk (auf der Pliesterbecker Straße) an und die Jungs flitzten dort rein und kauften(?) Zigaretten und Süßigkeiten..... kauften????? *grins
      Und heute, zig Jahre später hätte ich gerne gewußt, was aus diesen Jungs wohl so geworden ist....
      Es wäre schön und ich würde mich wirklich sehr sehr freuen, wenn ich hier jemanden von damals wiederfinden würde. lb. Gruß

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      hach ja....... die zeit damals mit "meinen jungs" war wirklich schön....
      wir hatten immer ganz viel spaß im taxi, haben viel gelacht aber auch so ab und an ernsthaftere kurze gespräche geführt. Teilweise taten die jungs mir wirklich richtig leid.
      Ich würde mich ganz-ganz doll freuen, wenn sich einer dieser jungs
      auch an diese zeit erinnern würde und sich hier melden würde......
      In diesem sinne...... mfg
      **** und für eure rückmeldung (Martini u. iwo) vielen lieben dank.****
      :thumbsup: