Dorsten Kreskenhof

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      Dann warst Du ja zu meiner Zeit da !!
      Habe noch den Namen Polli im Kopf so haben wir das Mädel auf jeden Fall genannt. ?(

      Müsste ja dann auch mit Dir auf der Gruppe gewesen sein. :8zo:
      Von meiner Gruppe, ich meine es war Gruppe5, war der " Mumpfi " mit Vornahmen hieß Er Ralf und seine Schwester war auch damals
      mit Polli und Co. auf einer Gruppe. :beer:
      Gewohnt habe ich immer bei den Mädels , erst im Eckhaus über, dann nach dem Umzug beider Gruppen unter der Mädchengruppe. :thumbsup::

      LG
      Chrizzy
      WER KÄMPFT KANN VERLIEREN... ABER WER NICHT KÄMPFT... HAT SCHON VERLOREN !!!!

      Es war Hart, aber nicht alles sclecht im Kreskenhof

      Habe durch zufall diese seite mit dem Kreskenhof gefunden. Auch ich kenne eine Inge die gestorben ist kurz nachdem ich das Heim verlassen hatte,ich war übrigens der einzige (glaube ich)der bei nacht und nebel rausgeworfen wurde.Wenn in dem artikel den ich las die Inge gemeint ist die ich aus Dorsten kenne dann war sie die beste Freundin von Michaela Wulf,meiner damals GROßEN Liebe.Wäre nett über die zeit zu reden weil denken tu ich immer dran,als wäre es erst letzte woche gewesen.

      Wer Kennt Dieses Dorsten Noch ?

      gibt es noch leute aus der zeit wo auf dem Heimgelände nicht geraucht werden durfte? Gerrit Homaner als Direktor Claasen die gute SEELE (der immer durstige fahrer) Honselmann oder Schäpersusw! Michaela Wulf,Andre Wussow,Axel Keller,Michael ükert,Neumann ,Uwe Nölleke und viele mehr! Würde mich freuen wenn davon noch jemand sich erinnert! Ich war damals BJÖRG STRICKER§ DANKE

      wie ich am kreskenhof

      aufgeschlagen bin, durftest schon rauchen. war vorher in datteln in der heimstatt meckinghofen. da ging das nicht, habe wahrscheinlich deswegen immer das weite dort gesucht.

      denke mal das sich viele nicht mehr dran errinnern wollen. hat aber auch nichts berauschendes.
      wenn ich meine zeugnisse anschaue und die relevanten jahre, ausbildung, schulabschluß und haste nicht gesehen alle nicht in den zeitraum sind wo sie sein sollen. ist das schon auffällig!

      kann mir aber auch selbst keine lösung anbieten, wie es damals besser gelaufen wäre. habe mich damit abgefunden, das dinge einfach passieren müssen, wenn die vorzeichen da sind. immerhin werden menschen zum großen teil gemacht. kaum einer bleibt so wie er geboren wurde. nachdem er sich den einflüssen der gesellschaft hat hingeben müssen. grins

      dafür das ich lange zeit solch eine scheisse am hacken hatte, bin ich noch gut weg gekommen.
      habe saubere papiere, einen guten beruf, aber erst im dritten anlauf. habe vorher kochen und faserverbundkunststoff bau gelernt. habe ich bis vor 3 jahren noch ohne unterbrechung ausgeführt. dann kam dat alter und der verschleiß der geschändeten gebeine zum tragen. gelenke da hin und hasse nicht gesehen. geschult auf ergotherapie und behinderten bertreuung. erfolgreich und seit 4 wochen in anstellung bei der stadt leipzig in einem heim für behinderte.

      schöne arbeit. grins
      gruß
      andrea

      Kreskenhof

      Nach langem suchen hab ich endlich erfolg. bin selber zwieschen 67-68 im kreskenhof gewessen. war im beginn in haus1 mein erzieher war hr.schaefer. er war auch der sportlehrer. im beginn muste ich griffe fuer plastiktaschen machen. danach kam ich bei brass. haus 8 war ein lehrlingshaus. scholz kenne ich auch noch. weis noch einiges zu erzaehlen. hollaender
      bin september 75 von herford ( buchenhof ) nach dorsten verfrachtet worden war nicht mehr tragbar für das heim (zu oft entwichen meine ersten 14 tage dauerarrest usw ) in dorsten bei der aufnahme ( dicke krankenschwester ? ) bin ich etwas ausfallend geworden das resultat folgte prompt ich hätte nissen in haus 1 ( geschlossene abteilung ) wurde mir eine glatze verpasst ich hatte schulterlanges haar gearbeitet habe ich für die firma braas paletten kloppen für ihre scheiss dachpfannen 300 stück am tag war pensum traurigerweise wurde ich mit der zeit einer der schnellsten ( wers noch kennt 1 schlag und der scheiss nagel war im holz ) blieb die holzlieferung mal aus mussten wir eternitplatten zurechtschneiden ohne atemschutz (asbest ? ) oder kartoffelkisten elemente mit krampenschussgeräten zusammenschiessen wenn garnichts mehr ging gab es noch plastik drücken griffe von plastiktüten zusammendrücken und verpacken diese arbeit habe ich gehasst im aussenkommando musste ich in einem sägewerk bäume auf ein förderband wuchten die dann zur weiterverarbeitung in die halle fuhren knochenjob 2 jahre war ich aufm kreskenhof mit meinem 18 lebensjahr wurde ich entlassen habe 2 monate in dorsten ein zimmer bewohnt mich mit ex heimbewohnern oder auch noch bewohnern verabredet um einbrüche zu begehen es dauerte nicht lange und die bullen standen vor meiner tür halbes jahr u haft krümmede 3 verhandlung 2 jahre siegburg kennt jemand andreas pasternak noch auf seinem rücken war der spruch der teufel soll mein führer sein eintätowiert

      kreskenhoh 1970

      hallo jürgen,
      erinnerst du dich an herbert plagemann. er war von mai bis november 1970 im kreskenhof und ist, bzw war, mein vater. er ist sehr früh gestorben. ich arbeite gerade sein leben auf und wäre über eine nachricht von dir sehr dankbar.
      viele grüße, janina

      Kongoaffe schrieb:

      Hi Silvversurfer,
      zu meiner Zeit (1969 - 1970) war Dorsten ein Landeserziehungsheim nur für Jungen. Heimleiter war zu meiner Zeit ein Herr Stolz oder so ähnlich.Der hatte hinter seinen Wohnhaus einen ziemlich großen Teich in dem er Karpfen züchtete.Diese Viecher mussten wir ihm dann immer zum ende des Jahres herausholen.Das war glaube ich noch zuwissen im Oktober.Zu meiner Zeit bestand das Heim aus 4 Wohngruppen Aufnahme = Haus 1 , dann Haus 2 , Haus 3 und das Lehrlingsheim.Zu meiner Zeit gab es dort glaube ich auch noch zu wissen nur eine Fremdfirma die Eternitplatten herstellte und die hieß Braas.Der Rest der Meute musste die Anlagen sauber halten und die Gebäudereinigung übernehmen.
      L.g.
      Jürgen / Kongooaffe

      dorsten kreskenhof

      bin einige zeit nicht auf dieser seite gewessen aber was ich hier lese ueber kreskenhof, ist genau was ich erlebt habe, war 1968 im kreskenhof, es ist mir doch geglueckt mit anderen jungens von haus1 abzuhauen, vielleicht kann sich jemand erinner der zu der zeit da war. hatten rahmen beschaedigt, und sin dann im nachthemd aussen fenster dann ueber zaun habe selber auch in den betrieb gearbeitet. war eine s.zeit vorallem abend der sport mit arbeitschuhe und sportkleidung runden laufen. koente noch soviel erzaehlen. bin 3monate vor meinem 21 entlassen, wurde vorher neu angekleidet, 20dm in de hand und dann gehe mal.

      Kongoaffe schrieb:


      Hi Silvversurfer,
      zu meiner Zeit (1969 - 1970) war Dorsten ein Landeserziehungsheim nur für Jungen. Heimleiter war zu meiner Zeit ein Herr Stolz oder so ähnlich.Der hatte hinter seinen Wohnhaus einen ziemlich großen Teich in dem er Karpfen züchtete.Diese Viecher mussten wir ihm dann immer zum ende des Jahres herausholen.Das war glaube ich noch zuwissen im Oktober.Zu meiner Zeit bestand das Heim aus 4 Wohngruppen Aufnahme = Haus 1 , dann Haus 2 , Haus 3 und das Lehrlingsheim.Zu meiner Zeit gab es dort glaube ich auch noch zu wissen nur eine Fremdfirma die Eternitplatten herstellte und die hieß Braas.Der Rest der Meute musste die Anlagen sauber halten und die Gebäudereinigung übernehmen.
      L.g.
      Jürgen / Kongooaffe


      Ich war 68/69 im Kreskenhof; wir müßten uns dann wohl kennen.
      10.1967-10.1969 im Kreskenhof Dorsten

      Chrizzy schrieb:

      Hi leute !!!
      Ich war ende der 70er, anfang der 80er am kreskenhof und würde mich über die heimblagen freuen die mit mir dort waren.
      lebt der nachtigall noch , was macht mein schepers und mein honselmann heute ... und überhaupt , was machen die geilen leute die mit mir da waren. ein ralf ? ( mumpfi) der die geilste anlage auf der gruppe hatte , frank müller, thomas biermann, andreas ? na, ja egal. unter unserer gruppe waren immer die mädels. auch als wir aus dem eckhaus umgezogen sind . gruppe 5 ???? weiß ich nicht mehr so genau.
      würde mich freuen von euch zu hören. lg. christian funtowicz

      heilken schrieb:


      gibt es noch leute aus der zeit wo auf dem Heimgelände nicht geraucht werden durfte? Gerrit Homaner als Direktor Claasen die gute SEELE (der immer durstige fahrer) Honselmann oder Schäpersusw! Michaela Wulf,Andre Wussow,Axel Keller,Michael ükert,Neumann ,Uwe Nölleke und viele mehr! Würde mich freuen wenn davon noch jemand sich erinnert! Ich war damals BJÖRG STRICKER§ DANKE

      hey,ich war von 1976-1978 im kreskenhof.kann mich aber nicht mehr dich erinnern.gruss uwe nölleke

      heilken schrieb:

      gibt es noch leute aus der zeit wo auf dem Heimgelände nicht geraucht werden durfte? Gerrit Homaner als Direktor Claasen die gute SEELE (der immer durstige fahrer) Honselmann oder Schäpersusw! Michaela Wulf,Andre Wussow,Axel Keller,Michael ükert,Neumann ,Uwe Nölleke und viele mehr! Würde mich freuen wenn davon noch jemand sich erinnert! Ich war damals BJÖRG STRICKER§ DANKE

      jigsaw schrieb:

      bin september 75 von herford ( buchenhof ) nach dorsten verfrachtet worden war nicht mehr tragbar für das heim (zu oft entwichen meine ersten 14 tage dauerarrest usw ) in dorsten bei der aufnahme ( dicke krankenschwester ? ) bin ich etwas ausfallend geworden das resultat folgte prompt ich hätte nissen in haus 1 ( geschlossene abteilung ) wurde mir eine glatze verpasst ich hatte schulterlanges haar gearbeitet habe ich für die firma braas paletten kloppen für ihre scheiss dachpfannen 300 stück am tag war pensum traurigerweise wurde ich mit der zeit einer der schnellsten ( wers noch kennt 1 schlag und der scheiss nagel war im holz ) blieb die holzlieferung mal aus mussten wir eternitplatten zurechtschneiden ohne atemschutz (asbest ? ) oder kartoffelkisten elemente mit krampenschussgeräten zusammenschiessen wenn garnichts mehr ging gab es noch plastik drücken griffe von plastiktüten zusammendrücken und verpacken diese arbeit habe ich gehasst im aussenkommando musste ich in einem sägewerk bäume auf ein förderband wuchten die dann zur weiterverarbeitung in die halle fuhren knochenjob 2 jahre war ich aufm kreskenhof mit meinem 18 lebensjahr wurde ich entlassen habe 2 monate in dorsten ein zimmer bewohnt mich mit ex heimbewohnern oder auch noch bewohnern verabredet um einbrüche zu begehen es dauerte nicht lange und die bullen standen vor meiner tür halbes jahr u haft krümmede 3 verhandlung 2 jahre siegburg kennt jemand andreas pasternak noch auf seinem rücken war der spruch der teufel soll mein führer sein eintätowiert

      hey,ich kenne andreas noch von gruppe 1.er war dort gruppensprecher!!?? am 2.tag nach meiner ankunft hat er mir gezeigt wer das sagen hat!!!! habe mich 4 monate später,als ich gruppensprecher war ,mit ihm sehr intensiv! beschäftigt.war damals normal.gruss uwe

      Kongoaffe schrieb:

      Hi Silvversurfer,
      zu meiner Zeit (1969 - 1970) war Dorsten ein Landeserziehungsheim nur für Jungen. Heimleiter war zu meiner Zeit ein Herr Stolz oder so ähnlich.Der hatte hinter seinen Wohnhaus einen ziemlich großen Teich in dem er Karpfen züchtete.Diese Viecher mussten wir ihm dann immer zum ende des Jahres herausholen.Das war glaube ich noch zuwissen im Oktober.Zu meiner Zeit bestand das Heim aus 4 Wohngruppen Aufnahme = Haus 1 , dann Haus 2 , Haus 3 und das Lehrlingsheim.Zu meiner Zeit gab es dort glaube ich auch noch zu wissen nur eine Fremdfirma die Eternitplatten herstellte und die hieß Braas.Der Rest der Meute musste die Anlagen sauber halten und die Gebäudereinigung übernehmen.
      L.g.
      Jürgen / Kongooaffe

      ..hi Jürgen ,ja so kenne ich es auch , man sagte mir es solle ein heim sein wo ich meine lehre machen könne , und als man mich von jugndamt direckt hinbrachte , gingen hinter mir die schlüssel.......und nach meiner frage was mit einer ausbildung sei , sagte man mir hier wirst du erstemal arbeiten lernen , das habe ich dann auch nachdem wir jungs einen berg von erde abtragen mussten und auf die andere seite wieder auffühlen , und mit dem see den haben wir bauen müssen ........ja der heimleiter wohnte ausserhalb in einem haus, und sein nahme war herr stolz, kannst du dich erinnern an die hallen wo plastiggriffe für tüten zusammen bauen mussten 4kisten und 8stangen am tag ,........ich muss schluss machen es kommt mir hoch.......lg. Lou
      ...und es waren in dorsten 7gruppen ,das erste haus war gruppe 1-2,dann haus 2 waren gruppe 3-4,und dann gab es noch haus 3mit denn gruppen 5-6, und die gruppe 7 war ein einzelnes haus , die aber auch sehr offen war......und zu meiner zeit gab es ein punkte system ......und einmal im monat durften wir mit den carts fahren ........es gab 2 von dennen .........lg. lou

      Big B. schrieb:

      Chrizzy schrieb:

      Hi leute !!!
      Ich war ende der 70er, anfang der 80er am kreskenhof und würde mich über die heimblagen freuen die mit mir dort waren.
      lebt der nachtigall noch , was macht mein schepers und mein honselmann heute ... und überhaupt , was machen die geilen leute die mit mir da waren. ein ralf ? ( mumpfi) der die geilste anlage auf der gruppe hatte , frank müller, thomas biermann, andreas ? na, ja egal. unter unserer gruppe waren immer die mädels. auch als wir aus dem eckhaus umgezogen sind . gruppe 5 ???? weiß ich nicht mehr so genau.
      würde mich freuen von euch zu hören. lg. christian funtowicz

      heilken schrieb:


      gibt es noch leute aus der zeit wo auf dem Heimgelände nicht geraucht werden durfte? Gerrit Homaner als Direktor Claasen die gute SEELE (der immer durstige fahrer) Honselmann oder Schäpersusw! Michaela Wulf,Andre Wussow,Axel Keller,Michael ükert,Neumann ,Uwe Nölleke und viele mehr! Würde mich freuen wenn davon noch jemand sich erinnert! Ich war damals BJÖRG STRICKER§ DANKE
      Hallöchen...War von 77-79 in Haus 2 und 3.Honselmann war Erieher in Haus 2? Michael Ückert war nen guter Fußballer,mit nem bißchen viel Akne,aber nen feiner Kerl.Hab mit ihm ne Zeit in Siegburg gesessen,
      80-83.Michaela Wulf wurde damals von mir Schwanger...ging rum im Heim wie ein Lauffeuer...leider Fehlgeburt.Hab mit Bernhard Jendreschewski(Bazi) abgehangen Haus 3...Erzieher Bruno Hermann der alte Nazi.Später kam Gundi noch dazu...das geile Stück...das Beste war die Nachtschicht...Hahaha.Alles in allem...Ne Geile Zeit.Beste Grüße...Michael Fisch


      hey,ich war von 1976-1978 im kreskenhof.kann mich aber nicht mehr dich erinnern.gruss uwe nölleke

      I Was Here

      Hallo Leute

      Ich möchte euch mal eine kleine Geschichte erzählen.
      Auch war in, 4270 Dorsten 21 - Am Kreskenhof 31.
      Aber noch zu den guten, Top, Hammer zeiten.
      Ich heiße Mike und komme aus Dortmund.
      Ich war in Dorsten zwischen 1974 und 1977.
      16. August 1977 verstarb der King. Was mich persönlich bis zum heutigem Tage noch immer Traurig stimmt.
      Na ja, zu anfangs kam ich, weil ich ein wohl böser Bube war, in ein Dortmunder Übergangsheim.
      Dann irgendwann brachte mich der dortige Heimleiter in ein offenes Jugendheim bei Bielefeld.
      Als ich dort abgeliefert wurde und eingecheckt hatte, dachte ich ich höre wohl nicht recht.
      Der dortige Erzieher brachte mich auf ein Zimmer und gab mir ein paar Schlüssel.
      Dann sagte er, hier hast Du die Schlüssel für das Zimmer und für das Haupttor, komm dann um 12:30 Uhr in den Essens Saal.
      Oh mein Gott ! Im ersten moment dachte, die haben hier doch etwas an der Waffel. Wie, Was Schlüssel. Ist ja toll. !
      Wenn ich vielleicht dort gegen 10:00 Uhr abgeliefert wurde, war ich schon gegen 11:00 Uhr auf der Flucht richtung Dortmund.
      Nun ja, Ich kam dann irgendwann noch einmal in dieses Heim bei Bielefeld.
      Dort erzählten mir dann die anderen Jungs, wer hier drei mal abhaut kommt nach Dorsten.
      Zu der zeit war mir Dorsten völlig unbekannt und eigentlich Scheiss Egal. Na gut ! Ich brauchte nur zwei Besuche in Bielefeld.
      Denn etwas später, nach einer weiteren Flucht kam ich zurück in unser Dortmunder Übergangsheim und konnte dann am nächsten morgen meine Tasche packen. Dieses Arschloch von Erzieher brachte mich dann nach Dorsten. In Dorsten angekommen sah die Welt dann für mich schon ganz anders aus.
      Denn zu meiner Gloreichen zeit war der Kreskenhof noch ein richtiges Erziehungsheim für Schwer Erziehbare Jungs.
      Es gab dort drei verschiedene Abteilungen. Also drei Häuser. Nr. 1 war die Geschlossene Abteilung, Nr. 2 war die Halboffene und Nr. 3 war die Offene Abteilung. Was ich heute noch weiß, ist das unser Heimleiter ein Herr Plagge war. Dann gab es einen Erzieher namens, Herr Lammert. Ich glaube er war Arbeits Erzieher oder Sport Erzieher. Ich also landete natürlich in Haus 1. Alles komplett zu. Ich weiß auch noch, das es eine kleine Kirche oder Kapelle auf dem Gelände gab. Auch mussten wir dort zur Schule. Auch gab es so etwas wie eine kleine Jugend Disco auf dem Gelände. Aber nicht für mich. Denn ich war ja in der völlig geschlossenen Gruppe. Wir hatten damals dort in den Geschlossenem Haus so in etwa 10 bis 12 Zimmer. Teilweise mit zwei oder drei Jungs belegt. Zu meiner zeit gab es dort nur Jungen. Ich hatte dort ein drei Bett Zimmer mit Panzerglas Fenstern. Nachts zur Schlafens zeit wurden die Zimmer auch abgeschlossen. Rauchen durften wir auch. Aber unsere Zigaretten hatte der jeweilige Erzieher. Streichhölzer oder Feuerzeug. ? Fehlanzeige.
      Das gab es nur ab der Halboffenen Abteilung. Also mussten wir fragen ob wir eine Rauchen dürfen. Der Erzieher gab uns dann eine Kippe und Feuer.
      Wenn er schlechte Laune hatte, dann gab es keine Kippe. Wir wurden auch zum internen Hausdienst eingeteilt. Es gab Küchendienst, Toiletten Dienst und den Job für unseren Aufenthaltsraum. Jeden Samstag war dort der ultimative Frühjahrs Putzz angesagt. Dann wurden alle Zimmer leer geräumt und wir wurden ausgerüstet mit Eimern, Schmierseife und Wurzelbürsten. Im Prinzip wurde dann jeden Samstag das komplette Haus gereinigt. Auch hatten wir den obligatorischen Arbeitsdienst. Das hieß, nach dem Frühstück umziehen und in zweier Reihen vor dem Haus antreten. Dann wurden wir in eine riesige Arbeitshalle geführt. Zu anfangs musste ich dort die Plastik Griffe für Einkaufstüten zusammen stecken. Später dann musste ich Paletten zusammen Nageln. Arbeit hin und Arbeit her. ? Wir mussten dort einen bestimmten Soll erfüllen. Wer das nicht schaffte, der durfte um 20:15 Uhr kein Fernseh mehr schauen und musste um 20:00 Uhr ab in das Bett. Wo ich mich noch gut daran erinnern kann sind zwei Dinge. Zum einen gab es hinter unserem Haus einen kleinen Teich. ( Oder besser gesagt ein grösserer Tümpel ) Wenn wir alle ganz lieb waren und artig waren, durften wir dann Samstags Nachmittags die Badehose anziehen und in diesem Teich Schwimmen gehen. Das war dann für uns wie Weihnachten und Geburtstag an einem Tag. Zum anderen hatten wir für unsere kompletten Zimmer auch einen, ( nur einen einzigen Plattenspieler ) und in etwa 40 bis 60 Singles. Dieser Mega Galaktisch, Begehrte, Dual Plattenspieler mit zwei kleinen Boxen kam dann jede Woche auf ein anderes Zimmer. Hallo Leute. Ich sage euch, das war der Hammer. Wir hatten die Mega 70''er Jahre. Für mich das beste Jahrzehnt mit der besten Musik die es je gegeben hatte. Und nicht nur die Musik war absolut Top. Nein, wir alle waren die grössten, die Kings, jeder von uns ein kleiner John Travolta. Lange Haare, knall enge Hosen mit riesigem Hosen Schlag und knall enge Hemden oder Pullis. Besuch gab es dann auch mal. Jeden ersten Sonntag im Monat auf der Terrasse mit Kaffe und Kuchen. Bei einem solchen Besuch bin ich dann zum ersten mal in Dorsten Geflüchtet. Kam dann aber später wieder nach Dorsten. Halboffene Abteilung habe ich auch kennengelernt. Das war für mich so dermassen Scheisse weil ich doch in der Geschlossen Abteilung meine Kumpels und Freunde hatte. Also machte ich dort so lange Theater und Prügelte mich einige male bis ich endlich wieder in die Geschlossene kam. Ich bin dann noch zweimal in Dorsten während unserer Arbeitspause geflüchtet. Einmal sogar in einer Massen Flucht mir über 8 Jungs. Nach meiner dritten Flucht von Dorsten bekam ich dann irgendwann vom Jugendamt Post. '' Wir wünschen ihnen für ihre weitere Zukunft alles gute'' Und damit hatte sich für mich das Heimleben ein für allemale erledigt. Ich war dann noch einmal in den 80'' Jahren in Dorsten zu Besuch um meiner damaligen Freundin zu zeigen wie ein Erziehungs Heim für Schwer Erziehbare Jungs aussieht. Na ja, Pustekuchen. Nun waren alle Häuser offen und es gab dort Jungen und Mädchen. Alle durften Rauchen oder in die Stadt gehen. Von Erziehungs Heim für Schwer Erziehbare Jungs keine spur mehr.
      Ich hatte gedacht, ich sehe hier nicht richtig.
      Andere zeiten, anderes System. Da ich aber nun mal ebend die Siebziger Jahre liebe und vermisse, möchte ich auch meine Zeit in Dorsten nicht missen. Obwohl natürchlich keiner gerne in einem Heim leben möchte. Denn Zuhause bei der Familie den Kumpels und Freunden ist es doch am schönsten.
      Eine Erfahrung, Ein Lebensabschnitt. !!! That's All.

      Herzlichst, euer Mike