Dorsten Kreskenhof

      RE: Dorsten Kreskenhof

      Hallo,
      ich habe zwar selber nicht in diesem Heim gelebt, aber einen großen Teil meiner Freizeit dort verbracht. Es wäre schön, wenn ich hier ein paar der Bewohner wiedertreffen würde, die in der zeit von ca. 1985-1989 dort gelebt haben.

      LG Girlie

      P.S. Gern auch per PM

      Hi Wondergirlie

      Ich war auch von ca.82-86 dort in Gruppe 3.über uns direkt die Mädels :-)Erzieher waren Manfred Benson,Schubert,Monika und Praktikantin Beate an die anderen kann ich mich nicht mehr erinnern.War aber eine schöne Zeit.

      Dorsten Kreskenhof

      Hey ihr Säcke,

      noch jemand aktiv aus dem Kreskenhof? Wahrscheinlich nicht... die meisten von euch sind Heimblagen geblieben, oder? Der Verlauf von Heim zum Knast... viele von euch wohl ein Heimspiel. Hallo Petra, gibts Dich noch... und was ist aus Dir geworden?

      Aber gibt es auch welche unter euch, die es trotz allen Umständen doch es zu was gebracht haben? Vadder... ist er noch am leben? Monika, von Dir habe ich gelernt, kochen zu lernen und zu lieben und gelernt, dass Familei eine Rolle spielt.... eine große Rolle spielt, danke! Dieter, bist Du noch da und wenn was machst Du nun, melde Dich bitte mal bei mir? Was für eine Freizeit, was für ein Schwachsinn.... konnte man tun und lassen was man wollte. Lernte man nur noch das, was man bis dahin nicht gelernt hatte. Für mich eine Farce, eine Zwischenstation... und totzdem einschneidend. Trotzdem bis zum heutigen Tag in Erinnerung.

      Auf dem Dach haben wir Dich gefunden, liebe Inge, Freundin von Lutz, der sich nur durchgeprügelt hat.... Du wolltest Deinen 18. Geburtstag nie erleben...hast Du auch nicht, dank vielen Pillen und Hilfe die nie da war. - Versagt haben alle - es war ein Film, zwischen Heimscheiße und Spaß. Zwischen abrutschen und schlechtem Gewissen. Zwischen bekifft sein, durchprügeln und laut Musik hören... und abends auf Tour gehen, um mal wieder nen Bruch zu machen.

      Meldet euch mal bei mir! Die Zeit war da und sie war wichtig für unseren weiteren Lebenslauf.

      Eure......tja....klein....gegenüber von Abba...fällt der Groschen?

      Ich möchte ein Buch schreiben, über den ganzen Irrsinn und dafür benötige ich eure Erinnerung.

      Meldet euch bitte.

      Gruß eure A....a
      Das Leben besteht aus Gegensätzlichkeiten. Ying und Yang, schwarz und weiß, Liebe und Hass, Armut und Reichtum... Das eine kann ohne dem anderen nicht existieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Mandy“ ()

      Dorsten Kreskenhof

      Hi Silvversurfer,
      zu meiner Zeit (1969 - 1970) war Dorsten ein Landeserziehungsheim nur für Jungen. Heimleiter war zu meiner Zeit ein Herr Stolz oder so ähnlich.Der hatte hinter seinen Wohnhaus einen ziemlich großen Teich in dem er Karpfen züchtete.Diese Viecher mussten wir ihm dann immer zum ende des Jahres herausholen.Das war glaube ich noch zuwissen im Oktober.Zu meiner Zeit bestand das Heim aus 4 Wohngruppen Aufnahme = Haus 1 , dann Haus 2 , Haus 3 und das Lehrlingsheim.Zu meiner Zeit gab es dort glaube ich auch noch zu wissen nur eine Fremdfirma die Eternitplatten herstellte und die hieß Braas.Der Rest der Meute musste die Anlagen sauber halten und die Gebäudereinigung übernehmen.
      L.g.
      Jürgen / Kongooaffe

      Ich wunder mich jetzt einfach auch mal dazu...

      :rolley: :rolley:

      Egon schrieb:

      :D :?: :?: :?: :?: :?: :?: :?:

      Naja... nen bisken Provokation hilft so manch einem auf die Sprünge. :D Die alte Sprache beherrsche ich bis heute noch aus dem ff. Wenngleich ich sie mir nicht mehr erlauben kann und auch nicht unbedingt will . Ausnahmen bestätigen die Regel :)
      Das Leben besteht aus Gegensätzlichkeiten. Ying und Yang, schwarz und weiß, Liebe und Hass, Armut und Reichtum... Das eine kann ohne dem anderen nicht existieren.

      Meine Zeit war etwas später...

      Kongoaffe schrieb:

      Hey Jürgen,


      nach Deiner Zeit ging es auf dem Kreskenhof hoch her. Eine Geschlossene gabs, da wo die unartigen Jungs hingekommen sind, die gerade mal ganz scharf an U-Haft / Haft vorbeigeschliddert sind.

      Ich weiß nicht mehr, wer zu meiner Zeit Heimleiter war. Das hat mich auch wenig interessiert. Für mich gabs nur Freizeit und eine Lehre als Maler und Lackierer bei Potisch. Der Braaskram war auch noch da und eine Tischlerei. Ich glaub, auch in der Küche konnte man zu meinem Zeitpunkt eine Lehre machen.

      In der Ecke das Haus (am Sportplatz), keine Ahnung mehr welche Hausnummer da vergeben wurde, da waren dann auch Mädels untergebracht. Und zum Haupteingang hin gabs auch eine Wohngruppe.

      Mit Ausnahme von manchen Erziehern, wie Dieter z.B. gabs da nur gequirlten Schwachsinn, viele Prügeleien und ansonsten nur Dorf zum klauen oder schwarz fahrend in die Stadt zur Stuwe, wo man sich sein Dope besorgt hat.

      Eine Linie fand kaum einer von uns. Die Erzieher waren zwar bemüht, aber versuch mal gegen einen Haufen Wahnsinniger anzugehen... Es war einfach nur eine Weiterführung von Scheiße bauen, was viele von uns schon Zuhause praktiziert haben.

      Jubel, Trubel und Traurigkeit.... viele Schicksale, die da wirklich falsch plaziert waren. Kinder, die von ihren Eltern windelweich geprügelt worden sind und letztendlich im Kreskenhof landeten - unter vielen schwer erziehbaren Kids. Dass die meisten nur schwer erziehbar schienen, weil die Eltern völlig versagt hatten, danach fragte niemand. Das Jugendamt schob einfach ab, wenn es nicht mehr ging. Und die Kids gaben das weiter, was sie von ihren Eltern gelernt hatten - Prügel. Meines Erachtens völlig daneben.

      Der Teich, ja der war eigentlich traumhaft, wenn nicht in regelmäßigen Abständen die gestörten Blagen Schwäne und Co. abgemetzelt hätten.

      Für mich war das Heim besser, als mein konservativer Kram Zuhause. Aber auch ich habe da viel zu viel gelernt, wovon man eigentlich die Finger lassen sollte. Pädagogisch - 6 - setzen, sag ich da nur.

      Silversurfer


      Hi Silvversurfer,
      zu meiner Zeit (1969 - 1970) war Dorsten ein Landeserziehungsheim nur für Jungen. Heimleiter war zu meiner Zeit ein Herr Stolz oder so ähnlich.Der hatte hinter seinen Wohnhaus einen ziemlich großen Teich in dem er Karpfen züchtete.Diese Viecher mussten wir ihm dann immer zum ende des Jahres herausholen.Das war glaube ich noch zuwissen im Oktober.Zu meiner Zeit bestand das Heim aus 4 Wohngruppen Aufnahme = Haus 1 , dann Haus 2 , Haus 3 und das Lehrlingsheim.Zu meiner Zeit gab es dort glaube ich auch noch zu wissen nur eine Fremdfirma die Eternitplatten herstellte und die hieß Braas.Der Rest der Meute musste die Anlagen sauber halten und die Gebäudereinigung übernehmen.
      L.g.
      Jürgen / Kongooaffe
      Das Leben besteht aus Gegensätzlichkeiten. Ying und Yang, schwarz und weiß, Liebe und Hass, Armut und Reichtum... Das eine kann ohne dem anderen nicht existieren.
      Ich bin voll von den Socken.
      Da ich ja in Gladbeck aufwuchs- und
      Dorsten ist quasi nebenan- sollte ich
      von dem Heim wissen. Weiß ich aber
      nicht. Es gab wohl mehr Heime, als
      ich ahne. Weshalb ich dann nach
      Klausheide mußte, verstehe ich nicht.

      LG Ralph
      Ich bin voll von den Socken.
      Da ich ja in Gladbeck aufwuchs- und
      Dorsten ist quasi nebenan- sollte ich
      von dem Heim wissen. Weiß ich aber
      nicht. Es gab wohl mehr Heime, als
      ich ahne. Weshalb ich dann nach
      Klausheide mußte, verstehe ich nicht.

      Als ich mal nach Heimen in meiner Umgebung surfte war ich genauso erschrocken.
      Denn wenn man Hamm als Mittelpunkt nehme sind in einen Umkreis von nicht mal 15 Km. 10 Heime aufzufinden.

      Lieber Ralph,

      wundert Dich das wirklich? "Die" konnten doch früher schon 1 und 1 zusammen zählen. Was meinst Du, was das für ein Stress unter Umständen bedeutet hätte. Du wärst vielleicht immer wieder aus dem Heim abgehauen, um nach Gladbeck zurückzukehren... Wir sind alle nicht in Heimen in direkter Umgebung unseres Wohnortes untergebracht worden. Die Gefahr, dass man abgehauen wäre, war doch nicht einschätzbar.
      Ich habe noch nicht Dein Profil gelesen, daher sag ich jetzt mal, sei froh, dass Du nicht in Dorsten gelandet bist. Als Einführung war es an der Regel, dass die Neulinge erst mal krankenhausreif geschlagen worden sind... und nicht von den Erziehern, sondern von den "Leidens"-genossen.
      Mein erster Tag im Kreskenhof begann damit, dass ein wirklich liebes Mädel in mein Zimmer kam, um mich zu warnen. Folge, es vergingen gerade mal 10 Minuten, da war sie grün, blau und blutig geschlagen...
      Die Menschen... nein es waren alle Kinder... können so brutal sein, so unbarmherzig leiden und Leid zufügen... der Wahnsinn halt.

      Einen ganz lieben Gruß an Dich
      Silversurfer


      Bons schrieb:

      Ich bin voll von den Socken.
      Da ich ja in Gladbeck aufwuchs- und
      Dorsten ist quasi nebenan- sollte ich
      von dem Heim wissen. Weiß ich aber
      nicht. Es gab wohl mehr Heime, als
      ich ahne. Weshalb ich dann nach
      Klausheide mußte, verstehe ich nicht.

      LG Ralph
      Das Leben besteht aus Gegensätzlichkeiten. Ying und Yang, schwarz und weiß, Liebe und Hass, Armut und Reichtum... Das eine kann ohne dem anderen nicht existieren.
      Lieber Ralph,

      wundert Dich das wirklich? "Die" konnten doch früher schon 1 und 1 zusammen zählen. Was meinst Du, was das für ein Stress unter Umständen bedeutet hätte. Du wärst vielleicht immer wieder aus dem Heim abgehauen, um nach Gladbeck zurückzukehren... Wir sind alle nicht in Heimen in direkter Umgebung unseres Wohnortes untergebracht worden. Die Gefahr, dass man abgehauen wäre, war doch nicht einschätzbar.
      Ich habe noch nicht Dein Profil gelesen, daher sag ich jetzt mal, sei froh, dass Du nicht in Dorsten gelandet bist. Als Einführung war es an der Regel, dass die Neulinge erst mal krankenhausreif geschlagen worden sind... und nicht von den Erziehern, sondern von den "Leidens"-genossen.
      Mein erster Tag im Kreskenhof begann damit, dass ein wirklich liebes Mädel in mein Zimmer kam, um mich zu warnen. Folge, es vergingen gerade mal 10 Minuten, da war sie grün, blau und blutig geschlagen...
      Die Menschen... nein es waren alle Kinder... können so brutal sein, so unbarmherzig leiden und Leid zufügen... der Wahnsinn halt.

      Hi Silversurfer,
      Dorsten war ja schon zu meiner Zeit kein Sanatorium aber so schlimm wie Du es hier beschreibst war es zu meiner Zeit wirklich nicht.
      Hauerei gabs zwar hin und wieder aber so wie Du es beschreibst so kenne ich Dorsten nicht.
      Hattet Ihr dort noch das Punktesystem??
      Zu meiner Zeit mußte man 25 Points haben um Ausgang zubekommen.
      Ich kam 1969 von Appelhülsen nach Dorsten und hatte daher ruckzuck meine Points zusammen.
      Hattet Ihr noch die Runden zudrehen um das Gelände 2 x am Tag??
      Tschau man schreibt sich,
      L.g.
      Jürgen / Kongoaffe

      Punktesystem...hm überlech....

      Lieber Jürgen,

      ähm.... ganz ehrlich, ich weiß es nimmer. Runden drehen?? Mit uns?? Weißt Du was wir mit den Erziehern gemacht hätten... wir hätten sie ausgelacht. Bei uns ging nichts mehr. Kein Punktesystem und keine Runden ums Haus drehen. Das war nur purer Wahnsinn und austoben. Ich muss dazu sagen, wir waren alle nicht von schlechten Eltern, ergo, es hat sich keiner mehr was sagen lassen, aber immerhin noch so viel, dass der Ausgang realistisch vor Augen war. Wir hatten zu unserer Zeit sehr humane Erzieher, aber eine andere Wahl hatten sie gar nicht, sonst wäre es drunter und drüber gegangen. Es hatte keiner mehr von uns was zu verlieren. Druckmittel in diesem Sinne gab es daher nicht. Es hat eher die Fainess der Erzieher bewirkt, dass man sich halbwegs zusammen gerissen hat. So verrückt sich das anhören mag, so war es. Für mich bedeutete die Zeit im Kreskenhof, endlich in Freiheit zu leben. Meine Eltern haben schon recht strikt durchgegriffen und mich deutlicher beobachtet als jeder Erzieher es konnte. Außerdem kam ich im Kreskenhof an alle Drogen der Welt. Was wollte ich mehr...wir Heimkids halt....



      Kongoaffe schrieb:

      Ich bin voll von den Socken.
      Da ich ja in Gladbeck aufwuchs- und
      Dorsten ist quasi nebenan- sollte ich
      von dem Heim wissen. Weiß ich aber
      nicht. Es gab wohl mehr Heime, als
      ich ahne. Weshalb ich dann nach
      Klausheide mußte, verstehe ich nicht.

      Als ich mal nach Heimen in meiner Umgebung surfte war ich genauso erschrocken.
      Denn wenn man Hamm als Mittelpunkt nehme sind in einen Umkreis von nicht mal 15 Km. 10 Heime aufzufinden.


      Kongoaffe schrieb:

      Lieber Ralph,

      wundert Dich das wirklich? "Die" konnten doch früher schon 1 und 1 zusammen zählen. Was meinst Du, was das für ein Stress unter Umständen bedeutet hätte. Du wärst vielleicht immer wieder aus dem Heim abgehauen, um nach Gladbeck zurückzukehren... Wir sind alle nicht in Heimen in direkter Umgebung unseres Wohnortes untergebracht worden. Die Gefahr, dass man abgehauen wäre, war doch nicht einschätzbar.
      Ich habe noch nicht Dein Profil gelesen, daher sag ich jetzt mal, sei froh, dass Du nicht in Dorsten gelandet bist. Als Einführung war es an der Regel, dass die Neulinge erst mal krankenhausreif geschlagen worden sind... und nicht von den Erziehern, sondern von den "Leidens"-genossen.
      Mein erster Tag im Kreskenhof begann damit, dass ein wirklich liebes Mädel in mein Zimmer kam, um mich zu warnen. Folge, es vergingen gerade mal 10 Minuten, da war sie grün, blau und blutig geschlagen...
      Die Menschen... nein es waren alle Kinder... können so brutal sein, so unbarmherzig leiden und Leid zufügen... der Wahnsinn halt.

      Hi Silversurfer,
      Dorsten war ja schon zu meiner Zeit kein Sanatorium aber so schlimm wie Du es hier beschreibst war es zu meiner Zeit wirklich nicht.
      Hauerei gabs zwar hin und wieder aber so wie Du es beschreibst so kenne ich Dorsten nicht.
      Hattet Ihr dort noch das Punktesystem??
      Zu meiner Zeit mußte man 25 Points haben um Ausgang zubekommen.
      Ich kam 1969 von Appelhülsen nach Dorsten und hatte daher ruckzuck meine Points zusammen.
      Hattet Ihr noch die Runden zudrehen um das Gelände 2 x am Tag??
      Tschau man schreibt sich,
      L.g.
      Jürgen / Kongoaffe
      Das Leben besteht aus Gegensätzlichkeiten. Ying und Yang, schwarz und weiß, Liebe und Hass, Armut und Reichtum... Das eine kann ohne dem anderen nicht existieren.
      Hi leute !!!
      Ich war ende der 70er, anfang der 80er am kreskenhof und würde mich über die heimblagen freuen die mit mir dort waren.
      lebt der nachtigall noch , was macht mein schepers und mein honselmann heute ... und überhaupt , was machen die geilen leute die mit mir da waren. ein ralf ? ( mumpfi) der die geilste anlage auf der gruppe hatte , frank müller, thomas biermann, andreas ? na, ja egal. unter unserer gruppe waren immer die mädels. auch als wir aus dem eckhaus umgezogen sind . gruppe 5 ???? weiß ich nicht mehr so genau.
      würde mich freuen von euch zu hören. lg. christian funtowicz
      WER KÄMPFT KANN VERLIEREN... ABER WER NICHT KÄMPFT... HAT SCHON VERLOREN !!!!

      hier auch dorsten

      war in gruppe 7 bei manni, benson, gundi kopp und in der palettenbude. sommer1980-frühjahr 82

      mich hat es von da ,direkt inne krümmerde katapultiert. war mit stefan kunze(bochum), uwe(gelsenkirchen), thomas(gladbeck) und noch ein paar anderen da.

      durchsuche gerade meine errinerung.

      von 2en weiß ich das sie tod sind, kelly der war 76-77 da, und pit aus werl.

      gruß

      andrea