Wyk- Föhr, Kinderheim Haus Tanneck

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      RE: Wyk- Föhr, Kinderheim Haus Tanneck

      Ich bin auf der Suche nach neuen Bildern des Kinderlandheimes Tanneck, da ich mir nicht sicher bin, ob ich dort schonmal gewesen bin.
      Ich war 1992 6Wochen auf Föhr mit meinen beiden Brüdern über die paritätischen Wohlfahrtsbund dort und suche Informationen, da wir heute noch mit schlechten Erinnerungen zu kämpfen haben.

      War im Haus Tanneck; allerdings 1962, im Februar

      Seit Jahren suche ich nach "Leidensgenossen"; das Internet bietet nun herrliche Möglichkeiten!!!
      Ich war 2x dort, zum ersten mal im Februar 1962, Anfahrt war während der Sturmflut damals.
      Meine Erinnerungen sind nur zum Teil noch klar. War damals 6 Jahre alt.
      Gibt's noch jemand von damals?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Pfälzer“ ()

      Ich war soweit ich mich errinnern kann 1992 da , da war ich grade 6 sollte dahin um zuzunehmen da ich sehr dürr war :|: gebracht hat es nichts meine mutter kam einfach vorbei weil sie von mir die ganze zeit über nichts gehört hat . sie wusste wie gerne ich schreibe und da sie aber nie was bekommen hat wurde sie mißtrauisch , zu recht !

      Alptraum Haus Tanneck

      Ich war im Winter 1970 in einem Kinderheim in Wyk auf Wöhr und habe schlimmste Erinnerungen daran. Ich bin ziemlich sicher, dass es Haus Tanneck war. Jule, Du bist hier nicht registriert und im Küstenforum schaffe ich irgendwie die Registrierung nicht. Würde mich freuen, wenn Du Dich bei mir meldest, ich würde gerne wissen, ob Du noch mehr Betroffene gefunden hast. Es ist ein Alptraum, dass es 30 jahre später noch genauso schlimm gewesen ist für Dich wie für mich damals! Ich würde auch gerne sicher sein, dass es das heute nicht mehr gibt!
      Keine tolle Zeit im Haus Tanneck,
      ich war mit meiner 2 Jahre älteren Schwester in den Sommerferien 1957 für 6 Wochen im Kinderheim Wyk auf Föhr im Haus Tanneck, zur Erholung hieß es damals. Es war jedoch das Gegenteil der Fall. Als damals 6-Jähriger war für mich die Trennung von meinen Eltern sehr schlimm. Wir durften, ich glaube nur zweimal eine Postkarte nach Hause schreiben. Der Text wurde uns sogar vorgegeben und kontrolliert. Es ging schon sehr streng zu. Beim Essen musste immer der Teller leergegessen werden. Hier gab es oft rohe Gurkenscheiben. Die fand ich ekelig. Half nichts. Der Teller musste leergegessen werden. Für mich eine schlimme Tortur. Damals waren Mädchen und Jungen streng getrennt. Ich durfte meine Schwester während der ganzen Zeit nur 3x sehen. Einmal davon um am Strand ein Foto von uns zwei für unsere Eltern zu machen. Nach dem Mittagessen mussten wir immer alle ins Bett. Ich konnte nie schlafen und habe jeden Mittag wachgelegen und so getan als würde ich schlafen. Nur nicht erwischen lassen, sonst gab es Mecker.
      Wäre nett, wenn ihr mal mehr Einzelheiten schreiben würdet!! Könnt ihr Euch noch an einzelne Erzieher erinnern???

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „annette u. rolf“ ()

      Hi
      im Spätsommer 1965, Wahnsinn, schon 50 Jahre her! War damals gerade acht Jahre alt, weil ich Untergewicht hatte war ich 6 Wochen auf Erholung im Haus Tanneck. Das Kinderheim war damals Eigentum der DB ! Ich habe eigentlich nur positive Erinnerungen. Es war zwar Steng ,aber ich hatte keine Probleme damit. Es war strikt verboten aus dem Wasserhahn zu trinken, wurde man erwischt gab es für den armen Teufel 24 Stunden nichts zu trinken !!! Das war eigentlich schon Folter. Die Sportlehrerin war auch so eine Sklaven Treiberin. Aber ich hatte mit dem Drill keine Probleme. War in der Gruppe der " kleinen Jungs " viele hatten Heimweh, ich seltsamer weise nicht. Habe viele getröstet. An einen gewissen Johannes aus Regensburg kann ich mich sehr gut erinnern, wir beide haben sehr viel Blödsinn gemacht! Namentlich erinnere ich mich nur an eine Erzieherin: Fräulein Stadi, damals ca Anfang bis Mitte 30. Sie war nicht besonders hübsch, etwas kräftig.
      Liebe Traudel, danke für Deinen Beitrag. Ich war ca. 1959/1960 als Sechsjähriger mit meiner gleichaltrigen Schwester in einem Kinderheim in Wyk auf Föhr. Vermutlich war es (von den Beschreibungen anderer her) das Haus Tanneck. Wir waren dort "verschickt" angeblich wegen Keuchhusten zur Erholung. In dem Heim wurde ich "plötzlich" zum Bettnässer, kam auf eine Sonderstation mit Gummilaken, ein anderer Junge wurde ebenfalls dorthin verlegt. Ich kam auf jeden Fall verstört als Stotterer wieder zurück, später verschwand das Stottern wieder. Ich gehe davon aus, dass in diesem Heim noch die Nazi-Pädagogik herrschte, wenn auch unter dem Deckmantel der Nächstenliebe.
      Viele Grüße, Reinhard