kz rüdersdorf bei berlin

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      kz rüdersdorf bei berlin

      so nochmal hallo

      also rüdersdorf das kinder + jugend kz der ddr
      meine zeit war märz - april 1967
      gefürht + verwaltet vom mdi - k1

      währe super toll mehr darüber zu erfahren
      und auch zöglinge aus der zeit höhren
      ein punkt war der grosse lager ausbruch
      am 03.april 1967 rückführung am 04. april 1967
      es war meine flucht mit noch 2 kameraden
      insgesamt warn 9 kandidaten draussen
      der rest der insassen mussten die ganze nacht
      im nachthemt aufen stellplatz stehn
      bis wir wieder reingebracht wurden
      und das war weiss gott keen schöner anblick
      so nun last mal was von euch höhrn und sehn
      gruss - cleo

      RE: kz rüdersdorf bei berlin

      Hallo!

      Über den Titel dieses Themas bin ich nicht glücklich. Ich kann eure Wut und euren Hass verstehen, muss aber Einspruch einlegen, wenn unzulässige Vergleiche gezogen werden.
      In Rüdersdorf gab es wohl keine Selektion an der Rampe, stand keine Gaskammer, gab es keine Erschiessungsareale, keine Öfen, um Menschen zu verbrennen, keine Vorratslager für Zyklon B, kein Auseinanderdividieren nach rassitischen Merkmalen - das waren Merkmale von Einrichtungen, die man heute umgangssprachlich als Konzentrationslager bezeichnet.
      Es macht mich, ehrlich gestanden, schon fast wütend, wenn wieder einmal, und seis nur aus Unkenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten, die Shoah relativiert, Völkermord bagatellisiert und auf eine Ebene transferiert wird, auf die sie nicht gehört.
      Ich bitte darum, künftig mehr Sorgfalt walten zu lassen - Rüdersdorf und eines der schrecklichsten Vorkommnisse der Menschheitsgeschichte (Auschwitz, Treblinka, Sobibor, Theresienstadt, Dachau, Natzweiler, Oranienburg und und und) in einen Topf zu werfen ist jedenfalls völlig verfehlt und in seiner Geschichtsvergessenheit fast armselig.

      Freundlichen Gruß
      Fritz
      Lieber Wölfi!

      Ich habe nichts dagegen, Einrichtungen wie Rüdersdorf anzuprangern und immer wieder daran zu erinnern, wie es dort gewesen ist. Aber man sollte es mit geeigneten Mitteln tun und nicht das größte Verbrechen in der Menschheitsgeschichte auf die gleiche Ebene ziehen wollen.

      Wir sind uns ja einig!

      Freundlichen Gruß
      Fritz

      RE: kz rüdersdorf bei berlin

      rele Fritz,

      was der User hier auszudrücken versucht ist wohl eher wie er es empfunden hat und nicht streng nach Definition. Ich kann es ihm nachempfinden dass es für IHN wie ein KZ gewesen ist. Selbst ich sprach mal im Zusammenhang mit dem GJWH Torgau vom persönlichen Kinder KZ der Margot Honecker. Sicher ist der direkte Vergleich unzulässig, aber wie man sich selber fühlte, wie man sich heute fühlt wenn man daran denkt, dass ist eben ein anderes "Paar Schuhe" !


      lg, stefan
      Stefan, ich finde es den Opfern dieser Konzentrationslagern herabwürdigend und es wurde keiner in der EX-DDR verg..., dieser Ausspruch steht also keinem zu, egal wie er gelitten hat in der DDR. Man sollte hier dieses Wort editieren und das umgehend, zum Gedenken aller Opfer.
      Cleo deine Wut, möchte ich dir auf keinen Fall absprechen, ich weiß wie alle gelitten haben, doch dieser Vergleich ist falsch.
      Strafvollzug/Kindergefängnis für die Kinder und Jugendlichen kommt da wohl eher hin.
      Gefühle sollte man doch hier anders ausdrücken können oder nicht?
      Ach und nicht alle Einrichtungen waren so, es gab auch gute, wie wir immer lesen konnten, auch wenn nicht alle gleich empfunden haben.
      Das Leiden der Kinder-und Jugendseelen wird dadurch auch nicht gemildert, in dem hier falsch interpretiert.
      Lieber Stefan!

      Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Dem Relativieren des Holocausts muss man entgegentreten, wo immer er es auftritt. Die Emotionen kann ich ja alle verstehen, aber es darf nicht sein, dass höchst unterschiedliche Sachverhalte in diesem Zusammenhang auf eine Ebene gestellt werden. Das ist nur Wasser auf die Mühlen derer, die heute wieder die Shoah leugnen.

      Freundlichen Gruß
      Fritz
      hat wohl auch ein wenig mit "objektivität" zu tun. X( aber, wer ist schon immer objektiv?

      auch meine meinung, dass man wirklich erstmal überlegen sollte, WELCHE BEGRIFFSVERWENDUNGEN grade angebracht sind, oder eben nicht. 8o

      Ich weiß es auch aus anderer Quelle: "Rüdersdorf" muss schrecklich gewesen sein, aber unzulässige vergleiche zu posten, kann schaden anrichten. darüber sollte man sich im klaren sein. ....

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „axel“ ()

      Meiner Ansicht nach handelt es sich hier um einen sehr emotionalen Vergleich, der die Objektivität berührt. Letztlich sind auch im Sozialismus ohne die "National"-Vorsilbe Menschen mit Arbeit in Berührung gekommen, die so schädlich für die Gesundheit war, dass das DDR-Regime deren Tod billigend in Kauf genommen und beabsichtigt hat.
      Das es eine "Beseitigung" von politischen Gegner mittels Röntgenstrahlen, Gift, Genickschuss und Fallbeil gegeben hat, kann auch niemand anzweifeln.
      Eine Verharmlosung der Naziverbrechen und deren schreckliche Dimension wollte Cleo sicher nicht erreichen. Wohl eher wollte er deutlich machen, das jedwede Art von Sozialismus, egal ob sie über Gulags oder KZ verfügt, den Wert des Menschen auf null zurückfuhr.
      ich versteh dich ja, nur versteh du bitte die Gefühle die ein Cleo haben mag wenn er an seine Zeit in Rüdersdorf denkt. Und zu einem KZ (begrifflich) gehört nicht zwangsläufig die Gaskammer oder sonstige offene Todesandrohung, zu einem KZ gehört in erster Linie ohne richterlichen Beschluß weggesperrt zu sein, das ist das Hauptmerkmal, nur aus diesem Grunde sprach ich auch damals vom Kinder KZ der Verblödungsministerin Margot Honecker im Zusammenhang mit dem GJWH Torgau.


      Das der Holocaust unleugbar und vor allem an Schrecken nicht zu überbieten ist und war........ dem widerspreche ich nicht, könnte ich gar nicht, ganz im Gegenteil, ich bin seitdem ich denken kann zutiefst innerlich betroffen wenn ich daran denke. Es ist und war das schlimmste Verbrechen aller Zeiten was damals in den Vernichtungslagern der Nazis passierte!


      lg, stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „stefan lauter“ ()

      Nun muss ich doch, weil man das so nicht stehen lassen kann.

      Es geht hier nicht um Gulags, Arbeitslager in China, die Folterlager in Chile oder Argentinien - es geht hier darum, dass in bester Tradition der Holocaust-Realtivierung nicht vergleichbare Sachverhalte gleichgesetzt wurden. Ich unterstelle ja gar keinen bösen Willen und verstehe durchaus, was da emotional dahinter steckt. Aber diese Gleichsetzung ist unverantwortlich!
      Im Hinblick auf Knarfs Beitrag frage ich mich, wo er in Rüdersdorf (und um nichts anderes geht es hier) Genickschussanlagen oder Fallbeil oder Giftkübel gesehen haben will.
      [Editiert am 20. Juni 2008 um 10:00 Uhr - Grund: siehe PN an den Ersteller des Beitrages]

      Dem Stefan Folgendes: richterliche Kontrolle von Inhaftierungen war in Diktaturen jeder Art nie ein wichtiges Kriterium. Daran macht sich das nicht fest. Die Vernichtungslager der Nazis sind singulär, weil in ihnen nach pseudowissenschaftlichen Kriterien selektiert und liquidiert wurde. Vielleicht magst du mal mit Aktion Sühnezeichen nach Auschwitz fahren und dich dort an die Rampe stellen oder mal einen Ausflug nach Oranienburg machen, dir dort die Öfen anzuschauen - da wird sinnlich fassbar, um was es geht und wo der Schrecken haust. Ich will Cleo ja gar nichts Böses, ich versteh ihn ja - aber so darf man einfach nicht argumentieren!

      Fritz

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „PFBerlin“ ()

      oh doch Fritz

      Dem Stefan Folgendes: richterliche Kontrolle von Inhaftierungen war in Diktaturen jeder Art nie ein wichtiges Kriterium.



      ob es der "Diktatur" (besser den jeweils herrschenden Cliquen) wichtig war wo der Unterschied liegt ist mir schlicht egal, aber es gibt einen juristischen und nicht zuletzt historisch bedeutsamen Unterschied: auch im sogenannten dritten Reich wurde bei Kriminalität vor Gericht gestellt und verurteilt (da nichts beschönigen möchte) so auch in der DDR (auch hier nichts beschönigen möchte). Ich sage ganz sicher nicht das es was mit Rechtsstaat zu tun hatte wie wir ihn heute verstehen, aber es war ein gravierender Unterschied zur willkürlichen Verhaftung (aus welchen Gründen auch immer) durch installierte Milizen (im dritten Reich die SA, in der DDR die Stasi und andere Ministerien) und anschließender Wegsperrung ohne Urteil! Genau das ist ist der entscheidene Unterschied.

      Genau das meine ich, wer sich als Regime außerhalb einer unabhängigen Justiz stellt, schafft recht schnell auch eine Form von KZ's , egal welcher Prägung und egal ob da massenhaft gemordet wird oder wurde.

      Nun frag dich wie sich ein Cleo in Rüdersdorf gefühlt haben muss.


      Ich sag dir nur eins, ich hab noch nicht einen Beitrag hier gelesen der die völkerrechtswidrigen Verbrechen der deutschen Nazis verharmlost oder gleichstellt mit dem was woanders geschah, nur was ein ehemaliger Insasse damals oder heute für sich empfunden hat/ empfindet, dass kann ihm keiner absprechen.


      Denk mal in Ruhe drüber nach, lg stefan


      PS: nach Ausschwitz würd ich mich gern mal einladen lassen, in Sachsenhausen (Oranienburg) war ich schon oft , lebe ja in Berlin, zum letztenmal im Sommer 2007.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „stefan lauter“ ()

      Nun ich noch einmal!
      Ich war auch in diesem Kinder-Konzentrationslager und die Betonung liegt hier auf konzentrierte Lager und nicht auf die anderen Schandtaten die in den Lagern der NS-Zeit passiert sind.
      Für uns als 14-18 jährige war es die Hölle und keiner wußte warum.
      Vom LkW runtergeworfen, Arbeiten im Tiefbau und Gleise schleppen, bewacht mit Hunden, Maschienenpistole Kalaschnikow im Rücken, Stehen bis zum umfallen und ausgeführt von Mielke seine Truppen.
      Wo liegt da der krasse Unterschied????
      Was wollt ihr mehr wissen, das dies im Komunismussmöglich war sehen wir doch an den andernen Ostblockstaaten.
      Aber ihr könnt es ruhig alles in Frage stellen und den Kommunismus verschönigen wollen, es wir Euch im laufe der Jahre nicht gelingen, denn wir machen weiter da wo wir angefangen haben.

      MfG. Buchi
      Der Charakter des Menschen ist bei der Geburt immer gut; er verändert sich nur mit der Verschiedenheit der Umgebung.
      Chinesiches Sprichwort
      Hallo Buchi,

      ich verstehe nicht, wieso du anderen unterstelltest, sie würden irgend etwas in frage stellen? keine einzige stelle, in der äußerungen wie diese hier zu finden sind! Niemand, und da schreibe ich gewiß für alle, hat je vor oder es vorgehabt, die schrecken des lagers dort auch nur ansatzweise in frage zu stellen oder herabzusetzen! Dass vieles von dem, was Ihr/Du dort erlebt habt/hast, den bedingungen ähnelte, wie sie in den kz lagern der nazis herrschten, steht doch völlig außer Frage!

      es zweifelt niemand, dass das alles im kommunismus möglich war, s. die Gulags in Workuta/Sibirien oder dem Ural usw. Das wissen wir doch alles selbst!!! Aber es wird ja wohl noch möglich sein, darauf hingewiesen zu haben, dass man gewisse begriffe in öffentlichen foren etwas genauer zuvor auf die waage legen sollte. Wenn das nicht mal mehr möglich ist, auch nur leiseste anmerkungen, völlig unvoreingenomme, zu schreiben, dann ist es schon mehr als schade. Leider wird ja hier auch kaum noch verstanden und wohl fast alles "in den falschen Hals bekommen".

      ich verstehe auch überhaupt nicht, weshalb hier geschrieben steht: "ihr könnt es ruhig alles in Frage stellen und den Kommunismus verschönigen wollen, es wird Euch im laufe der Jahre nicht gelingen,.." NIEMAND beschönigt hier etwas und niemandem will "irgend etwas gelingen"!! Was meintest du bitte sehr damit?

      Für mich klingt es alles sehr sehr bitter und leider werden hier auch wiedermal die falschen angegriffen!.

      Wir schreiben hier - und verstehen uns dennoch nicht, weil die bereitschaft nicht da ist, zu sehen, dass hier niemand irgend etwas in frage stellt!!!!

      Ich stelle mir manchmal die Frage, ob es überhaupt noch Sinn macht, hier zu schreiben, weil wir wirklich fast nur noch aneinander vorbei reden. 8o

      mfG
      axel
      zur Klarstellung eine Definition aus dem Brockhaus Jubiläumsedition 2005:
      Konzentrationslager Abk. KZ, Massenlager, u. a. für Zivilpersonen, das Elemente eines Arbeits-, Internierungs- und Kriegsgefangenenlagers sowie eines Gettos vereinigt. In totalitären Staten des 20. Jh. ein Mittel der Unterdrückung von Staatsfeinden bes. im nationalsozialistischen DTL. Hier wurden politische Gegner, rassisch Verfolgte (bes. Juden), Kriminelle, "Asoziale" , Homosexuelle u. a.. inhaftiert. Die Häftlinge waren unmenschlichen Behandlungen ausgesetzt, z. T. wurden med. Versuche an ihnen durchgeführt: Zwangsarbeit musste bis zur Erschöpfung geleistet werden.
      Die 1. KZ wurden 1933 für polit. Häftlinge errichtet. Seit 1934 unterstanden sie insgesamt des SS. Bis 1939 bestanden die 3 großen Lager Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen und 25 kleinere Lager. Die Zahl der KZ stieg bis 1944 auf 20 mit 165 "Außenlagern".
      In den Vernichtungslagern (wie Auschwitz, Maidanek u. a. sowie in den Gettos in Warschau, Lemberg und Riga) wurden Massenmorde an Juden begangen. Dort und in KZ wurden bis 1945 etwa 6 Mio. jüd. und 500 000 nicht jüdische Häftlinge getötet.

      Das hier ist die im allgemeinen Sprachgebrauch übliche Definition des Begriffs. Wenn man über KZ in Deutschland schreibt oder spricht meint man genau dieses. Bitte bleibt bei dieser Auslegung und führt keine neuen und fehlerhaften Begriffsbestimmungen ein.

      In guter Hoffnung grüßt
      Danie
      Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume (Benjamin Franklin)
      [quote]Original von Danie
      zur Klarstellung eine Definition aus dem Brockhaus Jubiläumsedition 2005:
      Konzentrationslager Abk. KZ, Massenlager, u. a. für Zivilpersonen, das Elemente eines Arbeits-, Internierungs- und Kriegsgefangenenlagers sowie eines Gettos vereinigt. In totalitären Staten des 20. Jh. ein Mittel der Unterdrückung von Staatsfeinden bes. im nationalsozialistischen DTL. Hier wurden politische Gegner, rassisch Verfolgte (bes. Juden), Kriminelle, "Asoziale" , Homosexuelle u. a.. inhaftiert. Die Häftlinge waren unmenschlichen Behandlungen ausgesetzt, z. T. wurden med. Versuche an ihnen durchgeführt: Zwangsarbeit musste bis zur Erschöpfung geleistet werden.
      Die 1. KZ wurden 1933 für polit. Häftlinge errichtet. Seit 1934 unterstanden sie insgesamt des SS. Bis 1939 bestanden die 3 großen Lager Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen und 25 kleinere Lager. Die Zahl der KZ stieg bis 1944 auf 20 mit 165 "Außenlagern".
      In den Vernichtungslagern (wie Auschwitz, Maidanek u. a. sowie in den Gettos in Warschau, Lemberg und Riga) wurden Massenmorde an Juden begangen. Dort und in KZ wurden bis 1945 etwa 6 Mio. jüd. und 500 000 nicht jüdische Häftlinge getötet.

      Das hier ist die im allgemeinen Sprachgebrauch übliche Definition des Begriffs. Wenn man über KZ in Deutschland schreibt oder spricht meint man genau dieses. Bitte bleibt bei dieser Auslegung und führt keine neuen und fehlerhaften Begriffsbestimmungen ein.

      In guter Hoffnung grüßt
      Danie[/quote]


      Hallo Danni, bis dahin trift das wort genau zu und wie aus deinen Text ersichtlich, wird ab 1933 erst dem eine andere definition gegeben undes wird daraus Konzentrations und Vernichtungslager gemacht.
      Dies und nichts anderes wollen wir hier erst einmal festhalten.

      MfG Buchi
      Der Charakter des Menschen ist bei der Geburt immer gut; er verändert sich nur mit der Verschiedenheit der Umgebung.
      Chinesiches Sprichwort

      RE: kz rüdersdorf bei berlin

      Original von PFBerlin
      Hallo!

      Über den Titel dieses Themas bin ich nicht glücklich. Ich kann eure Wut und euren Hass verstehen, muss aber Einspruch einlegen, wenn unzulässige Vergleiche gezogen werden.
      In Rüdersdorf gab es wohl keine Selektion an der Rampe, stand keine Gaskammer, gab es keine Erschiessungsareale, keine Öfen, um Menschen zu verbrennen, keine Vorratslager für Zyklon B, kein Auseinanderdividieren nach rassitischen Merkmalen - das waren Merkmale von Einrichtungen, die man heute umgangssprachlich als Konzentrationslager bezeichnet.
      Es macht mich, ehrlich gestanden, schon fast wütend, wenn wieder einmal, und seis nur aus Unkenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten, die Shoah relativiert, Völkermord bagatellisiert und auf eine Ebene transferiert wird, auf die sie nicht gehört.
      Ich bitte darum, künftig mehr Sorgfalt walten zu lassen - Rüdersdorf und eines der schrecklichsten Vorkommnisse der Menschheitsgeschichte (Auschwitz, Treblinka, Sobibor, Theresienstadt, Dachau, Natzweiler, Oranienburg und und und) in einen Topf zu werfen ist jedenfalls völlig verfehlt und in seiner Geschichtsvergessenheit fast armselig.

      Freundlichen Gruß
      Fritz


      @ Axel

      Du sagst es wurde nicht dagegen geredet. Oh ich sehe dies anders und wünsche euch noch viele distkusionenüber dieses Thema.

      MfG Buchi
      Der Charakter des Menschen ist bei der Geburt immer gut; er verändert sich nur mit der Verschiedenheit der Umgebung.
      Chinesiches Sprichwort
      Fritz
      Das Wort KZ kommt von den Engländern die haben damals die Burenfrauen und Kinder da eingepfercht auch keine Gaskammern, Selektionen, und so weiter.
      Es war bestimmt auch so schrecklich genug.
      Nicht immer gleich die Nazis aufzählen die haben das nicht verdient so viel Aufmerksamkeit.

      LUTZE