DIE KATHOLISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND UND DAS AUSMAß IHRER VERBRECHEN - STUDIE

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      DIE KATHOLISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND UND DAS AUSMAß IHRER VERBRECHEN - STUDIE

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      KINDESMISSBRAUCH IN DER KATHOLISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND ZWISCHEN 1946 UND 2014 (NUR DAS WAS VON DEN OBEREN ZUGEGEBEN WIRD)

      [ QUELLE: https://www.zeit.de/2018/38/sexueller-missbrauch-bischoefe-kirche-studie ]

      TEILAUSZUG AUS EINEM SEHR, SEHR LANGEN AUFSCHLUSSREICHEN ARTIKEL - EINER VERLÄSSLICHEN QUELLE:

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      Sexueller Missbrauch

      Das Ausmaß des Verbrechens

      Über vier Jahre lang haben die deutschen Bischöfe sexuelle Gewalt in der Kirche systematisch erforschen lassen. Wir veröffentlichen erste Ergebnisse der Studie.

      Von
      Evelyn Finger und Veronika Völlinger

      [ „Evelyn Finger - Verantwortl. Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln, DIE ZEIT“ - Siehe @ https://www.zeit.de/autoren/F/Evelyn_Finger/index.xml ]
      [ „Veronika Völlinger - Freie Journalistin“ - Siehe @
      https://www.zeit.de/autoren/V/Veronika-_Voellinger/index ]

      12. September 2018 / DIE ZEIT Nr. 38/2018, 13. September 2018 /
      419 Kommentare [ ständig zunehmend ]


      Zum ersten Mal gesteht die katholische Kirche in Deutschland ein, was sie erst jahrelang vertuscht und dann weiter beschönigt hat. Zum ersten Mal ließ sie den Kindesmissbrauch in ihren eigenen Reihen flächendeckend untersuchen. Die Ergebnisse der Untersuchung liegen der ZEIT exklusiv vor. Sie zeigen: 1670 Kleriker wurden zwischen 1946 und 2014 als Missbrauchsbeschuldigte innerhalb ihrer Kirche aktenkundig. 3677 Kinder und Jugendliche wurden nach Lage der Akten mutmaßlich zu Opfern. 4,4 Prozent aller Kleriker sollen im genannten Zeitraum Minderjährige sexuell missbraucht haben. "Diese Zahl stellt eine untere Schätzgröße dar", heißt es in einer offiziellen Zusammenfassung der Studie.

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      DAS AUSMAß DER VERBRECHEN:


      3677 Opfer von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen.

      1670 Täter haben mutmaßlich missbraucht. Beschuldigte sind Priester, Ordensmänner und Diakone.

      4,4 Prozent aller Kleriker der deutschen Bistümer waren mutmaßlich Missbrauchstäter.


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      Mit anderen Worten: Hinter den wichtigsten Zahlen, die hier erhoben wurden, steht ein unsichtbares "mindestens". Viereinhalb Jahre lang haben sieben deutsche Forscher, fünf wissenschaftliche Mitarbeiter und ungezählte Hilfskräfte Akten analysiert und Interviews geführt. Im Auftrag der
      Deutschen Bischofskonferenz (DBK) sollten sie vor allem zwei Fragen beantworten: Wie groß war das Ausmaß des sexuellen Missbrauchs? Welche Besonderheiten der katholischen Kirche haben die Taten und ihre Vertuschung begünstigt?

      Ergebnis: Was man bislang nur ahnte, was an dramatischen Einzelfällen bekannt und in Einzelstudien belegt war, wird nun weit übertroffen, allein durch die Zahlen der Opfer und der Täter. Sie sind alarmierend, auch weil die Forscher immer wieder betonen,
      das "Dunkelfeld" des Kindesmissbrauchs sei groß und die wahren Zahlen lägen erfahrungsgemäß "höher". Die Wahrheit ist also noch schlimmer.

      Auf mehr als 350 Seiten wird nun der sexuelle Missbrauch im Verantwortungsbereich der DBK dokumentiert. Die Forscher tun das nüchtern, präzise, detailgenau. 27 Bistümer hatten sich vertraglich verpflichtet, am Projekt teilzunehmen. Doch
      ein Grundproblem bleibt: die Abhängigkeit der Ergebnisse von den Bischöfen. Daran war die Studie im ersten Anlauf gescheitert, weil der niedersächsische Kriminologe Christian Pfeiffer, der zunächst eine Studie für die DBK machen wollte, die Forschungsbedingungen unzumutbar fand. Zu Recht. Er wehrte sich dagegen, dass die Kirche den gültigen Vertrag nachträglich mit dem Ziel ändern wollte, die Forschungstexte zu kontrollieren und ihre Veröffentlichung "aus wichtigem Grund" sogar völlig verbieten zu dürfen. Außerdem kritisierte er die Vernichtung von Akten und den Widerstand der Kirche gegen eine unabhängige Aktenanalyse durch ehemalige Richter und Staatsanwälte.

      Die letzten beiden Kritikpunkte werden nun bestätigt – und zwar durch die Studie selbst. Darin heißt es: "
      In einigen Fällen fanden sich eindeutige Hinweise auf Aktenmanipulation." Außerdem habe es "explizit die Information" aus zwei Bistümern gegeben, "dass Akten- oder Aktenbestandteile mit Bezug auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger in früherer Zeit vernichtet wurden". Neben der Aktenvernichtung wird auch das Blockieren einer unabhängigen Einsicht in die vorhandenen Bistumsakten belegt. In der Zusammenfassung der Studie steht auf Seite eins: "Das Forschungsprojekt hatte keinen Zugriff auf Originalakten der katholischen Kirche. Archive und Dateien der Diözesen wurden von Personal aus den Diözesen oder von diesen beauftragten Rechtsanwaltskanzleien durchgesehen."

      Die Forscher haben Fragebögen entwickelt, anhand derer die Mitarbeiter in den Bistümern die Akten auswerten. Sie tragen Daten über die Betroffenen und die Beschuldigten ein, sie kreuzen Kategorien an, mit denen sich der genaue Ablauf der Tat beschreiben lässt. Und sie notierten, wie die Kirche auf Vorwürfe reagiert hat. Die ZEIT konnte mehrere solcher Erhebungsbögen einsehen, teilweise sind sie bis zu 50 Seiten lang.

      So wertete man insgesamt 38.156 Personal- und Handakten aus. Aber:
      Keiner der Wissenschaftler hat in den kirchlichen Archiven je Akten in der Hand gehabt. Deshalb ist die Studie nicht wirklich unabhängig. Die aufzuklärende Institution hat die Aufklärung kontrolliert. Das unterscheidet sie fundamental von der Missbrauchsstudie der Grand Jury in Pennsylvania, die im August Aufsehen erregte. [ Siehe @ https://www.zeit.de/2018/35/sexueller-missbrauch-pennsylvania-katholische-kirche ] Das unterscheidet sie auch von der Missbrauchsstudie der Royal Commission in Australien, die Ende 2017 erschien. Allerdings: In Deutschland darf die Staatsanwaltschaft nur ermitteln, wenn ein Fall nicht verjährt ist.

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      FORTSETZUNG AUF ZWEI WEITEREN SEITEN:

      NÄCHSTE SEITE [Seite 2]: Spezifika des sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche [ Siehe @
      https://www.zeit.de/2018/38/sexueller-missbrauch-bischoefe-kirche-studie/seite-2 ]


      NÄCHSTE SEITE [Seite 3]: 969 der Missbrauchten waren Ministranten [ Siehe @ https://www.zeit.de/2018/38/sexueller-missbrauch-bischoefe-kirche-studie/seite-3 ]

      Siehe diesbezüglich auch Humanistischer Pressedienst (hpd) (12.09.2018) »Tausende sexuelle Übergriffe« - »STUDIE: Missbrauch in der Kirche dauert offenbar noch an« @ https://hpd.de/artikel/studie-missbrauch-kirche-dauert-offenbar-noch-an-15944 (und siehe auch die dortigen dazugehörenden Kommentare)

      Beschlagwortet mit TAGS/LABELS: Katholische Kirche, Verbrechen, Diözese, Kindesmissbrauch, Deutsche Bischofskonferenz, Christian Pfeiffer, Sexueller Missbrauch, Missbrauch, sexuelle Gewalt, von den Oberen zugegeben, vertuscht, beschönigt, Kleriker, Missbrauchsbeschuldigte, Minderjährige, Kinder, Jugendliche, sexuell missbraucht, Ausmaß der Verbrechen, Verbrechen, Opfer, Täter, missbraucht, Priester, Ordensmänner, Diakone, Missbrauchstäter, Taten, Vertuschung, Vertuschung begünstigt, Kriminologe Christian Pfeiffer, Vernichtung von Akten, Widerstand der Kirche, unabhängige Aktenanalyse, Richter und Staatsanwälte, Aktenmanipulation, Akten, vernichtet, Aktenvernichtung, unabhängigen Einsicht, verhindert, vorhandenen Bistumsakten, Einsicht, Zugriff, Originalakten, blockiert, blockieren, nicht wirklich unabhängig,
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Hallo Martini.
      Wenn die Kirche von einen großen Wurf in der Aufarbeitung des Missbrauchs durch Angehörige der Kath.Kirchen spricht, muss ich sagen,das Thema Sexueller Übergriff in der Kath.Kirche,ist nur leicht Angekratzt.Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit wird es in Deutschland nicht geben.Man kann der Kath.Kirche mit Fug und Recht,das Recht zu haben,sich als Hüter der Ethik und Moral sich hin zu stellen.Sie haben die Legitimation verloren und können es auch nict mehr
      h[/b]in Anspruch nehmen.


      heimkind+josef+johannesburg borgermoor.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Marbot“ ()

      DIE KATHOLISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND UND DAS AUSMAß IHRER VERBRECHEN - STUDIE

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      Missbrauchsstudie der Kirche: Zu kurz gegriffen

      QUELLE: SZ.de - Süddeutsche Zeitung @ https://www.sueddeutsche.de/panorama/missbrauchsskandal-die-kirche-weigert-sich-die-kontrolle-abzugeben-1.4129180 :

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      13. September 2018, 16:55 Uhr

      Missbrauchsskandal

      Die Kirche weigert sich, die Kontrolle abzugeben

      [ PHOTO: „Zahlreiche Akten und Archive hat die Kirche für ihre Missbrauchsstudie nicht geöffnet. (Foto: picture alliance / dpa)]

      Taten wurden oft vertuscht, die Täter selten bestraft, den Opfern noch seltener geholfen. Die groß angekündigte Missbrauchsstudie der katholischen Kirche greift viel zu kurz. Besser wäre die Untersuchung einer unabhängigen Stelle gewesen.

      Kommentar von Matthias Drobinski
      [Studium Geschichte, katholische Theologie und Germanistik in Gießen und Mainz; Hamburger Journalistenschule, Redakteur bei Publik-Forum, Zeitung kritischer Christen, seit 1997 bei der Süddeutschen Zeitung“. ]

      Für Journalisten ist es schön, wenn sie interne Dokumente in die Hand gedrückt bekommen - für die katholische Bischofskonferenz aber ist es desaströs, dass die Ergebnisse ihrer groß angekündigten Missbrauchsstudie nun vorab in der Öffentlichkeit sind. Ihr ist die Deutungshoheit über die Ergebnisse aus der Hand genommen, wohl auch aus der Angst, diese Deutung könnte allzu freundlich und zu wenig selbstkritisch ausfallen.

      Denn die Ergebnisse der Studie sind deprimierend: Sexuelle Gewalt durch Priester gab es in großem Ausmaß in Deutschland, die Taten wurden oft vertuscht, die Täter selten bestraft, den Opfern noch seltener geholfen. Und was sich da in den Akten gefunden hat, zeigt längst nicht das Ausmaß des Skandals. Es sind Akten über Täter verschwunden und auch vernichtet worden. Und längst nicht alle Fälle sind aktenkundig geworden - weil es den Tätern gelang, die Opfer, ihre Eltern, alle, die etwas wussten oder ahnten, stumm und schweigend zu halten.

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      Akten, die erschüttern

      Eine groß angelegte Studie zeigt: Das Ausmaß sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch Priester und Ordensleute war immens - und noch immer tut sich die katholische Kirche schwer, die Fälle aufzuarbeiten.
      Von Matthias Drobinski mehr ... [ Siehe @ https://www.sueddeutsche.de/panorama/missbrauch-akten-die-erschuettern-1.4127434 ]


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      Die Studie hat noch andere Grenzen. Nur ein Drittel der Bistümer stellte alle Akten bis zurück ins Jahr 1946 zur Verfügung, und
      es entschieden nicht die Forscher, sondern Kirchenangestellte, welche Dokumente in die Forschung einfließen durften. Es wurden die Frauen- und Männerorden ausgeklammert, an deren Schulen und Internaten zahlreiche Übergriffe geschahen, es kommen die Heimkinder nicht vor, die oft noch brutaler misshandelt werden als die Kinder aus besserem Haus. Die Forscher haben getan, was sie konnten, sie haben viele Betroffene befragt und deren manchmal lebenslanges Leid dokumentiert. Sie sind aber dort gescheitert, wo die Kirche sich weigerte, die Kontrolle abzugeben.

      Es wäre deshalb besser gewesen, eine komplett von den Kirchen unabhängige Kommission hätte den Fall übernommen. Der Schmerz wäre noch größer geworden, als er es jetzt schon ist - der Glaubwürdigkeitsgewinn aber auch.

      Aufklärung von innen heraus funktioniert selten; sie muss jetzt nach außen verlagert werden - in Deutschland, aber auch weltweit. Nur dann wird die Kirche an die Ursachen für die sexualisierte Gewalt herankommen, die im System selber liegen: die Tabuisierung, Verdrängung, gar Verteufelung der Sexualität, besonders der Homosexualität; die falsche Heiligung der Instituion und ihrer Priester, das männerbündische Denken, die seelenfressende Einsamkeit nicht weniger Zölibatärer, das Ineinander von Religion und Macht. Und nur dann wird sie wirklich die Schuld sühnen können, die sie da auf sich geladen hat.

      [ PHOTO ]

      Franziskus ist Lösung und Problem in einem

      Das Ringen um die Zukunft der katholischen Kirche ist in vollem Gange. Der Papst muss Skandale aufklären. Sich selbst schonen darf er dabei nicht.
      Kommentar von Matthias Drobinski mehr ... [ Siehe @ https://www.sueddeutsche.de/panorama/krise-im-vatikan-franziskus-ist-loesung-und-problem-in-einem-1.4117748 ]

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Ich sehe du bist eine Kämpfer Natur. Ich hab viele deiner Einträge gelesen. Mir geht es darum fest zu stellen warum die Kinder dort in diesen Kirchlichen Heimen rein gekommen sind. Meines Erachtens ist doch das Umfeld daran schuld das es so weit gekommen ist. Da spielt das Jugendamt doch auch eine große rolle. Wir hatten auch so ein fall in Bayern das liegt Jahre zu rück diesen fall werde ich dir noch raussuchen. Ich kann mich nur noch erinnern das es ein Säuglingsheim war. Dieses Heim wurde von der der Diözese in München geleitet. Ich weiß nur wenn die Kinder nicht Adoptiert worden sind wurden diese Kinder ab den 5 Lebensjahr weiter an andere Heime weiter gegeben. Und in diesem Heim wo die Kinder waren wurden Züchtigungen mit Tabletten mit Kaltwasser Bäder vor genommen.
      Ich schaue mal nach ob ich das noch finde.
      Was mich nicht umbringt,macht mich stärker.
      Zitat Friedrich Nietsche

      DIE KATHOLISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND UND DAS AUSMAß IHRER VERBRECHEN - STUDIE

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      »Leaked German abuse report shows manipulation from both bishops and scientists« (Friday, 14 September 2018) @ https://www.lifesitenews.com/blogs/leaked-german-abuse-report-shows-manipulation-from-both-bishops-and-sc (gleichlautender Bericht in englischer Sprache). Berichterstattung aus den Vereinigten Staaten von Dr. Maike Hickson (geboren und aufgewachsen in Hannover, Bundesrepublik Deutschland). DIES IST DAS ORIGINAL DER BERICHTERSTATTUNG IN ENGLISCH BEZÜGLICH DER STUDIE.

      »Wie aussagekräftig ist der – geleakte – Mißbrauchsbericht, den die deutsche Bischofskonferenz in Auftrag gegeben hat?« (Samstag, 15. September 2018) @ https://beiboot-petri.blogspot.com/2018/09/wie-aussagekraftig-ist-der-geleakte.html (gleichlautender Bericht in deutscher Sprache). Berichterstattung aus den Vereinigten Staaten von Dr. Maike Hickson (geboren und aufgewachsen in Hannover, Bundesrepublik Deutschland). DIES IST DIE OFFIZIELLE ÜBERSETZUNG DER BERICHTERSTATTUNG INS DEUTSCHE BEZÜGLICH DER STUDIE:

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      Samstag, 15. September 2018

      Wie aussagekräftig ist der – geleakte – Mißbrauchsbericht, den die deutsche Bischofskonferenz in Auftrag gegeben hat?

      Dr. Maike Hickson kommentiert für LifeSiteNews den Mißbrauchsbericht, der im Auftrag der deutschen Bischöfe erstellt wurde und der etliche Fragen aufwirft.
      Hier geht´s zum Original: klicken

      "DER GELEAKTE DEUTSCHE MISSBRAUCHSBERICHT ZEIGT MANIPULATIONEN SOWOHL DURCH DIE BISCHÖFE ALS AUCH DURCH DIE WISSENSCHAFTLER"

      "LifeSiteNews liegt eine 8-seitige Zusammenfassung der deutschen "MHG-Studie" zum klerikalen sexuellen Mißbrauch Minderjähriger vor, der am 12. September geleakt wurde. Die Zusammenfassung macht klar, daß die deutschen Bischöfe bei der Handhabung der Mißbrauchsfälle sehr nachlässig waren. Zur selben Zeit scheint der Bericht selbst auch seine eigenen Fehler zu haben, weil er das Problem vom Aspekt der priesterlichen Homosexualität wegzulenken versucht.

      Kein anderer als Professor Christian Pfeiffer- der Kriminologe, der dieses gesamte Forschungsprojekt zuerst leitete, dann aber wegen seiner Weigerung, seine Ergebnisse vor der Veröffentlichung durch die deutschen Bischöfe bewerten zu lassen, ausgeschlossen wurde, hat sich am 12. September mit einigen kritischen Bemerkungen über den geleakten Bericht zu Wort gemeldet. Im Gespräch mit der
      New York Times [ Siehe @ https://www.nytimes.com/2018/09/12/world/europe/german-church-sex-abuse-children.html ] besteht Pfeiffer darauf, daß das Ausmaß des Mißbrauchsproblems immer noch unterschätzt wird.

      "Der Bericht zeigt nicht das volle Bild und ist nicht völlig unabhängig" sagte er. Pfeiffer weist darauf hin, daß die Untersucher keinen direkten Zugang zu den Kirchenakten hatten und sich auf das Kirchenpersonal verlassen mußten, das die Fragebögen für sie ausfüllte. Der Bericht fand auch Beweise dafür, daß Akten, die den Mißbrauch Minderjähriger betreffen oft manipuliert oder zerstört wurden- wie Pfeiffer zeigt. Nach der New York Times beschloss Pfeiffer am Ende, sich zu weigern, an diesem Projekt teilzunehmen "weil die Kirche sich das Recht vorbehalten wollte, die Resultate der Untersuchung zu kontrollieren- und unter bestimmten Umständen sogar ihre Veröffentlichung zu verhindern."

      Diese Statement von Professor Pfeiffer macht klar, daß die deutschen Bischöfe - unter der Leitung sowohl des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx als auch von Bischof Stephan Ackermann, dem für die Handhabung von Fällen sexuellen Mißbrauchs zuständigen Bischof - fälschlicherweie versuchten, das Ergebnis des Forschungsprojektes zu kontrollieren, für das sie bis zu 1,1 Million € bezahlten,

      Die strikt vertrauliche Zusammenfassung des Mißbrauchsberichtes, die LifeSiteNews sich beschaffen konnte, zeigt, daß es von Seiten der deutschen Bischöfe schwere Versäumnisse gab, Z.B. sagt die Untersuchung, daß wenn es nicht eigene kirchliche rechtliche Prozeduren gegeben hätte, Mißbrauchsopfern Schmerzensgeld anzubieten (wie erst 2011 bestätigt) und eigene Akten, 50% der Fälle nicht aufgedeckt und den Forschern bekannt geworden wären, weil die Beschwerden über den Mißbrauch nie in den Personalakten der mißbrauchenden Priester auftauchten.

      Wenn man "nur die Personalakten der mißbrauchenden Priester untersucht hätte", erklären die Untersucher, "wäre die Hälfte der Fälle nicht entdeckt worden." Für die Untersucher kann diese Tatsache allein Einsicht in "die Zahl unbekannter Fälle geben."

      Zusätzlich zu diesen schwerwiegenden Versäumnissen, weisen die Untersucher auch darauf hin, daß die Bischöfe mißbrauchende Priester von 1946 bis 2014 oft in andere Gemeinden versetzten oder andere Diözesen, anstatt sie streng zu bestrafen. Solche Versetzungen geschahen signifikant häufiger ohne der Zielgemeinde ausreichende Informationen über die Vorwürfe und die möglichen Risiken im Hinblick auf eine Wiederholung der Verbrechen zu geben."

      Die Forscher fanden auch "Hinweise, daß Personalakten und andere Dokumente, die zu dieser Untersuchung führten, zu einem früheren Zeitpunkt zerstört oder manipuliert wurden." Wichtig ist auch die Tatsache, daß "alle Informationen über nachgewiesene Fälle sexuellen Mißbrauchs zuerst anonym weitergegeben wurden und erst dann vom Kirchenpersonal.

      So - erklären die Untersucher- daß am Anfang ihrer Zusammenfassung die Information "durch die Perspektive dieser Personen, die mit den Daten umgingen, beinflußt wurden."

      Außerdem "blieben alle Fälle und betroffenen Personen (Beschuldigte und Opfer) für das Untersuchungsteam anonym. "So kann dieses Fehlen eines direkten Zugangs zu den Mißbrauchsakten selber, die Ursache für die Ungenauigkeit dieser Untersuchung sein.

      Die Untersucher erkennen an, daß die Mehrheit der Mißbrauchsopfer männlich war, argumentieren aber für die Ordinierung von Homosexuellen.

      [ ... Dies ist der nächste Teil dieser Berichterstattung ... ]

      Marx und Ackermann haben eine Geschichte in der unzureichenden Handhabung von Mißbrauchsfällen.

      [ ... Dies ist der nächste und letzte Teil dieser Berichterstattung ... ]

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()