Buchpräsentation von H.-W. Schmuhl zur Geschichte Bethels am 1.2.2018

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      Buchpräsentation von H.-W. Schmuhl zur Geschichte Bethels am 1.2.2018

      Wie ich schon angekündigt hatte, bin ich da als ehemaliger Betroffener hingefahren.
      Die Buchpräsentation von Herrn Schmuhl und Frau Winkler waren Ok; u.a. wurde in der Lesung auch meine Geshichte vorgetragen als eins von mehreren Fallbeispielen. Sie findet sich auf den Seiten 137, 140 und 239-241.
      Vertreter der heutigen Anstaltsleitung waren auch anwesend; von ihnen wäre eigentlich die schon längst fällige und auch angekündigte öffentliche Entschuldigung für das angetane Unrecht fällig gewesen. Die ist aber nicht erfolgt, war denen doch wohl zu peinlich. In dieser Beziehung bin ich also eher ernüchtert nach Hause gefahren. Ich habe das bei der Aussprache am Ende der Veranstaltung vor allen Anwesenden kritisiert; und der anwesenden Presse habe ich dann ein Interview dazu gegeben, um diese Schönrednerei der Anstaltsleitung etwas auszugleichen.
      Es ist schon merkwürdig zu sehen, dass sich die Nachfolger von heute, die nicht die Täter von damals sind, sich nicht die Finger mit den Taten ihrer Vorgänger beschmutzen wollen. Hoffentlich habe ich denen die Friede-Freude-Eierkuchen-Taktik etwas verdorben.
      Wohlgemerkt -dad gilt für die Vertreter der Anstaltsleitung vom Vorstand; Herr Schmuhl und Frau Winkler haben die Sache korrekt präsentiert und nichts schöngeredet. Auch für einige andere Subalterne (untergeordnete Mitarbeiter) in Bethel gilt das Gleiche, die in diesem Punkt immer aufrichtig gewesen sind. Die Anstaltslitung werde ich jetzt weiter piesacken, bis die Farbe bekennen.
      Denn wer nicht laut schreit und sich dadurch nicht wehrt, der lebt verkehrt!
      Beim Schweinepapst - Amen...loool
      Hallo mbugu.
      Das hätte ich Dir Sagen können,das die Verantwortlichen sich in Schweigen hüllen und von dehnen keine Entschuldigung über das,von ihren Vorgänger Verursachtes Leid abgeben würden.Ich habe das Buch Gehorsam-Ordnung-Religion Konfessionelle Heimerziehung 1945-1975 von Bernhard Frings und Uwe Kaminsky das die Aufarbeitung der damaligen Zustände in den Katholisch geführten Heime Wiederspiegeln sollen.Herr B.Frings war bei mir zu hause und wir haben uns über die Zustände die zu meiner Zeit
      1947-49 auf der Johannesburg geherrscht haben Unterhalten.Auszüge aus dem Gespräch habe ich in das Buch wider gefunden.Wenn ich das so höre,kommt es mir vor,auch diese Lauwarmen Entschuldigungen,als wenn sie nichts damit zu tun hätten.
      Es ist für uns ehemaligen Erniedrigend,wenn sich der Papst über die Sexuellen Verfehlungen seiner Priester Auslässt.Das ist dann auch alles.