Zuhause, Vertrauen und so

      Ja Stern, man kann seine Vergangenheit bündeln, aber nicht aus radieren. Um vorne etwas gutes zu sehen. Muss man wohl erst mit der Vergangenheit für sich selbst recht gut durch sein. Bis dahin zieht man mit, aber sofern man versucht mit jedem Meter etwas Ballast ab zu werfen, wird man auch auf die Beine kommen. Auf die Beine mit mehr bei sich sein, ohne nur in der Vergangenheit oder den mitgeschleiften Gefühlen zu stecken.

      Ich finde Diskussionen am Tisch eigentlich gut. :) über Themen, die diejenigen beschäftigen die daran sitzen. Nicht aus der Kiste. Ich selber habe die Regel beim essen wird nicht geredet nur bei meiner Oma kennengelernt. Und das finde ich auch gut so. Zu den Mahlzeiten tauscht man sich aus, weil es oft die einzige Zeit war wo mal mehrere zusammen kamen. Und ich handhabe das heute selber so. Und oft kommen so die besten Gemütlichsten Gespräche zustande.
      Mit Diskutieren kann ich mir lebhaft vorstellen das Du da auch das im TV verarbeiten und verstehen wolltest. Aber auch teilhaben an der Runde. Manchmal wissen die Menschen auch echt viel was los ist in der Welt, aber ihre eigenen sich nahe stehenden Menschen, da wissen sie oft leider kaum etwas. Das bleibt soviel auf der Strecke.

      Waren die Eltern eigentlich immer irgendwie mit Beteiligt, bei früheren Heimaufenthalten.kann man das Pauschal so sagen, also das man ihnen immer einen Teil Mitschuld zugestehen muss, oder eben voll. Oder gab es doch auch schon viele Fälle, in denen Sie Machtlos waren. Ich meine, es passiert ja die letzten Jahre doch manchmal auch eine Trennung aus Behörden Willkür. Ausnahme Fälle aber gibt es. Und dann bekommen die Eltern die Kinder kaum zurück noch die eigentlich geltenden Rechte zugestanden.
      Bei letzterem, Frage ich mich in wie weit man dann noch offen diskutieren könnte. Oder wollte. Ob man mehr schweigt, um nicht die Eltern zu belasten über Negative Erfahrungen. Sich viele auch Tapfer stellen.