Kontakt/Freundschaft außerhalb des Heimes

      Kontakt/Freundschaft außerhalb des Heimes

      Hallo in die Runde

      Ich hoffe ich trete niemanden zu nahe wenn ich mich hier zu Wort melde. MeineTochtet hat eine Freundin im Heim bzw. In der Jugendpflege. Vormundschaft wurde wohl auch übertragen oder erteilt für die Betreuerin. Da sich die Mädels gerne auch Privat treffen, hatte ich Glück und konnte eines Organisieren. Es hieß das erste mal auf jeden Fall dort im Heim. Ist ja kein Problem. Ich wüsste gerne Erfahrungen, als Betroffene Ehemalige ob es durchaus auch schon erlaubt wurde außerhalb des Heimes. Ein wenig Gedanken mache ich mir, wenn es denn klappt, ob das Mädel es eher dann als unangenehm empfinden würde auch mal bei uns als Gast zu sein. Sofern sich die Leitung da mal meldet. Ob es überhaupt Möglich ist das die Kinder sich im Wechsel sehen könnten. Leider konnte ich nicht viel besprechen. Es war doch alles mehr eingekesselt und verhalten dort. Es müsste abgesprochen werden, damit hatte doe eine Betreuerin das Anliegen der Kinder erstmal still gelegt. Ich glaube das Mädel ist sehr taff, aber wie es sich wohl wirklich anfühlt, Freunde außerhalb zu besuchen und dann zurück zu gehen, würde mich interessieren. Vielleicht macht man sich zuviele Gedanken. Über die Umstände ihres Aufenthaltes weiß ich nichts genaues. Sie ist aber im Zwischen Bereich und es wird wohl nach Pflegeeltern gesucht.
      Macht es da überhaupt Sinn, sich dahinter zu klemmen um die Freundschaft privat zu stabilisieren. Ich würde mich über Meinungen freuen. Danke fürs zuhören.
      Erstemal "HERZLICH WILLKOMMEN" nachträglich.

      Nun, zu Deinen Anliegen, mal sehen ob ich es einigermaßen hinkriege.
      Auch meine Nichten hatten mal ne Klassenkameradin, die im Heim war. Da das Mädel viel Ausgang hatte, haben die sich auch privat getroffen. Es entstand sowas wie Freundschaft.
      Ohne das ihre Erzieher davon wußten, war das Mädchen auch in der Wohnung meiner Schwester.
      Im Heim treffen ging garnicht, weil die Erzieher es nicht so gerne sahen.

      Um ihre Freundschaft zu festigen,sind die Treffen deiner Tochter und dem Mädchen so zu organisieren wie es das Heim ( als Erziehungsberechtigte) vorschlägt.
      Erst wenn das Mädchen bei den Pflegeeltern wohnt, könnt ihr es nochmal versuchen, ob gegenseitige Besuche
      erlaubt werden.
      Vorher aber: Adressen u. Tel.-Nr. austauschen.

      Bei meinen Nichten war es nicht möglich die Freundschaft aufrecht zu halten, da das Heim umgezogen ist.
      Später war das Mädel ganz weg (wahrscheinlich bei Pflegeeltern).
      Wenn ich in die Hölle komme....
      .... dann packt der Teufel seine Koffer
      Vielen Dank Skorpion 61. :)

      Also sie sagten nur, das ein erstes treffen immer im Heim Stattfindet. Dann sieht man weiter. Im Moment warte ich ab, ob sich vom Heim nochmal jemand meldet für ein weiteres treffen. Ja, meine Tochter und das Mädel sind schon sehr.verbündet und da mache ich mir Gedanken ob es Chancen hat länger zu bestehen. Ihre Freundschaften die Sie bisher schloss, sind wenige aber auch alle schon 2-4 Jahre Bestand. Ich denke aber Allgemein, das beide Seiten voneinander Profitieren. An Erfahrungen Vertrauen Verlässlichkeit. Wenn es denn vernünftig zu regeln wäre. Ein Wechsel der Besuche setze ich nicht voraus in diesem Fall. Dieses schwebende ist nur schwierig Kindern und meine ist erst fast 8 zu erklären. Geduld zu haben. Da ja üblicherweise treffen schnell geregelt sind. Aber auch das sehe ich als Lernprozess.
      Wer weiß ob sich erstmal eine Meinung gebildet wurde die dann noch zerlegt wird. Generell wird auch in der Schule eher alles bedeckt gehalten. Das Mädel selber erzählt offen wie es ist. Nahezu wie eine kleine Erwachsene. Schon manchmal beängstigend.

      LG
      Ja, Du machst Dir zuviel Gedanken.

      Das Mädchen macht einen taffen Eindruck auf Dich..das ist der Schutzschild den Du im Heim brauchst um nicht als Bettvorleger benutzt zu werden.

      Was sie jetzt braucht ist eine Freundin, laß das Deine Tochter sein, scheißegal was die Zukunft bringt die niemand voraussehen kann. Was zählt für sie ist der Augenblick!
      Fang Sätze nie mit "Ja, aber..." an sondern mit "Warum nicht?" Das Leben kann so einfach sein wenn wir die intellektuelle Gehirnscheiße mal für einen Augenblick vergessen und unser Herz sprechen lassen! Gib ihnen eine faire Chance!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Danke für deine Zeilen. Genau so sehe ich das im Grunde auch. Wenn die Stelle das nicht so kompliziert machen würde. Man kommt sich wie ein Eindringling behandelt vor. Dabei geht es doch nur um ein bisschen Zeit der Mädels zu zweit. Das die nicht mal ne Stunde alleine im Zimmer sein konnten ohne das dreimal ein Betreuer Kontrolle gemacht hat ist die andere Sache. Von mir aus, sollen ja schauen mit wem die Kinde da erstmal näheren Kontakt haben.
      Das Langfristige lässt sich nicht steuern schon klar. Meine Tochter macht sich eben viele Gedanken und ich möchte ihr gute Antworten geben. Und manches, so sage ich ihr. Muss Sie das Mädel einfach selber fragen. Ich glaube es ist für jedes Kind gut mal andere Tapeten zu sehen, Tierpark oder sonstiges außer der Schule und Einrichtungen. Ich habe aber den Eindruck, es wird teilweise immer noch stark Isoliert und begrenzt. Mein Vater ist ein Heimkind des Ostens, es ist also nicht so, das ich jetzt daher komme und Illusionen habe oder nur Horror Vorstellungen. Ich würde mir gern ein Bild machen so wie es ist. Bzw. Das meiner Tochter ermöglichen. Die Verteidigt ja in der Schule schon so manche die dumm daher reden und wirklich keine Ahnung haben.
      LG
      Ach da muss ich noch los werden, es geht mir nicht um Hirngeschiss. Oder zuviel denken. Eher um andere Gegebenheiten, auf die ich mich versuche ein zu stellen. Ich würde mal sagen, die Suche nach dem gewissen Fingerspitzen Gefühl. Was ist falsch daran. Denn es ist für mich und meine Tochter ein neuer Bereich, und gerade als Vorbild ist es mir Wichtig, das sie nicht besagtes verhalten anderer Schüler und Teile unserer Gesellschaft annimmt. Und es ist nun mal so, Fremdes Gebiet wird über das Verhalten und der Einstellung der Eltern dazu ja angenommen oder nicht. Ich möchte einen guten Weg gehen, und der erste Schritt ist ja gemacht.