Rente für EX Heimkinder der DDR

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      Wenn ich das so lese Frage ich mich wer überhaupt im Heim oder Im JWH war. Denn in solche Heime wurde man gedrillt.
      Das nennt man Kopfwäsche. so wie man nicht wollte gab es Prügel
      oder man musste eine Woche in der Zelle bleiben.
      Erlaubt war nur das Kinder nur einen Tag in der Zelle eingesperrt sein dürfen.
      Was mich nicht umbringt,macht mich stärker.
      Zitat Friedrich Nietsche
      Er ist nun mal sehr impulsiv, der R.Z. Vielleicht rührt da auch der, für mich ebenfalls abstossende, neue Nick her.
      Schnell schießen, ohne aufs Ziel zu achten, geht selbst an den erfahrendsten Managern nicht immer vorbei.
      Womit ich ihn nun wahrlich und wahrhaftig nicht entschuldigen möchte... aber vielleicht ist das ja ein kleiner Denkanstoss, für ihn.
      Warum ich das gerade schreibe weiß ich selber nicht, sollte es mir doch eigentlich sxheixegxx sein..
      Manchmal tut man eben was aus dem Bauchgefühl heraus.



      Bräunsdorf -Treffen 2019
      24. - 26. Mai 2019









      Krumi, Dein Engagement in der Hinsicht mag ja gut gemeint sein, aber wenn man die Box verfolgt, dann kommt es nicht an.
      Das Stinktier fühlt sich durch wahre Worte von Ralf angeschossen, anstatt den Weg der Entschuldigung zu suchen oder sich zu verbessern, wird über Abmeldung nachgedacht.
      Einfach lächerlich.
      Kritik austeilen kann jeder, aber auch einstecken eben nicht jeder. Da fühlt man sich schnell mal auf den Schlips getreten .

      Samuel, so erging es unzähligen Kindern und Jugendlichen. Einfach von zu Hause abgeholt, aus dem Elternhaus entrissen, weil sie anders dachten. Wen wundert es dann, wenn sie ein Verhalten entwickelt haben, womit keiner gerechnet hat. Die Kinder hätten Liebe gebraucht und nicht die Strafen durch Erzieher und Jugendamt.
      LG ilona

      Samuel schrieb:

      Krumi 63 Das ist wohl nicht dein Tag Heute. .


      Unmöglich, sich vorzustellen, dass er seine Tage hat. 8o

      ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen, dass Stinktier tatsächlich hat ernsthaft spalten wollen. Leider kam das m. M. n. so rüber und deshalb habe ich es so geschrieben, wie es oben steht. Bewußt hat er es bestimmt nicht so gemeint, und wenn es unbewußt war/ist - der größte Teil unserer menschlichen Aktivitäten unterliegt dem Unbewußten - dann wäre es ein Fehler, der selbstverständlich geschehen kann und so wie er es nun versucht hat, zu revidieren, würde ich generell empfehlen, bei solchen heiklen Angelegenheiten erst einmal innezuhalten und sich genau zu überlegen, wie die Sätze bei jenen aufgefaßt werden könnten, die sie lesen.

      Ich z. Bsp. muss mich auch gar nicht dafür rechtfertigen, dort wo ich war, gewesen zu sein. Seinerzeit als Kind dachte ich zwar, ich wäre zurecht dort, doch im Laufe meiner späteren Aufarbeitung wurde mir klar, dass es eben doch nicht rechtens war. Ob man das versteht, was ich hier bewußt versuche darzustellen, entzieht sich meiner Kenntnis, aber für eine Rente würde es wohl doch nicht reichen. Dazu müßte man selbst aktiv werden, ich sehe aber für mich keinen Anlaß, obwohl es wahrlich auch keine leichte Zeit dort war, wo ich war und es trifft, @Samuel selbstverständlich zu, dass es in solchen Heimen eine Art Drill gab. Das war alles andere als angenehm. Wer weiß das nicht?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Stern“ ()

      Ich stimme mit Stinki zwar auch nicht überein, aber gelegentlich macht es mehr Sinn sich mit den Inhalten auseinander zu setzen, als gleich bei einer anderen Ansicht über einen Menschen herzufallen.

      Ich nehme einmal zu dem Thema „Regeln“ Stellung und denke das gilt sowohl für Ost und West.
      Regeln sind wichtig und bestimmen das soziale Miteinander, also sind erst einmal nicht verkehrt. Dann muss man sich aber damit auseinander setzen ob jene Regeln, die es in den Heimen gab einen Sinn machten und was die Ziele dieser Regeln waren.

      Zunächst braucht man sicherlich keine Unterschiede in der Begründung für eine Heimeinweisung machen, weil man in dem Alter der Einweisung noch nicht strafmündig war und das macht Sinn. Ob Klauen oder Handgreiflichkeiten-sollten schon hinterfragt werden- was die Ursachen sind und auch geeignete Mittel einsetzen und die liegen erst einmal darin, zu erfragen was die Motive dieser oder anderen Handlungen sind und es ist ein Prozess hier Einsicht zu vermitteln. Aber auf keinen Fall sollte ein Jugendlicher deswegen mit der schwarzen Pädagogik behandelt werden und genau das ist passiert.

      Regeln waren nicht auf Einsicht irgendeines Verhalten ausgerichtet, sondern bestanden darin absoluten Gehorsam zu verlangen in einer Art von Drill der niemals zu irgendwelcher Einsicht führt. Hat man sich im Heim nicht so verhalten wie es der Drillmaster verlangte wurde man öffentlich bloßgestellt und oft wurde auch die Gruppe gegen eine einzelne Person vom Drillmaster aufgehetzt, also eine scheinbare Disziplinierung die lediglich auf Demütigung hinauslief. Bei Strafen Jemanden im Bunker einsperren ist keine Regel sondern wird als Folter gesehen. Also es gibt in den scheinbaren Regeln kein Verstehen, sondern diese Form der schwarzen Pädagogik war ausgelegt Jugendliche zu „Brechen“ und das mit der Brechtstange d.h. Gewalt sowohl psychisch als auch physisch.

      Ich habe einmal darüber nachgedacht, ob ich aus meinen Erfahrungen irgend eine Regel in dem Heim erkennen konnte, die sinnhaft war und das einzige was mir einfiel, feste Uhrzeiten der Mahlzeiten, ansonsten war jede Maßnahme, jede Regel im Heim sinnentleert, darauf abzielend junge Menschen zu bestrafen, zu demütigen und zu verhindern, dass der Jugendliche seine freie Meinung äußert und auch im Alltag etwas leben kann was man selbstbestimmt nennt.
      Das System war falsch und es wäre unlogisch zu denken, dass es in einem falschen System irgend etwas Sinnvolles gibt, ganz im Gegenteil durch die absolute Macht der Erzieher, die sich jeglicher Kontrolle entziehen konnten, artete das Ganze dann auch noch in verbrecherische Handlungen der Erzieher aus.

      Unter dem Aspekt "Gruppe" hat man in diesem Heimen nichts aber auch gar nichts Gescheites gelernt. Man durfte nicht miteinander sprechen und oft hetzten die Erzieher uns gegeneinander auf. Schlimm war auch, die Kollektivstrafe udn na klar war man da gelegentlich stinksauer auf den vermeintlichen Verursacher.

      Manchmal glaube ich wir leben einen kleinen Teil hier weiter fort, in dem wir uns nicht die Mühe machen den Anderen zu verstehen, sondern gleich mal übereinander herfallen. Damit kennen wir uns aus das haben wir im Heim gelernt- den Anderen unseren Heimkameraden- nicht als "Leidensgenossen" zu sehen, keine Chance und so gab es dann auch keine Solidarität untereinander. Natürlich war das beabsichtigt, denn Solidarität hätte uns stark gemacht und ganz sicher zu Aufständen geführt und Freundschaften waren sowieso verboten.
      Die wirkliche Frage ist doch eine ganze andere....

      Recht, ist immer Instrument der Herrschenden. Von daher sinnlos darüber zu Streiten was Recht und Unrecht..

      Wie wollte man Sozialismus aufbauen, wen man bei Kindern schon zu solchen Mitteln greifen musste ?
      Das sich das verselbständigt hatte und mit Sozialismus immer weniger zu tun hatte, das kann wohl niemand bestreiten, trotz aller guten Absichten .
      Bewusstsein, das wird nicht angeboren, sondern nur die Voraussetzung dafür , Bewusstsein von Individuen ensteht zwischen Leben/Zeit und Interaktion mit der Umwelt die das Individuum umgibt. Bewusstsein spiegelt immer auch die Umwelt wieder und die Werte natürlich die in dieser Bestand haben..
      Ich würde mich selber als Linker sehen, aber ich muss klar sagen, so viel Verbohrtheit wie Unter "Linken" zu finden ist, sprengt meinen Verstand..
      Sicher waren die Heime in einer DDR nicht so extrem wie im Westen wo Sie private Eigentumsformen oft zugehörten ..
      Aber man soll nicht vergessen was der Sozialismus auch versprochen hatte, man war angetreten um diese Welt menschlicher zu machen, und das kann ich heute rückblickend bei der Beurteilung im Historischen Kontext nicht einfach ausblenden. Vertrauen wurde in einer DDR viel mehr enttäuscht als bei den Kindern in der BRD, weil Wir in der Schule ganz andere Werte vermitteln bekommen haben..
      Hallo zusammen. Das Gespräch ist heute sehr gut verlaufen.Ich meine mit dem Fond für Heimkinder.Da ich alle unterlagen und die zeit Zeugen hatte bekomme ich 20000 Euro.
      Ich musste auch erfahren das viele Betrüger die nicht Im Heim waren nun das Geld zurück zahlen müssen. Das finde ich toll.
      Was mich nicht umbringt,macht mich stärker.
      Zitat Friedrich Nietsche

      Samuel schrieb:

      Hallo zusammen. Das Gespräch ist heute sehr gut verlaufen.Ich meine mit dem Fond für Heimkinder.Da ich alle unterlagen und die zeit Zeugen hatte bekomme ich 20000 Euro.
      Ich musste auch erfahren das viele Betrüger die nicht Im Heim waren nun das Geld zurück zahlen müssen. Das finde ich toll.

      Das wundert mich jetzt echt, aber vielleicht bin ich zu blond, das zu verstehen ?
      Wie kann es denn angehen, dass Ehemalige Geld erhalten haben, die nicht im Heim oder Werkhof waren?
      Es gibt doch diese Schlüssigkeitsprüfung, die ewig gedauert hat. Ich hätte Teilfacharbeiter und meinen SV-Ausweis eingereicht. Trotzdem würde ewig geprüft.
      Wenn jemand das Geld zu Unrecht erhalten hat, ist es jedoch logisch, das zurück zu verlangen.
      LG ilona

      Phönix schrieb:

      Samuel schrieb:

      Da ich alle unterlagen und die zeit Zeugen hatte bekomme ich 20000 Euro.


      na da kannste dir ja gratulieren :)
      das du als **einziger* 20 mille bekommen hast
      und die anderen 10 mille trotz vollständigen unterlagen und zeitzeugen.

      Kinderheim und die Zeit im JWH wird berechnet. Deswegen ist das so hoch.Weil ich dort als Kind arbeiten musste, Und die Zeit meiner Lehre als Möbeltischler. 36 Monate mal 300 Euro. plus Kinderarbeit. Nun weißt du was ich meine. LG Samuel.
      Was mich nicht umbringt,macht mich stärker.
      Zitat Friedrich Nietsche

      Stern schrieb:

      :hutab: Das ist ja ordentlich. Was wirst du eigentlich damit machen, wenn ich meine Neugierde stillen darf. :whistling:

      Meine Wohnung neu Einrichten und mit meine Kitz in den Urlaub fahren. Die anderen 10000.weiß ich noch nicht. Mann muss ja nicht gleich alles verpulfern. ich habe deine Frage übersehen. Wo die Geschichte mit dem Fond auf kam ist das passiert . Dann wurde das Geld mit dem Glauben ausgezahlt bis man dahinter kam. weil viele angeblich keine Unterlagen hatten. Das ist aber dann mit der Zeit aufgefallen und dann kam die richtige Prüfung.
      Was mich nicht umbringt,macht mich stärker.
      Zitat Friedrich Nietsche

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