Es geht wohl nur ums Geld ?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Es geht wohl nur ums Geld ?

      Moin Moin. Ich bin neu hier im Forum. Meine Frau und ich sind geschockt wie in unserem schönen Land über Schicksale von Heimkindern entschieden wird ! Alles begann im Februar diesen Jahres. 15 Jahre lang hatten meine Frau und ich vergeblich versucht eigene Kinder zu bekommen. Künstliche Befruchtung, 2 Fehlgeburten, seelischer Ausnahmezustand vom finanziellen Aufwand ganz zu schweigen. Der Kinderwunsch blieb unerfüllt. Wir entschlossen uns dann Pflegeeltern zu werden. Wieder zogen 2 Jahre ins Land. Dann endlich der erlösende Anruf vom Jugendamt in Segeberg. Man hätte es in 9 jähriges Mädchen für uns. Es lebt seit 4 Jahren in einem Heim in Rendsburg. Es konnte leider nicht bei seiner leiblichen Mutter aufwachsen. Seit November 2016 gab es Kontakt zwischen dem Jugendamt Segeberg und der Erziehungsstelle in Rendsburg. Im Februar erfuhren wir dann davon. Wir waren so glücklich. Es sollten 3 Anbahnungen stattfinden damit Celina und kennen lernen kann. Doch nun kommt das unfassbare ! Diese Anbahnungen wurden immer wieder vom Kinderheim blockiert und der eigentliche geplante Umsiedlungstermin rückte immer näher. Am 6.4.17 sollte Celina zu uns kommen. Doch es kam anders. Eine Woche vorher hat die Erziehungsstelle einen Antrag gestellt auf Verbleib des Kindes. Wir waren geschockt ! Am 6.4.17 wurde der Fall vor Gericht verhandelt. Der Richter entschied auf Verbleib des Kindes im Heim. Nun soll ein Gutachter entscheiden in wie weit das Kind sozial im Heim integriert ist. Das Ergebnis wird wohl ziemlich eindeutig ausfallen, da uns ja jeglicher Kontakt zum Kind von Rendsburg aus blockiert wurde. Wie soll ein 9 jähriges Kind entscheiden wenn ihm die Alternative genommen wird. Warum wartet man mit dem Antrag auf Verbleib bis kurz vor Schluss ? Wo bleibt die Menschlichkeit ? Das Kinderzimmer war fertig eingerichtet,selbst die Kinderzahnpasta stand im Bad. Wir können es nicht fassen. Es geht doch um das Wohl des Kindes ! Ich bin der Meinung das es der Erziehungsstelle in Rendsburg nie um das Kind ging sondern nur aus finanziellen Interessen so gehandelt hat. Wie wir erfuhren hat die Erziehungsstelle in Rendsburg ja schon beim ersten Kontakt mit dem Jugendamt in Segeberg gleich eine Anwältin mit ins Boot geholt. Für uns unfassbar, das anscheinend finanzielle Gründe mehr Wert sind als ein eventuell glückliches Kind. Denn welches Kind würde nicht lieber bei einer Familie aufwachsen als im Heim ! Ich hoffe das dieses Schicksal anderen Pflegeeltern erspart bleibt, es tut verdammt weh. Mit freundlichen Grüßen, Alexander Will.

      Hobelix schrieb:

      Wie soll ein 9 jähriges Kind entscheiden wenn ihm die Alternative genommen wird.


      Hallo Hobelix,
      erst einmal Respekt, dass Ihr nicht so schnell aufgebt! ...und ich hoffe für euch und für Celina, dass ihr doch noch zueinander finden könnt. Vielleicht würden euch in dieser Angelegenheit tatsächlich die öffentlichen Medien weiterhelfen?
      Aber das könnte u. U. auch widerum dauerhaften Schaden für einen Beziehungsaufbau bringen, da die Kleine euch noch nicht einmal kennenlernen konnte?!?
      Deine Frage ist aus meiner Sicht rel. schwer zu beantworten, denn nach meinen Erfahrungen kann man das auch mit 12 noch nicht wirklich entscheiden. Ich kam mit 8 Jahren in meine erste Pflegefamilie. Man fragte mich wohl auch, aber was kann man mit 8 Jahren schon entscheiden, wusste ich doch gar nicht, was da auf mich zukommt. Ich kannte ja kaum etwas anderes, als ein Kinderheim oder alleine zu sein weil, die Mutter fast nie zu Hause war, wir uns quasi selbst versorgen mussten. Es gab nicht mal eine vorheriges Kennenlernen der Pflegeeltern. Kurzes Vorsprechen im Büro mit Direx und den künftigen PE, emhr nicht. Dann ging es schon kurz danach mit meinem 3 Jahre älteren Bruder dahin. Nach einem halben Jahr oder so wurden wir dort getrennt, weil "er so schwierig war". 8|:

      Hobelix schrieb:

      Am 6.4.17 sollte Celina zu uns kommen. Doch es kam anders. Eine Woche vorher hat die Erziehungsstelle einen Antrag gestellt auf Verbleib des Kindes. Wir waren geschockt ! Am 6.4.17 wurde der Fall vor Gericht verhandelt. Der Richter entschied auf Verbleib des Kindes im Heim.

      Dazu muss es ja eine/mehrere Begründung/-en geben, warum so entschieden wurde. Weil einfach nur "anordnen" gibt es eigentlich nicht. Wie war denn diese Begründung für das Urteil und wie die Grundlage für deren Antrag der Erziehungsstelle?


      Lust auf Infos, Kreatives, Kulturelles, dann klick mich
      oder einfach nur entspannt ein paar Spiele
      (derzeit 5162 Spiele) spielen, dann klick hier

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mandy“ ()

      Ich schließe mich dem Statement von Egon an, diesen elenden und gierigen Krämerseelen waren und sind Kinder scheißegal, es geht nur um Kohle oder um verstaubte Ideologien aus den 40er/50iger Jahren. Wenn dann noch irgendeine kirchliche Institution dazu kommt, kann sich das betroffene Kind einen einigermaßen normalen Lebensweg abschminken. Stimmt, die lernen nix dazu...ich könnte kotzen! <X
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      ich persöhnlich habe 2 pärrchen kennengelernt die auch keine kinder bekommen die haben sogar 3 kinder und haben mir gesagt
      es ist gut das wir keine bekommen mit den 3 pflegekindern haben
      sie ihr haus finaziert und einen nagel neuen vw t 5 ich habe die
      alte angespuckt und ihr gesagt das sie und ihr kerl nur auf kohle
      aus sind sie hat sich verpisst und ihr kerl kam zu mir und meint
      was ich da gemacht habe ich wollte ihm eine klatschen hab mich
      aber gebremst waren zu viele zeugen auf der baustellen wo sie ihr haus hin bauen wollten wo termine für den beton gewesen sind
      habe meine 4 mann zusammen gerufen und die baustelle verlassen und dem kerl gesagt heute abend komme ich und hole geld für unsere arbeit er meinte nein wir müssen noch fertig machen ich sagte wir sind fertig mit euch das geld gab es abends alles in bar ich sagte ihm er solle mich meiden wäre besser

      M FRANZ WAGLE schrieb:

      es ist gut das wir keine bekommen mit den 3 pflegekindern haben
      sie ihr haus finaziert und einen nagel neuen vw t 5 ich habe die
      alte angespuckt und ihr gesagt das sie und ihr kerl nur auf kohle...

      Oha, ich glaube da hätte ich mich auch vergessen!
      Sowas ist einfach unglaublich, aber ich kenne aus meinem privaten Umfeld auch jemanden, der sein eigenes Kind, weil es leider behindert zur Welt kam, in eine Pflegefmilie geben musste. Das war sehr hart, aber nur auf diese Weise bekommt ihr Kind das, was sie alleine im Leben hätte nie erreichen können. Traurig, aber so arbeiten unsere deutschen Behörden "zum Wohle unserer Kinder"! Ihr Kind bekommt in dr Pflegefamilie alles an Therapien, welche ihr damals versagt wurden. Das versteh mal einer. Bloß gut, die Pflegefamilie liebt ihr Kind, wie ihr Eigenes. Anders hätte sie es, als Mama nicht ertragen können. In solchen Sachen kommt man echt aus dem <X nicht mehr raus!


      Lust auf Infos, Kreatives, Kulturelles, dann klick mich
      oder einfach nur entspannt ein paar Spiele
      (derzeit 5162 Spiele) spielen, dann klick hier

      Hobelix schrieb:

      Es geht doch um das Wohl des Kindes !


      Für uns Otto-Normal-Verbraucher sicherlich und als Vater oder Mutter selbstverständlich.

      Hobelix schrieb:

      Ich bin der Meinung das es der Erziehungsstelle in Rendsburg nie um das Kind ging sondern nur aus finanziellen Interessen so gehandelt hat. Wie wir erfuhren hat die Erziehungsstelle in Rendsburg ja schon beim ersten Kontakt mit dem Jugendamt in Segeberg gleich eine Anwältin mit ins Boot geholt.


      Wie oft muss man solch verqueren Geschichten lesen oder in Magazinen der öffentlich-rechlichen RFA - da könnte ich so manches Mal dahergehen und den Leuten eins in die Goschen geben X(

      Hobelix schrieb:

      Ich hoffe das dieses Schicksal anderen Pflegeeltern erspart bleibt, es tut verdammt weh


      Das kann ich gut nachvollziehen - habe es in früheren Jahren mal in der entfernten Verwandschaft ähnlich mitbekommen.

      Egon schrieb:

      Die meisten Jugendämter haben bis heute nichts dazu gelernt.es ist und bleibt ein Pack.Jedes Heimkind bringt den Heimen Bares und danach handelt dieses Dreck-spack bis heute.


      Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können.

      Mandy schrieb:

      Ich kam mit 8 Jahren in meine erste Pflegefamilie. Man fragte mich wohl auch, aber was kann man mit 8 Jahren schon entscheiden, wusste ich doch gar nicht, was da auf mich zukommt.


      Es gibt wohl so manche Geschichte, wo man sich im Nachgang fragen muss, was ist da wo schiefgelaufen.

      Ich sollte mit knapp fünf Jahren adoptiert werden - hatte wenige Male die Familie besuchen müssen - ja müssen - ich habe mich dort nicht wohlgefühlt - der Mann war damals gefühlte 60 Jahre, klein, dicklich und irgendwie ekelig, die Frau auch nicht viel jünger aber mit einer ständigen Überfürsorge (aus heutiger Sicht immer noch abstoßend wirkend): bei der 1. Übernachtung habe ich solange gebrüllt, bis sie mich nachts wieder ins Heim zurück brachten, bei der 2. habe ich mich schon vorher gewehrt, weil ich wiederum in einem überhitzten Bett mit Federdecke schlafen sollte und das natürlich nicht wollte.

      Jedes Mal, wenn die auftauchten, bin ich untergetaucht - ich wollte da nicht hin. Wäre der Mann nicht wochenspäter einer Fischgräte zum Opfer gefallen, wer weiß, was mir da geblüht hätte.

      Viel später habe ich dann erfahren, dass meine Mutter der bereits zugestimmten Adoption widersprochen hatte und monatlich noch eins (oder auch viel) auf die fälligen Zahlungen für die Unterbringung legen wollte, damit ich im Heim blieb und jedwede weitere Adoptionsanfragen damit wohl im Keim erstickte..

      Mandy schrieb:

      Weil einfach nur "anordnen" gibt es eigentlich nicht.


      Ooch da gibts aber genug belegbare Geschichten, wo's mit "einfach nur anordnen" ganz gut geklappt hat.

      M FRANZ WAGLE schrieb:

      mit den 3 pflegekindern haben
      sie ihr haus finaziert und einen nagel neuen vw t 5


      Schau dir die Geschichte und die auch dahinter an - da weißte dann echt nicht mehr, was wichtiger ist: Kindeswohl oder Gefälligkeits-Arbeiten mit und für das zuständige Sozialdezernat.

      stern.de/panorama/stern-crime/…-von-chantal-3522982.html

      stern.de/panorama/stern-crime/…-an-methadon-3525460.html
      Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht. Oskar Wilde

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „louise laaser“ ()

      Der Opppa und ich - wir wollten auch ein Kind adoptieren, weil wir keine eigenen bekommen konnten.

      Alleine schon die Anfrage zog einen Rattenschwanz nach sich, den wir nicht erwartet hatten. Das ging los mit - alle wollen nur Babys - bis dahin, dass man Auskunft zu unseren Sexualpraktiken haben wollte. Das ging uns dann doch zu weit, zumal schon deshalb Vorurteile aufgrund meiner Heimunterbringung bestanden haben. Wir haben darauf verzichtet, uns vor Gericht zu treffen - ich muss auch zugeben, dass wir nicht den Nerv dazu hatten.

      Nein Babys wollten wir nicht unbedingt, es hätte auch ein größeres Kind zu uns kommen dürfen. Ein eigenes Zimmer hätte es auch gehabt und was sonst noch dazugehört. Uns war natürlich auch klar, dass irgendwann die Frage nach leiblichen Eltern gekommen wäre, aber wer weiß schon, ob mit eigenen Kindern alles glatt gelaufen wäre.

      Auch wissen wir nicht, wer letztlich unter unserer Entscheidung zu leiden hatte, aber das Jugendamt war uns gegenüber derart unverschämt, das wollten wir dann doch nicht mitmachen.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Für das Kind hat es uns wirklich leid getan, aber es gab eigentlich so vieles, womit man nicht einverstanden war. Hätten wir eigene Kinder gehabt, kein Hahn hätte danach gekräht.

      Mein Eindruck war - auch im Nachhinein - es ging erst einmal um das Ausloten von Grenzen. Auch werde ich den Verdacht nicht los, dass es ehr darum geht, sich selbst zu schützen.

      Wir wollten kein Geld mit dem Kind verdienen, wir wollten einem Kind ein zu Hause geben. Das schien aber nicht genug zu sein.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Scheussliche Zustaende bei euch in Deutschland.Die Presse wuerde bei uns auf so etwas mit Freude springen um das Heim blos zu stellen,eben auch wenn es nur aus Sensation ist.Die Leute von dem Amt bei euch brauchen sich warscheinlich nicht vor dem Gesetz fuerchten.Bei uns werden sie wenn sie ihre Flichten versagen nicht nur gefeuert sondern auch krimminell belangt.Meine aelteste Tochter ist die Leiterin einer solchen Organisation die Vertraege mit dem Jugendamt,der Kinder Wellfare,dem Jugend Gericht usw hat.Sierepresentiert Kinder im Gericht gegen ihre Eltern und Adoptive Eltern und wenn moeglich auch gegen den Staat,alles zum Wohl des Kines.Wenn ich ihr manche eurer Kommentare uebersetze sagd sie mir nur das sich die Deuschen auch nach der Nazi Zeit nicht geendert haben wenn es zu der Aufbewahrung von Kindern beim Staat kommt

      sailor schrieb:

      Scheussliche Zustaende bei euch in Deutschland.Die Presse wuerde bei uns auf so etwas mit Freude springen um das Heim blos zu stellen,eben auch wenn es nur aus Sensation ist.


      In der Zwischenzeit ist es auch hier so, dass Missstände angeprangert werden - leider aber eben auch genauso, wie du schreibst: "um das Heim bloß zu stellen,eben auch wenn es nur aus Sensation ist" , weil sehr häufig ungesicherte Informationen viel zu früh an die meistens eher unseriösen Medien gebracht werden.

      sailor schrieb:

      Die Leute von dem Amt bei euch brauchen sich warscheinlich nicht vor dem Gesetz fuerchten.


      Das ist auch heute nicht mehr sicher, derzeit läuft ein Prozess gegen ein Jugendamtsmitarbeiterin,der vorgeworfen wird, den Tod eines Kindes (allerdings in häuslicher Umgebung) nicht verhindert zu haben, weil sie die prekäre Situation garnicht, zumindest aber völlig falsch eingeschätzt habe.

      sailor schrieb:

      Wenn ich ihr manche eurer Kommentare uebersetze sagd sie mir nur das sich die Deuschen auch nach der Nazi Zeit nicht geendert haben wenn es zu der Aufbewahrung von Kindern beim Staat kommt


      Da hast du leider ansatzweise sehr recht.
      Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht. Oskar Wilde

      Hobelix schrieb:

      Moin Moin. Ich bin neu hier im Forum. Meine Frau und ich sind geschockt wie in unserem schönen Land über Schicksale von Heimkindern entschieden wird ! Alles begann im Februar diesen Jahres. 15 Jahre lang hatten meine Frau und ich vergeblich versucht eigene Kinder zu bekommen. Künstliche Befruchtung, 2 Fehlgeburten, seelischer Ausnahmezustand vom finanziellen Aufwand ganz zu schweigen. Der Kinderwunsch blieb unerfüllt. Wir entschlossen uns dann Pflegeeltern zu werden. Wieder zogen 2 Jahre ins Land. Dann endlich der erlösende Anruf vom Jugendamt in Segeberg. Man hätte es in 9 jähriges Mädchen für uns. Es lebt seit 4 Jahren in einem Heim in Rendsburg. Es konnte leider nicht bei seiner leiblichen Mutter aufwachsen. Seit November 2016 gab es Kontakt zwischen dem Jugendamt Segeberg und der Erziehungsstelle in Rendsburg. Im Februar erfuhren wir dann davon. Wir waren so glücklich. Es sollten 3 Anbahnungen stattfinden damit Celina und kennen lernen kann. Doch nun kommt das unfassbare ! Diese Anbahnungen wurden immer wieder vom Kinderheim blockiert und der eigentliche geplante Umsiedlungstermin rückte immer näher. Am 6.4.17 sollte Celina zu uns kommen. Doch es kam anders. Eine Woche vorher hat die Erziehungsstelle einen Antrag gestellt auf Verbleib des Kindes. Wir waren geschockt ! Am 6.4.17 wurde der Fall vor Gericht verhandelt. Der Richter entschied auf Verbleib des Kindes im Heim. Nun soll ein Gutachter entscheiden in wie weit das Kind sozial im Heim integriert ist. Das Ergebnis wird wohl ziemlich eindeutig ausfallen, da uns ja jeglicher Kontakt zum Kind von Rendsburg aus blockiert wurde. Wie soll ein 9 jähriges Kind entscheiden wenn ihm die Alternative genommen wird. Warum wartet man mit dem Antrag auf Verbleib bis kurz vor Schluss ? Wo bleibt die Menschlichkeit ? Das Kinderzimmer war fertig eingerichtet,selbst die Kinderzahnpasta stand im Bad. Wir können es nicht fassen. Es geht doch um das Wohl des Kindes ! Ich bin der Meinung das es der Erziehungsstelle in Rendsburg nie um das Kind ging sondern nur aus finanziellen Interessen so gehandelt hat. Wie wir erfuhren hat die Erziehungsstelle in Rendsburg ja schon beim ersten Kontakt mit dem Jugendamt in Segeberg gleich eine Anwältin mit ins Boot geholt. Für uns unfassbar, das anscheinend finanzielle Gründe mehr Wert sind als ein eventuell glückliches Kind. Denn welches Kind würde nicht lieber bei einer Familie aufwachsen als im Heim ! Ich hoffe das dieses Schicksal anderen Pflegeeltern erspart bleibt, es tut verdammt weh. Mit freundlichen Grüßen, Alexander Will.


      Was mir an der Geschichte fehlt; ist der Kontakt zur Einrichtung , den ihr gehabt haben müßt.
      Auf Grund dessen nehme ich mal an, dass es zu keiner Vermittlung kam.

      Störend sind Beiträge die gleich, mit nur einem kleinen teil von Infos, über die diversen Einrichtungen herzieht.
      Verallgemeinerne Postings bis hin zu ........^^
      Ansonsten einfach mal Namen, Einrichtungen, Pflegefamilien bennen die nachweislich, beweisbar, Erziehung nur des Geldes wegen tun.
      :mumie: Auf dieser Welt erreichst Du nicht das was Du willst; Du erreichst nur das was Du musst. R. B.

      Gefährlich sind Weltanschauungen von Menschen die die Welt nicht angeschaut haben.
      Meine Persönliche Meinung ist die,dass das Heim eine gewisse anzahl Plätze hat die Belegt sein müssen.Es geht um eins,es geht um Geld.Das Heim ist für eine anzahl Kinder Ausgelegt und die müssen es sein.Ich finde es auch Wiederlich,wenn sich Familien Bereit finden ein Kind Aufzunehmen und die Ämter Mauern.Ich höre da gar nicht mehr hin wenn die Ämter Klagen das sich keine Pflegeeltern melden.ist alles Getue.Ich würde nicht so hart mit den Ämtern ins Gericht gehen wie Egon, aber wenn es Menschen gibt die gerne ein Kind annehmen wollen,steht dem doch nichts im Wege.
      Naja Marbot..
      Einiges steht dem vielleicht nicht im Wege, aber dennoch voraus. Damit meine ich die eindringliche Prüfung zur Eignung als “Pflegeeltern“.
      Wie wir hier oft lesen, und viele von uns am Leibe spüren mussten, ist dieses besondere Eltern sein doch etwas ganz anderes, verlangt einiges mehr an Geduld und Zuneigung dem “fremden“ Kinde gegenüber.
      Womit ich nicht unterstellen möchte, das Hobelix dazu nicht in der Lage sei.
      Das Verhalten von dem/den zuständigen Jugenamt/ämtern, lässt aber immer noch - und damit gebe ich den Kritikern recht - viel zu wünschen übrig.