Antrag Heimkinder DDR Fonds

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      Antrag Heimkinder DDR Fonds

      Hallo an alle!!! Ich bin der Nic aus Magdeburg! Ich bin neu hier in dieser Gruppe und es wäre schön, wenn ihr mir helfen könntet!
      Ich habe leider erst jetzt erfahren, das es Anträge für Heimkinder aus der DDR gab, wo ja die Frist bis 31.12.2014 war. Es sagten auch schon viele, das ich nicht gegen ankommen werde.Ich weis aber auch das es mehren Leuten so geht wie mir, die darüber keine Informationen hatten. Deshalb meine Frage, habt ihr für mich Tipps Ideen, was man machen könnte um auch anderen zu helfen, die dasselbe Problem haben? Ich wäre euch über jede Info sehr dankbar
      Kann man leider wirklich nichts machen. Auch ein sogenannte Wiedereinsetzung ist nicht mehr möglich.

      Es gibt in Sachsen-Anhalt aber die Möglichkeit, für Aufenthalte in Spezialheimen (Jugendwerkhof, Spezialkinderheim, Sonderheimkombinat) und Durchgangsheimen rehabilitiert zu werden. Dazu muss aber die Einweisung ins Heim damals von einer Behörde in den Bezirken Magdeburg oder Halle angeordnet worden sein.

      Näheres hier: Achtung! Rehabilitierung für Bezirke Halle und Magdeburg

      Grüße

      Benutzer2017
      hallo nic md,

      erst mal willkommen im Forum. =)
      Hier ein Link zum Thema - Rehabilitation -.
      Antrag auf strafrechtliche Rehabilitation

      Vielleicht kann noch jemand
      etwas zum - Opferentschädigungsgesetz -
      beifügen.

      MfG Hewago
      ___________________________________________________________


      Für die Jugend: - EHRET DAS ALTER, DENN ES IST EURE ZUKUNFT
      Für die Alten: - ACHTET DIE JUGEND, DENN ES WAR EURE VERGANGENHEIT
      Ansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz bestehen für Schäden, die bis 1990 erlitten wurden nur unter folgenden Voraussetzungen (§ 1, § 10a Absatz 1 Satz 2):
      • vorsätzlicher rechtswidriger tätlicher Angriff im Heim (oder vorsätzliche Beibringung von Gift im Heim oder Herbeiführung einer Gefahr für Leib und Leben durch ein mit gemeingefährlichen Mitteln begangenes Verbrechen). Die in Klammern stehen Varianten kommen wohl kaum in Betracht und
      • durch diese Tat entstandene (nachgewiesene) gesundgeheitliche Schädigung und
      • Schwerbeschädigung allein in Folge dieser Schädigung und
      • Bedürftigkeit (und Wohnsitz in der Bundesrepublik).
      Aber wie gesagt, das Strafrechtliche Rehabilitierungsgesetz könnte in Frage kommen. Am besten den Dr. Laßleben von der Aufarbeitungsbehörde in Magdeburg anrufen, der kann weiterhelfen: aufarbeitung.sachsen-anhalt.de…d-beratungssprechstunden/

      Grüße

      Benutzer2017

      Benutzer2017 schrieb:

      Kann man leider wirklich nichts machen. Auch ein sogenannte Wiedereinsetzung ist nicht mehr möglich.

      Es gibt in Sachsen-Anhalt aber die Möglichkeit, für Aufenthalte in Spezialheimen (Jugendwerkhof, Spezialkinderheim, Sonderheimkombinat) und Durchgangsheimen rehabilitiert zu werden. Dazu muss aber die Einweisung ins Heim damals von einer Behörde in den Bezirken Magdeburg oder Halle angeordnet worden sein.

      Näheres hier: Achtung! Rehabilitierung für Bezirke Halle und Magdeburg

      Grüße

      Benutzer2017








      Ich wurde eingwiesen ins Heim Mittweida, es kam damals vom Jugendamt, ohne das meine Eltern davon wussten....
      Mittweida war ein Spezialkinderheim, ab 1988 mit Jugendwerkhofgruppe. Da könnte man ohne Weiteres eine Rehabilitierung beantragen. Welches Jugendamt hat denn die Einweisung angeordnet? Gibt es noch den Einweisungsbeschluss oder andere Dokumente über den Heimaufenthalt?

      Grüße

      Benutzer2017

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Benutzer2017“ ()

      ralf schrieb:

      In kurzer Form möchte ich euch deutlich machen, was definitiv die grundsätzliche Sachlage bei den Fonds West/Ost ist.

      Entsprechend der momentanen Entwicklung bei der Antragstellung auf Rentenersatzleistungen, wie auch materille Hilfen aus beiden Fonds, ist absehbar, dass beide Fonds finanziell nicht mehr belastbar sind.

      Das trifft für den Fonds Ost, Stichtag 01.12.2013, sofort zu, der Fonds West verfügt noch über Reserven, wobei sich abzeichnet, dass eine ähnliche Tendenz wie beim Fonds Ost, ab Ende 2014 eintritt.

      Inzwischen seid Ihr aus verschiedenen Nachrichten über diese Tatsachen bereits informiert. Ihr seid auch darüber informiert, dass bestimmte politische Aktivitäten veranlasst wurden, die Ursachen zu klären und die Antworten darauf zu geben, wie es mit dem Versprechen der Politik, gegenüber den Heimkindern West/Ost, dass nämlich eine Hilfe für alle Heimkinder beider deutscher Staaten zu gewährleisten ist, weiter geht.

      Ich kann allen Heimkindern versichern, dass ich persönlich emotional hochgradig betroffen bin, dass die Zahlungsverpflichtung aus dem Fonds Ost bereits nach 1,5 Jahren als erschöpft betrachtet wird, gerade auch deswegen, weil ich bereits am 27.06.2012, über diesen möglicherweise eintretenden Zustand, den Deutschen Bundestag informiert hatte.

      Ich kann allen Heimkindern versichern, dass unser gemeinsam fungierender Ombudsmann diesen Zustand nicht hinnehmen wird und gemeinsam mit mir, bei allen politischen Verantwortungsträgern, intervenieren wird.

      Für eine gehaltvolle Intervention bei allen Verantwortungsträgern bereiten wir geeignete Schritte vor.

      Was wichtig für den entsprechenden Sachvortrag und auch die Begründung gegenüber dem politischen Verantwortungsträgern ist, verbleibt natürlich bei allen Betroffenen der Heimerziehung in West und Ost, nämlich, dass sie sich trotz aller Vorbehalte und aller möglicher Hindernisse, alle Betroffenen der Heimerziehung bei ihren Anlauf-und Beratungsstellen melden.

      Die Beratungsstellen, die Geschäftsstelle und der Lenkungsausschuss müssen bis Mitte Januar 2014 den Ministern der einzelnen Länder eine mögliche Entwicklung über die absehbare Inanspruchnahme der Fonds vorlegen. Daraus wird sich tendenziös ergeben, welche finanziellen Mittel der Bund und die Länder für die Leistungsfähigkeit der Fonds bereitstellen müssen.

      Auch deswegen bereitstellen müssen, damit das politische Versprechen an uns Heimkinder erfüllt wird.

      In diesem Sinne bitte ich euch Alle, ruft alle Betroffenen auf, helft, insoweit es euch möglich ist, dass andere Betroffene den Weg zur Beratung finden.

      Beachtet dabei, jeder Antrag der schriftlich eingereicht ist, ob per Mail, oder Fax, jeder Antrag der formuliert und glaubhaft gestellt wurde, zählt als eingegangen. Behaltet die Mailnotiz, legt die schriftlichen Anträge per Einschreiben vor.

      Warum???

      Liegen am 15.01.2014, der Ministerkonferenz, nur 15 Anträge vor, die überhaupt bearbeitet werden müssen, ist die Geschichte der beiden Fonds besiegelt.

      Liegen der Ministerkonferenz 50.000 Anträge vor, bedeutet diese Zahl der Eingänge, dass absehbar ein neues Konzept für beide Fonds her muss und was viel wichtiger ist, es bedeutet, dass beide Fonds finanziell aufgestockt, oder in anderer Form erweitert werden müssen.

      Ich kann alle Heimkinder nur bitten, auch wenn es nur drei Zeilen sind, schreibt an eure Beratungsstelle einen Antrag auf Zuwendungen von materiellen Hilfen aus dem Fonds.

      Ich stehe mit meiner Person dafür ein, dass ich ein erweitertes Unrecht an uns Heimkindern nicht hinnehmen werde. Ich stehe dafür ein, dass mein Einsatz ausschließlich für die Heimkinder ist. Ich kann versichern, dass ein derartiges Anliegen, auch das Anliegen von unserem Ombudsmann ist.

      Ihr handelt also ausschließlich auch in eurem Interesse, wenn ihr diese Botschaft unverzüglich weiter gebt, wenn ihr unverzüglich auch helft, dass Anträge gestellt werden.

      Über den Fortgang des Geschehens halte ich euch auf dem Laufenden.

      In diesem Sinne, Ralf Weber