Leute die auf der strecke geblieben sind

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      Im Jahr 1967 war ich noch Lehrling und ging zu Weihnachten zusammen mit einen Kamerade in den Weihnachtsgottesdienst. Später am Ausgang gab der Pastor jeden besucher zum Abschied des Abends die Hand. Ich sagte noch ganz grosskotzig: "Na dann bis nächstes Weihnachten!"
      Da hatte ich ohne es zu Wissen gelogen. Ich bin seit dem Tag, nie wieder in einer Kirche gewesen und werde diese auch in Zukunftmeiden, wie der Teufel das Weihwasser.
      als 16 Jähriger war ich einmal in Köln zur "IFMA". Bei der gelegenheit wollte ich und meine Kameraden, den Kölner Dom von Innen einmal anschauen. Das wurde aber nichts, weil wir gleich wieder rausgeflogen sind. Der Grund war wohl, das wir "Vergessen" hatten, unsere Zigaretten aus zu machen ;( . Die werden auch immer "pingeliger" :P
      Es sind doch nicht die Kirchen die man bekämpfen muss, darin sitzen alte Menschen die einfach ihrem G'tt ihr Leid klagen und hoffen das er zuhört.
      Es sind die Machtinhaber dieser Religionen. Und wenn Papst Franziskus sagt :" Kindesmisshandlung und Mißbrauch ist eine Krankheit. Diese können wir nur behandeln wenn wir das als Krankheit erkennen.
      Wenn aber Priester und Ordensleute darin verwickelt sind dann hat der Teufel die Hand im Spiel. "
      Das ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen die das erlitten haben.
      Somit kann der Klerus alles böse auf den Teufel schieben.
      Da steckt das Problem und somit sehe ich die Bodennähe des sog.progressiven Papstes als
      Augenwischerei.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Zitat von Bons.

      Das ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen die das erlitten haben. Somit kann der Klerus alles böse auf den Teufel schieben.
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      Hallo Ralph.
      Ich finde es immer Niederträchtig,wenn sie das auch noch auf die Opfer schieben.Ich habe im Heim,wenn wir zur Messe mussten und die Brüder an uns vorbei gingen gedacht,was seit ihr doch Scheinheilige Menschen.Ich habe sie zu der Zeit schon Verachtet.Ich habe in meine Patientenverfügung stehen,kein Pfaffe an meiner Urne.Ich Glaube,das ich dann keine Ruhe finden würde.

      Manndick schrieb:

      Die sollen mal in den Wintermonaten ihre Kirchentüren auf lassen, damit die Obdachlosen nachts ein Dach über dem Kopf haben.Aber die dürfen ja noch nimmer zum Sonntagsgebet, werden gleich die Tür gewiesen.


      Hab ich jetzt so noch nie erlebt, wo ist das denn? Bei uns sitzen sie nach dem Gottesdienst noch zum Betteln neben der Tür, da räumen sie dann auch ab.

      Wie gesagt, wenn sie es wünschen, gibt es Einrichtungen, wo sie Unterschlupf, die Möglichkeit zum Duschen und eine Mahlzeit bekommen, inklusive des Angebots, Hilfe zur Wiedereingliederung zu finden.

      Aber manche haben einfach ihre Überlebensstrategie ohne festen Wohnsitz entwickelt und halten daran fest.

      Manche sehen erst rückwirkend, wie hart das ist. Selbst die angeblichen früheren Freunde lassen sie nur rein, wenn sie Alk mitbringen. Ander trinken nicht mal oder konsumieren nicht, sind aber nicht mehr bereit, oder krankheitsbedingt einfach nicht in der Lage, sich in ein bürgerliches Leben einzugliedern.

      Ich kenne jemand, der kann nur im Wald schlafen. In Häusern bekommt er Panik. Aber für das Überleben im Wald ist er hervorragend gerüstet.

      Manchmal kann ich das sogar verstehen. Keine Angst mehr vor Arbeitsplatzverlust, Sperrung bei der ARGE, Vermietern, Nachbarn oder gar Familie.

      Wie Janis Joplin sang: Freiheit ist nur ein anderes Wort für nichts mehr zu verlieren. Für manche Menschen ist wohl die Verlustangst schlimmer als alles andere.

      Das menschliche Gehirn ist manchmal nicht vernünftig oder logisch. Das Gefühl steuert es viel mehr, als wir ahnen, und vor allem die Angst.

      Wir haben uns auch viel zu abhängig von allem gemacht. Je mehr manche Menschen besitzen, desto mehr Ängste haben sie auch.

      Wir trauen uns nicht mehr zu, Problemlösungsstrategien zu entwickeln, und bei den Obdachlosen ist die Angst vor den Problemen irgendwann zum Zwang, sie sich zu schaffen, um damit umzugehen, geworden.

      In den saarländischen Kreisstädten wird übrigens auch immer in den Kirchen eine Weihnachtsfeier für solche Menschen, Drogenabhängige oder andere, die niemanden mehr haben oder haben wollen, veranstaltet, die bekommen dann auch eine Tasche voll nützlichem mit nach Hause, und diese Veranstaltungen sind gut besucht.

      Ich kenne ein paar von denen, die dort hingehen, sie nehmen es wahr als jemand, der sich an Weihnachten aktiv für sie interessiert. Denn gerade in der Weihnachtszeit hat der anständige deutsche Bürger Geld für alles und jeden, aber nicht für den verzottelten Berber, der ihm gerade gegenüber sitzt.

      Die Kirche gibts genauso wenig wie die Flüchtlinge, die Schwarzen oder die was weiß ichigen.

      Es gibt überall sone und sone, und man muß jeden Menschen einzeln betrachten. Sonst zählt man exakt auch zu denen, vor denen die Berber sich zurückgezogen haben.



      Man sollte sich davor hüten, päpstlicher als der Papst zu werden...
      Früher war es hier auch so, es sind dann aber wohl die ein oder andere Skulptur verschwunden. Trotzdem gibt es aber noch offene Kirchen, die klar offen bleiben.

      Allerdings sind Kirchen arschkalt. Zumindest helfen sie gegen Regen oder Schnee.
      Und Du hast recht. Es gibt eben Berber die innerlich sauberer sind, als so mancher Saubermann der schnaubend und verächtlich an ihnen vorbei geht.
      Wenn diese Obdachlosen für sich selbst zu entscheiden haben, dann hat niemand das Recht diese Entscheidungen, z.b. auf Verzicht einer bürgerlichen Existenz, als unnormal oder
      verkommen zu bewerten.
      Da kann man manchmal auch von Ihnen erfahren was Freiheit ist und welchen Preis mancher von Ihnen bezahlt, nur um sich diese Freiheit zu erhalten. Wir mögen das anders sehen und bewerten, aber wir sind eben abhängig von TV, Sofa und Plattenschrank.
      Besitz kann einen Menschen schon fesseln und
      für Unverständnis für andere sorgen.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      nur zur info.Bei uns nehmen die Staatlichen und Kirchlichen Notuntyerkuenfte keine tiere rein.Du has also die Wahl zu frieren oder musstdeinen Hund oder deine Katze oder den Papagei draussen lassen.Auf der Anderen Seite laesst man Hunde in Altersheime und befoerdert auch an kleinen Gefaengnissen das Insassen sich mit Tieren umgeben.Es hat auch guten Erfolg gezeigt.
      Solltest Du wegen betrunkenen Fahren arrest5ed werden.wird die SPCA Tier Wohlfahrt angerufen die dein Tier bergen und Familie benachrichtige
      Bei der Konfirmation meiner Nichte wollten sie auch nicht meine Kinder dabei haben.

      Ich bin dann zum Pfarrer gegangen und hab drann erinnert, das Jesus nicht viel davon hält, mit Bibelstelle, da ist ihm nix mehr zu eingefallen und die Kinder durften mit.

      Das Problem jeder Ideologie: Sie züchtet die Selbstgerechten heran.

      ahu schrieb:

      Bei der Konfirmation meiner Nichte wollten sie auch nicht meine Kinder dabei haben.

      Ich bin dann zum Pfarrer gegangen und hab drann erinnert, das Jesus nicht viel davon hält, mit Bibelstelle, da ist ihm nix mehr zu eingefallen und die Kinder durften mit.

      Das Problem jeder Ideologie: Sie züchtet die Selbstgerechten heran.


      Du meinst "lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht"? Nehm ich auch immer wieder gerne, funzt immer, trifft den Nagel auf den Kopf :thumbsup: und macht höllisch unbeliebt. :saint:
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Oder ein Zyniker wie ich es sein kann. Allerdings bin ich in den letzten Monaten sehr zahm geworden und genieße das auch.
      Ich muss aber trotzdem keinen Klerus in der Nähe haben. Das bekommt mir nicht und dem Geistlichen Stand noch viel weniger. Seit Klausheide mag ich nicht mal mehr Latein. Ich vermute die mögen auch kein jiddisch.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Wie kann man Latein auch mögen? Allerdings hätte ich es sehr gern erlernt. Selbst in der Abendschule hätte man es erlernen können. Die Möglichkeiten waren da, nur die Zeit fehlte damals, wie heute auch. Irgendwie blieb das dann auf der Strecke. Alternativ standen mir andere Sprachen im Wege, derer ich mich annahm und zumindest basieren roman. Sprachen auf dem Lateinischen. Der kluge Mann und meinetwegen auch die Frau weiß das alles. :)

      Zynisch, das ist mir aufgefallen, bist du zahmer geworden. Bei mir ist eher das Gegenteil der Fall, aber ich bin ja auch noch sehr jung. :rolley:

      Kirche ohne Latein, das lass besser sein, oder so. Ich meine, so Einige dürften nur deshalb auf der Strecke geblieben sein, weil sie zu sehr unter der Fuchtel der Kirch/en gelitten haben. Wem das erspart blieb, blieb vielleicht nicht auf der Strecke. Aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten....

      Stern schrieb:

      Ich meine, so Einige dürften nur deshalb auf der Strecke geblieben sein, weil sie zu sehr unter der Fuchtel der Kirch/en gelitten haben.
      Glaubst Du, weißt Du oder hättest Du gerne.
      Mich haben weder sexuelle und körperliche Gewalt davon abgehalten
      ein Mensch zu werden, der in jedem zuerst den Mensch sieht.
      Was treibt Dich eigentlich an, dass ich immer wieder Beiträge von Dir lese,
      in denen Du versuchst dem anderen etwas zu unterstellen.
      Du weißt Dich deiner Bildung entsprechend auszudrücken,
      weshalb dann unsachliche und unfaire Sticheleien.
      Meine Schwester Monika ist, nach Deiner Meinung, auf der Strecke geblieben,
      da sie sich mit 36 Jahren als Mutter zweier Kinder das Leben nahm.
      Sie hat die gleichen Heimerfahrungen wie ich erlebt und
      niemand wird dafür jemals zur Rechenschaft gezogen.
      Mir persönlich geht es gut und ich genieße mein Leben,
      ohne mich den unabänderlichen Tatsachen zu ergeben.
      Dir wird aufgefallen sein, dass ich kaum noch dazu komme zu schreiben.
      Zehn Stunden Tage wären ein Traum
      und die begrenzte Zeit widme ich mehr den je meiner Familie,
      die mir in allen Belangen Freude verschafft.
      Quidquid agis prudenter agas et respice finem.