Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch!) - Journalisten mit Herz und Verstand und Arsch in der Hose!

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      Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch!) - Journalisten mit Herz und Verstand und Arsch in der Hose!

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      Ich hole dies bezüglich CORRECTIV jetzt einfach noch einmal hoch, weil es möglicherweise von vielen hier völlig übersehen wurde. Denn wenn dem so wäre wie Du sagst, »brötchen« / Rainer

      brötchen schrieb:

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      Lieber Martin, es wäre vielleicht hilfreich für Dich mal diese ominöse CORRECTIV zu recherchieren. Dabei handelt es sich offensichtlich um eine linksextreme Propagandaseite die von gewisser Seite großzügig finanziell unterstützt wird:
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      würde man dann nicht insbesondere im FRANKFURTER PRESSE CLUB MAGAZIN, worin über CORRECTIV berichtet wird, darüber nachlesen können? – und was Du sagst DARIN bestätigt finden? :

      Martini schrieb:

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      Hier wird "CORRECTIV" und das von ihnen adoptierte Stiftungsmodel detailliert analysiert von THOMAS GEHRINGER in

      FPC - AUSGABE 2015
      Das Magazine des FRANKFURTER PRESSE CLUBS


      JOURNALISMUS FÖRDERN?

      Seite 70, Seite 71, Seite 72 und Seite 73 @ http://www.frankfurter-presseclub.de/fileadmin/fpc/pdf/magazin/FPC-Magazin_2015/FPCmagazin_2015_Final.pdf !!

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      [ Di. 24.01.2017 ] Mein heutiges Schreiben an CORRECTIV.ORG per Email:

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      Meinerseitige Benachrichtigung Ihnen gegenüber, dass ich Textmaterial von Ihnen verwende und verwendet habe, und wo.

      Subject: Meinerseitige Benachrichtigung Ihnen gegenüber, dass ich Textmaterial von Ihnen verwende und verwendet habe, und wo ich solches Textmaterial verwendet habe ----- und, höchstwarscheinlich, auch in Zukunft verwenden und weiterverbreiten werde.

      Hallo gute Leute,

      Hi there good folks,

      gemäß Eurer ausdrücklichen Bitte @
      https://correctiv.org/correctiv/inhalte/stories-verbreiten/


      mache ich Euch alle hiermit darauf aufmerksam, dass ich Textmaterial von CORRECTIV eins zu eins auf folgenden Webseiten übernommen habe, weil mich dieses Textmaterial und Eure Arbeitsweise überhaupt sehr beindruckt hat und ich auch andere Leute davon zu überzeugen suche, dass es wert ist Euch zu folgen und zu vertrauen.

      Forum: EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM (als »Martin MITCHELL«)

      Forum: HEIMKINDER-FORUM.DE (als »martini«)

      Forum: ERZIEHERIN-ONLINE.DE (als »Ehemaliges Heimkind«)

      Forum: FORUM-FUER-ERZIEHER.DE (als »Martin MITCHELL«)

      Forum: KIGASITE.DE (als »Ehemaliges_Heimkind«)

      Forum: FREIGEISTERHAUS.DE (als »Martin MITCHELL«)

      Forum: CHEFDUZEN.DE (als »Martin MITCHELL«)

      Forum: TROLL-FORUM.DE (als »Martin MITCHELL«)

      Forum: POLITIK-FORUM.EU (als »Martin MITCHELL«)

      Forum: CAROOKEE.DE (als »Martin MITCHELL«)

      Forum: ZWERGENSTUEBCHEN.FORUMPROFI.DE (als »Martin MITCHELL«)

      Mit Besten Grüßen und allen Guten Wünschen für Eure wichtige Arbeit

      von mir Martin MITCHELL aus Down Under

      Martin

      ( Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946; ausgewandert 23.03.1964 )
      ( ansässig in Adelaide, Süd Australien, seit dem 24.03.1964 )
      ( seit vielen Jahren aktives Mitglied im deutschen "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." )
      ( Vereinswebseite: "VEH e.V."
      http://veh-ev.eu )

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      Ich habe diese im unmittelbar vorhergehenden Beitrag zitierte meinerseitige Benachrichtigung an CORRECTIV, u.a., (am Di. 24.01.2017, um 07:33 Uhr) auch an zutreffender Stelle ins CHEFDUZEN-FORUM.DE gestellt, worauf mir jemand, der sich dort »Kuddel« nennt – den ich als Unterstützer unserer Sache ansehe! – mich dann auch (am Di. 24.01.2017, um 11:55 Uhr) sogleich diesbezüglich wie folgt beriet und dann auch den von mir hier aus dem dortigen Forum zitierten Vorschlag unterbreitete:

      ( Siehe @
      http://www.chefduzen.de/index.php?topic=10331.msg325714#msg325714 )


      .
      Lieber Martin Mitchell,

      wenn ich bei Correctiv arbeiten würde, würde ich eine solche Mail ignorieren, bzw. sofort löschen.
      Es interessiert wirklich nicht die Bohne, wer was in welchem Forum weiterverbreitet.

      Wenn ich eine Zusammenarbeit mit Correctiv anstrebe, würde ich es vielleicht so formulieren:


      Hallo Correctiv,

      ich gehöre zu einer Gruppe von ehemaligen Heimkindern, die sich dafür engagieren, daß das Unrecht, das an Heimkindern begangen worden ist, nicht vergessen und aufgearbeitet wird. Wir haben über die Jahre viel recherchiert, Fakten zusammengetragen und hauptsächlich im Internet verbreitet. Wir haben Interesse an einer größeren Verbreitung der Informationen und der Diskussion, damit es zu einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema kommt.

      Wir hoffen auf professionelle Unterstüzung und halten Correctiv für einen geeigneten Kooperationspartner in der Sache.

      Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, stehen wir gern zur Beantwortung eventueller Fragen zur Verfügung. Wir könnten Sie mit den Ergebnissen unserer Recherchen unterstützen.

      Mit freundlichen Grüßen


      So etwa würde ich es machen.
      .

      Als nächstes (am Di. 24.01.2017, um 21:14 Uhr) antwortete ich »Kuddel«, im CHEFDUZEN-FORUM.DE diesbezüglich dann wie folgt:

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      Lieber »Kuddel«

      Es ist schon richtig was Du sagst, aber doch nicht ganz, aus folgenden Gründen:

      Ich, als Einzelperson im weit entfernten Australien ansässig, bin nicht autorisiert solch ein Schreiben wie Du ja nun aufgesetzt und hier ins
      CHEFDUZEN-FORUM.DE reingestellt hast, auszusenden. Das stünde, m.E., zum Beispiel, nur dem Verein ehemaliger Heimkinder e.V. zu.

      Ich danke Dir natürlich, wiederum, nicht nur für Deinen Vorschlag, aber auch dafür, dass Du das, was Du jetzt da formuliert hast, hier reingestellt hast.

      Das wird wahrscheinlich ja nun jetzt auch hier – wie alles andere auch – von CORRECTIV gelesen werden!

      Desweiteren ist CORRECTIV absolut daran interessiertwer was [wo] weiterverbreitet“. Man wird auf ihrem Internetauftritt speziell dazu aufgefordert es ihnen mitzuteilen; das ist eine der Bedingungen für die Weiterverbreitung (und nur daraum habe ich es ihnen mitgeteilt) :
      https://correctiv.org/correctiv/inhalte/stories-verbreiten/

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      »Kuddel«, im CHEFDUZEN-FORUM.DE, hat am Di. 24.01.2017, um 11:55 Uhr gesagt:

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      , „ [ ] damit es zu einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema kommt.
      .

      Worauf es hierbei ankommt und was unbedingt einer eingehenden Ermittlung und Untersuchung bedarf und unterzogen werden muss, ist nicht „die Heimkinder-Sache“ oder „die damalige Heimerziehung“ generell – das genügt bei weitem nicht! – sondern die gewinnbringende ZWANGSARBEIT, die die minderjährigen Insassen all dieser damaligen Institutionen (alle im ungefähren Alter von 8 bis 20 Jahren), in Westdeutschland, haben verrichten müssen, und von der der Staat, die Kirchen, und viele, viele Privatfirmen und individuelle private Geschäftsleute und Bauern profitiert haben - DIESE ZWANGSARBEIT, DANACH hat neben den DAVON betroffenen nachkriegsdeutschen HEIMOPFERN selbst, bisher keiner gefragt. Das ist bisher immer und immer wieder allerseits ignoriert worden und einfach unter den Teppich gekehrt worden.
      Schirmherrin Antje Vollmer war Diejenige, die am »Runden Tisch Heimerziehung« (2009-2010) mit diesem „Unter-den-Teppich-Kehren“ erst einmal so richtig angefangen hat.
      Mit diesem „Unter-den-Teppich-Kehren“ muss nun endlich mal Schluss sein!


      Und DAZU brauchen wir ein hervorragendes Journalistenteammit Arsch in der Hose- wie CORRECTIV!
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      »Kuddel«, im CHEFDUZEN-FORUM.DE, am Do. 26.01.2017, um 10:41 Uhr, beteiligt sich weiter, wie folgt, an dieser wichtigen Diskussion:

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      Hallo Martin,

      ich kann jedes Wort deines letzten Postings unterschreiben. Es ist üblich, daß man mit dem Finger auf das "Unrechtsregime" DDR zeigt, während konsequent ignoriert wird, daß auch in Westdeutschland systematische Erniedrigung und ein organisiertes System der Zwangsarbeit existierten, von dem Staat, Kirchen, Unternehmer und Bauern profitierten.

      Aber zu deinen vorangegangenen Postings:
      Natürlich kann ein Martin Mitchell nicht im Namen vom Verein ehemaliger Heimkinder e.V auftreten, ohne ein entprechendes Mandat bekommen zu haben.
      Ich gehe davon aus, daß die Journalisten von CORRECTIV frei darüber entscheiden, welchen Themen sie sich widmen.
      Sie nehmen das, worauf sie selbst stoßen, aber auch Dinge, worauf sie gestoßen werden von Organisation, von Einzelpersonen, auch von anonymen Hinweisgebern. Sie entscheiden nach gesellschaftlicher Bedeutung der Themen und Qualität der Quellen.

      Würde der Verein ehemaliger Heimkinder e.V sich entscheiden, geschlossen CORRECTIV um eine Behandlung des Themas zu bitten, wäre es immer noch die eigene Entscheidung der Journalistischen Plattform, ob sie Interesse daran hat. Und wenn sie sich entscheiden sollte, sich der Sache anzunehmen, bleiben Form und Inhalt der Arbeit in Hand der Journalisten und ihrer Organisation und nicht der Auftraggeber.

      Es können Einzelpersonen (auch anonym) Themenvorschläge machen. Alles weitere liegt in der Hand betreffender Journalisten.

      Ich drücke die Daumen.

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      EXTREM WICHTIGES URTEIL !!

      Martini schrieb:

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      Ein für die gesamte Bundesrepublik Deutschland ausserordentlich wichtiges Gerichtsurteil bezüglich den Fürsorgezöglingen in der "HERZOGSÄGMÜHLE" in Schongau/Peiting, in Oberbayern, im „Pfaffenwinkel“

      … ein Gerichtsverfahren, dass durch alle Instanzen ging und dass sich über acht lange Jahre dahinzog …


      .
      Nach 1945: - "Fürsorgeerziehung" soll keinen Strafcharakter haben und bedeutet weder "Freiheitsentziehung", noch "Anstaltsunterbringung" oder "Zwangsarbeit".


      Der folgende, hier geschilderte Rechtsstreit nahm seinen Anfang am 19. Januar 1955 und wurde erst entgültig entschieden am 30. Januar 1963.

      Bundessozialgericht @ lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/tk_…id=456313&print_mode=true

      .
      [ Bundessolzialgericht-Gerichtsurteil vom 30. Januar 1963 ]

      BSG, 30.01.1963 - 3 RK 36/59

      In dem Rechtsstreit
      hat der 3. Senat des Bundessozialgerichts
      auf die mündliche Verhandlung vom 30. Januar 1963,
      an der mitgewirkt haben
      Senatspräsident Prof. Dr. Bogs als Vorsitzender,
      die Bundesrichter Dr. Schraft und Dr. Langkeit sowie
      die Bundessozialrichter Blum und Dr. Engels als ehrenamtliche Beisitzer,
      für Recht erkannt:


      Tenor:

      Die Revision des Klägers [ DIE INNERE MISSION / DIE DIAKONIE / DIE EVANGELISCHE KIRCHE ] gegen das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 3. Dezember 1958 wird zurückgewiesen.

      Die Beteiligten haben einander keine außergerichtlichen Kosten des Revisionsverfahrens zu erstatten.


      Gründe

      1I.

      Der klagende Verein für Innere Mission e.V. [ DIE INNERE MISSION / DIE DIAKONIE / DIE EVANGELISCHE KIRCHE ] unterhält ein Jugenderziehungsheim, den Fürsorgehof H. [ Herzogsägmühle ] in Schongau/Obb. [ Oberbayern ]. Die beigeladenen 91 Jugendlichen waren dort im Jahre 1955 untergebracht. Sie wurden in den staatlich anerkannten Lehrwerkstätten des Heims für die verschiedensten Berufe als Lehrlinge ausgebildet. 19 von ihnen (die Beigeladenen zu IV. Nr. 1 bis 19) waren durch einen Beschluß des Vormundschaftsgerichts nach § 63 des Reichsgesetzes für Jugendwohlfahrt vom 9. Juli 1922 (RGBl I S. 633) i.d.F. des Änderungsgesetzes vom 28. August 1953 (BGBl I S. 1035) - JWG - der Fürsorgeerziehung überwiesen worden. Die weiteren 72 Lehrlinge befanden sich in der Anstalt in freiwilliger Fürsorgeerziehung (Erziehungsfürsorge). 50 von ihnen (die Beigeladenen Nr. 20 bis 69) waren mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten auf Veranlassung behördlicher oder caritativer Einrichtungen (Jugendamt, Gesundheitsamt, Pfarramt, Evangelischer Jugenddienst e.V.), die restlichen 22 (die Beigeladenen Nr. 70 bis 91) nur auf Grund einer Vereinbarung mit den Erziehungsberechtigten im Fürsorgehof [ in Oberbayern ] aufgenommen worden. Den Lehrverhältnissen lag jeweils ein "Anstaltslehrvertrag" zugrunde, in dem die Dauer der Lehrzeit unter Berücksichtigung bereits nachgewiesener Lehrzeiten festgesetzt war. Im übrigen galten nach dem Lehrvertrag für die Lehrverhältnisse folgende Bestimmungen:

      [ ……… ]

      44

      [ ……… ]

      Wären die beigeladenen Jugendlichen den Insassen von Strafanstalten und Arbeitshäusern gleichzusetzen, die kraft ihrer Unterworfenheit durch die Anstaltsgewalt Arbeiten verrichten müssen, so wäre für ein freies Beschäftigungs- oder Ausbildungsverhältnis kein Raum. Eine solche Parallele besteht jedoch selbst bei den Jugendlichen nicht, die - wie im vorliegenden Streitfall - nach § 63 JWG a.F. (= § 64 JWG i.d.F. vom 11. August 1961, BGBl I S. 1206) durch Beschluß des Vormundschaftsgerichts der Fürsorgeerziehung überwiesen sind. Der Beschluß des Vormundschaftsgerichts hat keinen Strafcharakter und stellt auch keine Maßnahme der Sicherungsverwahrung dar. Er weist auch nicht den Jugendlichen in eine Fürsorgeanstalt ein,
      wie oft irrtümlich angenommen wird; würde er eine solche konkrete Regelung treffen, wäre er rechtswidrig (vgl. Bayer. Oberstes Landesgericht zu § 70 RJWG in Samml. von Entscheid des BayObLG in Zivilsachen Bd. 34 S. 426; Potrykus, JWG § 65 Anm. 8 ). Der vormundschaftsgerichtliche Beschluß beschränkt sich vielmehr auf die Anordnung der Fürsorgeerziehung und hat zur Folge, daß das Recht und die Pflicht der Eltern zum Unterhalt, zur Erziehung und zur Beaufsichtigung des Minderjährigen als Teil des den Eltern zustehenden Gesamtpersonensorgerechts kraft öffentlichen Rechts auf die Organe der öffentlichen Jugendhilfe übergeht (vgl. Potrykus aaO § 63 Anm. 19). Mit Recht bezeichnet das LSG den mit der Anordnung der Fürsorgeerziehung verbundenen staatlichen Zwang als in erster Linie gegen die Eltern – nicht gegen den Jugendlichen – gerichtet (vgl. auch Teitge, BABl 1958, 67, 69). Elterliche Rechte werden nach Erlaß des vormundschaftsgerichtlichen Beschlusses weitgehend von der Fürsorgerziehungsbehörde wahrgenommen. Entscheidet sich diese Behörde dafür, die Fürsorgeerziehung in einer "Erziehungsanstalt" (§ 62 JWG a.F. – jetzt "Heim", § 69 Abs. 3 Satz 1 JWG n.F. –) durchführen zu lassen – es kann auch eine "geeignete Familie" (§ 62 JWG a.F., § 69 Abs. 3 Satz 1 JWG n.F.), u.U. sogar die eigene Familie des Minderjährigen (§ 69 Abs. 4 JWG a.F., § 69 Abs. 3 Satz 2 JWG n.F) sein –, so kann allerdings damit für den Jugendlichen ein Öffentlich-rechtliches Gewaltverhältnis begründet werden, sofern er nämlich in eine mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattete Anstalt eingewiesen wird. Er ist in diesem Falle der Anstaltsgewalt unterworfen – im Grundsatz nicht anders als der Schüler gegenüber der Schule, der Student gegenüber der Universität – und hat den zwingenden Ge- und Verboten der Anstaltsordnung, die auch bestimmte Arbeiten betreffen können, nachzukommen.

      [ Die in der Einrichtung untergebrachten Zöglinge, die „einer Lehre nachgehen“ oder anderweitig „einen Angestelltenberuf anstreben“ stehen in einem gewöhnlichen Arbeitsverhältnis;
      Versicherungspflicht besteht !; vollumfängliche Krankenversicherung / Sozialversicherung ist daher vom Arbeitgeber, der INNEREN MISSION / DIAKONIE / EVANGELISCHEN KIRCHE zu zahlen ! ]

      Von Rechts wegen.

      veröffentlicht am 30.01.1963

      Direkter Link zu diesem Dokument

      lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/tk_…ex=UAN_nv_1005&xid=456313
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      Bezüglich dem damals von der INNEREN MISSION / DIAKONIE / EVANGELISCHEN KIRCHE betriebenen Jugenderziehungsheim, dem Fürsorgehof Herzogsägmühle in Schongau, Oberbayern, siehe WIKIPEDIA @ de.wikipedia.org/wiki/Herzogs%C3%A4gm%C3%BChle
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      QUELLE: Ein Beitrag (vom Do. 27.03 2014 um 02:59 Uhr) im Diskussionsfaden/Thread zum Thema: »Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.« im EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum @ ehemalige-heimkinder-tatsachen…/viewtopic.php?p=572#p572
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      Ehemaliges Heimkind-WEST Boardnutzer »brötchen« (Rainer), im HEIMKINDER-FORUM.DE, im dortigen gleichlautenden Thread » »SCHLARAFFIA MATRATZEN« / »RECTICEL SCHLAFKOMFORT GMBH« – viele männliche Ehemalige Heimkinder West haben DEREN Bekanntschaft machen müssen…«, am 17. Januar 2017, um 21:38 Uhr, weist uns alle dann auch sogleich darauf hin :

      ( Zur eigenen Überprüfung, wo notwendig, diesen Link bitte manuell in ein neues Browser-Fenster eingeben: »SCHLARAFFIA MATRATZEN« / »RECTICEL SCHLAFKOMFORT GMBH« – viele männliche Ehemalige Heimkinder West haben DEREN Bekanntschaft machen müssen… )

      .
      Konkret bedeutet das, dass die Diakonie gegen ein Urteil mit gleichem Tenor einer unteren Instanz geklagt hat, die ihnen bereits Zwangsarbeit von Jugendlichen verboten hatte. Daran erkennt man schon, aus welchem Jahrhundert die Strukturen der Diakonie aufgebaut waren, nämlich aus dem wilhelminischen, 19. Jahrhundert.

      Nun wird dieses Urteil, Anfang 1963, ja überall herum gereicht worden sein, bei der katholischen und evangelischen Kirche, beim LWL, bei der Inneren Mission und den angeschlossenen Unterabteilungen. Im Klartext heißt das, dass all diese Organisationen bewusst gegen geltendes Recht verstoßen haben; das gleiche gilt für diese Firmen, wie Schlaraffia, Bosch, Hella, etc. [ , etc., etc., etc., etc. ]

      Sie haben uns bewusst als rechtlose Kindersklaven ausgebeutet und sie zahlen bis heute keinen einzigen Cent als Wiedergutmachung dafür.

      Ich glaube sicher, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist!

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      Wer wird uns helfen? --- Wen schlagt Ihr vor?
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      Belege für nachkriegsdeutsche Heimkinder-Zwangsarbeit

      … für all diejenigen, die es noch immer bezweifeln …

      Ein Boardnutzer im CHEFDUZEN-FORUM.DE, »Fritz Linow«, fragte gestern, Montag, 30. Januar 2017, um 22:37 Uhr @ http://www.chefduzen.de/index.php?topic=10331.msg325876#msg325876

      .
      Wenn ich das richtig herausgelesen habe, hat u.a. die Hella KGaA Hueck & Co., - laut Wikipedia unter den Top 40 der weltweiten Automobilzulieferer - , die Tradition der Zwangsarbeit der Nazis fortgesetzt. Gibt es dazu konkrete Berichte oder Dokumentationen?
      .

      Richtig herausgelesen !!

      Ich verweise jetzt einfach mal, zum Beispiel, auf

      (2013)
      https://dierkschaefer.wordpress.com/2013/09/29/zwangsarbeit-ost-und-zwangsarbeit-west/#comment-6467

      und

      (2014)
      https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/06/30/heimkinder-systematisch-geschlagen-vergewaltigt-und-zur-zwangsarbeit-verdonnert/#comment-6478

      oder einfach auch mal mit folgendem Suchstrang GOOGLEn


      "Heimkinder"+"Zwangsarbeit"+"Hella"

      Und siehe, dann, zum Beispiel, auch

      (2011)
      http://www.dielinke-nrw.de/nc/politik/nachrichten/nachrichten_artikel/detail_ll/browse/78/zurueck/linksletter-aktuell-2/artikel/unrecht-und-leid-zum-abschlussbericht-des-runden-tisch-heimerziehung-teil-ii/

      und

      (2008) http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2009/Expertenges-50er-60er.pdf (S. 3)

      und

      (2007 - REPORT MAINZ)
      http://www.swr.de/forum/read.php?2,20750


      Und siehe auch, zum Beispiel, folgende IMAGES / BILDER @ https://www.google.de/search?q=%22Heimkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22%2B%22Hella%22&biw=1024&bih=600&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwixj_7SvOnRAhVJsJQKHdi0CQ84ChD8BQgGKAE#tbm=isch&q=%22Heimkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22

      Insbesondere: Hella Fertigungshalle in einem westdeutschen Heim:Salvator-Kolleg, Klausheide (Hövelhof)



      http://www.heimkinder-ueberlebende.org/In-einem-Heim-internierte-Jungendliche-zur-unentlohnten-industriellen-Fliessbandarbeit_-_Zwangsarbeit_-_gezwungen_-_Muenster,-NRW,-BRD.jpg

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

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      Ehemaliges Heimkind-WEST, Ludwig Adorf, unter seinem Realnamen, schrieb am Mittwoch, 16. September 2015 um 20:54 Uhr, auf der Internetplattform NEWS4TEACHERS @ http://www.news4teachers.de/2012/12/schwarze-padagogik-das-schicksal-der-heimkinder-bis-1975/#comment-204730 ( und dies ist nicht sein einziger Beitrag auf dieser Internetplattform )

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      Hallo ihr Ehemaligen

      Vielleicht habe ich Glück und irgend jemand liest diesen Eintrag, denn ich habe diese Seite erst jetzt entdeckt.

      Bin ebenfalls Betroffener und war [ in den 1960er Jahren ] einige Jahre in Klausheide [Salvator Kolleg, Klausheide (Hövelhof)] und ca. 3-4 Monate in Appelhülsen [Martini-Stift, Appelhülsen“ / „Martinistift in Nottuln Appelhülsen].

      Eine tolle Botschaft erreichte mich vor einigen Jahren über einen Anruf eines ehemaligen Heimkindes aus Klausheide der mich auf die Geschichte der „Wiedergutmachung“ [ d.h. auf den »Fonds Heimerziehung-WEST« ] aufmerksam machte.

      So habe ich dann im laufe von ca. 4-5 Jahren Bearbeitungszeit eine sogenannte Entschädigung von ca 19 000 Euro erhalten, wovon 9 000,- Euro für meine Arbeit und Rentenbeitrag als Kind und Jugendlicher am Fließband der Firma Hella aus Lippstadt [ „Rentenersatzleistung“ ] berechnet wurden.

      Weitere 10 000 Euro [ „Sachleistungen“ ] habe ich für Möbel, Umzug usw. ausgegeben.

      An der [Fonds]Beratungsstelle in Münster wurde ich gut beraten und die Sachbearbeiterin war kompetent und tat auch nur ihre Pflicht im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

      Wenn ich jedoch zurückdenke an die Akkordarbeit die wir als Kinder an diesem extra für Klausheide errichteten Fließband/Halle geleistet haben, sind 9 000 Euro viel zu wenig.

      Diese Jahre haben sich mir unvergessen in meinem Gedächnis eingebrannt und auch die Prügel die wir als Kinder von einigen „Erziehern“ besonders von einem Behinderten mir Klumpfuß bezogen haben, werde unvergessen sein.

      Ein chinesischer Priester, ebenfalls als „Erzieher“ in unserer Gruppe eingesetzt, auch mit Klumpfuß trat sofort zu, auch wenn man schon halbtot am Boden lag.

      Ich werde heute manchmal nachts noch wach und fühle mich verprügelt und mißbraucht.

      Mißbrauch war auch eine der Dinge die so ganz „nebenher“ passierten, die aber so gut wie immer totgeschwiegen wurden.

      Da nehme ich auch die Nonnen die uns Kinder betreuten NICHT aus.

      Ich kann mich entsinnen wie einige meiner Mitschüler ganz verstört aus dem Zimmer de Nonne kamen und sich nicht trauten auch nur den Mund aufzumachen weil die Nonne mit der Strafe Gottes gedroht hatte.

      Geglaubt hat uns damals niemand , die Eltern nicht, das Jugendamt nicht und sonst auch niemand.

      Wir waren einfach nicht glaubwürdig, wir waren doch die sogenanntenKriegskinder oder auch Bastarde genannt.

      Heute nach mehr als 50 Jahren habe ich immer noch teilweise Albträume, und ich werde nie vergessen und verzeihen kann ich diesen Typen erst recht nicht.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Bezüglich der »STUDIE - Heimerziehung in Nordrhein Westfalen 1945-1972«

      Meiner Meinung nach, ist diese »Studie« viel zu kurz gehalten und völlig unzureichend; ich würde sogar behaupten, in vielen Aspekten – wenn man die Aussagen von damaligen Zeitzeugen hinzuzieht und berücksichtigt – tut sich diese »Studie« besonders hervor durch zweifelhafte Ehrlichkeit und fragwürdige Vollständigkeit.


      Anstatt darin die Namen aller nachkriegsdeutschen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen aufzuführen, fast man es einfach nur mit den Worten „zum Beispiel“ zusammen, und nennt nur einige wenige von diesen.

      Siehe die offizielle »Zusammenfassung der Studienergebnisse« http://www.lvr.de/media/wwwlvrde/jugend/hilfezurerziehung/dokumente_65/verspaetete_ModernisierungKurzfassung_barrierefrei.pdf (eine „Zusammenfassung“ von insgesamt 11 Seiten) (Stand: November 2010)

      »Kurzfassung«

      meinerseitiger kurzer Auszug aus dieser offiziellen „Zusammenfassung“ :


      .
      [ Seite 1 ]

      Verspätete Modernisierung
      Öffentliche Erziehung im Rheinland – Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972)

      von Andreas Henkelmann
      Judith Pierlings
      Uwe Kaminsky
      Thomas Swiderek
      Sarah Banach

      Das vorliegende Projekt hat erstmals die Geschichte der Heimerziehung in der Zuständigkeit eines bundesdeutschen Landesjugendamtes in den Fokus genommen. Da das Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Rheinland eines der größten Landesjugendämter und Fürsorgeerziehungsbehörden in der Bundesrepublik war
      1, können die Ergebnisse eine hohe Aussagekraft für die Heimerziehung [in „Westdeutschland“] insgesamt beanspruchen.

      [
      Seite 8 ]

      Die Arbeit innerhalb des Heims war in einen Berufsausbildungsbereich und den der Hilfsarbeiten organisiert. Die große Mehrheit der Jugendlichen führte heimintern Hilfsarbeiten aus, die als „Arbeitsertüchtigungen“ sowie als berufliche Erprobung verstanden wurden. Häufig waren dies einfachste Tätigkeiten, die der bloßen Beschäftigung und damit verbunden auch der Kontrolle der Jugendlichen dienten. Externe Arbeiten wurden ab 1962 in Form einer „Außenarbeitsordnung“ geregelt. Arbeitsgruppen von Minderjährigen aus den Heimen des Landschaftsverbandes waren demnach auch über sogenannte „Arbeitsverschaffungsverträge“
      u.a. auch bei bzw. für Unternehmen wie Tipon, Maddaus, Gebra Plast, Backhaus & Graas, Wanderer-Werke, Escho-Plast etc. tätig. Viele dieser Betriebe belieferten auch heimeigene Werkstätten, so dass die Jugendlichen auch innerhalb der Heime Industriearbeit zu leisten hatten.

      Die Minderjährigen galten dabei, anders als bei regulären Lehr- und Arbeitsverträgen außerhalb der Heimeinrichtungen, nicht als sozialversicherungsrechtliche Beschäftigte. Erst ein Urteil des Bundessozialgerichts von 1963 [ *BSG, 30.01.1963 - 3 RK 36/59* ] [ bezüglich einem jahrelang anhaltenden Rechtsstreit einer Gruppe von Heiminsassen mit
      DIAKONIE und KIRCHE, der Anfang des Jahres 1955 begonnen hatte ! ] änderte dies und führte zumindest für einen - allerdings zunächst nur kleineren - Teil (bis 1969 nur rund ein Viertel) von ihnen zu einer Versicherungspflicht. Versichert wurden ab 1963 alle regulären Lehr- und Anlernlinge, die innerhalb der Heime beschäftigt waren. Die Rückversicherung griff bis zum Jahr 1958. Überwiegend blieben die Jugendlichen – besonders häufig betraf dies Mädchen – aber auch weiterhin in den Heimen in nicht sozialversicherungspflichtigen Anlern- oder vermeintlichen Arbeitserprobungsverhältnissen beschäftigt. Erst seit 1972 wurde die Lücke im Versicherungsschutz der im Heim beschäftigten Jugendlichen durch neue Richtlinien geschlossen, und die Arbeitsformen wurden an die Maßgaben des Berufsbildungsgesetzes angeglichen. Seitdem erst galten die Heime auch als Arbeitgeber ihrer „Zöglinge“. Bis dahin erhielten die Jugendlichen Taschengelder und Prämien als finanzielle Zuwendungen, deren Höhe in verschiedenen Verordnungen festgelegt wurde. Diese galten als Erziehungsmittel, über das die Heime bzw. die Erzieher gegenüber den Jugendlichen als letzte Instanz zu bestimmen hatten. Auch extern im Rahmen eines Ausbildungsverhältnis oder Arbeitsvertrags erzielte Vergütungen wurden den Jugendlichen nicht ausbezahlt, sondern für die Heimkosten gegengerechnet und nur in Höhe eines Taschengelds bzw. eines Selbstbehalts ausbezahlt. Überschüssiges Geld sollte auf ein Sparkonto eingezahlt werden, worüber die Minderjährigen erst bei Volljährigkeit verfügen konnten. Damit erfuhren die Jugendlichen gerade nicht die Verbindung zwischen dem, was sie an Arbeit leisteten, und dem, was sie an Geld erhielten. Diese Diskrepanz macht das Erleben von Ausbeutung und dem Zwang zur Arbeit nachvollziehbar, vor allem, wenn in der Arbeit tatsächlich produziert wurde.


      1So nach dem Auszug aus Niederschrift über die 63. Sitzung des Landeswohlfahrtsausschusses v. 23.10.1962, in: ALVR, 38877, Bl. 27.
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      Mit Bezug auf den unmittelbar vorhergehenden Beitrag, hier in diesem Thread, und die nur sechs darin genannten Firmen, die sich in Nachkriegsjahrzehnten, auf die für sie sehr kostengünstige Weise, die Arbeitskraft von Heiminsassen zum Nutzen gemacht haben, und die genaue Identität einer dieser sechs Firmen: Madaus.

      Genau das ist die Firma, die damals (1947 in Westdeutschland) neugegründete Arzneimittelfabrik Madaus in Köln-Merheim, mit Filialen / Produktionsstätten auch in Aichstetten, Wuppertal-Ronsdorf, Geisenheim, Mölln, und Karlsruhe. Siehe WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Madaus

      Jeweilig in der »STUDIE - Heimerziehung in Nordrhein Westfalen 1945-1972«, in der »Zusammenfassung der Studienergebnisse« und in der »Kurzfassung« : »Verspätete Modernisierung | Öffentliche Erziehung im RheinlandGeschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972)« ist der Firmenname Arzneimittelfabrik Madaus in Köln-Merheim missbuchstabiert: buchstabiert mit Doppel-d ( "dd" ) in der Mitte: Maddaus.

      Und ich selbst habe, ohne es zu bemerken, über die Jahre hinweg, wenn immer ich irgendwo im Internet
      Madaus erwähnt habe, diese Missbuchstabierung übernommen; bis gestern (05.02.2017) als ich durch einen Beitrag von Boardnutzer »Widerstand« im HEIMKINDER-FORUM.DE erstmalig auf diesen Fehler aufmerksam wurde ( Siehe @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/3322-Warum-wurden-damalige-„Heimkinder-Zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-Arbeit-bezahlt/?postID=540881#post540881 ).

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      In meinem Hauptforum, einem Politikforum, besagt eine Regel, dass es unerwünscht ist, Links ohne eigene Kommentierung einzustellen. ||

      Selbstverständlich wird in asymetrischen Kriegen auch mit unerwünschten Methoden gearbeitet. Zu oft wird sogar Propaganda eingesetzt. Als Kind des Kalten Krieges weiß ich ein Lied davon zu singen. Man kennt all die unsauberen Politikgeschäfte schon und irgendwie wird es auch immer schwieriger, eine gemeinsame Basis im Krieg gegen was auch immer, zu finden. :whistling:
      Na da ist es doch auch einmal gut, dass Martini auf CORRECTIV.ORG aufmerksam macht.

      Mit dem Link von ahu bekommt man dann auch einmal einen Eindruck, wie die Journalisten
      ein bestimmtes Thema erarbeiten. Hier anhand des Beispiels mit den Kernaussagen des Wahlprogrammes der AfD und die Auslegung. Kurz und bündig interpretiert und auch nicht übertrieben, sondern genauso wie es zu interpretieren ist und auch gut verständlich.
      Wer meint, dass es hier noch um eine Partei geht sollte sich doch zumindest mit ihrem Wahlprogramm beschäftigen und sich nicht ständig seine eigenen (Vor)-Urteile bilden, einer momentanen Emotionalität, die -wenn es die Mehrheit der Menschen in unserem Lande auch so halten würde- direkt ins Verderben führt.

      correctiv.org/recherchen/neue-…-programm-entschluesselt/
      Es strahlt nur nicht Kompetenz aus, wenn man sich fremder Texte bedient, was wiederum Zweifel an der Kompetenz jener aufkommen lassen könnte, die einfach nur bei anderen klauen.

      Ich habe mal gelernt, dass copy and paste einfach nur billige Werkzeuge sind, sich die Arbeit so leicht wie möglich zu machen. :whistling:

      Hat übrigens hier jemand Ahnung von seriösem Journalismus? Mich würde das jetzt ganz ehrlich einmal interessieren. Vielleicht lernt man noch etwas dazu?



      Irgendwie scheints dich zu stören, Axel...

      Verlinkst ständig irgendwas irgendwo, aber das do war wohl nicht der Link den du wolltest?

      Ich kommentiere es dir gern:

      Das ist der Link, der zeigt, wie die AfD wirklich ist. Und deine Reaktion zeigt, dass du es anscheinend garnicht wußtest.

      Dein Politikforum scheint sich mit dem Wahlprogramm der AfD noch nicht so wirklich auseinandergesetzt zu haben, sonst wärest du jetzt nicht so überrascht und angekiekst.

      Ich will ja nur nicht, dass du hinterher behauptest, du hättest es nicht gewußt.

      Und das lustigste: Als ich die Tage was dazu gesagt hast, hast du dir nichtmal die Mühe gegeben, das nachzulesen.

      Aber jetzt steht da ein unscheinbarer Link von einer noch völlig unbelasteten Seite...

      Der Axel klickt rein...

      ...und dann darf der Link plötzlich nicht sein, nicht gepostet werden, muß was erklärt werden...

      Nee, Axel, hier kann ja jeder selber denken, ich dachte, das finden die auch ohne mich raus.
      Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

      Rumi
      Eben, DAS ist der Punkt, I verlinke UND erläutere dazu ungebeten, mache mir also wirklich Mühe, währenddessen andere zu glauben scheinen, mühelos an ihr Ziel zu kommen. Mühsam ernährt sich aber auch das Eichhörnchen. :S

      Was soll i nich gewußt haben? Das Programm der AfD nich gekannt zu haben? Müßte ich mal einen seriösen Journalisten beauftragem, das für mich auch noch in Erfahrung zu bringen. Hier wirds ja auch nicht beantwortet, ob jemand Ahnung davon habe, was das ist. Also gehe ich davon jetzt nur mal aus, dass es jemand sein soll, der einen Arsch in der Hose hat.

      I bin immer vorsichtig, zu glauben, das wäre alles seriös, was mir Menschen offerieren. Irgendwie bin ich da leider ein gebranntes Kind.

      Sry, muss jetzt mal ein paar stunden off gehen. Bitte recherchiert zwischenzeitlich mal für mich, was serös oder es nicht ist. Danke! :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Stern“ ()

      Als ich vor kurzem genau zu diesem Thema geschrieben habe, hattest du betont, dass du ja mit dem AfD Programm überhaupt nichts am Hut hattest....

      manche geben sich also Mühe, aber es kommt nix davon an.

      Und recherchieren mußt du deshalb leider selbst, bzw mußt du nicht, du kannst auch gerne weiter blind und unüberprüft glauben, was dir so vorgesetzt wird, wenn dir das ein Bedürfnis ist.

      Es erspart einem natürlich peinliche oder schmerzhafte Erkenntnisse...
      Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

      Rumi