Morgen beim NDR bericht über Meditests an ehemaligen

      Morgen beim NDR bericht über Meditests an ehemaligen

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      Vielleicht handelt es sich ja hierbei um diese Dokumentation ??

      Wegen ungenügender Information im einleitenden Beitrag weiß ich es aber nicht wirklich!


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      Dokumentation: Wem gehört der Osten?

      11.10.2016 | 22:05 Uhr


      MDR.DE > Heute im Osten > Damals im Osten

      [ @
      http://www.mdr.de/damals/archiv/probanden100.html ]


      Pharmalabor Ost

      Die geheimen Medikamententests


      Ost-Berlin 1983, eine Geheimsitzung von DDR-Gesundheitspolitikern: Hier werden die Weichen für einen folgenschweren Deal gestellt. An ausgewählten Kliniken sollen Ärzte für westliche Pharmaunternehmen klinische Tests durchführen. Die Präparate sind nicht zugelassen, die Folgen für die Patienten unabsehbar. Für die Tests winken der DDR Devisen - und auf die ist der Staat angewiesen.
      /

      LESEN SIE BITTE SELBST DEN LANGEN UND DETAILLIERTEN TEXT DAZU IM ORIGINAL @ http://www.mdr.de/damals/archiv/probanden100.html

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Morgen beim NDR bericht über Meditests an ehemaligen

      M FRANZ WAGLE schrieb:

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      Morgen den 11.10.16 wird im NDR 19,30uhr Schleswig-Holstein Magazin ein bericht gezeigt mit betroffenen über Medikamententests
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      Die einzige Information die bisher im Internet hierzu zur Verfügung steht, ist hier zu finden @ http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Schleswig-Holstein-Magazin,sendung563172.html

      NDR
      Dienstag, 11.10.2016
      19:30 bis 20:00 Uhr

      Magazin
      Schleswig-Holstein Magazin
      D 2016
      Das Regionalmagazin berichtet über das aktuelle Tagesgeschehen im Land zwischen Ost- und Nordsee.
      Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

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      Das ist doch ganz einfach. Unser Franz spart seit Jahren erfolgreich das Geld für den Friseur. :thumbsup: Man könnte auch sagen, er ist über sein Haar hinaus gewachsen. :saint:

      ndr.de/nachrichten/schleswig-h…aerung,heimkinder192.html
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Hallo Franz,

      der Beitrag war interessant und aufschlussreich. (ich habe ihn zweimal gesehen)
      Nicht nur die Thematik an sich, sondern auch Dich zu sehen und hören. Du hast "eine gute Figur gemacht" und konntest überzeugen.
      Danke für den Mut, so öffentlich und frei über das erlebte zu reden, Danke für Dein Engagement.

      :hutab:










      Krumi63 schrieb:

      Das hoffe - und wünsche ich - für alle derart gepeinigten. Der Anfang ist gemacht, nun gilt es dranzubleiben.
      Sonst ist vielleicht in ein paar Wochen alles Schnee von gestern, wie wir Heimis oft genug erfahren mussten.



      ich bin ganz zuversichtlich, dass in ein paar wochen das thema noch am kochen sein wird. lt. zeitplan soll zu beginn des kommenden jahres die "stiftung anerkennung und hilfe" an den start gehen. die wissenschaftliche aufarbeitung wird kommen. auf einer anhörung im sommer in berlin waren u. a. auch wissenschaftler zu wort gekommen. die brennen darauf, dass was passiert. und ich hoffe für alle betroffenen für ein ergebnis, dass noch ein kurswechsel stattfindet und wir mit zunahme der aufgedeckten verbrechen, zb. der medikamentenversuche, über menschenrechtsverletzungen reden müssen und über andere entschädigungsleistungen als das, was die stiftung bereit ist, zu geben.
      die paar tausend euro sind beschämend in anbetracht der verbrechen an wehrlosen kindern und jugendliche.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      Gestern in der Aktuellen Stunde ((WDR))

      www1.wdr.de/mediathek/video/se…aktuelle-stunde-1288.html

      Auch hier ist Franz kurz zu Wort gekommen.

      *Ihr müsst dieses Video anklicken

      Aktuelle Stunde | video
      *Medikamentenversuche an Heimkindern | video

      Verfügbar bis 24.10.2016 | WDR



      *Das Gute - dieser Satz steht fest -ist stets das Böse, was man läßt!*
      Wilhelm Busch

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      henry g schrieb:

      www1.wdr.de/mediathek/video/se…aktuelle-stunde-1288.html

      Auch hier ist Franz kurz zu Wort gekommen.

      *Ihr müsst dieses Video anklicken

      Danke für den Beitrag! Danke an Franz, der sich dort offiziell äußert, denn viele Betroffene haben oft keine Kenntnis oder haben es verdrängt oder wissen erst gar nicht darüber Bescheid, dass sie vielleicht dafür ebenfalls in Frage kommen.
      So auch bei mir, allerdings war es ca. Mitte der 70er Jahre, dass ich mein 2. Schuljahr fast gar nicht erlebte und mehr im Krankenhaus (Berlin-Buch) zubringen musste, als dass ich in der Schule war. Das Einzige, was ich davon noch weiß ist, dass ich Hirnhautentzündung und Scharlach gehabt haben soll. Was ich natürlich nicht mehr genau nachvollziehen kann - klar. Dazu war ich zu jung, aber ich weiß, dass ich sehr sehr viel Zeugs über mich ergehen lassen musste, was mir Unwohlsein und heftige Schmerzen bereitete. Unterlagen darüber habe ich keine und ich bezweifele, dass es dazu noch welche gibt.
      Wie kann man das heute noch herausbekommen?
      Ich erinnere mich noch genau, wie man mich im Kinderheim ins Isolierzimmer brachte und, dass ich mich eigentlich gar nicht so schlecht fühlte, wie man mir im Nachhinein sagte. Auch erinnere ich mich sehr lebhaft an die zahlreichen Tests, wie Hirnwasser aus dem Rückenmark ziehen, welche extrem schmerzhaft für mich waren, weil man mich mit Gewalt nach vorn über herunterdrückte, um zwischen die Wirbel zu gelangen. Danach war ich nicht mehr in der Lage zu gehen und so trugen mich die Ärzte in ein Bett auf dem Flur der Station?!?
      Diese Zusammenhänge sah ich bisher noch nie so als schlimm, aber wenn ich mir genauer überlege... Angenommen, dass ich damals tatsächlich Hirnhautentzündung hatte, warum kam ich erst später im Krankenhaus in ein Isolierzimmer und wie konnte ich mich dort mit Scharlach infizieren?
      Man gab mir die Erklärung damals, dass die Station hoffnungslos überfüllt sei und ich deswegen erst einmal auf dem Flur schlafen müsse. Deswegen machte ich mir darüber bisher nie Gedanken.
      Für mich auch sehr sehr fragwürdig, denn ich hatte kurz nach den Hirnwasserentnahmen sehr viele Gedächtnisausfälle und erinnere mich nur noch an die besorgten Gesichter, als ich wieder halbwegs "da war". Kurz zuvor hatte ich "mein berühmtes erstes Tunnelerlebnis" und erst danach sah ich, dass mein ganzer Körper mit Resten von aufgeplatzten Bläschen übersäht war.
      Ich frage mich ernsthaft, was geschah damals mit mir wirklich? 8|: Wie lange war ich tatsächlich und weshalb im Klinikum Berlin-Buch?

      Krumi63 schrieb:

      Das ist erfreulich. So entwickelt sich das ganze doch nordisch abseits, überregional.
      Je mehr davon wissen, je mehr Erfolge könnten daraus gezogen werden.

      Viel Glück allen Betroffenen.

      Richtig Krumi, wichtig wäre auch zu wissen, wer alles für dererlei Versuche herhalten musste, wofür und mit was...
      Vielleicht kommt man dann endlich darauf, wieso man das oder jenes viele Jahre später noch hatte.
      Warum musste ich in Ende der 70er, Anfang 80er Jahre so viele Nierenuntersuchungen und Tabletten über mich ergehen lassen, stets unter Androhung von Bestrafungen, obwohl ich meines Wissens nach keine Nierenschmerzen hatte. Diese hatte ich erst, als ich bei meinen 2. Pflegeeltern war und da weiß ich auch, warum ich Nieren- oder Blasenentzündungen dauernd hatte, aber das ist ein anderes Thema.
      Für mich ist dieses Thema sehr aufwühlend, da "eine Schublade in mir geöffnet wurde", die ich bisher nicht sah, über welche ich noch nie intensiver nachdachte, geschweige denn hineinblicken wollte.
      Zu viel lief in meinem Leben bisher nach dem Motto: " Es war eben so...".
      Vielleicht ist es für meinen Seelenfrieden besser so, wenn ich in den Punkten meine kindliche Wahrheitswahrnehmung beibehalte.


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      Ich hab auch so meine Erinnerungen und der Opppa und ich haben in den letzten Tagen viel diskutiert.

      Wir sind dabei überein gekommen, dass ich mich persönlich an Frau Wagner wenden werde. Zumindest müsste sie mir sagen können, worauf bei meinen Recherchen zu achten ist.

      Hier stelle ich euch mal den Fragebogen zur damaligen Studie ein, da findet sich auch die Adresse von Frau Wagner. Wir sollten alle nachfragen, denn mich beschleicht so das Gefühl, der Sumpf ist deutlich tiefer, als geahnt.
      Dateien
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

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