Morgen beim NDR bericht über Meditests an ehemaligen

      Vieleicht sollte man sich nicht vom gelaber der "Oberen" einlullen lassen.
      Medikamentenstudien an nicht einwilligungsfähigen, waren nach dem Internatinonalen Pakt für Bürger und Zivilrechte nicht erlaubt und stellen eine nichtverjährende Straftat dar.

      Artikel 7

      Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder
      erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden. Insbesondere
      darf niemand ohne seine freiwillige Zustimmung medizinischen oder
      wissenschaftlichen Versuchen unterworfen werden.




      16.12. 1966 hat auch Deutschland diesen Pakt ratifiziert. Seit 1948 wurde über diesen Pakt verhandelt.

      Der Pakt gehört zum Völkerrecht und steht über nationalen Gesetzen.
      Der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte (englisch International Covenant on Civil and Political Rights, ICCPR) oder in einer Kurzfassung UN-Zivilpakt oder IPbpR, in der Schweiz auch UNO-Pakt II genannt, ist ein völkerrechtlicher Vertrag.

      Gut das der NDR dran bleibt. Aus meiner Sicht werden aber die falschen Fragen gestellt und es geht um zuviele Einzelschicksale.
      Aber das stellt nur meine kleine unwichtige Meinung dar.

      So what^^
      :mumie: Auf dieser Welt erreichst Du nicht das was Du willst; Du erreichst nur das was Du musst. R. B.

      Gefährlich sind Weltanschauungen von Menschen die die Welt nicht angeschaut haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ralf B.“ ()

      Es bereitet Angst....innere Unruhe und raupt Kraft den Gedanken an das was in der Vergangenheit so vielen kleinen Menschen geschehen ist. Nur langsam gestaltet sich das Puzzle zu einem Wirr/Irr und doch sollten wir es schaffen dies zu vergessen. Aufarbeitung, die Hoffnung das all dies keinem Menschen mehr geschehen soll. Ich glaube auch stabil über all das vergangene hinwegsehen zu können, aber in so manch tiefen Gedanken....es holt mich wieder ein. Aber nicht negativ, mein Leben gestalte ich mit einem starken Menschen an meiner Seite.
      Gerade jetzt...es findet sich ein Abschluss in diesem Puzzle.
      Da war eine Stadt, die Stadt ohne Seelen...nur Schreie und Menschen deren ich als verrückt angesehen habe. Und ich… war mittendrin in dieser unsagbaren Angst.
      Von klein an bekam ich Finlepsin und Aolept. Ich weiss nicht warum....aber Sie sagten, ich sei "schwer erziehbar". konnte ich dies sein mit 3 oder 4 Jahren? Mit 18 stellte man mich vor die Wahl...Du gehst Dienen, aber ich wollte nicht Dienen und wenn ich diente, dann nur meinem inneren Herrn, dem der für sehr viele Menschen über mir, aber ich diente nur dem welcher in meinem Herzen, der Glaube an etwas Gutes, der Glaube durch die Worte meiner Omi. Also haben mich diese Menschen für 3 Monate nach Pfaffenrode in eine geschlossene Station gesteckt, direkt aus der Hand für die Menschen welche von mir wollten, dass ich für diese "DIENE".
      Und nun…gerade vor einer Stunde, eine Stimme am Telefon, dass ökumenisches Werk welche der Nachfolger von dieser besagten Irrenanstalt ist…oh wir helfen Ihnen natürlich. Senden Sie uns eine Ausweiskopie und Ihre Daten…. Die Chance steht gut Ihre Akten zu finden. Ich bin verwirrt aber auch froh…der Fleck in meinem Puzzle. Wo ich doch glaubte so stark zu sein, aber ich bin beeindruckt in dieser Situation.
      ZeiMacer, ich glaube da wirbelt es einen von null auf Tausend. Sei Stolz das Du so Stark im Leben geworden bist. Und dich nicht hat dauerhaft zum Dienen unter Ordnen lassen.
      Jeder kennt diese Momente, in denen man doch wieder mal Momente mit wackligen Beinen hat. Das Vergangene vereinnahmt. Aber es ist OK, das darf so sein. Man muss dann eben sehen wieder weiter zu gehen. Dann rückt es auch wieder in den Hintergrund.
      Hoffentlich meinen die das auch richtig ernst. Und nicht nur als Schein um sich selber Frei zu räumen.

      Medikamentenversuche an Schutzbedürftigen: Das NDR-Recherche-Team bleibt am Ball.

      Neu

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      Martini schrieb:

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      [ QUELLE: http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Pharmaverband-verurteilt-Medikamentenversuche,medikamentenversuche148.html ]

      Stand: 10.11.2017 17:00 Uhr - Lesezeit: ca. 3 Min.

      Pharmaverband verurteilt Medikamentenversuche

      [ An dieser Stelle ein Foto: „Herman Kortland erwartet, dass die Pharmafirmen sich einer finanziellen Entschädigung der Opfer nicht verweigern.“ ]

      Am ehemaligen Landeskrankenhaus Schleswig haben Ärzte in den 50er- bis 70er-Jahren zahlreiche Versuchsreihen an Kindern und psychisch Kranken durchgeführt - mit tausenden unfreiwilligen Probanden. Die Medikamentenversuche waren nach heutigen Maßstäben "eindeutig rechtswidrig" und "moralisch nicht zu vertreten". So bewertet der Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) Rechercheergebnisse des NDR Schleswig-Holstein. Auf eine mögliche finanzielle Wiedergutmachung angesprochen, erklärte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Hermann Kortland: "Da gehe ich jetzt mal ins Wort: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Unternehmen in so klaren Fällen, wo es auch nachgewiesen ist und wo sie es auch zugeben, einer Entschädigung nicht zustimmen."


      Mindestens 40 Versuchsreihen durchgeführt

      Nach Recherchen des NDR Schleswig-Holstein haben Schleswiger Ärzte zwischen 1953 und 1977 in mindestens 40 Versuchsreihen Arzneimittel im damaligen Landeskrankenhaus an Kindern und psychisch Kranken getestet. Betroffen waren demnach mehr als 3.000 Probanden. In den Versuchen traten in zahlreichen Fällen schwere Nebenwirkungen auf. So geht es aus historischen Fachaufsätzen der Mediziner hervor.

      Aufsätze belegen Zusammenarbeit mit Pharmafirmen

      [ An dieser Stelle ein Foto: „Ein Gebäude des ehemaligen Landeskrankenhauses Schleswig. Die Psychiatrie war bis 2005 in Landesbesitz.“ ]

      Die Präparate wurden den Recherchen zufolge teilweise vor Markteinführung erprobt. Sie stammten von großen Pharmakonzernen wie Merck, Bayer, Janssen, Roche oder Novartis beziehungsweise deren Vorgängern-Unternehmen. Die Fachaufsätze der Ärzte belegen eine direkte Zusammenarbeit zwischen Schleswiger Medizinern und Pharmafirmen. So bedankte sich einer der Ärzte bei Bayer und dem Novartis-Vorgänger Ciba für die "großzügige Überlassung von Versuchsmengen".

      Ein Kollege bedankt sich bei der Industrie für die Gelegenheit, "dieses oder jenes Medikament kritisch zu erproben". Ein weiterer Arzt veröffentlichte gemeinsam mit "dem Ressort Medizin der Bayer AG Wuppertal" eine Forschungsstudie. Das Verhalten der Ärzte bewerten Medizinrechtler als eindeutig rechtswidrig. Für Pharmafirmen gibt es erst seit Ende der 70er-Jahre rechtliche Regelungen.


      Konzerne reagieren abweisend

      Die Pharmakonzerne reagierten abweisend auf Fragen zu einer finanziellen Entschädigung für die Opfer. Die Firma Janssen sieht "keinen Hinweis darauf", selbst Auftraggeber von Studien gewesen zu sein. In einer früheren Stellungnahme hatte das Unternehmen die Versuche in Schleswig noch als "Grundlage der Zulassung" für das Medikament Imap bezeichnet. Roche teilte mit, die Frage der Entschädigung sei spekulativ. Dem Unternehmen seien keine Studien bekannt, für die es "ursächlich verantwortlich" sei. Merck antwortete, die Frage nach Entschädigung stelle sich nicht, weil das Unternehmen nicht rechtswidrig gehandelt habe. Novartis sieht die Verantwortung bei den Ärzten in Schleswig. Vom Bayer-Konzern, dessen Medikamente in Schleswig besonders häufig getestet wurden, gab es keine konkrete Antwort auf die Frage nach einer Entschädigung.

      NDR berichtet ausführlich über Recherchen

      Zu den Medikamentenversuchen in Schleswig hat ein Reporterteam des NDR knapp eineinhalb Jahre recherchiert - und dafür historische Fachaufsätze ausgewertet sowie mit Betroffenen und Experten gesprochen. Die Ergebnisse haben die Autoren in einer Multimedia-Dokumentation aufbereitet [ Siehe @ http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Wie-Kinder-zu-Versuchsobjekten-wurden,medikamente326.html#page=5&anim=slide ]. Am Sonntag [, 12. November 2017 ] ab 18 Uhr sendet NDR 1 Welle Nord in der Sendung "Zur Sache" ein 30-minütiges Feature zu den Recherchen mit anschließender Diskussion. Das NDR Fernsehen zeigt am Montag, 13. November [2017], um 22.45 Uhr die Dokumentation "Vergessene Seelen. Wie Kinder zu Versuchsobjekten wurden".

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Neu

      Es könnte der Vorspann zu einem Horrorkrimi werden, doch nicht etwa, weil ich Krimis nicht unbedingt mag, schaue ich mir die Doku an, sondern weil es ein MUSS ist, zu wissen, was genau ging damals vor sich, hatte sogar System, und weil das ein Horror ist, was sich damals abspielte, muss das alles auf den Tisch.

      An dieser Stelle will ich einmal daran erinnern, dass es auch hier nur wieder öffentlich-rechtliche Sender waren/sind, die über diese und ähnliche Zeitgeschichten berichten.

      So zum Beispiel wurden schon vor mehr als 10 Jahren im RBB - und MDR Fernsehen Dokumentationen gesendet, die in der DDR an ehemaligen Heimkindern begangenes Unrecht thematisierten. In welchem Privatsender wurde je darüber berichtet? Das sollte man schon bedenken, dass nicht alles, wofür man Geld bezahlt, schlecht sein muss.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Stern“ ()