14. TREFFEN EHEMALIGER DDR-HEIMKINDER AM 10. SEPTEMBER »Das Ende des langen Schweigens und der Beginn der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in DDR-Heimen«

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      Hannes schrieb:

      Ich werde auf jeden Fall da sein.


      ... ich habs in Planung ... (kann man gleich Manches verbinden .. zum Beispiel die Elbe bei Torgau kennenlernen ....) ...und einfach mal schauen ... (hoffentlich klappt es auch ...)


      :wayne:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.

      brötchen schrieb:

      jahn schrieb:

      wer interessiert sich denn überhaupt noch für dieses forum?

      Wenn es Dich nicht interessiert, dann hau einfach ab und nimm Deine müden Sprüche mit!


      Das wird in Zukunt wichtiger werden, meiner Meinung nach..

      Es beginnt die Zeit nun, wo man finianzielle Mittel überall kürzt..
      Ich kenne einige die es da schon erwischt hat..
      Und obwohl Grundsätzlich einer DDR positiv gegenüber stehe, werde Ich einer Gesellschaft die sich klar als die moralische überlegene bezeichnet es nicht durchgehen lassen, wenn Sie gerade bei Ihren eigenen Nachwuchs Scheiße baut..
      Das Forum ist unersetzbar, egal ob man viel hier ist oder weniger..

      k-Dieb schrieb:

      Das Forum ist unersetzbar, egal ob man viel hier ist oder weniger..


      .. sicher hast du recht ... unersetzbar als "Findungsportal" ..eher weniger als "Sozialgemeinschaft" ..unersetzbar als "Geschichtspool" .. und ... so wie ich Jahn in seiner Aussage recht gebe (weil man es in der Realität von anderen wie auch an sich selbst bemerkt) um so mehr hoffe ich ..dass deine Aussage, k-dieb, "das Forum ist unersetzbar" bestätigt wird ... ist schon nee Leistung ..so nen Forum zu stemmen und diese "Gemeinschaft" auch halwegs zusammen zu halten .. friedlich ...bei den unterschiedlichsten Charaktere .... der "Erfahrungsschatz der Heimzöglinge" ist unersetzbar ...


      :wayne:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      http://www.torgauerzeitung.com/default.aspx…

      Sexueller Missbrauch im Fokus
      [Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau.]
      Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau.
      Foto: TZ/Archiv

      Pressemitteilung/cw

      Vorlesen

      Torgau. Iris Gleicke, die Ostbeauftragte der Bundesregierung, kommt an
      diesem Samstag nach Torgau. Ihr Ziel: Das von der Gedenkstätte
      Jugendwerkhof organisierte Treffen ehemaliger Heimkinder. Neben Gleicke
      nehmen auch Mitglieder der Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung
      sexuellen Kindesmissbrauchs an dem Treffen teil, das um 11 Uhr in der
      Kulturbastion mit einem Podiumsgespräch eröffnet wird.

      Prof. Dr.
      Sabine Andresen, Erziehungswissenschaftlerin und Vorsitzende der
      Aufarbeitungskommission, Prof. Dr. Jens Brachmann, Bildungshistoriker
      und Mitglied der Aufarbeitungskommission, Matthias Katsch, Betroffener
      Canisius-Kolleg und Dr. Christian Sachse, Theologe und Politologe sowie
      Experte der DDR-Heimerziehung diskutieren über das Ende des langen
      Schweigens und den Beginn der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in
      DDR-Heimen. Nachdem der Bundestag im Juli 2015 die Einrichtung einer
      Aufarbeitungskommission beschlossen hatte, erfolgte im Januar 2016 deren
      Berufung. Die Kommission hat der Aufarbeitung des Missbrauchs in
      DDR-Heimen eine besonders hohe Priorität eingeräumt. Die Mitglieder
      möchten die Gelegenheit in Torgau nutzen, um sich vorzustellen und mit
      Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Das Bekanntwerden der
      Missbrauchsfälle am Berliner Canisius-Kolleg und der Odenwaldschule 2010
      ermutigte auch ehemalige DDR-Heimkinder, ihre traumatischen
      Missbrauchserfahrungen in DDR-Heimen erstmals öffentlich zu machen.

      Dieser Mut hat entscheidend dazu beigetragen, dass sexualisierte Gewalt
      und Missbrauch in DDR-Heimen am Runden Tisch „Sexueller
      Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten
      und öffentlichen Institutionen und im familiären Bereich“ des
      Bundestages thematisiert und die Schicksale der DDR-Heimkinder Beachtung
      fanden. Ebenso haben die Stimmen der Betroffenen geholfen, das Thema zu
      enttabuisieren. Seit sechs Jahren engagiert sich die Initiativgruppe
      Geschlossener Jugendwerkhof Torgau für eine Aufarbeitung des Missbrauchs
      – einer zentralen Forderung der Missbrauchsopfer seit 2010. Die
      jahrelangen Bemühungen der Gruppe konnten nun auch die
      Kommissionsmitglieder überzeugen. Sie haben der Aufarbeitung des
      Missbrauchs in DDR-Heimen eine hohe Priorität eingeräumt haben. Neben
      dem familiären Missbrauch sieht die Kommission darin ihren ersten
      Arbeitsschwerpunkt. Da Missbrauch nicht in Akten dokumentiert ist,
      sollen noch in diesem Jahr vertrauliche Gesprächen mit Betroffenen
      stattfinden. In der Gedenkstätte wird schließlich um 13.30 Uhr die
      Wanderausstellung „Aufbruch in die Vergangenheit“ eröffnet, die bis
      Mitte Oktober in Torgau weilt.



      Na dann mal viel Glueck mit vertaulichen gespraechen.Wenn ihr euch noch etwas Zeit nehmt und es auf laengere Zeit rausschiebt werden mehr und mehr der Betroffenen tot sein.Das beguenstigt dann ja auch den Staat.Denn sollte was ich nicht glaube je eine Abfindung kommen sind die Meisten ja schon tot.Ich wuerd das Langzeit Planen nennen.
      So damit euch das Thema nicht aus geht auch was die "Sprüche " anbelangt die man so manchmal hören kann. Hier ein Paar Bilder vom Treffen in Torgau.
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      Bilder vom Treffen Torgau

      Weitere Bilder vom Treffen in Torgau
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      So das erstmal zu den Bildern, ich muss sagen es hat mir gefallen wieder mal mit welchen Reden (damit nicht nicht gleich wieder welche aufregen nicht schreiben sondern REDEN) zu können wo man frei sprechen konnte und nicht erst alles wieder neu erklären musste
      Man wusste einfach von was man sprach.
      Aich das Thema in der Bastion war sehr interessant.
      Volkmar