Fauler Kompromiss für behinderte Heimkinder?

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      der Schreiber in den Kobinet-Nachrichten war bestimmt nicht bei der Anhörung im BMAS dabei, kann also über's Schachern nicht viel wissen. Frau Barnigerodt (Micky) war auch nicht dabei, gleichwohl sie immer alles weis und vor allem sich auch überall anbietet, um zu unterstreichen, dass sie für Betroffene etwas macht. Ausgezeichnet ist sie für ihren Einsatz an der Front der Betroffenen, gegen die Schacherer. Das betont sie auch gegenüber allen Menschen, die es nicht hören wollen.

      Nur bei der von ihr mit angezettelten Demo vor dem Amtsgericht, im Verfahren Uwe W. war sie dann wegen ??, wahrscheinlich war der Orden zu schwer, nicht dabei und hat so, wie immer, wesentliche Sachen nicht mitbekommen. Auch bei der Anhörung am Dienstag im BMAS fehlte dann nicht nur sie, wobei sie ja immer erklärt, dass sie überall dabei ist, wo es ums kämpfen geht, sondern die "einzig" legitimierte Betroffenenvertretung der Heimkinder AeHD gleich mit. Dem AeHD geht bei dem Thema dann auch gleich die Vertretungsvollmacht flöten, weil ihnen mitgeteilt wurde, dass ihre Anreise-und Beköstigungskosten nicht den Vorstellungen der bezahlenden Ministerien entspricht.

      Wer hier also schachert und um welchen Preis, dass sollen die Vertreter, vom wem auch immer, mal dem staunenden Betroffenen erklären.

      Zum Sachverhalt und dem Thema Stiftung, ist der Stand so, dass es schon politische Leistungsträger gibt, die das Anliegen der Behinderten und Opfer der Psychiatrie befördern wollen.

      Der Knackpunkt ist, dass zum Beispiel seit dem Mai 2015 ein Angebot vorlag, welches 10.000 Euro pauschalisierte Hilfe vorsah und es lediglich verschiedene Ansichten zum Thema Arbeit und Bewertung gegeben hat, allerdings in diese Diskussion eingebracht, von "Betroffenen", die wesentlich noch nie aufgetaucht waren, öffentlich 25.000,00 Euro pro Heimkind gefordert wurden.

      Das bedeutete, dass diese Betroffenen 35.000,00 Euro bekommen sollten.

      Bei einem kurzen mathematischen Überschlag ist klar, dass hier plötzlich eine Summe für die Stiftung der Behinderten zur Disposition stand, auch nachdem eine Ermittlung der Anspruchsberechtigten stattgefunden hat, welche 700 Millionen Euro betragen und damit einen finanziellen Umfang erreichen würde, der das gesamte Finanzvolumen der beiden Fonds "Heimerziehung" West und DDR umfasste.

      Schock! und anschließender Kampf um die Deutungshoheit einer finanziell notwendigen Hilfe und Genugtuungsleistung für Betroffene der Behindertenhilfe und Opfer der Psychiatrie.

      Diese ins Spiel gebrachte Zahlung für Rentenersatzleistungen von 25.00,00 Euro pro Betroffener machte eine schnelle Einigung völlig zunichte.

      Was jetzt stattfindet ist das Suchen nach einer Lösung.

      Bezeichnenderweise ist den Vertretern des AeHD schon im vorigen Jahr der Sachverstand ausgegangen und sie waren eher damit beschäftigt, wie sie ihre Vertretungsvollmacht so ordnen, dass es so aussieht, als wären sie unabdingbar und nun scheint bei der Truppe eher wichtig zu sein, wie man ohne Energieverlust ans kostenlose Essen kommt und ansonsten scheint da kein Licht anzugehen.

      Augenblicklich kann ich froh sein, dass es noch eine andere Interessenvertretung in Berlin gibt, der das Thema um diese Opfer wichtig ist und die sich auch artikulieren. Sonst wäre wohl eine wahrnehmbare Interessenvertretung nicht mehr vorhanden.

      Was nun tatsächlich passieren wird und welches Modell einer Hilfe-und Entschädigung favorisiert wird, kann ich derzeit nicht sagen. Amtlich ist, mit Beschimpfungen in Richtung Politik, oder politischer Verwaltung, bewegt sich der Zug eher rückwärts.

      Die Überlegungen und Detailfragen sind nicht gerade leicht. Es gibt, obwohl nicht vermutet, eine unheimliche Anzahl von zu berücksichtigenden Problemen und es bedarf einer sachlichen Diskussionsgrundlage, die Finanzminister auf einen adäquaten Kurs zu bringen, welche den Betroffenen hilft.

      In diesem Sinne, Ralf Weber

      ralf schrieb:

      der Schreiber in den Kobinet-Nachrichten war bestimmt nicht bei der Anhörung im BMAS dabei, kann also über's Schachern nicht viel wissen.

      ich entnehme deinen zeilen, dass du von dem schreiber nicht viel bis gar nichts weist. wenn dir der pressebericht nicht gefällt, schreibe einen kommentar.
      die beträge, die im raum stehen, würde auch ich als "schachern" bezeichnen. ich habe die anhörung im februar verfolgt und dieses unwürdige schauspiel um zahlen, um das unwürdige "angebot" der länder-finanzminister mitbekommen.
      wenn du das gutheißen kannst, dann frage ich mich, ob du im interesse der betroffenen handelst.




      Frau Barnigerodt (Micky) war auch nicht dabei, gleichwohl sie immer alles weis und vor allem sich auch überall anbietet, um zu unterstreichen, dass sie für Betroffene etwas macht. Ausgezeichnet ist sie für ihren Einsatz an der Front der Betroffenen, gegen die Schacherer. Das betont sie auch gegenüber allen Menschen, die es nicht hören wollen.

      Nur bei der von ihr mit angezettelten Demo vor dem Amtsgericht, im Verfahren Uwe W. war sie dann wegen ??, wahrscheinlich war der Orden zu schwer, nicht dabei und hat so, wie immer, wesentliche Sachen nicht mitbekommen. Auch bei der Anhörung am Dienstag im BMAS fehlte dann nicht nur sie, wobei sie ja immer erklärt, dass sie überall dabei ist, wo es ums kämpfen geht, sondern die "einzig" legitimierte Betroffenenvertretung der Heimkinder AeHD gleich mit. Dem AeHD geht bei dem Thema dann auch gleich die Vertretungsvollmacht flöten, weil ihnen mitgeteilt wurde, dass ihre Anreise-und Beköstigungskosten nicht den Vorstellungen der bezahlenden Ministerien entspricht.

      Wer hier also schachert und um welchen Preis, dass sollen die Vertreter, vom wem auch immer, mal dem staunenden Betroffenen erklären.

      was hat das von mir rot markierte mit einem sachstandsbericht zu tun, den die betroffenen wohl von jemandem erwarten dürfen, der anwesend(?) war? wir können auf "sich gegenseitig zerfleischende debatten" verzichten. keulenschläge helfen den betroffenen gar nicht weiter.

      Zum Sachverhalt und dem Thema Stiftung, ist der Stand so, dass es schon politische Leistungsträger gibt, die das Anliegen der Behinderten und Opfer der Psychiatrie befördern wollen.

      Der Knackpunkt ist, dass zum Beispiel seit dem Mai 2015 ein Angebot vorlag, welches 10.000 Euro pauschalisierte Hilfe vorsah und es lediglich verschiedene Ansichten zum Thema Arbeit und Bewertung gegeben hat, allerdings in diese Diskussion eingebracht, von "Betroffenen", die wesentlich noch nie aufgetaucht waren, öffentlich 25.000,00 Euro pro Heimkind gefordert wurden.

      im februar hatten wir erfahren, dass die länder-finanzminister einen eigenen vorschlag eingereicht hatten, der eine pauschale leistung von 5.000,-- € plus gestaffelte rentenersatzleistung, unter zwei jahre/über zwei jahre heimaufenthalt, vorsah.
      mich wundert doch sehr, dass die finnanzminister ihre meinung geändert und nun doch 10.000,-- € pauschalleistungen gewähren wollen?


      Das bedeutete, dass diese Betroffenen 35.000,00 Euro bekommen sollten.

      hier mal ein auszug aus der anhörung von februar 2016: ein betroffener, dessen beispiel kein einzelfall ist, der sowohl in einem kinderheim als auch der kinderpsychiatrie war, hat seine leistungen aus dem fonds heimerziehung geltend gemacht. ein anders mitglied seiner familie war in der kinder- und jugendpsychiatrie. dieser betroffene fragt zurecht, wie er seinem bruder klar machen soll, dass dieser wesentlich weniger rentenersatzleistung, also maximal 5.000,-- € erhalten soll, als die ehemaligen heimkinder, die maximal rund 25.000,-- € erhalten hatten.
      es ging in dem protest darum, dass die ehemaligen heimkinder aus den behinderteneinrichtungen und der stationären psychiatrie ihre rentenersatzleistung analog der ehemaligen heimkindern erhalten sollten.

      das fazit, welches der verfasser des von dir kritisierten kombinet-beitrags in der anhörung gezogen hatte, war, dass nach derzeitigem stand die arbeit der behinderten menschen nicht den stellenwert hat, wie die arbeit der nicht-behinderten. und dies, obwohl die politik doch immer wieder betont, dass die behinderten menschen gleichwertige arbeit leisten. wenn es aber um die finanzierung geht, ist die arbeit nicht mehr gleichwertig zu werten? er hatte es drastisch ausgedrückt.
      verstößt gegen das im grundgesetz verankerte benachteiligungsverbot und gegen das allgemeine gleichbehandlungsgesetz.

      diese forderung der gleichbehandlung kann doch wohl nicht verwerflich sein!

      Bei einem kurzen mathematischen Überschlag ist klar, dass hier plötzlich eine Summe für die Stiftung der Behinderten zur Disposition stand, auch nachdem eine Ermittlung der Anspruchsberechtigten stattgefunden hat, welche 700 Millionen Euro betragen und damit einen finanziellen Umfang erreichen würde, der das gesamte Finanzvolumen der beiden Fonds "Heimerziehung" West und DDR umfasste.

      bist du der "betroffenen-finanzminister", der im sinne der verantwortlichen agiert?

      Schock! und anschließender Kampf um die Deutungshoheit einer finanziell notwendigen Hilfe und Genugtuungsleistung für Betroffene der Behindertenhilfe und Opfer der Psychiatrie.

      Diese ins Spiel gebrachte Zahlung für Rentenersatzleistungen von 25.00,00 Euro pro Betroffener machte eine schnelle Einigung völlig zunichte.

      das stimmt so nicht! es geht, wie oben beschrieben um die angleichung an die gestaffelte rentenersatzleistung der ehemaligen heimkinder. und es geht auch um eine angleichung der pauschalleistung auf 10.000 €.

      Was jetzt stattfindet ist das Suchen nach einer Lösung.

      zur lösungsfindung kann nicht gehören, die keule gegen andere betroffenenzusammenschlüsse zu schwingen.
      du bist auch nicht der nabel der welt.

      eigentlich schade, dass wir von dir keine informationen zu dem gespräch im bmas erhalten haben. das hatte ich von dir erwartet. oder müssen wir uns noch gedulden???


      Was nun tatsächlich passieren wird und welches Modell einer Hilfe-und Entschädigung favorisiert wird, kann ich derzeit nicht sagen. Amtlich ist, mit Beschimpfungen in Richtung Politik, oder politischer Verwaltung, bewegt sich der Zug eher rückwärts.

      Die Überlegungen und Detailfragen sind nicht gerade leicht. Es gibt, obwohl nicht vermutet, eine unheimliche Anzahl von zu berücksichtigenden Problemen und es bedarf einer sachlichen Diskussionsgrundlage, die Finanzminister auf einen adäquaten Kurs zu bringen, welche den Betroffenen hilft.

      ...welchen den betroffenen hilft... nur darum geht es

      In diesem Sinne, Ralf Weber
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „xyz1“ ()

      ralf schrieb:

      Diese ins Spiel gebrachte Zahlung für Rentenersatzleistungen von 25.00,00 Euro pro Betroffener machte eine schnelle Einigung völlig zunichte.


      Von einer schnellen Einigung kann man ja wohl nicht wirklich ausgehen und dass es keine Einigung gibt liegt ganz sicher nicht an die Forderungen der Ehemaligen, sondern an die Nicht-Bereitschaft der Länder überhaupt was zahlen zu wollen.
      Es ist ein Skandal, dass hier ein Fonds/Stiftung schon so viele Jahre hinausgezögert wird und das ist Absicht und hat mit etwaigen Forderungen bestimmter Gruppierungen rein gar nichts zu tun. Wieso sollte man darüber nachdenken oder gar schachern um einen finanziellen Ausgleich der nicht genau so hoch ist wie für jene Ehemalige, die schon längst ihren finanziellen Ausgleich haben. Ganz im Gegenteil, eigentlich ist es schon richtig, dass für die Ehemaligen der Behindertenheime und Psychiatrien eine höhere Summe gefordert wird. Diese unverschämte Art und Weise sich immer nur herauswinden Nummer zeigt lediglich das was immer schon so war, dass diese ehemaligen Heimkinder Menschen dritter Klasse sind und nichts anderes steckt dahinter.
      Da kann ich Deine Ansicht Ralf so gar nicht verstehen, denn es liest sich bei Dir so, dass nun auch noch die Ehemaligen selber dafür verantwortlich sind, dass es so lange dauert und das stimmt sicherlich nicht!

      die eine Sache ist, etwas zu fordern und die andere Sache, die Forderung auch zu belegen und zu bekommen.

      Das deutsche Recht, laut Grundgesetz, unabhängig und für jeden Bürger zugänglich, dürfte inzwischen, durch Lobbyisten und einer Schar von in eigener Sache handelnden Abgeordneten, zu den ausgehöltesten und willkürlichsten Grundlagen unserer Gesellschaft gehören. Nicht jeder der recht hat, bekommt Recht.

      Dieses inzwischen kaum zu verstehende Konstrukt aus Paragrafen und Verordnungen wird noch durch das Merkmal der Demokratie, nach welcher es immer um Mehrheiten geht, verschärft.
      Dabei ist den wenigsten Menschen bewusst, dass der Grundsatz erhalten bleiben sollte, der da lautet, auch wenn Alle einer Meinung sind, muss es noch lange nicht die Richtige sein.

      Warum schreibe ich dieses Vorwort? Ganz einfach, es geht bei den hier behandelten Forderungen der betroffenen Heimkinder, hierbei meine ich die Forderungen aller Heimkinder innerhalb der Fonds und auch der angedachten Stiftung, also auch die aus den Behinderteneinrichtungen, um nicht rechtsfähige Leistungsansprüche.

      Das Problem, welches hier grundsätzlich von den Betroffenen durcheinander gebracht wird und das womöglich unbewusst, ist der Unterschied zwischen einer unbestimmten Forderung und einem vorhandenen Rechtsanspruch.

      Die beiden Fonds Heimerziehung West/DDR sind politische Absichtserklärungen, dass an Heimkindern begangene Unrecht anzuerkennen und die durchaus bis heute bestehenden Folgen, finanziell zu mildern. Diese Absichtserklärung beinhaltet eben gerade kein Schuldbekenntnis und hat wegen der außerhalb einer rechtlichen Pflicht bestehenden Beschränkung auf die Freiwilligkeit, keine Rechtsfolgen.

      Das trifft auch für die angedachte Stiftung "Anerkennung und Hilfe" zu.

      Die Einmaligkeit dieses Vorganges ist, dass es sich tatsächlich um freiwillige Leistungen der Bundesrepublik Deutschland handelt, welche in Höhe und als Anerkennungsleistung von 10.000 Euro und für die Betroffenen aus den Fonds Heimerziehung in Anerkennung der Benachteiligung von Rentenleistungen, als monatliche Entschädigung von 300,00 Euro und für jede in der Heimerziehung monatlich geleistete Arbeit gezahlt wird.

      Für die Heimkinder aus den Behinderteneinrichtungen und Opfer der Psychiatrie, war diese Anerkennungsleistung von 10.000 Euro, also in gleicher Höhe, wie die der Heimkinder angedacht.

      Die Schwierigkeit bei den Betroffenen der Behinderteneinrichtung bestand von Beginn an darin, eine nicht bezahlte Arbeit und die Verweigerung einer Sozialversicherungsabgabe für die Rentenversicherung zu belegen. Also entschloss man sich, da die Betroffenenberichte den Sachverhalt weitestgehend bestätigten, auch für diese Betroffenen einen pauschalisierten Rentenbetrag zu zahlen.

      Der gesamte Vorgang war wieder auf freiwilliger Basis und beinhaltete den Ausschluss, dass Betroffene wegen der Freiwilligkeit der Leistungen einen Rechtsanspruch auf diese Leistungen besitzen.

      Also, im Klartext. Wer Betroffener dieser Einrichtungen war und einen entsprechenden Beweis vorlegen kann, hat Anspruch auf die im Fonds, oder der Stiftung festgelegten finanziellen Leistungen. Der Anspruch auf diese Leistungen, steht einer Freiwilligkeit der Errichter nicht entgegen.

      Mit der nunmehr begonnen Diskussion der Betroffenen, oder deren Vertreter, dass man einen Leistungskatalog erstellen will, nach welchem aus der freiwilligen Zahlung einer Hilfe, oder der Vergütung einer Rentenersatzleistung, eine tatsächliche Entschädigung werden soll, eskaliert der sachliche Diskurs über die freiwilligen Leistungen.

      Dabei dürfte es letztendlich um folgenden tatsächlich bestehenden Inhalt der Auseinandersetzung gehen.

      Die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag hat beschlossen, auf Basis der Freiwilligkeit, Leistungen für das erlebte Unrecht der Heimkinder beider deutscher Staaten zu zahlen. Damit soll das Unrecht anerkannt und die Folgen gelindert werden.

      Außerhalb dieser freiwilligen Leistung besteht aber für alle Heimkinder ein Rechtsanspruch darauf, dass die Maßnahmen der Jugendhilfe Unrecht darstellen können und insofern vor einem ordentlichen Gericht die Wiedergutmachung und die Beseitigung der Folgeschäden verlangt werden kann.

      Dieser Rechtsanspruch besteht für die Heimkinder beider deutscher Staaten.

      Und jetzt kommt die Problemstellung, sowie das Bedürfnis der politisch Verantwortlichen, die freiwilligen Leistungen in beiden Fonds, sowie der Stiftung Anerkennung und Hilfe nicht ausufern zu lassen, weil die Möglichkeit zu berücksichtigen ist, dass demzufolge bei der Leistung eines Rentenersatzes eine doppelte Vergütung erbracht wird.

      Abschließend ist folgendes festzustellen. Über die beiden Fonds und die Stiftung für die Behinderteneinrichtungen ist es nicht möglich einen befriedenden Ausgleich des erlittenen Leids zu erlangen. Wer das fordert oder gefordert hat, sollte sich fragen lassen, was er persönlich für Leistungen eingebracht hat, eine derartige Forderung zu legitimieren.

      Richtig ist, dass außerhalb der Fonds und der Stiftung die Möglichkeit besteht, sich vor einem ordentlichen Gericht zu artikulieren und eine Entschädigung für erlittenes Unrecht und Leid einzufordern. Diese Möglichkeit ist durch das Bundesverfassungsgericht und inzwischen mehreren Verfahren für die Heimkinder beider deutscher Staaten befürwortet. Es ist bewusst darauf abgestellt worden, dass nicht alle Heimeinweisungen per se Unrecht waren und dementsprechend alle Verfahren um die Feststellung von Unrecht, Einzelfallprüfungen bleiben werden. Es steht also jedem Betroffenen zu, diesen Weg zu beschreiten.

      In diesem Sinne, Ralf Weber
      Mir geht es nicht darum ob ein Rechtsanspruch besteht oder nicht, dass wissen wir, dass dieser nicht besteht.

      Es geht darum, dass die Ehemaligen der Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien nicht weniger gelitten haben wie wir und gearbeitet haben sie auch in den Heimen. Dass jeder Einzelfall geprüft wird ist mir auch klar und darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass die Ehemaligen dieser Heime genauso einen Ausgleich erwarten sollten wie wir und es ist nicht nachvollziehbar, dass sie so lange warten müssen und wahrscheinlich weniger wie wir bekommen. Das ist eine Schande und kann mit nichts aber auch mit rein gar nichts erklärt oder gar entschuldigt werden!

      ralf schrieb:




      Mit der nunmehr begonnen Diskussion der Betroffenen, oder deren Vertreter, dass man einen Leistungskatalog erstellen will, nach welchem aus der freiwilligen Zahlung einer Hilfe, oder der Vergütung einer Rentenersatzleistung, eine tatsächliche Entschädigung werden soll, eskaliert der sachliche Diskurs über die freiwilligen Leistungen.

      Das ist so nicht korrekt:
      Ich war 2014 in das BMAS eingeladen worden, das ministerium hatte das ergebnis einer bund/länder-arbeitsgruppe vorgestellt. einer der offenen punkte war die beteiligung der kirchen und länder (deren finanzielle beteiligung stand im letzten Quartal 2014 noch gar nicht fest).
      der bund zeigte sich in diesem punkt zuversichtlich und absolut gewillt, eine hilfeleistung auf den weg bringen zu wollen.
      der zeitplan bei der zustimmung der länder auf der ebene ASMK sah für das 4. quartal 2015 u. a. die abarbeitung einer liste der dokumente/konzepte vor, u. a. die erstellung eines handbuches/leitfadens. auf dieser basis soll auch die schlüssigkeitsprüfung durch die geschäftsstelle erfolgen

      noch etwas: die ehemaligen behinderten heimkinder und betroffene stationärer psychiatrie haben mit sicherheit nicht die energie und zeit ein langes, zeitaufraubendes verfahren durchzuziehen. zudem wissen wir aus einschlägigen urteilen, dass gerade behinderte kläger, wenn sie ihre peiniger anzeigen, nicht selten den prozess verlieren. die beweislast liegt nun mal beim kläger. und dass behinderte menschen teilweise sich nicht einmal artikulieren könnnen, dürfte ein urteil zu gunsten des behinderten klägers druchaus schwierig und wenig erfolgreich sein.


      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      wir brauchen uns doch nichts vormachen:


      Kirche , Stadt und Gesunheitsministerum , werden ein Faules Ei aus den ärmel zaubern, bei dem Sie möglichst billig weg kommen.

      aber es ist geht hier nicht um Geld , was uns milde stimmt, es hat in lebnen sehr viel schlimmere zeiten
      geben z.b 95/ 2012 vo mann fast verhungert währe , nichts anzuziehen hate und Pfändungen bis weit über das verträgliche.

      was ich will eine ernstgemeinte Entschuldigung , denn es ist Bewiesen das neuroleptika die lebenserwartung um ca. 15 jahre verkürtzen , diese jahre möchte ich auch die Rente angerechnert wissen.
      auch ist mir wichtig das sich solche KZ- Ähnliche Zwangsarbeit in kinderheimen , Kinderpsichatrien, Behindertenheimen nicht mehr wiederholt.

      Die Jahre vom 14- 21 lebensjahr die ich in der landwirtschaft gebuckelt habe bei den Bauern möchte ich angerechtert haben und wenns nur Jedes Jahr ein Holnsteiner Schinken ist , der von herzen der bauern kommt wo wier gebuckelt haben.

      in den 80 Jahren hatten die Bauern ja auch nicht viel und waren um jede helfende Hand dankbar. Und die Bäuerinnen haben die einen oder anderen 50 pfennig gegeben , mit den Worten lasse es dir im Heim nicht abnehemen.

      auch gab es hin und wieder gebrauchte kleidung , einmal sogar ein Gebrauchtes fahrrad wofür mann dann vom Erzieher fast totgeprügelt wurde und in die Arestzelle karm weil der der meinung war es währe gekaut, sebt nach dem sich die Bäuerin bei den Erzieher Beshwert hatte gab es keine Entschuligung.

      auch später als tagelöhner immer wieder wurde um l<<ohn betrogen , bis auf die Zeit in der werkstadt für behinderte und jetzt bei meiner Frau war ich nie Krankenversichert, und es gab zeiten da habe ich nicht mal ein Konto gehapt oder Telefon.

      es währe eine echte entschuldigung wenn die tageslöhnerrei wieder wie untern Kohl wieder verboten wird , das diese ausbeutung und abzocke nicht mehr erlaubt ist.

      das für Binderte und lernschwache der mindestlohn eingeführt wird, und in deutschland nie mehr einer
      zwangsarbeiten mus ohne lohn.

      die höhe der Entschädigung ist da schon egal, wichtig ist das die Stifung serriös arbeitet und der Vorstand nicht von der Gegenseite unter wandert wird
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day
      Hallo Ralf Weber,
      habe deine beiden Beiträge hier genau gelesen. Danach frage ich, ob wir beide an der selben Informationsveranstaltung im BMAS am 26.04.2016 teilgenommen haben ? Bei dieser Veranstaltung hast du genau unsere Position vom AeHD
      (10.00,00 € Barzahlung und 300,00 € Rentenersatzleitung pro Monat mal die Jahre) vertreten.
      Deine jetzige Ansicht war mir noch nicht bekannt.
      Der Bericht im Kobinet vom 28.04.16 bezieht sich auf meine Äusserungen.
      Wolfgang Petersen
      :facepalm3d: Demokratie nutzen, sich nichts gefallen lassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Wolfgang07“ ()

      dann, Wolfgang, hast Du etwas in meine Ansicht rein interpretiert, was seit Mai 2015 bereits Geschichte war. Du erinnerst dich? Im Deutschen Bundestag, war zu dem Thema, die Weiche längst gestellt und Du wusstest auch, dass eine Forderung von 300,00 Euro monatlicher Rentenersatzleistung, die Diskussion in der Sache sofort eskalieren ließ. Gerade weil damit klar war, dass eine derartige Forderung eine regelrechte Ungleichbehandlung der Heimkinder darstellen würde. Denn jetzt könnte man den Heimkindern aus den beiden Fonds Heimerziehung nicht glaubhaft erklären, warum sie im Durchschnitt ca. 4.500 Euro Rentenersatzleistungen bekommen haben und die Heimkinder aus den Behinderteneinrichtungen sollten nun, gerade auch wegen der Pauschalisierung, 25.000,00 Euro bekommen. Es wurde bei einer derartigen Forderung sofort deutlich, dass damit eine weitergehende Diskussion der anderen Heimkinder einsetzt, die dann berechtigt fragen würden, wieso ihre voran gestellten Ansprüche auf Rentenersatz abgebügelt wurden.

      Allerdings bist Du dir darüber auch im Klaren, dass mit dieser Diskussion polemisierend umgegangen wird, allerdings nicht zielführend. Man kann schon mit einem leicht verklärtem Blick auf die Realität Forderungen aufstellen, die nur der eigenen Profilierung dienen, allerdings nicht in der Sache nützlich sind, weil sie einfach jeder Grundlage entbehren. Aber Du hast ja im AeHD genügend Fachkräfte und da wird Dir (euch) schon was einfallen, wie man die Kuh ganz ersäuft.

      Augenblicklich besteht die Gefahr, dass wir mit einer solchen Diskussion jegliche Beteiligung an den Grundlagen zur Stiftung verlieren. Und wenn Du in Person den AeHD vertrittst, also die Truppe, die jeden Tag in anderer Zusammensetzung, in Abhängigkeit von kostenlosen Konsummöglichkeiten, eine andere Meinung hat, oder auch keine, dann sieht es für die Interessenvertretung der Opfergruppe eher dünn aus und man wird letztendlich Tatsachen schaffen, die wir sachlich nicht mehr beeinflussen können.

      In diesem Sinne, Ralf Weber
      die stiftung wird den titel "hilfen und anerkennung..." tragen. leere worthülsen und schön formulierte titel helfen den betroffenen nicht weiter - im gegenteil. begriffe wie "anerkennung" (was soll eigentlich anerkannt werden?) sind bei diesem herumgechacher ein schlag ins gesicht.

      vielleicht hörst du mal hin, was die betroffenen zu dem thema sagen. frage sie mal, ob sie auf ein urteil durch den europäischen gerichtshof warten, ob sie schon daran denken, sich für jahre "konservieren" zu lassen, um das erleben zu können. sorry, aber ich merke, dass mich deine haltung und auch die feile gegen den aehd (viele kennen diesen gar nicht) wütend macht.

      eine klare antwort auf eine klar gestellte frage, wäre schon hilfreich: was spricht dagegen, die finanzielle hilfe für diesen personenkreis analog der hilfe für ehemalige heimkinder zu gestalten?
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      Hallo Ralf Weber,
      für mich als Betroffener und Vertreter war immer deren Interessen gegenüber den Verantwortlichen zu vertreten.
      Mir und dem AeHD ging es immer darum, das die Betroffenen ehemaligen Psychiatrie- und Behindertenkinder nicht schlechter als die ehemaligen Heimkinder gestellt werden. Daher die Forderung 10.000,00 € Fondgeld und 300,00 € monatlich Rentenersatzleistung für die Zwangsarbeit. Die Höhe der Rentenersatzleistung richtet sich nach den Jahren der Zwangsarbeit. Von 25.000,00 € Pauschale Rentenersatzleistung für jeden Betroffenen war nie die rede. Bei dir Ralf frag ich mich, wesen Interessen du vertreten willst ? Die der Betroffenen kann es nicht sein.
      Zur Zeit sind 9.000,00 € Fondgeld (Barauszahlung) und 3.000,00 € Rentenersatzleistung für 2 Jahre Zwangsarbeit und 5.000,00 € maximum für über 2 Jahren Zwangsarbeit vorgesehen Die Finanzminister wollen das Fondgeld auf 7.000,00 € runter drücken

      Wolfgang Petersen
      :facepalm3d: Demokratie nutzen, sich nichts gefallen lassen.

      ralf schrieb:

      Im Deutschen Bundestag, war zu dem Thema, die Weiche längst gestellt und Du wusstest auch, dass eine Forderung von 300,00 Euro monatlicher Rentenersatzleistung, die Diskussion in der Sache sofort eskalieren ließ. Gerade weil damit klar war, dass eine derartige Forderung eine regelrechte Ungleichbehandlung der Heimkinder darstellen würde. Denn jetzt könnte man den Heimkindern aus den beiden Fonds Heimerziehung nicht glaubhaft erklären, warum sie im Durchschnitt ca. 4.500 Euro Rentenersatzleistungen bekommen haben und die Heimkinder aus den Behinderteneinrichtungen sollten nun, gerade auch wegen der Pauschalisierung, 25.000,00 Euro bekommen. Es wurde bei einer derartigen Forderung sofort deutlich, dass damit eine weitergehende Diskussion der anderen Heimkinder einsetzt, die dann berechtigt fragen würden, wieso ihre voran gestellten Ansprüche auf Rentenersatz abgebügelt wurden.


      Hallo Ralf,
      diese Deiner Aussage kann ich so nicht nachvollziehen und bedarf einer näheren Erklärung von Dir.
      Es leuchtet mir nicht ein, dass eine Forderung der monatlichen Rente für Jene der Behindertenheime/Psychiatrien von monatl. 300 Euro analog zum Fonds der Ehemaligen Nicht-Behindertenheime eine Eskalation bedeutet hätte. Wenn auch im Durchschnitt diese Ehemaligen 3 Jahre in z.B. einem Erziehungsheim waren und man davon ausgehen kann, dass die Ehemaligen insbesondere der Behindertenheime-weniger der Psychiatrien länger in den Heimen verblieben halte ich die Forderung für angebracht. Es kann doch nicht sein, dass die Zeiten hier nicht berücksichtigt werden, denn der Rentenausgleich soll doch jene Jahre in denen nicht die Rentenbeiträge von den Heimen gezahlt wurden ausgleichen. Da wäre doch jeder Sinn verfehlt, wenn man nun diesen Grundsatz bei den Ehemaligen der Behindertenheimen anders interpretiert. Schließlich muss man hier auch noch ein wichtiges Argument einbringen, dass es Ehemalige gibt die aufgrund fragwürdiger Diagnosen in solchen Einrichtungen waren, also nicht einmal geeignet untergebracht wurden. So habe ich einen Bekannten, der hier bei uns in den Nieder Ramstädter Heimen war zu Unrecht und er hat später die Ausbildung zur Altenpflege gemacht und jahrelang in einem Altersheim gearbeitet. Trotzdem fehlen ihm die Jahre, die er zu Unrecht in einem Behindertenheim zugebracht hat. Diese Menschen sind auch noch doppelt bestraft worden, in dem man ihnen eine Diagnose verpasste, die schlicht weg falsch war, sie damit noch zusätzlich stigmatisierte und entsprechend noch länger in den Heimen unterbrachte. Eskalieren muss da gar nichts, wenn man im Vorfeld seine Hausaufgaben macht, also auch stichhaltige Begründung abliefert. Ich gehe nicht davon aus, dass die Mehrheit der Ehemaligen die schon lange ihren finanziellen Ausgleich haben da etwas dagegen hätte. Solche angeblichen Argumente von der Verantwortungskette hätte ich sehr schnell ausgehebelt, denn die zeigen lediglich dass es keine wirklichen Argumente gibt und man dann auch noch zwei Opfergruppen gegeneinander ausspielen will. Klar ist mir bekannt, dass es nicht leicht ist, ich war ja schließlich auch lange genug dabei, aber mir fällt schon auf, dass es zu viele Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Gruppierungen der Ehemaligen gibt, die letztlich sehr viel Energie wegnehmen und auch nicht dazu dienen, auf einer sachlichen Ebene Einigungen zu erzielen.


      Was die jeweiligen Unkostenerstattung anbelangt:
      Gehört so etwas sicherlich nicht bei den Verhandlungen hinein, das kostet unnötige Zeit, sondern sollte im Vorfeld geklärt werden. Ich gehe aber auch nicht davon aus, dass hier überzogene Ansprüche gestellt wurden und es sollte hier nicht der Eindruck erweckt werden, als wenn sich Ehemalige in den Arbeitskreisen sich auf das Thema fokussieren.
      selbst unter massiver Beleuchtung eurer Weisheiten und meiner Blindheit, vorausgesetzt ihr würdet nun noch einen Pfarrer mitbringen, der Erleuchtung mitbringt, ist nicht zu erkennen, was ihr eigentlich wollt und für wen.

      Außer der Erleuchtung, dass ihr Sprachbegabten meint, mich persönlich für euer Versagen in Haftung nehmen zu wollen, allerdings vergessen habt, dass euer Spiel längst zu ende war, ist hier gerade von Betroffenenvertretung keine Rede.

      Ihr könnt, von mir aus, alle Fragen stellen, die euch betreffen, aber stellt eure Fragen nicht so, als ob ich für euer Elend zuständig bin. Ihr wollt die großen Macher sein, dann bitte. Aber haltet euch zurück, von mir Fragen beantwortet zu haben, die euch hätten viel früher aufregen müssen und die nur euch betreffen.

      Heimfonds West 1949 bis 1975, alles klar und falls das nicht reicht, ihr Heimkinder der westlichen Provinz, nach 1975 habt ihr außer blöden Sprüchen Nichts auf die Reihe gebracht und nun soll das dumme Heimkind DDR eure Ansprüche rechtfertigen und in der richtigen Reihenfolge begründen.

      Ihr Superschlauen, von der Sonne geküssten Heimkinder West, weder wusstet ihr, was Heimerziehung DDR bedeutet hat, noch hat es euch jemals interessiert. Ihr wolltet auf unserem Rechtsanspruch, den wir im Übrigen ohne eurer Hilfe und Unterstützung erstritten haben, mit surfen.

      Vielleicht sucht ihr euch also, zum anpissen, eure Verantwortlichen selber aus. Mit Verantwortlichen meine ich die, die innerhalb von drei Mondphasen plötzlich eure Glücksbringer sein wollten, nachdem sie erkannt haben wollten, dass die Heimkinder DDR ja irgendwie tauglich sind, für ihre Interessen.

      Du, Wolfgang Petersen bist einer derjenigen Heimkinder West, welche mich immer dazu angehalten haben, dass wir gemeinsam etwas machen. Du bist ein Vorbild. Selbst schwer krank, hast Du selbst am vergangenen Dienstag im BMAS deine Meinung kund getan.

      Wo waren aber deine Helfer vom AeHD?

      Ging ja auch nicht. Nachdem sich diese selbsternannte Betroffenenvertretergruppe nur damit beschäftigt, wie sie sich, auf welchen Grundlagen auch immer, zuerst auf Kosten von anderen Betroffenen, ganz wichtig macht.

      Wer kennt schon die Truppe, die offensichtlich von Nichts eine Ahnung hat?

      @ xyz1, ich hatte Dir schon einmal bescheinigt, dass ich Dir wegen deiner sachlichen Art zutraue, dass man über Themen gemeinsam diskutieren kann. Allerdings musst Du dir vorwerfen lassen, dass Du meine inhaltlichen Sachthemen nicht richtig gelesen hast, oder sie absichtlich falsch wiedergibst.

      Was meinst Du, wenn Du schreibst, dass ich mal hinhören sollte, wenn Betroffene über das Elend der Warterei sprechen? Vielleicht ist es Dir nicht ganz bewusst, oder vielleicht hast Du es inzwischen einfach unter den Tisch fallen lassen, dass es wesentlich meine juristischen Erfolge waren, die den Sachverhalt der Heimkinder in den Focus der Öffentlichkeit geholt haben. Und ganz nebenbei, vielleicht ließt Du dir mal die Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichtes genau durch, bevor Du mir hier unterstellen willst, dass ausgerechnet ich nicht auf Betroffene der Heimerziehung höre.

      Ein Teil meiner juristischen Aufarbeitung ging nur darum, was man mit Kindern und Jugendlichen in derartigen Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrien gemacht hat.

      Also, yxz1, lese, überlege und dann kannst Du rum schießen.

      @ burkhard1, leider, auch Du solltest wissen, dass es eine Vertreterin Heimkinder West gibt, an die Du (ihr) euch wenden könnt. Offensichtlich wisst ihr immer alles und außer wenn es dick kommt, braucht ihr keinen Rat. Ihr Heimkinder West seid allwissend!

      Ich persönlich bin es inzwischen leid, ständig Erklärungen abgeben zu müssen, warum und weswegen ihr gerade nicht schon all eurer erlittenes Unrecht entschädigt bekommen habt. Ihr habt doch kluge Köpfe in euren Reihen, die euch sicher zum Triumpf führen werden.

      Allerdings, wegen der bereits wieder nicht verstandenen Information, wiederhole ich das noch einmal.

      Es ist völlig egal, unter welcher Voraussetzung die Bundesregierung ein Entschädigungsgesetz, oder Genugtuungsleistungsgesetz oder nur Hilfsangebot für betroffene Heimkinder offenbart. Es bleibt freiwillig und zieht keine Rechtsfolge nach sich.

      Alles was Du (ihr) in die Fonds oder Stiftung rein interpretiert, hat keine Grundlage. Zumindest keine, wie ihr euch das vorstellt. Alles was Du an Ungleichbehandlung, oder Unrecht, oder Nichtbeachtung erkennen wollt, wäre selbst unter rechtlicher Bewertung nur eine Blase voll Luft.

      Wenn Du, jeden Monat freiwillig, jemanden einen Euro spendest, willst Du doch bestimmt nicht daraus abgeleitet sehen, dass Du das nun jeden Monat machen musst. Oder?

      Und ganz ehrlich, welche Argumente Du benutzen würdest, um Verantwortungsketten auszuhebeln, interessiert keinen. Wetten das? Es ist nämlich so, dass die Diskussion um Entschädigung, oder wie auch immer das heißen sollte, eine Stufe erreicht hat, in der es primär nicht mehr um die Betroffenen selber geht.

      Auch das ist ein Glanzstück der westdeutschen Heimkinder! 50 Jahre haben sie nichts mitbekommen und nun wollten sie noch eher am Ziel sein, wie die blöden Ossis.

      Vorsorglich entschuldige ich mich bei allen Heimkindern West, auf die diese Zustandsbeschreibung nicht zutrifft.

      Ralf Weber
      Nun Ralf mit Deiner Antwort zeigst Du einmal mehr nicht richtig gelesen zu haben und eher nicht richtig -und zum größten Teil nur unsachlichen Abtworten zu geben.
      Also ich habe weder an Dir noch an dem AeHD irgendwelche Erwartungen, um mich geht es gar nicht.

      Nun betreffend Deinen Beleidigungsorgien nur so viel:
      Du hast weder für den Fonds West etwas gemacht noch erwarten wir von Dir, dass Du irgendwelche Ansprüche rechtfertigen solltest. Du warst weder am Runden Tisch- und als Du zum AeHD kamst -war der Fonds West schon längst auf dem Wege und das ohne Dein Wirken, also spul Dich hier mal nicht so auf, mit uns West hast Du aber rein gar nichts zu tun gehabt und sonst gehe ich auch nicht davon aus, dass Du für Verhandlungen befähigt bist, denn das setzt doch zumindest voraus, in einer angemessenen Form miteinander umzugehen und vor allen Dingen sich selber nicht immer für den „Größten“ zu halten.

      Keine Sorge werde Dir in Zukunft keine Fragen mehr stellen, die ja lediglich auf Deine posting bezogen waren, denn nirgends steht, dass ich von Dir irgendetwas erwarte, tue ich nicht!
      uns ist nicht damit gedient, den fonds 1 immer wieder in den focus zu rücken. es geht JETZT nicht um eine hilfeleistung für ehemalige heimkinder sondern und eine "anerkennung und hilfe... für die betroffenengruppen, um die es JETZT geht. fehler sind zu zeiten des rth zuhauf gemacht worden und eine wiederholung braucht niemand. deshalb brauchen wir auch nicht deine sprüche, was wir so alles falsch gemacht haben. in einem sind sich ost/west-ehemalige heimkinder einig: die west-ehemaligen sind sich nie einig gewesen. es war keine übergreifende arbeit der verschiedenen akteure möglich. im osten war und ist es nicht anders. wir haben nicht nur aktuell erlebt, dass auch die ost-heimkinder nicht an einem strang ziehen können.
      deine verdienste stelle ich nicht in abrede. aber in der augenblicklichen situation um eine entschädigungsleistung für behinderten (auch psychisch beeinträchtigte), macht es keinen sinn, dem bmas mit unterschiedlichen forderungen zu kommen.
      die stifungsgeber werden sich das billigste raussuchen.

      dir dürfte auf der februar-anhörung nicht entgangen sein, dass niemand der betroffenen aufgestanden war um zu verkünden, mit dem "angebot" einverstanden zu sein. das bitte ich zu berücksichtigen.

      hätte ich zu entscheiden, würde ich mich schämen, diese menschen, die in einem weitaus größerem abhängigkeitsverhältnis gestanden haben, die mit psychopharmaka zugedröhnt worden sind...ein so schäbiges angebot zu machen. das ist ethisch/moralisch verwerflich.
      daran sollten wir denken, wenn wir unsere forderungen stellen.

      übringens: deine beiträge habe ich gelesen und verstanden. aber ich kann deinen ansatz so nicht teilen.

      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      @ burkard1, schon das was Du schreibst, zeigt, dass Du nicht ansatzweise überhaupt etwas weist. Und vom Ablauf der Geschichte, um die Entstehung der beiden Fonds und die möglicherweise auf den Weg zu bringende Stiftung für die Heimkinder der Behindertenhilfe, hast Du offensichtlich, außer mir zu unterstellen, dass ich sachlich mit dem Fonds West nichts zu tun habe, überhaupt kein Wissen.

      Der Runde Tisch Heimerziehung West ist eine direkte Folge meines Torgauer Urteils, mit welchem erstmals in der Rechtsprechung festgestellt wurde, dass Zustände in den Heimen Menschenrechtsverletzungen darstellen, die unabhängig von einer juristischen Bewertung zur Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in der geschlossenen Heimerziehung dazu führt, dass die Art und Weise der Unterbringung in derartigen Einrichtungen, rehabilitierungsfähiges Unrecht darstellt. Diese Entscheidung des Berliner Kammergerichtes führte dazu, dass die "Torgauer", unabhängig der gegen sie erhobenen Vorwürfe, für ihre rechtswidrige Unterbringung in Torgau rehabilitiert werden.

      Der Spiegel Journalist Peter W. machte sich daraufhin mit einer Gruppe Heimkinder West im Jahr 2005, auf den Weg in die Gedenkstätte Torgau. Dort wurde der Grundstein gelegt, dass im Dezember 2006 an den Deutschen Bundestag Petitionen von den Heimkindern West eingereicht wurden.

      Das dieser Prozess im Jahr 2009 dann dazu führte, dass der Runde Tisch Heimerziehung West eingerichtet wurde, hängt ein zweites Mal mit meiner persönlichen juristischen Aufarbeitung zusammen. Im Mai 2009 beschloss das Bundesverfassungsgericht, auf meine im Jahr 2008 eingereichte Beschwerde, dass die Heimkinder der DDR ein Grundrecht auf juristische Überprüfung ihrer Heimeinweisungen besitzen. Im Ergebnis meiner angenommenen Bundesverfassungsbeschwerde, wurde im Dezember 2010 das IV. SED Unrechtsbereinigungsgesetz dahingehend korrigiert, dass dieser Rechtsanspruch für Heimkinder DDR bindend ist.

      Als direkte Folge dieses juristischen Erfolges und unter Berücksichtigung grundrechtsgeschützter Ansprüche aller Heimkinder der Bundesrepublik, Artikel 3 Abs. 1 des Grundgesetzes, wurde im Jahr 2009 der Runde Tisch Heimkinder West eingerichtet.

      Prof. Schruth hatte zu diesem Zeitpunkt an der Hochschule Magdeburg eine wissenschaftliche Abhandlung zu meinem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus 2009 veröffentlicht, in welcher er explizit auf eine juristische Bewertung und zu den Betroffenen der Heimerziehung West eingeht. (Mai 2010, Herausgeber Zentralinstitut soziale Fragen, ISSN 0490-1606)

      Im Jahr 2010 wurde ich von Bundestagsabgeordneten der SPD und der CDU in den Deutschen Bundestag eingeladen, wo ich hinsichtlich einer "Entschädigung" aller Heimkinder, Vorstellungen einbringen sollte. Bereits zu diesem Zeitpunkt war der rechtliche Rahmen so abgesteckt, dass deutlich wurde, dass zur Durchsetzung rechtlicher Ansprüche von Heimkindern West eine Verjährung eingetreten war, die nur unter dem Beweis von systematisch begangenen Menschenrechtsverletzungen ausgehebelt werden konnten.

      Mein Petitum war, dass unter Beibehaltung aller rechtsstaatlichen Grundvoraussetzungen für diese Betroffenen ein Entschädigungssystem, oder Hilfssystem geschaffen werden sollte, was außerhalb einer Pflicht, denn die gab es ja nicht, den Betroffenen die Möglichkeit eröffnet, für das von ihnen erlebte Unrecht entschädigt zu werden.

      Diese Möglichkeit sollte unter Beachtung, dass auch nicht alle Heimkinder der DDR in ein Rehabilitationsverfahren kommen würden, auch für die Heimkinder DDR geschaffen werden.

      Im Juni 2011, wurde ich zur Vorbereitung der gesetzlichen Grundlagen für beide Fonds Heimerziehung West/DDR, als "Sachverständiger" und zur Anhörung in den Deutschen Bundestag eingeladen. Unter dem Vortrag aller dort geladenen Sachverständigen wurde der überfraktionelle Antrag aller im Bundestag vertretenen Parteien, außer den Linken, diese Fonds zur Überwindung des Leids und Unrecht in der deutschen Heimerziehung, angenommen.

      Der zeitliche Ablauf war so bestimmt, dass der Fonds West im Januar 2012 in Kraft tritt und der Fonds DDR im Juli 2012.

      Wer mir persönlich nun an den Kopf hauen will, dass ich mit dem Fonds West nichts zu tun habe, kann also nicht verheimlichen, dass er eine immense Bildungslücke besitzt, oder, dass er vorsätzlich über meine Person Blödsinn erzählen möchte. Aus welchem Grund auch immer. Sachlichkeit sieht etwas anders aus.

      @xyz1, es geht doch nicht um Zustimmung oder Ablehnung, es geht um politische Mehrheiten. Politische Mehrheiten holt man sich nicht, indem man wartet, was da so passiert. Widerstand zeigt man nicht, indem man sich öffentlich zerlegt.

      Und was verwerflich, moralisch unangebracht ist, muss nicht für jeden Menschen die gleichen Grundlagen haben.

      Die Finanzminister, oder Ministerpräsidenten der Länder sind auch moralisch verpflichtet. Nur besteht deren Grundlage nicht darin, den Forderungen der Heimkinder unbesehen zu folgen. Insofern mehr als 50 % der Bevölkerung dafür sind, den Heimkindern keine angemessene Entschädigung zukommen zu lassen, ist diese Ansicht auch moralisch legitimiert.

      Ich benötige also zielgerichtete Argumente, wenn ich politische Leistungsträger überzeugen will, dass die Entschädigung von Heimkindern oberste Priorität haben muss.

      Und letztendlich wäre die Frage im Raum stehend, wo die Kontinuität unserer Arbeit so nachvollziehbar ist, dass die Regierenden begreifen müssen, dass sie das Thema mit einem derartigen Kurs, nicht vom Tisch bekommen.

      Ich gebe mal eine Prognose ab. In einem Jahr spricht auch von den Betroffenen keiner mehr über das Thema. Und das bestimmt nicht deshalb, weil alle befriedigt sind.

      Ralf Weber
      @ Ralf,
      dass Du gerade von Sachlichkeit schreibst muss mich wundern, denn Deine Informationen die Du hier schreibst kommen nicht aus ohne andere Ehemalige zu diskreditieren. Ich kann damit leben, wenn Du meinst ich habe keine Ahnung, nur ein letztes Mal sei Dir gesagt, dass Du es offensichtlich brauchst Dich da als jene Person zu sehen, die entscheidend für den Fonds West war. Aber die Geschichte wird einmal geschrieben werden und da wird dann doch Deine Person nicht so maßgeblich sein, weil es jene Personen nicht würdigt, die tatsächlich hier sehr aktiv waren. Angefangen von den einzelnen Petitionen, gemeinsame Petitionen, auch der VeH hat zumindest anfänglich dazu beigetragen, sicherlich auch das Buch von Wensierski, keine Frage. Niemand sollte sich da auf die Fahne schreiben hier das Alleinrecht zu haben, da kam vieles zusammen. Deutlicher wird es dann beim Runden Tisch, da hast Du keine Rolle gespielt und auch nicht bei der Entstehung des Fonds West. Ja und dann noch etwas, wenn Du da auf Schruth verweist, auch er war anfänglich nicht einmal dabei und auch nicht am Runden Tisch, da kam er erst später dazu und wenn da Jemand sehr wichtig war, dann war das Prof. Kappeler. Wenn Du aber meinst, dass der Runde Tisch die Folge des Torgauer Urteils war, dann glaube es einfach, Du musst es nötig haben dieses so zu sehen, aber eines ist sicher, jene Menschen die hier im Westen aktiv waren werden es nicht so sehen, es ist Deine Meinung und Deine Einbildung und nicht mehr! So nun kannst Du weiter Dich ins richtige Licht rücken, von meiner Seite aus war es das letzte posting, ich kann nur hoffen, dass es auch noch andere Leute gibt die sich für die Ehemaligen der Behindertenheime/Psychiatrien einsetzen und nicht im vorauseilenden Gehorsam meinen die Bremse zu ziehen. Schon eigenartig, wenn Du doch so ein grosses Licht bist, wieso der Fonds Ost später kam als der Fonds West!


      @ burkhard1, weder diskreditiere ich andere Betroffene und um der Behauptung willen, musst Du schon erklären, wen ich, wann, diskreditiert habe.

      Ich habe Prof. Schruth nicht wegen der Teilnahme am Runden Tisch erwähnt, sondern, weil er in Bezug auf die Gleichbehandlung von Heimkindern West und DDR eine wissenschaftliche Abhandlung verfasst hat, welcher im Mai 2010 den Prozess, um die von der Bundesregierung erwogenen Möglichkeiten von Hilfe, zwingend notwendig gemacht hat.

      Und weil Du immer in einer reflexartigen Behauptung reagierst, dass ich behaupte ein Alleinrecht zu beanspruchen, was die "Aufarbeitung" Heimerziehung betrifft, mal nur eine kleine Frage, welche ohne großes inhaltliches Hintergrundwissen von Dir beantwortet werden kann, warum meinst Du wohl, hat der Beginn deiner Aktivitäten zum Kampf der Anerkennung von Unrecht und Leid in der Heimerziehung West bis zum Jahr 2012 warten müssen und warum sind dann selbst nach der Wiedervereinigung noch 23 Jahre ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten gegangen? Also warum hast Du von 1975 bis 2012 mit deinen Ansprüchen gewartet?

      Und zu deiner polemischen Unterstellung, dass ich mit dem Fonds West nichts zu tun hatte, sei nur nebenbei angemerkt, dass Du bei den Betroffenen nachfragen kannst, die an den Leit-und Richtlinien des Fonds West mitgearbeitet haben. Da werden Dir die Betroffenen bestätigen, dass ich zu diesem Zeitpunkt in dem damaligen AFH West eingebunden war, an den Grundlagen für euren Fonds mit zuarbeiten.

      Also, alles nur warme Luft von Dir. Und genau solche Leute braucht das Land. Von nichts wissen, keine Ahnung haben und dann immer aus einem Graben springend, wirres Zeug erzählen. Muss ja nicht richtig sein, kommt aber immer gut an, bei denen, die noch weniger wissen.

      Ach so, wieso kam der Fonds DDR später als der Fonds West? Kann ich Dir erklären. Weil einer immer der Erste ist und demzufolge auch einer immer der Letzte. Allerdings daraus abzuleiten, dass die Ossis den Wessis hinterher dackeln, ist völlig sachentfremdet.

      Im übrigen ist der Fonds DDR eher aufgestockt worden, als der Fonds West und nun bin ich auf deine Ableitung gespannt.

      Ralf Weber