Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

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      Alle, die seinerzeit in diesem „Kinderheim“ waren, sind hiermit noch einmal ganz herzlich eingeladen IHRE EIGENEN ERFAHRUNGEN in dieser „Einrichtung“ hier zu schildern und uns über die damaligen „Heimleiter“ / „Heimleiterinnen“ und das „Erziehungspersonal“ zu berichten.

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      Dünne, Bünde, Kinderheim, Wiesenhof, Heimstätte, Einrichtung, Heimleiter, Heimleiterin, Heimleiterinnen, Erziehungspersonal, Heimkinder, ehemalige Heimkinder, Zöglinge, Insassen, Kinder, Jugendliche, Mündel, Schüler, evangelisch-lutherisch, Schutzbefohlenen, von Bodelschwingh, Jugendamt, Westfalen-Lippe,

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

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      Das ehemalige von Bodelschwinghsche „Kinderheim“ WIESENHOF in „Dünnerholz“ – auch als HEIMSTÄTTE bekannt – auf einem Gelände von 4 Hektar.

      DAS FOLGENDE IST EIN ZITAT EINES ANDERSWO IN DIESEM FORUM SCHON EXISTIERENDEN BEITRAGS:

      Martini schrieb:

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      Feiern in Fachwerk-Kleinod Manuela Moritz neue Betreiberin des Wiesenhofs in Dünnerholz

      Neue Westfälische vom 22.01.2010 / Bünde Lokales

      Bünde-Dünnerholz. Das über 200 Jahre alte Fachwerkhaus "Wiesenhof" in Bünde-Dünnerholz, Bodelschwinghstraße 130, ist in ganz OWL als besonderes Kleinod bekannt für Veranstaltungen, besonders begehrt für gediegene Familienfeiern und private Feste. Jetzt gibt es den ersten Leitungswechsel. Ilse Hollmann gibt nach 29 Jahren "ihren" Wiesenhof [ wo sie von ungefähr 1981 bis 2010 tätig war ] auf und geht [ ungefähr Mitte Januar 2010 ] in den Ruhestand. Unzählige Besucher haben sie als Leiterin des Wiesenhofs erlebt. Sie hat den Stil geprägt, mit den alten Möbeln und der schlichten Schönheit. Jetzt übergibt sie den Leitungsstab weiter an Manuela Moritz, die auf dem Gelände der Lehmbausiedlung Heimstätte Dünne wohnt und die Tradition uneingeschränkt fortsetzen möchte. Viele Gäste verbinden mit ...

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      QUELLE: http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/NEUW/20100122/feiern-in-fachwerk-kleinod-manuela-/201001220454.html
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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

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      DAS FOLGENDE IST EIN ZITAT EINES ANDERSWO IN DIESEM FORUM SCHON EXISTIERENDEN BEITRAGS:

      Martini schrieb:

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      Ich schreibe diesen weiteren Beitrag hier in diesem Thread zum Thema »Bünde-Dünne, Heimstätte« „Kinderheim“ keinesfalls für Boardnutzerin »Caterine« – die ja so nahe dran ist an dieser ganzen Sache, dass ihr auch garnichts bezüglich diesemKinderheim“ unbekannt ist (NUR MIT UNS ehemaligen Heimkindern IST SIE NICHT BEREIT IHR WISSEN ZU TEILEN) – sondern ich schreibe es für all diejenigen, die kaum etwas wissen über diesesKinderheimdamals betrieben von evangelisch-lutherischen Gläubigender alten Schuleundden altbewährten Erziehungsmethodenin derinstitutionellen Heimerziehung“.

      Und alle, die seinerzeit in diesem „Kinderheim“ waren, sind hiermit noch einmal ganz herzlich eingeladen ihre eigenen Erfahrungen in dieser „Einrichtung“ hier zu schildern.

      Bünde-Dünne:HeimstätteundWiesenhofgemeinsam auf einem Gelände von 4 Hektar.

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      "Gute Seele" des Wiesenhofs Ilse Hollmann gibt Leitung an Manuela Moritz ab / Feiern weiterhin möglich

      Neue Westfälische vom 28.01.2010 / Bünde Lokales

      VON DIETER SCHNASE Bünde. Es ist das älteste Gebäude auf dem Gelände der Heimstätte Dünne: der 1729 erbaute Wiesenhof. Das Fachwerkhaus, das ursprünglich in Espelkamp stand und nach Dünne versetzt wurde, diente dort zunächst als KINDERHEIM. Später trafen sich hier verschiedene Gruppen als Selbstversorger - seit 15 Jahren kann der schmucke Bau in idyllischer Umgebung auch für Familienfeste, Tagungen oder auch Kinderfreizeiten gemietet werden. 29 Jahre [ also von ungefähr 1981 bis 2010 ] hat Ilse Hollmann die Geschicke dort geleitet und die Aufgabe jetzt in jüngere Hände übergeben. Pfarrer Dietrich von Bodelschwingh, Geschäftsführer des Vereins Heimstätte Dünne, hatte gestern [ 27.01.2010 ] die ehrenvolle Aufgabe, die alte Leiterin des Wiesenhofs zu ...

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      QUELLE: http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/NEUW/20100128/-gute-seele-des-wiesenhofs-ilse-hol/201001280444.html
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      Martini schrieb:

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      Eine GOOGLE-Suche oder eine YAHOO-Suche mit dem Suchstrang "Bünde"+"Dünne"+"Heimstätte" fördert auch noch folgende Information zutage, die nicht geheim ist, über die man wohl mehr über das damalige evangelisch-lutherischeKinderheim Heimstätte“ / „Mini-Internat Heimstättein Bünde-Dünne erfahren kann, ohne Boardnutzerin »Caterine« danach fragen zu müssen.


      »Hundert Jahre Heimstätte Dünne«
      (Eine 16 Seiten umfassende Broschüre über die Heimstätten-Projekte)
      Selbstverlag der Heimstätte Dünne


      Elisabeth Steinmeier (Lydia-Gemeinde, Bünde)
      Irmgard von Bodelschwingh (Heimstätte Dünne)
      Pfarrerin Silke Reinmut (Lydia-Gemeinde, Bünde)


      Evangelisch-Lutherische Lydia-Kirchengemeinde Bünde @
      http://www.lydia-gemeinde.de/


      Irmtraut Sundkjer (Bünder Erzieherin und Künstlerin; Enger/Besenkamp-Belke-Steinbeck, Kreis Herford)
      Ev. Kindergarten Steinbeck
      Fürstenweg 8, 32130 Enger
      Träger: Kirchenkreis Herford
      Tel.: 05224/3194


      Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen @
      http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=1&tektId=3669&expandId=3571&suche=1

      Nachlass Margarete Stoevesandt-Herzog
      [ enge Verwandschaft von Dietrich von Bodelschwingh ]
      Laufzeit : 19.Jh.-20.Jh.
      Briefe und Alben der Geschwister Gerhard, Berta, Wilhelm, Else Marie, Mathilde, Helmine, Luise (Mutter von M. Stoevesandt-Herzog), Carl, Albrecht, Julia von Ledebur zu Crollage; Kurzbiographien und andere Ausarbeitungen von Margarete Stoevesandt-Herzog.
      Umfang : 2 Kartons, unverzeichnet (A 61).

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      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

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      DAS FOLGENDE IST EIN ZITAT EINES ANDERSWO IN DIESEM FORUM SCHON EXISTIERENDEN BEITRAGS:

      Martini schrieb:

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      Boardnutzerin »Caterine« weiß alles ganz detailliert, über diese evangelischeEinrichtung“, und meint man könne viel von ihr lernen, aber obwohl man sie mehrmals fragt nach diesem ihrem spezifischen Wissen, weigert sie sich uns an diesem Wissen teilhaben zu lassen.
      Also müssen wir uns damit begnügen was wir anderweitig über diese evangelischeEinrichtung“ – auch mal in Nachkriegsjahren / Nachkriegsjahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg ein evangelischesKinderheimder einen oder anderen Sorte – herausfinden können.
      Irgendwann wird sich schon noch jemand die/der in diesem evangelischenKinderheim“ war, finden lassen, die/der bereit ist über ihre/seine Erfahrungen in diesem „Kinderheim“ zu berichten.

      Bis dann erst einmal noch:

      Kurzer Textauszug aus WOLFGANG BELITZ, »Gustav von Bodelschwingh, Der „Lehmpastor“ von Dünne«


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      [ Seite 5 und Seite 6 ]
      3. Den Abschluss bilden zwei Berichte seines ältesten Sohnes Friedrich Wilhelm von Bodelschwingh: Aus der Arbeit des Vereins Heimstätte Dünne (1951) und seiner ältesten Tochter Adelheid Weerts geb. von Bodelschwingh: Vom lebendigen Bauen (1952).

      Ein großer Teil des Nachlasses Gustav von Bodelschwingh wird in der Heimstätte Dünne aufbewahrt. Dort hat ihn einer der heutigen Bewohner der Heimstätte Martin Haupt-Scharfenstein, behütet und vorläufig so archiviert, dass ich ihn benutzen konnte.
      5 Bei ihm bedanke ich mich ebenso wie bei Dietrich von Bodelschwingh, der mir mit Rat und Tat geholfen hat.

      Eine engagierte Verwalterin des Erbes von Gustav von Bodelschwingh war seine Nichte Margarete Stoevesandt-Herzog. Im Alter von 97 Jahren ist die letzte lebende Enkelin von „Vater Bodelschwingh“ im März dieses Jahres [2007] verstorben. Während der Arbeit an diesem Buch hatte ich die außergewöhnliche Gelegenheit, mit ihr ein mehrstündiges (!) Gespräch über ihren Onkel Gustav von Bodelschwingh zu führen.

      Unna Juli 2007
      Wolfgang Belitz


      5 Im Folgenden stehts zitiert mit der Abkürzung AHD für Archiv Heimstätte Dünne.
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      QUELLE: Auszug aus dem VORWORT: GOOGLE_Book_Review

      WEITERE QUELLE WO DIESES VORWORT EBENSO WIEDERGEGEBEN IST:
      » Gustav von Bodelschwingh - Der Lehmbaupastor von Dünne
      Eine biographisch-sozialethische Skizze «
      Taschenbuch, Lit Verlag, Erschienen: September 2007, 219 Seiten,
      ISBN: 3825804690, EAN: 9783825804695
      http://www.deutschesfachbuch.de/Gustav_von_Bodelschwingh_Der_Lehmbaupastor_von_D%C3%BCnne_9783825804695.html?snp=vrt

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Martini schrieb:

      Boardnutzerin »Caterine« weiß alles ganz detailliert, über diese evangelische „Einrichtung“, und meint man könne viel von ihr lernen, aber obwohl man sie mehrmals fragt nach diesem ihrem spezifischen Wissen, weigert sie sich uns an diesem Wissen teilhaben zu lassen.



      Sie war vor einer Woche das letzte mal hier, und sagte das sie sich abgemeldet hat.
      Warum dieses Nachtreten, Martini?









      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

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      Die beiden wichtigsten Personen, die mit dem Besitz dieses Unternehmens WIESENHOF/HEIMSTÄTTE (seit seiner Gründung im Jahre 1907) befasst sind und waren, sind Pastor Gustav von Bodelschwingh (* 03.11.1872; † 26.02.1944) und sein Neffe Pastor Dietrich von Bodelschwingh (Jg. 1939).

      DAS FOLGENDE IST EIN ZITAT EINES ANDERSWO IN DIESEM FORUM SCHON EXISTIERENDEN BEITRAGS:

      Martini schrieb:

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      [ ……… ]


      Geschichte / Historie

      WEITERE DIESBEZÜGLICHEN FAKTEN SIND:


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      Gegründet wurde die Heimstätte Dünne [ / WIESENHOF ] 1907 von Gustav von Bodelschwingh (Sohn des Betheler Gründers) als evangelische Bau- und Siedlungsgesellschaft.
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      QUELLE: http://www.heimstaette-duenne.de/index.php/ueber-uns

      Zu Gustav von Bodelschwingh siehe auch WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_von_Bodelschwingh


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      „1909 wurde Gustav [von Bodelschwingh] zur Unterstützung des kranken Vaters wieder nach Bethel zurückgerufen. Seinen Plan, als Missionar nach Afrika zu gehen, stellte er nach dem Tod des Vaters [ am 02.04.1910 ] zurück, um die Verhältnisse in der Betheler Moorkolonie Freistatt zu regeln [ dies bezieht sich auf die "Anstalt Freistatt im Wietingsmoor" im Landkreis Diepholz in Niedersachsen"; für lange Zeit, später, auch "Diakonie Freistatt" genannt; und im Jahre 2009 in "Bethel im Norden" umbenannt ]
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      QUELLE: http://www.bethel-historisch.de/index.php?article_id=84

      Nur ein kurzer Textauszug aus dem SPIEGEL-Artikel »Heimkinder-Schicksale: "Wie geprügelte Hunde"« von Peter Wensierski ( Artikel vom 11.02.2006 )

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      Die alte Mönchsregel "Bete und arbeite" erlebte eine perverse Renaissance in diesen konfessionellen Erziehungsheimen der jungen Bundesrepublik.

      In der Diakonie Freistatt bei Diepholz, einer Zweigstelle der von Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel, wurde sie brutal umgesetzt. Freistatt mit seiner Presstorfproduktion, mit seinen Schlossereien und Schmieden war als reiner Wirtschaftsbetrieb konzipiert, der die billigen Arbeitskräften ausnutzte. Wenn nicht gerade Choräle gesungen wurden, mussten die 14- bis 21-Jährigen im Sommer wie im Winter im Moor Torf stechen und pressen.

      "Besenstiele als Züchtigungsmittel"

      In der abgelegenen Anstalt schufteten viele Jugendliche, bei denen "Verwahrlosung drohte", bis 1970 getreu dem Motto des Pastors Gustav von Bodelschwingh: "Ein Junge, der am Tage stramm gearbeitet hat, der hat nach dem Feierabend keine Neigung für dumme Streiche mehr." Dennoch versuchten Zöglinge zu fliehen.

      Diese mussten nach ihrer Ergreifung den Torf in schweren "Kettenhosen" stechen, die nur Trippelschritte erlaubten. Selbst zum Kirchgang mussten die Jugendlichen die Beinschellen tragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die inzwischen auf sechs Häuser angewachsene Diakonie Freistatt ständig überfüllt. In den fünfziger Jahren waren in Freistatt etwa 500 junge Männer eingesperrt. Damals war es noch üblich, dass Neuankömmlinge, die etwa aus anderen Heimen entwichen waren, aus Schikane anfangs auf dem Boden schlafen mussten.

      Trotz des Verbots staatlicher Stellen, zu züchtigen oder als Strafmaßnahme die Haare abzuschneiden, prügelten die Erzieher in Freistatt, meist evangelische Diakone, munter weiter. 1960 beanstandete das Landesjugendamt Hannover "die Verwendung von Forkenstielen, Torflatten, Pantoffeln und Besenstielen als Züchtigungsmittel".

      "Der Wille muss erst gebrochen werden"

      Schon 1928 war die SPD Hannover bei Pastor [Gustav] von Bodelschwingh abgeblitzt, als die Genossen nach der Entlohnung für die harte Arbeit fragten: Die jungen Männer könnten ja frei wohnen, antwortete der Gottesmann, ein Lohn sei nicht drin, sie würden hier als Pfleglinge vor einer Notlage in Freiheit geschützt. Das Torfstechen wird bei einer Tagung der "Betheler Inneren Missions Anstalt Freistatt" auch 1950 noch als "eine wertvolle Beschäftigungsmöglichkeit" bezeichnet. "Wer nicht spurte, wurde verprügelt", berichtet Dieter Grünenbaum, ein ehemaliger Erzieher und Diakon. Ihm wurde zum Dienstantritt von einem älteren Aufseher gesagt, er solle doch einfach nur den Stärksten in seiner Gruppe herausfinden: "Dem müssen Sie rechts und links hinter die Ohren hauen, dann haben Sie hier die nötige Autorität." Grünenbaum begriff rasch: "Der Wille musste erst gebrochen werden. Das Prinzip war, der Jugendliche muss erst ganz unten sein."

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      QUELLE: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/heimkinder-schicksale-wie-gepruegelte-hunde-a-400215.html


      Und der einstige - oder heute auch immer noch - Leiter(?) / Geschäftsführer(?) der „Heimstätte Dünne[ / WIESENHOF ], Pastor Dietrich von Bodelschwingh war tatsächlich auch mal der Leiter der „Erziehungsanstalt Freistatt“, notiert als „Theologischer Geschäftsführer der Diakonie Freistatt 1990 bis 1999“. Und bezüglich Mitte 1995 haben wir dann auch noch folgende historische Überlieferung: Schließung des Torfwerkes zum Ende des Jahres 1995. Es beendete damit die für Freistatt so bestimmte »Tradition des Torfabbaus«“

      QUELLE: WOLFGANG MOTZKAU-VALETON : Streiflichter aus der Geschichte der Diakonie Freistatt, SCHRÖDERSCHER BUCHVERLAG, VERLAG FÜR REGIONALKULTUR, Diepholz 1999, ISBN 3-89728-027-2
      WEITERE QUELLE:
      http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Freistatt_-_Was_entspricht_der_Wahrheit_und_was_nicht.htm

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

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      Es handelt sich bei dem im folgenden Beitrag von mir zitierten Text zwar nicht um dasKinderheimWIESENHOF / HEIMSTÄTTE inBünde-Dünnedirekt, aber es handelt sich um die mit dieserEinrichtung“ / diesemBesitzin engem Zusammenhang stehenden beiden Herren des von Bodelschwinghschen Adelsgeschlechts: Pastor Gustav von Bodelschwingh (* 03.11.1872; † 26.02.1944) und sein Neffe Pastor Dietrich von Bodelschwingh (Jg. 1939).

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      ( 20.08.2003 )

      Die wahre Geschichte der damaligen ANSTALT FREISTATT aufgedeckt und erstmalig im Internet veröffentlicht!

      ANSTALT FREISTATT, Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel-eigenen Wietingsmoor, ein privat-kirchliches Wirtschaftsunternehmen und Moorlager Arbeitserziehungslager / Arbeitszwangslager der Diakonie (1899-1991), das noch jahrzehntelang nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland angewendet wurde, wo 14 bis 21 Jahre alte “schwererziehbare” jugendliche deutsche Zwangsarbeiter systematisch getrimmt und auf das Schlimmste misshandelt wurden.

      Von Martin Mitchell in Australien zusammengestellte Auszüge von verschiedenen Quellen (meistens Bethel-eigene Literatur). Nicht in seinen eigenen Worten wiedergegeben, sondern, soweit wie möglich, genaue Zitate. Alle Loblieder die von Bethel dazwischen gesetzt worden waren (und den überwiegenden Text der Quellen darstellten), sind hier weggelassen worden.

      [ Arbeiter Kolonie und Erziehungsanstalt ] Freistatt war von Anfang an ein Wirtschaftsunternehmen.

      Um mit dem Torfabau beginnen zu können, wurde im Herbst 1900 der Bau eines Torfwerkes nötig. Im Februar 1901 war es fertiggestellt, so daß im März des Jahres mit dem Torfstechen, der Verarbeitung und der Vermarktung [ des Torfes ] begonnen werden konnte.

      Im Jahre 1903 war in Freistatt … in Moorhort … untergebracht … 100 Jugendliche. Moorhof wurde als Knabenbaracke bezeichnet, Moorburg als geschlossene Station für Zwangszöglinge.

      Viele Erziehungsmethoden und -grundsätze, die schon zu Begin des 20. Jahrhunderts in Freistatt den Alltag geprägt hatten, blieben bis weit in die Nachkriegszeit [ des Zweiten Weltkrieges ] konstant.

      Freistatt: Die Erziehungsarbeit an etwa 350 schwererziehbaren schulentlassenen Jungen im Alter von 14 bis 20 Jahren geschieht in fünf geschlossenen Heimen und einem offenen Heim. Im Vordergrund steht eine straffe Arbeitserziehung. Die Jungen arbeiten in der Landwirtschaft und in der Torfgewinnung. "Bete und Arbeite!", bezeichnet unser Erziehungsziel.

      Die [ Zwangszöglinge ] von Moorburg arbeiten [ auch bei hohen Temperaturen ] im Sommer und [ auch bei Eis und Schnee im ] Winter draußen, und zwar bei der Kultivierung des Bodens, bei der Ernte und vor allem bei der Torfgewinnung.

      Gerade die Torfarbeit [ im Moor ] ist für die [ Zwangs ]Zöglinge von Moorburg, da sie ihre Kräfte voll in Anspruch nimmt, besonders geeignet und wird auch gern verrichtet [ und wenn nicht, helfen wir mit dem Ochsenziehmer nach ].


      Torfarbeiten in den Niedersächsischen Mooren: Die Beschäftigung der Leute ist so schwer, so eintönig und so wenig poetisch wie die Sklavenarbeit der Neger beim Diamantenwaschen in Brasilien.

      Von Anfang an standen so die sich von Jahr zu Jahr ständig vergrößernde Landwirtschaft und das Moor mit dem Torfwerk als größte Arbeitsstätte zur Verfügung. Im Prospekt wurde von einer "Torfstreufabrik und Preßtorffabrikation" geschrieben, ein Hinweis darauf, wie professional die Arbeit organisiert und betrieben wurde.

      Freistatt … Torfwerk … selbsttragendes Wirtschaftsunternehmen.

      Die Leute mußten knechten, damit die Betriebe aufrecht erhalten wurden.

      Die unentbehrlichen Erziehungsbedürftigen … sie bedienten [ seid 1926 ] den Torfbagger.
      … ernste und anstrengende Arbeit … in der Hauptsache im Moor.

      … viele beschäftigungslose Jugendliche. Dadurch war die Land- und Torfwirtschaft bestens mit [ unentlohnten ] Arbeitskräften versorgt.

      Ein Advancement im eigentlichen Sinne und eine Bezahlung gab es nicht. Die Arbeit selbst wurde zur Ehre und zum Lohn. … Jahre lang [ arbeiten ], ohne je einen Pfennig Lohn sein eigen zu nennen.

      Und so stark wußte er [ Friedrich v. Bodelschwingh ] sein Liebeswerk an den Ärmsten seines Volkes von seinem Glauben und vom Geiste Jesu durchdrungen, daß er einmal in heiligem Eifer ausrief: „Bethel ist [
      finanziell ] sicherer als der preußische Staat!“

      In Freistatt gab es weder Epilepsiekranke noch Ärzte; hier galt u. a., mit entlassenen Strafgefangenen (denen die Arbeiterkolonie gern als Zufluchtsstätte diente) umzugehen und Erzieher zu sein für „Zwangserziehungszöglinge“, die „durch die Landespolizeibehörde gemäß dem Fürsorgegesetz den Anstalten zur Erziehung überwiesen“ wurden.

      Abgelegenheit und Isolierung von der Umgebung war damals für viele Erziehungsanstalten Konzept.

      Jede Isolierung macht krank, führt ins Elend. Das gilt für einzelne Gruppen, für Anstalten und Systeme. Davon können viele traurige Lieder singen.

      Das ganze Haus wirkte wie ein Gefängnis. Alle Türen waren immer verschlossen und alle Fenster vergittert, [ wie auch im 1962 in Freistatt geöffneten Haus Neuwerk ].

      Zwar hatte es nach 1945 wiederum vereinzelte Ansätze gegeben, einige der seit vielen Jahrzehnten praktizierten Strafmaßnahmen abzuschaffen bzw abzumildern, aber in der Praxis änderte sich nur wenig.

      Die Strukturen und Zielsetzung Freistatts … in den ersten 20 Nachkriegsjahren nahezu unverändert blieben.

      Verwendung von Züchtigungsmitteln: Forkenstielen, Torflatten, Pantoffeln und Besenstielen.

      Um die Zöglinge zur Arbeit anzuspornen, wurde zum Beispiel die Gruppe, die im Moor die beste Tagesleistung erbracht hatte, mit Tabak belohnt. Als Strafe war die Prügelstrafe bei größeren Verfehlungen der Jugendlichen allgemein üblich.

      Zwangscharakter der Rettungshauspädagogik. Das Arbeits-, Ausbildungs- und Schulangebot ist ziemlich kümmerlich (ca 20 Lehrstellen [ im gesamten Freistätter Areal ]).

      Zu einer wirklich tiefgreifenden Reformbewegung in der Jugendhilfe kam es erst in den 1970er Jahren im Zuge der allgemeinen Demokratisierung- und Liberalisierungstendenzen, die damals viele Bereiche der Gesellschaft [ in der Bundesrepublik Deutschland ] erfaßten und veränderten.

      September 1976: Letzte körperliche Züchtigung im Jugendbereich aktenkundig.

      Freistatt 1970-1990. Das „ist“ die Freistätter Erziehungsarbeit im Jahre 1970. In vier Erziehungsheimen (davon zwei geschlossenen … die Fenster sind vergittert, der Jugendliche wird über Nacht, nur mit Nachthemd bekleidet und mit Nachtgeschirr in der Hand, in seinen zellenartigen Schlafraum eingeschlossen) leben 200 männliche Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren. Alle Hausleiter (Hausväter) sind Diakone … ohne pädagogische Ausbildung; ihre Mitarbeiter, nur Männer, ebenfalls durchweg pädagogisch unausgebildet … Regelmäßig durchgeführte Erziehungsdienstbesprechungen mit pädagogischen Inhalten gibt es weder im Heim noch im [ gesamten ] Erziehungsbereich Freistatt.

      Die Fürsorgeerziehung der 50er und 60er Jahre … ihr bloßer Aufbewahrungscharakter (Zeit absitzen) … vorherschende Disziplinierung (Strafe) und Uniformierung (alle über einen Kamm scheren), fehlende Konzepte und mangelhafte personelle / professionelle Ausstattung.

      Einweisende Behörde sind vor allem die Landesjugendämter Hannover und Münster, aber auch aus fast allen anderen Bundesländern.

      1949 Jubiläum 50 Jahre Freistatt; 63 670 Männer und Jugendliche haben die Einrichtung durchlaufen.

      Anfang der 60er Jahre nach dem Vorbild der Fürsorgeerziehung in der DDR wird in [ Freistatt ] mit … Farbmarkierungen gearbeitet rot / blau / braun bei den Zöglingen; auch mit anderen Farben in anderen Heimen.


      Dezember 1982 das neu errichtete Torfwerk wird in Betrieb genommen.

      1983 aus der "Anstalt Freistatt" werden die "Diakonischen Heime Freistatt"; 1995 "Diakonie Freistatt".

      1995 die Torfwirtschaft wird aufgegeben und das Torfwerk wird geschlossen.

      Zwar verfügte Freistatt noch über abbauberechtigte Torfvorräte bis zum Jahre 2030, aber Abtorfung brachte wirtschaftlich nichts mehr.

      Letztlich entscheidend [ zur Aufgebung des Torfabbaues ] war, daß UNS die Landesregierung [ von Niedersachsen ], unter sofortigem Verzicht auf Torfabbau, mit einer nennenswerten Summe entschädigte.

      [ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 20. August 2003 ] [ Hauptüberschrift vom hiesigen Redakteur (Martin MITCHELL) hinzugefügt ]
      .

      QUELLE: HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Die_wahre_Geschichte_der_damaligen_Anstalt_Freistatt_No1.html
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()


      Krumi63: Warum dieses nachtreten, Martini ?


      Jetzt kann ich doch wirklich mal ganz deutlich nachempfinden, warum der Manfred(o) dich so mag wie du bist,,,,,,,,,,,nun, und von mir - für deine Frage - an den ( ,,,,,,, ) meine Achtung für dich !!!!
      marc-o-polo

      PS.
      Nicht nachtreten sollte "jemand" der dafür denkbar ungeeignet ist, sondern die Beiträge der jetzt abgemeldeten Userin ERST-EINMAL-RICHTIG-DURCHLESEN ; vielleicht klappt es ja dann auch noch selbst mit einem gescheiten Beitrag zu glänzen_______________ !!!

      WO FANG' ICH AN,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,WO HÖR' ICH AUF ? ? ?

      AUCH DER LÄNGSTE WEG FÄNGT AN MIT EINEM KLEINEN SCHRITT !!!
      :horseapple:

      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

      .

      Martini schrieb:

      .
      Alle, die seinerzeit in diesem „Kinderheim“ waren, sind hiermit noch einmal ganz herzlich eingeladen IHRE EIGENEN ERFAHRUNGEN in dieser „Einrichtung“ hier zu schildern und uns über die damaligen „Heimleiter“ / „Heimleiterinnen“ und das „Erziehungspersonal“ zu berichten.

      Beschlagwortet mit TAGS/LABELS:
      Dünne, Bünde, Kinderheim, Wiesenhof, Heimstätte, Einrichtung, Heimleiter, Heimleiterin, Heimleiterinnen, Erziehungspersonal, Heimkinder, ehemalige Heimkinder, Zöglinge, Insassen, Kinder, Jugendliche, Mündel, Schüler, evangelisch-lutherisch, Schutzbefohlenen, von Bodelschwingh, Jugendamt, Westfalen-Lippe,

      Link-Liste: #Dünne, #Bünde, #Kinderheim, #Wiesenhof, #Heimstätte, #Einrichtung, #Heimleiter, #Heimleiterin, #Heimleiterinnen, #Erziehungspersonal, #Heimkinder, #ehemalige_Heimkinder, #Zöglinge, #Insassen, #Kinder, #Jugendliche, #Mündel, #Schüler, #evangelisch_lutherisch, #von_Bodelschwingh, #Schutzbefohlenen, #Jugendamt, #Westfalen_Lippe,

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

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      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

      .
      Weiterführend zu meinem Beitrag vom Montag, 28. März 2016, um 23:25 Uhr ( oben - hier in diesem Thread):

      und

      Weiterführend zu meinem Beitrag vom Donnerstag, 31. März 2016, um 12:22 Uhr (oben - hier in diesem Thread):


      .
      Von:
      Martin MITCHELL
      Adelaide
      South Australia
      AUSTRALIA
      Email:
      martinidegrossi[a]yahoo.com.au



      An:
      Pastor Dietrich von Bodelschwingh
      Bodelschwinghstraße 118,
      32257 Bünde (Region: Herford; Nordrhein-Westfalen),
      BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND,
      Tel: 05223- 960 560,
      Fax: 05223- 960 477,
      E-Mail:
      Dietrich[a]bodelschwingh.net



      Datum: Samstag, 2. April 2016



      Subject:Antstalt Freistatt“ / „Diakonischen Heime Freistatt“ / „Diakonie Freistatt“ (weiter existierend und jetzt Teil von „Bethel im Norden“)

      Sehr geehrter Herr von Bodelschwingh,

      Ihre Kontakt-Details wurden mir erst kürzlich bekannt über ein ehemaliges Heimkind, das, wie Sie selbst, ebenso in Bünde lebt.

      Mein jetziges Anliegen ist folgendes:

      Ich wurde erst kürzlich erneut daran erinnert, dass Sie, als Angehöriger des von Bodelschwinghschen Adelsgeschlechts, einer der letzten langjährigen Geschäftführer der „Antstalt Freistatt“ / der „Diakonischen Heime Freistatt“ / der „Diakonie Freistatt“ im letzten Jahrhundert waren und diesen Posten dort über eine Zeitraum von insgesamt 9 Jahren (1990 bis 1999) inne hielten und demzufolge ein wichtiger Zeitzeuge dieser von Bodelschwinghschen Geschäftsbranche sind und waren.

      Als einer der vielen ex-Freistätter der frühen 1960er Jahre, der seinerzeit in diesem Bethel-eigenen Torfgewinnungsunternehmen im Freistätter Wietingsmoor UNENTLOHNT geknechtet wurde, frage ich mich schon seit dem Jahre 2003 warum die Torfwirtschaft erst Ende des Jahres 1995 eingestellt und das Torfwerk in Freistatt erst Ende des Jahres 1995 geschlossen wurde.

      Desweiteren fragte und frage ich mich, und frage ich Sie jetzt, was die „nennenswerte Summe“ war, die „die Landesregierung“ von Niedersachsen Ihnen / Freistatt / Bethel damals zahlte, die „letztendlich“ „zur Aufgebung des Torfabbaues“ „in Freistatt“ „entscheidend“ war.

      Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich, als einen der damaligen unfreiwilligen Moorarbeiter / damaligen Torfgewinnungsknechte mal genau über all diese Angelegenheiten aufklären würden.

      Mit vorzüglicher Hochachtung und freundlichen Grüßen aus Australien

      Martin MITCHELL
      (Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946; ausgewandert 23.03.1964)

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

      .
      PROJEKTE DES VON BODELSCHWINGH CLANS:

      FAMILIE VON BODELSCHWINGH - "GROß BETHEL" (IN BIELEFELD, NORDRHEIN-WESTFALEN), GEGRÜNDET IN 1867, bzw. 1872.

      FAMILIE VON BODELSCHWINGH - "GROß BETHEL", "TEILANSTALT ECKARDTSHEIM" / "SENNE" / "SENNESTADT" (JUST AUSSERHALB BIELEFELD), GEGRÜNDET IN 1882.

      FAMILIE VON BODELSCHWINGH - "FREISTATT IM WIETINGSMOOR" (KREIS DIEPHOLZ, NIEDERSACHSEN), GEGRÜNDET IN 1899. (Hier war Pastor Dietrich von Bodelschwingh insgesamt 9 Jahre lang „Geschäftsführer“ (1990 bis 1999).

      FAMILIE VON BODELSCHWINGH - "HEIMSTÄTTE" / "WIESENHOF" (BÜNDE-DÜNNE, NORDRHEIN-WESTFALEN), GEGRÜNDET IN 1909.

      FAMILIE VON BODELSCHWINGH - "LOBETAL" / "HOFNUNGSTALER ANSTALTEN" (BEI BERLIN), GEGRÜNDET IN 1905 (LOBETAL ist ein Ortsteil der Stadt Bernau bei Berlin im Landkreis Barnim in Brandenburg); ERWEITERT IN VIELEN, VIELEN AUSSENSTELLEN, DIE SEIT DER WIEDERVEREINIGUNG DEUTSCHLANDS IN DEN NEUEN BUNDESLÄNDERN HINZUGEKOMMEN SIND.

      FAMILIE VON BODELSCHWINGH - "KLEIN BETHEL" (IN MINSK UND AN ANDEREN ORTEN IN WEIßRUSSLAND), GEGRÜNDET IN DEN FRÜHEN 1990ER JAHREN. (Mit Hilfe von Pastor Dietrich von Bodelschwingh ins Leben gerufen und aufgebaut, zur gleichen Zeit als er auch „Geschäftsführer“ in "FREISTATT" war.)

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Wie man aus dem Text ersehen kann, engagiert sich der Pfarrer vielfältig, sogar in Afrika, aber hat man je gehört, dass er sich für die Verbrechen an Kindern in Freistatt je entschuldigt hat oder gar in finanzielle Wiedergutmachung eingetreten ist?

      Sonntag, 17. April, 9.30 Uhr aus der Pauluskirche in 32257 Bünde

      ZDF Fernsehgottesdienst

      Pfarrer Rainer Wilmer

      Pfarrer Dietrich von Bodelschwingh

      kleiner Chor der Bünder Kantorei

      Leitung und Klavier: Hans-Martin Kiefer

      Orgel: Dr. Jürgen Wulf



      Exposé aus der Ratsvorlage (EKD):

      „Als sich vor dreißig Jahren der Supergau in Tschernobyl ereignete, waren auch die Nachbarländer vom radioaktiven Fallout betroffen, besonders Weißrussland. Um den Opfern dieser Katastrophe dauerhaft zu helfen, beteiligen sich Christen aus Bünde seit vielen Jahren am Umsiedlungs-Programm des von Dietrich und Irmgard von Bodelschwingh gegründeten Vereins Heim-statt Tschernobyl. Gemeinsam mit betroffenen Familien werden in Sommerworkcamps Häuser im nichtverstrahlten Norden des Landes errichtet. Inzwischen sind durch den Einsatz von 1500 Freiwilligen 58 Häuser entstanden. Der Gottesdienst zeigt, wie Christen in der Not zusammenstehen und erinnert daran, dass sie gegen alle Hoffnungslosigkeit gemeinsam mit langem Atem etwas bewegen können.“
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Man könnte nun, da das Fernsehen ja life überträgt, verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen: Ich würde alle Heimkinder die kommen möchten, kostenlos mit unseren Heimkinder-Shirts ausstatten und so würden wir uns unter das Kirchenvolk mischen. Man wird uns nicht ignorieren können und so werden die salbungsvollen Predigten mit einem konkreten Hinweis auf die Verantwortung der Famile von Bodelschwingh für die Verbrechen an Heimkindern in Freistatt in die Realität zurückgeholt, denn vielen Zuschauern ist der jüngst wiederholte Film: "Und alle haben geschwiegen" noch gut in Erinnerung. Da es in der Kirche keine Kleidervorschrift gibt, kann man uns den Zutritt auch nicht verwehren. Falls doch, werden, werden die "zufällig" anwesenden Journalisten gerne am nächsten Tag in den Zeitungen darüber berichten.

      Dies dürfte für uns eine der letzten Möglichkeiten sein, die Öffentlichkeit für unsere Sache zu mobilisieren. Was meint ihr dazu?
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses

      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

      .
      Beitrag von Boardnutzer »martini« vom Donnerstag, 7. April 2016, um 14:30 Uhr (MEZ/CET) im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel«:

      Martini schrieb:

      .
      Auf der folgenden, ansonsten völlig russisch-sprachigen Webseite @ http://www.sobor.by/kleinbethel.php?lang=en , befindet sich ein Bericht in deutscher Sprache, der von einem Besuch von Besuchern aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk berichtet, die auf Einladung der Familie von Bodelschwingh, im Herbst 1995, FREISTATT IM WIETINGSMOOR besuchtenbesichtigtenwährend Pfarrer Dietrich von Bodelschwingh dort Geschäftsführer war.

      .
      INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN - 1995

      МБОО ЭкоДом

      "Aller Betrübten Freude" gastierte in FREISTATT [IM WIETINGSMOOR] [KREIS DIEPHOLZ, NIEDERSACHSEN]

      [ 1 IMAGE - Bild zeigt den Chor in der Freistätter Moorkirche ]

      Die Freistätter Moorkirche erlebte Ende September [1995] mit dem Auftritt des Chores der russisch-orthodoxen Gemeinde "Aller Betrübten Freude" aus Minsk eine Sternstunde kirchlicher Chormusik: die 17 jungen, an der weißrussischen Akademie ausgebildeten Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Olga Jewgenjewna Janum entfalteten mit ihrer Auswahl von geistlichen Liedern aus der russisch-orthodoxen Liturgie des 17. bis 20. Jahrhunderts ein weit gefächertes Spektrum sakraler Musik von hoher Qualität.

      Die Vokalisten sind mit ihrem Metier eng vertraut. Sie beherrschen es mit nie ermüdender Genauigkeit, Brillanz und Spannung, die facettenreiche sakrale russische Musik zu einem großartigen Hörerlebnis zu machen. Es ist eine Musik, die ihre Eigenart durch den vom westeuropäischen Takt weitgehend unabhängigen Rhythmus und die spezifischen Kirchentonarten erhält. Doch auch das "Ruhet wohl" aus der Johannespassion von Johann Sebastian Bach wirkte in seiner klaren akzentuierten, temporeichen Interpretation fast überirdisch leicht, ebenso Anton Bruckners "Locus Iste". Das Publikum in der sehr gut besuchten Freistätter Kirche spendete den Musikerinnen und Musikern, die auf Einladung der Familie von Bodelschwingh dieses Gastspiel in Freistatt gaben, begeisterten Beifall und entließ sie nach der zweiten Zugabe mit stehenden Ovationen.

      Anfang Oktober traten die Sängerinnen und Sänger dann sowohl in BETHEL [BIELEFELD] als auch in ECKARDTSHEIM [SENNE] auf.

      [ 2 IMAGES –
      2 Bilder zeigen die Leiter der russischen Besuchergruppe in FREISTATT IM WIETINGSMOOR, die mit der „Moorbahn“ von FREISTATT nach HEIMSTATT durchs Bodelschwinghsche Moor fahren. ]

      [ 1 IMAGE – Weiteres Bild am linken Seitenrand: beschriftet „Vater Igors Rede an die FREISTÄTTER“ ]



      In Minsk entsteht ein "kleines Bethel" [ mit Hilfe von Pfarrer Dietrich von Bodelschwingh ]

      Die Partnerschaft zwischen dem Verein Heimstatt Tschernobyl und Übersiedlern aus den verstrahlten Gebieten, die mittlerweile in Belorußland eine neue Heimat finden konnten, hat mit dem Auftritt des Minsker Chores der russisch-orthodoxen Kirche in FREISTATT eine neue Bereicherung erfahren. Während einer Konzertpause gab der Gemeindepfarrer Igor Korostelov einen Einblick in das Leben der jungen orthodoxen Christengemeinde.

      Angefangen habe die Gemeindegründung 1986 mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl: Seitdem seien' zahlreiche Tschernobyl-Betroffene in das Minsker Neubaugebiet übergesiedelt. Zum Gedenken an die Opfer der Katastrophe bauten die Gemeindemitglieder der jungen Basisgemeinde eine neue Kirche. In Minsk entstehe aber nicht nur eine neue Kirche, sondern auch ein diakonisches Zentrum nach dem Vorbild Bethels: mit Werkstätten, einer Armenküche, einer Ambulanz und einem Altenheim. Engagiert verrichteten dort zahlreiche Helferinnen und Helfer ihre Arbeit, doch es fehlten ihnen die Räume.

      Der Gottesdienst werde in einem alten Militärzelt abgehalten; die diakonischen Aufgaben konnten nicht zentral wahrgenommen werden. Daher habe die Gemeinde vor einigen Wochen mit dem Bau eines Diakonischen Zentrums begonnen, an dem sich viele Gemeindemitglieder durch Eigenleistungen und Spenden beteiligten.

      Zwei Phänomene freuten Gemeindepfarrer Igor Korostelov ganz besonders: die Gründung einer Schwesternschaft im Jahr 1986 und die Entstehung des Kirchenchores 1992. Zu den "Schwestern" gehörten etwa 65 Frauen und Mädchen, die sich ehrenamtlich um die Armen und Bedürftigen in ihrer Gemeinde kümmerten. Ein Chor habe sich während des eisigen Winters 1992 aus 18 professionellen Sängerinnen und Sängern im Militärzelt der Gemeinde zusammengefunden, weil die Arbeit der Basisgemeinde eine so große Anziehungskraft auf die jungen Menschen ausgeübt hatte. Mit FREISTATT verbindet Korostelov vor allem die Freundschaft mit der Familie von Bodelschwingh, die den Kontakt während eines Besuches in Minsk 1990 aufgebaut hat. Durch das von Dietrich von Bodelschwingh ins Leben gerufene Lehmbauprojekt ist aus dieser Begegnung eine dauerhafte Freundschaft erwachsen. "Wir fühlen uns, als wenn wir nach Hause gekommen waren", sagte Igor Korostelov. Er empfinde zu FREISTATT eine geistige Verwandtschaft, die ihre Wurzeln in der Ökumene habe.

      Die FREISTÄTTER und zahlreiche Konzertbesucher aus dem Kreis Diepholz zeigten herzliche Sympathien für das Anliegen der Gäste und spendeten insgesamt über 1500 Mark für den Bau des Diakonischen Zentrums. FREISTATT hofft, daß diesem Besuch des Minsker Chores noch weitere folgen werden.

      Anne Heemann-Singe

      .

      Fragt sich nur ob die Leute in "Klein Bethel", in Weißrussland, sich seither auch den auf Tatsachen basierenden gleichnamigen KINOSPIELFILM "FREISTATT" haben ansehen können; denn im Jahre 1995 waren sie sich ganz sicherlich nicht der wirklichen Geschichte FREISTATTsFREISTATT als ein sich im privaten Besitz des Bodelschwinghschen Adelsgeschlechts befindenden bundesrepublikanischen Jugendarbeitslager bewußt.
      .

      Beitrag von Boardnutzer »brötchen« vom Dienstag, 5. April 2016, um 08:34 Uhr (MEZ/CET) im hiesigen Thread »Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren«:
      EINFACH NOCH EINMAL HOCHSCROLLEN UND NACHSCHAUEN was Boardnutzer »brötchen« vorgeschlagen hat.

      Beitrag von Boardnutzer »brötchen« vom Dienstag, 5. April 2016, um 09:07 Uhr (MEZ/CET) im hiesigen Thread »Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren«:
      EINFACH NOCH EINMAL HOCHSCROLLEN UND NACHSCHAUEN was Boardnutzer »brötchen« vorgeschlagen hat.

      BIST AUCH DU BEREIT DICH DARAN ZU BETEILIGEN ??
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

      .
      Beitrag von Boardnutzer »martini« vom Freitag, 8. April 2016, um 10:080 Uhr (MEZ/CET) im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel«:

      Martini schrieb:

      .
      Beitrag von Boardnutzer »brötchen« vom Dienstag, 5. April 2016, um 08:34 Uhr (MEZ/CET) im Thread »Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren« worin er, »brötchen«, uns auf folgenden Event aufmerksam macht:

      brötchen schrieb:

      .
      Wie man aus dem Text ersehen kann, engagiert sich der Pfarrer vielfältig, sogar in Afrika, aber hat man je gehört, dass er sich für die Verbrechen an Kindern in Freistatt je entschuldigt hat oder gar in finanzielle Wiedergutmachung eingetreten ist?

      .
      SONNTAG, 17. APRIL 2016, 9.30 UHR
      aus der Pauluskirche in 32257 Bünde


      ZDF Fernsehgottesdienst

      Pfarrer Rainer Wilmer

      Pfarrer Dietrich von Bodelschwingh

      kleiner Chor der Bünder Kantorei

      Leitung und Klavier: Hans-Martin Kiefer

      Orgel: Dr. Jürgen Wulf


      Exposé aus der Ratsvorlage (EKD):

      „Als sich vor dreißig Jahren der Supergau in Tschernobyl ereignete, waren auch die Nachbarländer vom radioaktiven Fallout betroffen, besonders Weißrussland. Um den Opfern dieser Katastrophe dauerhaft zu helfen, beteiligen sich Christen aus Bünde seit vielen Jahren am Umsiedlungs-Programm des von Dietrich und Irmgard von Bodelschwingh gegründeten Vereins Heim-statt Tschernobyl. Gemeinsam mit betroffenen Familien werden in Sommerworkcamps Häuser im nichtverstrahlten Norden des Landes errichtet. Inzwischen sind durch den Einsatz von 1500 Freiwilligen 58 Häuser entstanden. Der Gottesdienst zeigt, wie Christen in der Not zusammenstehen und erinnert daran, dass sie gegen alle Hoffnungslosigkeit gemeinsam mit langem Atem etwas bewegen können.“

      .

      [ QUELLE: »FÖRDERVEREIN ZUR ERHALTUNG DER PAULUS KIRCHE IN BÜNDE E.V.« - »Flyer Veranstaltungen und Konzerte Pauluskirche« @ http://www.pauluskirche-buende.de/konzertplan.0.html (Bitte dort ein klein wenig runter scrollen.) – Und siehe auch das diesbezügliche Fernsehprogramm selbst @ http://www.pauluskirche-buende.de/uploads/media/Programm_2016-01.pdf ]
      .

      Beitrag von Boardnutzer »brötchen« vom Dienstag, 5. April 2016, um 09:07 Uhr (MEZ/CET) im Thread »Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren« worin er, »brötchen«, folgenden Vorschlag macht:

      brötchen schrieb:

      .
      Man könnte nun, da das Fernsehen ja life überträgt, verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen: Ich würde alle Heimkinder die kommen möchten, kostenlos mit unseren Heimkinder-Shirts ausstatten und so würden wir uns unter das Kirchenvolk mischen. Man wird uns nicht ignorieren können und so werden die salbungsvollen Predigten mit einem konkreten Hinweis auf die Verantwortung der Famile von Bodelschwingh für die Verbrechen an Heimkindern in Freistatt in die Realität zurückgeholt, denn vielen Zuschauern ist der jüngst wiederholte Film: "Und alle haben geschwiegen" noch gut in Erinnerung. Da es in der Kirche keine Kleidervorschrift gibt, kann man uns den Zutritt auch nicht verwehren. Falls doch, werden die "zufällig" anwesenden Journalisten gerne am nächsten Tag in den Zeitungen darüber berichten.

      Dies dürfte für uns eine der letzten Möglichkeiten sein, die Öffentlichkeit für unsere Sache zu mobilisieren. Was meint ihr dazu?

      .

      BIST AUCH DU BEREIT DICH DARAN ZU BETEILIGEN ??
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Lieber Martin, Dein Engagement in Ehren, aber wahrscheinlich ist Dein gutgemeinter Aufruf zwecklos. Wir hatten ja schon 2010 Mühe, ehemalige Heimkinder für ihre eigenen Interessen zu mobilisieren, die Demo in Berlin war trotzdem ein Erfolg. Nach Münster, Paderborn und Osnabrück kamen noch weniger und heute bekommt man niemand mehr aus dem Haus. Einfach nur schade.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Heute, Dienstag, in beiden örtlichen Zeitungen 1. Neue Westfälische, 2. Bünder Zeitung (=Westfalen Blatt) große Berichte über den ZDF-Fernsehgottesdienst am kommenden Wochenende hier in Bünde mit Fotos des von Bodelschwingh, des Veranstalters und des örtlichen Pfarrers, aber ohne ein einziges Wort zur Verantwortung der von Bodelschwingh's an den Verbrechen an Heimkindern in Freistatt, hier wird das Mäntelchen der christlichen Verdrängung und Vertuschung über der unchristlichen Pfarrfamilie ausgebreitet, ich könnte kotzen!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses