Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

      Die Mauer gegen die ihr Schreit ist groesser als die Berliner Wand. Die heuchelnden Kirchen werden nie zugestehen das sie gefrefelt haben. Das wuerde ihre ganze Existenz als Luege erklaehren. Die verteidigen ihre Luegen mit Luegen und leider sind da noch genuegend alte die ihnen glauben denn die muessten auch eingeben das sie nicht nur an Luegen glaubten sondern sie auch befoerderten. Ich glaube das einzigste was jemals zur ueberfuehrung dieser Leute dienen koennte wuerde eine europaeiche unperteiliche Gerichtsentscheidung die alles ans Tageslicht bringt.Das wiederum wird niemals in Deutschland geschehen da die Kirche zu viel Einfluss auf die Politik hat.Ihr habt keine Trennung auch wenn ihr so sagt

      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

      .

      Martini schrieb:

      .
      Weiterführend zu meinem Beitrag vom Montag, 28. März 2016, um 23:25 Uhr ( oben - hier in diesem Thread):

      und

      Weiterführend zu meinem Beitrag vom Donnerstag, 31. März 2016, um 12:22 Uhr (oben - hier in diesem Thread):


      [ F R A G E ]

      .
      Von:
      Martin MITCHELL
      Adelaide
      South Australia
      AUSTRALIA
      Email:
      martinidegrossi[a]yahoo.com.au



      An:
      Pastor Dietrich von Bodelschwingh
      Bodelschwinghstraße 118,
      32257 Bünde (Region: Herford; Nordrhein-Westfalen),
      BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND,
      Tel: 05223- 960 560,
      Fax: 05223- 960 477,
      E-Mail:
      Dietrich[a]bodelschwingh.net



      Datum: Samstag, 2. April 2016



      Subject:Antstalt Freistatt“ / „Diakonischen Heime Freistatt“ / „Diakonie Freistatt“ (weiter existierend und jetzt Teil von „Bethel im Norden“)

      Sehr geehrter Herr von Bodelschwingh,

      Ihre Kontakt-Details wurden mir erst kürzlich bekannt über ein ehemaliges Heimkind, das, wie Sie selbst, ebenso in Bünde lebt.

      Mein jetziges Anliegen ist folgendes:

      Ich wurde erst kürzlich erneut daran erinnert, dass Sie, als Angehöriger des von Bodelschwinghschen Adelsgeschlechts, einer der letzten langjährigen Geschäftführer der „Antstalt Freistatt“ / der „Diakonischen Heime Freistatt“ / der „Diakonie Freistatt“ im letzten Jahrhundert waren und diesen Posten dort über eine Zeitraum von insgesamt 9 Jahren (1990 bis 1999) inne hielten und demzufolge ein wichtiger Zeitzeuge dieser von Bodelschwinghschen Geschäftsbranche sind und waren.

      Als einer der vielen ex-Freistätter der frühen 1960er Jahre, der seinerzeit in diesem Bethel-eigenen Torfgewinnungsunternehmen im Freistätter Wietingsmoor UNENTLOHNT geknechtet wurde, frage ich mich schon seit dem Jahre 2003 warum die Torfwirtschaft erst Ende des Jahres 1995 eingestellt und das Torfwerk in Freistatt erst Ende des Jahres 1995 geschlossen wurde.

      Desweiteren fragte und frage ich mich, und frage ich Sie jetzt, was die „nennenswerte Summe“ war, die „die Landesregierung“ von Niedersachsen Ihnen / Freistatt / Bethel damals zahlte, die „letztendlich“ „zur Aufgebung des Torfabbaues“ „in Freistatt“ „entscheidend“ war.

      Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich, als einen der damaligen unfreiwilligen Moorarbeiter / damaligen Torfgewinnungsknechte mal genau über all diese Angelegenheiten aufklären würden.

      Mit vorzüglicher Hochachtung und freundlichen Grüßen aus Australien

      Martin MITCHELL
      (Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946; ausgewandert 23.03.1964)

      .
      .

      [ A N T W O R T ]

      .
      Datum: Mittwoch, 12. April 2016

      Subject:Antstalt Freistatt“ / „Diakonischen Heime Freistatt“ / „Diakonie Freistatt“ (weiter existierend und jetzt Teil von „Bethel im Norden“)

      Sehr geehrter Herr Mitchell,

      auf Ihr Schreiben vom 2.4.[2016] möchte ich antworten: Ich bin seit 1999 im Ruhestand, also zeitlich vom damaligen Geschehen weg, aber soviel weiß ich aus Erkundungen, dass das gesamte Freistätter Moorgebiet seit den 70er Jahren renaturiert wird. Die verbliebene Abtorfung erfolgte maschinell, also nicht mehr unter Einsatz von stationär in Freistatt wohnenden Jugendlicheren.
      Erst 1995 erfolgte die endgültige Schließung des Torfwerkes, nachdem auch die früher bereits trocken gelegten Gebiete abgebaut und zur Renaturierung freigegeben werden konnten. Für diese Schließung 1995 konnten nach meiner Erinnerung keine Zuschüsse des Landes in Anspruch genommen werden.

      Was den bis in die 60er Jahre währenden zwangsweisen, entwürdigenden und vernichtenden Einsatz von Jugendlichen in der Torfarbeit betrifft, weiß ich auch nur aus Berichten von ehemaligen Jugendlichen und aus den offiziellen Ermittlungen, was damals in Freistatt und anderswo geschehen ist. Soweit ich weiß, hat sich Bethel auch in den bundesweiten Heimkinderfonds eingebracht, auch ein Eingeständnis zu den Geschehnissen abgelegt. Sie kennen sicher die dazu erfolgten Veröffentlichungen. Dass Sie und andere das alles erleben mussten, bleibt ein nicht zu vergessendes Vermächtnis bis in unsere Zeit und verpflichtet, umso verantwortlicher mit den jeweils anvertrauten Menschen umzugehen.

      Ich kann nur hoffen, dass man uns persönlich für unser heutiges Tun später nicht ähnliches Versagen nachsagen wird, ohne dass sich unsere Generation damit von der Vergangenheit entbindet.

      Danke, dass Sie diese Erinnerung wieder wachgerufen haben,

      Dietrich von Bodelschwingh

      .

      [ Alle der verschiedentlichen Hervorhebungen in diesem Antwortschreiben wurden von dem Empfänger dieses Antwortschreibens, Martin MITCHELL, hinzugefügt. ]
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

      .
      Wie viele ehemalige Heimkinder treffen sich heute in Bünde mit »brötchen«, um Flagge zu zeigen ??
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Neu

      Zitat von Brötchen.

      mbugu...guckst Du mal hier. Zwei Seiten über den Bodelschwingh, mit Adresse und Telefonnummer!
      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Brötchen.
      Ich würde sehr gerne Gucken wenn Du was reingestellt hättest.Schade.

      Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren

      Neu

      .

      mbugu schrieb:

      .
      Ich denke nicht, dass ich "hilflos" oder "wütennd" bin.
      Ich will erreichen, dass sich diese Funktionäre endlich mal der Vergangenheit ihrer Institutiuon stellen, die sie vertreten. Das gehört aus meiner Sicht auch zur Verarbeitung des Erlebten. Ich bin ja noch ausgesprochen zurückhaltend in meinem Text geblieben,

      @ brötchen:
      Interessant, dass es da noch einen jüngeren Bodelschwingh gibt. Zu meiner Zeit gab es auch noch einen (anderen) Bodelschwingh im Vorstand von Bethel.
      Ich kannn ja verstehen, dass Du einen solchen Pastor, der ständig mit Kindern aus Afrika im Netz posiert, nicht gerade gut leiden kannst - besonders dann, wenn sich ein solcher Mensch seiner Vergangenheit in einer Institution nicht stellen will.
      Ich nehme mal an, dass dieser Bodelschwingh aus der jüngerenn Generation kommt und daher mit Bethel nicht direkt etwas zu tun hatte. Wennn das so richtig ist, habe ich ihm auch nichts zu verzeihen und er kannn mir ziemlich egal sein.

      Oder hast Du da andere Detailinformationen? Das würde mich dannn schon interessieren...

      .

      Bezüglich einem einstigenHeimleiter“ (1990-1999), in »Freistatt im Wietingsmoor«, dessen Name "Pastor Dietrich von Bodelschwingh" (Jg. 1939; Alter 78) ist, siehe @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18524-Dünne-Stadtteil-von-Bünde-Kinderheim-WIESENHOF-und-HEIMSTÄTTE-in-den-1950er-1960/
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.